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Freitag, 13. Juli 2007 15:29
Und die Exkommunikationen?
Der – angeblich exkommunizierte – Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. erhielt das jüngste Motu Proprio trotzdem eine Woche vor der Veröffentlichung. Mit einem interessanten Begleitschreiben.
Bischof Bernard Fellay nach der Konsekration
Bischof Bernard Fellay nach der Konsekration
(kreuz.net, Ecône) Am Dienstag gewährte Bischof Bernard Fellay der lefebvristischen US-Monatszeitung ‘Remnant’ ein Interview. Mons. Fellay ist der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. Der Bischof sprach über das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.

Er begrüßte das Erscheinen des päpstlichen Schreibens als „ein sehr bedeutsames historisches Ereignis“ in der Kirchenhistorie und in der nachkonziliaren Geschichte.

Der Bischof würdigte die „mutige“ und „große“ Tat des Papstes. Das sei ein erster Schritt, doch nicht das Ende der Kirchenkrise.

Man könne nicht erwarten, daß die Dinge plötzlich perfekt würden. Zugleich sei es wichtig zu sehen, wie das Dokument zukünftig angewendet werde.

Den Begleitbrief des Papstes an die Bischöfe wertet Bischof Fellay als Produkt der gewohnten, kurialen Schaumsprache.

Doch eine Aussage hält er für besonders interessant. Der Papst nennt als Grund für die Publikation des Motu Proprio die Versöhnung in der Kirche. Mons. Fellay: „Das bedeutet, daß wir nicht außerhalb der Kirche sind.“

Dennoch glaubt Mons. Fellay nicht, daß der Brief insgesamt die Gedanken des Papstes wiedergebe. Der Text sei „politisch“.

Die Stelle, wo der Heilige Vater die „Anerkennung des Wertes und der Heiligkeit des Ritus in seiner erneuerten Form“ einfordert, ist für Bischof Fellay mehr als unglücklich: „Er spielt beide Seiten gegeneinander aus.“

Die modernen Bischöfe würden diesen Punkt benützen, um das Motu Proprio zu demontieren.

Rücknahme der Exkommunikationen?
In dem Interview erklärte Bischof Fellay auch, daß der Vatikan die Rücknahme der Exkommunikation gegen die vier Bischöfe der Piusbruderschaft für weniger schwierig halte als die Freigabe der Alten Messe.

Das teilte ihm der Präfekt der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, persönlich in einem Begleitbrief mit – der gemeinsam mit dem Motu Proprio eine Woche vor dessen Veröffentlichung bei Mons. Fellay eintraf.

Dieser Brief war der erste Kontakt zwischen dem Kardinal und Bischof Fellay seit dem 15. November 2005.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 101 Lesermeinungen:
Freitag, 20. Juli 2007 13:27
Sentinel: @Benedikt
Ich folgte mit meinen Ausführungen nur den unlogischen Ausführungen meiner Vorposter und versuchte diese in eine Sprache zu übersetzen, die jeder versteht!

Natürlich ist mir klar, daß man nicht zum Häretiker wird, weil man einen anderen Häretiker nicht aufgehalten hat!

Um so vieles intelligenter als Sie sollten Sie mich dann doch schon halten.

Mir ging es um das sprachlichsachliche Derivat dieser Äußerung eines meiner Vorposter hier, die genau auf dieses kleine Detail hinwies.

Das dem nicht so sein kann, war mir vorher schon klar. Aber warum wird dann bitte schön behauptet, daß Paul VI. ein Häretiker gewesen sei, wenn er doch keinerlei Irrlehre (nicht einmal die von Bischof LeFebvre) vertrat?

Können Sie dies denn wenigstens logisch erklären, oder wie ihre Vorposter bei diesem Thema sich gleichermaßen in unlogische Ausflüchte retten, so daß ich hinterher wieder nur das ‘falsche’ Derivat präsentieren kann, wiewohl mir an der Wahrheit gelegen ist?
Donnerstag, 19. Juli 2007 14:17
Benedikt: @ Sentinel
Dahingehend ein Irrlehrer, da er die Häresie der Bruderschaft nicht erkannte und nicht den Häretikerbann über sie aussprach!

Das ist ein erneuter Beweis, dass Sie von diesen Dingen so gut wie nichts verstehen.

1. Paul VI. verurteilte den Weg der FSSPX sehr wohl, nämlich in dem Dokument „Cum te“, mit dem er gegenüber Lefebvre die Auflösung der FSSPX begründete.

2. Man wird kein Häretiker, weil man die Häresie eines anderen nicht erkannt hat. Schlagen Sie diese ganzen Begriffe lieber mal in einem Fachbuch nach.
Dienstag, 17. Juli 2007 14:47
Sentinel: @Benedikt
Dahingehend ein Irrlehrer, da er die Häresie der Bruderschaft nicht erkannte und nicht den Häretikerbann über sie aussprach!

Ironischerweise kann jedoch ein Häretiker diesen Bann nicht über einen anderen Häretiker aussprechen. Sonst hätte es Papst Paul VI. ja auch getan!

Ist irgendwie logisch, wenn man sich das Geschwurbel unseres lieben Rudolfus mal genauer und dezierter zu Gemüte führt. Dann kommt man automatisch auf diesen Schluß.

Ob es ein Trugschluß ist hat mir der Gute bisher noch nicht beantwortet. Und ich übersetzte sein Geschwurbel nur in normales Deutsch und fragte bei der Kernaussage nach.
Dienstag, 17. Juli 2007 14:01
Benedikt: @ Sentinel
Allmählich wird das für sie peinlich, weil sie immer und immer wieder den Falschen angreifen. Konzentrieren Sie sich bitte auf bessere Ziele, die hier auch diesen Schwachsinn verbreiten, bei dem Ich nur nachfrage, wie einige Aussagen gemeint oder zu verstehen sind!

Weichen Sie doch nicht aus. Sie haben unten behauptet, Paul VI. sei im Fall der FSSPX ein Irrlehrer gewesen.
Dienstag, 17. Juli 2007 09:56
Die zitierten Sätze (statt „KKK 94“ muß es übrigens „KKK 836“ heißen, sorry!) sind als „häretisch“ im weiteren Sinn zu verstehen, ähnlich wie auch im „Syllabus“ von Pius IX. und in „Lamentabili“ von Pius X. die verurteilten Lehrmeinungen oft in paraphrasierender Form dargestellt werden, d.h. nicht unbedingt wörtlich wiedergegeben sein müssen. Entscheidend ist der Sinngehalt, bzw. die Intention, die mit diesen Formulierungen durchweg getroffen ist. „Schisma“ bedeutet Abspaltung von der einen wahren, katholischen und apostolischen Kirche. Es ist Folge von Häresie oder Apostasie (Verleugnung Christi als wahrer Gott und Welterlöser, Verleugnung der katholischen Kirche als der allein seligmachenden), nicht aber Substitut (Ersatz) davon!

…sollten sie jede einzelne Aussage in einem separaten Kommentar genauer erklären. Und zwar breit und ausführlich, damit es auch jeder so versteht, wie sie es gemeint haben.
Dafür fehlt zum einen der Platz, zum anderen habe ich weder die Zeit noch das Geld, das im einzelnen alles zu entfalten. Im Sortiment des katholischen Verlags Anton Schmid (Pro fide catholica), Durach, ist außerdem genug gute Literatur zu finden, in der genau dies getan wird!

Über die bereits angegebenen Werke hinaus sind insbesondere die folgenden zu empfehlen:

1. Johannes Rothkranz, Die Konzilserklärung über die Relgionsfreiheit (Kurzfassung: Vorsicht! Wölfe im Schafspelz)

2. ders., 44 Irrtümer über das Judentum

3. [link]Helmut Friedlmayer, Die Irrlehren im neuen Weltkatechismus[link]http://…ww.verlag-anton-schmid.de/…es/irrle_kat.htm[lin
Montag, 16. Juli 2007 23:52
Sentinel: @Kasperschüler
Sicher,

daß dies häretische Aussagen sind?

ich tendiere eher dazu, diese als Schismen zu sehen. Obwohl einige durchaus mit der katholischen Lehre vereinbar sind, heißt dies nicht, daß sie Häretiken darstellen.

Wenn Sie also richtig verstanden werden – und hier nicht als agent provocateur für einige Personen gelten wollen, sollten sie jede einzelne Aussage in einem separaten Kommentar genauer erklären. Und zwar breit und ausführlich, damit es auch jeder so versteht, wie sie es gemeint haben.
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