Alte Messe
Unheil droht
Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ erlaubt nicht nur die Alte Messe. Es öffnet auch Blinden die Augen. Ein Kommentar.
Auszug nach einer Primizmesse der Piusbruderschaft am 14. Juli in München
Auszug nach einer Primizmesse der Piusbruderschaft am 14. Juli in München
© Priesterbruderschaft St. Pius X.
(kreuz.net) Kirchlichen Schönfärbern gehen die Augen auf. Jahrzehntelang war kein Mißstand und kein Sakrileg groß genug, um die kirchlich- progressistische Hurrah-Fraktion aus ihrer Begeisterung zu schaukeln.

Die Konzilskirche hatte für alle Verständnis, nur für jene Defätisten nicht, die den angeblichen Marsch der Konzilskirche Richtung Sonne in Frage stellten.

Alles war Neuaufbruch. Alles war Geist. Alles war Frühling.

Der letzte Pessimist, der sich in den konziliären Flitterwochen nicht ganz unterkriegen ließ, war der finstere Augustinianer und Präfekt der Glaubenskongregation. Er glaubte noch an das Böse im Menschen – und sagte es auch ab und zu.

Im übrigen wurden leiseste Hinweise auf die allgegenwärtigen Probleme niedergezischt. Es war doch schließlich alles in Butter auf dem sinkenden Konzilskutter.

Es stellt geradezu eine Kulturrevolution dar, daß sich jetzt manche diözesane Bürokraten auf den Ernst der Lage besinnen.

So machte Wolfgang Bullin – Chefredakteur des ‘Würzburger katholischen Sonntagsblattes’ – kürzlich auf angebliche „Risiken und Nebenwirkungen“ der freigegebenen Alten Messe aufmerksam.

Risiken und Nebenwirkungen? Darüber hat die Kirche in den letzten Jahrzehnten in der Tat zu wenig nachgedacht.

Aber was kann uns nach dem, was Päpste, Bischöfe und Priester in den letzten vierzig Jahren über die Kirche gebracht haben, noch erschüttern?

Nein. Bullin beklagt sich nicht über die säkularisierte Liturgie, den atheistischen Religionsunterricht, die zerrüttete Sakramentenpraxis oder den Massenabfall der Gläubigen.

Er warnt vor der Alten Messe.

Bereits im Vorfeld des Motu Proprios hätten Bischöfe, Kardinäle und Bischofskonferenzen „massiv“ vor einer generellen Wiederzulassung der Alten Liturgie gewarnt – so Bullin verständnisvoll.

Doch im Vatikan habe man anders entschieden: „Immerhin haben die Proteste offensichtlich zu einer Art »Packungsbeilage« geführt, einem erläuternden Schreiben des Papstes an die Bischöfe der Weltkirche.“

Allerdings würden darin Risiken und Nebenwirkungen von vorneherein weitestgehend ausgeschlossen – klagt der Journalist: Auch Empfehlungen für die Anwendung würden fehlen.

Das sei umso schmerzlicher, als den bislang dafür Zuständigen – den Ortsbischöfen – die Entscheidung darüber, ob und in welchen begründeten Ausnahmefällen sie das „Medikament“ überhaupt einsetzen wollten, entzogen worden sei.

„Die Verantwortung dafür, daß es keinen Schaden anrichtet, hat man ihnen gelassen“ – so Bullin.

Der Journalist sorgt sich zu Recht. Denn in Sachen Schadensverhütung haben die Diözesanbischöfe der letzten vierzig Jahre nicht unbedingt geglänzt.

Dafür besitzen sie eine fantastische Fähigkeit, den Gläubigen ein X für ein U vorzumachen und kirchliche Katastrophe – mögen sie noch so katastrophal sein – unter den Teppich zu reden.

Warum, glaubt Bullin, sollte den Bischöfen diese bewährte Fähigkeit im Zusammenhang mit der Alten Messe nicht auch zur Verfügung stehen?

Bullin kommt zum Schluß, daß die Freigabe der Alten Messe ein Therapieversuch sei, „der in dieser Form nicht notwendig gewesen wäre“.

Diese Aussage ist zwar falsch. Sie stellt aber trotzdem einen Schritt vorwärts dar.

Denn dem Papst ging es bei der Freigabe der Alten Messe tatsächlich nicht – wie so manche Kommentatoren unterstellten – um einen inhaltsleeren politischen Trick im Dienste der Beförderung einer inhaltlich undefinierten „Einheit“.

Es geht ihm in der Tat um Therapie, Heilung.

In der Kirche können die Begriffe Heilung und Heiligung fast als Synonyme begriffen werden.

Angesichts der verweltlichten liturgischen Feiern des Neuen Ritus – sie sind die Regel, nicht die Ausnahme – ist diese Heiligung und Heilung dringend notwendig. Sie geschieht in der Liturgie.

Hier herrscht in der Tat ein verzweifeltes Therapiebedürfnis.

Daß Bullin nach diesem – wenigstens indirekten – Lichtblick, in alte Bahnen zurückfällt, sei ihm verziehen:

„Das entscheidende Kriterium wird sein, ob dieser Schritt die Einheit fördert oder ihr vielmehr schadet.“

Ist Einheit wirklich das „entscheidende Kriterium“ – wichtiger als „Therapie“?

Nie in der Kirchengeschichte wurde das Wort Einheit so häufig gebraucht wie heute, nie waren wir davon so weit entfernt.

Etwas stimmt tatsächlich nicht mit dem goldigen Kalb der Einheit, das heute in der Ökumenekirche angebetet wird. Darum sorgt sich Bullin zu Recht.

Doch es gibt eine Therapie: Die Rückkehr zur Therapie.

‘Youtube’: Tridentine Latin Mass: Last Sunday after Pentecost
      
27 Lesermeinungen
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#27   Sozialkatholisch   08:03:25 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Bernd Stromberg
Nun werd mal nicht weich hier!
;-)
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#26   Bernd Stromberg   07:47:53 | Dienstag, 17. Juli 2007
Sorry Leute!
Ich wollte keinen beleidigen! Ich habe mich nur wieder ziemlich geärgert über die unsympathische Art, wie hier manchmal diskutiert wird. Rudolfus ist in der Tat ein schlechtes Beispiel. Im Grunde meinte ich eher gewisse Sedis mit ihren abstrusen Gedankengängen (Namen brauche ich da ja keine zu nennen). Damit hat Rudolfus nichts zu tun. Sorry. Ich fand Gotthards vulgäre Art wieder einmal völlig unangemessen. Aber generell denke ich schon, dass der Tonfall hier unverschämt ist. Und irgendwie ist mir gestern der Kragen geplatzt. Also, sorry und bis bald;-)
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#25   Nachtlaterne   06:10:04 | Dienstag, 17. Juli 2007
der letzte…
beitrag von rudolfus ist zu loben!
ich meine, dass sich kaum jemand mehr seiner ordenskleidung schämt als unsere priester, für die diese kleidung doch ein schutz wäre und für die bevölkerung ein zeichen.
erinnere mich noch gut als in den 70er jahren in unserem nahegelegenen kloster der fernseher eingeführt wurde. das hat jeden geist vertrieben!
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#24   Fabianus   23:36:22 | Montag, 16. Juli 2007
@sentinel
Da stimme ich zu. Deswegen verstehe ich auch die Anfeindungen nicht. Mir hat er zumindest schon oft manche Dinge erklärt.
Grüße an ihn, falls noch wach
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#23   Sentinel   23:30:50 | Montag, 16. Juli 2007
@Fabianus
Rudolfus ist noch einer der angenehmen Zeitgenossen hier. Einen, den ich nicht missen möchte, da er wirklich Ahnung hat und nicht alles so superbierernst nimmt, wie einige andere Clowns [sorry wegem dem Begriff, aber er paßt]!
Ich lasse auf das gute Rentier nicht kommen!
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#22   Fabianus   23:25:42 | Montag, 16. Juli 2007
@Rudolfus
Es wäre hoch an der Zeit, daß der Papst nicht mehr die neue Massenliturgie im liturgischen Ungeiste des II. Johannes-Paul-Papstes zelebriert, insbesonders mit der unmöglichen Austeilung des heiligsten und göttlichen Altarssakramentes an die Tausenden oder auch Zigtausenden Meßteilnehmer, und daß man den Himmel um Sühne bittet für diese Behandlung des heiligsten und göttlichen Sakramentes, welches der wahre Gott selbst ist.
Ich finde diesen Beitrag gut. „Frömmeln“ will Rudolfus sicher nicht, sondern drückt eher seinen Respekt vor dem allerheiligsten Altarsakrament aus. Dieser ist leider teilweise Abhanden gekommen. Dies geht sogar soweit, dass wenn jemand seine katholische Überzeugung formuliert (wie bei Rudolfus geschehen), er belächelt und sogar der „Frömmelei“ bezichtigt wird. Ich denke, dass hat er nicht verdient.
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#21   Frasim   22:29:47 | Montag, 16. Juli 2007
@Gotthard
eine Privatmesse des Papstes in Mariazell würde es doch auch tun…
In der Tat, das wäre doch mal was!! :)3
Allerdings mit Live-TV-Übertragung!
Und alle, die sonst immer neugierdegeil und Be-ne-detto-grölend dabei sind, würden ob der Würde und Stille ehrfurchtsvoll am TV-Bildschirm kleben, vielleicht das ein oder andere Tränchen der Rührung und Reue vergießend…?!?
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#20   Bernd Stromberg   22:24:02 | Montag, 16. Juli 2007
Trotz Motu proprio…
… in den Lesermeinungen hier wird sich wohl nie irgendwas ändern. Immer noch bekriegen sich ignorant- intolerante „70er Jahre-Gitarrenmessfetischten“ mit ignorant- intoleranten „Sedis“ und „Hardcoretradis“. Im Grunde sind sich von ihrem Denkansatz etwa Gotthard und Rudolfus, um zwei beliebige Beispiele herauszugreifen (ist nicht persönlich gemeint, sorry), ähnlicher als man zunächst glauben würde. Klar, man vertritt unterschiedliche Ideale, aber die mit der gleichen fanatischen Überzeugung und ätzenden Intoleranz. Wenn jemand zufällig Eure Stellungnahmen lesen würde, ihm würden die besten Argumente geliefert, sich vom Katholizismus möglichst fernzuhalten. Denkt mal drüber nach. Das Motu proprio ist überaus sinnvoll in seiner Intention. DIe Art und Weise, wie hier einige Leute diskutieren, ist demgegenüber nicht nur kontraproduktiv, sondern auch entwürdigend und eine Antiwerbung für den Katholizismus. Fundis gibt es überall, ob sie nun der ersten oder der zweiten Gruppe angehören. Und linke Fundis sind nicht unbedingt sympathischer oder gar toleranter als ihre rechten Kollegen. Auch dies kann man auf Kreuz net lernen. Immer und immer wieder!! Schrecklich!!!
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#19   Gotthard   22:02:13 | Montag, 16. Juli 2007
@rudolfus
Es wäre hoch an der Zeit, daß der Papst nicht mehr die neue Massenliturgie im liturgischen Ungeiste des II. Johannes-Paul-Papstes zelebriert, insbesonders mit der unmöglichen Austeilung des heiligsten und göttlichen Altarssakramentes an die Tausenden oder auch Zigtausenden Meßteilnehmer, und daß man den Himmel um Sühne bittet für diese Behandlung des heiligsten und göttlichen Sakramentes, welches der wahre Gott selbst ist.
eine Privatmesse des Papstes in Mariazell würde es doch auch tun …
und ansonsten pinkelst Du Dir vor lauter frömmelnder Sprache schon in die Hose …?
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#18   Sentinel   21:21:49 | Montag, 16. Juli 2007
@Lichtchen in der Dunkelheit
Ach,
so wie der Macher der Mutev-Seite?
Der scheint ja auch glänzend ohne Gott und Christus klarzukommen!
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#17   Nachtlaterne   21:20:27 | Montag, 16. Juli 2007
Fortsetzung Keine misionierung
(…) Der Islamismus schaut zu recht verachtend auf uns herab und findet nicht viel echtheit, die ihn vom Weg der Zerstörung abhalten könnte! Es ist eine Unverschämtheit, dass immer mehr Theologen es ablehnen zu missionieren, obwohl doch gerade Christus den Rachegedanken verboten hat und die schützenden Gebote Gottes hervorhebt, über die andere Religionen in dieser Eindeutigkeit nicht verfügen und vor allem nicht mit der Autorität Christi! ! Auch werden wir ja glauben gemacht Liebe und Gerechtigkeit ließe sich aus bloßen Worten und Taten gewinnen, was ja dann bedeuten würde, dass wir von Gott unabhängig bzw. autonom seien. Hat nicht genau das zur Vertreibung aus dem Paradies geführt und den Tod in die Welt gebracht?! Müssten wir nicht die Wiedervereinigung mit Gott suchen und alle laut sagen: Die Mauer muss weg!
Wenn selbst Christen verlangen das Wort Gottes nicht zu missionieren und gleichzeitig der Mission des Schlechten in form von Pornografie, Abtreibung, tote Medienwelt, Extremismus usw. ohne Bedenken zuschauen, dann müssen, die oftmals hochstudierten Christen, einfach nur noch beklopft sein!
Immer mehr Christen lieben das Christentum ohne Christus und kommen sich dabei sehr christlich vor!
www.mutev.de/…rung/Schneesturm.jpg
www.mutev.de/…ng/Goetzendienst.jpg
www.mutev.de/…Falsche_Toleranz.jpg
www.mutev.de/…erung/Drewermann.jpg
www.mutev.de
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#16   Sentinel   21:10:16 | Montag, 16. Juli 2007
@Lichtchen in der Dunkelheit
Immer mehr falsche Exegeten, u.a. Hans Küng, fordern jegliche Missionierung durch das Christentum zu unterlassen, weil das anderen Religionen den Glauben nehmen könnte.
Vielmehr geht Küng davon aus, daß jegliche weitere Missionierung durch den christlichen Glauben diesen den Glauben nehmen könnte.
Wenn schon zitieren, dann richtig!
Wie beschädigt und deformiert muss der Glaube dieses Mannes sein, dass er Christus als einen möglichen Gott unter vielen Götzen sieht und dabei noch so tut als spreche er im Namen Jesu?!
Vielleicht liegt es daran, daß sich die Christusfigur einmal vom Josephus aus dem AT ableiten läßt [quasi der Prototyp des Heiligen] und dann noch dieser kleine fatale Fehler in der Christusgeschichte, die sich liest wie das Buch Horeb über Horus, den Göttersohn!
Interessanterweise war Horus auch vom Feind [seinem Negativ] getötet und nach 3 Tagen wieder von den Toten auferstanden.
Der Glaube ist nicht beschädigt von Küng, sondern nähert sich eher wieder der unverfälschten Wurzel an.
Lichtchen, ein wenig Bildung dürfte nicht von Schaden sein. Und einmal die Bibel ein wenig genauer zu studieren und nach Gemeinsamkeiten in anderen Glaubensrichtungen zu suchen, wäre auch nicht verkehrt.
Der prophezeite Antichrist ist in jedem Fall der Islam. Zumindest so weit sind den Aussagen dann doch zu trauen.
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#15   Horst Metzker   21:05:22 | Montag, 16. Juli 2007
Herr, mein Gott, bist Du denn noch dabei?
Oder hast Du längst abgeschaltet, nachdem Du so viele immer wieder teils dümmliche, gleich sektiererische Beiträge gelesen hast.
Wenn wir Menschen laut Paulus, der Tempel Gottes sind, so muss doch jeder einzelne entscheiden. in welcher Weise er in reinigen muss, bzw. schmückt?
Also, wir 2 reden am besten in deutsch, deshalb kann ein anderer doch ruhig in Latein mit Dir konferieren? Für dich ist dies doch kein Problem?!
Du hast doch selbst Kinder zugelassen, die gleichgeschlechtlich sind? Wer will sich über Dich im Urteil stellen?
Herr, wir brauchen dies nicht weiterführen, doch mal unter uns? Seid Ihr, Du-Jesus-Hl. Geist, überhaupt noch dabei?
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#14   Nachtlaterne   20:52:47 | Montag, 16. Juli 2007
Keine Missionierung?
Keine Missionierung?
Immer mehr falsche Exegeten, u.a. Hans Küng, fordern jegliche Missionierung durch das Christentum zu unterlassen, weil das anderen Religionen den Glauben nehmen könnte. Wie beschädigt und deformiert muss der Glaube dieses Mannes sein, dass er Christus als einen möglichen Gott unter vielen Götzen sieht und dabei noch so tut als spreche er im Namen Jesu?! Christus sagt ganz unmissverständlich: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium!“ Während sich unsere Exegeten intensiv darum bemühen das Christentum zu zensieren, falsch zu interpretieren und zu verstecken, geht der Islamismus hin und predigt in aller Welt den Rachegedanken, der mindestens so schlechte Früchte trägt wie die Ausuferung dunseres Liberalismus, der so furchtbar viel Unrecht begünstigt. Das Christentum wird versteckt, der Islamismus verniedlicht und diesen verblendeten Hochverrat an der Menschheit nennen sie Ökumene! Was hat die dekadente Demokratie dem gefährlichen Islamismus eigentlich entgegen zu stellen???? Kann der tote, vergiftete Materialismus wirklich der Retter der Welt sein, während der schwere Mangel an echter Gotteskenntnis die Seelen der Menschen frieren und austrocknen läßt? In was für eine gefährliche Lage haben wir uns da begeben? Wie tief sind wir eingelullt!! Vor lauter falschen Tröstern glauben wir zwar echten Trostes nicht mehr zu bedürfen, wir sollten uns aber bewußt sein wie totgezeichnet wir deswegen sind. Der Islamismus schaut zu recht verachtend auf uns her…
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#13   Desperatus †   20:39:15 | Montag, 16. Juli 2007
@Rudolfus
Also Disziplinverschärfung als Allheilmittel?
Dem könnte ich nur zustimmen, wenn Sie Sebstdisziplin meinen.
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#12   Rudolfus   20:27:36 | Montag, 16. Juli 2007
@Desperatus / Ein unnötiger Klerusskandal,
aber in einem 8.000.000-Land wie der sozialistischen Republik Österreich passiert auch nicht viel mehr.
Noch dazu, wo es in Bundesösterreich fast nur eine SPÖ-nahe Presse gibt.
Die Kirche besitzt leider nur Lokalmedien.
Das Pastoralkonzil der 1960er hat zwar in den Klöstern nichts Gutes bewirkt, da diese nach dem Pastoralkonzil lediglich ihre Disziplin ablegten, zusammen mit den Anlegen von Zivilkleidung anstatt der Ordenskleidung und somit dekadent wurden (vgl. auch Papst Benedikt XVI., Zur Lage des Glaubens),
aber Klosterskandale gab es immer, da in einem Kloster sehr viele Menschen auf engem Raum und mit eigenen Regeln zusammenleben müssen,
insbesonders gab es im Mittelalter größte Disziplinlosigkeiten, die die Klöster lediglich zu einem weiteren Teil „der Welt“ machten – gleichzeitig sollte das weltliche Leben aber vor der Obrigkeit verheimlicht werden.
Es mußte daher immer Klosterdisziplinverschärfungen geben. Das Pastoralkonzil war Anstoß zum Gegenteil, und war darum ein schadenbringendes Konzil.
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#11   Sentinel   20:21:52 | Montag, 16. Juli 2007
@Rudolfus
Die Klöster und der Klerus sollen ihre Probleme ohne das Zutun der Gläubigen bereinigen.
Dem ist nur zuzustimmen.
Dreht es sich jedoch wirklich um Pädophilie und Kindesmißbrauch wird man jedoch nicht umhin kommen, diese Geschichte dann den Gerichten des betreffenden Staates zu überlassen.
Kein Gläubiger möchte von irgendeiner kirchenhetzerischen Propaganda in seinem Glauben und in einer Messe oder Veranstaltung mit dem Papst belästigt werden.
Sind Sie sich da sicher?
Die Leute gehen doch nur deshalb zu den Autorennen, weil es dort regelmäßig Tote gibt. Die Leute schauen deshalb die Tour de France, weil dort alle dopen. Die Menschen lieben den Skandal. Alles andere ist ja langweilig.
Wenn man als Gläubiger etwas zu melden hat, dann soll man es an den zuständigen Oberen (Bischof oder Klostervorsteher) melden, aber nicht versuchen, Volksverhetzung gegen die Kirche zu betreiben, denn das haben bereits die National-Sozialisten unter Papst Pius XI. so getan.
Dies wäre wohl eher ein Verstoß gegen § 166 StGB, den wir immer noch mit uns herum schleppen, obwohl dieser §§ jederzeit aus einem kritischen Gläubigen einen verurteilten Ketzer machen kann.
Und ob die National-Sozialisten so waren, wie sie beschreiben, entzieht sich meiner Kenntnis, da die Kirche clevererweise sämtliche Bücher und Schriften, die sich mit diesem Thema befassen, auf den INDEX haben setzen lassen – obwohl dieser INDEXfaktisch gar nicht existiert!
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#10   Sulpicius   20:13:56 | Montag, 16. Juli 2007
Bischofsvikar Hörschläger
Link stephanscom.at/…les/2003/09/02/a3561/
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#9   Desperatus †   20:12:39 | Montag, 16. Juli 2007
@Puchil2
danke
@Rudpfus.
Na, da bin ich ja schon mal früh, daß Sie solche Ereignisse wie in Heiligenkreuz nicht auf den NOM und das Konzil zurückführen.
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#8   Rudolfus   20:04:30 | Montag, 16. Juli 2007
@Sentinel / Kirchenhetzerpropaganda
Nein, aber solche kloster- und klerusinternen Skandalgeschichten haben wenig mit dem Glauben zu tun.
Die Klöster und der Klerus sollen ihre Probleme ohne das Zutun der Gläubigen bereinigen.
Kein Gläubiger möchte von irgendeiner kirchenhetzerischen Propaganda in seinem Glauben und in einer Messe oder Veranstaltung mit dem Papst belästigt werden.
Wenn man als Gläubiger etwas zu melden hat, dann soll man es an den zuständigen Oberen (Bischof oder Klostervorsteher) melden, aber nicht versuchen, Volksverhetzung gegen die Kirche zu betreiben, denn das haben bereits die National-Sozialisten unter Papst Pius XI. so getan.
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#7   Puchil2 †   19:58:10 | Montag, 16. Juli 2007
für: desperatus
Hier die Quelle: www.networld.at/articles/0719/560/173015.shtml
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#6   Sentinel   19:46:31 | Montag, 16. Juli 2007
@Rudolfus
Sie sind mir in einem anderen Thema noch eine Antwort schuldig geblieben. Aber sie dürfen sie auch hier beantworten, da es anscheinend irgendwie zum Thema paßt!
Ach ja, leben sie in dem Kloster, daß sie hierfür gleich solch eine Partei ergreifen? Immerhin kann man heute den Medien meistens mehr als einem dahergelaufenen Pfarrer glauben.
Obwohl ich auf den Pfarrer meiner Nachbargemeinde, Ehrwürden Dr. Pelz nichts kommen lasse. Selten so einen sympathischen alten Mann kennengelernt, der so im Widerspruch zur FSSPX steht!
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#5   Desperatus †   19:43:01 | Montag, 16. Juli 2007
@Puchil2
Sehr gute Idee. Gibt es eine Internetquelle?
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#4   Rudolfus   19:38:28 | Montag, 16. Juli 2007
@Purchil2 / Hören Sie auf die Gläubigen zu belästigen
Vielleicht könnte man den Papst auch bitten, sexuelle Belästigungen, in die Mitglieder des Konventes in Heiligenkreuz nach einem Bericht eines seriösen Nachrichtenmagazins offensichtlich verwickelt sind, anzusprechen und reinen Tisch zu machen!
Der Papst besucht Österreich, und er kommt nicht als Richter.
Die Heiligenkreuzer sollen sich ihre Sachen selber ausmachen.
Man soll die Gläubigen gefälligst mit diesen schmutzigen Geschichten verschonen – wenn man zum Papst geht, will man den Papst sehen und nicht irgendeine Klosterschmutzwäsche waschen.
Ergötzen Sie sich anderswo an Schmutzgeschichten, wenn Ihnen daran so viel liegt.
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#3   Puchil2 †   19:22:54 | Montag, 16. Juli 2007
Eine andere Bitte an den Papst
Vielleicht könnte man den Papst bei seinem bevorstehenden Besuch an diesem wichtigen österreichischen Gnadenort bitten, das heilige Meßopfer bereits wieder im Ritus extraordinarius darzubringen.
Vielleicht könnte man den Papst auch bitten, sexuelle Belästigungen, in die Mitglieder des Konventes in Heiligenkreuz nach einem Bericht eines seriösen Nachrichtenmagazins offensichtlich verwickelt sind, anzusprechen und reinen Tisch zu machen!
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#2   Rudolfus   19:08:39 | Montag, 16. Juli 2007
Bevorstehender Besuch im Heiligtum der Großen Mutter Österreichs (Mariazell) durch den Hl. Vater
Der Gnadenaltar der Großen Mutter Österreichs ist ein wunderbarer goldener Hochaltar als das Nationalheiligtum Österreichs und seines alten Kaiserhauses.
Vielleicht könnte man den Papst bei seinem bevorstehenden Besuch an diesem wichtigen österreichischen Gnadenort bitten, das heilige Meßopfer bereits wieder im Ritus extraordinarius darzubringen – schließlich ist der September 2007 auch der Monat, in dem die päpstliche Bulle über den Ritus extraordinarius volle Gültigkeit erlangt: Und für September ist auch der Besuch des Papstes in Österreich angekündigt.
Man muß auf jeden Fall die bedeutendste Bulle eines Papstes seit Jahrzehnten oder seit Jahrhunderten (seit 1570, Meßbuchvorwort von Papst St. Pius V.) der schier allmächtigen Fürsprache der erwählten Mutter Gottes und Ihrem Unbefleckten Herzen anvertrauen.
Der Kult um das Unbefleckte Herz wurde von der hl. Jungfrau Maria selbst 1917 in Fátima (Portugal) begründet, als mächtiges Heilmittel für die weltkriegsgeschüttelte Zeit, zusammen mit Ihrer Bitte um das tägliche Gebet des hl. Rosenkranzes.
Es wäre hoch an der Zeit, daß der Papst nicht mehr die neue Massenliturgie im liturgischen Ungeiste des II. Johannes-Paul-Papstes zelebriert, insbesonders mit der unmöglichen Austeilung des heiligsten und göttlichen Altarssakramentes an die Tausenden oder auch Zigtausenden Meßteilnehmer, und daß man den Himmel um Sühne bittet für diese Behandlung des heiligsten und göttlichen Sakramentes, welches der wahre Gott selbst ist.
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#1   Sulpicius   18:50:19 | Montag, 16. Juli 2007
Die deutschen kath. Kirchenzeitungen…
… verschwenden nur sinnlos Kirchensteuergelder!
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