Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Übergelaufene Schwestern
Der Vatikan hat eine altgläubige Nonnengemeinschaft, die bisher mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden war, anerkannt.
Einfache Gelübde einer künftigen Novizenmeisterin († 1998)
Einfache Gelübde einer künftigen Novizenmeisterin († 1998)
(kreuz.net, Vatikan) Am 28. Juni soll die beschauliche Schwestern- kommunität ‘Oasis de Jesús Sacerdote’ – Oase von Jesus Priester – kirchenrechtlich anerkannt worden sein.

Das berichtete ein Leser im französischen ‘Forum Catholique’.

Der Orden wurde offenbar als kontemplative Gemeinschaft päpstlichen Rechts errichtet.

Bislang waren die Nonnen mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden. Nach wie vor wird sie auf Webseiten der Bruderschaft für weibliche Berufungen empfohlen.

Der Präfekt der Kommission ‘Ecclesia Dei’ hat die Verhandlungen mit der Gemeinschaft bereits Ende Mai in seiner Ansprache im brasilianischen Marienwallfahrtsort Aparecida vor der lateinamerikanischen Bischofskonferenz erwähnt.

Die klausurierten Schwestern sind eine Gründung des 1952 geweihten Priesters Pedro de Muñoz. Er wirkte als Vikar in Barcelona, als sich mehrere fromme Frauen um ihn sammelten.

Der frühere Erzbischof von Barcelona, Mons. Gregorio Modrego († 1972), anerkannte die Vereinigung im Jahr 1965 als fromme Vereinigung.

Danach lebte die Gemeinschaft in einer kirchenrechtlich irregulären Situation.

Der Name „Oasis“ steht gemäß seinen Buchstaben für Gebet (Oración), Liebe (Amor), Unterordnung (Sumisión), Aufopferung (Inmolación) und Stille (Silencio).

Die Gemeinschaft orientiert sich an der Spiritualität des Heiligen Franz von Sales.

Oase von Jesus Priester
Nonnen der spanischen Gemeinschaft "Oase von Jesus Priester"Die "Oase von Jesus Priester" wurde in den 60er Jahren von Hw. Pedro de Muñoz gegründet.Mutterhaus der Schwestern unweit von Barcelona.

Geschichtlicher Abriß

Im Jahr 1966 begannen die Schwestern ihr gemeinsames Leben in einem bescheidenen Haus in Barcelona.

1980 konnten sie ein Eigentum in der Ortschaft Argentona – dreißig Kilometer nordöstlich von Barcelona – erwerben. Dort errichteten sie ihr Kloster.

In den ersten Jahren kamen wenige Berufungen. Hw. Muñoz mahnte seine Töchter zum Vertrauen: „Meine Kinder, wenn Gott eure Arbeit wünscht, wird er euch Berufungen schicken. Habt daran niemals auch nur einen Moment Zweifel.“

Die Gebete wurden erhöht.

Dann kam eine Welle von Kandidatinnen aus der ganzen Welt: Mexico, Frankreich, USA, Afrika, Argentinien, Uruguay, Chile, Dominikanische Republik, Indien.

Bei einem seiner zahlreichen Besuche ermutigte Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) Hw. Muñoz, eine Kirche zu errichten:

„Sie müssen eine Kirche bauen. Beginnen Sie mit der Setzung des ersten Steines. Sie werden sehen, wie Gott selber sich um den Rest kümmert.“

Heute sind die Schwestern stolz auf eine „große und sehr schöne“ Kirche – berichten sie in ihrem Informationsblatt.

Leben der Schwestern

Die Nonnen opfern sich in besonderer Weise für Priesterberufungen auf. Sie legen zu den üblichen drei Gelübden – der Armut, des Gehorsams und der Keuschheit – ein viertes Gelübde ab: täglich für heilige Priester zu opfern.

Ihren Tag verbringen sie schweigend mit Gebet und Arbeit.

Sie wohnen der Messe bei, rezitieren das alte Offizium – außer die Matutin. Sie beten zwei Stunden still vor dem Tabernakel und den Rosenkranz.

Neben den alltäglichen Hausarbeiten fertigen die Nonnen Rosenkränze und andere Kunstgegenstände zum Verkauf. Wenn nötig, reparieren sie auch das Dach, bedienen die Kettensäge oder fahren den Traktor.

Zweimal unterbrechen sie den Tag durch insgesamt eine Fünfviertelstunde Rekreation in der sie reden, lachen und singen.

Geschichten aus dem Leben

Die beiden Hauptpatrone der Gemeinschaft sind die Muttergottes und der Heilige Joseph.

Als einmal im Kloster große Not herrschte, führten die Schwestern eine Josephsstatue in Prozession durch das Kloster, um dem Heiligen ihre Bedürfnisse zu zeigen. Bald darauf meldeten sich zahlreiche freiwillige Helfer.

Ein andermal waren zwei Seminaristen zum Helfen mit einer Kettensäge gekommen. Doch das Gerät versagte seinen Dienst.

Als die beiden Helfer aufgeben wollten, fragte sie eine Schwester: „Habt ihr die Heilige Jungfrau schon angerufen?“

Etwas verdutzt verneinten die Seminaristen. „Wie könnt ihr dann erwarten, daß diese Maschine funktioniert, wenn ihr nicht um Hilfe gebeten habt?“

Nach dem Gebet funktionierte die Säge wieder.
      
27 Lesermeinungen
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#28   Athanasius   23:02:38 | Montag, 16. Juli 2007
@Benedikt
Seitdem ist die FSSPX kein anerkanntes Institut der römisch-katholischen Kirche mehr. Nicht zuletzt deswegen geht es bei den Verhandlungen zwischen Rom und FSSPX auch um den künftigen Status der FSSPX.
1. Die Auflösung der FSSPX war Machtsmissbrauch.
2. Eine pia unio kann nur von Rom aus aufgelöst werden, nicht von einem Hinterbischof oder Hinterhofdikastereichen im Vatikan.
3. Kardinal Gagnon wohnte 1987 den Gelübden und der Soutane-Einkleidung von 20 FSSPX-Seminaristen in Ecône bei, also einer Verbindung an ein angeblich „nicht mehr existierendes“ Institut.
4. Diese Schwesterngemeinschaft wurde nicht das IBP gezwungen „das II. Vatikanum nach der Rede vom 22. Dezember 2005“ anzunehmen, sondern einfach só regularisiert. Padre Muñoz sagt weiterhin für Sozialreich Jesu Christi, für die Wiederherstellung konfessioneller katholischer Staaten und der völligen Verbreitung der Hl. Messe nach überliefertem Ritus weiterzukämpfen. Dies hat er auch klar Kardinal Castrillon Hoyos mitgeteilt.
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#27   Josefus   19:15:08 | Montag, 16. Juli 2007
Dilemma liegt bei der Kirchenführung
Die Priesterbruderschaft ist aus der großen Not der Kirchenkrise heraus entstanden. Das Anliegen der Bruderschaft ist in aller erster Linie die Wahrung des katholischen Glaubens und 2. die Genesung der Kirche.
Die Priesterbruderschaft ist kein Selbstzweck.Nicht die Priesterbruderschaft steht in einem Dilemma, Herr van Laack, sondern die Führung der Kirche, da sie früher oder später eingestehen muss, dass die Wegrichtung der Kirchenöffnung zur Welt hin, eingeschlagen auf dem 2. Vaticanum, ein Fehler war.
Dann wird man froh sein sich auf die Bruderschaft stützen zu dürfen. So beruft sich ja auch Papst Benedikt bereits auf die Versöhnung mit der Bruderschaft des HW Erzb. Lef. bei der Klarstellung der Erlaubtheit der heiligen Messe.
Papst Benedikt gebührt Dank, dass er bzgl. der Liturgie den Weg zurück zur größeren Treue zum Kreuzesopfer Christi gewiesen hat. Ein 1. zögerlicher, aber doch sehr bedeutender und auch mutiger Schritt.
Beten wir den Papst, dass er weiter fortfährt!
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#26   wolfgang e.   16:37:50 | Montag, 16. Juli 2007
@ Müller: „Stolz“
Müller: „Stolz“…zählte auch schon vor dem II. Vatikanischen Konzil zu den Todsünden, oder irre ich mich???
Nein, „Stolz“ zählte und zählt zu den sieben HAUPTsünden. Das ist etwas grundsätzlich anderes.
Aber tröste Dich, auch die kreuz.net-Redaktion verwechselt das regelmäßig.
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#25   Benedikt   16:25:06 | Montag, 16. Juli 2007
@ Rudolfus
Die kirchenrechtliche Anerkennung ist der FSSPX im April 1975 von Bischof Mamie in Absprache mit der zuständigen römischen Kongregation entzogen worden. Das Vorgehen Mamies wurde von einer von Paul VI. einberufenen Kardinalskommission gerechtfertigt. Lefebvre legte Rekurs ein, der im Juni 1975 abgelehnt wurde.
Seitdem ist die FSSPX kein anerkanntes Institut der römisch-katholischen Kirche mehr. Nicht zuletzt deswegen geht es bei den Verhandlungen zwischen Rom und FSSPX auch um den künftigen Status der FSSPX.
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#24   Sozialkatholisch   16:22:41 | Montag, 16. Juli 2007
@ Gotthard
Wären die Schwestern auch übergelaufen wenn sie der neue Spiritual des Klosters geworden wären?
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#23   Gotthard   16:12:39 | Montag, 16. Juli 2007
Überläufer?
Was geschieht mit Deserteuren, die zum Feind überlaufen?
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#22   Müller   16:04:31 | Montag, 16. Juli 2007
„Stolz“…
…zählte auch schon vor dem II. Vatikanischen Konzil zu den Todsünden, oder irre ich mich???
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#21   Rudolfus   15:45:48 | Montag, 16. Juli 2007
@Die Lefebvrianer
werden auch noch eine Bedeutung haben können und mit Stolz auf ihre Gründungsgeschichte zurückblicken können in einer möglichen fernen oder nahen Zukunft, wenn die Kirche wieder weitgehend in Ordnung gebracht worden ist –
so wie viele andere alte Orden und Kongregationen auch, die wegen der damals notwendigen Zeit- und Weltumstände entstanden sind, ausgestattet mit verschiedenen Missionen.
Jedenfalls können sie und ihre Förderer die Wiederkunft Jesu Christi, wann immer sie geschehen mag, mit Freude und mit vielen erworbenen Verdiensten erwarten.
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#20   Sozialkatholisch   15:28:21 | Montag, 16. Juli 2007
@ Ministrant
Könnte sein das sie da recht behalten, es könnte aber auch sein das Glaubensfragen wieder eine ganz neue Bedeutung bekommen und einige Modernisten sich von Rom trennen werden oder vielleicht sogar von alleine aussterben.
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#19   Rudolfus   15:24:42 | Montag, 16. Juli 2007
@Eine Auflösung der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X.
ist ein reines amtskirchliches Wunschdenken.
Wieso sollte man sich nach dem Erreichen eines langerhofften Teilzieles selbst auflösen?
Des weiteren ist es ein wichtiger Teil ihrer Mission, den rechten katholischen Glauben und die Weihe von Priestern flächendeckend und weltweit zu bewahren.
Der rechte Glaube und die weitere Weihe von rechtgläubigen Priestern und Bischöfen ist weiterhin in weiten Teilen Europas und in der ganzen Welt schwer bedroht.
Alleine die Priesterliche Bruderschaft St. Pius’ X. vermag diesen Mangel der Evangeliumsverkündigung der Kirche in den Völkern annähernd zu beheben.
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#18   Ministrant   15:12:41 | Montag, 16. Juli 2007
Wie ich mir schon gedacht habe…
bedeutet das MP das Ende der FSSPX, den ihr Scheiterhaufen wurde schon errichtet. Der „liberalere“ Kern der FSSPX wird sich mit Rom versöhnen und der Teil um Williamson wird sich nun auch öffentlich von Rom trennen. Te deum laudamus…
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#17   Rudolfus   14:30:22 | Montag, 16. Juli 2007
@Benedikt / Inwiefern
wurde die kanonische Errichtung der Priesterlichen Bruderschaft St. Pius’ X. „zurückgezogen“ – Sie meinen kanonisch aufgelöst?
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#16   Benedikt   14:19:29 | Montag, 16. Juli 2007
@ ottaviani
Danke für die Korrektur. Also ein Vertrag, wie es ihn vermutlich auch mit der Actio Spes Unica gibt.
@ Rudolfus
Errichtet ja, aber das wurde zurückgezogen.
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#15   ottaviani   13:34:57 | Montag, 16. Juli 2007
H.H.P. Scmidberger
wurde 1982 Generalvikar und ein Jahr später Generaloberer
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#14   Rudolfus   13:22:04 | Montag, 16. Juli 2007
@Landorganist / Vor allem aus der häufigen geistlichen Lektüre
von geistlichen katholischen Autoren, aber auch aus den Homilien und Predigten frommer katholischer Geistlicher.
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#13   Gunsenum   13:15:00 | Montag, 16. Juli 2007
Regen sie sich doch nicht darüber auf,
welches Amt dat abjefallene Erzbischof bekleidete.
Wenn ich mich, da ich Mitglied einer kommunalen Bürgerschaftsvertretung (Ortsbeirat) wäre, über die Ausgabeverordnung des PAssierscheins A 38 derart aufregte, so daß mir nur der Protest übrig bliebe, mich zum BAndeskanzler ausrufen zu lassen – so bliebe mir das sicher unbenommen.
Und was ich alles tun könnte: Erklären das der Bundeskanzler keine Entscheidungskompetenz hat- nur noch ich, der BAndeskanzler sei im Besitz der alleingültigen Macht und Kompetenz.
Ich könnte Verträge abschließen mit anderen Regierungschefs (im Vergleich: Priester weihen), den BAndesverdienstKREIS 1. Klasse verleihen (Bischöfe ernennen) – – – bloß hätte es keinerlei rechtliche Grundlage oder Verpflichtung für die tatsächliche Bundesrepublik Deutschland.
Betrachten wir den Herrn Erzbischof mit dem v hinter dem b mal wie den von mir geschilderten hypothetischen BAndeskanzler…
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#12   landorganist   13:13:36 | Montag, 16. Juli 2007
Na, die Zensur schlägt wieder zu,
merkwürdig, immer wenn es um Rudolfus geht…welchen Einfluss haben Sie hier eigentlich?
Wie dem auch sei, ich will es anders formulieren:
Ich wundere mich, woher Sie, lieber Rudolfus, tagtäglich Ihre phantastischen Einfälle nehmen, um die angeblich liturgische Krise der Kirche zu beschreiben. Sie wissen doch sicher, dass Sie sich mit Ihren Gedankengängen außerhalb der von Ihnen bekrittelten Kirche befinden???
Ich hoffe, so ist es besser, und ich bleibe vom redaktionellen Bannstrahl verschont… :'(
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#11   Michael van Laack   13:09:31 | Montag, 16. Juli 2007
Der erste Tropfen eines Starkregens
Manche Ordensgemeinschaft, die sich bisher als mit der PriBruverbunden bezeichnet hat oder von ihr so bezeichnet wurde, wird mittelfristig die Anerkennung durch Rom erstreben, denn nahezu keine dieser Gemeinschaften steht in dem Dilemma, auf der einen Seite römisch-katholisch sein zu wollen und sich gleichzeitig auf der anderen Seite über Konzil und Papst stellen zu müssen, wenn man gegenüber den Gläubigen, die man ja jahrzehntelang entsprechend indoktrinierte, glaubwürdig bleiben will. Die PriBru kann nicht mehr zurück, die anderen Gemeinschaften schon. Die PriBru hat sich über Jahrzehnte im Spendengeld Ihrer Gläubigen sonnend als die Bastion der Rechtgläubigkeit schlechthin formiert. Was sie jetzt tun könnte wäre zu sagen: „War alles nur Spass mit unserer Opposition hinsichtlich der Konzilsbeschlüsse. So schlimm is das ja alles gar nicht mehr. Wir bilden einen Arbeitskreis mit Rom und alles wird gut.“ Das freilich würde die bereits weniger reichlich fliessenden Spendenquellen weiter verringern. Auf der anderen Seite kann sie sagen (und sagt sie auch): Die Messe war der erste Schritt, als nächstes hat Rom die eigentlich gar nicht vorhandene Exkommunikation zurückzunehmen und dann diktieren wir dem Hl. Vater ins Stammbuch, wie das Konzil zu bewerten ist“. Auch das wird Spendenquellen versiegen lassen, denn die Sehnsucht zur Einigung mit Rom ist bei vielen Gläubigen ebenfalls gross. – Dieses Dilemma führt entweder zur Spaltung der Bruderschaft oder in die Bedeutungslosigkeit!
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#10   virOblationis   12:59:27 | Montag, 16. Juli 2007
Amtswechsel
Wechselte das Amt nicht gerade 1987 vom Erzbischof zu P. Schmidberger?
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#9   Defensor Fidei   12:56:50 | Montag, 16. Juli 2007
@ Rudolfus: Generaloberer
Vermutlich das des FSSPX-Generaloberen!
Generaloberer der FSSPX war im Jahr 1987 P. Franz Schmidberger.
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#8   ottaviani   12:53:56 | Montag, 16. Juli 2007
ein irrtum im artikel
der Erzbischof hat keine Konstitution aprobiert sondern nur einen vertrag nmit den Schwestern geschloßen daß er bis zu einer anderen Lösung die Bischöflichen Zeremoonien vornimmt solche Veträge hat die Priesterbruderschaft mit etlichen Gemeinschaften bis heute zum Tweil übernahm sie auch die Seelsorgliche Betreuung von schwesternkongregationen wenn die treuen sprituale verstorben sind
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#7   Rudolfus   12:35:00 | Montag, 16. Juli 2007
@Benedikt / Die FSSPX wurde rechtmäßig kanonisch
errichtet.
Ansonsten befindet sie sich bekanntlich seit Papst Paul VI. im Ungehorsam dem Papst und dem Episkopat gegenüber.
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#6   Benedikt   12:29:46 | Montag, 16. Juli 2007
@ Rudolfus
Fragt sich nur noch, wie der Generalobere einer kanonisch nicht existenten Bruderschaft irgendwelche Konstitutionen approbieren kann.
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#5   Rudolfus   12:08:32 | Montag, 16. Juli 2007
@Benedikt
Vermutlich das des FSSPX-Generaloberen!
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#4   Benedikt   12:04:25 | Montag, 16. Juli 2007
Approbation
1987 approbierte Erzbischof Lefebvre die Konstitutionen des Ordens.
Welches Amt übte Erzbischof Lefebvre 1987 aus?
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#3   Rudolfus   12:03:44 | Montag, 16. Juli 2007
@Landorganist / Ihr Kommentar ist fast schon
repräsentativ für die linke Fraktion und Ideologie und wirft ein bezeichnendes Licht auf Ihr Denken.
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#1   Rudolfus   10:47:33 | Montag, 16. Juli 2007
Die Priesterliche Bruderschaft St. Pius’ X. bleibt dennoch ein wichtiges Refugium
Wenn eine traditionelle Gemeinschaft direkt Papst Benedikt XVI. oder einem Papst-Benedikt-XVI.-Getreuen unterstellt ist, so gibt es für eine rechtgläubige Gemeinschaft keine Schwierigkeit.
Schwierigkeiten tauchen erst dann auf, sobald man es mit der übrigen, irrgläubig-modernistischen Amtskirchenhierarchie zu tun bekommt, die lediglich formell in Einheit mit dem Papst ist (aber nicht tatsächlich in der Einheit des Glaubens mit dem Papst steht).
Solange der Großteil der Amtskirchenhierarchie nur aus modernistischen Despoten besteht, die den rechten Glauben verfolgen, solange muß der rechte Glaube auch im Widerspruch zur irrgläubigen Amtskirchenhierarchie bewahrt werden, welche in keiner Weise in Einheit mit dem Papst lehrt und somit trotz der formellen Einheit mit dem Papst tatsächlich nicht in Einheit mit dem Papst steht.
Ein wirksames Refugium gegen die reguläre Amtskirchenhierarchie sind heute nur mehr entweder Papst Benedikt XVI. selbst, äußerst wenige Ortsbischöfe und – unabhängig von allen Diözesen weltweit – die Priesterliche Bruderschaft St. Pius’ X. und all die Gemeinschaften, die unter ihrem Schutz bestehen und den Konzilsgeist überdauern.
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