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Papstdenkmal geschändet + Alte Messe in Arabien + Die Frage aller Fragen + Im Zentrum der Messe: der Akzent des Priesters + Dann sind wir verloren
Primizkirche des Papstes in Traunstein
Primizkirche des Papstes in Traunstein
© Wikipedia-Benützer „Frabi“
Papstdenkmal geschändet

Deutschland. Am vorletzten Wochenende enthüllte die Stadt Traunstein in Oberbayern vor der Primizkirche des gegenwärtigen Papstes eine Büste. Bei dem Ereignis war der Bruder des Papstes, Prälat Georg Ratzinger, anwesend. Am letzten Freitag besprühte ein Unbekannter das Werk mit roter Farbe. Das berichtete das ‘Traunsteiner Tagblatt’. Auf dem Sockel hinterließ der Vandale den Satz „Gott ist an allem Schuld.“ Ein erster Reinigungsversuch mit Schwamm und Speziallösung blieb erfolglos.

Alte Messe in Arabien

Dubai. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. missioniert neu auch in dem arabischen Staat Dubai am persischen Golf. Das berichtete die Bruderschaft auf ihrer Webseite. Ein Pater wirkt jedes dritte Wochenende unter den katholischen Gastarbeitern aus den Philippinen und aus Indien. Unter den rund zwei Millionen Einwohnern Dubais leben mehr als 70.000 Katholiken.

Die Frage aller Fragen

Schweiz. Die Sonntagsausgabe des antikirchlichen Boulevardblattes ‘Blick’ befragte den designierten Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, zur Homo-Unzucht. Die Antwort des Bischofs: „Die Kirche sagt, daß homosexuelle Handlungen in sich nicht in Ordnung sind. Sie sagt aber auch, daß Menschen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen mit Achtung und Takt zu begegnen ist.“ Zur Frage, ob keusch lebende Homos Priester werden können, meinte der Bischof nur: „Es gibt solche Priester.“

Im Zentrum der Messe: der Akzent des Priesters

Deutschland. Am letzten Sonntag zelebrierte der mit Rom unierte syro-malabarische Bischof, Mons. Jose Porunnedom, in der Kölner Pfarrei St. Peter eine Messe im westsyrischen Ritus. Zu dem Anlaß entzündete die Pfarrei Räucherstäbchen. Mons. Porunnedom las die Meßtexte in „nahezu akzentfreiem Deutsch“ – berichtete der ‘Kölner Stadtanzeiger’. Zwischendurch sang er einige Passagen in seiner südindischen Muttersprache Malayalam.

Dann sind wir verloren

„»Wenn Jesus heute käme, würde er nicht in einem theologischen Buch nachlesen, sondern schauen, wie die Menschen seine Worte leben. Egal welcher Kirche sie angehören«, sagte Pater Stefan Tertünte aus Oberhausen der WAZ.“

Aus einem Artikel der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 12. Juli zu evangelischen Reaktionen auf die Erklärung der Glaubenskongregation über einige Fragen der Kirchenlehre.
      
15 Lesermeinungen
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#15   Kurt K.   10:05:47 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Elendster Sünder
Zur Frage, ob keusch lebende Homos Priester werden können, meinte der Bischof nur: „Es gibt solche Priester.““
Eine diplomatische Antwort.
Es gibt keine keusch lebenden Perversen. Das ist in sich ein Widerspruch.
Höhö…
Sonst höre ich auf diesen Seiten hier immer nur, dass Schwule eben keusch leben müssten… und jetzt wollen Sie sagen, dass das nicht gehe… und wer homosexuell empfindet immer pervers ist und demnach nicht ins Himmelreich kommen könnte. Eine sehr christliche Einstellung, wirklich.
lol
:-! >:)
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#14   Brigitte Bussmann   09:58:04 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Dann sind wir verloren
wie Recht doch Pater Stefan hat.
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#13   wsxyz   15:05:41 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Schott
Die indischen Gastarbeiter in Dubai warten doch nur darauf, endlich wieder ihren Schott hervorholen zu können
Nur wollte ich sagen, dass ich mir vor ein paar Monaten ein 1957er Schott-Messbuch erworben. Mit ihm bin ich jetzt ganz zufrieden. Die Einleitung zum heiligen Messopfer am Anfang des Buches ist sehr gut. Es fehlt den Lateintext für manches, aber das Buch ist somit kleiner und handhabbarer als es sonst wäre.
Mein Buch gehörte früher einem gewissen Herr Adalbert Iken. Sein Name ist jedenfalls im Einband eingeprägt.
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#12   wiener   14:59:41 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ elendester
warum fordert die kirche homosexuell empfindende menschen dann genau dazu auf? wollen sie behaupten, die kirche fordere dinge, die es nicht gibt?
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#11   Elendester Sünder   14:57:46 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Keusche Perverse
„Zur Frage, ob keusch lebende Homos Priester werden können, meinte der Bischof nur: „Es gibt solche Priester.““
Eine diplomatische Antwort.
Es gibt keine keusch lebenden Perversen. Das ist in sich ein Widerspruch.
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#10   ottaviani   12:24:22 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Dubai
die Priesterbruderschaft kommt nur in ländern wo sie von gläubigen gebeten wird zu helfen das sind offenbar gastarbeiter im gegenständlichen Fall
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#9   Puchil2 †   11:01:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Der Ton macht die Musik
Unterschiede: ja! Abwertungen: nein! Der Ton macht die Musik!
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#8   Ansgar   10:56:37 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Puchil 2
Der von Ihnen zitierte ev. Pastor macht klar, warum eine weitergehende Ökumene mit den Protestanten sinnlos ist. Allein das mittlerweile überall als peinlich erkannte Binnen-I! Und dann: „leidgeprüfte Christen“, „Herabwürdigungen“: Kann der Mensch mal erklären, was die katholische Kirche denn mit den Protestanten soll? Die stellen immer nur Forderungen – Aufgabe des Papsttums, Abschaffung von 5 Sakramenten, Abschaffung des Zölibats etc. – bringen aber nichts ein. Absurd wird es, wenn er die Flut arbeitsloser evangelischer Kirchenbeamter und Prediger (Priester sind das nicht) als Lösungsvorschlag für den Priestermangel postuliert. Hat der Mann mal genau geschaut, was für eine Bruchbude sein Laden inzwischen ist?
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#7   Rudolfus   10:32:43 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Christus stellt in der Hl. Schrift die Frage: „Wenn der Menschensohn wiederkommt,
wird Er auf der Erde noch Glauben vorfinden?“
Die Absolutsetzung der Werke, wie sie dieser irrlehrende Pater vollzieht, ist überhaupt nicht katholisch – der Glaube ist in der katholischen Religion selbstverständlich das wichtigste Kriterium (aber nicht das einzige Kriterium, wie in der schriftfremden Dr.-Luther-Irrlehre).
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#6   Gallowglas   10:29:50 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Neppo
Wohl weniger … es dürfte schlicht daran liegen, daß in Dubai, wie in den meisten anderen islamischen Ländern, das Missionieren von Muslimen verboten ist.
(Wobei mir jetzt nicht bekannt ist, ob auch dort, wie sonst üblich, darauf die Todesstrafe steht … )
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#5   Gotthard   10:27:27 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@sirilo
Die indischen Gastarbeiter in Dubai warten doch nur darauf, endlich wieder ihren Schott hervorholen zu können – um dann der außerordentlichen Form des römischen Ritus lesend beiwohnen zu können.
Sie haben es einfach satt, Eucharistie zu feiern… verstehst Du das jetzt?
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#4   Bernd Stromberg   10:25:50 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Unterschiede beachten!
Ich verstehe die ganze Aufregung über das das Schreiben der Glaubenskongregation im Grunde nicht. Dort wird zur kath. Sichtweise der kirchlichen Gemeinschaften der Reformation nichts gesagt, was schon hinlänglich bekannt ist. Es ist doch keine Frage, dass Ökumene in einem vernünftigen Rahmen sinnvoll ist, was auch nicht in Frage gestellt wird. Nichts ist schlimmer, als sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen und zu bekriegen. Die Zeiten sind zum Glück vorbei, sieht man von Nordirland ab, wo diese Kämpfe aber auch noch andere Ursachen haben. Allerdings sollte man schon die Unterschiede zur kath. Kirche betrachten. Dass die Orthodoxie natürlich von der kath. Kirche anders gesehen wird und anders gesehen werden muss, ist doch völlig klar. Die protest. Denominationen sind letztlich Abspaltungen der kath. Kirchen und haben vom Erbe des 1. Jtds. sehr viel über Bord geworfen. Auch im Falle der ev. Bischöfin, die sich scheiden lassen will, sind man die Gegensätze zwischen den Konfessionen sehr deutlich. Das Amts-, das Eucharistieverständnis ist doch ein ganz anderes. Dass die orthodoxen Kirchen in römischer Terminologie als Schwesterkirchen bezeichnet werden, ist doch völlig klar. Denn die Unterschiede, die es auch gibt, sind weitaus geringer. Wollen die Leute, die sich über das Schreiben aufregen, denn einen undifferenzierten Einheitsbrei? Wem würde das nützen. Leute, macht aus der kath. Kirche doch keine 234. protes. Denomination;-)) Da gibt es schon wahrlich genug.
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#3   Neppo   10:22:55 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Sirilo
… ich vermute es wird eine sprachliche Geschichte sein… ein – vermutlich – philippinischer Pater wird sich bei der Mission unter philippinischen Gastarbeitern einfach leichter tun… Es schicken halt nicht alle Episcopi ihren Landsleuten Priester nach wie die Polen…
Mir gefällt die Initiative!
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#2   Sirilo   09:59:54 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Wieso
will ein Pater der FSSPX in Dubai unter katholischen Gastarbeitern missionieren? Sollte er nicht lieber unter den Moslems von Dubai missionieren?
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#1   Puchil2 †   09:59:06 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Papstdenkmal
Ich verurteile die Schändung des Denkmals, verstehe aber, wenn es Menschen gibt, die mit den letzten Äusserungen des Papstes nichts zu tun haben wollen und verärgert sind, wie ein evangelischer Pastor, der in einem Leserbrief schreibt:
„Natürlich werden die ökumenisch leidgeprüften VertreterInnen unserer evangelischen Christen sich gegen die erneute Herabwürdigung seitens des Bischofs von Rom zu wehren haben. Ich für meinen Teil habe mir abgewöhnt, mich über Dekrete zu ärgern, die ich nicht in Auftrag gegeben habe. Im Gegenteil: Betrachte ich den römischen Revisionismus im weißen Gewande, dann bin ich als Protestant heilfroh, nicht jenem Typus vollgültiger Kirchlichkeit anzugehören. Sollte dereinst wieder weniger schwarzer oder weißer Rauch in Rom aufsteigen und der Blick für die wirklich brennenden Probleme frei werden, sind die evangelischen „Krüml-Kirchen“ gerne bereit, Rom zu erklären, was man gegen den Priestermangel tun kann.“
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