Warum ist das Heilige so oft synonym mit süßlich, banal, stur und langweilig? Warum bedeutet modern sein häufig, zur Belanglosigkeit verurteilt zu sein? Von Maria Giovanna Maglie.
(kreuz.net) Das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe ist in der Kirche ein großer Schritt nach vorne,
weil es ein „Schisma“ heilt, daß nach dem Konzil entstanden ist: die Verhärtung der Tradition gegen
den Geist der Reform.
Doch jetzt werden die Dinge wieder an ihren Platz gerückt. Modernität und Tradition
beginnen erneut, miteinander zu sprechen.
Die größte Gefahr, in der sich die Kirche heute befindet,
ist jener der Nachkonzilszeit genau entgegengestellt. Es ist die Gefahr der Gleichgültigkeit, die sich
als „Konzilserneuerung“ ausgibt, und die Banalität, die sich als Modernität verkauft.
Ein gebildeter
Priesterfreund sagt mir immer wieder: Warum sind die modernen Kirchen so gräßlich und die alten Kirchen
so chaotisch?
Warum präsentieren sich Kirchgänger oft so schlecht, eingeschnürt und vernachlässigt?
Warum ist das Heilige oft synonym mit süßlich, banal, stur und langweilig? Warum bedeutet modern sein
häufig, zur Belanglosigkeit verurteilt zu sein?
Nur eine Modernität, die eng mit ihren Wurzeln verbunden
ist, kann der Zukunft ins Gesicht schauen.
Achten wir also auf die Feinheiten, die der Pianist Ratzinger
einführt. Er ist viel moderner als er scheint – vielleicht nicht im Erscheinungsbild, aber im Inhalt.
Und was benötigt die heutige Kirche, die Monster herausfordern muß, das Erscheinungsbild oder den Inhalt?
Der Text ist Teil eines Artikels der am 3. Juli in der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ erschienen
ist.
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28 Lesermeinungen
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Tja, dann muss Gott sich aber wirklich beeilen mit dem Weltuntergang, denn Götter haben keine Macht ausser
den Taten ihrer Anhänger. Und die werden immer weniger. Also entweder „Apocalypse Now“ oder „Apocalypse
Never“. Ich tippe auf zweitere Variante, da wir „Westler“ rechtzeitig die Untergangsgläubigen von der
Macht verbannt haben. Rechtzeitig deshalb, weil ich mir nicht vorstellen möchte, wie jemand reagiert,
der das Ende gar nicht erwarten kann und den roten Knopf für Atomwaffen vor sich hat…
doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie verleugnen. Bei allen Ritten, die schön sind, solllten wir
nicht diese Bibelstelle ausser acht lassen! 2Tim 3, 1 Das sollst du wissen: In den letzten Tagen werden
schwere Zeiten anbrechen. 2 Die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich,
bösartig, ungehorsam gegen die Eltern, undankbar, ohne Ehrfurcht, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch,
unbeherrscht, rücksichtslos, roh, 4 heimtückisch, verwegen, hochmütig, mehr dem Vergnügen als Gott
zugewandt.5 Den Schein der Frömmigkeit werden sie wahren, doch die Kraft der Frömmigkeit werden sie
verleugnen. Wende dich von diesen Menschen ab.
Lieber Virfortis, Einen der nicht Bescheid weiß um das wahre Wesen des menschens und des Menschsein kann
man nicht unterjochen. im Geschenteil! Wer nicht Bescheid weiß, der ist schon unterjocht! Dr. Goebbels
wusste das!
@HeinrichII Die Leute werden heute aber auch bewußt belogen und betrogen (Medien, Politik „Wissenschaft“),
die sind nicht von allein schlimm. Das wird gemacht. Einen der nicht Bescheid weiß um das wahre Wesen
des menschens und des Menschsein kann man nicht unterjochen.
Nachtlaterne Wenn Sie unter 10 Katholiken noch 3 finden die glauben dass eine ewige Verdammnis möglich
ist haben Sie Glück gehabt. Sind unter den 10 5 die an ein Weiterleben post mortem und eine unsterbliche
Seele glauben ebenfalls. Viele wissen um die geistlichen Realitäten nicht mehr becheid, wollen ein Wellnesschristentum
ohne selbst viel Haare lassen zu müssen, und sehen Kirche als gemeinschaftliche organisatorische pseudogewerkschaftliche
Gemeinwesenssache mit sprirituellrituellen Touch. Diese glauben nicht mehr an die Existenz Satans und
der Dämonen welche darüber natürlich hocherfreut sind. Diese betrügen sich selbst da sie Christentum
los für eineich für eine schöne idealistische Weltanschauung eines guten Idealistischen Weltverbesserers
halten mehr nicht. Mitschuld sind natürliche viele Verführer die als Theologen auftreten und viele Menschen
bewußt oder unbewußt in die Irreführen und um deren Erlösung betrügen indem sie als unserer Religion
eine perverse antimetaphysische Weltlichkeitsspiritualitätsgemeinschaft machen.
Liebe Nachteule! Gotthard schrieb: Ist Dein Glaube ein Höllen-Vermeidungs-Glaube oder ein Erlösungs-Bejahungs-Glaube?
Die Erlösung bejahen, das kann man natürlich den lieben langen Tag! Worauf es ankommt, das ist, Christus
zu lieben. Wenn man das nicht tut, dann kann man die Erlösung bejahen, dann kann man tun was man will!
Zum Heil wird es einem nicht gereichen.
#17 Nachtlaterne 22:22:57 | Sonntag, 5. August 2007
die hölle… … ist eine realität. jeder aber, der den namen gottes anruft, wird gerettet werden. viele
tuen das leider nicht. ihre seelen sind also in allergrößter gefahr für immer verloren zu gehen. jesus
hat niemals gesagt, dass unbußfertige seelen gerettet werden, er hat mehrfach gesagt, dass sie verloren
gehen!! und nun zu dem merkwürdigen volk der erlösten: die lauen wird gott ausspeien aus seinem munde,
so steht es in der apokalypse. und weiter heist es unzweideutig, dass es im himmelreich geringe und große
geben wird, dass aber der geringste noch größer ist als der täufer johannes auf erden, den jesus als
einen der größten menschen bezeichnet. christen, die sich für pauschalerlöst halten sind vollkommen
naiv, gibt es doch in jedem fall für die meisten das fegefeuer das in der untersten stufe der hölle
ganz nahe und in der obersten stufe nur noch glühende sehnsucht nach liebe ist. machen wir es uns doch
bitte nicht zu leicht!!
@nachtlaterne …warnt jesus vor der hölle Ist Dein Glaube ein Höllen-Vermeidungs-Glaube oder ein Erlösungs-Bejahungs-Glaube?
Von der Antwort auf diese Frage hängt das Leben ab!
#14 Nachtlaterne 21:12:23 | Sonntag, 5. August 2007
über 30 mal… …warnt jesus vor der hölle für unbußfertige seelen. dennoch leugnen moderne christen
und theologen die existenz der hölle. jesus selbst hat mit sdatan kontakt, der ihn verführen will und
treibt dämonen aus. dennoch leugnen sie die existenz der hölle. wie überaus fahrlässig ist die moderne
interpretation der bibel!
@Enrico II. Von „leerer Hölle“ zu faseln ist genauso fahrlässig wie jeden zu „verdammen“ der „die Hölle
leugnet“. Leugnen setzt zunächst einmal Verständnis dessen voraus, was man ablehnt. Mille difficultés
ne sont pas un doute; tausend Schwierigkeiten sind noch kein Zweifel. Und selbst ein überwindbarer Zweifel
ist noch keine Leugnung. Die „letzten Dinge“ sind alles andere als einfach. Ich empfehle die Schrift von
Charles Journet, Kardinal und „Haustheologe“ von Paul VI. zum purgatoire.
Lieber Stat crux, Es gibt keine kirchenamtliche Festlegung, wer oder wieviele „am Ende“ verdammt werden
das stimmt schon. Allerdings ist das Gerede von der leeren Hölle in hohem Maße anmaßend und töricht,
vermessen und schädlich.
@Rudolfus Zweimal lesen! Ich leugne gar nichts. Das Zitat spricht allerdings von Renigungsort, nicht von
„Hölle“. Es gibt keine kirchenamtliche Festlegung, wer oder wieviele „am Ende“ verdammt werden (vgl.
„Benedictus Deus“ Benedikt XII., 1336; ex cathedra!).
@„Stat crux“ / Auch wenn Sie sich mit dem Motto der Trappisten bezeichnen, so gilt die katholische Lehre
über die ewige Hölle auch für Herrn „Stat crux“: Auch ein „Stat crux“, der die Hölle leugnet, leugnet
damit die gesamte katholische Lehre – und weist so die gesamte alleinseligmachende katholische Lehre zurück:
Und verfiele in diesem Zustand der Ablehnung der alleinseligmachenden Lehre in seiner Todesstunde direkt
dem ewigen Feuer der Hölle.
Schluss mit dem Stuss, Rudolfus! „Wir glauben an das ewige Leben. Wir glauben, dass die Seelen aller,
die in der Gnade Christi entschlafen sind, sei es, dass sie noch am Reinigungsort geläutert werden müssen
oder dass Jesus sie im Augenblick, da sie ihren Leib verlassen, in das Paradies aufnimmt, wie Er es mit
dem guten Schächer am Kreuz getan hat, zum Volk Gottes gehören – jenseits aller Herrschaft des Todes,
der am Tag der Auferstehung, da die Seele mit dem Leib vereinigt wird, endgültig besiegt sein wird.“
Papst Paul VI., Credo vom 30. Juni 1968, Nr. 38
@Eugen Drewemann hat die Gnade des katholischen Glaubens zurückgewiesen, und befindet sich so selbst
auf dem Weg in das ewige Höllenreich. Gemäß der hl. Faustyna Kowalska v. Krakau, die die Hölle in
Gottes Auftrag in einer Vision betrat, sind sehr viele in der Hölle, die gar nicht an die Hölle glaubten!
Vgl. auch die Höllenvision v. Fátima, die die hl. Muttergottes den Seherkindern zuteil werden ließ:
Viele kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet! Papst Pius XII. lehrt diesen schrecklichen Umstand
auch in einer seiner Apostolischen Lehrschreiben, daß viele in die Hölle kommen, weil niemand für sie
betet.
#5 Nachtlaterne 18:29:37 | Sonntag, 5. August 2007
schaut nur… … mal auf einen herrn professor drewermann dem die ungeborenen einen dreck bedeuten. er
redet sehr modern und liquidiert damit millionen unschuldiger geschöpfer. er nennt sich durch und durch
human und beweist nur eines : einen eingeteufelten humanismus, der unzählige menschen vernichtet: www.mutev.de/…erung/Drewermann.jpg
Robert Spaemann: Die Europäische Kultur und der banale Nihilismus. oder: Die Einheit von Mythos, Kult
und Ethos. www.kath-info.de/kultur.html (Immer noch der beste Text zum Thema! Weitere Texte von und über
Prof. R. Spaeamann: hier www.kreuz.net/bookentry.1117.html!)
Vielleicht benötigt man auch eine neue Definition des Heiligen… für mich ist der ein Heiliger, der
sein Leben in voller Hingabe lebt. Und ich denke, da gibt es viele Wege und vielleicht erscheinen nicht
alle vordergründig als die tugendhaftesten. Es geht ja eben um die Liebe und darum sie zu offenbaren.
Und die Liebe hat viele Gesichter. Sie kann auch sehr wild, ungestüm und rastlos sein, getrieben und
durchtrieben, schlau und manchmal auch dunkel und beinahe teuflisch. Ich glaube der moderne Geist sehnt
sich danach die Liebe in all ihren Formen und Spielarten zu erleben und ich glaube hier zeigt sich einfach
ein krasser Gegensatz zu der eingemeiselten Struktur der kath. Kirche, die nur eine bestimmte Art und
ein bestimmtes Maß an Gnade verträgt und beantworten kann, weil sie halt in ihrer Form schon betagt
ist. Eine junge Liebe ist wild und unerschrocken, sie will sich kraftvoll ausleben. Natürlich sind auch
ihr Grenzen gegeben, die Moral ist nicht negiert. Aber je mehr sie eben ihr Dasein nur von Liebe bestimmen
läßt umso mutiger wird sie umso mehr setzt sie sich hinweg über Regeln, die eher den eigenen Kleinmut
schützen sollen, als sinnvoll sind. Sie wird zu einem Rebell und ihr Auftreten ist rebellisch und provozierend.
Nun, wir haben das erlebt in der Entwicklung der modernen Rock-Musik, ihren Idolen, Charakteren. Für
mich sind das auch Priester und sie sind mutig, manchmal mutig bis hin zur Selbstzerstörung. Ein mancher
mag das irrsinnig finden, aber ich finde das eigentlich ziemlich geil.