Familie
Ehescheidung mit Vorbildfunktion?
Mitte Mai hat eine evangelische Landesbischöfin ihre Ehescheidung bekanntgegeben und sich, weil sie dazu stehe, als Vorbild für Wahrhaftigkeit hingestellt. Von Martin F. Weingärtner.
Frau Käßmann am Evangelischen Kirchentag in Köln
Frau Käßmann am Evangelischen Kirchentag in Köln
© Wikipedia Benützer „Noebse“
(kreuz.net) Frau Bischöfin Margot Käßmann ist kein Vorbild für Wahrhaftigkeit, sondern für Unwahrhaftigkeit und Ehebruch.

Es ist schon schlimm, daß Frau Bischöfin Käßmann ohne einen rechtfertigenden Grund zu nennen, erklärt, ihre Ehe sei „zu ihrem tiefen Bedauern gescheitert“ und sich deswegen scheiden lassen wolle.

Aber dann noch zu behaupten, sie könne weiterhin Bischöfin und ein Vorbild sein, ist reichlich unverfroren und verlogen.

Erstens ist sie dadurch gerade nicht wahrhaftig. Denn durch ihren Ehescheidungsantrag macht sie ihr anfangs vor Gott und ihrer Kirchengemeinde ihrem Mann Eckhard gegebenes lebenslängliches Liebe- und Treueversprechen unwahr.

Zweitens ist Frau Käßmann auch insofern nicht wahrhaftig, indem sie ihre Sünde vertuscht und statt dessen von einem bloßen Scheitern spricht.

Dann noch zu sagen, sie bekenne sich dazu, sei folglich wahrhaftig, folglich ein gutes Vorbild und könne folglich weiterhin im Bischofsamt bleiben, ist eine freche Verdrehung von Gottes Wort und Wahrheit.

Drittens: Wie will Frau Käßmann künftig glaubwürdig das Apostelwort predigen: „Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat“, und wie will sie glaubwürdig den Streitenden sagen: „Versöhnt euch wieder miteinander, vergebt einer dem andern“, wenn sie selbst ihren geliebten Ehemann, von dem sie auch vier Kinder hat, nicht mehr annimmt und ihm gegenüber so intolerant, unversöhnlich und unbarmherzig ist, und ihn so unerträglich und widerlich findet, daß sie ihn für immer aus dem Ehebund verstoßen will.

Viertens: Das wichtige Gebot Gottes, den heiligen christlichen Ehebund nicht zu brechen und den Ehepartner nicht zu verstoßen, wird durch sie wissentlich, willentlich und ohne Not übertreten und außer Kraft gesetzt.

Sie gibt hierdurch ein schlechtes Vorbild für alle Ehefrauen, die aus welchem Grund auch immer, gerade nicht glücklich in ihrer Ehe sind. Denn die werden sich dann auf die Bischöfin berufen können. Folglich werden durch sie die Ehescheidungen, vor allem auf Antrag von Frauen, stark zunehmen.

Vor Gott wird eine Ehe nicht nur dadurch gebrochen, daß eine Ehefrau mit einem anderen Mann Geschlechtsgemeinschaft hat, sondern auch dadurch, daß sie ohne rechtfertigenden Grund ihren angetrauten Ehemann aus dem freiwillig und gemeinsam geschlossenen Ehebund verstößt.

Dies ist vor Gott kein schuldloses Scheitern, sondern schwere Sünde. Im Neuen Testament wird die Sünde des Ehebruchs so schwer beurteilt, daß sie vom Himmelreich und vom Heil ausschließt (siehe 1. Kor 6, 9 und Offb 21,8. Joh 8, 3ff. widerlegt diese und andere Bibelstellen nicht).

In der alten vorkonstantinischen Kirche zählten Glaubensabfall, Mord und Ehebruch zu den drei schwersten und, wenn nach der Taufe geschehen, unvergebbaren Sünden.

Leider haben jedoch die Führer der Evangelische Kirche sich schon lange über Gottes Ehescheidungsverbot hinweg gesetzt, indem sie 1969 eine unheilvolle „Denkschrift“ zur Reform des – staatlichen – Ehescheidungsrechts herausgegeben haben, in der sie dem Staat empfahlen, künftig bei Ehescheidungen nicht mehr wie bisher nach der Schuld zu fragen und diese beim Scheidungsurteil zu berücksichtigen, sondern nur noch festzustellen, ob die Ehe zerrüttet ist.

Und so kam es dann auch. Auch die bisher bestehende Strafe für Ehebruch wurde abgeschafft. Der wichtigste Vertrag ist seitdem ohne staatlichen Rechtsschutz.

Von nun an nahmen die Ehescheidungen sprunghaft zu, meistens auf Antrag der Frauen. Es wurden meistens die Ehebrecherinnen per Gerichtsentscheidungen begünstigt, während das Leben der zu Unrecht verlassenen und verstoßenen Männer ruiniert wurde (Frau weg, Kinder Weg, Lebensfreude weg, aber lebenslängliche Zahlungsverpflichtungen, sogar für den Ehebrecher, den neuen „Lebenspartner“ der treulosen Frau), und häufig auch das der unter der Scheidung leidenden Kinder.

Wahrlich, eine so freche und unverfroren sich über Gottes Wort hinweg setzende treulose, intolerante, unversöhnliche Emanze, die dann noch zur Sicherung ihrer Herrschaftsposition die Wahrheit raffiniert in ihr Gegenteil verdreht, müßte spätestens jetzt unverzüglich von ihrem Bischofsamt enthoben werden – in das sie gemäß Gottes Wort freilich von Anfang an nie hätte eingesetzt werden dürfen.

Daß sie auch die feministisch Bibelverfälschung „in gerechter Sprache“ gut heißt, ist ein weiterer Grund, diese Verräterin aus ihrem Amt zu entfernen.

Der Verfasser ist ein kirchenfreier gewaltloser Nachfolger Jesu Christi.
      
75 Lesermeinungen
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#75   St. Sebastian Ewigkeit   16:56:02 | Freitag, 24. August 2007
Käsmann denkt nur an sich?
Denkt Frau Käsmann nur ans Geld und an die Karriere? Käsmann ist ein Vorbild: junge Mädels, junge Frauen, lasst euch scheiden, ist toll so, braucht keine Treue. Wahrscheinlich hat der Ehemann aber auch nur die Nase voll gehabt, dass er immer die zweite Geige spielt. Aber eine Frauenkirche braucht keine Männer mehr, keine Ehe, und Männer sind sowieso überflüssig… Man weiß nicht, was noch alles kommt, aber Gottes Wille ist das alles nicht mehr wirklich. Es ist grauenvoll, aber die Kirche ist nicht mehr glaubwürdig.
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#74   franco.felice   22:07:59 | Sonntag, 22. Juli 2007
D R: Im allerbesten Falle heißt es dann: Diese Seite kennen wir gar nicht.
Das spricht für kreuz.net!
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#73   Christian Hüller   18:34:54 | Freitag, 20. Juli 2007
@ DocRöntgen
Wer sagt denn, dass kreuznet immer und überall richtig liegt? Ich selbst habe kreuznet auch schon oft genug widersprochen.
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#72   DocRöntgen   12:25:11 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Dr.Christoph Heger
Oh, da muß ich Sie in Ihrem höhnischen Eifer leider ausbremsen: Es gibt vom Papst berufene Kardinäle, also fest in der Hierarchie der katholsichen Kirche verankertes Personal, das offensichtlich das Vertrauen des Papstes genießt. Wenn von dieser Seite aus (via Referent) eine klare Ablehnung der von kreuz.net propagierten, katholischen (Neben-)Lehre erfolgt, habe ich größtes Vertrauen in die Wahrhaftigkeit dieser Stellungnahme.
Warum sollte die wirkliche katholische Kirche auch den Schulterschluß mit einer Seite üben, die Antisemiten, Homo-Hassern und anderen Extremen breiten Raum für Propaganda lässt?
Aber wenn Sie mir nicht glauben, können Sie ja selbst einmal an die Diözese Ihrer Wahl eine Anfrage richten, was man dort von kreuz.net hält. Im allerbesten Falle heißt es dann: Diese Seite kennen wir gar nicht. Was auch zu begrüßen wäre.
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#71   Ansbach.Dragoner   12:11:46 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Komisch
Ich kenne viele Priester die mit Freude und Dank auf diese Netzseite zurückgreifen.
Doc: Sie machen einen schweren Fehler wenn sie die Definitionshoheit für „Katholisch“ bei „wir sind Kirche“ sehen wollen
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#70   Dr. Christoph Heger   12:08:58 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@DocRöntgen: Päpstliche Bulle?
Die katholische Kirche als Institution hat sich mir gegenüber bereits zwei Mal von dieser Seite distanziert
Interessant! Gibt es inzwischen eine päpstliche Bulle zu kreuz.net? Oder ein, nein zwei Schreiben des Papstes an DocRöntgen diesen Inhalts?
MfG
Christoph Heger
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#69   DocRöntgen   11:52:14 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Hüller: ???
Passen Sie bloß auf, dass Sie hier den richtigen Ton treffen: den Ton der kath. Kirche
Die katholische Kirche als Institution hat sich mir gegenüber bereits zwei Mal von dieser Seite distanziert und nach allem, was hier von Forumsteilnehmern berichtet wird,
auch an anderer Stelle. Nicht überall, wo „katholisch“ draufsteht, ist auch katholisch drin (siehe NPD-Artikel etc.).
Der richtige Ton wurde ier schon von manchem selbsternannten glaubenstreuen Katholiken mit
wüsten Beschimpfungen und Kraftausdrücken garniert.
Kritik also bitte in diese Richtung.
Der Artikel bezieht sich auf eine protestantische Bischöfin- wenn hier nur katholische Belange eine Rolle spielen sollen, was soll dann diese Einmischung?
Es tut mir Leid, aber solange ich nicht gesperrt werde, erlaube ich mir Scheinheiligkeit und Hetze auch beim Namen zu nennen. Das Internet ist ein öffentlicher Raum,
solange keine bestimmten Zugangsvoraussetzungen geschaffen werden. Dies steht dieser Seite frei einzurichten.
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#68   Sozialkatholisch   11:42:33 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Joseph von Eichendorff
Aus katholischer Sicht haben sie recht, aber wenn man das gesellschaftlich sieht war schlecht für unsere ganze Gesellschaft. Als „Bischöfin“ hat Frau Käßmann nun mal eine gewisse Vorbildfunktion und wird viele Frauen und Männer darin bestärken bei der kleinsten Krise sich zu trennen und das Glück woanders zu suchen. Frau Käßmann bestärkt die Leute, eine egoistische Selbstverwirklichung, einer aufopfernden Haltung Gott und dem Nächsten gegenüber, vorzuziehen.
Unsere Gesellschaft wird dadurch nicht gesünder und wir alle sind schließlich auch ein Teil dieser Gesellschaft.
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#67   Joseph von Eichendorff   11:28:56 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Ich weiß gar nicht,
warum man sich über die Ehescheidung von Frau Käßmann so aufregt. Laut evangelischer Theologie (falls es so etwas gibt) ist die Ehe doch eh kein Sakrament. Da also alle protestantisch geschlossenen Ehen die Sakramentalität von vornherein ausschließen, sind sie auch nach katholischem Kirchenrecht nicht gültig geschlossen. Wo ist also das Problem?
Was interessiert es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau an ihr scheuert? Was interessiert es die katholische Kirche, wenn sich selbsternannte protestantische „Bischöfinnen“ von ihrem Lebensabschnittsgefährten trennen?
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#66   Bruder Theophil   09:46:25 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 11, 28-30
In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.
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#65   Nachtlaterne   06:09:05 | Donnerstag, 19. Juli 2007
wir brauchen endlich ein…
…schwarzbuch falscher exegeten. wir brauchen auch ein schwarzbuch jener medien, die die wahrheit am schlimmsten mit füßen treten. es muss eine aussaat gehalten werden die das böse entzaubern hilft und zu einer guten und geschützten atmosphäre ermuntert.
da aber auch grundsätzlich gilt: ein jeder kehr vorm eigenen tor, da hat er dreck genug davor, sollten wir immer betonen auch selbsr nur arme sünder zu sein, die täglich neu der gnade und geduld gottes bedürfen.
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#64   Christian Hüller   23:33:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Bongartz
Oder um es nochmals anders zu wenden: Wenn Sie noch nicht katholisch getraut wurden, aber mit dieser Einstellung mit jemandem zusammenleben, so haben sie bei Umkehr und Buße die echte Chance, noch einmal ganz von vorne anzufangen: in einer kath. Ehe, die dann allerdings auf Dauer angelegt ist. Sie dürfen sich hierzu sogar von Ihrem Partner trennen, wenn er dieses Eheverständnis nicht teilen will. Eine echte Chance also! Greifen Sie zu!
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#63   Aleph †   23:20:31 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Defensor Fidei
Sie müssen nicht von der Cathedra reden. Ich glaube Ihnen auch so kein Wort. Sie sind indiskutabel. Mit Ihnen wünsche ich keine Unterhaltung hier in diesem Forum, noch weniger eine Auseinandersetzung. Sie gehen mir daran vorbei. Nehmen Sie das bitte einmal zur Kenntnis. Auch wenn man noch so viel studiert haben sollte, wie Sie möglicherweise, sollte immer noch was reingehen, wenn es denn Platz hätte…! Vor allem sollte man nicht ständig versuchen zu penetrieren, das könnte als pubertär missgedeutet werden. Wer allerdings Waden und andere Körperteile durchbohren will, weiß es natürlich nicht anders und versucht es immer wieder…
Trotz dürfen wir annehmen, das Sisyphos ein glücklicher Mensch war…! Albert Camus
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#62   Christian Hüller   23:03:21 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Bongart
Ich schätze diesen Menschen weiterhin, wir hatten eine schöne Zeit mit Höhen und Tiefen, aber nun ist’s genug.
Ich stelle mal grundsätzlich in Frage, ob die beiden von Ihnen geschilderten Mernschen wirklich eine Ehe im kath. Sinn führen bzw. geschlossen haben. Für mich klingt das eher nach Konkubinat. Passen Sie bloß auf, dass Sie hier den richtigen Ton treffen: den Ton der kath. Kirche. Danach ist die Ehe eine Sakrament. Sie wird geschlossen auf Dauer, d. h. sie umfasst gute wie auch schlechte Zeiten, bis dass der Tod die Partner scheide. Um konkret zu werden: Wenn zwei Leute wirklich so denken, denken sie nicht katholisch. Der Pfarrer muss sorgsam prüfen, dass ein solches zeitgeistiges Eheverständnis nicht vorliegt, bevor er die Trauung vollzieht. Ansonsten schadet dies der Sakramentalität und der kath. Lehre.
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#61   Defensor Fidei   23:02:58 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ semper reformandus & Charlotte Bongartz
An „gilbert“ (Czibo) gerichtet:…erlauben Sie mir bitte eine persönliche Frage: Was haben Sie studiert bzw. machen Sie beruflich? Würde mich echt mal interessieren!
So, und jetzt Sie!
:-D Herrlich naiv, Czibo eine solche Frage zu stellen und gleichzeitig ernsthaft auf eine Antwort zu hoffen. Das „naiv“ meine ich übrigens wirklich nicht böse. Vielmehr macht es Sie unglaublich sympathisch,:(3 weil ich nämlich vor nicht all zu langer Zeit noch die gleiche Naivität bei Czibo an den Tag gelegt habe. Auch völlig harmlose Fragen meinerseits blieben seinerseits jedoch immer unbeantwortet. Nachdem er beispielsweise meinte, regelmäßig als „Experte“ für den alten Ritus auftreten zu müssen, wagte ich es, ihn zu fragen, wie gut er diesen Ritus denn aus eigener Erfahrung kenne. Das Einzige, was ich bekam, war ein Hinweis, daß er solch persönliche Fragen nicht in aller Öffentlichkeit beantworten wolle. Im übrigen ginge mich das auch gar nichts an. Gleiches antwortete er mir auch auf die „ungeheuerliche“ Frage, was er den für das Wesen der Messe halte.
Wenn Sie also wirklich an einer Beantwortung der gestellten Frage interessiert sind, dann ist es gewiß ratsamer, selber zu recherchieren oder Leute zu fragen, die dies bereits getan haben. ^-^
@ Charlotte Bongartz
Natürlich kann man unglücklich bis ans Ende seiner Tage…
Schon mal überlegt, daß diese Menschen vielleicht noch viel unglücklicher wären, wenn sie einfach die (von ihnen erkannte) objektive Ordnung ignorieren würden?
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#60   Bruder Theophil   20:12:02 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ bongartz
Glaube ist nicht davon abhängig, dass zwei Menschen eine ideologisch geprägte Dauerverbindung aufrecht erhalten.
Da ist er ja wieder. Der gute alte Relativismus. Denn jetzt lässt sich ja trefflich streiten und individuell abmessen, ob die offene Zahnpastatube der Super-GAU ist, oder vielleicht doch die liegengelassenen Socken im Schlafzimmer. Sie sollten sich das: „anything goes“ auf Ihre Stirn tätowieren lassen.
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#59   Defensor Fidei   18:37:47 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ semper reformandus
Wissen Sie positiv, dass „Gilbert“ wirklich der gleiche Teilnehmer ist wie dieser „Czibo“?
Spätestens jetzt wissen Sie es auch von Czibo persönlich. ;-)
Czibo zu semper reformandus: Perfide und hinterhältig sein, wegen mangelnder Argumente
:-D Czibo (gilbert), der ist wirklich gut. Den muß ich mir gleich aufschreiben. Sie werfen anderen „mangelnde Argumente“ vor…haben Sie noch mehr von denen auf Lager?
Keine Forumsteilnehmer verweigert das Äußern von Argumenten schließlich so formvollendet wie Sie. „Das geht Sie gar nichts an“, „Warum wollen Sie das wissen?“ oder „Lassen Sie mich bitte in Ruhe!“, sind hier im Forum doch ganz besondere Klassiker, die Sie regelmäßig auffahren, wenn andere von Ihnen Argumente einfordern.
Dafür gibt es Freunde an deren Busen Sie sich satt ausweinen können. :'(
Tja, wenigstens habe ich Freunde. :-)
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#58   Charlotte Bongartz †   18:35:05 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Luther: Nette Zahlen, aber…
…was sagen sie über die Qualität der Beziehung aus? Nichts. Natürlich kann man unglücklich bis ans Ende seiner Tage vereint sein und die Nähe zu Gott suchen. Es gibt viele Wege, seine Augen vor der Wahrheit zu verschliessen und Fakten auszublenden. Man kann aber auch ehrlich zu sich, seinem Partner und Gott sein, indem man sagt: Ich schätze diesen Menschen weiterhin, wir hatten eine schöne Zeit mit Höhen und Tiefen, aber nun ist’s genug. Das tut keinem weh und Kindern liegt ebenfalls viel daran, dass die Eltern glücklich sind. Wenn die Beziehung dieses Glück verhindert und man ihnen dies erklärt, verstehen sie, warum eine Trennung manchmal der beste Weg sein kann. Gott dürfte sich diese Ehrlichkeit ebenfalls wünschen- nicht eine Geste der Unterwerfung, von der niemand profitiert. Glaube ist nicht davon abhängig, dass zwei Menschen eine ideologisch geprägte Dauerverbindung aufrecht erhalten.
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#57   semper reformandus   18:32:20 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
Nur der guten Ordnung halber:
Ich bin hier noch NIE unter einem anderen Nickname/Pseudonym aufgetreten als unter „Semper Reformandus“, und der einzige, der hier „ausbricht“, sind Sie.
Wie kommen Sie dazu, so einen Schwachsinn über mich zu schreiben?
Passt aber leider ins Bild, das ich schon gegenüber Defensor Fidei gezeichnet habe (falsche Tatsachenbehauptungen etc.).
Leider verführt die Anonymität hier manchmal zu Grobheiten, die im persönlichen Gespräch wohl unterbleiben würden. In diesem Sinne sollten wir alle in uns gehen.
Um die Verrohung fördernde Anonymität ein wenig zu lockern, erlauben Sie mir bitte eine persönliche Frage: Was haben Sie studiert bzw. machen Sie beruflich? Würde mich echt mal interessieren!
Ich bin übrigens Jurist, vielleicht kommt daher meine Übertriebene Leidenschaft für geistige Sekundärtugenden wie Logik, Faktenbezogenheit und Wahrhaftigkeit (wobei ich natürlich fehlbar bin); ich habe aber auch die theologische Fakultät meiner Alma Mater gelegentlich von innen gesehen.
So, und jetzt Sie!
Herzliche Grüße
SR
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#56   Aleph †   17:57:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Defensor Fidei/ semper reformator
@werther Defensor…
Gegen Dumpfbacke ist ja wohl nichts zu sagen. Wenn man eine Dumpfbacke ist, sollte man nicht mit Papierschwalben schmeißen, sonst wird es zu auffällig. Dafür gibt es Freunde an deren Busen Sie sich satt ausweinen können.
@semper reformandus
Sie treiben ein perfides Spiel. Sie unterscheiden sich nicht von anderen Schreibern der Ultras. Perfide und hinterhältig sein, wegen mangelnder Argumente ist nicht unbedingt als Glanzzeugnis vorzuzeigen. Es gibt besseres. Ich bin auf Ihre Ausbrüche nicht angewiesen. Unter welchen Pseudonymen Sie sonst noch auftreten, möchte ich hier nicht kundgeben. Sonst wäre das zu Ihrem Schaden. Wie Sie natürlich mit anderen umgehen, beweist einmal mehr war das angeblich katholische Getue von Ihnen beinhaltet: Ziemlich viel Quark in der Denkmasse. Der Name ist nicht Programm, … wa?
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#55   semper reformandus   17:53:36 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@defensor fidei
Danke, sehr amüsant.
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#54   Luther   17:29:24 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Doc:
Richtig. Genau dieser Gott ist es!!
Wissen Sie…ich zitiere mal eine Studie.
Folgender Anteil an PÄrchen liessen sich scheiden:
i) bei ein normalen Ehe: jede 2. / 3. Ehe
ii) bei PÄrchen mit Kirchbezug: jede 15. Ehe
iii) bei PÄrchen mit regelmÄßigem Kirchgang und Ausleben des Glaubens: jede 70-100. Ehe
iv) Bei Pärchen, die zusammen beten: jede 1500. Ehe
Das ist der barmherzige Gott: nicht die Lösung eines schnellen Auseinandergehens, sondern die Lösung des Gebets, der inneren Umkehr, der Zuwendung zu Gott!
Aus diesem Blickwinkel macht das, was die kath. Kirche, lehrt Sinn…nicht, wenn bei beiden Partnern ein „möglichst schnelle“ und vielleicht angenehmere (Egoismus) Lösung die Scheidungspapiere sind!
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#53   DocRöntgen   17:22:42 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Luther
Sie gehen leider- wie viel andere Gläubige auch- von Idelbildern aus. Die kann und soll man haben, aber in der Realität halten sie oft nciht stand. Sich dann in diesen Bildern zu verbeißen, bringt niemandem etwas.
Ist es denn Freiheit, dass sich jeder hier so frei und wild scheiden lassen kann, dass Ehen bei fehlendem Kribbeln im Bauch geschieden werden, Kinder hinterlassen werden, die aufgrund egoistischer Triebe der Eltern nun ihr Leben damit zu kämpfen haben??
Zunächst einmal: Ich bin gegen Hochzeit auf den ersten Blick. Viele Ehen werden sehr schnell geschlossen, ohne, dass die Partner sich wirklich kennengelernt haben.
Die Scheidungsrate wäre wohl niedriger, wenn Menschen sich mit der Hochzeit etwas mehr Zeit ließen.
Kinder können auch unter einer unglücklichen Partnerschaft der Eltern leiden! Die sind nicht blind und spüren sehr schnell, wenn Papa und Mama „nicht mehr miteinander können“. Im schlimmsten Fall erleben sie tagein tagaus Streiterein, unter denen das gesamte Zusammenleben leidet. Scheidung ist kein Sport, sondern eine Notlösung. Und der Gott, den Sie hier propagieren, steht m.E. Menschen in der Not bei. Auch in dieser Not.
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#52   Defensor Fidei   17:12:55 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ semper reformandus: gilbert (alias Czibo)
Wissen Sie positiv, dass „Gilbert“ wirklich der gleiche Teilnehmer ist wie dieser „Czibo“? Jener hatte es nämlich auch schon geschafft…
Da bin ich mir ziemlich sicher. Als ich – zugegebenermaßen in einer provokanten Art – anklingen ließ, daß ich die Vermutung hätte, daß er mit „Czibo“ identisch sei, antwortete mir „gilbert“ nur: „Dass Sie eine Dumpfbacke dieses Kalibers sind, enttäuscht nicht.“
Auf meine ganz konkrete Nachfrage, ob denn Identität vorläge hat „gilbert“ nicht mehr geantwortet. Dafür hat er jedoch ein paar Beiträge von Pünktchen und mir löschen lassen, die sich mit seiner Identität beschäftigten. Auch sonst gibt es gewisse Parallelen zwischen „Czibo“ und „gilbert“. So hat „gilbert“ etwa am 12. Juli 2007 um 12:12 Uhr das verräterische „G’tt“ verwendet. Bisher haben das nur GerdEric und Czibo getan. GerdEric ist jedoch grundehrlich und würde nicht heimlich unter einem anderen Namen auftreten. Beachten Sie außerdem, daß Czibo seit dem 7. Juli 2007 nicht mehr im Forum aufgetaucht ist. Nun raten Sie mal wann sich „gilbert“ hier angemeldet hat? Genau, am 7. Juli 2007. Glauben Sie etwa, daß das alles Zufall ist?
Pünktchen und ich glauben es jedenfalls nicht. Grund für das Untertauchen von „Czibo Nieznany“ ist vermutlich die Tatsache, daß es relativ leicht war, ihn als „Czibo“ zu identifizieren. Nachdem Pünktchen „Czibo“ dies deutlich machte, wurde aus „Czibo“ einfach „gilbert“. Man beachte also: Wo „gilbert“ draufsteht ist immer „Czibo“ drin.
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#51   Luther   17:08:06 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Doc:
Haben Sie sich eigentlich mal mit der katholischen Morallehre befasst oder schießen Sie einfach hier dagegen.
Falls Sie mal Interesse haben sollten:
Die Lehre der kath. Kirche ist zunächst einmal nicht nur Moral, denn dass, was sie im Innersten ausmacht, ist die Ausrichtung des Menschen auf seinen Schöpfer, und wie damals noch Kadinal Ratzinger sagt: „Christ werden heisst Mensch werden“!
Die Lehre der kath. Kirche mag von aussen betrachtet abstrus und unhaltbar erscheinen, aber im Inneren entfaltet sie die Schönheit des Menschseins, die Güte unserer höchsten Herren und seiner Liebe zu uns.
Im Inneren will die kath. Lehre KEINEN Menschen nur annähernd eindämmen oder die Freiheit beschneiden.
Ist es denn Freiheit, dass sich jeder hier so frei und wild scheiden lassen kann, dass Ehen bei fehlendem Kribbeln im Bauhc geschieden werden, Kinder hinterlassen werden, die aufgrund egoistischer Triebe der Eltern nun ihr Leben damit zu kämpfen haben??
Auch was alles noch so erlaubt ist, es ist nicht automatisch gut und moralisch und vor allem: menschlich!
Die kath. Lehre dagegen schon.
Ihre Begründung findet sie für uns in der Begegnung mit Gott selbst!
Gruss
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#50   DocRöntgen   16:25:57 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Defensor
Nur weil die Scheidung de lege lata möglich ist, heißt das doch längst noch nicht das es moraltheologisch auch gut ist
Nur, weil die katholische Kirche behauptet, Hüterin einer/der allumfassenden Moral zu sein, heißt dies nicht, dass dies zutrifft. Es gibt eine Moral jenseits der biblischen Gebote. Gläubige Katholiken mögen diese für sich ausschließen- sie können sie anderen aber nicht vorschreiben. Wie man im Fall der Bischöfin sehr gut sieht.
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#49   semper reformandus   16:12:19 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@defensor fidei
Zwei Postings- ein Gedanke. Danke.
Übrigens: Wissen Sie positiv, dass „Gilbert“ wirklich der gleiche Teilnehmer ist wie dieser „Czibo“? Jener hatte es nämlich auch schon geschafft, dass ich – was sonst nicht meine Art ist – wegen unfassbar unlogischer, (oft unzutreffende) Tatsachenfeststellungen und Meinungen durcheinander werfernder, von keiner Sachkenntnis getrübter Beiträge die Diskussion abbrechen musste, so wie ich es eben gegenüber „Gilbert“ tat.
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#48   Defensor Fidei   15:53:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ gilbert (alias Czibo)
Aber wenn es die Scheidung im Rechtssystem gibt, kann sie auch von jedem Bürger in Anspruch genommen werden
Nur weil die Scheidung de lege lata möglich ist, heißt das doch längst noch nicht das es moraltheologisch auch gut ist. Die Todesschüsse an der Mauer waren auch im Gesetz vorgesehen. Wollen Sie in dem Zusammenhang etwa auch die Behauptung aufstellen: „Wenn es die Todesschüsse im Rechtssystem gegeben hat, dann konnte auch jeder Grenzsoldat (mit gutem Gewissen) auf Flüchtlinge schießen?“
Aktive Sterbehilfe & Beihilfe zum Suizid sind in einigen Ländern auch erlaubt. Das heißt aber noch längst nicht, das es gut und richtig ist.
Scheidung kann nie Sünde sein
Wenn man von Scheidung spricht, dann betrifft dies eh nur bürgerlich-rechtliche Aspekte. Auf die sakramentale Ehe hat diese Scheidung gar keine Auswirkungen. Hier liegt höchsten eine (dauerhafte) Trennung von Tisch und Bett vor. Wenn diese Trennung sittlich vertretbar oder sogar geboten ist, dann liegt sicherlich keine Sünde vor. Sonst schon, weil der Zweck der Ehe unterlaufen wird.
Christus war bestimmt um vieles klüger, als Sie
Und Sie sind bestimmt noch viel klüger als Christus und drehen ihm deshalb auch das Wort im Munde herum. Am Ende ist nach Ihrer Logik die Scheidung nur noch ein hinnehmbares Übel, das aber nicht weiter tragisch ist und deshalb vielleicht sogar von Christus gewollt war. Klar! Das Töten Unschuldiger ist demnach wohl auch ärgerlich, aber wenns halt gar nicht anders geht…warum nicht.
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#47   semper reformandus   14:01:29 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
Ihre „Logik“ wird immer eigentümlicher.
Weil die Scheidung staatlich-rechtlich erlaubt ist, ist sie auch aus Sicht einer „Bischöfin“ in Ordnung – sind Sie ein Rechtspositivist, der das staatliche Gesetz über das göttliche stellt, auch wenn es um Belange der Kirche (bzw. hier des Protestantismus) geht?
Weil Abtreibung straffrei ist, kann eine evangelische „Bischöfin“ demnächst ihre ungeborenen Kinder töten lassen? Weil man nach Art. 4 GG Religionsfreiheit genießt, kann eine „Bischöfin“, ohne ihr „Amt“ zu verraten, zum Islam oder zu einer Satanistensekte überreten?
Ihre Gedankenführung – auch Ihre unverständigen Reaktionen auf frühere Beiträge – legt den Verdacht nahe, dass Sie in jeder Hinsicht von ganz anderen Prämissen ausgehen als ich.
In solchen Fällen gilt: Cum negante principii nequit disputari.
Tschö.
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#46   DocRöntgen   13:52:41 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Vielleicht sollte man einfach die Hochzeit verbieten?
Dann erübrigen sich solche Auslassungen über vermeintliche
„heilige Bünde“, die nicht nur eine Mensch zu Mensch-Beziehung besiegeln, sondern ein Leben lang an eine Ideologie ketten sollen. Ich „lerne“ gerade auf dieser Seite, dass einige Katholiken offenbar glauben, die Liebe sei nur untergeordnetes Beiwerk einer Ehe. Sollte sie erlischen, möge man sich an die biblisachen Gebote erinnern und gefälligst gute Miene zur schlechten Beziehung machen.
Solche Leute tun mir nur leid- ebenso, wie die Eheleute, die sich solchen religiös motivierten Regeln unterwerfen. Das hat nichts mehr mit aufrechtem Glauben zu tun- das ist die Aufforderung zu bedingungslosem Gehorsam.
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#45   Luther   13:09:22 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert:
Das Problem liegt doch darin, dass sich die politische Seite gegen das kulturelle Erbe stellt.
Es ist heute faktisch einfacher, aus einer Ehe rauszukommen, als einen Mietvertrag zu kuendigen.
Sie haben Recht. Sicher erlaubt unsere Gesellschaft die „Scheidung“, genauso erlaubt sie andere Dinge.
Aber schauen wir rein auf die Fakten. Unsere Arbeitslosigkeit ist gross, unzufriedene Jugendliche (Deutschland steht fast auf dem letzten Platz), Jugenkriminalitaet, Unsicherheit, Rechtsradikalismus wie auch linker Faschismus…etc etc etc etc.
Wissen Sie, was ich neulich im Radio hoere, WARUM das so sein soll: Armut und zerbrochene Familen…Darum geht es…Armut ist laecherlich…da habe ich in meinem Leben viel aermere und schlimmere Dinge gesehen. Hier ist keiner arm. ABER die Familien. Ja!!! Da liegt der Urgrund allen Uebels…
Trotzdem schoen, dass die Politik weiterhin die Menschen bekaempft, die sich zu einer engen Familie und fuer eine gute und unaufloesbaren Ehe bekennen.
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#44   Rudolfus   13:08:20 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gilbert / Lesen Sie doch Christi klares Ehegebot in der Hl. Schrift
Er verbietet die Ehescheidung wörtlich als Ehebruch.
Die Jünger wunderten sich zwar, und murrten, wie auch die anderen Leuten – aber dem göttlichen Lehrer ist zu gehorchen.
Ansonsten stellt Christus die Frage, nachdem sich viele Jünger gegen Ihn wandten, auch an die Apostel: „Wollt auch ihr gehen?“
Jeder ist frei, Christus zu verlassen.
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#43   DocRöntgen   13:06:18 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Geradezu frech und belastend dieser Satz
Sie zeigen mir gegenüber ja immer einen gewissen Eifer, was „Empörung“ und „Zurückweisung“ angeht. Tatsächlich lieferte ich mit meinem Satz eine- wenn auch saloppe- Übersetzung dessen, was hier vorher inpunkto Scheidung
geäußert wurde. Offenbar bedeutet Kritik und Hinterfragung
biblischer Lehre und deren Auslegung generell „Gotteslästerung“ für Sie- schade, denn dann werde ich Ihnen wohl noch des Öfteren auf die Füße treten. Ich bleibe jedenfalls bei meiner Auffassung, dass es für Gefühle wie Liebe und Zuneigung kein Regelwerk gibt- auch kein religiöses.
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#42   Aleph †   13:04:44 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Rudolfus
Sie müssen sich doch gar nicht scheiden lassen. Christus hat die Scheidung kritisiert, wie sie im Judentum durch Ausstellen des Schuldscheins gehandhabt wurde. Aber ein Verbot ist das nicht.
Christus war bestimmt um vieles klüger, als Sie es durch den Mund der kirchlichen Lehre nur bruckstückhaft herüberbringen. Vor allem war er klüger, weil er die Menschen sehr gut kannte und deshalb hat er nicht gesagt: Die Scheidung ist Verboten.
Oder gibt es einen Hinweis auf eine solche Äußerung. Weite und Horizont sind aber auch nur eingeschränkt im Katechismus enthalten, wem es trotzdem genügt,… bitte säähr!
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#41   Rudolfus   12:53:28 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Christus hat die Ehescheidung verboten und ein eigenes Gesetz gelehrt
Damit ist die Ehescheidung selbstverständlich eine Sünde.
Das BRD- oder EU-Gesetz ist ein Gesetz, das nicht von Gott kommt – Christus lehrt auch klar, „die Welt“, selbst die eigenen Familienangehörigen um Seinetwillen zu hassen.
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#40   Aleph †   12:50:39 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Der Globus quietscht und eiert
Es gibt keine Verpflichtung, sich scheiden zu lassen. Oder sehe ich das verkehrt? Aber wenn es die Scheidung im Rechtssystem gibt, kann sie auch von jedem Bürger in Anspruch genommen werden, auch eine Landesbischöfin ist eine Bürgerin in diesem unserem Lande und kann sich daher dieses Rechtsmittels bedienen.
Scheidung kann nie Sünde sein. Nach katholischer Lehre ist Scheidung nicht vorgesehen, weil die Ehe unauflöslich ist. Da braucht man keine Horrorszenarien aufzufahren und düstere Prophezeiungen ins Internet zu stellen.
Der Globus quietscht und eiert mit und ohne katholische Lehre.
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#39   semper reformandus   12:47:51 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@rudolfus
stimme Ihnen natürlich zu; insofern gibt es sehr wohl einen Zusammenhang … in meiner Argemntaion gegen Gilbert ging es aber um einen anderen Punkt, da war ein Missverständnis ganz anderer Art auszuräumen …
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#38   Rudolfus   12:37:47 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Hl. Jungfrau Maria in Fátima (Portugal) 1917: „Die Kriege sind nichts anderes als Strafen für die
Sünden der Menschen!“
Und da behaupten Christen, es gäbe keinen Zusammenhang zwischen dem großen Völkerübel der Ehescheidung und mit Kriegen unter den Nationen!
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#37   semper reformandus   12:30:58 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
Lesen Sie erstmal in aller Ruhe nach, was Sie beim ersten Mal nicht verstanden haben.
Es ging mir natürlich nicht um einen Vergleich, geschwiege denn die Gleichsetzung einer Scheidung mit Massenmorden, sondern darum, die zuvor geäußerte Fehlspekulation ad absurdum zu führen, Gott sei das, was wir hier so treiben, egal, weil die Erde ja ach so klein udn kosmisch unbedeutend ist. Denn wenn die Erde und der einzelne Erdenbewohner unbedeutend sind, dann ist auch die Anhäufung von Einzelschicksalen unbedeutend (Multiplikation mit Null ergibt Null). Spätestens bei der Beschäftigung mit den besonders schmerzlichen „Multiplikationsfällen“ wird uns also bewußt, dass auch das Einzelschicksal Bedeutung hat.
Ich nehme daher beruhigt zur Kenntnis, dass Sie offenbar auch Einzelschicksalen Bedeutung beimessen, und nicht ausschließen, dass es Gott doch interessiert, was in diesem Teil seiner Schöpfung so – im großen wie im kleinen – abgeht. Prima, dann sind wir uns ja insofern einig.
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#36   Aleph †   11:28:08 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Totale Abseitslage
Ist das, was auf Erden passiert, in Ihren Augen – und nach Ihrer Vorstellung in Gottes Augen – wirklich unbedeutend, weil die Erde ja nur ein kleines Staubkörnchen im Universum ist? Dann war also z.B. das Massensterben von Menschen etwa durch die Weltkriege, Auschwitz etc. etwa so bedeutsam wie das massenhafte Vertrocknen von Grashalmen auf einer Wiese …
Es ist schon sehr abenteuerlich welche Vergleiche hier zu einer Ehescheidung aufgeführt werden. Wenn dann auch noch von Massensterben im zweiten Welktkrieg und in Auschwitz fabuliert wird, ist das die völlig unpassende Messlatte. Die Millionen Toten im Weltkrieg I und II und in Auschwitz sind die Opfer verbrecherischer Politiker. Von da einen roten Faden zu einer Ehescheidung zu ziehen, die jedem Bürger der Bundesrepublik zusteht, ist schon mehr als verwegen. Politiker haben schön häufig ähnliche Vergleiche gezogen und damit wissentlich oder unwissentlich ihre Menschenverachtung zum Ausdruck gebracht, wegen der totalen Abseitslage ihrer Vergleiche.
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#35   semper reformandus   10:16:08 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@gilbert
1. Ist das, was auf Erden passiert, in Ihren Augen – und nach Ihrer Vorstellung in Gottes Augen – wirklich unbedeutend, weil die Erde ja nur ein kleines Staubkörnchen im Universum ist? Dann war also z.B. das Massensterben von Menschen etwa durch die Weltkriege, Auschwitz etc. etwa so bedeutsam wie das massenhafte Vertrocknen von Grashalmen auf einer Wiese …
2. „…Menschen und Kirchenvertreter…“ – soll hier etwa eine Unterscheidung aufgezeigt werden?
3. Zu Ihrer Logik an sich:
Glauben Sie, dass Gott verkündet, er sei beleidigt, wenn man ihm einen Sohn andichte (so der Koran ausdrücklich bzgl. Jesus), an anderer Stelle aber offenbart, eben dieser Jesus sei er selbst als sein eigener Sohn? Dass Gott die unauflösliche Ehe als Sakrament stiftet, dann aber dem Mann ein Scheidungsrecht (im Rahmen einer Vielehe!) einräumt? Dass er Wein benutzt, um sein Blutopfer zu vergegenwärtigen, dann aber Alkoholgenuss verbietet?
Die Reihe ließe sich fortsetzen, fest steht: Der Islam ist DIE antichristliche Religion schlechthin, er steht mit seinen Kernaussagen im direkten Widerspruch zur göttlichen Offenbarung. Wenn Islam und Kirche sich aber logisch ausschließen, so steht fest, dass nur eine (oder keine) von beiden von Gott gestiftet sein kann. Die Ringparabel behauptet, beide seien von Gott gestiftet. Das ist die einzige Möglichkeit, die logisch auszuschließen ist.
P.S: Das „krumme-Zeilen“- und „immer-der ganz-andere“ Argument ist meistens doof, bei logischen Grundfragen aber stets falsch.
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#34   Lorenz   10:08:19 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Von vorne anfangen
Warum verbietet Christus die Fornikation, wo sie doch so viel Spass macht und die Liebe zwischen Mann und Frau (auch die abseits einer Ehe) einen Vorgeschmack auf das Göttliche (Enzykl. Deus Charitas est) liefert? Nun, in allem Reden und Tun Christi geht es um die Erlösung des Menschen. Der menschgewordene Schöpfer gibt zum wiederholten Male eine Bedienungsanleitung für die Schöpfung vor, weil Er die Schöpfung ja am siebten Tage dem Geschöpf Mensch per procura überlassen hat, damit dieser die Schöpfung zur Fülle des Lebens entwickele (Zivilisation etwa). Warum aber meldet sich der Schöpfer immer wieder zu Wort und verbietet den Ehebruch gleich in zwei Bedienungsanleitungen (Dekalog und Bergpredigt) ziemlich explizit? Nun, weil das Adulterium ein direktes Derivat der Erbsünde, also Ausdruck unserer Erlösungsbedürftigkeit ist. Wir nehmen Ehebruch als Liebeshandeln wahr. Dabei entgeht uns, dass hinter der Lust, der Versuchung nachzugeben, das natürliche Selektionsprogramm, die natürliche Kampfordnung, also die Erbsünde lauert. Liebe wird auf diesem Wege privatisiert, den Starken und Attraktiven vorbehalten. Liebe wird zum Instrument natürlicher Selektion (Gen-Shopping nennen es die Soziobiologen wohl). Sie wird zum Instrument unseres Egoismus und wandelt sich in Eifersucht und Hass. Christus hätte es wahrscheinlich gern weniger simplizistisch formuliert, als er es in der Bergpredigt getan hat. Aber wir hätten die Bedienungsanleitung für seine Schöpfung wieder nicht verstanden.
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#33   Bruder Theophil   08:45:26 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 11, 25-27
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
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#32   Rudolfus   08:44:11 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gilbert / Ihre Überlegungen sind nicht katholisch
und ignorieren die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus.
Gott kümmert sich selbstverständlich um Seine Schöpfung und hat dies deutlich gezeigt, indem Er innerhalb der zeitlichen Ordnung eine menschliche Person wurde, um die Menschheit von den Folgen des Sündenfalles zu erlösen.
Die Anweisungen Gottes als Jesus Christus sind selbstverständlich bindend, und auch die Gründung der Kirche durch Christus.
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#31   Aleph †   08:23:57 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Was denn göttliche Stiftung zu sein habe
Es ist ja wohl nicht anzunehmen, dass sich Gott darum barmt, was denn auf dem Staubkorn des Universums, angeblich auch eine Stiftung Gottes(?), als göttliche Stiftung überhaupt zu gelten habe und ob der Islam dazuzurechnen sei. Wenn diese Lehre auf dem Staubkorn formuliert worden ist, dann muss sie doch für Gott nicht bindend sein. Oder sollte Gott vielleicht doch gehorsamspflichtig gegenüber irdischen Lehrinstitutionen sein? Auch in dem Fall gilt: Gott ist immer der andere…! Das sollten Menschen und Kirchenvertreter, Traditionalisten und Ultramontanisten immer in ihre Überlegungen einbeziehen, bevor sie Gott zum Maskottchen für ihre kirchlichen Interessen und Vorstellungen machen wollen. Er lässt sich nicht gerade biegen, sondern schreibt gerade auch auf krummen Zeilen.
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#30   semper reformandus   08:11:56 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@erdloyalist
Späte Antwort:
natürlich kenne ich die Ringparabel, sie ist antichristlich-freimaurerische Prapaganda, erhebt aber als Privatmeinung eines deutschen Schriftstellers ohnehin keinen Wahrheitsanspruch hinsichtlich der „Wege Gottes“. Der Islam etwa ist sicher keine göttliche Stiftung, sonst würde Gott sich ja in offenen Widerspruch zu sich selbst setzen (Ablehnung Christi als Gottsohn etc.) und dann auch noch zuschauen, wie die Menschen sich aufgrund dieser „gottgewollten“ Widersprüche die Köpfe einschlagen…nein, die Offenbarung, das Lehramt und der gesunde Menschenverstand sagen uns eindeutig, dass das so nicht sein kann. Damit aber ist die relativistische Spekulation der Ringparabel ad absurdum geführt. Basta.
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#29   Nachtlaterne   05:53:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
wo ist…
…kreuznet gegen den papst? papsttreue scheint mir eher der fall zu sein!
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#28   Kurt K.   00:56:35 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Bruder Theophil / frecher, belastender Satz…?
„Jesus litt, also leide Du gefälligst auch“
Ob der Satz in seiner Deutlichkeit frech oder belastend ist, ist das nicht trotzdem die Essenz dieser ganzen Heiligung von Leiden?
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#27   matt2 †   23:57:21 | Dienstag, 17. Juli 2007
Die Visage von der Frau ist irgendwie lähmend…
ich möchte einmal an dieser Stelle anbringen, dass mich die Beziehungskisten von dieser Dame nicht interessieren. Entscheidend ist doch: Bischöfin = Unding. Viel mehr gibts da nicht zu sagen.
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#26   Bruder Theophil   23:28:53 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ bongartz
Jesus litt, also leide Du gefälligst auch
Geradezu frech und belastend dieser Satz.
Aber wenn es darum geht, Christi Zeugnis am Kreuz für die Liebe und die Erlösung für sich selbst in Anspruch zu nehmen, sind alle wieder aus ganzem Herzen dabei.
Sie leiden unter selektiver Wahrnehmung.
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#25   Rudolfus   23:12:18 | Dienstag, 17. Juli 2007
Cardinal Meisner mit Hörnern und die berühmte römische Mosesstatue mit Hörnern
Vielleicht dachte man an diese berühmte römische Mosesstatue, in der Moses mit Hörnern dargestellt ist!
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#24   Sirilo   23:09:17 | Dienstag, 17. Juli 2007
@nachtlaterne
Die Vignette zu dem Artikel „Ganz böser Kardinal unter Druck“ zeigt Kardinal Meisner als Teufel dargestellt. Da es zu diesem Bild keine Quellenangabe gibt, muß man davon ausgehen, daß das Machwerk von Kreuz.net stammt. Es ist ein Unterschied, ob man berichtet, der Kardinal werde von Presseorganen verteufelt, oder ob man ihn gleich als Teufelskarikatur darstellt.
Da Kreuz.net mit der FSSPX sympathisiert, ist die Abneigung des Organs gegen einen papsttreuen Kardinal natürlich verständlich. Christlich ist aber diese Darstellung nicht.
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#23   Rudolfus   22:50:48 | Dienstag, 17. Juli 2007
Der „Ökumenismus“ in den USA als Vorbild des Ökumenismus’ in Deutschland
In puncto Religion kann man sicher einiges vom „Ökumenismus“ der heutigen Protestanten in den USA lernen – nämlich als ausdrücklich antiökumenistisch, dafür äußerst erfolgreich im Proselytismus insbesonders im katholischen Lateinamerika.
Die römisch-katholische Kirche war in den USA (wie auch weltweit) äußerst erfolgreich in der Mission und die erfolgreichste Religion der Welt –
leider wurde die exzellent funktionierende katholische Mission in den USA wie im Rest der Welt durch den bösen Geist des Pastoralkonzils 1962-65 völlig ins Gegenteil verkehrt.
Die US-Amtskirche ist heute noch schlimmer pastoralkonzilsverseucht als die deutsche Amtskirche und wurde vor einigen Jahren als jahrzehntelang wirkende, durch ihren Episkopat protegierte Mißbrauchsverbrecherorganisation bekannt und sollte sich besser selbst eliminieren.
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#22   Charlotte Bongartz †   22:50:02 | Dienstag, 17. Juli 2007
@defensor
Mag sein, dass (streng gläubige) Katholiken derart theologische Konstrukte vor Augen haben, wenn sie vor dem Altar stehen. Die Menschen, die ich kenne (darunter auch Katholiken, sowie geschiedene Katholiken), sehen die Ehe als Sinnbild für tiefes Vertrauen ineinander, für eine Liebe, die mehr ist, als aufflammende Leidenschaft oder Verliebtsein. Die zum Zeitpunkt der Eheschließung sicherlich davon überzeugt waren, diese Gefühle ewig füreinander zu haben. Bei ihrer Trennung spielte das Leiden Jesu sicherlich eine untergeordnete Rolle- vielleicht auch, weil hier erduldeter Schmerz (Christi) als auferlegtes Gebot zur Nachahmung („Jesus litt, also leide Du gefälligst auch“) auf Unverständnis stößt. Die Logik dahinter, die ja in Richtung Märtyrertum geht, erscheint
mehr ideologischer Natur, als gottgewollt. Weil Gott dem Menschen bestimmt nicht Leid als ständigen Wegbegleiter wünscht. Deshalb will er auch nicht, dass zwei Menschen unglücklich miteinander nebeneinander existieren, wenn es sich vermeiden lässt. Davon bin ich überzeugt- als Mensch, nicht als Gläubige.
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#21   Nachtlaterne   22:46:03 | Dienstag, 17. Juli 2007
hallo sirilo
wo bitte wird denn in kreuznet der kardinal als teufel vverhöhnt? es wird lediglich geschrieben, dass man ihn als teufel verhöhnt!
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#20   Sirilo   22:41:47 | Dienstag, 17. Juli 2007
Von Frau Käßmann mal abgesehen…
Sogenannte „modernistische“ Katholiken werden in Kreuz.net-Artikeln immer wieder als Beinahe-Protestanten oder Krypto-Reformierte abgestempelt. Wieso bekommen auf einmal in der Causa Käßmann immer wieder Protestanten das Wort in Kreuz.net, um hier ihre Meinung kundzutun? Gibt es auch „gute“ Protestanten, auf die Katholiken durchaus hören könnten?
Es ist schon seltsam, wie vehement sich „Katholische Nachrichten“ einem innerprotestantischen Thema widmen und Protestanten von anderen Protestanten abwatschen lassen.
Und gleichzeitig einen katholischen Kardinal als Teufel verhöhnen…
Die vorgebliche Katholizität dieses Organs ist eine Farce!
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#19   Nachtlaterne   22:38:12 | Dienstag, 17. Juli 2007
defensor fidei…
…hat ggar nicht schlecht gesprochen! liebe kann nicht nur ein hochgefühl sein!
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#18   Dr. Lothar Ziegler   22:38:06 | Dienstag, 17. Juli 2007
Christliche Kirche als Institution wohl erledigt
Eines dürfte doch klar sein, bevor ich als Bischof oder Bischöfin das Familiengericht einschalte, sollte ich nicht mehr Bischof oder Bischöfin sein. Das Entlassungspapier sollte ich vor dem Scheidungspapier schon in Händen haben.
Der Papst hat schon Recht, mit diesen Evangelen ist kein Staat zu machen. Der Huber hat doch seine „Kirche“ nicht im Griff. Es wimmelt nur von Atheisten, Gottesunfürchtigen bei den Evangelen. Aber auch bei den Katholen stimmt einiges –- unter der Gürtellinie –- nicht. Die „unsichtbare“ Kirche ist wohl die einzige intakte Kirche. – Das schreibt ein ehemaliger Gaukanzler vom ND-Schwabengau, der kein Kirchenmitglied mehr ist.
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#17   Rudolfus   22:18:12 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Gotthard / Gotthards Scheidungserlaubnis
Die Ehescheidung wurde von Christus aber ausdrücklich verboten
Nach katholischer Lehre ist eine Scheidung keine Sünde – hindert an keinerlei Sakramentenempfang und an keinerlei Ausübung einer Funktion…
also mäßige Dich doch mal!
Die Jünger Christi haben auf Christi absolutes Scheidungsverbot nicht anders reagiert als die anderen Menschen.
Sie betreiben Scheidungspropaganda und sind somit ein schwerer Irrlehrer.
Christus hat die Scheidung verboten und das gilt auch in der Kirche.
Wer gegen Christus lehrt, der soll sich nicht Christ nennen, sondern Irrlehrer.
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#16   Ydefix   22:14:57 | Dienstag, 17. Juli 2007
Wenn Gotthard…
…statt dem Wort Sakramentsempfang die Worte „rituelles Mimikry“ und statt katholischer Lehre „Lehre des Zirkus Robcalli“ geschrieben hätte, dann wäre seine Aussage völlig korrekt.
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#15   Gerhard   22:13:37 | Dienstag, 17. Juli 2007
Wissen, wo es lang geht!
Wie froh und dankbar dürfen wir doch sein, dass es so viele glaubenstreue Katholiken gibt, die mit dem Gesamtzeugnis ihres Lebens noch die „echten“ Christen verkörpern. Sie wissen, wie man sich zu verhalten hat und sind ein Vorbild für alle anderen! Der Verfasser obigen Artikels scheint ein ganz besonders frommer und vorbildlicher Christ zu sein, der sich vollkommen an dem orientiert, was Jesus uns vorgelebt hat! Dank sei gott, dass es noch solche frommen Männer gibt!
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#14   Gotthard   22:08:51 | Dienstag, 17. Juli 2007
@rudolfus
Die Ehescheidung wurde von Christus aber ausdrücklich verboten
Nach katholischer Lehre ist eine Scheidung keine Sünde – hindert an keinerlei Sakramentenempfang und an keinerlei Ausübung einer Funktion…
also mäßige Dich doch mal!
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#13   Rudolfus   21:34:30 | Dienstag, 17. Juli 2007
Die schwere Erkrankung vor der Ehescheidung der evangelischen Landesbischöfin
Anscheinend spielt die von Kreuz.net in einem anderen Artikel erwähnte schwere Erkrankung der Landesbischöfin auch eine Rolle in ihrer Ehekrise. Von der schweren Krankheit wurde sie Gott sei Dank geheilt.
Die Ehescheidung wurde von Christus aber ausdrücklich verboten und gilt auch für eine evangelische Spitzenfunktionärin.
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#12   Defensor Fidei   21:33:12 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Charlotte Bongartz: In guten, wie in schlechten Tagen…oder: Die sakramentale Ehe
Hier wird der Trauschein gerne als Pflichtdokument ggü. Gott dargestellt
Darum geht es sicher nicht. Das entscheidende ist die Sakramentalität der Ehe. Die christliche Ehe ist keine bloße Zweckgemeinschaft zweier sich sinnlich Liebender. Wer dies annimmt, der verkennt nicht nur den Begriff der christlich sakramentalen Ehe, sondern auch den der christlichen Liebe. Die Naturehe mag ohne Gott denkbar sein. Eine sakramentale Ehe ist es nicht.
Denn nichts anderes ist eine Ehe ohne Liebe, Zuneigung und Vertrauen: Eine Täuschung.
Die eheliche Liebe muß, um sich vollenden und in allem bewähren zu können, eine gekreuzigte Liebe sein. Christliches Eheleben ist Nachfolge des gekreuzigten Heilandes. Der Treubund der Liebe zwischen Christus und Seiner Kirche, den das Sakrament der Ehe versinnbildlicht, ist am Kreuz besiegelt worden; im bittern Leiden unseres Heilandes über allen Undank seiner Freunde und Feinde. Nur von Kalvaria aus kann der eigentliche christliche Sinn der Ehe erschlossen werden. Ebenso kann nur in der vom Kreuzesopfer Christi ausströmenden Kraft das ständige Ehekreuz getragen und fruchtbar gemacht werden. In der Schau des Glaubens, in der Kraft des Gebetes und des Empfangs der Opferspeise der heiligsten Eucharistie sind die Opfer der „glücklichen“ Ehe, ja selbst die großen, beständigen Leiden der „unglücklichen“ Ehe nicht ein Fluch, sondern Nachfolge Christi, Darstellung der im Leiden sieghaften, treuen Liebe Christi.
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#11   Bruder Theophil   21:26:33 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ bongartz
Was führt denn zwei Menschen zusammen? DIE LIEBE! Sie kann, muß aber nicht ewig sein.
Na klar. Bei Ihnen es es ja immer so. Alles ist relativ.
Aber GOTTES Liebe zu den Menschen ist absolut. Zu jedem von uns. Ein Leben lang. Und in Jesu Nachfolge sind wir berufen. Ein jeder von uns.
Auf Ihrem und dem protestantischen Bauchladen steht gross und deutlich geschrieben: Anything goes.
Das sieht der GOTT der Bibel deutlich anders.
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#10   Romulus   20:29:44 | Dienstag, 17. Juli 2007
So und jetzt wißt Ihr, warum es den Zölibat gibt,
weil auf verheiratete Popen geschiedene folgen. Und diesen Ärger erspart sich die RKK zurecht!
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#9   Nachtlaterne   20:08:40 | Dienstag, 17. Juli 2007
da liebe…
…niemals nur einen namen hat, wir aber die liebe gerne ausschließlich als gefühl kennen lernene wollen (was ich gut verstehen kann) sollte uns das aber nicht zur irrigen meinung führen, dass ein ehemann, der keine tieferen gefühle der liebe für seine frau mehr hegt deswegen ihr nicht auch in liebe und treue zugetan sein kann. nur ein beispiel: der mann bekommt alzheimer und die frau kümmert sich wsieben jahre darum, unter hohem opfer. war das lieblos? nein! war die frau glücklich? nein! hat die frau mit ihrem opfer ihrem glück im wege gestanden? rein weltlich betrachtet, ja, im hinblick auf den glauben und den lohn gottes sicherlich nicht.
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#8   Charlotte Bongartz †   19:56:11 | Dienstag, 17. Juli 2007
Was führt denn zwei Menschen zusammen? DIE LIEBE! Sie kann, muß aber nicht ewig sein.
Hier wird der Trauschein gerne als Pflichtdokument ggü. Gott dargestellt. Es ist doch recht offensichtlich, dass diese Logik menschlichen Ursprungs ist. Die Ehe als Zweckbündnis, um Treue zu Gott zu demonstrieren, macht aus einer gedachten Zweier- eine Dreierbeziehung. Ich denke, Gott hat gar keine Lust in so viele Ehebetten mit einzusteigen. Er dürfte wissen, dass Menschen ihrem Glauben treu sein können, ohne die emotionale Treue zu einem anderen Menschen vortäuschen zu müssen. Denn nichts anderes ist eine Ehe ohne Liebe, Zuneigung und Vertrauen: Eine Täuschung.
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#7   Nachtlaterne   19:40:21 | Dienstag, 17. Juli 2007
vom sakrament der ehe…
… hat uns jesus einiges erzählt, dennoch aber gibt es christen die sich über seine worte stellen. grundsätzlich hat jesus nicht gesagt, dass trennung undenkbar sei, z.b. bei ehebruch, allerdings hat er dann eine wiederverheiratung ausgeschlossen. sowohl ehe als auch nichtehe bedeutet eines: EINSAMKEIT. wer sich die ehe oder die nichtehe als einen ort ausdenkt in dem einsamkeit überwunden werden kann, der denkt sehr kontraproduktiv. einsamkeit ist ein muss bzw. unausweichlich im leben! warum wohl sagt christus: liebt nicht die welt noch was in der welt ist!? wenn ich meinen bauch liebe, muss ich damit rechnen, dass er zu dick wird und mir ärger macht. wenn ich den alkohol, die drogen, die weiber, den fernseher usw. usf. zu sehr liebe, werde ich feststellen, dass mir nichts genügen kann, mich aber süchtig und krank und verblendet macht. ich kann auch den besitz liebe, was aber bringt er mir schon ein als mauern und gefangen sein!?
gott alleine zu lieben genügt!
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#6   Charlotte Bongartz †   19:23:22 | Dienstag, 17. Juli 2007
Wieso leben so viele Frauen nach dem Ableben ihres Gatten auf?
Tja, Leute, so ist das in den kleinen, katholischen Kommunen, wo Menschen eine Scheidung schon deshalb ausschließen, weil sie das Gerede der Nachbarn und des ganzen Ortes fürchten (und weniger den Groll des Allmächtigen). Also wird über Jahre oder Jahrzehnte die Fassade der guten Ehe aufrecht erhalten und der Kummer- so gut es geht- unterdrückt. Aber was passiert, wenn der gute Gatte das Zeitliche segnet? Plötzlich wird aus der verstummten Gattin ein blühend’ Pflänzlein, das wieder Luft bekommt und sich endlich die Frage erlauben darf: Was tu ich mir Gutes? Umgekehrt trifft dies natürlich abanfalls zu. So oder so: Es lohnt sich für beide, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und notfalls
das Heilin der Trennung zu suchen. Egal, ob Bischöfin oder Friseuse. Hochglanzpolierte Lügengebäude mögen einer Ideologie dienen- dem menschlichen Miteinander tun sie’s definitiv nicht.
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#5   Horst Metzker   19:18:40 | Dienstag, 17. Juli 2007
Martin F Weingaertner,
Sie sollten berücksichtigen, dass es nicht nur Vollidioten in diesem net gibt, die ihre Zeilen sicherlich ganz amüsant finden, doch ihre Primitivität hat mit katholisch nichts zu tun, und ist mit nichts zu entschuldigen. Das ist Volksgerichtshof der übelsten Art. Dennoch wünsche ich ihnen Herr Freißler, dass der Herr ihnen verzeihen möge, unter der Auflage der tiefsten Reue.
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#4   Aleph †   19:08:36 | Dienstag, 17. Juli 2007
Zum Aufhetzen der Massen
Der Artikel von Martin F. Weingaertner ist als Leserbrief aufzufassen. Da reagiert sich jemand ab über Dinge, zu denen er überhaupt kein Wort zu sagen hat. Das ist übles Beschimpfen, den Zeigefinger auf Sünde gelegt und dann herzhaft losgezogen, die Person der Landesbischöfin gröblichst beleidigt, aber keine Aussage darüber was den Autor denn bewogen hat, ein derart fieses Urteile abzugeben. Das Elaborat ist materialisierte Intoleranz zum Aufhetzen der Massen.
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#3   Erdloyalist   19:05:16 | Dienstag, 17. Juli 2007
@ Autor @ semper reformandus
Ich weis nicht ob Sie jemals eine Scheidung miterlebten oder die Beweggründe der Menschen kennen. Aber ich kann Ihnen sagen das dieser Schritt nie einfach ist und erstrecht nicht wenn es dann noch Kinder gibt.
Viele Menschen, egal ob Mann oder Frau, über legen lange, schauen in ihr Herz und religiöse Menschen suchen oft Hilfe im Gebet. Aber egal wie sich ein Mensch auch entscheidet sollte man nie deswegen über ihn richten, denn dies alleine steht nur Gott zu.
Zu dem, was ist wichtiger, eine Beziehung wahrer Liebe oder eine Beziehung aus dem Grund heraus weil sie vor Gott geschlossen wurde?
Und an „semper reformandus“ sei gerichtet, das Sie doch einmal die Ringparabell lesen sollten. Es zeigt sich doch gerade da wie unergründlich Gottes Wege sind.
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#2   semper reformandus   18:44:55 | Dienstag, 17. Juli 2007
@verfasser
es ist schon bemerkenswert, wie Sie auf die Sünderin Käsmann eindreschen. Natürlich trifft Ihre Kritik in gewisser Weise zu – aber: Sie kennen doch sicher das Bibelwort vom Splitter im Auge des Nächsten und dem Balken im eigenen Auge … also: bekehren Sie sich erst mal selbst zur Kirche und unterstützen Sie nicht länger den antichristliche protestantische Gegenkirche! Fangen Sie bei sich selbst an! Sie nennen Glaubensabfall ja selbst in einem Atemzug mit Ehebruch. Was anderes als institutionalisierter Glaubensabfall ist denn Ihr menschengemachter Verein? Und wenn Sie dann irgendwann einmal mit sich selbst fertig sind und Ihre erste heilge Beichte abgelegt haben, dann hören Sie tief in sich hinein und fragen sich, ob Sie immer noch Lust auf weitere öffentliche Anprangerung von Sünden anderer verspüren…
P.S.: Dass Sie meinen, diese Frau Käsmann könne jetzt, nach Ihrem „privaten“ Versagen, das „Amt“ nicht länger ausübern, ist natürlich auch ein Witz. Das konnte Sie noch nie, bzw. Sie konnte es doch, weil dieses „Amt“ selbst sowieso nur ein Witz ist.
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#1   Gotthard   18:35:19 | Dienstag, 17. Juli 2007
@Martin F. Weingaertner.
Kennst Du das Ehepaar Käßmann persönlich?
Welche erhellenden Gedanken Dein Elaborat enthällt, entzieht sich meiner Erkenntnis…
Ich denke, Du hast beim Schreiben einen „inneren Reichsparteitag“ erlebt … eigene Psychohygiene also.
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