Ehescheidung mit Vorbildfunktion?
Mitte Mai hat eine evangelische Landesbischöfin ihre Ehescheidung bekanntgegeben und sich, weil sie dazu stehe, als Vorbild für Wahrhaftigkeit hingestellt. Von Martin F. Weingärtner.
(kreuz.net) Frau Bischöfin Margot Käßmann ist kein Vorbild für Wahrhaftigkeit, sondern für Unwahrhaftigkeit
und Ehebruch.
Es ist schon schlimm, daß Frau Bischöfin Käßmann ohne einen rechtfertigenden Grund zu nennen, erklärt, ihre Ehe sei „zu ihrem tiefen Bedauern gescheitert“ und sich deswegen scheiden lassen wolle.
Aber dann noch zu behaupten, sie könne weiterhin Bischöfin und ein Vorbild sein, ist reichlich unverfroren und verlogen.
Erstens ist sie dadurch gerade nicht wahrhaftig. Denn durch ihren Ehescheidungsantrag macht sie ihr anfangs vor Gott und ihrer Kirchengemeinde ihrem Mann Eckhard gegebenes lebenslängliches Liebe- und Treueversprechen unwahr.
Zweitens ist Frau Käßmann auch insofern nicht wahrhaftig, indem sie ihre Sünde vertuscht und statt dessen von einem bloßen Scheitern spricht.
Dann noch zu sagen, sie bekenne sich dazu, sei folglich wahrhaftig, folglich ein gutes Vorbild und könne folglich weiterhin im Bischofsamt bleiben, ist eine freche Verdrehung von Gottes Wort und Wahrheit.
Drittens: Wie will Frau Käßmann künftig glaubwürdig das Apostelwort predigen: „Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat“, und wie will sie glaubwürdig den Streitenden sagen: „Versöhnt euch wieder miteinander, vergebt einer dem andern“, wenn sie selbst ihren geliebten Ehemann, von dem sie auch vier Kinder hat, nicht mehr annimmt und ihm gegenüber so intolerant, unversöhnlich und unbarmherzig ist, und ihn so unerträglich und widerlich findet, daß sie ihn für immer aus dem Ehebund verstoßen will.
Viertens: Das wichtige Gebot Gottes, den heiligen christlichen Ehebund nicht zu brechen und den Ehepartner nicht zu verstoßen, wird durch sie wissentlich, willentlich und ohne Not übertreten und außer Kraft gesetzt.
Sie gibt hierdurch ein schlechtes Vorbild für alle Ehefrauen, die aus welchem Grund auch immer, gerade nicht glücklich in ihrer Ehe sind. Denn die werden sich dann auf die Bischöfin berufen können. Folglich werden durch sie die Ehescheidungen, vor allem auf Antrag von Frauen, stark zunehmen.
Vor Gott wird eine Ehe nicht nur dadurch gebrochen, daß eine Ehefrau mit einem anderen Mann Geschlechtsgemeinschaft hat, sondern auch dadurch, daß sie ohne rechtfertigenden Grund ihren angetrauten Ehemann aus dem freiwillig und gemeinsam geschlossenen Ehebund verstößt.
Dies ist vor Gott kein schuldloses Scheitern, sondern schwere Sünde. Im Neuen Testament wird die Sünde des Ehebruchs so schwer beurteilt, daß sie vom Himmelreich und vom Heil ausschließt (siehe 1. Kor 6, 9 und Offb 21,8. Joh 8, 3ff. widerlegt diese und andere Bibelstellen nicht).
In der alten vorkonstantinischen Kirche zählten Glaubensabfall, Mord und Ehebruch zu den drei schwersten und, wenn nach der Taufe geschehen, unvergebbaren Sünden.
Leider haben jedoch die Führer der Evangelische Kirche sich schon lange über Gottes Ehescheidungsverbot hinweg gesetzt, indem sie 1969 eine unheilvolle „Denkschrift“ zur Reform des – staatlichen – Ehescheidungsrechts herausgegeben haben, in der sie dem Staat empfahlen, künftig bei Ehescheidungen nicht mehr wie bisher nach der Schuld zu fragen und diese beim Scheidungsurteil zu berücksichtigen, sondern nur noch festzustellen, ob die Ehe zerrüttet ist.
Und so kam es dann auch. Auch die bisher bestehende Strafe für Ehebruch wurde abgeschafft. Der wichtigste Vertrag ist seitdem ohne staatlichen Rechtsschutz.
Von nun an nahmen die Ehescheidungen sprunghaft zu, meistens auf Antrag der Frauen. Es wurden meistens die Ehebrecherinnen per Gerichtsentscheidungen begünstigt, während das Leben der zu Unrecht verlassenen und verstoßenen Männer ruiniert wurde (Frau weg, Kinder Weg, Lebensfreude weg, aber lebenslängliche Zahlungsverpflichtungen, sogar für den Ehebrecher, den neuen „Lebenspartner“ der treulosen Frau), und häufig auch das der unter der Scheidung leidenden Kinder.
Wahrlich, eine so freche und unverfroren sich über Gottes Wort hinweg setzende treulose, intolerante, unversöhnliche Emanze, die dann noch zur Sicherung ihrer Herrschaftsposition die Wahrheit raffiniert in ihr Gegenteil verdreht, müßte spätestens jetzt unverzüglich von ihrem Bischofsamt enthoben werden – in das sie gemäß Gottes Wort freilich von Anfang an nie hätte eingesetzt werden dürfen.
Daß sie auch die feministisch Bibelverfälschung „in gerechter Sprache“ gut heißt, ist ein weiterer Grund, diese Verräterin aus ihrem Amt zu entfernen.
Der Verfasser ist ein kirchenfreier gewaltloser Nachfolger Jesu Christi.
© Titelbild: Wikipedia Benützer „Noebse“
Es ist schon schlimm, daß Frau Bischöfin Käßmann ohne einen rechtfertigenden Grund zu nennen, erklärt, ihre Ehe sei „zu ihrem tiefen Bedauern gescheitert“ und sich deswegen scheiden lassen wolle.
Aber dann noch zu behaupten, sie könne weiterhin Bischöfin und ein Vorbild sein, ist reichlich unverfroren und verlogen.
Erstens ist sie dadurch gerade nicht wahrhaftig. Denn durch ihren Ehescheidungsantrag macht sie ihr anfangs vor Gott und ihrer Kirchengemeinde ihrem Mann Eckhard gegebenes lebenslängliches Liebe- und Treueversprechen unwahr.
Zweitens ist Frau Käßmann auch insofern nicht wahrhaftig, indem sie ihre Sünde vertuscht und statt dessen von einem bloßen Scheitern spricht.
Dann noch zu sagen, sie bekenne sich dazu, sei folglich wahrhaftig, folglich ein gutes Vorbild und könne folglich weiterhin im Bischofsamt bleiben, ist eine freche Verdrehung von Gottes Wort und Wahrheit.
Drittens: Wie will Frau Käßmann künftig glaubwürdig das Apostelwort predigen: „Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat“, und wie will sie glaubwürdig den Streitenden sagen: „Versöhnt euch wieder miteinander, vergebt einer dem andern“, wenn sie selbst ihren geliebten Ehemann, von dem sie auch vier Kinder hat, nicht mehr annimmt und ihm gegenüber so intolerant, unversöhnlich und unbarmherzig ist, und ihn so unerträglich und widerlich findet, daß sie ihn für immer aus dem Ehebund verstoßen will.
Viertens: Das wichtige Gebot Gottes, den heiligen christlichen Ehebund nicht zu brechen und den Ehepartner nicht zu verstoßen, wird durch sie wissentlich, willentlich und ohne Not übertreten und außer Kraft gesetzt.
Sie gibt hierdurch ein schlechtes Vorbild für alle Ehefrauen, die aus welchem Grund auch immer, gerade nicht glücklich in ihrer Ehe sind. Denn die werden sich dann auf die Bischöfin berufen können. Folglich werden durch sie die Ehescheidungen, vor allem auf Antrag von Frauen, stark zunehmen.
Vor Gott wird eine Ehe nicht nur dadurch gebrochen, daß eine Ehefrau mit einem anderen Mann Geschlechtsgemeinschaft hat, sondern auch dadurch, daß sie ohne rechtfertigenden Grund ihren angetrauten Ehemann aus dem freiwillig und gemeinsam geschlossenen Ehebund verstößt.
Dies ist vor Gott kein schuldloses Scheitern, sondern schwere Sünde. Im Neuen Testament wird die Sünde des Ehebruchs so schwer beurteilt, daß sie vom Himmelreich und vom Heil ausschließt (siehe 1. Kor 6, 9 und Offb 21,8. Joh 8, 3ff. widerlegt diese und andere Bibelstellen nicht).
In der alten vorkonstantinischen Kirche zählten Glaubensabfall, Mord und Ehebruch zu den drei schwersten und, wenn nach der Taufe geschehen, unvergebbaren Sünden.
Leider haben jedoch die Führer der Evangelische Kirche sich schon lange über Gottes Ehescheidungsverbot hinweg gesetzt, indem sie 1969 eine unheilvolle „Denkschrift“ zur Reform des – staatlichen – Ehescheidungsrechts herausgegeben haben, in der sie dem Staat empfahlen, künftig bei Ehescheidungen nicht mehr wie bisher nach der Schuld zu fragen und diese beim Scheidungsurteil zu berücksichtigen, sondern nur noch festzustellen, ob die Ehe zerrüttet ist.
Und so kam es dann auch. Auch die bisher bestehende Strafe für Ehebruch wurde abgeschafft. Der wichtigste Vertrag ist seitdem ohne staatlichen Rechtsschutz.
Von nun an nahmen die Ehescheidungen sprunghaft zu, meistens auf Antrag der Frauen. Es wurden meistens die Ehebrecherinnen per Gerichtsentscheidungen begünstigt, während das Leben der zu Unrecht verlassenen und verstoßenen Männer ruiniert wurde (Frau weg, Kinder Weg, Lebensfreude weg, aber lebenslängliche Zahlungsverpflichtungen, sogar für den Ehebrecher, den neuen „Lebenspartner“ der treulosen Frau), und häufig auch das der unter der Scheidung leidenden Kinder.
Wahrlich, eine so freche und unverfroren sich über Gottes Wort hinweg setzende treulose, intolerante, unversöhnliche Emanze, die dann noch zur Sicherung ihrer Herrschaftsposition die Wahrheit raffiniert in ihr Gegenteil verdreht, müßte spätestens jetzt unverzüglich von ihrem Bischofsamt enthoben werden – in das sie gemäß Gottes Wort freilich von Anfang an nie hätte eingesetzt werden dürfen.
Daß sie auch die feministisch Bibelverfälschung „in gerechter Sprache“ gut heißt, ist ein weiterer Grund, diese Verräterin aus ihrem Amt zu entfernen.
Der Verfasser ist ein kirchenfreier gewaltloser Nachfolger Jesu Christi.
© Titelbild: Wikipedia Benützer „Noebse“
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Freitag, 24. August 2007 16:56
St. Sebastian Ewigkeit: Käsmann denkt nur an sich?
Denkt Frau Käsmann nur ans Geld und an die Karriere? Käsmann ist ein Vorbild: junge Mädels, junge Frauen, lasst euch scheiden, ist toll so, braucht keine Treue. Wahrscheinlich hat der Ehemann aber auch nur die Nase voll gehabt, dass er immer die zweite Geige spielt. Aber eine Frauenkirche braucht keine Männer mehr, keine Ehe, und Männer sind sowieso überflüssig… Man weiß nicht, was noch alles kommt, aber Gottes Wille ist das alles nicht mehr wirklich. Es ist grauenvoll, aber die Kirche ist nicht mehr glaubwürdig.
Sonntag, 22. Juli 2007 22:07
franco.felice: D R: Im allerbesten Falle heißt es dann: Diese Seite kennen wir gar nicht.
Das spricht für kreuz.net!
Freitag, 20. Juli 2007 18:34
Christian Hüller: @ DocRöntgen
Wer sagt denn, dass kreuznet immer und überall richtig liegt? Ich selbst habe kreuznet auch schon oft genug widersprochen.
Donnerstag, 19. Juli 2007 12:25
DocRöntgen: @Dr.Christoph Heger
Oh, da muß ich Sie in Ihrem höhnischen Eifer leider ausbremsen: Es gibt vom Papst berufene Kardinäle,
also fest in der Hierarchie der katholsichen Kirche verankertes Personal, das offensichtlich das Vertrauen
des Papstes genießt. Wenn von dieser Seite aus (via Referent) eine klare Ablehnung der von kreuz.net
propagierten, katholischen (Neben-)Lehre erfolgt, habe ich größtes Vertrauen in die Wahrhaftigkeit dieser
Stellungnahme.
Warum sollte die wirkliche katholische Kirche auch den Schulterschluß mit einer Seite üben, die Antisemiten, Homo-Hassern und anderen Extremen breiten Raum für Propaganda lässt?
Aber wenn Sie mir nicht glauben, können Sie ja selbst einmal an die Diözese Ihrer Wahl eine Anfrage richten, was man dort von kreuz.net hält. Im allerbesten Falle heißt es dann: Diese Seite kennen wir gar nicht. Was auch zu begrüßen wäre.
Warum sollte die wirkliche katholische Kirche auch den Schulterschluß mit einer Seite üben, die Antisemiten, Homo-Hassern und anderen Extremen breiten Raum für Propaganda lässt?
Aber wenn Sie mir nicht glauben, können Sie ja selbst einmal an die Diözese Ihrer Wahl eine Anfrage richten, was man dort von kreuz.net hält. Im allerbesten Falle heißt es dann: Diese Seite kennen wir gar nicht. Was auch zu begrüßen wäre.
Donnerstag, 19. Juli 2007 12:11
Ansbach.Dragoner: Komisch
Ich kenne viele Priester die mit Freude und Dank auf diese Netzseite zurückgreifen.
Doc: Sie machen einen schweren Fehler wenn sie die Definitionshoheit für „Katholisch“ bei „wir sind Kirche“ sehen wollen
Doc: Sie machen einen schweren Fehler wenn sie die Definitionshoheit für „Katholisch“ bei „wir sind Kirche“ sehen wollen
Donnerstag, 19. Juli 2007 12:08
Dr. Christoph Heger: @DocRöntgen: Päpstliche Bulle?
Die katholische Kirche als Institution hat sich mir gegenüber bereits zwei Mal von dieser Seite distanziert
Interessant! Gibt es inzwischen eine päpstliche Bulle zu kreuz.net? Oder ein, nein zwei Schreiben des Papstes an DocRöntgen diesen Inhalts?
MfG
Christoph Heger
Interessant! Gibt es inzwischen eine päpstliche Bulle zu kreuz.net? Oder ein, nein zwei Schreiben des Papstes an DocRöntgen diesen Inhalts?
MfG
Christoph Heger
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