(kreuz.net, Fulda) Die Freigabe der Alten dürfe kein Vorwand für „rückwärtsgerichtete Tendenzen“ in
den Pfarrgemeinden sein. Das fordert der Fuldaer Katholikenratsvorstand auf seiner jüngsten Sitzung in
Kassel nach einer Meldung des Online-Dienstes ‘Osthessen-News’.
In seiner Sitzung besprach der Ratsvorstand
vergangene Woche unter anderem das jüngste Motu Proprio.
Das vom Pastoralkonzil „veränderte Selbstverständnis“
von Kirche, das die Gemeinde als Gemeinschaft der Gläubigen bezeichne, werde von den allermeisten Gläubigen
als „Intensivierung ihrer Feier der Eucharistie“ gesehen – so Richard Pfeifer, ein Mitglied des Vorstandes
in einer Stellungnahme.
Man achte zwar die Entscheidung: Es müsse allen Beteiligten aber immer bewußt
sein, daß der Papst „eine Ausnahme“ erlaubt habe.
Damit habe er deutlich gemacht, daß der „vom Zweiten
Vatikanischen Konzil vorgegebene“ Neue Ritus die Normalform sei.
Bei der Diskussion im Vorstand sei die
Sorge benannt worden, daß Konflikte entstehen könnten, wenn Priester sich durch das Schreiben legitimiert
fühlten, in ihren Gemeinden „rückwärtsgerichtete Bestrebungen“ umzusetzen:
„Wir unterstützen deshalb
den Aufruf unseres Bischofs Heinz Josef Algermissen uneingeschränkt, daß mit diesem päpstlichen Schreiben
sehr verantwortungsvoll umgegangen werden muß“.
Paradiesische Mißbräuche
Das Argument, die Alte Messe
werde feierlicher und andächtiger gefeiert und der Neue Ritus mache Mißbräuche möglich, könne er
persönlich nicht teilen – so Pfeifer weiter.
Er habe seine Jugendzeit und seine langjährige Meßdienerzeit
noch gut in Erinnerung:
„Alleine wenn ich daran zurückdenke, was die Meßdiener mit ihren fehlenden
Lateinkenntnissen beim Sprechen der Gebete veranstaltet haben – Beten war das in den wenigsten Fällen!“
Die Gottesdienstbesucher hätten – während der Priester die Messe las – für sich alleine gebetet oder
bestenfalls gemeinsam den Rosenkranz rezitiert.
Das einzige Gemeinsame sei das Singen der Kirchenlieder
gewesen.
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64 Lesermeinungen
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ein Beispiel für einen Auswuchs… „…und der Neue Ritus mache Mißbräuche möglich, könne er persönlich
nicht teilen …“ Selbst erlebt in meiner ehemaligen Pfarre: Der hochlöbliche Lithurgieausschuß beschloß,
das bei der damaligen Pfarrfirmung, die Kommunion unter beiderlei Gestalten gereicht werden sollte. Die
Firmlinge machten aber wenig bis keinen Gebrauch, die Kelchkommunion zu empfangen und so blieben 1 1/2
Kelch mit dem Blut Christi über. Man trat an uns Ministranten heran den „Wein“ auszudrinken, was aber
bei der Menge nicht möglich war. So entschloß der Pfarrer, den vollen Kelch in den Tabernakel zu stellen
und ihn bei der Vorabendmesse am selben Abend den Gläubigen zu reichen. Was dann auch so geschah…
#62 Tridentinus 13:42:39 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Fabianus Ich bin gerade untewegs, möchte aber die Details korrekt und vollständig darstellen. Dazu
muss ich auf meine Bibliothek zugreifen. Sende gern demnächst eine private Nachricht, wenn Sie ernstes
Interesse an den Unterschieden früher/heute haben.
#60 Tridentinus 12:11:55 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Gott sei Dank ist es nicht erforderlich, beatifiziert oder kanonisiert zu werden, um in den Himmel zu
kommen. Die Heiligsprechungspraxis Johannes Pauls II. kam einer grossen Entwertung dieser Akte gleich.
Benedikt XVI. ist da wieder nüchterner und sparsamer. Seligsprechungen erfolgen wieder einfach per Dekret.Trotzdem
sind die nachkonzilaren Anforderungen für Kandidaten zur Ehre der Altäre immer noch bedenklich in ihrem
Anspruch reduziert. Ein grosser Schaden für die Kirche! Klasse statt Masse!
@Tridentinus / Die große Menge an Selig- und Heiligsprechungen durch Papst Johannes Paul II. ist ein
großer Segen für die Kirche. Die Kirche freut sich doch, wenn sie ihren Auftrag erfüllt, nämlich,
daß alle Menschen zu Heiligen Gottes berufen sind.
#56 Tridentinus 10:16:39 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Rudolfus Das Lebenswerk Msgr. Lefebvres soll in keiner Weise geschmälert werden. Aber von seiner persönlichen
Anlage her war er nicht aussergewöhnlich. Deswegen hat er ja auch die FSSPX bezeichnenderweise sozusagen
nicht motu proprio gegründet. Mit heiligmässig ähnlich vorsichtig umgehen wie mit häretisch. Das hebt
den Wert beider Vokabeln ungemein. Ich wollte nur andeuten, dass Lefebvre letztlich nicht anders oder
grossartiger ist als der – gute! – Durchschnittsbischof ab 1870-ca. 1950. Ferner bin ich sicher, wenn
er nicht gewesen wäre, hätte irgendein anderer Bischof seine Funktion übernommen. historisch tat er
es, unbestritten. Aber diese Überlegung sollte auch bei der Beurteilung der Bischofskonsekrationen von
1988 mitbedacht werden.
@Tridentinus / Erzbischof Marcel Lefebvre Für die Beantwortung dieser Frage reicht ein Blick auf das
Lebenswerk des Erzbischofs, eines bleibenden Teiles der hl. Kirche.
#54 Tridentinus 08:08:03 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Rudolfus Was soll an Erzbischof Lefebvre so speziell inspirierend und heiligmässig gewesen sein? Ein
ganz normaler katholischer Bischof. Auch im positiven Sinne! An gewissen Wendepunkten von französischem
Temparament, was manches erklärt. Letzteres bewerte ich weder positiv noch negativ. Eine letztlich neutrale
Mentalitätsfrage. Es gibt übrigens ein nettes Büchlein mit dem Titel: „Heiligmässig, mässig heilig“.
@Tridentinus / S.Hw. Dr. Gregor Hesse und der heiligmäßige Erzbischof Marcel Lefebvre Auch S.Hw. Dr.
Hesse hat seine wichtigste und grundlegende Inspiration sicherlich vom heiligmäßigen Erzbischof Marcel
Lefebvre empfangen, der viele große geistliche Söhne hervorgebracht hat und auch noch hervorbringen
wird – durch die Gnade des Heiligen Geistes, der dort wirkt, wo Er möchte und wo man Ihn läßt. Selbst
habe ich mit Hw. Dr. Hesse aber nie zu tun gehabt. Ich nehme aber sehr an, daß er bereits seit langem
vom Himmel aus für alle Angehörige der Tradition und für alle geistlichen Söhne von Erzbischof Lefebvre
betet.
@ Genoveva Gutes Argument! Genau wie jener Pfarrer, der die Fürbitte formulierte: „Dass Du die Waschkraft
des Weiß0en Riesen erhalten wollest!“ Und die Gemeinde in ihrer bewussten und tätigen Teilnahme maschinengewehrartig
ratternd aktiv antwortete: „Wirr bitttn Dich, erhöre uns!“
Beten und Beten Alleine wenn ich daran zurückdenke, was die Meßdiener mit ihren fehlenden Lateinkenntnissen
beim Sprechen der Gebete veranstaltet haben – Beten war das in den wenigsten Fällen! Man kann über das
Dorfministranten-Latein sicher seine Scherze machen. Ob aber das Singen von „Ins Wasser fällt ein Schwein“
und „Herr, Deine Liebe ist wie Kraut und Rüben“ mehr mit Beten zu tun hat, sei einmal dahingestellt …
eine interessante Darstellung hier ist eine interessante liturgie-geschichtliche Darstellung: Liturgie-Geschichte
www.joerg-sieger.de/…di/themen/werden.htm Sachkenntnis kann nie schaden!
#49 virOblationis 20:18:22 | Mittwoch, 18. Juli 2007
alte Liturgie Was rückgängig gemacht werden sollte? Nun, ich denke dasjenige, was die Einführung des
NOM vorbereitete, z.B. die Abschaffung zahlreicher Fest-Oktaven und -Vigilfeiern. Schon vor 1969 wurde
auch mit der Zerstörung des Festkalenders begonnen, indem z.B. der 18.1. als Petrusfest getilgt wurde,
weshalb man sich fortan mit dem 22.2. begnügen mußte: Dabei bilden beide Feste, der 18.1. und der 22.2.,
gemeinsam die „Schlüssel der Septuagesima“, d.h. diese Tage sind der frühest und der spätest mögliche
Termin des Beginnes der Vorfastenzeit. So steht gewissermaßen der hl. Petrus mit dem Schlüssel am Tore
des Weges zum hl. Osterfest. Nicht deswegen, „weil“ die Reformen unter Bugnini durchgeführt wurden, sind
sie rückgegängig zu machen. Sein Name bildet nur so etwas wie ein Markenzeichen, das für Qualitätsminderung
steht.
„rückgängig gemacht werden, weil Annibale Bugnini“ man könnte ja die Regelung von Pius V. anwenden,
und alle Riten erlauben, die min. 200 Jahre alt sind Nein, Spass beiseite, aber es ist in der Tat sehr
wohl zu überlegen, wo der Modernismus auch vor 1970 seine Spuren gezogen hat.
#47 Tridentinus 17:59:29 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Freinsberg So meint das Vir olationis sicher nicht. Aber es wäre naiv, alle früheren Reformen als zweifellos
geglückt zu betrachten, bloss weil sie vom letzten „tridentinischen“ oder „vorkonziliaren“ Papst abgesegnet
wurden. Die Abschaffung der Missa praesanctificatorum etwa ist ein klarer Verlust. Hier ist übrigens
die nachkonzilare Karfreitagsliturgie in gewissen Punkten noch besser als die Karfreitagsliturgie nach
‘55.
Wie kam es? Er habe seine Jugendzeit und seine langjährige Meßdienerzeit noch gut in Erinnerung: „Alleine
wenn ich daran zurückdenke, was die Meßdiener mit ihren fehlenden Lateinkenntnissen beim Sprechen der
Gebete veranstaltet haben – Beten war das in den wenigsten Fällen!“ Die Gottesdienstbesucher hätten –
während der Priester die Messe las – für sich alleine gebetet oder bestenfalls gemeinsam den Rosenkranz
rezitiert. Das einzige Gemeinsame sei das Singen der Kirchenlieder gewesen. War das schon immer so, oder
eine Entwicklung des letzten Jahrhunderts?Woran liegt dann diese? Der RU zB. hat sich geändert, der heutige
liefert überhaupt keine Grundlage für die Liturgie sondern ist reines Geschwafel, welches alle Religionen
relativiert. Nochmal meine Frage, warum diese Negativentwicklung stattgefunden hat, wie sie in dem Zitat
(wahrscheinlich zurecht) vorkommt.
@landorganist „Die Tradition steht nicht über dem päpstlichen MP.“ …Häh??? Das MP will doch gerade
die Kontinuität zur Tradition wiederherstellen. Der Heilige Vater würde diesem Satz sicher nicht zustimmen.
Im übrigen: Was streitet ihr euch über diesen Katholikenrat? Sie sagen doch, sie anerkennen das MP.
Das übrige ist bloss halb richtiges/halb falsches Geschwafel. Wieso soll denn so ein Rat nicht schwafeln?
Null Problemo.
#43 Tridentinus 17:38:20 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gotthard Ihr Argument ist keines. Zeigt nur, dass eine Reform der Reform nicht geglückt ist, wenn die
Zustände der Golden Fifties kopiert werden. Ein Trugschluss auch vieler Tradis. Anknüpfen müsste man
bei der Liturgischen Bewegung der 20iger/30iger Jahre. Deswegen bringt ja der PBrief des Papstes bezeichnenderweise
die Verbundenheit mit der nun als forma extraordinaria definierten Gottesdienstgestalt mit der Prägung
durch diese Bewegung in Zusammenhang. Damit kritisiert und korrigiert er auch die praktischen Liturgiereformer,
die diese historische Linie gern für sich beanspruchen.
Exakt Er habe seine Jugendzeit und seine langjährige Meßdienerzeit noch gut in Erinnerung: „Alleine
wenn ich daran zurückdenke, was die Meßdiener mit ihren fehlenden Lateinkenntnissen beim Sprechen der
Gebete veranstaltet haben – Beten war das in den wenigsten Fällen!“ Die Gottesdienstbesucher hätten –
während der Priester die Messe las – für sich alleine gebetet oder bestenfalls gemeinsam den Rosenkranz
rezitiert. Das einzige Gemeinsame sei das Singen der Kirchenlieder gewesen. Exakt – wie wir alle wissen,
die das noch miterlebt haben. 2147 Bischöfe auf dem Konzil, die genau diese Liturgie reformiert sehen
wollten, waren nämlich – entgegen einer permanent verbreiteten Lüge von solchen Kampagnen-Websites wie
dieser hier – keine satanischen Vollidioten und vergasungswürdige Menschenschänder, sondern katholische
Hirten, die mit genau diesem Ritus groß geworden waren.
@Toby Das Richtige Ordinarium Missae ist meistens nicht einmal auf Deutsch zu hören, es wird weitgehend
durch (inhaltlich verkürzte) Lieder ersetzt, besonders beim Gloria, Credo und Sanctus. Was hat DAS mit
dem ordentlichen Ritus zu tun? DAS war in den meisten Fällen schon vor 1960 ind en Pfarreien der Fall.
#39 virOblationis 16:39:39 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Frage nach Bugnini 1948 gründete Pius XII. eine Kommission zur Reform der Liturgie, und der 1912 geborene
Bugnini (Priester seit 1936) wurde deren Sekretär. 1959 wurde er Sekretär der Liturgischen Vorbereitungskommision
des 2. Vatikanischen Konzils. 1964 wurde das die Liturgiereform betreuende Consilium für die Liturgie
von Paul VI. gegründet und Bugnini wurde wiederum Sekretär. 1967 war es Bugnini, der den Vätern der
Bischofssynode in Rom eine Normenmesse, die sog. Missa normativa, vorstellte. Sie wurde von der überwiegenden
Mehrheit abgelehnt, da sie nicht darstellte, was nach Meinung der Mehrheit der Väter vom Vat. II liturgisch
beabsichtigt worden war. – Dennoch entstand daraus der NOM. Man sieht, daß Bugnini von Beginn an (schon
unter Pius XII. und Joh. XXIII) mit den liturg. Reformen befaßt war. – Daher meine ich auch, daß man
schließlich nicht bei dem Meßbuch von 1962 bleiben wird, sd. auch die davor durchgeführten, verfehlten
Reformen rückgängig machen wird.
#38 Tridentinus 16:34:18 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Lieber Rudolfus Wer es fassen kann, der fasse es. Sie haben offenbar viel mit meinem priesterlichen Freund
Dr. Gregor Hesse zu tun gehabt oder seine Vorträge gehört. Verstanden haben Sie ihn nicht. Dazu war
er zu unkonventionell. Wenn Benedikt XVI, jetzt fordert, den „Wert und die Heiligkeit“ des NOM anzuerkennen,
dann deshalb, dass er wertvoll und heilig werden kann. Der Papst behauptet eine Kontinuität als bestehend,
die er herstellen möchte. Anders kann man den NOM nicht für eine Reform der Reform aufschliessen, um
irgendwann wieder einen eingestaltigen Röm. Ritus zu erreichen. Nicht den NOM in seiner heutigen konkreten
Gestalt, auch nicht 1:1 das 1962iger Messbuch, aber ein Ritus der klar katholisch und klar römisch ist.
Bei dieser Taktik muss man den Papst ganz im Sinne von DH 1613 unterstützen.
@ Wiener Es kann keinen von der Tradition emanzipierten Ritus geben. Wenn es hier beim der praktischen
Anwendung des NOM vielfach zu gewissen Fehlentwicklungn gekommen ist, muss sich der NOM in diser Hinsicht
von der außerordentlichen Form befruchten lassen. Und der alte Ritus kann sich insofern vom neuen Ritus
befruchten lassen, indem er neue Heilige und einige der neuen Präfationen aufnimmt. Das Problem des NOM
ist es m. E., dass er offiziell in zu vielen Variationen auftritt, d. h. es gibt sehr viele „Kann“-Bestimmungen,
das ist doch verwirrend. Beispielsweise wird das Schuldbekenntnis in den meisten NOM-Messen ausgelassen,
was ich sehr schade finde, das „Orate fratres“ kann gebetet oder auch weggelassen werden usw. Das Richtige
Ordinarium Missae ist meistens nicht einmal auf Deutsch zu hören, es wird weitgehend durch (inhaltlich
verkürzte) Lieder ersetzt, besonders beim Gloria, Credo und Sanctus. Gerade hier könnte der NOM Maß
nehmen an der außerordentlichen Form der römischen Liturgie.
@wiener / Korrekt: … das Recht ab, einen Ritus zu verbieten und diesen den jeweiligen Rituskatholiken
wegzunehmen. Selbst das II. Vaticanum (1962-65) lehrt: Gleiche Ehre für alle überlieferte kirchliche
Riten.
@Wiener / Die grundsätzliche Zustimmung zum reformatorischen Novus Ordo Missae entspricht nicht der Tradition.
Darum kann auch kein Papst einen Katholiken zu einer reformatorischen Messe verpflichten – das konnte
schon Paul VI. der Despot nicht, und darum kann es auch der jetzige Papst nicht, selbst wenn er es schreibt.
Die Vernichtung eines Ritus’ oder auch die Verpflichtung zu einer reformatorischen Messe liegt in der
Kompetenz keines Papstes. Das ist alles der Irrtum der Papalismusirrlehre, die dem Papst eine despotische
Allmacht zuschreibt, die er nicht hat!
Warum diese Angst vor dem alten Ritus? Lieber Wiener, das Problem ist doch genau umgekehrt die weit verbreitete
Ablehnung des alten Ritus. Ich bin der Meinung, dass niemand, der den neuen Ritus bevorzugt, damit den
gebrauch der außerordentlichen Form ablehnen darf!
@ toby haben sie es gelesen? Als Maßstab und „liturgischer Urmeter“ dient dazu die klassische Form der
römischen Liturgie. das steht weder im mp noch im begleitschreiben. und jegliche spekulation über die
„eigentliche intention“ des papstes halte ich für gewagt.
@ Wiener ich möchte darauf hinweisen, dass ich schon mehrfach betont habe, dass ich das motu proprio
und seine regelungen begrüße und für richtig halte. Haben sie es auch wirklich verstanden? Der Novus
Ordo Missae muss in seinem praktischen Vollzug besser in die 2000-jährige Tradition der Kirche eingebunden
werden. Als Maßstab und „liturgischer Urmeter“ dient dazu die klassische Form der römischen Liturgie.
Genau das ist die eigentliche Intention des Heiligen Vaters.
@ rudi dann freut sich „die tradition“ (ich halte es übrigens für verfehlt, nur die anhänger der alten
messe mit „tradition“ zu verbinden, aber das nur nebenbei) hoffentlich auch über die aussage des papstes,
dass niemand, der den alten ritus bevorzugt, damit den gebrauch der ordentlichen form ablehnen darf?
Ein Beispiel aus der Optik Danke, Pünktchen und Zwobbel für Ihre ermunternden Worte! Ich habe überlegt,
ob man aus anderweitigen Verwendungen des Begriffspaares „ordinarius“ und „extraordinarius“ Erleuchtung
für die Auslegung der vom hl. Vater verwendeten Bezeichnungen gewinnen kann. Das einzige Beispiel, das
mir einfiel, gehört zur physikalischen Optik. Dort unterscheidet man bei doppelbrechenden Substanzen
(z.B. Doppelspat) einen „ordentlichen Strahl“ („rayon ordinaire“) und einen „außerordentlichen Strahl“
(„rayon extraordinaire“). Wie man aber bei doppelbrechenden Substanzen sehen kann, ist der „außerordentliche
Strahl“ mitnichten schwächer. MfG Christoph Heger
Traditionsorientierung wird tabuisiert Warum werden bei der Feier des Novus Ordo Missae gerade diejenigen
Elemente peinlichst vermieden, die ihn ja mit der überlierten Gestalt der Messe verbinden würden: die
gemeinsame Gebetsrichtung von Priester und Volk, der Gebrauch des römischen Kanons, die Form der Mundkommunion
etc.? Das sind Elemente, die niemals abgeschafft oder gar verboten wurden.
@Die Angst vor dem alten Ritus extraordinarius Man darf sich zurecht fragen, warum man einer so kleinen
Gruppe nicht die Möglichkeit auf Ansuchen nach der Alte Liturgie einräumen möchte, wenn die doch in
der Kirche so unbedeutend und nichtssagend ist. Der Modernismus zeigt wieder seinen totalitären und absoluten
Machtanspruch.
Bravo Dr. Heger, Sie sind wie üblich wieder gut drauf! Fakt ist, daß weder das Latein in der hl. Messe
noch die Zelebrationsrichtung versus orientem eine Eigenart des alten Gebrauchs darstellen. Sie wurden
nie verboten oder für den neuen Gebrauch abgeschafft. Im NOM wurde lediglich anderes auch erlaubt. Fakt
ist, daß die Konzilsväter die heute als ordentlich bezeichnete Form der hl. Messe NICHT beschlossen
oder gewünscht haben. Die bejahten von ihnen Änderungen sind im Missale von 1965 enthalten. Fakt ist,
daß etliche kirchl. Funktionsträger mittels des Vat.II. eine neue Kirche und einen neuen Glauben schaffen
wollten. Als Vehikel diente die Zersetzung der Liturgie. Fakt ist, daß diese Leute (oder ihre geistigen
Erben) jetzt selber sagen, daß der neue Gebrauch des röm. Ritus Ausdruck einer anderen Theologie ist
und DESHALB der alte Gebrauch abgelehnt wird. Fakt ist, daß diese Leute (oder ihre geistigen Erben) sich
jetzt (i.ü.S.) die Hose richtig voll gemacht haben. Fakt ist, daß dieses Hosenbefüllen sehr gut ist,
mich aufs Höchste erfreut und längst überfällig war, angesichts deren impertinenter Ignoranz, Aroganz,
Intoleranz und des rotzfrechen Auftretens und Unterdrückens jedes Rechtgläubigen Katholiken!
@ heger pardon, ich bezog mich nicht auf die – natürlich historisch korrekte – feststellung, dass das
messbuch von 1970 nicht auf dem konzil beschlossen wurde. sondern auf ihre feststellung, dass der erneuerte
ritus minderwertig sei (ich paraphrasiere). dem hat der hl. vater jetzt recht deutlich widersprochen.
und was meine umgangsformen angeht: ich wüsste nicht, wo sie sich bei mir über mangelnde höflichkeit
zu beklagen hätten?
Noch einmal meine Frage Wenn es einerseits keinen Bedarf nach tridentinischen Messen geben, warum fürchtet
man sich dann andererseits davor, dass (mangels Bedarf nicht vorhandene) tridentinische Messen als Vorwand
für rückgewärtsgerichtetes Denken in unseren Pfarrgemeinden genutzt werden könnten? Das erinnert doch
sehr stark an jenes Totschlagargument einer „angstmachenden Theologie“, das im letzten Herbst drei SJM-Patres
vorgehalten wurde, die dann das Bistum Fulda verlassen mussten. Wer hier spaltet und für Verwirrung sorgt,
sind nicht die Anhänger der Alten Messe, sondern jene Leute wie Herr Pfeifer vom Fuldaer Katholikenratsvorstand,
der unbescholtene Gläubige unter Generalverdacht stellt.
@Wiener: Metholde „Haltet den Dieb!“ @ heger umso besser, dass der hl. vater jetzt derartigen aussagen
wie der ihren jeglichen boden entzogen hat, Von Ihnen bin ich (weder bürgerliche Höflichkeitsformen
noch) die notwendigste Logik gewohnt. Aber hier übertreffen Sie sich selbst! Welchen meiner strikt sachlichen
Aussagen über den Nicht-Ursprung des Novus Ordo im Konzil usw. soll der Hl. Vater „jeglichen Boden entzogen“
haben? indem er in aller deutlichkeit feststellt, dass eben diese form die ordentliche und normale (und
damit normative) form des römischen ritus ist. Auch das ist falsch. „Ordinaria expressio“ bedeutet mitnichten
„normative Ausdrucksform“ des lateinischen Ritus. Andernfalls wäre ja jeder Katholik des lateinischen
Ritus auf den Novus Ordo verpflichtet. Genau das hat der hl. Vater aber verneint. Im Gegenteil: Nachdem
man sich vierzig Jahre anhören mußte, die alte Messe sei nicht mehr erlaubt, erfahre ich nun aus dem
Mundes des Papstes, daß sie nie verboten gewesen sei! hören sie doch mit ihrer ideologischen verfolgung
des ordentlichen ritus auf! Das nenne ich die Methode „Haltet den Dieb!“ Wollte ich den Jüngern des Novus
Ordo die alte Messe aufnötigen? Oder wollten nicht vielmehr diese mich ungerührt mit ihrer Quasselmesse
beelenden? MfG Christoph Heger
@landorganist: Nach Ihrem letzten Posting könnte man auch andersherum fragen: Wenn es doch sowenige Tradis
gibt und so, achso viele Millionen NOM-ler auf der Welt, warum haben letztere dann so viel Angst und Unbehagen
dem MP gegenüber? Im übrigen: Nicht die Masse machts (sondern die Messe )!
@Landorganist / Ein Motuproprio ist ein Apostolisches Schreiben und ein Apostolisches Schreiben ist eine
Päpstliche Bulle. Damit ist natürlich ein Motuproprio eine Päpstliche Bulle.
@ Landorganist Wer also den NOM nicht als ordentlichen Ritus anerkennt, ist schlichtweg draußen. Draußen
sind vielmehr diejenigen, die nicht bereit sind, den NOM in die 2000-jährige Tradition der Kirche einzubinden
und sich statt dessen ihre eigenen liturgischen Süppchen kochen. Was braucht Ihr noch Beweise, sie geben
es ja selbst zu: Das vom Pastoralkonzil „veränderte Selbstverständnis“ von Kirche, das die Gemeinde
als Gemeinschaft der Gläubigen bezeichne, werde von den allermeisten Gläubigen als „Intensivierung ihrer
Feier der Eucharistie“ gesehen – so Richard Pfeifer, ein Mitglied des Vorstandes in einer Stellungnahme.
Im übrigen bin ich schon sehr erstaunt über den Realitätsverlust des Herrn Pfeifer: Wenn seit der Einführung
des NOM 70 Prozent der Gläbigen der Eucharistiefeier den Rücken zugekehrt haben, kann von einer „Intensivierung“
der Feier der Eucharistie keine Rede sein!
schöner Augias-Stall, diese Konzilskirche! Aber diese „Mistviecher“ fürchten sich zu Recht, weil Papst
Benedikt jetzt eine reinigende „Quelle“ erschlossen hat. Es wird ihnen nicht gelingen, die Stalltür zuzuhalten!
@wiener / Eine Versöhnung mit dem Irrtum danke für die klaren worte. das macht zumindest deutlich, dass
sie und ihresgleichen an einer versöhnung oder gar der einheit der kirche kein interesse haben. So ist
es auch, denn eine Versöhnung zwischen dem Irrtum und dem rechten Glauben ist völlig denkunmöglich.
Wer die alte Messe nicht liebt, der muß ein Häretiker sein, da die alte Messe vollkommen dem katholischen
Glauben entspricht. Umgekehrt, bezogen auf die reformatorische Neue Messe, an der auch Evangelische mitwirkten,
ist dies nicht der Fall. Das ist ein reiner disziplinärer Papstgehorsam, der auch, der Theologie gemäß,
im Widerspruch zum Glauben stehen kann und in einer Forderung nach einer „Fakultativität“ der alten römischen
Messe auch nicht katholisch ist, während man die neue Reformatorische Messe grundsätzlich anerkennen
sollte.
#15 landorganist 15:24:53 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Oh mein Gott, 1. Handelt es sich nicht um eine päpstliche Bulle, sondern um ein MP. Das hatten wir doch
schon, aber Rudi hat wie immer Schwierigkeiten, die Begrifflichkeiten auseinander zu halten. 2. Feiern
Millionen rund um den Erdball Woche für Woche die hl. Messe nach dem NOM. Nur eine kleine, verschwindende
Minderheit feiert die „alte Messe“. Davon wiederum kann sich ein noch kleinerer Teil mit dem NOM nicht
abfinden. Die sammeln sich bei den Pius-Hanseln, und/oder hier oder auf anderen fragwürdigen Plattformen.
Oder beim Lingen…obwohl…vielleicht da auch wieder nicht. Jedenfalls ist ihnen jedes Mittel recht,
ihre Hetze zu verbreiten. Dennoch: Wozu die Aufregung? Die Tradis, die dem Papst folgen, haben Grund zur
Freude. Es sei Ihnen gegönnt. Den Pius-Hanseln ist die Existenzberechtigung entzogen. Dort wächst langsam
die Einsicht. Entweder zurück zur Kirche, oder ab ins endgültige Schisma. Über kurz oder lang wird
der Verein auseinanderbröckeln. 3. Die Tradition steht nicht über dem päpstlichen MP! Wer also den
NOM nicht als ordentlichen Ritus anerkennt, ist schlichtweg draußen. Da kann man nur Leuten wir Rudi,
Toby & Co. zurufen „und tschüss“!
Selbstwiderspruch Wovor fürchtet sich der Fuldaer Katholikenrat eigentlich? Einerseits gibt es keinen
Bedarf nach tridentinischen Messen, andererseits fürchtet man, dass tridentinische Messen als Vorwand
für rückgewärtsgerichtetes Denken in unseren Pfarrgemeinden genutzt werden könnten. Wo ist also das
Problem, wenn es solche Tendenzen gar nicht gibt?
V-II Apostasie Ich finde das sehr interessant, wie sehr die Tradis und Fundis hier bereit sind, ihre eigenen
Ansichten zu relativieren. War es nun das V-II-Ereignis, daß dieses Unglück über die Kirche brachte –
oder war es das nicht? Wenn ich mir hier einige Aussagen durchlese, kommt mir der Verdacht auf, daß es
das V-II nicht gewesen sein kann, daß bei den Traditionalisten und Fundamentalisten diese Apostasie ausgelöst
hat. Ich gehe hier also treffend davon aus, daß dieser gesamte Irrsinn entweder von den Sedisvakantisten
ausgeht, die damals schon Papst Paul VI. den Papstthron absprechen wollten (ja, auch solche gab es damals),
oder aber das es solche verqueren Geister wie Hw. Bischof LeFebvre waren, die mit Absicht die Zeit des
V-II nutzen wollten, um ihre eigene Kirche zu gründen. Also auf der einen Seite entweder Sedisvakantisten
oder Separatisten! Im Prinzip läuft es auf das eine hinaus: Freimaurer waren zu keiner Zeit daran beteiligt,
solchen Mist kriegt die Kirche auch ohne Beeinflussung von außen hin, wie man im Konzil von Nicäa ja
bereits gesehen hat.
@ rudi danke für die klaren worte. das macht zumindest deutlich, dass sie und ihresgleichen an einer
versöhnung oder gar der einheit der kirche kein interesse haben. ich danke dem hl. vater, dass seine
kluge initiative des motu proprio dazu führt, dass hier eine größere klarheit herrscht.
@wiener: umso besser, dass der hl. vater jetzt derartigen aussagen wie der ihren jeglichen boden entzogen
hat, indem er in aller deutlichkeit feststellt, dass eben diese form die ordentliche und normale (und
damit normative) form des römischen ritus ist. Moooment, das sind zwei Paar Stiefel! Die Aussagen Dr.
Hegers sind korrekt, das würde Ihnen auch der Papst bestätigen. Der NOM ist nicht auf dem Konzil festgelegt
worden, sondern in den Jahren danach entstanden! Dass der Papst die Begriffe ordentlich und außerordentlich
für den NOM und die MT benutzt ist auch richtig, allerdings sagt das nichts über die zeitliche Entstehung
des NOM aus, sondern lediglich, dass die Kirche ihn (1970!) approbierte. hören sie doch mit ihrer ideologischen
verfolgung des ordentlichen ritus auf! Hören Sie doch mit Ihrer ideologischen Verfolgung und Verdrehung
der Wahrheit auf!
@wiener / Die Qualifizierung des Novus Ordo Missae als Ritus ordinarius und die offizielle päpstliche
Wiederzulassung des alten Ritus extraordinarius ist nur ein Etappensieg der katholischen Tradition, die
den heutigen Ritus ordinarius naturgemäß als den Feind des alten Ritus extraordinarius sehen muß, da
Papst Paul VI. als Autor des NOM die Vernichtung des alten Ritus’ zum Ziel hatte, und er ohne Erzbischof
Lefebvre und seine Mitbrüder auch siegreich gewesen wäre, in seiner kulturellen Ritenausrottung sondergleichen.
Die katholische Tradition wird den NOM niemals als Ritus ordinarius anerkennen. Die jetzige Päpstliche
Bulle über die beiden Riten kann darum von der katholischen Tradition nur als Übergangsregelung eines
wichtigen Wendepontifikates betrachtet werden. (Eine würdige Zelebration des NOM ist zwar grundsätzlich
möglich, aber leider nicht der real existierende NOM im überwiegenden Teil der Kathedralen und Kirchen.
Ausnahmen sind die SJM, die Prälatur Opus Dei und manche Einzelpfarren.)
Dr. Heger Sehr richtig! der „vom Zweiten Vatikanischen Konzil vorgegebene“ Ritus über so etwas liest
man leicht hinweg, dabei enthält es eine historische Unwahrheit! :)3
Falsches Kirchenbild des Fuldaer Katholikenrats Mit seiner Stellungnahme hat sich der Fuldaer Katholikenrat
selbst ein Armutszeugnis ausgestellt. Die Forderungen des Katholikenratsvorstands enthalten derart viele
sachliche Fehler und theologische Irrtümer bzgl. Ekklesiologie und Liturgie, dass einem die Haare zu
Bergen stehen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat das Selbstverständnis ‘der Kirche keineswegs verändert,
die Kirche war und ist ihrem Wesen nach immer dieselbe. Es ist mehr als traurig, dass ausgerechnet solche
Leute, die ein defizitäres Kirchenbild vertreten, die gläubigen Laien repräsentieren wollen. Nach dem
Willen des Papstes sollte man endlich damit aufhören, die traditionsverbunden Gläubigen unter Generalverdacht
zu stellen, wie es hier wieder geschieht.
@ heger umso besser, dass der hl. vater jetzt derartigen aussagen wie der ihren jeglichen boden entzogen
hat, indem er in aller deutlichkeit feststellt, dass eben diese form die ordentliche und normale (und
damit normative) form des römischen ritus ist. hören sie doch mit ihrer ideologischen verfolgung des
ordentlichen ritus auf!
Ein Wort wie Löffelstiel Ich wundere mich doch sehr, wie praktisch unwidersprochen in der Öffentlichkeit
immer wieder und so auch von diesem merkwürdigen Katholikenrat der Diözese Fulda der Unsinn posaunt
werden kann, daß der Novus Ordo Missae der „vom Zweiten Vatikanischen Konzil vorgegebene“ Ritus sei.
Das macht die Runde wie Löffelstiel. Man erinnere sich: Das 2. Vatikanische Konzil hat vom Novus Ordo
noch nichts gewußt. Es hat im Gegenteil die lateinische Kultsprache bekräftigt und lediglich volkssprachliche
Teile (Lesung, Evangelium) zugelassen. Einige Jahre später ist die einer Bischofsversammlung (die noch
ziemlich die Zusammensetzung des Konzils hatte) vorgeschlagene und praktisch den Novus Ordo schon vorwegnehmende
„Missa normativa“ bei den Bischöfen glatt durchgefallen usw. Eine Frage an die Experten: Ab welchem Zeitpunkt
konnte eigentlich Mons. Bugnini sein unseliges Wirken entfalten? MfG Christoph Heger
@ rudi sind sie bereit, hier klar der aussage des papstes zuzustimmen, dass der ordentliche ritus, also
die messe der nachkonziliaren liturgiereform, den normalfall der kirche darzustellen hat, und die außerordentliche
form die ausnahme?
Die Intoleranz der Irrgläubigen Es ist in der Bulle des Papstes davon die Rede, daß der Ritus extraordinarius
allen zuteil werden soll, die darum bitten. Seltsam, daß die modernistische Funktionärscliquen diese
Möglichkeit erst gar nicht aufkommen lassen wollen. Das sagt viel aus über einen Ritus, der seit 1969
die gesamte Liturgie- und Glaubenspraxis der Gläubigen vollkommen zum Einsturz gebracht hat, sodaß die
Kirchen heute leere Häuser sind. Anscheinend weiß man, daß es nur eine „Art von Kirche“ sein wird,
die auch das Ende des Jahrhunderts sehen wird (wenn davor nicht die Welt untergeht).
Gesichtswahrung Finde ich OK, wenn alle möglichen linken Clübchen jetzt eine Sitzung abhalten, das Motu
Proprio bedauern und dann zur Tagesordnung übergehen. Damit kann ich als Tradi gut leben und die sind
zufrieden, ihre Meinung gesagt zu haben. Bene hat schon Recht, dass das MP Frieden bringt.
#1 landorganist 14:26:05 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Oh je, jetzt geht die fundamentalistische Hackorgie gegen Mons. Algermissen schon wieder los…wie langweilig.
Ich kann dem Katholikenrat nur zustimmen. Jeder weiß um die Rückwärtgewandheit bestimmter Zirkel, dass
hat nichts mit der Alten Messe zu tun. Die hat nur eine Feigenblattfunktion. Man lese z. B. Rudis Beiträge
und man ist im Bilde.