EU
Gottloser Jubel
Der Europäische Gerichtshof gab einer religionsfeindlichen Gruppierung recht, wonach der norwegische Lehrplan einseitig von evangelisch-lutherischen Auffassungen dominiert werde und eine konfessionelle Basis habe.
Sogenannte Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg
Sogenannte Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg
© Wikipedia-Benützer „Kpalion“
(kreuz.net, Straßburg) Religionshasser jubeln. Der umstrittene ‘Europäische Gerichtshof’ hat die Religionserziehung an norwegischen Schulen verurteilt. Das berichtete der religionsfeindliche ‘humanistische pressedienst’ bereits am 4. Juli.

Die Große Kammer des ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ in Straßburg befand mit neun gegen acht Stimmen, daß die Religionserziehung in norwegischen Schulen angeblich eine Verletzung von Artikel 2 des Protokolls Nr. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention darstelle.

Drei religionsfeindliche Elternpaare hatten die norwegische Regierung vor dem ‘Europäischen Gerichtshof’ verklagt. Dabei ging es um das Thema „Christentum, Religion- und Philosophie“, das 1993 in den allgemeinbildenden Schulen eingeführt wurde.

Nach Ansicht der klagenden Eltern ist das Thema nicht neutral, pluralistisch und kritisch.

Gerichtssaal im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Gerichtssaal im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
© Dennis Jansen, GFDL
Zuvor war den Eltern nur erlaubt worden, ihre Kinder für einzelne Stunden abzumelden.

Der Gerichtshof stellte fest, daß die Verweigerung der generellen Freistellung eine Verletzung des Elternrechtes sei.

Der Staat habe das Recht der Eltern zu respektieren, „eine Erziehung und einen Unterricht in Übereinstimmung mit ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen“.

Der Gerichtshof stellt weiter fest: „Der Staat muß dafür sorgen, daß Informationen oder Wissen im Lehrplan in einer objektiven, pluralistischen und kritischen Weise berücksichtigt wird.“

Dem Staat sei es untersagt, das Ziel einer Indoktrination anzustreben, das die religiösen oder weltanschaulichen Ansichten der Eltern nicht respektiert.

Die Schlußfolgerung: „Ungeachtet der vielen lobenswerten gesetzgebenden Zwecke, die in Zusammenhang mit der Einführung des Themas „Christentum, Religion- und Philosophie“ in den allgemeinen Primär- und unteren Sekundarstufen angegeben werden, scheint es nicht, daß der verantwortliche Staat genügend Obacht dafür aufwendete, daß die Informationen und das Wissen laut Lehrplan in einer objektive, kritischen und pluralistische Weise vermittelt wurden.“

Ein Argument des Staates, daß die Eltern private Schulen für ihre Kinder hätten benutzen können, wies das Gericht zurück:

„Das Gericht betrachtet das Bestehen der alternativen Ausbildung in privaten Schulen nicht als Befreiung des Staates von seiner Verpflichtung, Pluralismus in den staatlichen Schulen zu schützen, die für jeden geöffnet sind.“

Der Gerichtshof folgte den Ausführungen des religionsfeindlichen ‘Human-Etisk Forbund’, daß der Lehrplan für diesen Unterricht einseitig von evangelisch-lutherischen Auffassungen dominiert werde und eine konfessionelle Basis habe.

Die norwegische Regierung wurde verurteilt, das Themas „Christentum, Religion- und Philosophie“ zu modifizieren und den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen den gleichen Raum zu geben.

Es muß zudem dafür gesorgt werden, daß alle Elemente einer Religionsverkündigung keinen Platz darin haben.

Die Verfahrenkosten von 70.000 Euro hat der norwegische Staat zu begleichen.
      
88 Lesermeinungen
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#88   Bokrug †   04:03:53 | Freitag, 24. August 2007
Philosophie
Philosophie: Karl Christian Friedrich Krause
www.bautz.de/…l/k/Krause_k_c.shtml
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#87   Rudolfus   23:19:04 | Dienstag, 24. Juli 2007
Lehrplan mit einer konfessionellen Basis in einer konfessionellen Nation
wonach der norwegische Lehrplan einseitig von evangelisch-lutherischen Auffassungen dominiert werde und eine konfessionelle Basis habe
Die Norweger haben ein gemeinsames Religionsbekenntnis, mit der Ausnahme von ausländischen Gästen, Immigranten und von sehr wenigen norwegischen Nichtlutheranern.
Welche Ideologie sollte den Lehrplan einer Nation sonst prägen, wenn nicht die Landesreligion?
In dieser Frage überschreitet der Europaratsgerichtshof wohl seine Kompetenzen.
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#86   Bruder Theophil   23:08:26 | Freitag, 20. Juli 2007
@ Doc…
Für „Unsinn machen“ brauchen Sie nicht allein zu sein, oder?
Stimmt. Bei allem völlig Unsinnigen ist es gut zu wissen, dass Sie den Schulterschluss suchen.
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#85   DocRöntgen   11:45:53 | Freitag, 20. Juli 2007
@Theophil
Für „Unsinn machen“ brauchen Sie nicht allein zu sein, oder?
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#84   Bruder Theophil   22:02:53 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ bongartz
Kaum lässt man sie allein, schon machen Sie Unsinn. Tja, so schnell kanns gehen…
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#83   methusalix †   19:34:18 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Ansbach.Dragoner
Ansbach.Dragoner: @Bolschewikulix
… Dass noch nicht alle wegradiert wurden liegt nur daran dass es noch praktizierende roenkranzbetende Katholiken gibt.
Das ist wohl das wahre Gesicht eines ach so guten, praktizierenden und Rosenkranz betenden Katholiken, mich als Bolschewisten zu beschimpfen.
Da ich von den „wahren Katholiken“ hier einiges gewohnt bin an Beschimpfungen und Beleidigungen stört es mich aber wenig. Kreuz.net härtet eben ab.
Was mich dagegen brennend interessiert ist Ihre Prophezeiung …, ja von was denn eigentlich? Des Weltunterganges? Das glaube ich weniger. Der wurde schon des öfteren prophezeit. Ganz, ganz sicher. Aber sei’s drum, wenn er denn kommt, bin ich vorbereitet. Mein Apfelbäumchen ist gepflanzt.
Wie ist das aber mit dem „ausradieren“? Nach Ihrer lichtvollen Deklaration liegt unsere Existenz ausschliesslich in den Rosenkranz betenden Händen praktizierender Katholiken, bzw. solchen, die ganz fest daran glauben, dass sie solche sind.
Es müssten demnach die nichtkatholischen Länder wie die USA, ganz Skandinavien (das sind noch dazu SOZIALISTEN!), und Asien als ganzes, ausradiert sein. Nun besuchte mich aber jüngst ein Kollege einer unserer asiatischen Tochterfirmen und der hat mir versichert, dass Asien noch da sei. Er ist über drei Viertel Asien geflogen, alles da. Und dort gibt es keine Katholiken. Also irgendwas kann an Ihrer lichtvollen Prophezeiung nicht ganz echt sein. Sind Sie sicher, dass Sie keine ecclesiogene Neurose haben?
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#82   Charlotte Bongartz †   19:00:37 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Gute Entscheidung!
Wertevermittlung sollte Hand und Fuß haben. Die verkürzten Aussagen über Sünde/Nicht-Sünde der Bibel liefern schließlich nur Basta!-Argumente, aber keine Erklärungen. Gerade Kinder sollten den Sinn und Zweck vor Werten aber auch verstehen können und nicht nur durch Ge- und Verbote zurechtgebogen werden. Hier wurde Gott sei Dank nachgedacht.
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#81   Bruder Theophil   13:55:08 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Fabianus
Gern geschehen. Es gibt noch einen weiteren Psalm, aber an die Nummer kann ich mich nur in soweit erinnern, dass sie im dreistelligen Bereich liegt.
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#80   Fabianus   13:40:40 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Bruder Theophil
Das habe ich, herzlichen Dank dafür!
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#79   Bruder Theophil   13:31:08 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Fabianus
Haben Sie weiter unten meine Antwort auf Ihre Frage nach den Psalmen für die Nacht gesehen ?
Psalmen: 4, 91 und ggf. auch 1.
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#78   Fabianus   12:34:10 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Bruder Theophil
Danke fürs posten des Evangeliums.
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#77   Sozialkatholisch   11:44:38 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Josefus
Das Datum der Wiederkunft ist leider nicht einmal den Engeln im Himmel bekannt, auch nicht dem Sohn als offenbarende Person Gottes.
Diese bestätigte Jesus vor seinem Kreuzesopfer und vor seiner Himmelfahrt, ob er das Datum immer noch nicht weiß wage ich zu bezweifeln.
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#76   Josefus   11:31:19 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Wieso leider?
Das Datum der Wiederkunft ist leider nicht einmal den Engeln im Himmel bekannt, auch nicht dem Sohn als offenbarende Person Gottes.
Ich stimme Ihnen zu, jedoch würde ich nicht leider sagen, denn so entspricht es dem Ratschluss und der Fügung Gottes.
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#75   Rudolfus   10:41:01 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Kurt K. / Da haben Sie recht!
Wann Christus wiederkommt, ist aber alleine die Entscheidung Gottes des Vaters, dessen Mission Christus erfüllt.
Das Datum der Wiederkunft ist leider nicht einmal den Engeln im Himmel bekannt, auch nicht dem Sohn als offenbarende Person Gottes.
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#74   Kurt K.   10:36:19 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Ansbach Dragoner
Was ishc nicht verstehe: Wieso sollte es für gläubige, gute Katholiken erstrebenswert sein, die jetzige Welt länger als unbedingt nötig zu erhalten? Sie glauben doch, dass nach dem Ende der Welt diese in Perfektion neu geschaffen und mit Jesus an der Spitze bis in alle Ewigkeit bestehen wird, oder?
Also müsste ein baldiges Ende doch für diejenigen, die davon ausgehen, dass Sie ewig in Gottes Reich leben werden, erstrebenswert sein.
Oder nicht?
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#73   Rudolfus   10:32:57 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Pius XII / Katholiken und Andersgläubige in einer evangelisch-lutherischen Nation
Jemand, der in einer andersgläubigen Nation wohnt, der muß den anderen Glauben dieser Nation schon tolerieren können.
Ebensowenig kann ein Evangelisch-Lutherischer im katholischen Bayern verlangen, daß wegen ihm als Minderheitenangehöriger das katholische Bayernvolk seinen Lehrplan ändert.
Cuius regio, eius religio – Minderheiten müssen sich anpassen.
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#72   Ansbach.Dragoner   10:25:34 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Bolschewikulix
„Ich stelle mir das unglaublich frustrierend vor für erzreaktionäre Katholiken wie Sie, dass ein Land, ja ein ganzer Kontinent ohne katholische Grundsätze auskommt, ohne dass alles drunter und drüber geht…“
:-D
sagen sie mir was NICHT drunter und drüber geht. Wir leben in einer Zeit der Überheblichkeit, der Anmaßung des Atheismus, und der Ichsucht. – Aber glauben Sie mir nicht mehr lange. Wer die Zeichen der Zeit liest weiß das. Dass noch nicht alle wegradiert wurden liegt nur daran dass es noch praktizierende roenkranzbetende Katholiken gibt.
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#71   Pius XII   10:22:59 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Nicht „Europäischer Gerichtshof“, sondern EMRK
Der Text ist unsauber: Nicht der „Europäische Gerichtshof“, kurz EuGH, eine Institution der EU, sondern der „Europäische Gerichtshof für Menschenrechte“ hat entschieden. Bitte berichtigen.
Der Menschenrechtsgerichtshof basiert auf der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), einem Abkommens aus den frühen 50ern. Seine Entscheide stehen im Rang eines einfachen Gesetzes, er kann also nicht Gesetze aufheben, wie es die Verfassungsgerichte und der „richtige“ EuGH können. Insofern kann Norwegen durchaus den Konflikt riskieren.
Wobei man hier vorsichtig sein muß: es geht ja nicht um den Unterricht als solchen, sondern um die Frage, ob die Eltern das Recht erhalten sollen, ihre Kinder davon befreien zu können. Wenn also kath. Eltern nach Norwegen ziehen (etwa der Arbeit wegen), dann haben sie nach derzeitigem Recht keine Chance, ihr Kind vor dem luth. Unterricht zu bewahren. Katholisch ist das auch nicht!
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#70   Bruder Theophil   10:18:19 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 11, 28-30
In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.
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#69   Rudolfus   10:04:59 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Fragender / Die schuldhafte Ablehnung der alleinseligmachenden Kirche Jesu Christi
führt nicht direkt ins Fegefeuer, sondern direkt in die ewige Hölle!
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#68   Bruder Theophil   09:43:38 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Fabianus
Als Psalmen für die Nacht bieten sich beispielsweise 4 und 91 an. Aber ich empfinde auch Psalm 1 voraus- und zurückblickend für den Tag als sehr passend.
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#67   methusalix †   09:02:16 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Ansbach.Dargoner
Ansbach.Dragoner: Christian HüllerIch stelle mir das unglaublich frustrierend vor für Atheisten dass sie automatisch gezwungen werden auf christliche Grundsätze zurückgreifen zu müssen die sie umbenennen in „Menschenrechte“ damit nicht alles drunter und drüber geht…
Ich stelle mir das unglaublich frustrierend vor für erzreaktionäre Katholiken wie Sie, dass ein Land, ja ein ganzer Kontinent ohne katholische Grundsätze auskommt, ohne dass alles drunter und drüber geht…
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#66   Fragender   07:56:00 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Und warum stört das hier jemanden?
nach dem, was ich bisher auf dieser Seite lesen mußte, ist die lutherisch-evangelische Lehre ohnehin ein Irrweg, der direkt ins Fegenfeuer führt.
Da müßten doch eingefleichte hardcore-kreuz.net-ler froh sein, wenn diese Lehre nicht an Schulen zugelassen wird.
Oder entdeckt kreuz.net gerade seine Liebe zur Ökumene?????????
Und selbst Bruder Theophil- sonst eher Freund der hexenverbrennungen und Kämpfer für die heilige Inquisition- wirft sich für die protestantische Lehre ins Zeug…
Es geschehen offenbar nach wie vor Wunder…
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#65   Erdloyalist   00:59:05 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Das Leben ist mehr als der Akt des Todes
@ Daniel Stöhr:
Was genau meinen Sie damit?
@ Fabianus
Die Sünden können nur Vergeben werden wenn der Mensch frei, offen, gottesfürchtig und demütig vor Gott tritt und seine Sünden bekennt.
Jesus gab uns die Chance dazu, denn sein Überwinden zeigt uns das auch wir überwinden müssen um diesen Schritt zu wagen. Nur durch Überwindung und der 4 Tugenden wird Gott uns unsere Sünden vergeben.
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#64   Fabianus   00:53:45 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Erdloyalist
Was denken Sie über die Eucharistie?
@Stör, in welcher Brevier-Woche sind wir?
Viele Grüße
Fabianus
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#63   Ydefix   00:51:11 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Erdloyalist:
Ok, das Sie kein Katholik sind wäre jetzt geklärt. Aber was mich interessieren würde: Sind sie eine Art Religions-Evolutionist (also übertragen Sie die biologische Theorie auf die Entstehung der Religion) ?
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#62   Erdloyalist   00:46:52 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Das Licht ist erst dann Hoffnung wenn die Dunkelheit um ihm herum ist
Jesus, Abraham, Mohammed, Siddartha und viele andere hinterließen uns durch ihr eine kleine Gabe.
Diese Gabe konnte erst groß werden nach dem menschen sie annahmen. So wie ein Geschenk nicht sofort Freude ist, ist eine Gabe nicht sofort die Erlösung, denn sie muss erst angenommen werden.
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#61   Fabianus   00:41:35 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Erdloyalist
Aber damit Wir in unsere Freiheit nicht dem Bösen und damit dem Untergang verfallen hilft er den Menschen durch kleine Gaben wie das Wirken Jesus und alle Propheten.Wer ist Jesus nach deinem/IhremBild? Eine kleine Gabe!
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#60   Erdloyalist   00:37:20 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Alle Menschen sind Frei, auch in ihrem Handeln
@ Daniel Stöhr
Was ist daran falsch? Ich sehe darin nur eine Form der Wiedergabe des Menschenlichen Strebens nach Glück, Frieden und Wohlstand für alle. Und eine Welt in der dies existiert wird der Mensch würdig für das Himmelreich und Gott.
@ Fabianus
In der Form das alle Menschen eine Freien Willen haben und Gott sie tuen lässt. Aber damit Wir in unsere Freiheit nicht dem Bösen und damit dem Untergang verfallen hilft er den Menschen durch kleine Gaben wie das Wirken Jesus und alle Propheten. Und wie diese Propheten wirken zeigt sich dort wo das Recht auf Leben und der Vielfalt des Lebenssiegt. Das es Kriege gibt ist nicht Gottes Schuld sondern unsere da Wir dem Bösen nachfolgen anstatts zu erkennen was Gott von uns will.
@ Ansbach.Dragoner
Ja die hat er, aber damit er nicht in Egoismus und falscher Lehre verfällt und anderen Menschen Leid an tut gab er der Welt die „Allgemeine Erklärung der Menschenrecht“ und damit die „Bill of Human Rights“. Denn nur wenn Wir erkennen das die Welt nicht nur Schwarz und Weiß ist werden Wir Gott erkennen können.
Und eines sei noch gesagt: „Wer den Frieden will und Gott seinen Vater nennt der muss er kennen wer seine Brüder und Schwestern sind.“
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#59   Ansbach.Dragoner   00:35:26 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Christian Hüller
Ich stelle mir das unglaublich frustrierend vor für Atheisten dass sie automatisch gezwungen werden auf christliche Grundsätze zurückgreifen zu müssen die sie umbenennen in „Menschenrechte“ damit nicht alles drunter und drüber geht…
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#58   Christian Hüller   00:30:44 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Wer was braucht …
Der Katholik braucht keine Menschenrechtsformulierungen
… Atheisten schon. Das Fundament derselben ist ohne Zweifel „christlich.“ So sorgt Gott dafür, dass auch die Materialisten stets die Zielgerade vor sich haben.
Es gibt aber kein Menschenrecht auf etwas, was in der Hl. Schrift kein Fundament hat.
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#57   Ansbach.Dragoner   00:22:10 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Erdloyalist
„Die Allgemeine Erklärung der Menschenrecht und damit die Bill of Human Rights ist der Grundstein und erste Schritt in eine neue Richtung gewesen, wie es der Ölzweig der Taube war.“
Jaja und dem George Bush erscheint täglich der liebe Gott der ihm sagt wo er angreifen muß gell…
Der Katholik braucht keine Menschnrechtsformulierungen, er hat die 10 Gebote, das kirchliche Lehramt und das Evangelium…
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#56   Fabianus   00:19:57 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Erdloyalist
Mich interessiert,inwiefen Sie das Weltgeschehen als Absicht Gottes darstellen bzw. Sie es in die Theodizee-Frage einordnen.
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#55   santo domingo   00:19:14 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Erdloyalist, Daniel Stöhr
Außerdem sind die meisten Menschenrechtserklärungen agnostisch, nicht atheistisch – sie bestreiten die Existenz Gottes nicht, sondern verzichten nur auf die Thematisierung der Frage.
Durchaus folgerichtig – Religionsfreiheit ist schließlich eines der grundlegenden Menschenrechte.
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#54   Ydefix   00:18:20 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Erdloyalist:
Ja, Ja, sie liegen ganz auf einer Linie mit Roncalli. Hier ein Auszug aus seinem unerträglichen Geschwafel („pacem in terris“):
„Alle Menschen sollen vielmehr bedenken, daß, was sie bisher getan haben, nicht genügt, daß sie vielmehr noch größere und zweckmäßigere Anstrengungen machen müssen auf den Gebieten der wirtschaftlichen Produktion, in den Bereichen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, der Berufsverbände, des öffentlichen Versicherungswesens, der Förderung der Kultur, auf dem Gebiet der Rechtspflege, der Politik, des Gesundheitswesens, des Sports und dergleichen. Das alles verlangt unsere Zeit des Atoms und des Einbruchs in den Weltenraum, ein Zeitalter, in dem die Menschheit ihren neuen Weg in grenzenlose Weite schon begonnen hat.“
…und so geht es weiter und weiter.
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#53   Erdloyalist   00:15:20 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Gott weist den Weg des Lichtes nach der Dunkelheit
Doch, das mach ich, da nach der Zeit der Dunkelheit und der Terrorregentschaft Adolf Hitlers, besser bekannt als das „Tier aus der Erde“ (Offenbarung), Gott den Menschen durch diese Erklärung, dem Gesetz der Neuzeit, den Menschen eine Neue Hoffnung gab.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrecht und damit die Bill of Human Rights ist der Grundstein und erste Schritt in eine neue Richtung gewesen, wie es der Ölzweig der Taube war.
Und zu dem ist die einzige bestehende Menschenrechtserklärung welche atheistisch und somit nicht von Gott ist, die Kairoer Menschenrechtserklärung.
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#52   Fabianus   00:08:09 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Rudolfus
Volle Zustimmung!
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#51   Ydefix   00:00:46 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Die atheistische…
…„Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ schreibt u.a. die Religionsfreiheit fest. Also bringen Sie das bitte nicht mit Begriffen wie Gott und Religion durcheinander. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun, auch wenn Roncalli diese Erklärung in „pacem in terris“ kritiklos zitiert.
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#50   Erdloyalist   23:55:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Daniel Stöhr
Ich spreche nicht von Marx, Lenin oder sonst einen Menschen sondern von Gott.
Die Kernaussage der Bibel bezeugt dieses und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte erhebt dieses Göttliche Gesetz über alle auf Erden.
Und genau dafür sollten Wir alle stehen, das Wir alle von Geburt an Menschen sind, denn zu dem hat Gott uns gemacht.
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#49   Rudolfus   23:52:34 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Das Königreich Norwegen ist eine evangelisch-lutherische Nation
und hat eine evangelisch-lutherische Staatskirche.
Die Rechtsauffassung des Europäischen Gerichtshofes wird darum nur eine Rolle spielen, wenn die Regierung nicht pro-evangelisch-lutherisch eingestellt ist.
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#48   Ydefix   23:46:25 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Verwechselung
„Alle Menschen sind vor Gott gleich, sie haben die gleichen Rechte und Pflichten.“
Da liegt eine Verwechslung vor. Karl Marx war kein Gott, er wurde nur als solcher verehrt.
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#47   Erdloyalist   23:40:21 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Gott weist uns den Weg zum Leben
Alle Menschen sind vor Gott gleich, sie haben die gleichen Rechte und Pflichten.
Dies ist das was der Europäische Gerichtshof mit seinem Urteil für die Achtung der religiösen Vielfalt verteidigt hat.
Sein Urteil ist Weg weisend und ein Urteil Gottes für die Welt.
Denn dort wo Vielfalt ist wird auch Freiheit, Frieden, Wohlstand und schließlich Gott herrschen, dort wo es nur eine Farbe gibt wird nie ein Regenbogen sein.
Wir brauchen religiöse Vielfalt, Toleranz und Respekt und den Willen zum Frieden und zur Nachfolge Jesus Christus und Gottes, denn sonst wird niemand auf Erden noch im Himmel das Reich Gottes jemals ererben.
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#46   Fabianus   23:12:53 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gotthard
Inwiefern?
Danke für die Aufklärung! Warum ist dann der Schott heutiger Tage weniger umfangreich als früher?
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#45   Gotthard   23:10:31 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Fabianus
Dennoch ist im derzeitigen Schott von einem Wettersegen nichts zu finden
Ein blick in das Messbuch wird dich eines Besseren belehren.
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#44   Fabianus   23:09:31 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Kennen Sie Psalmen für die Nacht?
Lg
Fabianus
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#43   Bruder Theophil   23:06:38 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Gerne. Gute Nacht.
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#42   Fabianus   23:01:38 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Hey, Sie haben schon mehr als Gut mein Fragen beantwotet! Danke dafür.
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#41   Bruder Theophil   22:56:42 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Ehrlich gesagt, würde ich Ihnen empfehlen, mit Ihrem Ortspfarrer oder Bischof Kontakt aufzunehmen. Ich bin kein Kleriker. Ich habe versucht in einer Weise zu antworten, wie ich sie in meiner Umgebung erlebe und als angebracht, aber auch ehrerbietig empfinde.
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#40   Fabianus   22:53:37 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Also gibt es, was den Wettersegen angeht nichts offizielles? Einfach rausgenommen und fertig? Kann also dennoch gespendet werden?
Lg
Fabianus
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#39   Bruder Theophil   22:51:11 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Ich denke, dass hier der gesunde Menschenverstand walten sollte. Der Schott wird seit ehedem vom Kloster Beuron herausgegeben. Das ehrt das Kloster und hat auch Gewicht. Aber ich würde ihn nicht über die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Beziehung zu GOTT setzen. Sondern ihn eher als sowas, wie eine Leitplanke achten und schätzen.
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#38   Fabianus   22:45:15 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Also heißt es nicht, dass ich entweder an den alten oder an den neuen Schott halten muss?
Danke für die Antworten!
Fabianus
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#37   Bruder Theophil   22:43:12 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Der Schott ist ein möglicher Wegweiser. Ich würde ihn aber nicht als die conditio sine qua non bezeichnen, denn ich finde, dass ein Pfarrer in Anlehnung an die Bedürfnisse seiner Pfarrei einen gewissen Spielraum haben sollte. Wenn ich also mitten in Berlin bin, und auch wenn ich weiss, dass mein „tägliches Brot“ vom Wetter abhängig ist, dann treiben mich doch andere Probleme um, für die ich einen Segen erbitten möchte, weil ich schlicht im Agrar-Geschehen keine unmittelbaren Aktien habe.
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#36   Rudolfus   22:41:32 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Das Königreich Norwegen ist Gott sei Dank noch eine unabhängige Nation
und nicht der undemokratischen EU-Kommission unterstellt.
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#35   Fabianus   22:39:02 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Dennoch ist im derzeitigen Schott von einem Wettersegen nichts zu finden, dh. als offizieller Segen/Segensmöglichkeit kommt er nicht mehr vor.
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#34   Bruder Theophil   22:32:00 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Nein, Sie halten mich nicht von der Nachtruhe ab. Ich denke, dass der Abschlusssegen durchaus variiert werden kann. Bei Aussaat, Wachstum und Ernte eher auf die Natur gerichtet. Zu anderen Zeiten mit einem anderen Fokus. Das sehe ich jetzt nicht zwingend mit dem Alten Ritus verbunden, auch wenn dort bestimmte Muster deutlicher erkennbar sind.
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#33   Fabianus   22:28:23 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Also gibt es keine offizielle Änderung/Abschaffung dieses Segens? Wenn es das nicht gegeben hat, war es möglich, dass sich manche Riten von selbst abgeschafft haben? Das spricht doch eigentlich gegen einen festen römischen Ritus. Ich hoffe, ich halte Sie nicht von der Nachtruhe ab.
Beste Grüße an Sie!!
Fabianus
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#32   Bruder Theophil   22:24:56 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Man kann beobachten, dass gerade in ländlich geprägten Gebieten mit hohem Agrar-Anteil diese Segen in der Messe immer noch fester Bestandteil der Abschlusssegens sind. In den Städten scheint das verloren gegangen zu sein.
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#31   Fabianus   22:22:19 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Im alten Schott lese ich, dass dieser Segen von Mai bis September (kann mich in den Monaten irren) erteilt wurde, am Ende einer jeden Messe. Es wäre doch angesichts der Klimalage gut, wenn dieser wieder in die Liturgie eingeführt werden würde. Wobei ich nicht weiß, warum dieser Segen „rausflog“. Wenn es, wie Sie sagen, an der Distanz zum Wetter unsererseits liegt, wäre es doch gerade heute ratsam, diesen Segen wieder zu spenden.
Lg
Fabianus
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#30   Bruder Theophil   22:18:13 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Ich denke, dass wir zivilisatorisch uns zu weit vom Wetter wegbewegt haben. Aber Sie haben natürlich recht, denn die Natur kann sehr unbarmherzig sein. Darum sollten wir GOTT bitten, uns vor der Unbill zu behüten.
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#29   Fabianus   22:14:01 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Wissen Sie, obwohl ich bereits Gute Nacht wünschte, was aus dem Wettersegen wurde? Abgeschafft? Weiter so!
Lg
Fabianus
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#28   Bruder Theophil   22:10:02 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Herzlichen Dank…
…und uns allen eine gesegnete Nachtruhe, sowie die Kraft des Heiligen Geistes auf unserem Weg durch den neuen Tag.
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#27   VirFortis   22:07:42 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Gute Nacht Bruder Theophil
Beste Grüße und alles Gute für Morgen…
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#26   Fabianus   22:06:11 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Eine gute Komplet wünsche ich Ihnen und morgen ein gutes Erwachen.
Lg
Fabianus
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#25   VirFortis   22:04:03 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Christentum heute
Man kann sich das alles erlauben, weil das Christentum gesellschaftlich schon lange nicht mehr relevant ist. Es stellt hierzulande keine reale Macht mehr dar, es existiert als Folklore, Brauchtum, in Kulturdenkmälern und als beliebig-brauchbares Element in der politschen Rhetorik. Der Versuch der gottfeindlichen Kräfte das Christentum und damit den katholischen Glauben zu vernichten ist heute seinen Ziel sehr nahe da eine entchristianisierte Masse ein willfähriges Instrument in der Hand des Molochs ist. Ich glaube es wird für praktizierende Christen noch viel schlimmer werden und viel Märtyrerblut fließen bevor der Sieg davongetragen wird. Die gute Botschaft: Sie können einem höchstens das irdische Leben nehmen, mehr nicht !
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#24   Bruder Theophil   22:02:19 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Dankeschön für das Lob und die ehrliche Meinung. Das hat mich sehr gefreut und motiviert. Gute Nacht.
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#23   Fabianus   21:59:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Weiter so, wenn ich mir die Diskussionen hier durchlese erscheint plötzlich zwischendurch das Evangelium des Tages, das finde ich sehr angenehm, lenkt es doch das Augenmerk auf das Wesentliche. Also, weiter so!
Vergelt’s Gott!
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#22   Bruder Theophil   21:55:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Fabianus
Gern geschehen. Wenn ich es irgendwie schaffe, werde ich das auch in Zukunft tun. Nicht böse sein, wenns mal nicht so klappt.
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#21   Fabianus   21:52:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Sie haben absolut Recht! Allerdings wird heute eher mit mehreren Medien im Unterricht gearbeitet, um Schülern die Bibel interessant zu machen. Die Bibel als Grundlage ist kein Gegenstand des Unterrichtes mehr. Das bedaure ich, aber es ist so. Das Spannende der Bibel erschließen die Schüler sich nicht mehr aus der Bibel an sich, sondern über andere Dinge.
Lg
Fabianus
PS:Bin nicht allzuoft hier, aber ich finde es toll, dass Sie jeden Tag hier das aktuelle Evangelium posten. Vergelt’s Gott!
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#20   Genoveva   21:49:23 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gotthard:
die Auferstehung ist kein Ereignis in Raum-und-Zeit
Das biblische Zeugnis besteht nicht einfach in dem Verb „erscheinen“, daß man dann in der von Ihnen vorgenommenen Art und Weise bultmannesk in Nichts auflösen kann. Die Botschaft der Evangelien ist vom „leeren Grab“ über das „Umschlingen der Füße“ und das „Anfassen der Wunden“ sehr gegenständlich und „raum-zeitlich“.
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#19   Bruder Theophil   21:45:52 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Gotthard
Wie würdest Du die Auferstehung den Jugendlichen darstellen?
Ich finde Ihre Frage schon etwas merkwürdig, impliziert sie doch, dass ich mir für Jugendliche eine nette Story einfallen lassen sollte, damit ich das Evangelium rüberbringen kann. Genau das darf nicht passieren. Weil nämlich das Evangelium genug interessanten Gesprächsstoff bietet, den ich vortragen und diskutieren kann.
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#18   Fabianus   21:39:29 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gotthard
Also gerad hab ich deinen Namen falsch geschrieben- sorry
Was du sagst-das ist genau das Problem! Darüber soll im Lehrer-Schüler Gespräch sich unterhalten werden. Meine persönliche Auffassung ist, dass Christus wahrhaft, also nicht pneumatisch (siehe die Thomas-Berührungen) erstanden ist. Als Lehrer muss man eben genau das auch leugnen lassen können. Bin gerade in der Ausbildung zum Lehrer; ein Theologe darf nie naiv sein, sondern muss alles hinterfragen können.
Liebe Grüße
Fabianus
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#17   Gotthard   21:35:08 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Fabianus
WAHRHAFT auferstanden – JA. Und dann weiter?
Die Auferstehung ist kein Ereignis in Raum-und-Zeit – also kein „wieder auferstanden“.
Der fremdartige Charakter des Auferstandenen wird in den biblischen Darstellungen sehr deutlich. Er „erschien“ ist der Terminus dafür – und das Nichterkennen nur zu deutlich.
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#16   Fabianus   21:26:48 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Gotthart
Natürlich würde/werde ich meine Schüler nicht vor vollkommene Tatsachen stellen können. Allerdings muss, anhand einiger Bibelstellen doch nach einer Diskussion mit den Schülern erwähnt werden, dass nach biblischer Auffassung Christus WAHRHAFT erstanden ist. Natürlich muss das kein Schüler glauben, aber zumindest in Kenntnis über die biblische Aussage gesetzt worden sein.
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#15   Gotthard   21:18:53 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Fabianus
Selbst die Auferstehung wird als ein rein pneumatisches Geschehen den Klassen/Kursen theoretisch vorgestellt.
Wie würdest Du die Auferstehung den Jugendlichen darstellen?
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#14   Fabianus   20:41:30 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Wenn ich mir
die neuen Religionsbücher ansehe, wird deutlich, dass Bischöfe und Religionskatecheten alles zur Disposition stellen wollen. Selbst die Auferstehung wird als ein rein pneumatisches Geschehen den Klassen/Kursen theoretisch vorgestellt.
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#13   Bruder Theophil   20:23:10 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ litterae…
Aber um z.B. die Probleme an den Schulen wieder in den Griff zu bekommen, braucht es vermutlich mehr, als einfach wieder Kreuze ins Klassenzimmer zu hängen.
Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Zumal es einer von den wichtigen und richtigen wäre. Natürlich spielt dabei auch das Elternhaus eine Rolle. Und in diesem Atemzug müssen wir uns als Katholiken gleich mal an die Nase fassen, weil wir für unseren Glauben Zeugnis ablegen sollten, anstatt uns auf die Stunde Brauchtumserhalt am Sonntag zu fokussieren. So wichtig diese Stunde auch sein mag.
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#12   litterae sunt divitiae   20:15:56 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Bruder Theophil
Im Prinzip möchte ich Ihnen nicht widersprechen. Aber ich sehe das Abhängen der Kreuze und die Unbeliebtheit des Religionsunterrichts eher als Symptome einer gesellschaftl. Entwicklung, die u.a. auch die von Ihnen angesprochenen Probleme, wie die Gewalt und Kriminalität an Schulen hervorbringt. Aber um z.B. die Probleme an den Schulen wieder in den Griff zu bekommen, braucht es vermutlich mehr, als einfach wieder Kreuze ins Klassenzimmer zu hängen.
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#11   Bruder Theophil   20:06:41 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Nur weiter so…
…immer weiter Kreuze aus Klassenzimmern abhängen, Religionsunterricht erschweren und das gottlose Miteinander fördern.
Und danach die Sozialkrüppel in Gefängnissen verwalten, auf Parkbänken mit einer warmen Mahlzeit versorgen und sich wundern, warum die Gewalt an Schulen zunimmt.
Ja klar. Dazwischen bestehen ja gaaaaar keine Zusammenhänge.
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#10   Fabianus   19:55:32 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Heggi
Gut, danke
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#9   Heggi   19:54:50 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Fabianus
Agent provocateur
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#8   Fabianus   19:51:17 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Heggi
Wie meinen Sie das?
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#7   Heggi   19:50:41 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Fabianus
Sie kennen Gotthard nicht!
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#6   SpaceRat   19:47:27 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Schon interessant
wie sich hetz.net die Welt so dreht, wie sie ihr gefällt:
Normal sind wir Protestanten ja die Gottlosen, aber wenn es gerade paßt, dann wird trotzdem eine Aktion gegen uns als gottlos gewertet.
Wie anders hätte wohl dieser Artikel geklungen, wenn nicht die „Humanisten“, sondern die römische Kirche von Schweden dagegen geklagt hätte…
PS: Ich heiße die schleichende Abschaffung des Relgionsunterrichts in Europa auch nicht gut, aber in diesem Fall war mein erster Gedanke, wie verlogen doch die Autoren der hetz.net-Artikel sind… Ob jetzt lutherische oder humanistische Häresien müsste Euch doch egal sein…
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#5   Fabianus   19:43:42 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@Heggi
Wir sollten der blanken protestantische Häresie entgegentreten
Was meinen Sie genau? Passt diese „Häresie“ in die neue inclusivistische Formulierung durch Nostra Aetate?
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#4   Heggi   19:22:01 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Gotthard
Ich stimme Ihnen absolut zu. Wir sollten der blanken protestantische Häresie entgegentreten, wo immer das geht. Und wenn, mit Hilfe der Gerichte. Auch Eltern können irren und solchen Häresien anhangen. Welchen Sinn macht da Elternrecht?? Das soll mir mal jemand erklären! Eine weltanschauliche Ungebundenheit ist in solchen Fällen auf jeden Fall vorzuziehen. Gotthard, Sie haben wirklich hinzugelernt!
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#3   juergen   19:14:24 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Heim-Schulungen
Und wenn deutsche Eltern homeschoolen wollen?
Dann können die ja versuchen vor Gericht Recht zu bekommen und es machen, sofern sie Recht bekommen.
Das Dumme ist nur, die tun es einfach, obwohl sie wissen, daß er nicht erlaubt ist, und regen sich später auf, wenn sie bestraft werden…
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#2   Benedicta   19:08:37 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Ad Elternrecht
Und wenn deutsche Eltern homeschoolen wollen?
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#1   Gotthard   19:04:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Elternrecht
Dem Elternrecht wurde zur Geltung verholfen! Gut!!!!!
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