Der Europäische Gerichtshof gab einer religionsfeindlichen Gruppierung recht, wonach der norwegische Lehrplan einseitig von evangelisch-lutherischen Auffassungen dominiert werde und eine konfessionelle Basis habe.
(kreuz.net, Straßburg) Religionshasser jubeln. Der umstrittene ‘Europäische Gerichtshof’ hat die Religionserziehung
an norwegischen Schulen verurteilt. Das berichtete der religionsfeindliche ‘humanistische pressedienst’
bereits am 4. Juli.
Die Große Kammer des ‘Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte’ in Straßburg
befand mit neun gegen acht Stimmen, daß die Religionserziehung in norwegischen Schulen angeblich eine
Verletzung von Artikel 2 des Protokolls Nr. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention darstelle.
Drei
religionsfeindliche Elternpaare hatten die norwegische Regierung vor dem ‘Europäischen Gerichtshof’ verklagt.
Dabei ging es um das Thema „Christentum, Religion- und Philosophie“, das 1993 in den allgemeinbildenden
Schulen eingeführt wurde.
Nach Ansicht der klagenden Eltern ist das Thema nicht neutral, pluralistisch
und kritisch.
Zuvor war den Eltern nur erlaubt worden, ihre Kinder für einzelne Stunden abzumelden.
Der Gerichtshof stellte fest, daß die Verweigerung der generellen Freistellung eine Verletzung des Elternrechtes
sei.
Der Staat habe das Recht der Eltern zu respektieren, „eine Erziehung und einen Unterricht in Übereinstimmung
mit ihren eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen“.
Der Gerichtshof
stellt weiter fest: „Der Staat muß dafür sorgen, daß Informationen oder Wissen im Lehrplan in einer
objektiven, pluralistischen und kritischen Weise berücksichtigt wird.“
Dem Staat sei es untersagt, das
Ziel einer Indoktrination anzustreben, das die religiösen oder weltanschaulichen Ansichten der Eltern
nicht respektiert.
Die Schlußfolgerung: „Ungeachtet der vielen lobenswerten gesetzgebenden Zwecke, die
in Zusammenhang mit der Einführung des Themas „Christentum, Religion- und Philosophie“ in den allgemeinen
Primär- und unteren Sekundarstufen angegeben werden, scheint es nicht, daß der verantwortliche Staat
genügend Obacht dafür aufwendete, daß die Informationen und das Wissen laut Lehrplan in einer objektive,
kritischen und pluralistische Weise vermittelt wurden.“
Ein Argument des Staates, daß die Eltern private
Schulen für ihre Kinder hätten benutzen können, wies das Gericht zurück:
„Das Gericht betrachtet
das Bestehen der alternativen Ausbildung in privaten Schulen nicht als Befreiung des Staates von seiner
Verpflichtung, Pluralismus in den staatlichen Schulen zu schützen, die für jeden geöffnet sind.“
Der
Gerichtshof folgte den Ausführungen des religionsfeindlichen ‘Human-Etisk Forbund’, daß der Lehrplan
für diesen Unterricht einseitig von evangelisch-lutherischen Auffassungen dominiert werde und eine konfessionelle
Basis habe.
Die norwegische Regierung wurde verurteilt, das Themas „Christentum, Religion- und Philosophie“
zu modifizieren und den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen den gleichen Raum zu geben.
Es
muß zudem dafür gesorgt werden, daß alle Elemente einer Religionsverkündigung keinen Platz darin haben.
Die Verfahrenkosten von 70.000 Euro hat der norwegische Staat zu begleichen.
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Lehrplan mit einer konfessionellen Basis in einer konfessionellen Nation wonach der norwegische Lehrplan
einseitig von evangelisch-lutherischen Auffassungen dominiert werde und eine konfessionelle Basis habe
Die Norweger haben ein gemeinsames Religionsbekenntnis, mit der Ausnahme von ausländischen Gästen, Immigranten
und von sehr wenigen norwegischen Nichtlutheranern. Welche Ideologie sollte den Lehrplan einer Nation
sonst prägen, wenn nicht die Landesreligion? In dieser Frage überschreitet der Europaratsgerichtshof
wohl seine Kompetenzen.
@ Doc… Für „Unsinn machen“ brauchen Sie nicht allein zu sein, oder? Stimmt. Bei allem völlig Unsinnigen
ist es gut zu wissen, dass Sie den Schulterschluss suchen.
#83 methusalix † 19:34:18 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Ansbach.Dragoner Ansbach.Dragoner: @Bolschewikulix … Dass noch nicht alle wegradiert wurden liegt nur
daran dass es noch praktizierende roenkranzbetende Katholiken gibt. Das ist wohl das wahre Gesicht eines
ach so guten, praktizierenden und Rosenkranz betenden Katholiken, mich als Bolschewisten zu beschimpfen.
Da ich von den „wahren Katholiken“ hier einiges gewohnt bin an Beschimpfungen und Beleidigungen stört
es mich aber wenig. Kreuz.net härtet eben ab. Was mich dagegen brennend interessiert ist Ihre Prophezeiung
…, ja von was denn eigentlich? Des Weltunterganges? Das glaube ich weniger. Der wurde schon des öfteren
prophezeit. Ganz, ganz sicher. Aber sei’s drum, wenn er denn kommt, bin ich vorbereitet. Mein Apfelbäumchen
ist gepflanzt. Wie ist das aber mit dem „ausradieren“? Nach Ihrer lichtvollen Deklaration liegt unsere
Existenz ausschliesslich in den Rosenkranz betenden Händen praktizierender Katholiken, bzw. solchen,
die ganz fest daran glauben, dass sie solche sind. Es müssten demnach die nichtkatholischen Länder wie
die USA, ganz Skandinavien (das sind noch dazu SOZIALISTEN!), und Asien als ganzes, ausradiert sein. Nun
besuchte mich aber jüngst ein Kollege einer unserer asiatischen Tochterfirmen und der hat mir versichert,
dass Asien noch da sei. Er ist über drei Viertel Asien geflogen, alles da. Und dort gibt es keine Katholiken.
Also irgendwas kann an Ihrer lichtvollen Prophezeiung nicht ganz echt sein. Sind Sie sicher, dass Sie
keine ecclesiogene Neurose haben?
Gute Entscheidung! Wertevermittlung sollte Hand und Fuß haben. Die verkürzten Aussagen über Sünde/Nicht-Sünde
der Bibel liefern schließlich nur Basta!-Argumente, aber keine Erklärungen. Gerade Kinder sollten den
Sinn und Zweck vor Werten aber auch verstehen können und nicht nur durch Ge- und Verbote zurechtgebogen
werden. Hier wurde Gott sei Dank nachgedacht.
@ Fabianus Gern geschehen. Es gibt noch einen weiteren Psalm, aber an die Nummer kann ich mich nur in
soweit erinnern, dass sie im dreistelligen Bereich liegt.
@ Josefus Das Datum der Wiederkunft ist leider nicht einmal den Engeln im Himmel bekannt, auch nicht dem
Sohn als offenbarende Person Gottes. Diese bestätigte Jesus vor seinem Kreuzesopfer und vor seiner Himmelfahrt,
ob er das Datum immer noch nicht weiß wage ich zu bezweifeln.
Wieso leider? Das Datum der Wiederkunft ist leider nicht einmal den Engeln im Himmel bekannt, auch nicht
dem Sohn als offenbarende Person Gottes. Ich stimme Ihnen zu, jedoch würde ich nicht leider sagen, denn
so entspricht es dem Ratschluss und der Fügung Gottes.
@Kurt K. / Da haben Sie recht! Wann Christus wiederkommt, ist aber alleine die Entscheidung Gottes des
Vaters, dessen Mission Christus erfüllt. Das Datum der Wiederkunft ist leider nicht einmal den Engeln
im Himmel bekannt, auch nicht dem Sohn als offenbarende Person Gottes.
@ Ansbach Dragoner Was ishc nicht verstehe: Wieso sollte es für gläubige, gute Katholiken erstrebenswert
sein, die jetzige Welt länger als unbedingt nötig zu erhalten? Sie glauben doch, dass nach dem Ende
der Welt diese in Perfektion neu geschaffen und mit Jesus an der Spitze bis in alle Ewigkeit bestehen
wird, oder? Also müsste ein baldiges Ende doch für diejenigen, die davon ausgehen, dass Sie ewig in
Gottes Reich leben werden, erstrebenswert sein. Oder nicht?
@Pius XII / Katholiken und Andersgläubige in einer evangelisch-lutherischen Nation Jemand, der in einer
andersgläubigen Nation wohnt, der muß den anderen Glauben dieser Nation schon tolerieren können. Ebensowenig
kann ein Evangelisch-Lutherischer im katholischen Bayern verlangen, daß wegen ihm als Minderheitenangehöriger
das katholische Bayernvolk seinen Lehrplan ändert. Cuius regio, eius religio – Minderheiten müssen sich
anpassen.
@Bolschewikulix „Ich stelle mir das unglaublich frustrierend vor für erzreaktionäre Katholiken wie Sie,
dass ein Land, ja ein ganzer Kontinent ohne katholische Grundsätze auskommt, ohne dass alles drunter
und drüber geht…“ sagen sie mir was NICHT drunter und drüber geht. Wir leben in einer Zeit der Überheblichkeit,
der Anmaßung des Atheismus, und der Ichsucht. – Aber glauben Sie mir nicht mehr lange. Wer die Zeichen
der Zeit liest weiß das. Dass noch nicht alle wegradiert wurden liegt nur daran dass es noch praktizierende
roenkranzbetende Katholiken gibt.
Nicht „Europäischer Gerichtshof“, sondern EMRK Der Text ist unsauber: Nicht der „Europäische Gerichtshof“,
kurz EuGH, eine Institution der EU, sondern der „Europäische Gerichtshof für Menschenrechte“ hat entschieden.
Bitte berichtigen. Der Menschenrechtsgerichtshof basiert auf der Europäischen Menschenrechtskonvention
(EMRK), einem Abkommens aus den frühen 50ern. Seine Entscheide stehen im Rang eines einfachen Gesetzes,
er kann also nicht Gesetze aufheben, wie es die Verfassungsgerichte und der „richtige“ EuGH können. Insofern
kann Norwegen durchaus den Konflikt riskieren. Wobei man hier vorsichtig sein muß: es geht ja nicht um
den Unterricht als solchen, sondern um die Frage, ob die Eltern das Recht erhalten sollen, ihre Kinder
davon befreien zu können. Wenn also kath. Eltern nach Norwegen ziehen (etwa der Arbeit wegen), dann haben
sie nach derzeitigem Recht keine Chance, ihr Kind vor dem luth. Unterricht zu bewahren. Katholisch ist
das auch nicht!
Zum Geleit…das heutige Evangelium EVANGELIUM Matthäus 11, 28-30 In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle
zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein
Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden
für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.
@Fragender / Die schuldhafte Ablehnung der alleinseligmachenden Kirche Jesu Christi führt nicht direkt
ins Fegefeuer, sondern direkt in die ewige Hölle!
@ Fabianus Als Psalmen für die Nacht bieten sich beispielsweise 4 und 91 an. Aber ich empfinde auch Psalm
1 voraus- und zurückblickend für den Tag als sehr passend.
#67 methusalix † 09:02:16 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Ansbach.Dargoner Ansbach.Dragoner: Christian HüllerIch stelle mir das unglaublich frustrierend vor für
Atheisten dass sie automatisch gezwungen werden auf christliche Grundsätze zurückgreifen zu müssen
die sie umbenennen in „Menschenrechte“ damit nicht alles drunter und drüber geht… Ich stelle mir das
unglaublich frustrierend vor für erzreaktionäre Katholiken wie Sie, dass ein Land, ja ein ganzer Kontinent
ohne katholische Grundsätze auskommt, ohne dass alles drunter und drüber geht…
#66 Fragender 07:56:00 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Und warum stört das hier jemanden? nach dem, was ich bisher auf dieser Seite lesen mußte, ist die lutherisch-evangelische
Lehre ohnehin ein Irrweg, der direkt ins Fegenfeuer führt. Da müßten doch eingefleichte hardcore-kreuz.net-ler
froh sein, wenn diese Lehre nicht an Schulen zugelassen wird. Oder entdeckt kreuz.net gerade seine Liebe
zur Ökumene????????? Und selbst Bruder Theophil- sonst eher Freund der hexenverbrennungen und Kämpfer
für die heilige Inquisition- wirft sich für die protestantische Lehre ins Zeug… Es geschehen offenbar
nach wie vor Wunder…
#65 Erdloyalist 00:59:05 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Das Leben ist mehr als der Akt des Todes @ Daniel Stöhr: Was genau meinen Sie damit? @ Fabianus Die Sünden
können nur Vergeben werden wenn der Mensch frei, offen, gottesfürchtig und demütig vor Gott tritt und
seine Sünden bekennt. Jesus gab uns die Chance dazu, denn sein Überwinden zeigt uns das auch wir überwinden
müssen um diesen Schritt zu wagen. Nur durch Überwindung und der 4 Tugenden wird Gott uns unsere Sünden
vergeben.
@Erdloyalist: Ok, das Sie kein Katholik sind wäre jetzt geklärt. Aber was mich interessieren würde:
Sind sie eine Art Religions-Evolutionist (also übertragen Sie die biologische Theorie auf die Entstehung
der Religion) ?
#62 Erdloyalist 00:46:52 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Das Licht ist erst dann Hoffnung wenn die Dunkelheit um ihm herum ist Jesus, Abraham, Mohammed, Siddartha
und viele andere hinterließen uns durch ihr eine kleine Gabe. Diese Gabe konnte erst groß werden nach
dem menschen sie annahmen. So wie ein Geschenk nicht sofort Freude ist, ist eine Gabe nicht sofort die
Erlösung, denn sie muss erst angenommen werden.
@Erdloyalist Aber damit Wir in unsere Freiheit nicht dem Bösen und damit dem Untergang verfallen hilft
er den Menschen durch kleine Gaben wie das Wirken Jesus und alle Propheten.Wer ist Jesus nach deinem/IhremBild?
Eine kleine Gabe!
#60 Erdloyalist 00:37:20 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Alle Menschen sind Frei, auch in ihrem Handeln @ Daniel Stöhr Was ist daran falsch? Ich sehe darin nur
eine Form der Wiedergabe des Menschenlichen Strebens nach Glück, Frieden und Wohlstand für alle. Und
eine Welt in der dies existiert wird der Mensch würdig für das Himmelreich und Gott. @ Fabianus In der
Form das alle Menschen eine Freien Willen haben und Gott sie tuen lässt. Aber damit Wir in unsere Freiheit
nicht dem Bösen und damit dem Untergang verfallen hilft er den Menschen durch kleine Gaben wie das Wirken
Jesus und alle Propheten. Und wie diese Propheten wirken zeigt sich dort wo das Recht auf Leben und der
Vielfalt des Lebenssiegt. Das es Kriege gibt ist nicht Gottes Schuld sondern unsere da Wir dem Bösen
nachfolgen anstatts zu erkennen was Gott von uns will. @ Ansbach.Dragoner Ja die hat er, aber damit er
nicht in Egoismus und falscher Lehre verfällt und anderen Menschen Leid an tut gab er der Welt die „Allgemeine
Erklärung der Menschenrecht“ und damit die „Bill of Human Rights“. Denn nur wenn Wir erkennen das die
Welt nicht nur Schwarz und Weiß ist werden Wir Gott erkennen können. Und eines sei noch gesagt: „Wer
den Frieden will und Gott seinen Vater nennt der muss er kennen wer seine Brüder und Schwestern sind.“
Christian Hüller Ich stelle mir das unglaublich frustrierend vor für Atheisten dass sie automatisch
gezwungen werden auf christliche Grundsätze zurückgreifen zu müssen die sie umbenennen in „Menschenrechte“
damit nicht alles drunter und drüber geht…
Wer was braucht … Der Katholik braucht keine Menschenrechtsformulierungen … Atheisten schon. Das Fundament
derselben ist ohne Zweifel „christlich.“ So sorgt Gott dafür, dass auch die Materialisten stets die Zielgerade
vor sich haben. Es gibt aber kein Menschenrecht auf etwas, was in der Hl. Schrift kein Fundament hat.
Erdloyalist „Die Allgemeine Erklärung der Menschenrecht und damit die Bill of Human Rights ist der Grundstein
und erste Schritt in eine neue Richtung gewesen, wie es der Ölzweig der Taube war.“ Jaja und dem George
Bush erscheint täglich der liebe Gott der ihm sagt wo er angreifen muß gell… Der Katholik braucht
keine Menschnrechtsformulierungen, er hat die 10 Gebote, das kirchliche Lehramt und das Evangelium…
#55 santo domingo 00:19:14 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Erdloyalist, Daniel Stöhr Außerdem sind die meisten Menschenrechtserklärungen agnostisch, nicht atheistisch –
sie bestreiten die Existenz Gottes nicht, sondern verzichten nur auf die Thematisierung der Frage. Durchaus
folgerichtig – Religionsfreiheit ist schließlich eines der grundlegenden Menschenrechte.
@Erdloyalist: Ja, Ja, sie liegen ganz auf einer Linie mit Roncalli. Hier ein Auszug aus seinem unerträglichen
Geschwafel („pacem in terris“): „Alle Menschen sollen vielmehr bedenken, daß, was sie bisher getan haben,
nicht genügt, daß sie vielmehr noch größere und zweckmäßigere Anstrengungen machen müssen auf den
Gebieten der wirtschaftlichen Produktion, in den Bereichen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen,
der Berufsverbände, des öffentlichen Versicherungswesens, der Förderung der Kultur, auf dem Gebiet
der Rechtspflege, der Politik, des Gesundheitswesens, des Sports und dergleichen. Das alles verlangt unsere
Zeit des Atoms und des Einbruchs in den Weltenraum, ein Zeitalter, in dem die Menschheit ihren neuen Weg
in grenzenlose Weite schon begonnen hat.“ …und so geht es weiter und weiter.
#53 Erdloyalist 00:15:20 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Gott weist den Weg des Lichtes nach der Dunkelheit Doch, das mach ich, da nach der Zeit der Dunkelheit
und der Terrorregentschaft Adolf Hitlers, besser bekannt als das „Tier aus der Erde“ (Offenbarung), Gott
den Menschen durch diese Erklärung, dem Gesetz der Neuzeit, den Menschen eine Neue Hoffnung gab. Die
Allgemeine Erklärung der Menschenrecht und damit die Bill of Human Rights ist der Grundstein und erste
Schritt in eine neue Richtung gewesen, wie es der Ölzweig der Taube war. Und zu dem ist die einzige bestehende
Menschenrechtserklärung welche atheistisch und somit nicht von Gott ist, die Kairoer Menschenrechtserklärung.
Die atheistische… …„Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ schreibt u.a. die Religionsfreiheit
fest. Also bringen Sie das bitte nicht mit Begriffen wie Gott und Religion durcheinander. Das eine hat
nichts mit dem anderen zu tun, auch wenn Roncalli diese Erklärung in „pacem in terris“ kritiklos zitiert.
#50 Erdloyalist 23:55:16 | Mittwoch, 18. Juli 2007
@ Daniel Stöhr Ich spreche nicht von Marx, Lenin oder sonst einen Menschen sondern von Gott. Die Kernaussage
der Bibel bezeugt dieses und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte erhebt dieses Göttliche Gesetz
über alle auf Erden. Und genau dafür sollten Wir alle stehen, das Wir alle von Geburt an Menschen sind,
denn zu dem hat Gott uns gemacht.
Das Königreich Norwegen ist eine evangelisch-lutherische Nation und hat eine evangelisch-lutherische
Staatskirche. Die Rechtsauffassung des Europäischen Gerichtshofes wird darum nur eine Rolle spielen,
wenn die Regierung nicht pro-evangelisch-lutherisch eingestellt ist.
Verwechselung „Alle Menschen sind vor Gott gleich, sie haben die gleichen Rechte und Pflichten.“ Da liegt
eine Verwechslung vor. Karl Marx war kein Gott, er wurde nur als solcher verehrt.
#47 Erdloyalist 23:40:21 | Mittwoch, 18. Juli 2007
Gott weist uns den Weg zum Leben Alle Menschen sind vor Gott gleich, sie haben die gleichen Rechte und
Pflichten. Dies ist das was der Europäische Gerichtshof mit seinem Urteil für die Achtung der religiösen
Vielfalt verteidigt hat. Sein Urteil ist Weg weisend und ein Urteil Gottes für die Welt. Denn dort wo
Vielfalt ist wird auch Freiheit, Frieden, Wohlstand und schließlich Gott herrschen, dort wo es nur eine
Farbe gibt wird nie ein Regenbogen sein. Wir brauchen religiöse Vielfalt, Toleranz und Respekt und den
Willen zum Frieden und zur Nachfolge Jesus Christus und Gottes, denn sonst wird niemand auf Erden noch
im Himmel das Reich Gottes jemals ererben.
@ Fabianus Ehrlich gesagt, würde ich Ihnen empfehlen, mit Ihrem Ortspfarrer oder Bischof Kontakt aufzunehmen.
Ich bin kein Kleriker. Ich habe versucht in einer Weise zu antworten, wie ich sie in meiner Umgebung erlebe
und als angebracht, aber auch ehrerbietig empfinde.
@Bruder Theophil Also gibt es, was den Wettersegen angeht nichts offizielles? Einfach rausgenommen und
fertig? Kann also dennoch gespendet werden? Lg Fabianus
@ Fabianus Ich denke, dass hier der gesunde Menschenverstand walten sollte. Der Schott wird seit ehedem
vom Kloster Beuron herausgegeben. Das ehrt das Kloster und hat auch Gewicht. Aber ich würde ihn nicht
über die Bedürfnisse der Menschen in ihrer Beziehung zu GOTT setzen. Sondern ihn eher als sowas, wie
eine Leitplanke achten und schätzen.
@ Fabianus Der Schott ist ein möglicher Wegweiser. Ich würde ihn aber nicht als die conditio sine qua
non bezeichnen, denn ich finde, dass ein Pfarrer in Anlehnung an die Bedürfnisse seiner Pfarrei einen
gewissen Spielraum haben sollte. Wenn ich also mitten in Berlin bin, und auch wenn ich weiss, dass mein
„tägliches Brot“ vom Wetter abhängig ist, dann treiben mich doch andere Probleme um, für die ich einen
Segen erbitten möchte, weil ich schlicht im Agrar-Geschehen keine unmittelbaren Aktien habe.
@Bruder Theophil Dennoch ist im derzeitigen Schott von einem Wettersegen nichts zu finden, dh. als offizieller
Segen/Segensmöglichkeit kommt er nicht mehr vor.
@ Fabianus Nein, Sie halten mich nicht von der Nachtruhe ab. Ich denke, dass der Abschlusssegen durchaus
variiert werden kann. Bei Aussaat, Wachstum und Ernte eher auf die Natur gerichtet. Zu anderen Zeiten
mit einem anderen Fokus. Das sehe ich jetzt nicht zwingend mit dem Alten Ritus verbunden, auch wenn dort
bestimmte Muster deutlicher erkennbar sind.
@Bruder Theophil Also gibt es keine offizielle Änderung/Abschaffung dieses Segens? Wenn es das nicht
gegeben hat, war es möglich, dass sich manche Riten von selbst abgeschafft haben? Das spricht doch eigentlich
gegen einen festen römischen Ritus. Ich hoffe, ich halte Sie nicht von der Nachtruhe ab. Beste Grüße
an Sie!! Fabianus
@ Fabianus Man kann beobachten, dass gerade in ländlich geprägten Gebieten mit hohem Agrar-Anteil diese
Segen in der Messe immer noch fester Bestandteil der Abschlusssegens sind. In den Städten scheint das
verloren gegangen zu sein.
@Bruder Theophil Im alten Schott lese ich, dass dieser Segen von Mai bis September (kann mich in den Monaten
irren) erteilt wurde, am Ende einer jeden Messe. Es wäre doch angesichts der Klimalage gut, wenn dieser
wieder in die Liturgie eingeführt werden würde. Wobei ich nicht weiß, warum dieser Segen „rausflog“.
Wenn es, wie Sie sagen, an der Distanz zum Wetter unsererseits liegt, wäre es doch gerade heute ratsam,
diesen Segen wieder zu spenden. Lg Fabianus
@ Fabianus Ich denke, dass wir zivilisatorisch uns zu weit vom Wetter wegbewegt haben. Aber Sie haben
natürlich recht, denn die Natur kann sehr unbarmherzig sein. Darum sollten wir GOTT bitten, uns vor der
Unbill zu behüten.
Christentum heute Man kann sich das alles erlauben, weil das Christentum gesellschaftlich schon lange
nicht mehr relevant ist. Es stellt hierzulande keine reale Macht mehr dar, es existiert als Folklore,
Brauchtum, in Kulturdenkmälern und als beliebig-brauchbares Element in der politschen Rhetorik. Der Versuch
der gottfeindlichen Kräfte das Christentum und damit den katholischen Glauben zu vernichten ist heute
seinen Ziel sehr nahe da eine entchristianisierte Masse ein willfähriges Instrument in der Hand des Molochs
ist. Ich glaube es wird für praktizierende Christen noch viel schlimmer werden und viel Märtyrerblut
fließen bevor der Sieg davongetragen wird. Die gute Botschaft: Sie können einem höchstens das irdische
Leben nehmen, mehr nicht !
@Bruder Theophil Weiter so, wenn ich mir die Diskussionen hier durchlese erscheint plötzlich zwischendurch
das Evangelium des Tages, das finde ich sehr angenehm, lenkt es doch das Augenmerk auf das Wesentliche.
Also, weiter so! Vergelt’s Gott!
@Bruder Theophil Sie haben absolut Recht! Allerdings wird heute eher mit mehreren Medien im Unterricht
gearbeitet, um Schülern die Bibel interessant zu machen. Die Bibel als Grundlage ist kein Gegenstand
des Unterrichtes mehr. Das bedaure ich, aber es ist so. Das Spannende der Bibel erschließen die Schüler
sich nicht mehr aus der Bibel an sich, sondern über andere Dinge. Lg Fabianus PS:Bin nicht allzuoft hier,
aber ich finde es toll, dass Sie jeden Tag hier das aktuelle Evangelium posten. Vergelt’s Gott!
@Gotthard: die Auferstehung ist kein Ereignis in Raum-und-Zeit Das biblische Zeugnis besteht nicht einfach
in dem Verb „erscheinen“, daß man dann in der von Ihnen vorgenommenen Art und Weise bultmannesk in Nichts
auflösen kann. Die Botschaft der Evangelien ist vom „leeren Grab“ über das „Umschlingen der Füße“
und das „Anfassen der Wunden“ sehr gegenständlich und „raum-zeitlich“.
@ Gotthard Wie würdest Du die Auferstehung den Jugendlichen darstellen? Ich finde Ihre Frage schon etwas
merkwürdig, impliziert sie doch, dass ich mir für Jugendliche eine nette Story einfallen lassen sollte,
damit ich das Evangelium rüberbringen kann. Genau das darf nicht passieren. Weil nämlich das Evangelium
genug interessanten Gesprächsstoff bietet, den ich vortragen und diskutieren kann.
@Gotthard Also gerad hab ich deinen Namen falsch geschrieben- sorry Was du sagst-das ist genau das Problem!
Darüber soll im Lehrer-Schüler Gespräch sich unterhalten werden. Meine persönliche Auffassung ist,
dass Christus wahrhaft, also nicht pneumatisch (siehe die Thomas-Berührungen) erstanden ist. Als Lehrer
muss man eben genau das auch leugnen lassen können. Bin gerade in der Ausbildung zum Lehrer; ein Theologe
darf nie naiv sein, sondern muss alles hinterfragen können. Liebe Grüße Fabianus
@Fabianus WAHRHAFT auferstanden – JA. Und dann weiter? Die Auferstehung ist kein Ereignis in Raum-und-Zeit –
also kein „wieder auferstanden“. Der fremdartige Charakter des Auferstandenen wird in den biblischen Darstellungen
sehr deutlich. Er „erschien“ ist der Terminus dafür – und das Nichterkennen nur zu deutlich.
@Gotthart Natürlich würde/werde ich meine Schüler nicht vor vollkommene Tatsachen stellen können.
Allerdings muss, anhand einiger Bibelstellen doch nach einer Diskussion mit den Schülern erwähnt werden,
dass nach biblischer Auffassung Christus WAHRHAFT erstanden ist. Natürlich muss das kein Schüler glauben,
aber zumindest in Kenntnis über die biblische Aussage gesetzt worden sein.
@Fabianus Selbst die Auferstehung wird als ein rein pneumatisches Geschehen den Klassen/Kursen theoretisch
vorgestellt. Wie würdest Du die Auferstehung den Jugendlichen darstellen?
Wenn ich mir die neuen Religionsbücher ansehe, wird deutlich, dass Bischöfe und Religionskatecheten
alles zur Disposition stellen wollen. Selbst die Auferstehung wird als ein rein pneumatisches Geschehen
den Klassen/Kursen theoretisch vorgestellt.
@ litterae… Aber um z.B. die Probleme an den Schulen wieder in den Griff zu bekommen, braucht es vermutlich
mehr, als einfach wieder Kreuze ins Klassenzimmer zu hängen. Auch die längste Reise beginnt mit dem
ersten Schritt. Zumal es einer von den wichtigen und richtigen wäre. Natürlich spielt dabei auch das
Elternhaus eine Rolle. Und in diesem Atemzug müssen wir uns als Katholiken gleich mal an die Nase fassen,
weil wir für unseren Glauben Zeugnis ablegen sollten, anstatt uns auf die Stunde Brauchtumserhalt am
Sonntag zu fokussieren. So wichtig diese Stunde auch sein mag.
@Bruder Theophil Im Prinzip möchte ich Ihnen nicht widersprechen. Aber ich sehe das Abhängen der Kreuze
und die Unbeliebtheit des Religionsunterrichts eher als Symptome einer gesellschaftl. Entwicklung, die
u.a. auch die von Ihnen angesprochenen Probleme, wie die Gewalt und Kriminalität an Schulen hervorbringt.
Aber um z.B. die Probleme an den Schulen wieder in den Griff zu bekommen, braucht es vermutlich mehr,
als einfach wieder Kreuze ins Klassenzimmer zu hängen.
Nur weiter so… …immer weiter Kreuze aus Klassenzimmern abhängen, Religionsunterricht erschweren und
das gottlose Miteinander fördern. Und danach die Sozialkrüppel in Gefängnissen verwalten, auf Parkbänken
mit einer warmen Mahlzeit versorgen und sich wundern, warum die Gewalt an Schulen zunimmt. Ja klar. Dazwischen
bestehen ja gaaaaar keine Zusammenhänge.
Schon interessant wie sich hetz.net die Welt so dreht, wie sie ihr gefällt: Normal sind wir Protestanten
ja die Gottlosen, aber wenn es gerade paßt, dann wird trotzdem eine Aktion gegen uns als gottlos gewertet.
Wie anders hätte wohl dieser Artikel geklungen, wenn nicht die „Humanisten“, sondern die römische Kirche
von Schweden dagegen geklagt hätte… PS: Ich heiße die schleichende Abschaffung des Relgionsunterrichts
in Europa auch nicht gut, aber in diesem Fall war mein erster Gedanke, wie verlogen doch die Autoren der
hetz.net-Artikel sind… Ob jetzt lutherische oder humanistische Häresien müsste Euch doch egal sein…
@Heggi Wir sollten der blanken protestantische Häresie entgegentreten Was meinen Sie genau? Passt diese
„Häresie“ in die neue inclusivistische Formulierung durch Nostra Aetate?
Gotthard Ich stimme Ihnen absolut zu. Wir sollten der blanken protestantische Häresie entgegentreten,
wo immer das geht. Und wenn, mit Hilfe der Gerichte. Auch Eltern können irren und solchen Häresien anhangen.
Welchen Sinn macht da Elternrecht?? Das soll mir mal jemand erklären! Eine weltanschauliche Ungebundenheit
ist in solchen Fällen auf jeden Fall vorzuziehen. Gotthard, Sie haben wirklich hinzugelernt!
Heim-Schulungen Und wenn deutsche Eltern homeschoolen wollen? Dann können die ja versuchen vor Gericht
Recht zu bekommen und es machen, sofern sie Recht bekommen. Das Dumme ist nur, die tun es einfach, obwohl
sie wissen, daß er nicht erlaubt ist, und regen sich später auf, wenn sie bestraft werden…