Der Herausgeber der bisher angesehenen konservativen Zeitschrift ‘Theologisches’ scheint seine persönlichen Kämpfe ohne Rücksicht auf Verluste zu führen.
Dr. Berger präsentiert sich auf kreuts.net mit Bild
(kreuz.net) „Dr. Lindemann – ein Fall für den Psychiater“. Das ist die kategorische Aussage des Titels
eines jüngsten Beitrages von M. Kirschbaum.
Der Artikel wurde am 18. Juli auf der homo-ideologischen
Plagiatwebseite ‘kreuts.net’ veröffentlicht.
Im Beitrag geht es um eine Auseinandersetzung zwischen
dem Kölner Studienrat David Berger – dem Herausgeber der Zeitschrift ‘Theologisches’ – und einem bisherigen
Mitarbeiter der Zeitschrift, dem Arzt Wolfgang Lindemann aus dem Nordelsaß.
Herausgeber Berger hatte
dem Arzt vorgeworfen, Beiträge auf dem Internet-Portal ‘kreuz.net’ veröffentlicht zu haben und ihn deshalb
von der Mitarbeiterliste seiner Zeitschrift gestrichen.
Auf Vermittlungsvorschläge wollte der Herausgeber
nicht eingehen. Darauf verklagte Lindemann ihn vor Gericht.
Hinter M. Kirschbaum, dem Autor des Artikels
gegen Wolfgang Lindemann, scheint Herausgeber David Berger selber zu stecken.
Er ist dafür bekannt,
im Internet mit Pseudonymen aufzutreten, die sich an Personen inspirieren, die er als seine Gegner betrachtet.
Max Kirschbaum ist ein Mitarbeiter der lefebvristischen Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’.
Der jetzt
publizierte Artikel von Kirschbaum/Berger hat das Ziel, den Rauswurf Lindemanns als Mitarbeiter von ‘Theologisches’
zu rechtfertigen.
Darin heißt es zum Beispiel, daß der entlassene Lindemann seine Beiträge für ‘Theologisches’
„bereits zuvor im Internet neben Bildern seiner Arzttasche, seines Hundes, von sich als Boxer oder mit
seiner aus Brasilien importierten Verlobten“ publiziert habe.
Als Lindemann bemerkt habe, daß er „mit
seinem peinlichen Auftreten“ für eine ernstzunehmende Zeitschrift wie ‘Theologisches’ immer weniger tragbar
geworden sei und Berger sich daher zunehmend von ihm als Mitarbeiter zurückgezogen habe, sei er regelrecht
aufdringlich geworden und habe Berger unbedingt persönlich in Köln besuchen wollen – so Kirschbaum/Berger
in dem Artikel:
„Als Berger auch dies ablehnte, verlor der Arzt, der sich zeitweise auch im Bereich der
Psychiatrie betätigte, anscheinend vollends die Nerven: Er zeigte Berger beim Amtsgericht an.“
„Nun ist die Veröffentlichung eines
privaten Briefwechsels ohne Einverständnis aller Autoren bereits ein schwerer juristischer Verstoß“ –
kontert Kirschbaum/Berger:
„Als besonders abstrus wurde allerdings all überall – selbst bei den eingefleischtesten
Gegnern Bergers und Freunden Lindemanns – die Vorstellung des französischen Landarztes aufgenommen, das
Gericht wäre an seiner Prüfung der charakterlichen Eignung Bergers als Herausgeber einer Zeitschrift
interessiert.“
„Richter wissen“ – so der Kirschbaum/Berger-Artikel – „wie man sich ungebetene Plagegeister
vom Hals hält und so vermerkte sogleich der zuständige Amtsrichter noch vor Beginn der eigentlichen
Gerichtsverhandlung in einem Schreiben an Lindemann, es sei keine persönliche Anhörung des Klägers
vorgesehen – auch sei es um seine Erfolgsaussichten sehr schlecht bestellt.“
Dieses Schreiben müsse
Lindemann bereits vorgelegen haben, als er die Informationen für den besagten Artikel auf ‘kreuz.net’
lieferte beziehungsweise diesen selbst erstellte – glaubt Kirschbaum/Berger.
Lindemann habe sich etwas
erhofft, was er „unseren naiven Freunden von kreuz.net“ vorenthalten habe:
„Er hatte in seiner Anzeige
erreichen wollen, daß ihm ein größerer Geldbetrag aus der Kasse der Fördergemeinschaft der Zeitschrift
‘Theologisches’ – übrigens alles Spendengelder guter und opferbereiter Katholiken – als Aufwandsentschädigung
zukommen sollte.“
Mit einer solchen Drohung habe er schon einmal bei einem kleinen Schweizer Verlag Erfolg
gehabt, dem er sich als ehrenamtlicher Lektor „aufgedrängt“ habe.
Über die Anzettelung eines Skandals,
vielleicht auch als Stillhalteprämie, habe er sich offensichtlich eine Aufbesserung seines Landarztbudgets
erhofft:
„Doch alles lief schief“ – so Kirschbaum/Berger. Die Klage sei am 27. Juni 2007 vom Amtsgericht
Köln zurückgewiesen worden.
Auch die Forderungen Lindemanns nach „gigantischen Geldsummen“ seien kurzerhand
als obsolet vom Tisch gewischt worden:
„Was Lindemann bleibt ist nun vielmehr, daß er die gesamten Kosten
des Gerichtsverfahrens zu tragen hat.“
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59 Lesermeinungen
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Daß ich das noch erleben durfte… die kreuts.netter bestätigen eine kreuz.net-Überschrift: „Der Schlagabtausch
degeneriert!“ kreuts.net/wordpress/?p=147 Sogar mit passendem Bild…
Obskures Symbol? Nö. Das Tetragrammaton (JHVH oder יהוה) ist nichts weiter als die hebräische Schreibweise
von Jahwe (Gott)! Da es im Judentum lange verpönt war, den Namen Gottes laut auszusprechen (kennen Sie
das „Leben des Brian“ von Monty Python? „Er hat Jevova gesagt, steinigt ihn!“), wurde er mit Tetragramm
oder Tetragrammaton umschrieben. Mit Satanismus hat das überhaupt nichts zu tun.
#57 ExBochumer † 12:33:18 | Samstag, 21. Juli 2007
Lindemann vs. Berger – ist doch egal. Die „Kreuts.net“-Liga mit ihren Spekulationen und Vermutungen (Stichwort
„Sockenpuppen“ usw.) ist doch eigentlich vollkommen inakzeptabel. Zumal sie jetzt auch noch irgendwelche
obskuren Symbole (Tetragrammaton usw.) auf deren Forumsseiten aufgenommen hat. Also: Dem Satanismus nahestehend.
Eine interessante Aussage von Herrn Kirschbaum stammt vom Mittwoch 7. Dezember 2005 16:28: es ist doch
bekannt (sogar die rechtskatholische Tagespost schrieb das im Vorjahr), dass sich im konservativ-katholischen
lager besonders viele Schwule, oft auch einfach nur klassische Klemmschwestern tummeln – was ich aus eigener
Innen sicht nur bestätigen kann: kreuz.net ist sozusagen der Versuch, dies auf kontrastkorrelative Weise
(wie der Psychologe sagen würde) zu bewältigen „Herr Kirschbaum“ lebt offenbar in Köln (Montag, 2.
Januar 2006 14:35): In Köln gibt es hunderte HIV-Infizierter, die in der Unkilinik mit dieser Therapie
behandelt wurden und bei denen auch kein Virus mehr nachweisbar ist, weil durch die Kombitherapie die
Virsumenge unter die Nachweisgrenze gedrückt wird… …
Nun, nun, „M. Kirschbaum“, es gibt Leute, die wissen nur zu gut um die Gründe, Nicks wie „M. Kirschbaum“,
„Lindenmann“ (auf dem Kindergeburtstag) oder einige andere zu wählen.
Leider nicht fündig geworden –-- muss euch jetzt leider auch verlassen, da ich für meinen lebensgefährten
mittagessen kochen und n paar flaschen bier besorgen muss. der will natürlich was anständiges, wenn
er von der baustelle nachhausekommt!
Kirschbaum Natürlich „folgt“ dies nicht daraus! (Das wurde auch von niemandem behauptet!) Es hätte aber
ein einziges posting gereicht, eine Nichtübereinstimmung mit „D. Berger“ festzustellen. Vielleicht finden
Sie ja eines, Herr Kirschbaum?
Immerhin kann man die Beiträge von Herrn „Kirschbaum www.kreuz.net/…ader.915-page.3.html“ daraufhin
überprüfen, was gegen eine Identität mit Dr. Berger spräche!
Q Dragoner Das hat doch Lindemann in seinem Artikel schon zuverlässig und glaubhaft beantwortet: es kann
kein anderer sein als David Berger!!! Wer könnte da noch zweifeln, wenn das bei kreuz.net steht?
Herr Kirschbaum Ich gehöre keinem Lourdes-Verein an und weiß auch nicht, was auf einer „Kreuz.net-Straße“
(?) so passiert. Sie haben aber meine Frage noch nicht beantwortet!
Berger vs Lindemann Beide mit Handschuhen ab in den Ring, 12 Runden, im stehen wird nicht angezählt und
mehrmaliges zu Boden gehen in einer Runde beendet nicht den Kampf! P.S.: Atheisten und Protestanten
werden nicht als Zuschauer zugelassen!
#39 ExBochumer † 19:04:43 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Schmutzige Wäsche waschen … … das sollte man woanders. Berger und/oder Lindemann sollten mal bedenken,
ob ihr Schlagabtausch und ihr Mediengeplänkel noch für die katholische Kirche erträglich sind. Berger
fühlt sich natürlich auf den Schlips getreten. Lindemann auch. Und Lingen meint auch, seinen Senf dazuzugeben.
Der hat noch gefehlt in diesem Geplänkel.
#38 Montfalcone 18:00:24 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Daß Kleidung wichtig ist, und auch eine Form der Kommunikation, wissen wir ja wohl – und Kleidung ist
auch so immer Kommunikation, daß sie auch, wenn sie nicht als solche gemeint ist, diese darstellt (analog
Aristoteles zum Thema Philosophieren). Heideggers Marburger Anzug war ebenso eine Aussage wie sein Heraklitseminar.
Im Fall von Dr. Berger (wo soll er den zweiten Dr. herhaben? polnische Habilitationen führen in Deutschland
nicht zum Dr.sc. o.ä.) „Berger hingegen beweist eine für einen geistig Konservativen erstaunliche Peppigkeit.
Er pflegt nicht die zeitlose Eleganz, sondern ist very trendy. Ist er nicht auch aktuell ganz Ratzinger-papalistisch?“
Es fragt sich natürlich, wer welches Bild wo lanciert. Jeans bei 40jährigen auf Bildern sind aber sicherlich
ein statement, kein Zufall. Das würde ich aber für unschädlich halten, außer, man wäre so „peppig“,
solch ein Bild auf eine Thomas- oder sogar Rahner-Ausgabe zu pappen. Very trendy ist es sicher nicht,
eher alt-68er. Der letzte Satz soll was bitte heißen? Dämlich ist er in jedem Falle, selbst wenn er
ironisch gemeint ist.
@ Sentinel @ Sulpicius Hier zunächst der Link für Sentinel www.wolfganglindemann.net/…/studium_eliane.html.
Sulpicius, Sie fragten, ob es der Neid des Besitzlosen oder die Abneigung des Damit-Nichts-Anfangen-Könnens
sei, was den einen zu dem bösen Seitenhieb auf den Lichtblick in diesem Kampf bewog? Mmh, keine Ahnung.
Wobei die Besitzlosigkeit ja auch aus dem Nichts-Damit-Anfangen-Können herrühren kann.
Schade, warum beide Männer so streiten Es handelt sich nicht um eine „Geliebte“, sondern um eine nette
junge und schöne Frau aus Brasilien, mit der er verlobt ist. Ich freue mich für Dr. Lindemann, dass
er jemanden gefunden hat. Es gibt viele, die sich gerne im Internet darstellen. Gerade die „alten Hasen“,
die schon mit dem PC umgehen konnten, als ich noch stolz auf eine elektrische Schreibmaschine mit Speicherfunktion
war, machen das besonders gerne. Ich kenne einige solche. Das ist kein psychiatrisches Symptom. Ansonsten
bedaure ich den Streit außerordentlich.
#33 Karl Murx 16:22:15 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Alle Achtung, ein wirklich hübsches Mädchen! Allerdings sollte der liebe Doktor sie doch hier nicht
zur Schau stellen. Eine wirklich unfranzösische Indiskretion für jemanden, der in Frankreich arbeitet.
Es ist ihm aber zu wünschen, daß es diesmal klappt. Man kann nur hoffen, daß das Lächeln dieser Frau
vielleicht einmal mildere Seiten in Lindemanns Charakter wecken wird.
#32 Sulpicius 16:03:42 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Pius Gegen Berger spricht die Hartnäckigkeit, mit der dem letztlich bemitleidenswerten Lindemann nachsetzt
und die Bosheit gegen dessen brasilianische Verlobte – die zumindest den Fotos nach einen sehr netten,
intelligenten und angenehmen Eindruck macht. Wahrscheinlich ist sie der Lichtblick im Hahnenkampf der
beiden reifen Junggesellen. Neid des Besitzlosen oder des Damit-nichts-anfangen-Können???
Berger, Lindemann und die brasilianische Verlobte Mir scheint, daß „M. Kirschbaum“ in kreuts.net deshalb
ein so legeres Bild Bergers gewählt hat, um die Differenz zu dem betont steifen Outfit Lindemanns zu
betonen. Sulpicius hat ja schon ein wenig recht, daß man von der Kleidung eines Menschen auch auf seine
Persönlichkeit, zumindest aber auf sein Stil- und Geschmacksempfinden Rückschlüsse ziehen kann. Und
dank des Mitteilungsdrangs Lindemanns kennen wir ja auch den Stil seiner Wohnungseinrichtung. Beides,
seine Kleidung wie die Innenarchitektur seiner Wohnung lassen doch gewisse Probleme mit der Realität
vermuten. Berger hingegen beweist eine für einen geistig Konservativen erstaunliche Peppigkeit. Er pflegt
nicht die zeitlose Eleganz, sondern ist very trendy. Ist er nicht auch aktuell ganz Ratzinger-papalistisch?
Mich überzeugt beides nicht, wobei Lindemann – nicht zuletzt wegen seiner peinlichen Klage – eindeutig
die schlechtere Figur abgibt. Gegen Berger spricht die Hartnäckigkeit, mit der dem letztlich bemitleidenswerten
Lindemann nachsetzt und die Bosheit gegen dessen brasilianische Verlobte – die zumindest den Fotos nach
einen sehr netten, intelligenten und angenehmen Eindruck macht. Wahrscheinlich ist sie der Lichtblick
im Hahnenkampf der beiden reifen Junggesellen.
#29 Karl Murx 15:35:09 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Mein Beitrag war aus guten Gründen gelöscht worden Ich ziehe da zwar nichts zurück. Ich hatte aber
dennoch voreilig gehandelt. Warum das wieder aufwärmen?
#27 Tridentinus 15:23:14 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Das heisst aber nicht, dass man exklusiv von Äusserlichkeiten auf das Innere schliessen darf. Est recht
nicht, wenn es gar keine bemerkenswerte Äusserlichkeit zu bemängeln gibt. Was ist zB an Jeans so verwerflich?
#24 M. Kirschbaum 15:15:04 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Sulpicius Zu Ihren Klamottenkommentaren wurde bereits schon mal das nötige gesagt. Ich zitiere einfach
mal: „Die Kommentare unter den Bildern erinnern an jene von zwei alten Damen, die ihr Picknick am Rande
eines FKK-Strandes aufgebaut haben, von dort aus alles ganz genau, ausgestattet mit einem Opernglas, betrachten
und jedes Detail mit lustvollem Entsetzen kommentieren. Mit jenem moralischen Entsetzen, das jedem Kundigen
von dem stillen Leid spricht, nicht an dem Treiben teilhaben zu dürfen.“
#23 Tridentinus 15:14:31 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Karl Murx/Sulpicius @Karl Murx Bitte mehr Details zu Kravatte und (Pfr.) Fliege, klingt interessant.
@Sulpicius Unseriös ist das Bild nicht. Haben Sie zu viel in P. Schmidbergers Traditional Dress Codes
gelesen?
#21 Karl Murx 15:09:13 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Ist das eine Seifenoper? Das Problem ist doch, daß sich Berger und Lindemann gesucht und gefunden haben.
Beide scheinen sehr ausgeprägten Geltungsdrang zu haben. Daraus wird dann diese schmierige Komödie,
deren Zeugen wir hier sein dürfen. Übrigens: Gegen Bergers Freizeitkleidung ist nichts anzuwenden. Ich
habe wirklich Mühe das maurerische Kultrequisit Kravatte als Audruck gepflegter Kleidung ernst zu nehmen.
Für diejenigen, die es nicht wissen. An sich ist die Kravatte ein ähnliches Sklavenzeichen wie das Piercing.
Da sie aber in sich nicht häßlich ist, darf sie von Katholiken getragen werden. Das ist aber auch alles.
Gleiches gilt für die Fliege.
#20 Sulpicius 15:00:04 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Tridentinus Ihr Einlaß hat mit meiner Intention nichts zu tun. Wenn schon ein Photo im Internet als
„Theologisches“-Herausgeber, dann bitte seriös. So paßt es einfach zu gut zu „kreuts.net“. Innen und
außen bedingen sich gegenseitig, Sie kennen das doch…
#19 Tridentinus 14:48:56 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Sulpicius DDr. Berger ist natürlich nicht gezwungen immer in Schlips und Kragen zu sein. Die Farbe des
Hemdes gefällt mir auch nicht, ist aber laut Italien modisch. Das Photo ist sommerlich. Nicht jeder kann
wie Dr. Lindemann aussehen und gekleidet sein. Geschmacklos ist jedenfalls anders. Worauf oder auf wen
von beiden Sie das jetzt beziehen, überlasse ich Ihnen. Zum Thema haben Sie damit jedenfalls nicht beigetragen.
#17 Tridentinus 14:36:18 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Zustimmung Das zeigt aber, dass neokonservativ analog auch für bestimmte Katholiken verwendet werden
kann. Wenn man die von Ihnen zitierte „jetzige Situation“ Bergers sehr wörtlich nimmt, kann man Ihnen
nur beipflichten.
#16 Montfalcone 14:26:21 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@ Tridentinus: Nun ja, Neokonservatismus bezeichnet gängig zunächst eine spezifische politische Haltung,
die von ehemaligen Linken besonders in den USA eingenommen wird, nachdem sie durch die Realität des Sozialismus
usw. eines Besseren belehrt wurden – im Gegensatz zu den (oft monarchistischen, katholischen, südstaatlichen
o.ä.) „Paläokonservativen“ (was aber ein späterer Ausdruck ist). Natürlich wird er oft übertragen
angewandt, in den USA zumal auf nur sehr indirekt dem NK verbundene Politiker oder Strömungen (G.W. Bush
etwa). Ich beziehe mich re Dr. Berger ausschließlich auf seine veröffentlichten Schriften, und zwar
Glossen usw., nicht wiss. Arbeiten. Er mag ja auch sehr seriös sein, und er hat sicher sehr sympathische
und auch gelehrte Züge; ich sage nur ganz modest, daß es in den Augen von deutschen Berufungskommissionen
gute Gründe gibt (besonders in der jetztigen Situation), ihn nicht auf einen Lehrstuhl zu berufen.
#15 Tridentinus 14:15:56 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Montfalcone Ihr „eigentliches“ Verständnis der Kategorie „neokonservativ“ könnte evtl. interessant
sein. Bergers Sozialkompetenz kann ich nicht beurteilen. Bewerten Sie diese aufgrund seiner wissenschaftlichen
Aufsätze oder privater Äusserungen?
#14 Montfalcone 14:07:29 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Tridentinus: Die Skurrilität Lindemanns läßt Dr. Berger seriöser aussehen, als er ist (auch der Kontext
von kreuz.net natürlich). Eine Lubliner Habilitation kann man ernst nehmen, wenn man das möchte; eine
deutsche Berufungskommission wird das (bei einem Deutschen) nicht tun. Und seine Kommentare sind ebenfalls
nicht dazu geeignet, an staatlichen oder kirchlichen Hochschulen den Eindruck von Sozialkompetenz hervorzurufen.
Vielleicht werden auch solche Leute gebraucht, aber man wird sie kaum gerne im eigenen Kollegium haben
wollen. Das hat mit Neokonservatismus nichts zu tun (weder mit dem, wofür dieser Begriff eigentlich steht,
noch mit dem, was darunter hier meistens gemeint ist). Warum der Artikel auf kreuz.net erscheint, nun
ja…
Nun ja! Wenn ich mich dort www.kreuz.net/article.5377.html so umsehe, komme ich zu dem Ergebnis, daß
nicht Dr.Berger die Artikelschlacht losgetreten hat…
@ all Seht es anders herum: Was wollte Lindemann mit dem vergeigten Prozeß erreichen? 1. Seinen Namen
von jeglichen gegen Ihn zurecht erhobenen Vorwürfen reinwaschen! 2. Dr. Becker als etwas bloßstellen,
daß er nicht ist – und somit eine Rufmordkampagne initiieren! 3. Genügend Kohle bei dem Verfahren abgreifen,
um hinterher sein eigenes kleines katholisches Label gründen zu können! Dumm daran ist nur, daß die
Klage nicht nur abgewiesen wurde, sondern daß man generell gegen Lindemann entschied. Und wenn er hier
weiterhin so auf Dr. Berger rumhackt, zeigt dies nicht nur, daß er kein sportlicher Verlierer ist, sondern
daß die Vorwürfe, die allenthalben über ihn kursieren durchaus der Wahrheit entsprechen. Und dann sollte
man auf dieser Seite hier aufpassen, Auslandshosting schützt nicht vor deutscher Bestrafung.
Dann nochmal hier, es lebe copy&paste Naja, als Jurist bleibt mir nur, den Kopf über jenen Dr. Lindemann
zu schütteln, der ohne irgendeine Anspruchsgrundlage zu haben, mal ebenso einen Zivilprozess anstrengt.
Allerdings werden mit sowas auch meine Brötchen gebacken . Daher, sei’s drum! Die katholische Tradition
leidet nach wie vor darunter, zu viele peinliche Selbstdarsteller in ihren Reihen zu haben. Hier muss
die Zeit helfen, besser zu werden und vor allem der Geist GOTTES, der zur Wahrheit führt. Schade ist
zudem, daß Dr. Berger gerade in diesen Zeiten, in denen der Kampf langsam Früchte zeigt, meint sich
weiter an den kleiner werdenden Töpfen der Amtskirche laben zu müssen, statt jene Früchte der echten
Katholizität zu erwarten. Irgendwann Hr. Dr. Berger hat das dt. Staatskirchensystem abgewirtschaftet,
dann wird „in die Röhre geschaut“. Bezeichnend am Artikel auf „kreuts.net“ ist aber die entwürdigende
Bezeichnung von Dr. Lindemanns Ehefrau/Verlobte als „aus Brasilien importiert“. Dies lässt tief blicken,
hinsichtlich des Menschenbildes dieser Leute. Es ist insbesondere daran zu erinnern, dass seinerzeit in
der Diskussion um das LebensPartG die Schwulen forderten, es möge darin auch ein Bleiberecht für ausländische
Partner garantiert werden. Hrn. Dr. Lindemann bleibt zu raten, seine Zeit zukünftig mehr in seine sich
anbahnende Familie und seinen Beruf zu stecken. Damit ist dem HERRN mehr gedient.
#9 Tridentinus 13:06:33 | Donnerstag, 19. Juli 2007
@Toby Berger ist sehr intelligent. Bis vor ein paar Jahren verkehrte er im anspruchsvolleren Traditionalistenmilieu.
Er erstellte gute Schriften zum Thomismus. Ja, er war der einzige Neothomist im dt. Sprachraum, der wissenschaftlichen
Anspruch erheben konnte, erhoben hat und auch ernsthaft wahrgenommen wurde. Er ist auch Dr. habil. Trotzdem
konnte er keinen Ruf an eine Universität erreichen. Das versuchte er zu ändern, indem er auf neokonserativ
umschwenkte. Das ist gescheitert, weil das univeritär im dt. Sprachraum nichtviel nützt. Dort sitzen
nochdie Altprogressiven. Und mit seiner Theologie ist er für die Neokonservativen zuanspruchsvoll. Seine
aktuelle Entwicklung kann und will ich nicht kommentieren. Jedenfalls schade um Theologisches!
#3 Tridentinus 12:16:17 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Natürlich ist Lindemanns Verhalten lächerlich! Doch auchDr. Bergers Entwicklung bedenklich. Besondersangesichts
der intellektuellen Voraussetzungen, die er mitbrachte. Schade.
#2 landorganist 11:46:53 | Donnerstag, 19. Juli 2007
Und das beweist, das es doch noch Gerechtigkeit gibt. Warum ist eigentlich kreuts-net eine homo-ideologische
Plagiatsseite??? Nur weil dort im Gegensatz zu hier, Homosexuelle nicht angefeindet werden? Dann müsste
hetz-net sich ja ehrlicherweise auch als pseudokatholische, antihumanistische, antisemitische, intolerante
Nachrichtenseite bezeichnen.
Ein Wichtigtuer und Spinner, den Dr. Berger endlich los wurde! Und wann beendet kreuz.net endlich seine
peinliche Existenz? Mit dem Erscheinen des Motu proprio gibt es keinen Grund mehr, sich weiter antikirchlich
zu betätigen und den Homo-Provokationen ein Forum zu bieten! Spart Geld und Zeit! – betet, arbeitet stattdessen
anständig!