[ « 142 143 144 145 146 » ]
Donnerstag, 19. Juli 2007 11:37
Der Schlagabtausch degeneriert
Der Herausgeber der bisher angesehenen konservativen Zeitschrift ‘Theologisches’ scheint seine persönlichen Kämpfe ohne Rücksicht auf Verluste zu führen.
Dr. Berger präsentiert sich auf kreuts.net mit Bild
Dr. Berger präsentiert sich auf kreuts.net mit Bild
(kreuz.net) „Dr. Lindemann – ein Fall für den Psychiater“. Das ist die kategorische Aussage des Titels eines jüngsten Beitrages von M. Kirschbaum.

Der Artikel wurde am 18. Juli auf der homo-ideologischen Plagiatwebseite ‘kreuts.net’ veröffentlicht.

Im Beitrag geht es um eine Auseinandersetzung zwischen dem Kölner Studienrat David Berger – dem Herausgeber der Zeitschrift ‘Theologisches’ – und einem bisherigen Mitarbeiter der Zeitschrift, dem Arzt Wolfgang Lindemann aus dem Nordelsaß.

Herausgeber Berger hatte dem Arzt vorgeworfen, Beiträge auf dem Internet-Portal ‘kreuz.net’ veröffentlicht zu haben und ihn deshalb von der Mitarbeiterliste seiner Zeitschrift gestrichen.

Auf Vermittlungsvorschläge wollte der Herausgeber nicht eingehen. Darauf verklagte Lindemann ihn vor Gericht.

Hinter M. Kirschbaum, dem Autor des Artikels gegen Wolfgang Lindemann, scheint Herausgeber David Berger selber zu stecken.

Er ist dafür bekannt, im Internet mit Pseudonymen aufzutreten, die sich an Personen inspirieren, die er als seine Gegner betrachtet.

Max Kirschbaum ist ein Mitarbeiter der lefebvristischen Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’.

Der jetzt publizierte Artikel von Kirschbaum/Berger hat das Ziel, den Rauswurf Lindemanns als Mitarbeiter von ‘Theologisches’ zu rechtfertigen.

Darin heißt es zum Beispiel, daß der entlassene Lindemann seine Beiträge für ‘Theologisches’ „bereits zuvor im Internet neben Bildern seiner Arzttasche, seines Hundes, von sich als Boxer oder mit seiner aus Brasilien importierten Verlobten“ publiziert habe.

Als Lindemann bemerkt habe, daß er „mit seinem peinlichen Auftreten“ für eine ernstzunehmende Zeitschrift wie ‘Theologisches’ immer weniger tragbar geworden sei und Berger sich daher zunehmend von ihm als Mitarbeiter zurückgezogen habe, sei er regelrecht aufdringlich geworden und habe Berger unbedingt persönlich in Köln besuchen wollen – so Kirschbaum/Berger in dem Artikel:

„Als Berger auch dies ablehnte, verlor der Arzt, der sich zeitweise auch im Bereich der Psychiatrie betätigte, anscheinend vollends die Nerven: Er zeigte Berger beim Amtsgericht an.“

Lindemann veröffentlichte auch seinen persönlichen Briefwechsel mit Berger.

„Nun ist die Veröffentlichung eines privaten Briefwechsels ohne Einverständnis aller Autoren bereits ein schwerer juristischer Verstoß“ – kontert Kirschbaum/Berger:

„Als besonders abstrus wurde allerdings all überall – selbst bei den eingefleischtesten Gegnern Bergers und Freunden Lindemanns – die Vorstellung des französischen Landarztes aufgenommen, das Gericht wäre an seiner Prüfung der charakterlichen Eignung Bergers als Herausgeber einer Zeitschrift interessiert.“

„Richter wissen“ – so der Kirschbaum/Berger-Artikel – „wie man sich ungebetene Plagegeister vom Hals hält und so vermerkte sogleich der zuständige Amtsrichter noch vor Beginn der eigentlichen Gerichtsverhandlung in einem Schreiben an Lindemann, es sei keine persönliche Anhörung des Klägers vorgesehen – auch sei es um seine Erfolgsaussichten sehr schlecht bestellt.“

Dieses Schreiben müsse Lindemann bereits vorgelegen haben, als er die Informationen für den besagten Artikel auf ‘kreuz.net’ lieferte beziehungsweise diesen selbst erstellte – glaubt Kirschbaum/Berger.

Lindemann habe sich etwas erhofft, was er „unseren naiven Freunden von kreuz.net“ vorenthalten habe:

„Er hatte in seiner Anzeige erreichen wollen, daß ihm ein größerer Geldbetrag aus der Kasse der Fördergemeinschaft der Zeitschrift ‘Theologisches’ – übrigens alles Spendengelder guter und opferbereiter Katholiken – als Aufwandsentschädigung zukommen sollte.“

Mit einer solchen Drohung habe er schon einmal bei einem kleinen Schweizer Verlag Erfolg gehabt, dem er sich als ehrenamtlicher Lektor „aufgedrängt“ habe.

Über die Anzettelung eines Skandals, vielleicht auch als Stillhalteprämie, habe er sich offensichtlich eine Aufbesserung seines Landarztbudgets erhofft:

„Doch alles lief schief“ – so Kirschbaum/Berger. Die Klage sei am 27. Juni 2007 vom Amtsgericht Köln zurückgewiesen worden.

Auch die Forderungen Lindemanns nach „gigantischen Geldsummen“ seien kurzerhand als obsolet vom Tisch gewischt worden:

„Was Lindemann bleibt ist nun vielmehr, daß er die gesamten Kosten des Gerichtsverfahrens zu tragen hat.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 61 Lesermeinungen:
Montag, 23. Juli 2007 21:47
santo domingo 2: Daß ich das noch erleben durfte…
die kreuts.netter bestätigen eine kreuz.net-Überschrift:
„Der Schlagabtausch degeneriert!“ Sogar mit passendem Bild…
Montag, 23. Juli 2007 15:43
Sozialkatholisch: @ kreuts.net
Soll das eine billige Werbekampagne für deine aussterbende Pappnasenseite sein?
Montag, 23. Juli 2007 14:57
kreuts.net/forum: also wirklich Herr Lindemann!
macht man denn

so etwas ?

mit Gewalt drohen ?
Samstag, 21. Juli 2007 17:37
santo domingo 2: Obskures Symbol?
Nö.
Das Tetragrammaton (JHVH oder יהוה) ist nichts weiter als die hebräische Schreibweise von Jahwe (Gott)! Da es im Judentum lange verpönt war, den Namen Gottes laut auszusprechen (kennen Sie das „Leben des Brian“ von Monty Python? „Er hat Jevova gesagt, steinigt ihn!“), wurde er mit Tetragramm oder Tetragrammaton umschrieben.
Mit Satanismus hat das überhaupt nichts zu tun.
Samstag, 21. Juli 2007 12:33
ExBochumer: Lindemann vs. Berger – ist doch egal.
Die „Kreuts.net“-Liga mit ihren Spekulationen und Vermutungen (Stichwort „Sockenpuppen“ usw.) ist doch eigentlich vollkommen inakzeptabel.

Zumal sie jetzt auch noch irgendwelche obskuren Symbole (Tetragrammaton usw.) auf deren Forumsseiten aufgenommen hat.

Also: Dem Satanismus nahestehend.
Freitag, 20. Juli 2007 15:28
cum te: Pünktchen = Margret Kirschbaum?
„Ich bin’s jedenfalls nicht.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 55 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net