Es gibt ein schlagendes Argument, warum der Papst die Alten Messe nie hätte freigeben dürfen. Der Pfarrer von Bedburg-Hau hat es vorgebracht. Pressesplitter zur Alten Messe.
„Im Bistum Mainz gibt es nach Dekan Norbert Kissel vom Dekanat Rüsselsheim
Schätzung unter 180 Pfarrern zwanzig, die sich für den alten Ritus interessieren. Erlernt haben sie
ihn bei Seminaren, die einige Exerzitienhäuser anbieten.“
Aus einem Artikel des hessischen Lokalblattes
‘Main-Spitze’ vom 11. Juli.
Befreit zum Gruppenzwang
„Was man in Wiesbaden mit den neuen Möglichkeiten
macht, das soll nun in aller Ruhe unter den Beteiligten besprochen werden, vor allem unter der Einbeziehung
der Synodalen, der Laien. Der Wiesbadener Stadtdekan, Hw. Johannes zu Eltz, glaubt, »daß es keine unabgesprochenen
Solo-Aktionen« Wiesbadener Pfarrer geben wird.“
Aus der Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Wiesbadener
Kurier’ vom 10. Juli.
Alt-Ritus-Therapie
„Ich kenne viele junge Mitbrüder, die zu uns kommen, um eben
diese Sakralität zu erleben. Sie nehmen das als Haltung mit in den neuen Ritus, ähnlich wie das alte
Pfarrer getan haben, als das Meßbuch Pauls VI. herauskam.“
Der Obere des Berliner Philipp-Neri-Instituts,
Hw. Gerald Goesche am 7. Juli vor Radio Vatikan.
Schon in Pension
Hätten Sie denn überhaupt Priester,
die das Ritual von damals noch beherrschen?
Propst Ansgar Lüttel: „Kaum, nein. Einer könnte es wohl,
aber der ist schon in Pension. Und ich selbst habe die alte Liturgie nie gefeiert.“
Aus einem Artikel
der in Bremen erscheinenden Tageszeitung ‘Weser Kurier’.
Kein Bock auf Alte Messe
„Gottfried Fellner,
Regionaldekan und Stadtpfarrer in der Dillinger Pfarrei St. Peter, erklärt gegenüber der ‘Donau-Zeitung’,
er werde den vorkonziliaren Ritus nicht mehr feiern, auch wenn ihm dieser noch bekannt sei.“
Aus einem
Artikel der Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’ vom 11. Juli.
Seele gerettet!
„»Wer glaubt, sein Seelenheil
hängt davon ab, die lateinische Messe zu feiern, dem steht unsere Kirche offen«, sagt Pfarrer Wilhelm
Ausel. Allerdings unter der schon genannten Bedingung, einen Priester mitzubringen.“
Aus der Tageszeitung
‘Westfälische Nachrichten’ vom 12. Juli.
Keine Alte Messe in Hallertau
„Die von der ‘Hallertauer Zeitung’
befragten Geistlichen reagierten auf die Nachricht aus Rom mit großer Skepsis, Unverständnis und zum
Teil sogar Ablehnung. Sie werden den so genannten Tridentinischen Ritus nicht in ihre Gottesdienstordnung
aufnehmen.“
Aus einem Artikel in der ‘Hallertauer Zeitung’ vom 14. Juli. Hallertau befindet sich im Zentrum
von Bayern.
Das gibt Kraft
„Pfarrer Jürgen Lürwer, St. Antonius Bedburg-Hau, hingegen hätte es besser
gefunden, wenn Benedikt diesen Schritt nicht gewählt hätte: »Das gibt den konservativen Kräften in
der Kirche Kraft.«“
Aus der Lokalzeitung ‘Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung’ vom 11. Juli.
Ende
der Diskriminierung?
Pater Franz Schmidberger nannte das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ „einen ‘wichtigen
Etappensieg’, einen ‘Sieg der Wahrheit’. Man sei ‘natürlich erfreut’, daß die tridentinische Messe,
‘die heilige Messe aller Zeiten’, wieder ‘volles Hausrecht’ in der Kirche habe. Jahrelang sei ‘den Leuten
unablässig eingehämmert worden, daß die Feier der alten Messe etwas Verbotenes’ darstelle. Die katholischen
Traditionalisten hätten sich ‘diskriminiert und ausgegrenzt’ gefühlt.“
Pater Schmidberger, deutscher
Distriktsoberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., im Gespräch mit dem Tageszeitung ‘Kölner Stadtanzeiger’.
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#42 Nachtlaterne 23:23:31 | Freitag, 20. Juli 2007
wir sollten alles… … prüfen und alles annehmen lernen was der frömmigkeit und guten taten dient.
wie sehr brauchen gerade auch kinder und jugendliche vorbilder der frömmigkeit. ich bin nur ein sündiger
mensch, aber die sehnsucht nach reinheit und echter frömmigkweit ist in mir nicht erloschen.
@ Fabianus Danke für den Auszug, allerdings ist darin einmal die Rede von männlichen Laien und dann
von Laien. Meint beides dasselbe? Nein, das entspräche nicht den juristischen Auslegungsregeln. Mit „Laien“
sind daher alle gemeint. Die Regelung über die männlichen Laien, die auf Dauer zu diesen Diensten bestellt
werden bezieht sich vor allem (wenn nicht ausschließlich?) auf Seminaristen, die während ihres Fortschritts
im Studium als Lektoren bzw Akolythen beauftragt werden. Das ist das, was von den niederen Weihen übrig
ist, mW kommt daher auch der Bischof hierzu ins Seminar.
@ maliems Der Ministrantendienst ist unliturgischer geworden und damit uninteressanter. Die alten Antworten
waren eine tolöle Herausforderung. heute geht es nur noch ums „Tisch-Abräumen“. Das kann ich bestätigen.
In der Neuen Messe haben die Ministranten im strengen liturgischen Sinneeigentlich so gut wie nichts mehr
zu tun, sie vertreten die Gemeinde nicht mehr beim Priester, sie geben keine Antworten mehr. Viele Ministranten
scheinen abgelenkt zu sein und schauen in die Gemeinde. Eigentlich erfüllen sie heute nur noch eine Art
Statistenrolle am Altar. Da sind vor allem die Muttis hocherfreut, wenn sie ihren Nachwuchs vorne sehen.
Aber was hat das noch mit Liturgie zu tun?
Gotthard also ist man in Rom Ihrer Meinung, nur das man aus römischer Sicht die Gottesdienste bei der
Priesterbruderschaft besuchen kann und sogar durch die Kollekte diese Bruderschaft unterstützen -lt.
einem Schreiben von Mons. Perl-! Zum Glück ist man in Rom nicht so hasserfüllt, wenn es um die Priesterbruderschaft
geht, wie Sie. Den Haß ist ein schlechter Ratgeber und sicherlich ist dies nicht eine Gabe des Heiligen
Geistes. Wenn Sie schon nur mit Haß und Polemik gegen die Priesterbruderschaft kämpfen, würde es vielleicht
glaubhafter, wenn Ihre Ausdrucksweise hier etwas mehr Achtung und Anstand vor „Andersdenkenden“ zur Geltung
bringt. Wo bleiben da die so hochgelobte Toleranz und Ökumene? Ihre Ausführungen erinnern mich manchmal
an einen Pfarrer Breitenbach aus Schweinfurt, der aluch gegen römische Entscheidung so polemisiert und
sich um keine Vorschrift kümmert, wie Sie dieses gegen die „Traditionalisten“ tun.
@kollektive Auch ich habe von keiner solchen Kollektive gehört. Wenn man Biographien der Priester liest,
begegnet einem oft „das erste Interesse“ durch den Ministrantendienst. Dafür Beweise zu liefern ist unnötig.
Wer’s nicht glaubt, soll’s halt nicht glauben.
Logos schrieb: „Der falsch als Enzyklika bezeichnete Text Pauls VI. ist das motu proprio MINISTERIA QUAEDAM,“
Richtig. Dieses Motu Proprio aus dem Jahr 1972 ist hier www.vatican.va/…eria-quaedam_lt.html nachzulesen.
Es bestimmt die „Dienste“ des Lectors und des Acolythen als „Nachfolger“ der niederen Weihen und dekretiert,
daß es für diese Ämter keine „Weihe“ gibt, sondern eine bischöfliche „Institutio“. Und weil diese
Dienste ausdrücklich Männern vorbehalten waren, setzt man sie in vielen Ländern auch nicht ein, sondern
macht Gebrauch von der Regelung des CIC 230, die allerdings nur „Ersatz-Lektorinnen“ ermöglicht. „Ersatz-Acolythinnen“
sind dort nicht vorgesehen und kann es folglich auch nicht geben. Messdienerinnen wurden einigen Nationalkirchen
auf Grund deren Drängens als Indult zugestanden, es wurde aber ausdrücklich festgelegt, daß kein Priester
Verpflichtet ist, in den von ihm gefeierten Messen Messdienerinnen einzusetzen. Wie so viele römische
Regelungen wurde auch diese in Deutschland durch Gruppendruck (vulgo: Mobbing) weitgehend ausgehebelt.
Festzuhalten ist, daß es auch nach „Außergebrauchsetzung“ der „niederen Weihen“ in der neueren Form
des römischen Ritus „iuxta venerabilem traditionem Ecclesiae“ spezielle vom Bischof übertragene Dienstämter
gibt, die nur von Männern wahrgenommen werden können. So liegt es auf der Hand, daß diejenigen, die
von dieser Tradition nichts halten, alles daran gesetzt haben, einen Ersatz für diese Ämter zu installieren,
der sich von der Tradition abwendet.
Messdienerinnen gibt es schon seit mind. 30 Jahren Außerdem gibt es Messdienerinnen erst seit rd. 20
Jahren. Stimmt nicht. Als ich vor 29 Jahren Messdiener wurde, gab es in meiner Pfarrei bereits seit einem
Jahr Messdienerinnen, also genau vor 30 Jahren. Dies war in unserer Stadt absolut kein Einzelfall. Die
Messdienerzahl ging jedoch nach Einführung innerhalb von 2-3 Jahren von über 60 auf 20 zurück und in
den 5-6 Jahren danach, in denen ich Messdiener war, übrigens auch meine Schwester, ging die Anzahl rapide
weiter zurück auf ca. 5-6. In den Jahren danach bis heute waren es immer nur sehr wenige. Die Zahl stieg
nie wieder an und das in einer großen Pfarrei. In vielen Gemeinden ist zu beobachten, dass mit der Einführung
des Messdienerinnendienstes die Zahl der Messdiener schnell in den Keller sinkt. Oft gibt es dann mehr
Messdienerinnen als männl. Messdiener.
motu proprio Der falsch als Enzyklika bezeichnete Text Pauls VI. ist das motu proprio MINISTERIA QUAEDAM,
mit dem der Papst die sog. niederen Weihen neu ordnet (Einführung des Akolythen und Lektors), 15.8.1972.
Nr. 7 des motu proprio: „VII. Institutio Lectoris et Acolythi, iuxta venerabilem traditionem Ecclesiae,
viris reservatur.“ Die Weihe zum Diakon und Priester setzt das Akolythat und Lektorat voraus. Das motu
proprio spricht nicht von Ministranten.
Tisch abräumen Also, dass die alten Antworten für die Messdiener eine solche Herausforderung und so
spannend sind kann ich absolut nicht nachvollziehen. In unsere Geimeinde wird eine Mess im alten Ritus
gefeiert und ich habe denen Angeboten, dass zu lernrn und zu verstehen, aber die wollten nicht (auch nicht
die Jungs!), was ich auch verstehen kann. Und: Die Kirchen sin leerer, und das Mädchen bei den Minis
sind hat die Kirchen auch gefüllt. Jaja, aber diese Mädchen würden nicht in die Kirche gehen, wenn
sie keine Messdiener wären, also sind die Kirchen doch voller…gel? und das es einen relativ kollektiven
Gruppeneintritt ins Seminar durch Minis gibt ist mir noch nicht brkannt, jedenfalls nicht in den letzten
150 Jahren… Für widersprüchliche Meinung bitte Beweise!
@ litterae sunt divitiae: Ja klaaaar. Die Menschen kommen nicht mehr in die Kirche, weil es da Messdienerinnen
gibt. Das ist eine Unterstellung Ihrerseits, denn das habe ich gar nicht geschrieben. Sie müssen schon
genauer lesen. Ich habe geschrieben, dass sich die Zulassung weiblicher Ministranten nicht fruchtbar hinsichtlich
der Gottesdienstbesucherzahlen ausgewirkt hat. Das ist eine ganz andere Aussage. Sinnvoller wäre es,
sich mit den theologischen und liturgiehistorischen Implikationen des Ministrantendienstes auseinanderzusetzen.
Es wäre gut, wenn man die Aussagen des gegenwärtigen Heiligen Vaters beim Linzer Priesterkreis 1991
in schriftlicher Form erhalten könnte. Weiß jemand, ob und wo sie veröffentlicht wurden?
@Toby Das stellt einen Traditionsbruch höchsten Ausmaßes dar und wirkt sich offenbar auch nicht fruchtbar
aus, was man an den weiter sinkenden Zahlen der Gottesdienstteilnehmer sehen kann. Ja klaaaar. Die Menschen
kommen nicht mehr in die Kirche, weil es da Messdienerinnen gibt. Merken Sie eigentlich nicht, was Sie
damit auch den Katholiken im Allgemeinen unterstellen? Wenn jemand wirklich sagt: „Ich gehe nicht mehr
in die Kirche, weil mich die Messdienerinnen stören.“ , dann war das mit Sicherheit auch nie ein sonderlich
überzeugter Kirchgänger. Außerdem gibt es Messdienerinnen erst seit rd. 20 Jahren. Und die Tendenz,
dass die Menschen ihr Interesse an der Kirche verlieren, ist schon seit Jahrzehnten festzustellen, lange
bevor es Messdienerinnen gab. Das hat diverse Ursachen, aber bestimmt keine so einfachen.
keine Enzyklika Es gibt keine „Enzyklika“ Pauls VI. aus dem Jahr 1972. Die letzte Enzyklika stammt aus
dem Jahr 1968 und trägt den Titel „Humanae vitae“.
Ministranten sind Ersatzkleriker 1991 hatte der damalige Kardinal Ratzinger bei der Theologischen Sommerakademie
des Linzer Priesterkreises erklärt, dass der Altardienst von weiblichen Ministranten auch mit dem Konzept
des Gegenübers von Priester und Volk in der erneuerten Liturgie unvereinbar sei. Dabei brachte er theologische
und liturgiehistorische Argmente zur Geltung. Demnach ist der Dienst des Ministranten auch bei der Feier
der neuen Messe eigentlich ein klerikaler Dienst, wobei die nicht geweihten Minisranten sozusagen als
Ersatzkleriker oder Quasikleriker fungieren. Drei Jahre später, 1994, gab Rom dann in Widerspruch zu
diesen klaren theologischen Aussagen auf den Druck insbesondere aus den deuschsprachigen Ländern nach
und erlaubte auch weibliche Ministranten. Das stellt einen Traditionsbruch höchsten Ausmaßes dar und
wirkt sich offenbar auch nicht fruchtbar aus, was man an den weiter sinkenden Zahlen der Gottesdienstteilnehmer
sehen kann. Aber ich wollte noch einmal zurück zu meiner Frage kommen: Was ist jetzt dran an den Exerzitienhäusern
im Bistum Mainz, in denen man angeblich den alten Ritus lernen kann? Wer organisiert das? Wer steckt dahinter?
Es wird sich doch wohl um private Veranstaltungen halten und nicht um offizielle Veranstaltungen der Diözese
oder einer Ordensgemeinschaft. Oder war das mit den Exerzitienhäusern eine Ente des hessischen Lokalblattes
„Main-Spitze“?
berufungspastoral ach gottchen, du hast ja so weit recht, wie das in den 70/80ern gesehen wurde. Aber
das ist eben reine Theorie. Die Praxis zeigt das damals unerwartete Ergebnis: Die Priesterberufe fehlen.
Deshalb ist das ein Auslaufmodell. Ich kann übrigens die oben genannte Theorie gut nachvollziehen. Ich
habe selbst vielen Mädchen den Altardienst beigebracht. das ist lange her. Die Realität zwingt uns heute
zur Rückkehr. Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Wenn der Papst in der Ministrantenpastoral Berufungspastoral
sieht. dann schätzt er die Lage ebenso ein wi ich es versucht habe, anzudeuten.
Unsinnig Das mit der Gruppendynamik männlicher Ministrantengruppen stimmt sicher – aber: Das ist nun
mal nicht der Sinn des Altardienstes. Ministranten sind keine „kleinen Priester“ oder „werdende Priester“,
sondern das Amt des Altardienstes ist ein Amt sui generis. Dass es über Jahrhunderte nur von Jungen ausgeübt
wurde (statt, wie es mindestens genauso sinnvoll wäre, von Erwachsenen) und dass manche Ministranten
später Priester wurden, ändert nichts daran, dass beides nicht der Sinn des Ministrierens ist. Wenn
also die Kirche zu der Meinung gekommen ist, dass Altardienst nicht nur von männlichen Personen, sondern
auch von weiblichen geleistet werden kann (und wieso auch nicht: In der Gemeinde sind ja auch Männer
und Frauen, und die werden durch die Altardiener repräsentiert, denn alles, was die Altardiener tun,
könnten, ja sollten sogar und haben in früheren Zeiten auch alle Gemeindemitglieder getan: Das Evangelium
mit Kerzen begleiten, die Gaben zum Altar bringen etc.), dann muss das gruppendynamische Argument nun
einmal zurückstehen – denn es hat mit dem Wesen des Altardienstes überhaupt nichts zu tun.
berufungspastoral früher: Messdiener sind Jungs, d.h. sie können theoretisch ins Seminar gehen. da gibt
es eine Gruppendynamik (schlimmes Wort? stimmt aber) Heute: Messdiener sind teils Jungs, teils Mädels.
Die Gruppendynamik (s.o.) fehlt. –-- Der Ministrantendienst ist unliturgischer geworden und damit uninteressanter.
Die alten Antworten waren eine tolöle Herausforderung. heute geht es nur noch ums „Tisch-Abräumen“.
Da gehen die Jungs lieber Fußballspielen.
Ministrantinnen Schwachsinn, ich kenne in meiner Stadt nur Pfarrereinen mit ausgewogenenm Bild, und ganz
ehrloich: Was ist an Ministrantinnen schlecht?
@maliems In meiner Pfarrei gibt es ein vierköpfiges Leiterteam der Messdiener. Zwei Jungen und zwei Mädchen.
Frauen sind vollkommen „integriert“. (dieses Wort erscheint mit äußerst schlecht, dennoch hoffe ich,
jeder weiß, was ich damit meine)Die Disziplin der Messdiener ist trotz der vier Leiter nicht besonders
gut.
Ministranten Was ein schwachsinn… Was spricht gegen Ministrantinnen? Es gab im Ritus extraord. nur keine
Mädchen wil ganz fürher (im Mittelalter) Ministranten da waren, dass der <pfarrerkeine messe alleine
liest UND weil die ministranten priesteranwärter waren, und was ist heute damit?
Ministrantinnen Osservatore Romano gelesen (eine der Juli-Ausgaben, dt.)? zum Ad-Limina-Besuch der Slowakischen
Bischöfe spricht der Hl. Vater über Berufungspastoral. Sein Rezept: Berufungspastoral durch Ministrantenpastoral.
Damit stellt sich Bene hinter Paul, denn überall da, wo es Ministrantinnnen gibt, fällt Ministrantenpastoral
als Berufungspastoral aus. Wie viele NOM-Pfarreien gibt es, wo nicht die Mädels bei den Meßdienern das
Zepter übernommen haben? nicht all zuviele. (Nebenbei: Bischof Hofmann hat als Kölner Dompfarrer eine
exzellente Ministrantenpastoral geleistet. Da gab’s keine Mädels am Altar. Weiß jemand, wie das jetzt
bei ihm in Würzburg aussieht?)
@Gotthard sorry, war gerade etwas plump- Danke für den Auszug, allerdings ist darin einmal die Rede von
männlichen Laien und dann von Laien. Meint beides dasselbe? Sorry nochmal, ich wünsche Ihnen eine ruhige
und gesegnete Nacht! Fabianus
@Fabianus damit Du mal auf den aktuellen Stand gebracht wirst: Im CIC (c. 230)steht: „§ 1. Männliche
Laien, die das Alter und die Begabung haben, die durch Dekret der Bischofskonferenz dafür bestimmt sind,
können durch den vorgeschriebenen liturgischen Ritus für die Dienste des Lektors und des Akolythen auf
Dauer bestellt werden; die Übertragung gewährt ihnen jedoch nicht das Recht auf Unterhalt oder Vergütung
von Seiten der Kirche. § 2. Laien können aufgrund einer zeitlich begrenzten Beauftragung bei liturgischen
Handlungen die Aufgabe des Lektors erfüllen. Ebenso können alle Laien die Aufgaben des Kommentators,
des Kantor oder andere Aufgaben nach Maßgabe des Rechtes wahrnehmen.“ Ich hoffe du hast nun eine unruhige
Nacht!
@ Gotthard diese Frage wird die Kirche verändern! Tun Sie doch nicht so. Wenn die Kirche die genannte
Enzyklika von ‘72 ernst nähme, dann wären Sie doch einer der Ersten, der laut aufschreien würde.
auf der webseite www.knerger.de findet man unter Paul VI. folgendes: „Eine 1972 erlassene Enzyklika schloß
Frauen von den Ämtern des Lektors und Ministranten weiter aus.“ Wer hat dies rückgängig gemacht, bzw.
verändert? Danke! Fabianus
@gregorH Offensichtlich hat Gotthard ein Problem mit der Priesterbruderschaft. mein Problem mit dieser
„Bruderschaft“ ohne kirchliche Anerkennung ist ähnlich dem Problem Roms mit diesem Verein: der Vorsitzende
ist exkommuniziert, seine drei wichtigsten Mitarbeiter ebenfalls… die dortigen Männer mit einer Priesterweihe
durch diese Exkommunizierten sind suspendiert – und dürfen keine priesterlichen Dienste und Aufgaben
vollziehen. In diesem Verein werden zuhauf Sakramenten-Simulationen vorgenommen – viele ungültige Ehen
geschlossen etc… Da für mich die Situation ganz klar ist – in Übereinstimmung mit dem Heiligen Stuhl,
habe ich kein Problem mit diesem Haufen. Ich nehme ihn wahr wie er ist – nicht mehr und nicht weniger!
Gotthard Stimmt Maurice Corvisier, der Hass gegen die Priesterbruderschaft ist sicherlich wegen deren
Kampf für die überlieferte Liturgie. Gott sei gedankt, dass unser Heiliger Vater diesen Mut hatte, mit
dem Motu Proprio die Tradition der Kirche wieder zu verkünden. o^/ Dass dieses natürlich mit Haß und
viel Häme verbunden ist, verwundert einen nicht. Was ich nur nicht verstehe, ist diese Polemik und schon
wirklich unverschämten Äußerungen gegen „Andersdenkende“! Es sollte doch möglich sein, mit normalen
sachlichen und Argumenten eine Meinung zu vertreten. Jedenfalls zeugt es nicht von christlichem Geist,
in abfälliger Art und Weise über andere zu schreiben. Aber wenn die Argumente ausgehen, wird halt polemisiert
und der „Gegner“ lächerlich gemacht. Nur, die Tradition der Kirche ist nach der Zeit der Verfolgung nun
doch wieder langsam am erblühen und die Pforten der Hölle werden sie nunmal nicht überwinden… :)3
Na eben, lieber Heinrich, na eben – das ist ja das Schlimme: unsere Kirche wurde als Vorreiter einer grauenhaften
Zerstörung benutzt, die sich in den siebziger Jahren so richtig austobte. Mir scheint, daß der Heilige
Vater, dieses aus eigenem Erleben erkennend, eben auch erkannt hat, daß er dazu ausersehen ist, das Ruder
sanft wieder in die katholische Richtung zu drücken. Der dümmliche Versuch von seiten der Modernisten,
dem Heiligen Vater Spaltungsintentionen in Richtung der FSSPX zu unterstellen, wirkt denn doch komisch.
Es wird glaubhaft berichtet, er habe als Kardinal unangemeldet die Seminarkapelle in Zaitzkofen besucht
und dort gebetet. Und daß er kurz nach seiner Papstwahl das Brustkreuz des hl. Papstes Pius X. getragen
hat, ist unbestritten und durch Fotos beweisbar. Es ist schon so, wie irgend jemand hier vor kurzem sinngemäß
schrieb: das ist noch nicht der Sonnenaufgang, aber es ist das ferne Leuchten der beginnenden Morgenröte.
Nicht nur getrost: nein! Froh und dankbar könen wir sein!
Werter GregorH, Sie schreiben: „Offensichtlich hat Gotthard ein Problem mit der Priesterbruderschaft.“
Mir scheint, daß der agent provocateur, der hier als „Gotthard“ auftritt, eher ein Problem damit hat,
daß trotz der Zerstörungsbemühungen nach einem gewissen Pastoralkonzil das Katholische immer mehr,
immer frischer und jünger Raum gewinnt, und das auf die Anstöße eines immerhin Achtzigjährigen hin.
Der größte Frust der Gotthards ist eben die Tatsache, daß der Heilige Vater die Messe aller Zeiten
wieder ermöglicht hat. Das wird bewirken, daß die Gotthards (wann? egal! aber: sicher!) in der Ecke
verschwinden, in die sie gehören – und damit haben sie nicht gerechnet. Ecclesia militans. Wir sind dabei.
Die Gotthards nicht. Die glaubten, schon gewonnen zu haben – und das ist ihr Frust. Die stammen nämlich
aus den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts, und wir grüßen aus der Zukunft. Was nicht heißt, daß
die Sache schon ausgestanden ist, ganz im Gegenteil. Aber: der Weg ist frei! Auf geht’s! Die Gotthards
haben die Siebziger-Nostalgie. Wir blicken in die Zukunft, die sich auf die Vergangenheit der heiligen
Kirche gründet. Was sind denn vierzig Jahre gegen zweitausend? und gar: gegen die Zukunft?
Gotthard Offensichtlich hat Gotthard ein Problem mit der Priesterbruderschaft. Man sagt ja, dass die schlimmsten
Kirchenfeinde und -hasser die abgefallenen Katholiken sind. Gotthard wird doch nicht ein von der Priesterbruderschaft
abgefallener sein?
Häuser Was sollen das für Exerzitienhäuser sein? Weiß da jemand etwas Genaueres? Wahrscheinlich Häuser
der Pius-Hanseln, in denen suspendierte Priester ihre Sicht der Liturgie und der Welt gegen bare Münze
zu vermitteln versuchen.
Exerzitienhäuser? Erlernt haben sie ihn bei Seminaren, die einige Exerzitienhäuser anbieten.“ Wie bitte?
Exerzitienhäuser, die Seminare zum Erlernen der Alten Messe anbieten??? Was sollen das für Exerzitienhäuser
sein? Weiß da jemand etwas Genaueres?
Dabei muss man bedenken … … dass von den 160 der 180 viele dabei sind, die den Alten Ritus nicht kennen,
und diesen nur darum nicht in Erwägung ziehen. Sobald sie ihn kennen, wird ein Teil dieser sich ebenfalls
dafür entscheiden. o^/
Wenn in allen katholischen Diözesen etwa zehn Prozent der Weltpriester regelmäßig die –-- –-- außerordentliche
Form des Römischen Ritus feiern würden, wäre das eine durchaus bemerkenswerte Anzahl. Und ich wette
ne Kiste Bier drauf das es dann mit der Zeit noch mehr werden.
20 von 180 Wenn in allen katholischen Diözesen etwa zehn Prozent der Weltpriester regelmäßig die außerordentliche
Form des Römischen Ritus feiern würden, wäre das eine durchaus bemerkenswerte Anzahl.