15:52:26 | Freitag, 20. Juli 2007
Was tun, wenn die eigenen Ordensgemeinschaften aussterben? Antwort: Man kann junge Ordensleute aus dem Ausland einführen – zum Beispiel aus den Niederlanden.

Der Apollinarisberg wird seit 2007 von einer charismatischen Gemeinschaft betreut.
© Wikipedia-Benützer
‘Arcturus’, Creative Commons(kreuz.net) Im März 1857 übernahmen die Franziskaner die Seelsorge auf dem Apollinarisberg in Remagen.
Der Ort gehört kirchlich zum Bistum Trier. Er liegt am Rhein – zwischen Koblenz und Bonn.
Der Apollinarisberg
ist eine bekannte Wallfahrtskirche der Region.
Zu Beginn der 70er Jahre bauten die Franziskaner ein neues
Klostergebäude. 1980 wurde der Apollinarisberg sogar Ausbildungsstätte für die Kleriker der Kölnischen
Franziskanerprovinz.
Doch dann kam der Niedergang. Am 31. Dezember 2006 zelebrierten die Franziskaner
auf dem Apollinarisberg die letzte Messe.

Wallfahrtskirche am Apollinarisberg,
© Dragonito, GNU-Linzenz Von Charismatikern übernommenDoch bereits im Februar 2007
kam ein Nachfolger – die charismatische „Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe“. Sie
hat jetzt den seelsorglichen Dienst in der Wallfahrtskirche übernommen.
Die Gemeinschaft wurde 1989
im niederländischen Maastricht – im Bistum Roermond – gegründet. Die beiden Gründungsfiguren sind Schwester
Rita Aichele und Hw. Bartholomé van Oudheusden
Schwester Aichele stammt aus Bayern. Sie war seit 1981
Mitglied bei der sehr liberalen Gemeinschaft der „Anbeterinnen des Blutes Christi“ im liechtensteinischen
Schaan.
Hw. Bartholomé van Oudheusden wurde im Jahr 1982 für die Diözese Roermont zum Priester geweiht.
Eine GebetserhörungMit der Zeit entstand um die zwei eine Gemeinschaft. Seit 1993 ist Sr. Rita-Maria
deren „Hirtin“.
Die Gruppierung ist bestrebt, eine Männer- und eine Frauenkongregation mit gemeinsamer
Leitung zu werden.
Seit 2006 gibt es auch den kontemplativen Zweig – die „Anbeterinnen der gekreuzigten
und auferstandenen Liebe“.
Die Gemeinschaft baut gegenwärtig in Maastricht ein Betagtenprojekt und ein
Haus des Gebetes auf.
Im Luftkurort Orscholz in der Diözese Trier entstehen ein Noviziat und Juniorat.
Im Juli des vergangenen Jahres besuchte Bischof Reinhard Marx von Trier den Ort.
Dabei bot er der Gemeinschaft
spontan den Apollinarisberg an. Die Gruppe war für den bischöflichen Vorschlag sehr offen: „Da wir schon
seit Jahren auf so eine Möglichkeit hofften, sahen wir dieses Angebot als Gebetserhörung.“
Der Gemeinschaft
gehören zur Zeit 14 Mitglieder an. Vier von ihnen haben ihr Zuhause auf dem Apollinarisberg gefunden.
Pater Bartholomé ist der neue Kirchenrektor. Mit ihm sind Pater Cornelius, Schwester Annamaria und Schwester
Marie-Thérèse auf den Apollinarisberg gezogen.
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Gotthard 22:45:55 | Freitag, 20. Juli 2007
#13
Bernd Stromberg 19:28:51 | Freitag, 20. Juli 2007
#12
Pascal123 17:42:10 | Freitag, 20. Juli 2007
#11
Bernd Stromberg 17:27:56 | Freitag, 20. Juli 2007
#10
Pascal123 16:58:30 | Freitag, 20. Juli 2007
#9
josé 16:56:16 | Freitag, 20. Juli 2007
#8
santo domingo 2 16:53:10 | Freitag, 20. Juli 2007
#7
HarroMeyer † 16:48:20 | Freitag, 20. Juli 2007
#6
Pascal123 16:43:12 | Freitag, 20. Juli 2007
#5
Bernd Stromberg 16:32:58 | Freitag, 20. Juli 2007
#4
Typ 16:20:01 | Freitag, 20. Juli 2007
#3
r.ruhrgebietler 16:12:23 | Freitag, 20. Juli 2007
#2
Gotthard 16:07:02 | Freitag, 20. Juli 2007