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Lächelnder Engel + Wieder frei + Nicht wörtlich gemeint + Dalai Lama für Frauenordination + Salz in die Wunde
Benedikt XVI. wirkt wie ein Engel
Benedikt XVI. wirkt wie ein Engel
© pixelio.de
Lächelnder Engel

Italien. Hw. Armando Durighetto ist in seinem Leben schon vielen Päpsten begegnet. Aber Benedikt XVI. sei besonders: „Mit seinem Lächeln erscheint er wie ein Engel. Ich liebe den Papst“, erklärte der Geistliche vor ‘Radio Vatikan’. Der 96jährige Pfarrer, der in der Nähe von Lorenzago die Cardore – dem Urlaubsort des Papstes wohnt – traf den Heiligen Vater vor vier Tagen.

Wieder frei

Philippinen. Der italienische Missionar Pater Giancarlo Bossi wurde am Donnerstag abend freigelassen. Pater Bossi war 39 Tage lang von muslimischen Fundamentalisten auf den Philippinen festgehalten worden. Auf einer Pressekonferenz erzählte er, daß ihn seine Geißelnehmer gut behandelt hatten. Benedikt XVI. wurde umgehend von der Freilassung informiert. Der Heilige Vater habe, so Vatikan-Pressesprecher Pater Federico Lombardi, jeden Abend für den Missionar gebetet.

Nicht wörtlich gemeint

Deutschland. Der Sektenbeauftragte des Bistums Essen, Pfarrer Gary Albrecht, glaubt, daß in den Harry-Potter-Büchern christliche Werte vermittelt werden. Für den Pfarrer finden sich in den Romanen tiefe christliche Botschaften, „auch wenn Gott nicht explizit vorkommt“: „Was mir an Harry Potter gefällt ist, daß das Gute letztlich den Sieg davonträgt“, erklärte er am Freitag der ‘dpa’. Die Verurteilung der Romane von einigen christlichen Gemeinschaften als „okkultisch“ und „teuflisch“ resultiere aus einer wörtlichen Auslegung der Bibel.

Dalai Lama für Frauenordination

Deutschland. Auf einer buddhistischen Konferenz in Hamburg sprach sich der Dalai Lama gestern für die Ordination von Frauen im tibetanischen Buddhismus aus. „Der Tag wird kommen, an dem die Frauenordination eingeführt wird.“ Es bedürfe dafür jedoch noch weiterer theologischer Forschungen.

Salz in die Wunde

Liebe evangelische Schwestern und Brüder! Ich kann es verstehen, wenn Sie die jüngste römische Erklärung schmerzt. Leider ist damit wieder Salz in eine offene Wunde gestreut worden; warum schon wieder und gerade jetzt, bleibt auch mir verborgen. Andererseits ist die grundsätzliche ökumenische Öffnung, die das Zweite Vatikanische Konzil gebracht hat, nicht zurückgenommen worden. Und das sollte man mindestens genauso beachten.

Der Bischof von Magdeburg, Mons. Gerhard Feige, schrieb einen Offenen Brief an die „evangelischen Christen“.
      
87 Lesermeinungen
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#87   Bokrug †   23:25:15 | Freitag, 31. August 2007
7 Engel der 7 Gemeinden
Er ist der auferstandene Christus, der in der Herrlichkeit Gottes thront, er hat die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt, er ist der Weltenrichter. Das Schwert, das aus seinem Mund kommt, bedeutet, dass er die Welt mit seinem Wort richten wird. Er hält die sieben Sterne als Symbol der Weltherrschaft in den Händen, sie bedeuten zugleich die Engel der sieben Gemeinden. Er schreitet einher unter dem hellen Licht der sieben Gemeinden und richtet seine Botschaft in sieben Schreiben an sie: Er warnt sie und schenkt ihnen zugleich Hoffnung in Bezug auf die Endzeit.
„Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“, heißt es im Prolog des Johannesevangeliums, „er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“ (Joh 1, 9-12). Damit ist der Ausgangspunkt der Apokalypse geschaffen: Die Welt, die ihn nicht erkannt hat (…) und die Kinder Gottes in dieser Welt.
Die Apokalypse, in Briefform verfasst, beginnt mit den Sendschreiben an die sieben Gemeinden in Kleinasien, es sind apokalyptische Sendschreiben an die Christengemeinden von Ephesus und Smyrna,von Pergamon und Thyatira, von Sardes und Philadelphia, und von Laodizea. Alle Gemeinden sind Sitz römischer Behörden. Die sieben Gemeinden sind Repräsentanten der christlichen Gemeinden in Kleinasien, und diese stehen in Kleinasien unter gewaltigem Druck
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#86   Rudolfus   02:31:51 | Freitag, 17. August 2007
@wiener / Der Papst auf der Cathedra Petri
verbindlich ist verbindlich. ok.
aber sie haben behauptet, dass hier eine unfehlbare ex-cathedra-äußerung vorliege.
und das ist falsch.
Ich behaupte nicht, daß eine außerordentliche Lehramtsäußerung explizit „von der Kathedra Petri“ vorliegt,
sondern eine ordentliche Lehramtsäußerung, implizit von der Kathedra Petri,
da der Papst eine andere irreversible Äußerung – auf andere Weise – benützt hat,
an die auch alle anderen Petrusnachfolger lehrmäßig gebunden sind.
Die lehrmäßige Bindung aller nachfolgenden Petrusnachfolger durch eine irreversible apostolische Äußerung in einem Lehrschreiben,
auch das ist eine aktualisierte lehrmäßige Unfehlbarkeitsausübung durch den Papst, aber im ordentlichen Lehramt, und somit nur implizit von der Kathedra Petri.
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#85   Brigitte Bussmann   09:20:36 | Freitag, 27. Juli 2007
An alle Gegner der Frauenordination
Lesen Sie bitte sorgfältig was Prof. Kügler meint. Es steht im kreuz-net von gestern.
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#84   Pünktchen   13:25:38 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Verbindlichkeit
Aus den Hervorbungen im folgenden Zitat aus „Ordinatio Sacerdotalis“ geht hervor, daß der Papst kraft seines Amtes eine verbindliche Entscheidung vorlegt. Ganz gleich, wie dies kirchenrechtlich zu werten ist, an dieser eindeutigen Festlegung kommt das Lehramt für alle künftigen Zeiten nicht vorbei. Es müßte also in Widerspruch zu sich selbst treten, wollte es irgendwann eine sachlich andere Verlautbarung in der Frage der Frauenordination herausgeben.
Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben… www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm
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#83   wiener   13:25:08 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
verbindlich ist verbindlich. ok.
aber sie haben behauptet, dass hier eine unfehlbare ex-cathedra-äußerung vorliege.
und das ist falsch.
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#82   Kurt K.   13:21:39 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Bin kein Kirchenrechtler, aber:
Eine Erklärung des Papstes ist NUR DANN unfehlbar, wenn er „ex cathedra Petri“ spricht. Nur mit dieser Formel wird aus einer erklärung ein unfehlbares Dogma.
Verbindlichkeit bedeutet nur, dass Gläubige es im Moment glauben müssen. So sind die allermeisten Glaubensinhalte zwar verbindlich, aer eben keine Dogmen.
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#81   Rudolfus   13:11:36 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Das Apostolische Schreiben ist als verbindlich klassifiziert.
Lesen Sie das Schreiben doch selbst.
Verbindlich ist verbindlich.
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#80   wiener   13:09:49 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
danke für diese antwort.
und jetzt sagen sie mir bitte, wo der hl. vater das schreiben „ordinatio sacerdotalis“ wörtlich als „unfehlbare“ bzw. „ex cathedra“-äußerung klassifiziert hat?
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#79   Rudolfus   13:07:53 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Es kommt darauf an,
wie der Papst ein Schreiben wörtlich klassifiziert, und welchen Bereich es betrifft.
Die Unfehlbarkeit des Lehramts bezieht sich zudem nur auf Glaubens- und Sittenfragen.
Davon zu unterscheiden sind disziplinäre Bestimmungen.
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#78   wiener   13:05:10 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
Das Pastoralkonzil ist nur ein Pastoralkonzil.
… dessen aussagen vom papst als verbindlich festgestellt und approbiert wurden!
und ihrer eigenen logik folgend demnach unfehlbar sind.
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#77   Rudolfus   13:00:34 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Der Papst muß den Verbindlichkeitsgrad seiner Lehren selbst angeben.
Verbindlich beim Papst heißt verbindlich – ein verbindlicher Glaubensinhalt ist unfehlbar.
Das Pastoralkonzil ist nur ein Pastoralkonzil.
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#76   wiener   12:57:34 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
gehe ich recht in der annahme, dass sie die dogmatische konstitution „lumen gentium“ des zweiten vatikanischen konzils demnach ebenfalls als unfehlbare lehre anzuerkennen bereit sind?
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#75   Rudolfus   12:54:56 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Ausschlaggebend, ob eine Erklärung des Papstes unfehlbar (ex cathedra) ist,
ist, wie der Papst seine Erklärung selbst deklariert.
Eine dogmatische Erklärung, die der Papst als „verbindlich“ erklärt ist – verbindlich: also für alle Zeit.
Und das ist unfehlbar!
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#74   wiener   12:51:25 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
moment mal – umgekehrt müsste die frage lauten:
warum sollte eine feststellung des ordentlichen päpstlichen lehramtes auf einmal eine des außerordentlichen werden? dogmatische erklärungen „ex cathedra“ gehören dem außerordentlichen lehramt an – und sie werden wissen, wie viele dieser erklärungen es seit der definition der päpstlichen unfehlbarkeit gegeben hat.
sind – ihrer logik folgend – etwa „dogmatische konstitutionen“ eines konzils, sobald sie vom papst bestätigt werden – ebenfalls als äußerungen „ex cathedra“ zu werten?
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#73   Rudolfus   12:46:33 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Wieso soll eine verbindliche dogmatische Erklärung des Papstes
auf einmal nicht ex cathedra sein?
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#72   wiener   12:43:57 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
dass der papst in „ordinatio sacerdotalis“ diese frage geklärt hat, steht ja auch nicht zur debatte (siehe auch die damalige erklärung des präfekten der glaubenskongregation hierzu).
es ist aber schlichtweg falsch, zu behaupten, es läge eine „ex cathedra“-äußerung vor.
wie beantworten sie meine andere frage?
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#71   Rudolfus   12:41:05 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Die Unfehlbarkeit des Papstes
Der Papst ist unfehlbar, und hat eine Frage geklärt und diese Klärung als verbindlich erklärt.
Damit ist diese Erklärung unfehlbar (ex cathedra).
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#70   wiener   12:39:07 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
sprach christus auch durch den mund des papates, als das schisma und die exkommunikation von erzbischof lefebvre nach seinen unerlaubten bischofsweihen festgestellt wurde?
im übrigen:
mit „ordinatio sacerdotalis“ liegt keine ex-cathedra-äußerung des papstes vor, das sollten sie eigentlich wissen.
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#69   Rudolfus   12:32:25 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt K. / Ihr Satz
ist völlig sinnlos.
Christus hat die Kirche gegründet und darum gilt auch Christi Gesetz.
Der Papst ist unfehlbar und hat die Frage unfehlbar geklärt.
Wenn Sie das nicht glauben, sind Sie nicht katholisch.
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#68   Kurt K.   12:30:21 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Rudolfus:
Zirkuläre Logik ist keine.
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#67   Rudolfus   12:28:53 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt K. / Christus und das Verbot der Frauenpriester
Zur Ordination hat er GAR NICHTS gesagt.
Christus hat die apostolische Ordination eingeführt, deswegen hat Er sogar sehr viel dazu gesagt, nämlich persönlich.
Durch den Mund des Papstes sprach Christus zuletzt 1994, als Johannes Paul II. die Frauenpriesterweihe verbindlich ausgeschlossen hat – päpstlich verbindlich ist päpstlich unfehlbar (ex cathedra Petri).
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#66   Strepto von Kokke   12:21:57 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt K.
War Jesus reich?
Ja, denn ER kam in sein Eigentum!
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#65   Sozialkatholisch   12:03:35 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Kurt
Wenn Jesus Frauen im Apostelamt gewollt hätte, hätte er damals schon welche in das Apostelamt berufen.
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#64   Kurt K.   11:58:12 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Sozialkatholisch / @ Müller
@ Sozialkatholisch: Hä? Können die das auch in einem für mich Doofi verständlichen Text ausdrücken?
@ Müller: Was Jesus gewollt hat, hat er auch gesagt und getan. Was er nicht gewollt hat, hat er nicht gesagt und getan!
Ja? Und genau das führt auch die Kirche aus, ja? War Jesus reich? Haben seine Jünger aufwendigste liturgische Gewänder und Hohe Hüte getragen?
Und natürlich hat Jesus gesagt, was er nicht will, nicht nur, was er will. Zur Ordination hat er GAR NICHTS gesagt. Nichtmal, dass es sowas überhaupt geben soll. Diese ganze Kirche baut sich auf auf dem einen „Petrus=Felsen“ – Zitat.
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#63   Müller   11:26:25 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt K.:
Noch einmal: Aus den Handlungen und Anweisungen Jesu ist deutlich, dass er Männer in das Apostelamt berufen hat. Mehr wissen wir nicht. Mehr brauchen wir auch nicht zu wissen, wie Sie selbst schreiben: Was Jesus gewollt hat, hat er auch gesagt und getan. Was er nicht gewollt hat, hat er nicht gesagt und getan!
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#62   Rudolfus   11:24:11 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Die Frage nach der Nichterwählung der Frauen zum Priestertum
hat die Kirche unter Johannes Paul II. bereits verbindlich geklärt.
Die Aufgabe der Frau ist es, Mutter zu sein, und nicht Priester zu sein.
Auch kinderlose Frauen behalten ihren mütterlichen Geist.
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#61   Sozialkatholisch   11:20:02 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Kurt
Alle wichtigen Gesetze hat Jesus gepredigt, wieso dann nicht das ach so eherne Gesetz, dass Frauen keine Priester sein sollen?
Weil die Frage nach dem Priestertum für die Frau wichtig ist und er alle wichtigen Gesetze gepredigt hat.
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#60   Kurt K.   11:01:51 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Wenn Jesus Frauen als Apostel gehabt haben gewollt hätte, dann hätte er auch damals schon welche in den Aposteldienst berufen.
Und da ist sie wieder: die seltsame Theorie, aus dem unterlassen von Dingen zu schliessen, dass das irgendwie Gesetz sein solle.
Alle wichtigen Gesetze hat Jesus gepredigt, wieso dann nicht das ach so eherne Gesetz, dass Frauen keine Priester sein sollen?
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#59   Strepto von Kokke   10:54:53 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt K. – Grund
Und jetzt noch ne Sinnfrage: Warum sollte Gott es verbieten, dass Frauen ordiniert werden? Sind diese in seinen Augen weniger Wert als Männer? Oder was ist da der Grund?
Indem sich die Frauen demütig, der durch den Heiligen Geist geleiteten Kirche vertrauend unterwerfen und keine Ämter anstreben die ihnen nicht zustehen, wird ihr Lohn im Himmelreich einstens umsogrösser sein.
Frauen, die sich Schmeissfliegen gleich immer wieder auf den gleichen dummen Haufen zeitgeistiger Verwirrung stürzen, werden dagegen den gerechten Lohn empfangen für ihren Ungehorsam und die viele Schreibarbeit, die sie dem ersten Staatssekratär des Vatikan bereiten. :-D
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#58   Pünktchen   10:42:21 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Müller – Bussmann
Ich stimme Ihnen mit Ihren Anfragen an Frau Bussmann zu, Müller!
Was die folgende Frage jedoch betrifft:Wieso gehören Sie denn einer Kirche an, die Chrisuts Ihrer Meinung nach so verraten hätte?
muß ich Sie darauf hinweisen, daß Frau Bussmann sogar der Meinung ist, daß es einen „Christus“ überhaupt nicht gibt und dieser eine Erfindung von Paulus sei.
Frau Bussmann gibt am 7. Juli 2007 10:06 www.kreuz.net/reader.1140.html Uhr zu Protokoll: es gebe keine „Kirche Christi“ und auch keinen „Christus“.
Kirche ist für Frau Bussmann offenbar nur die Quelle, aus der ihr monatliche Dienstbezüge zufließen, wenn auch unklar ist, worin ihr „pastoraler“ Dienst noch bestehen soll, hat sie doch Kirche und Christentum zur Gänze aufgegeben!
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#57   Sozialkatholisch   10:41:23 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ kurt
Jesu hat für seine Lehre bis in den Tod eingestanden, Jesus hat die Rolle der Frau revolutioniert. Im Gefolge Jesu waren Frauen die alles für Jesus verlassen haben.
Wenn Jesus Frauen als Apostel gehabt haben gewollt hätte, dann hätte er auch damals schon welche in den Aposteldienst berufen.
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#56   Kurt K.   10:34:56 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Müller
Mir ist es nicht schlüssig, gerade bei der Berfuung der Apostel dann Christus als jüdischen Mann hinzustellen, der ganz in den üblichen Gepflogenheiten seiner zeit und Gesellschaft gefangen war.
Ich glaube nicht, dass Jesus in den Gepflogenheiten „gefangen“ war. Nur wollte er ja, dass seine Mitmenschen seine Lehren annehmen. Und das hätten sie vielleicht nicht getan, wenn er Frauen zu seinen Jüngern gemacht hätte.
Mit Frauen in der Öffentlichkeit reden und sie zu Predigern zu machen sind zwei paar Schuhe. Das erstere war nicht üblich, das zweitere hätte aber von den Zuhörern der Predigerinnen verlangt, dass sie ihre Traditionen brechen, bevor sie bekehrt waren. Zudem war es damals wahrscheinlich wirklich schwierig, ungebundene Frauen aufzutreiben, die sich Jesus aus freiem Willen und ohne deren Familien vor den Kopf zu stossen, hätten anschliessen und mit ihm durch die Gegend hätten ziehen können. Entweder waren die Frauen noch Mädchen und lebte bei den Eltern oder sie waren verheiratet und lebten bei ihren Männern. Frauen, die frei waren, zu tun und zu lassen was sie wollten, gabs nicht viele. Und wenn man eine neue Religion einführen will, dann sollte man sich schon der Gesellschaft anpassen, jedenfalls was Äusserliches angeht, um nicht von Anfang an negativ aufzufallen, ohne dass die Menschen überhaupt von der neuen Lehre etwas mitbekommen haben.
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#55   Müller   10:14:23 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt K.:
Wenn Sie sich die Evangelien aufmerksam durchlesen, dann sehen Sie, dass Jesus Christus gerade immer wieder die Schranken und Konventionen seiner Zeit durchbrochen hat. Frauen waren in seinem Gefolge, er unterhielt sich in aller Öffentlichkeit mit Frauen usw. Das macht doch deutlich, dass CHristus gekommen ist, um die Grenzen zu durchbrechen, die Menschen sich, auch durch ihre Schuld und ihr Vergehen, setzten. Christus hat wirklich etwas ganz Neues begonnen.
Mir ist es nicht schlüssig, gerade bei der Berfuung der Apostel dann Christus als jüdischen Mann hinzustellen, der ganz in den üblichen Gepflogenheiten seiner zeit und Gesellschaft gefangen war.
Zu Frau Bussmann fällt mir wirklich nichts mehr ein. Da ist ja überhaupt kein sensus fidelium, wo haben Sie denn Theologie studiert?
Wieso gehören Sie denn einer Kirche an, die Chrisuts Ihrer Meinung nach so verraten hätte?
Haben Sie schon mal an Ihrer Unfehlbarkeit gezweifelt?
Oder hat Ihnen die ein Konzil unter Gleichgesinnten zugebilligt?
Übrignes: Warum treten Sie so vehement für einen ehemaligen Pfarrer Ihrer Gemeinde ein, wenn das amt, das er bekleidet, doch unbiblisch ist und Christi Willen widerspricht?
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#54   Kurt K.   09:59:50 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Müller / Frauenordination
Also für meine Begriffe ist die Argumentation, dass Jesus nur männliche Jünger hatte und daher die Frauenordination verboten sei nicht schlüssig. Jesus war Jude. Jetzt schauen Sie sich heute mal die strenggläubigen Juden an. Da sehen Sie kaum Frauen auf den Strassen. Zu Jesu Zeit und in der Gesellschaft hatten die Frauen nur wenig Einfluss und wenig Rechte. Da wären weibliche Prediger wahrscheinlich nicht sehr einflussreich gewesen.
Heute hingegen haben Frauen (zumindest auf dem Papier) die gleichen Rechte wie Männer und einen grossen Einfluss auf das öffentliche Leben. Es ist heute eine völlig andere Situation.
Die Argumentation allgemein, dass dieses oder jenes verboten sei, weil Jesus das _nicht_ gemacht habe oder es _nicht_ in der Bibel stehe, ist per se unsinnig. Dann wären verdammt viele Dinge zu tun verboten.
Und jetzt noch ne Sinnfrage: Warum sollte Gott es verbieten, dass Frauen ordiniert werden? Sind diese in seinen Augen weniger Wert als Männer? Oder was ist da der Grund?
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#53   Brigitte Bussmann   09:46:16 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Müller
Liebe Frau oder Herr Müller,
richtig, die Kirche hat von Christus keine Vollmacht Frauen zu Priestern zu weihen, aber sie hat auch keine Vollmacht Männern zu Priestern zu weihen, denn wer oder was ist Christus??? Hier müssen sie mal die paulinischen Hintergründe sehr genau befragen, denn den Priester im heutigen Sinn gab es zu Paulus Zeiten überhaupt nicht. Die nachkonstantinische Kirche wirf hier doch einiges durcheinander. Sie müssen dringend auch mal den Begriff Presbyter der frühen christlichen Zeit hinterfragen, wer oder was ein Presbyter war?? Es war niemand der „geweiht“ wurde im heutigen Sinn.
Warum fängt die Kirche nicht einfach mal an Frauen zu Diakoninnen zu weihen??? Das wäre doch schon mal ein Schritt zum Weiheamt, denn die Würzburger Synode wurde von allen Bischöfen in „moderner“ kirchlicher Zeit unterschrieben. Mehr will ich ja auch im Augenblick gar nicht einmal erreichen. Die Herren Oberhirten sollen nur einmal zu ihrem Wort stehen und nicht immer wie die Katze um den heißen Brei herumlaufen. Dieser Tatsache müssten Sie und Pünktchen einfach mal zustimmen, denn sonst verstehen Sie wirklich nicht viel vom Treiben der Oberhirten und von deren Diskriminierung Frauen gegenüber.
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#52   Müller   09:56:05 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Frau Bussmann:
S.H. Papst Johannes Paul II. hat es deutlich gemacht: Die kirche hat von Christus überhaupt keine vollmacht, Frauen zur Weihe zuzulassen. Damit verrät man nicht etwas, wie Sie es Pünktchen vorwerfen.
Christus hat das Amt in der kirche seinen Aposteln übertragen. Erklären Sie mir mal die Textstelle, die belegt, dass bei jener Amtsübertragung Frauen anwesend gewesen wären. Die kirche kann nur das weiter geben, was sie von Chrisuts empfangen hat, und nicht das, was der „Mainstrweam“ vorgaukelt. Übrigens: Nicht jeder Mann hat das Recht auf Priesterweihe, das es nämlich nicht gibt.
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#51   Brigitte Bussmann   09:46:50 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Pünktchen
Wer oder was ist denn Kirche????
Zur katholischen Kirche gehört jeder, der in diese Kirche getauft wurde, der in diese Kirche konvertierte oder übergetreten ist oder der mit dieser Kirche uniert ist bzw. noch nicht in diese Kirche eingetreten ist, sich aber geistig mit ihr verbunden fühlt.
Hier wird auch von der Gesamtkirche gesprochen.
Aber die Herren Bischöfe vertreten leider fälschlicherweisse, dass nur sie allein Kirche sind, wenn sie behaupten, dass Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen zu Priestern zu weihen. Wer gibt denen denn die Vollmacht dazu??? Gott??? Jesus???? Da sollen sie doch erst einmal mit der Diakonninenweihe anfangen. Das wurde sogar von ihnen unterschrieben und dazu hatten sie dann wohl die Vollmacht oder???
Die Kirchenmänner wollen einfach ihre Macht nicht abgeben und sie fürchten die Frauen, weil sie ja die Verführerin des Mannes schlechthin ist. Und mit der überaus heiligen Zölibatsverpflichtung wäre dann ja auch Schluss.
Ích kann nicht verstehen, dass Sie als Frau so einen Unsinn nachplappern und ihr Frausein verraten.
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#50   Pünktchen   10:14:24 | Dienstag, 24. Juli 2007
Wolfgang
Es ist wahr: niemand hat einen Anspruch darauf, Priester zu werden! Die Weihe zum Priester setzt die Berufung voraus, die der Kandidat in mehreren Jahren der Vorbereitung überprüfen muß und die von der Hl. Kirche bestätigt wird. Frauen sind objektiv nicht zum Priesteramt berufen, mögen sie auch subjektiv eine „Berufung“ (nämlich eine Neigung) zum Priesteramt verspüren. (Eine intellektuelle und charakterliche Eignung kann auch vorliegen, sie ersetzt aber nicht die objektive, kirchlich bestätigte Berufung!)
In vielen Fällen wird bei den selbsternannten KandidatInnen fürs Priesteramt sichtbar, daß ihr Evangelium eher der Feminismus ist als Jesus, der Christus und Heiland der Welt. Frau Bussmann ist dafür das beste Beispiel www.kreuz.net/reader.1140.html. Jesus ist ihr nämlich erklärtermaßen kein „Christus“ mehr, kein „Kyrios“ und „Sohn Gottes“ und verbindlich am Neuen Testament erscheint ihr nur noch das, was möglichst nicht von Paulus oder Johannes stammt (es sei denn, es ließe sich feministisch ausdeuten, dann darf es auch wieder ein bißchen „Paulus“ sein!): Kirchengeschichte, Dogmen, Frömmigkeitsleben: schlicht alles soll nach dem Maßstab des Feminismus be- und abgeurteilt werden.
Die Kirche verkündet jedoch definitiv www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm, daß sie „keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“
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#49   Brigitte Bussmann   09:37:18 | Dienstag, 24. Juli 2007
Wolfgang
Lieber Wolfgang, wenn Sie sagen, dass ich von Buddhismus keine Ahnung hätte, dann muss ich sagen, Sie auch nicht, denn Buddhismus ist nicht gleich Buddhismus und der tibetanische Lamabuddhismus ist eine ganz andere Art und keine Vermischung mit dem Hinduismus. Und gibt es nicht diese Denkweise, dass die Frau erst ein Mann werden muss nicht auch in der biblischen Lehre, wenn Jesus diesbezüglich befragt wird?
Klar, diese Menschen, seien es Buddhisten irgendwelcher Form oder sei es die biblische Lehre hatten nicht das biologische Wissen, das wir heute haben. Aber katholische Kirche heute, sollte dieses Wissen haben, dass jede embryonale Form zunächst weiblich ist.
In der Antike hatten Frauen sehr hohe Rechte, denken wir mal an Agypten. Hier konnten Frauen und Männer Pharaonen sein. Und ein Pharao bedeutete immer Gottessohn-tochterschaft.
Wenn Sie das Nein der Ordination der Frau damit rechtfertigen wollen, dass die Frau einen hohen Wert in der katholischen Kirche hat, dann muss ich dem absolut widersprechen. Sie sind keine Frau und können dies gar nicht beurteilen. Und wenn amnesty international von der katholischen Kirche nicht gern gesehen wird, so nur deshalb, weil diese Organisation schon öfter der katholischen Kirche Verstoß gegen die Menschenrechte vorgeworfen hat. Nur ein katholischer Mann kann Priester werden, so steht es im Kirchenrecht. Und das ist Diskriminierung pur. o^/
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#48   Defensor Fidei   17:30:15 | Montag, 23. Juli 2007
Salz in die Wunde?! Ja, was den nun??
Der Bischof von Magdeburg schrieb:
„Liebe evangelische Schwestern und Brüder! Ich kann es verstehen, wenn Sie die jüngste römische Erklärung schmerzt. Leider ist damit wieder Salz in eine offene Wunde gestreut worden; warum schon wieder und gerade jetzt, bleibt auch mir verborgen.“
Gott sei Dank, dass andere Bischöfe in Deutschland hier klarer sehen. Für den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke ist die Kritik der evangelischen Kirche am neuesten Vatikan-Dokument zum Kirchenverständnis nämlich nicht nachvollziehbar:
Er verstehe die Aufregung der Protestanten über das Schreiben aus Rom nicht, sagte er der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. „Wenn jemand konsequent Protestant ist und sich an den Reformatoren orientiert, müsste er doch, so wie der Papst das tut, dazu stehen, dass die evangelische Seite ein anderes Kirchenverständnis hat als die katholische.„Die Aufregung des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, provoziere die Frage nach der evangelischen Identität, so Hanke.
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#47   wolfgang e.   10:31:42 | Montag, 23. Juli 2007
Liebe Frau Buassmann:
„es geht um das Prinzip, nämlich die Stellung der Frau in beiden Religionen, und da steht in theologischer Hinsicht die Frau im Buddhismus höher als in der katholischen Kirche.“
Vom Buddismus haben Sie offensichtlich keine Ahnung: Buddha lehrte, dass eine Frau nicht ins Nirvana eingehen kann. Sie muss zuvor als Mann wiedergeboren werden. Im Christentum ist der Mensch, der Gott am nächsten steht eine Frau! Die Heiligkeit steht im Christentum Frauen gleichermaßen offen wie Männerrn. Und die Heiligen sind die eigentlichen „Anführer“ des Christentums.
Priesterinnen gibt es interessanterweise vor allem in Religionen, in denen die Frau keinen großen Stellenwert besitzt. Alle antiken Religionen, außer Judentum und Christentum, hatten Frauenpriester. Frauenpriestertum ist daher kein Zeichen der Wertschätzung der Frau.
„Weiterhin geht es um die simpelsten Menschenrechte in der katholischen Kirche, dass niemand diskriminiert werden darf aufgrund seines Geschlechtes.“
Diskriminieren bedeutet, jemandem ein Recht vorenthalten, dass ihm zusteht. Niemand, auch kein Mann, kann behaupten, das Recht zu haben, Priester zu werden.
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#46   stat crux   10:11:14 | Montag, 23. Juli 2007
@Brigitte
„Dann geh’ doch nach drüben!“
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#45   Brigitte Bussmann   10:07:04 | Montag, 23. Juli 2007
Dalai Lama
mir ist natürlich klar, dass die Ordination im Buddhismus nichts mit der Ordination in der katholischen Kirche gemeinsam hat, aber es geht um das Prinzip, nämlich die Stellung der Frau in beiden Religionen, und da steht in theologischer Hinsicht die Frau im Buddhismus höher als in der katholischen Kirche. Weiterhin geht es um die simpelsten Menschenrechte in der katholischen Kirche, dass niemand diskriminiert werden darf aufgrund seines Geschlechtes. Und das macht katholische Kirche sehr wohl. Das sollten auch mal alle sich hinter die Ohren schreiben, die immer noch denken, dass nur der Mann derjenige welcher ist, der von Gott besonders auserwählt wurde. Welch eine Blasphemie, wenn so gedacht wird. Gerade eine Religion, die sich als die Wahre bezeichnet, sollte hier vorbildlich sein. O:)
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#44   Benedikt   00:16:07 | Montag, 23. Juli 2007
@ Tammox
Offensichtlich wissen Sie beiden tatsächlich nichts über das Leben des Dalai Lamas und der buddhistischen Lehren – aber dazu muß man schon besondere Scheuklappen haben.
Ich habe gar nichts über das Leben des Dalai Lama geschrieben, von daher wüsste ich gern, woraus Sie schließen, dass ich nichts über das Leben des Dalai Lama weiß.
Ihre Aussagen sind wirklich hanebüchen und genau das SCHADET der RKK, wenn man so abwertend daher redet! Es gab allein Dutzende Bestseller zu dem Thema Buddhismus.
Was ist hanebüchen? Dass ich die Umfrage korrekt wiedergegeben habe? Wo habe ich etwas abgewertet? Sind Sie sicher, dass Sie meinen Beitrag überhaupt gelesen haben?
Bezüglich der Zustimmunswerte:
Vergessen Sie nicht die „Wir-sind-Papst“-Euphorie, BXVI ist nun mal DEUTSCHER und hat empirisch gesehen schon dadurch einen Vorteil, insofern sind seine 42 % relativ noch miserabler, selbst Köhler kommt ja auf 80 %.
Das ist kompletter Unsinn. Die Umfrage war: Wer ist Ihnen sympathischer, Benedikt XVI. ODER der Dalai Lama. 44% entschieden sich für den einen, 42% für den anderen. Der Wert Horst Köhlers hat eine völlig andere Grundlage und kann daher nicht zu einem Vergleich herangezogen werden.
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#43   Sirilo   12:51:53 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Bussmann
Die Frauenordination gibt es im Buddhismus schon längst; es geht nur darum, daß die tibetische Sukzessionslinie vor Jahrhunderten abgebrochen ist und der tibetische Buddhismus jetzt Anschluß an die ostasiatische Sukzessionslinie suchen muß.
Allerdings hat die Frauenordination im Buddhismus nichts mit der „Priesterinnenweihe“ vorgeblich geweihter katholischer Priesterinnen zu tun. (Im Buddhismus gibt es keine Sakramente.)
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#42   Brigitte Bussmann   12:37:06 | Sonntag, 22. Juli 2007
Dalai Lama
ich meine, dass die Frauenordination im Buddhismus schneller voran kommen wird als in der katholischen Kirche. Nun ja, der Buddhismus ist ja auch schon älter als das Christentum.
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#41   Montfalcone   06:29:54 | Sonntag, 22. Juli 2007
Tammox: Bösartigkeit
vermuteten Sie doch schon Anfang an (nicht nur) in diesem thread?
Jedenfalls sollten Sie eine etwas kohäsivere Argumentation vorlegen, wenn Sie derartig austeilen wollen. Zwei zentrale Probleme Ihrer Argumentation sehe ich u.a. hier:
I) Sie preisen den tibetanischen Buddhismus (der übrigens etwa 1400 Jahre alt ist; Kirche geht ebenso übrigens nicht auf die Geburt des Herrn, sondern die Schöpfung der Welt zurück) als machtvolle, moderne „sympathischere Alternative“ zur Kirche, aber anscheinend glauben auch Sie nicht, daß er die US-Amerikaner von den Evangelikalen wegbringen könnte. Letzteres ist auch richtig, denn der Buddhismus im ‘Westen’ ist und bleibt eine Modereligion für Studienrätinnen, Werbetexter und Schauspieler.
II) Sie vertreten, wenn ich das recht sehe, für die Kirche einen zeitgeistorientierten reformistischen Modernismus. Aber dieser ist doch genau das, was zwischen die Seelen und die Kirche kam, währenddessen ganz empirisch und unbezweifelbar es doch gerade konservative (im besten Sinne auch ‘reaktionäre’) Bewegungen strenger Observanz innerhalb der Kirche sind, die sich großen Zulaufs erfreuen, in den USA ebenso wie hier; man denke nur ans Werk.
Ihnen ein gesegnetes Fest der Hl. Maria aus Magdala!
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#40   Tammox †   04:15:49 | Sonntag, 22. Juli 2007
Langsam kann ich nur noch Bösartigkeit vermuten.
Erstens wüsste ich nicht, daß ich das „DU“ angeboten hätte, zweitens habe ich nie gesagt, daß ich meine Erkenntnisse aus aktuellen Bestsellern hätte, sondern wollte damit belegen, daß das Thema Buddhismus nun keinesfalls neu für die deutsche Öffentlichkeit ist; vielmehr seit langer Zeit ganz oben im Interesse steht und drittens handelt es sich bei dem Buddhismus um eine Religion, die auf Siddhattha Gotama (563 v. Chr. bis vermutlich 483 v. Chr.) zurück geht, also schon ein halbes Jahrtausend VOR Jesus begründet wurde, als die katholischen Vorfahren noch 30 Generationen davon entfernt waren mitreden zu können. Preisungen des postchristlichen Westens sind da wohl kaum vonnöten.
Wie es um die Aufmerksamkeit des laizistisch-säkularen Volks in Mitteleuropa im Jahre 2000 des real existierenden Katholizismus aussieht, dürfte allerdings wohl weniger einem einzelnen Tibeter angelastet werden.
Die hier vielbeklagte „Gottlosigkeit“, ist doch offenbar im rkk Wirkungskreis endemisch.
Das Bedürfnis nach Spiritualität ist nach wie vor auf allen Kontinenten vorhanden.
Aber durch das verbohrte „Wir sind besser als ihr“ (Extra ecclesiam…), das hier bei Kreuz.net durch maximale Überheblichkeit gegenüber so ziemlich jedem an den Tag gelegt wird, treibt man immer mehr Seelen aus der RKK hinaus.
Wenn Sie das erreichen wollen – vielleicht fühlen Sie sich in einem kleineren elitäreren übermenschlichen Zirkel wohler – bitte! Aber beklagen Sie sich nicht, wenn sympathischere Alternativen Zulauf haben!
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#39   Capistrano   03:19:32 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Tammox
Nein, natürlich wissen „wir“ nichts vom Buddhismus. Ach, absolut nicht. Wir sind nur katholische Deppen. Träum’ mal weiter von Deiner Märchenwelt und lies ein paar Bestseller. Und frage Dich nicht, ob Masse an verkauften Büchern ein Qualitätsmerkmal darstellt und warum man an bestimmte Leute bestimmte Auszeichnungen verleiht und sie in’s Rampenlicht und damit in den arg eng begrenzten Aufmerksamkeitszirkel der doch so aufgeklärten, mündigen Massenmenschen stellt.
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#38   Tammox †   01:11:36 | Sonntag, 22. Juli 2007
Das Kinderschänderthema ist das Problem der RKK und NUR ihrs – leider!!
Ich kam nur über die Mitgliedzahlen zu dem Thema – ich bin selbst Amerikaner und dort ist nun einmal das RKK- IMAGE verheerend. Da ich kein Evangelikaler bin und nicht möchte, daß die noch mehr Zulauf bekommen, weiß ich wie schwer das Argumentieren und Werben ist, wenn man andauernd die Kinderschänderkeule um die Ohren bekommt.
Die jüngste Reise des heiligen Vaters nach Südamerika, kann man leider auch getrost als Desaster ansehen – im Vergleich zu seinem Vorgänger kaum Interesse, dürftige offizielle Begrüßungen, etc. Die Abkehr vom Katholizismus hat dort andere Gründe, die insbesondere in der Politik der Glaubenskongregation der 80er Jahre liegen, als die in Südamerika beim Volk beliebten Bischöfe gemaßregelt wurden. Es kam noch ein sehr missverständliches Interview des heiligen Vaters auf der Hinreise im Flugzeug hinzu. Das alles verstärkt den Trend gegen die RKK in Südamerika.
@Benedikt, Capistrano: Offensichtlich wissen Sie beiden tatsächlich nichts über das Leben des Dalai Lamas und der buddhistischen Lehren – aber dazu muß man schon besondere Scheuklappen haben. Ihre Aussagen sind wirklich hanebüchen und genau das SCHADET der RKK, wenn man so abwertend daher redet! Es gab allein Dutzende Bestseller zu dem Thema Buddhismus.
Bezüglich der Zustimmunswerte:
Vergessen Sie nicht die „Wir-sind-Papst“-Euphorie, BXVI ist nun mal DEUTSCHER und hat empirisch gesehen schon dadurch einen Vorteil, insofern sind seine 42 % relativ noch miserabler, selbst Köhler kommt ja auf 80 %.
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#37   Benedikt   17:04:38 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Tammox
Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso es wohl soweit gekommen ist, daß selbst in Deutschland (laut neuesten Umfragen) der Dalai Lama beliebter ist als Ratzinger?
Das Umfrageergebnis war 44% für den Dalai Lama, 42% für Benedikt XVI. Das sind wirklich Welten.
Die Gründe sind klar: Erstmal weiß man wenig über die Auffassungen des Dalai Lama, auch wird im Westen eher ein Buddhismus light verkauft. Zudem ist man gegenüber fremden Kulturen hierzulande latent unkritisch, während man die eigene Kultur umso kritischer betrachtet.
Beispiel: Wenn ein Kirchenmann im Fernsehen auftritt, so kommt unweigerlich bald die Frage nach Frauenpriestertum, Zölibat etc. Ich erinnere mich nicht, dass dies jemals mit dem Dalai Lama in solchen Interviews erörtert worden wäre. Auch das Frauenbild tibetanischer GEsellschaften interessiert niemanden. Die LEute finden jemanden sympathisch, von dem sie nciht viel mehr kennen als ein gütiges Lächeln und ein zweifellos warmherziges Auftreten.
Von daher finde ich eigentlich die Frage interessanter, warum der „Vorsprung“ gerade 2% beträgt.
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#36   Capistrano   16:49:24 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox
Wow, der Dalai Lama bekam also den Friedensnobelpreis? Das ist ja eine tolle Leistung, um die man ihn beneiden muß.
Nee, mal im Ernst. Auf Freimauerer-Ehrungen können wir verzichten. Stutzig sollte es uns machen, daß der „gelbe Papst“ wie er noch im letzten Jahrhundert von einigen Denkern bezeichnet wurde, so etwas verliehen bekommt.
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#35   Joseph von Eichendorff   16:46:09 | Samstag, 21. Juli 2007
@ litterae sunt divitiae
Den Erklärungen von Defensor Fidei kann ich nur zustimmen. Sehr gut erklärt!
Sie haben Ihre Frage aber doch eigentlich schon selbst beantwortet: Der Buddhismus vertritt letzten Endes doch einen Nihilismus, d.h. das „Nichts“ (was nicht als ein „Etwas“ verstanden werden darf!) ist das Ziel allen Lebens. Wenn das Leben aber im Nichts endet, dann bedeutet das den ewigen Tod!
Für egoistisch halte ich den Buddhismus, weil
1. er tatsächlich nicht missionieren will, d.h. es ist egal, was mit den anderen Menschen passiert,
2. der Buddhist immer auf die eigene Erleuchtung schaut, sie zu finden ist das höchste Ziel.
Zusammengefaßt: Der Buddhist versucht sich selber in den ewigen Tod zu befördern (den er ausdrücklich will!) und ist nicht am Schicksal Anderer interessiert!
Wenn das nicht Ausdrucksformen von Lebensfeindlichkeit und Egoismus sind – vielleicht erklären Sie mir Ihr Verständnis der beiden Begriffe!
Katholiken glauben übrigens nicht an den ewigen Tod, sondern an das ewige Leben. Um ebendies zu erreichen, muß man möglichst vielen Menschen helfen, dasselbe zu erreichen. Dazu gibt es nur einen Weg, der ist Christus!
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#34   Defensor Fidei   16:05:11 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Inabikari
Sie schrieben: „Das Nirvana ist kein Ort, der mit der Paradiesvorstellung des Christentums vergleichbar wäre. Es ist kein Himmel & keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits. Nirvana ist ein Abschluss, kein Neubeginn in einer anderen Sphäre.“ Woher glauben Sie das zu wissen? Es klingt nach einem europäischen, vermutlich christlichen Nachschlagewerk. Aus buddhistischer Unterweisung stammen diese Sätze gewiss nicht.
Wieder kann ich nur fragen, was denn sachlich daran falsch ist.
Ich habe nicht behauptet, über die „Rettung der Seelen“ Bescheid zu wissen. Ich habe nur angemerkt, dass die große Maxime der frommen Christen ist: „Rette deine Seele!“
Sie haben gesagt, daß die Maxime „Rette deine Seele“ egoistisch wäre und ich habe Ihnen gesagt, daß dies Unfug ist.
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#33   Bruder Theophil   15:55:07 | Samstag, 21. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 12, 14-21
In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen. Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken. Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden. Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen und er wird den Völkern das Recht verkünden. Er wird nicht zanken und nicht schreien und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat. Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.
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#32   Montfalcone   15:15:02 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox:
Mit Verlaub, das Kinderschänderthema ist das Ihrige (und Sie nehmen sich ihm ja sehr detailfreudig an), und ich bin darauf auch gar nicht eingegangen. In diesem Thema ging es um den Dalai Lama, den Sie mit dem Hl. Vater bzw. seine Religion mit dem Katholizismus verglichen. Wir kamen so auf Mitgliederzahlen und Konversionen, und ich sagte und sage, daß es eben nicht Ex-Katholíken sind, aus denen sich die „US-Evangelikalen“ rekrutieren – Ihre Argumentation aufgreifend, könnte man sagen, trotz der Skandale (also muß nach Ihrer Argumentation ja ‘was dran sein’, oder?). Ich darf aber noch bemerken, daß der Katholizismus weltweit zunimmt, nicht abnimmt (Statistiken gibt es bis 2005), wobei er relativ evtl. weniger zunimmt als einige wenige andere Denominationen oder Religionen, aber die Gründe hierfür könnten wie gesagt mehr für den rechten Glauben sprechen als gegen ihn.
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#31   litterae sunt divitiae   15:09:03 | Samstag, 21. Juli 2007
@Inabikari
Defensor Fidei hat nicht Unrecht. „Nirvana“ bedeutet „Nichts“. Es markiert das Ende des Kreislaufs von Tod und Wiedergeburt und somit auch das Ende allen Leides. Das Nirvana ist tatsächlich nicht genau das Gleiche wie die christl. Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Das Nirvana ist eher als ein „endgültiger“ Tod zu sehen, an den Christen eben nicht glauben. Aber, und das ist für den Christmenschen schwer verständlich, streben die Buddhisten dieses Ende an, anstatt sich davor zu fürchten. Das hat aber damit zu tun, dass Buddhisten von der „Leere“ aller Dinge ausgehen. Die Erleuchtung ist der Zustand, der einem klarmachen soll, dass alles „leer“, also sinnlos ist. Daher muss der Buddhist auch nicht mehr nach ewigem Leben streben.
Strenggenommen ist der reine Buddhismus atheistisch und nihilistisch. Aber für egoistisch und lebensfeindlich halte ich ihn deshalb noch nicht, weshalb ich immer noch eine Antwort auf meine unten gestellte Frage erwarte.
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#30   Tammox †   15:03:32 | Samstag, 21. Juli 2007
Dieses Thema ist ja in anderen Threads schon ausführlichst diskutiert worden
– gerade vor ein paar Tagen das letzte mal bei
Das große Los gezogen www.kreuz.net/article.5552.html
Ich möchte daher die Argumente nicht alle wiederholen.
Es stimmt aber, daß ich keine konkreten Zahlen habe über Austrittsströme – das habe ich auch nie behauptet. Aber weltweit haben die Evangelikalen Zulauf (in Deutschland sollen es schon rund 1,5 Mio sein; in den USA gut 120 Millionen), während die katholische Kirche Mitglieder verliert.
Diese unablässigen Kindersexskandale gibt es aber eben nur bei den Katholiken, weil nur sie den Zölibat haben. Auch hierzulande haben sich ja mit Krenn, Gröer oder auch Degenhardt höchste Würdenträger in den Dunstkreis dieser Verdächtigungen begeben.
Natürlich ist die Schadensersatzkultur in den USA eine andere, aber genau deswegen würde man dort auch JEDEN verklagen, der Kindern so etwas antut.
Die massive Häufung gibt es weltweit aber nun einmal nur bei zölibatären homophob gedrillten Priestern.
Ich sage das ganz wertfrei und ohne Anklage – das sind einfach Tatsachen.
Nun aber meine NICHT BELEGTE VERMUTUNG: Ich DENKE mir, daß das Kinderschänderimage der katholisches Kirche nicht gerade für Zulauf sorgt.
Sie können ja anderer Meinung sein – aber wenn man FÜR die katholische Kirche ist, sollte man schleunigst darüber nachdenken, wie man diese pädophilen Geschichten eindämmt, statt nur beleidigt Verschwörungen zu wittern und auf andere zu zeigen.
Sie wissen doch wie das ist: Vier Finger der Hand zeigen immer auf einen zurück!
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#29   Burgorus   15:00:01 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox: Ihr eigener Hochmut und Ihre Unterstellung.
Erstens ist es kein Tippfehler, wenn man „quot“ statt „quod“ schreibt („d“ und „t“ liegen nicht direkt nebeneinander), sondern vielleicht ein Flüchtigkeitsfehler im Denken, der nur mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit entstünde, wüsste man, dass „quot“ wie viele“ heißt. Es stünde Ihnen an, das zuzugeben und es nicht als Tippfehler abzutun. Es nicht zuzugeben, wäre Hochmut.
Zweitens ist es eine Unterstellung, zu behaupten, dass ich mich über Ihren Fehler gefreut hätte.
Ich weiß nur aus eigener Erfahrung zu gut, dass auch solche, die Latein gelernt haben, nicht mehr über die einfachsten Grundkenntnisse verfügen.
Ich habe auch einmal einen Latein-Fehler ein halbes Jahr (so ungefähr) nach dem Artikel korrigiert; das hat der Betreffende sicher nicht mehr gelesen.
Da suchen aber Leute im Google (genauso fand ich diesen Fehler) nach irgendeiner lateinischen Redewendung, finden’s womöglich bei Kreuznet, und wenn sie falsch ist, pflanzt sich dieser Fehler fort.
Um das zu vermeiden, habe ich mein Posting geschrieben.
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#28   Inabikari   14:51:56 | Samstag, 21. Juli 2007
@Defensor Fidei
Sie schrieben: „Das Nirvana ist kein Ort, der mit der Paradiesvorstellung des Christentums vergleichbar wäre. Es ist kein Himmel & keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits. Nirvana ist ein Abschluss, kein Neubeginn in einer anderen Sphäre.“
Woher glauben Sie das zu wissen? Es klingt nach einem europäischen, vermutlich christlichen Nachschlagewerk. Aus buddhistischer Unterweisung stammen diese Sätze gewiss nicht.
Ich habe nicht behauptet, über die „Rettung der Seelen“ Bescheid zu wissen. Ich habe nur angemerkt, dass die große Maxime der frommen Christen ist: „Rette deine Seele!“
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#27   Montfalcone   14:44:10 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox: Empirie
Ich sage: Die Neu-„US-Evangelikalen“ rekrutieren sich (so gut wie) nicht aus übergelaufenen Ex-Katholiken. Sie bestreiten das, indem Sie Probleme der Kirche in den USA auflisten. Das ist aber kein Argument gegen das, was ich sage. Da müßten schon Zahlen und Fakten her, die den von Ihnen behaupteten Strom dokumentierten; jene gibt es aber nicht, weil dieser nicht existiert.
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#26   HeinrichderZweite   14:41:38 | Samstag, 21. Juli 2007
Lieber Tammox,
insgesamt ist das eine konzertierte Aktion zur Zerstörung der Kirche. Mir ist nicht bekannt, dass beispielsweise eine der Parteien in den USA Millionen dafür hätte zahlen müssen, dass irgendwelche ihrer Mitglieder irgendwelche Verbrechen begangen haben.
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#25   Tammox †   14:37:46 | Samstag, 21. Juli 2007
Ausreden
@Burgorus,
Es sei Ihnen gegönnt sich so an einem TIPPFEHLER zu erfreuen.
Allerdings frage ich mich, ob die Ihnen eigene Ergoterie nicht auch unter die Todsünde Hochmut fällt…
@ Montfalcone.
Naja, also das wage ich schon zu bezweifeln. In den USA stehen Katholiken für ein sittenloseren Umgang, weil sie dort einen Pädophilenskandal nach dem nächsten produzieren.
Daß nun gerade katholische Priester in so exorbitant erhöhter Zahl Kinder missbrauchen, hängt aber weniger mit der aktuellen Politik Roms zusammen, als mit dem Zölibat.
Diese Kaskade von Sexskandalen hat eben nur die katholische Kirche zu bieten. Da springt schon der ein oder andere Gläubige ab! Zur Erinnerung:
-Die Diözese Dallas berappte 1999 ganze 119 Millionen Dollar Schadensersatz, weil ihr Priester Rudolf Kos zwischen 1981 und 1992 nachweislich mindestens 11 kleine Jungs vergewaltigt hat, wovon einer mit 21 Jahren in den Suizid getrieben wurde.
– Der spektakulärste Fall war natürlich BOSTON 2002, Kardinal Law bezahlte rund eine Milliarde Dollar Schweigegeld.
– Kardinal Roger M. Mahoney in L.A. wusste auch nur zu gut Bescheid in all den Jahren über die zahllosen Fälle von Kindsmissbrauch, in denen Priester seiner Erzdiözese sich schuldig gemacht haben. (660 Millionen Dollar Schadensersatz)
– Mit dem Bistum San Diego hat die nächste Diözese Gläubigerschutz beantragen. Alleine die Einigungskosten sollen sich auf mehr als 200 Millionen Dollar belaufen.“
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#24   Defensor Fidei   14:32:33 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Inabikari
Mit der gleichen Berechtigung könnte ich sagen:
Sie sind kein Katholik, nehmen sich aber heraus, genau über den Begriff „Rettung der Seelen“ Bescheid zu wissen. Dabei haben Sie keine Ahnung von diesem Zustand der Anschauung Gottes…
Wenn eine meiner Äußerungen sachlich falsch gewesen sein sollte, dann weisen Sie mir diesen Fehler doch bitte nach.
Defensor Fidei
(Deutscher und Katholik)
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#23   Montfalcone   14:25:24 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox
Das Argument „Exotik“ zieht nicht, wenn man das weltweit betrachtet – Das Schrumpfen der katholischen Kirche ist ja kein deutsches Phänomen, sondern überall der Fall.
Das Argument „Exotik“ beziehe ich auf die hochindustrialisierten Länder des ‘Westens’, in denen der Dalai Lama nun mal besonders viele Anhänger hat, und auch dort nur in bestimmten Kreisen – ein wenig so wie der ‘Hollywood-Buddhismus’ in den USA.
Und wenn Sie die US-Evangelikalen betrachten, (denen ich NICHT nahe stehe), stellen Sie fest, daß die nun wirklich nicht „die bequemen“ Botschaften vermitteln – im Gegenteil.
Nun, wenn Sie dieses Argument vertreten – und das wird in der innerkatholischen Diskussion auch in den USA ja durchaus bemerkt –, so hieße das doch, daß der Katholizismus wieder strenger werden muß, verbindlicher, weniger beliebig und McDonald’s-haft – also genau in die Richtung, die der Hl. Vater vorgibt (…oder auch der Hl. Josemaría). Jedenfalls: Die „US-Evangelikalen“ rekrutieren sich kaum aus abgefallenen Katholiken…
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#22   Romulus   14:23:56 | Samstag, 21. Juli 2007
@Montfalcone
Sehr gut auf den Punkt gebracht!
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#21   Inabikari   14:16:09 | Samstag, 21. Juli 2007
@Defensor Fidei, Elendester Sünder: Nirvana
Sie sind zwar keine Buddhisten, nehmen sich aber heraus, genau über den Begriff „Nirwana“ Bescheid zu wissen. Dabei haben Sie keine Ahnung von diesem transzendenten Zustand der Leidlosigkeit…
@Sünder: Es ist sinnlos, im Zusammenhang mit dem Buddhismus die Popgruppe „Nirvana“ zu erwähnen. Sie hat nämlich damit so wenig zu tun wie etwa die Popgruppe „Nazareth“ mit Jesus Christus.
Inabikari
(Japaner und Buddhist)
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#20   Tammox †   14:15:17 | Samstag, 21. Juli 2007
Sünde, Sünde, Sünde …
@ Montfalcone „Er hat mal einem konversionswilligen Deutschen gesagt, er solle erst einmal seine eigene Religion kennenlernen, ehe er er mit einer anderen [exotischen, M.] versuchen solle.“
Das wollte ich auch schon gesagt haben – aber gerade das NICHT missionieren wollen spricht natürlich die Menschen an.
Buddhisten treten eben nirgends aggressiv werbend auf und verdammen andere Religionen niemals.
Das Pöbeln gegen Andersgläubige ist aber bei Kreuz.net nun gerade charakteristisch. Beinahe jeder zweite Eintrag verdammt und verurteilt doch. Da kriegt jeder mal was ab: Frauen, Schwule, Moslems, Juden, SPD’ler, Grüne, Atheisten, Evangelen, etc.
Dieses Verhalten widerspricht aber zum einen der Grundintention Jesu („wer von Euch ohne Sünde ist,…“), aber auch dem versöhnlichen Anliegen eines JPII zum Beispiel. Mit Ratzingers „extra ecclesiam nulla salus“ sind wir wieder dahinter zurück gefallen und Kreuz.net ist generell noch wesentlich extremer. Sehen Sie sich nur den vorherigen Eintrag von „Elendester Sünder:“ an – mit so viel Hochmut und Verachtung würde sich ein Buddhist nie äußern.
Das Argument „Exotik“ zieht nicht, wenn man das weltweit betrachtet – Das Schrumpfen der katholischen Kirche ist ja kein deutsches Phänomen, sondern überall der Fall.
Und wenn Sie die US-Evangelikalen betrachten, (denen ich NICHT nahe stehe), stellen Sie fest, daß die nun wirklich nicht „die bequemen“ Botschaften vermitteln – im Gegenteil.
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#19   Burgorus   14:09:28 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox: Latein-Grundkenntnisse
Das indeklinable „quot“ heißt „wie viele“. Das Relativpronomen im Neutrum Singular Nominativ (und Akkussativ) heißt „quod“ („welches“, „was“). Sie wollten sagen:
„quod erat demonstrandum“ („was zu beweisen war“).
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#18   Elendester Sünder   13:48:44 | Samstag, 21. Juli 2007
Nirvana
Wer noch zu selbständigem, kritischen Denken fähig ist, muß erkennen, daß die tragische Figur des Dalai Lama nur deshalb von den Machthabern hofiert wird, weil er sich kritiklos in die One-World-Propagandamaschinerie hat einspannen lassen.
Es ist allemal traurig, daß so viele ehemalige Christen in ihrer Sinnsuche zu fernöstlichen Religionen ihre Zuflucht genommen haben. In den untenstehenden Lesermeinungen haben sich ja wieder viele „geoutet“.
Ich habe in Großstädten schon Götzenstatuen mit frischen Blumen und Räucherstäbchen auf dem Bürgersteig gesehen.
Bei der immer stärker werdenden antichristliche Medienpropaganda und der anhaltenden Fäulnis großer Teile der Kirche ist das sicher keine große Schande. Eine Schande ist es nur, wenn man unaufrichtigerweise nicht weitersucht, obwohl man eigentlich erkennen müßte, daß solche Religionen im Gegensatz zur Kirche nicht die volle Wahrheit besitzen.
Es gibt doch abschreckende Beispiele genug. Ich erinnere an die Popgruppe „Nirvana“ und dessen Sänger Kurt Cobaine, der sich mittels eines Revolvers in dasselbe beförderte.
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#17   Montfalcone   13:43:22 | Samstag, 21. Juli 2007
@Tammox:
Wo schimpfe und hetze ich denn? Und wo ist mein Niveau niedrig? Ich sage drei Dinge:
1. Der Dalai Lama ist in Deutschland auch so attraktiv für ein bestimmtes Publikum, weil er so exotisch wirkt.
2. Popularität ist grundsätzlich kein Qualitätsbeweis, aber in religiösen Fragen schon gar nicht.
3. Der Dalai Lama residiert nicht deswegen nicht in einem Palast, weil er nicht will, sondern weil er nicht kann/darf. (Nebenbei: Die wirklich vom Hl. Vater für sich selbst benutzen Räume unterscheiden sich nicht sehr von denen des Dalai Lama.)
Das muß schon noch erlaubt sein.
Übrigens stimmt der Dalai Lama meinen obigen Punkten, zumindest 1. und 2., explizit zu. Er hat mal einem konversionswilligen Deutschen gesagt, er solle erst einmal seine eigene Religion kennenlernen, ehe er er mit einer anderen [exotischen, M.] versuchen solle.
Es ist doch interessant: Die gleichen Leute, die auf dem Rosenkranz, der Hl. Messe usw. herumhacken ob ihrer angeblichen Monotonie, haben kein Problem, stundenlang „O Kleinod im Lotos“ zu intonieren… die Gebetsmühle im Wortsinne.
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#16   Tammox †   13:33:56 | Samstag, 21. Juli 2007
Quot erat demonstrandum!
@ Montfalcone; besser hätten Sie meine These gar nicht untermauern können! Sofort wird wieder geschimpft und gehetzt von Ihnen. Das ist auch genau der Grund weswegen sich das Publikum schaudernd abwendet.
Die Geschichte des Buddhismus ist ja nun mal noch etliche Jahrhunderte älter als das Christentum. Dabei sind aber Buddhisten weder missionierend noch gewalttätig aufgetreten, während das Christentum 2000 Jahre lang immer wieder in Verbrechen gegen die Menschlichkeit verstrickt war – Hexenverbrennung, Inquisition, Kreuzzüge, Konfessionelle Kriege, Ausrottung von Ureinwohnern, etc, etc.
Hitler war beispielweise ein Katholik bis zu seiner letzten Minute und der Vatikan sah nicht die geringste Veranlassung ihn zu exkommunizieren.
„Im Namen von Christen“ sind derartig viele Millionen Menschen umgebracht worden, daß sich auch der Heilige Vater JPII zu einem mea culpa veranlaßt sah – oder ist das in Ihren Augen auch ein „No-Brainer“?
Hetzen Sie ruhig weiter – auf dieses Niveau will ich mich gar nicht herablassen.
Tatsache ist jedoch, daß die katholische Kirche weltweit an Einfluß verliert. Sogar in Hochburgen, wie Südamerika boomen die christlichen Alternativen (in Brasilien insbesondere die Pfingskirchler).
Islam und Buddhismus haben ohnehin rasenden Zulauf.
Also wenn Sie an die katholische Kirche glauben, sollten Sie sich im Ton mäßigen und sich an die eigene Nase fassen, statt nur auf anderen rumzuhacken.
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#15   HeinrichderZweite   13:31:59 | Samstag, 21. Juli 2007
Die Bibel lehrt uns, dass die persönliche Heiligung auch eine soziale Komponente hat:
Willst du denn den Gerechten mit dem Gottlosen umbringen? Es könnten vielleicht fünfzig Gerechte in der Stadt sein; wolltest du die umbringen und dem Ort nicht vergeben um fünfzig Gerechter willen, die darin wären? Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, so dass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? Der HERR sprach: Finde ich fünfzig Gerechte zu Sodom in der Stadt, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. Abraham antwortete und sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, zu reden mit dem Herrn, wiewohl ich Erde und Asche bin. Es könnten vielleicht fünf weniger als fünfzig Gerechte darin sein; wolltest du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen? Er sprach: Finde ich darin fünfundvierzig, so will ich sie nicht verderben. Und er fuhr fort mit ihm zu reden und sprach: Man könnte vielleicht vierzig darin finden. Er aber sprach: Ich will ihnen nichts tun um der vierzig willen. Abraham sprach: Zürne nicht, Herr, dass ich noch mehr rede. Man könnte vielleicht dreißig darin finden. Er aber sprach: Finde ich dreißig darin, so will ich ihnen nichts tun. Und er sprach: Ach siehe, ich habe mich unterwunden, mit dem Herrn zu reden. Man könnte vielleicht zwanzig darin finden. Ich will sie nicht verderben um der zwanzig willen. Und er sprach: Ach, zürne nicht, Herr, dass ich nur noch einmal rede. Man könnte vielleicht zehn darin finden…
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#14   Defensor Fidei   13:14:35 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Inabikari: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen
Die Religion, in der der Egoismus am größten entwickelt ist, ist doch wohl das katholische Christentum traditioneller Prägung, denn da geht es nur um ein Hauptthema: „Wie rette ich *meine* Seele?“ In der Mahayana-Richtung des Buddhismus ist das Hauptthema die Frage: „Wie rettet man alle Wesen im Universum?“
Selten so einen Unsinn gelesen. Die einzige Aufgabe der Kirche ist es, Seelen zu retten. Jeder Katholik wirkt als Glied dieser Kirche bei dieser Aufgabe mit. Wer seine Seele retten will, der wird auf diesem Weg zwangsläufig an der Rettung etlicher anderer Seelen mitwirken. Wer so tut als ob die Katholiken nur um ihr eigenes Seelenheil bemüht sind, der hat keine Ahnung von der Kirche. Wenn jeder Gläubige trotzdem beim Retten der Seelen zuerst auf seinen eigenen Seelenzustand schaut & um diesen bemüht ist, dann liegt dies schlichtweg daran, daß nur jemand, der den Weg des Heiles auch selber geht, einen anderen auf diesem Weg mitnehmen kann.
Im übrigen verstehen Christen & Buddhisten unter „Rettung“ etwas diametral Entgegengesetztes. Die christliche Rettung hat am Ende das ewige Leben, das zur Anschauung Gottes führt. Der Buddhismus dagegen strebt das Nirvana an & will dadurch dem ständigen Kreislauf aus Leben, Tod & Wiedergeburt entgehen. Das Nirvana ist kein Ort, der mit der Paradiesvorstellung des Christentums vergleichbar wäre. Es ist kein Himmel & keine greifbare Seligkeit in einem Jenseits. Nirvana ist ein Abschluss, kein Neubeginn in einer anderen Sphäre.
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#13   Montfalcone   13:10:05 | Samstag, 21. Juli 2007
no-brainers à la Tammox
Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso es wohl soweit gekommen ist, daß selbst in Deutschland (laut neuesten Umfragen) der Dalai Lama beliebter ist als Ratzinger?
Weil der Dalai Lama so schön unproblematische und unverbindliche Wohlfühlregeln aufzustellen scheint (scheint!), im Gegensatz zum Hl. Vater?
Dabei hat Deutschland als europäisches land ja nun nicht gerade die typisch buddhistische Geschichte!
Eben drum – profitiert er vom Exotismus?
Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso der Dalai Lama mit einer ausgeprägten Bescheidenheit und Genügsamkeit auffällt, während der Papst in dem größten und pompösesten Palast der Welt regiert?
Weil der Dalai Lama von den chinesischen Kommunisten aus seinem riesigen Palast vertrieben wurde?
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#12   HeinrichderZweite   13:05:09 | Samstag, 21. Juli 2007
Lieber Tammox,
vielleicht ist der Dalai Lama auch nur deshalb so beliebt, weil man über die wahren Hintergründe www.ruedigersuenner.de/dalai8.html so wenig weiß.
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#11   Tammox †   13:00:50 | Samstag, 21. Juli 2007
Selbst SCHULD
Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso es wohl soweit gekommen ist, daß selbst in Deutschland (laut neuesten Umfragen) der Dalai Lama beliebter ist als Ratzinger? Dabei hat Deutschland als europäisches land ja nun nicht gerade die typisch buddhistische Geschichte!
Haben Sie sich mal gefragt, wieso der Dalai Lama einen Friedensnobelpreis bekommen, während Christen überall auf der Welt durch Militanz auffallen? (Dazu muß man noch nicht mal Europa verlassen – in Irland überfallen katholische Eiferer evangelische Kinder auf dem Weg zur Schule, u.u.).
Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso der Dalai Lama mit einer ausgeprägten Bescheidenheit und Genügsamkeit auffällt, während der Papst in dem größten und pompösesten Palast der Welt regiert?
Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso jedes Jahr Hunderttausende die katholische Kirche verlassen und wieso der Buddhismus als friedvolle Alternative stets Anhänger dazu gewinnt?
Die Antwort finden Sie beispielsweise bei Kreuznet in Form von Posts à la Joseph von Eichendorff! Verbreitet die katholische Seite nur Hass, Hetze und Verurteilungen, glänzen Buddhisten für die breite Öffentlichkeit durch Friedfertigkeit und Toleranz.
So ist die Welt – Christen haben nun einmal nicht mehr die Macht ihre Botschaft mit Gewalt durchzusetzen und zudem noch Konkurrenz.
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#10   matt2 †   12:52:08 | Samstag, 21. Juli 2007
Dieser Pfarrer Gary ist ein Trottel…
so einen Kindskopf sollte garnicht öffentlich zu Wort kommen. Für mich sind seine Aussagen noch schlimmer als Kindesmißbrauch, weil er diesen irrealen und gottlosen Fantasy-Hirnschrott noch legitimiert kleine Kinder zu mißbrauchen. Das von einem Geistlichen, der doch im Wort der Wahrheit erwachsen sein sollte ist schlichtweg eine Zumutung.
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#9   Sozialkatholisch   12:33:04 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Inabikari
„Wir werden ins Nirvana nicht eintreten, solange noch ein einziger Mensch nicht gerettet ist.“
Diese Aussage ist aber ganz und gar nicht katholisch.
Der Egoismus ist in allen Religionen enthalten und in der katholischen Religion soll man ihm entgegenwirken und Gott allein die Ehre geben, gelingt natürlich leider nicht immer.
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#8   Inabikari   12:29:04 | Samstag, 21. Juli 2007
@Joseph, litterae
Die Religion, in der der Egoismus am grössten entwickelt ist (wenn man einmal diese Etikettierung akzeptieren möchte), ist doch wohl das katholische Christentum traditioneller Prägung, denn da geht es nur um ein Hauptthema: „Wie rette ich *meine* Seele?“
In der Mahayana-Richtung des Buddhismus ist das Hauptthema die Frage: „Wie rettet man alle Wesen im Universum?“
Während manche guten Katholiken (die auch auf diesen Seiten posten) sich genüsslich ausmalen, welche Masse der Verurteilung anheimfällt und wer alles in die Hölle kommt, sofern nur sie selber gerettet werden, kreist das Denken der Bodhisattvas um die Rettung aller Menschen. „Wir werden ins Nirvana nicht eintreten, solange noch ein einziger Mensch nicht gerettet ist.“
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#7   litterae sunt divitiae   12:02:36 | Samstag, 21. Juli 2007
@Joseph
Sollen doch die Anhänger der wohl lebensfeindlichsten und egoistischsten Religion dieser Welt machen, was sie wollen!
Können Sie oder jemand anderes mir bitte mal erklären, weshalb Sie diese Religion so negativ einschätzen?
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#6   Sirilo   11:14:12 | Samstag, 21. Juli 2007
@Pünktchen
In den englischsprachigen Quellen zur buddhistischen Frauenordination ist von „theologischen Forschungen“ nicht die Rede. Wahrscheinlich hat ein deutscher Übersetzer dieses Wort eingeschmuggelt. Eigentlich müßte von buddhologischen oder Buddhismus-historischen Forschungen die Rede sein. Dabei ist die Ordination von Frauen (die nicht mit der Ordination katholischer Priester vergleichbar ist) im Buddhismus grundsätzlich möglich. Im Kern geht es darum, daß die tibetische Sukzessionslinie der Frauenordination schon vor Jahrhunderten abgebrochen ist, während noch eine Sukzessionslinie (die Dharmagupta-Linie) für Ostasien existiert, an die sich die tibetischen buddhistischen Nonnen wohl jetzt anschließen werden.
Da es ein Priestertum im katholischen Sinn im Buddhismus nicht gibt, hat die Diskussion um die buddhistische Frauenordination für die Frage der „Priesterinnenweihe“ in der katholischen Kirche keine Relevanz.
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#5   Kurt K.   11:08:18 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Capistrano / Ja, das wäre toll!
Danke für Ihr Angebot, die Klappe zu halten. Habe nichts dagegen, wenn Sie schweigen.
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#4   Capistrano   11:03:34 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Kurt K.
Ach Kurtilein, es gibt in Deutschland ein „geflügeltes“ Wort:
„Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten!“ Ziemlich weise, finde ich. Also, Kurt K., wie wär’s?
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#3   Kurt K.   10:51:55 | Samstag, 21. Juli 2007
@ Joseph von E.
Na und? Sollen doch die Anhänger der wohl lebensfeindlichsten und egoistischsten Religion dieser Welt machen, was sie wollen!
Ja, lassen wir die Katholiken doch machen was sie wollen! Da haben Sie Recht!
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#2   Pünktchen   10:13:58 | Samstag, 21. Juli 2007
Hat der Dalai Lama
wirklich von weiteren „theologischen“ Forschungen gesprochen, derer es im bedürfe…?
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#1   Joseph von Eichendorff   09:01:59 | Samstag, 21. Juli 2007
Frauenordination
Na und? Sollen doch die Anhänger der wohl lebensfeindlichsten und egoistischsten Religion dieser Welt machen, was sie wollen!
Wenn sie aufrichtig auf der Suche nach der Wahrheit sind, wird Gott sie auch nicht enttäuschen und ihnen die Möglichkeit zur vollen Erkenntnis des wahren Gottessohnes kommen lassen!
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