Heute ist sie bei den entgotteten Gläubigen ihrer Wahlheimat vergessen. Doch eigentlich stünde ihr das Recht zu, als deutsche Nationalheilige verehrt zu werden.
Simone Martini: Freskenzyklus, 1322-1326
(kreuz.net) Die heilige Elisabeth von Thüringen hätte ein bequemes Leben am kaiserlichen Hofe führen
können. Statt dessen kümmerte sie sich um Kinder, Kranke und Arme.
Am 7. Juli 2007 jährte sich der
Geburtstag der Heiligen zum 800. Mal.
Elisabeth wurde in Ungarn geboren. Sie war die Tochter des Ungarnkönigs
Andreas II. und seiner Gemahlin Gertrud von Andechs.
Schon im Alter von vier Jahren wurde sie mit dem
elfjährigen Sohn des Thüringer Landgrafen verlobt.
Doch das tiefinnerlich veranlagte Kind hätte sich
vielleicht eher zur Dienstmagd oder Nonne und nicht zur deutschen Fürstin geeignet.
Schon in ihrer frühen
Kindheit erkannte Elisabeth, daß der Gegensatz zwischen Reichtum und Elend den Geboten Gottes widersprach.
Die zukünftige Landesherrin trug deshalb möglichst bescheidene Kleidung.
Mit 15 Jahren heiratete sie
ihren Gatten Ludwig, der bereits Landgraf war. Mit der Ankunft Elisabeths endete auf der gräflichen Burg
das verschwenderische Treiben.
Rosenwunder, um 1525
Ludwig erlaubte seiner Gattin, weiterhin den Armen beizustehen.
Während
der Hungersnot des Jahres 1225 mußte er Elisabeth jedoch Einhalt gebieten.
Sie verteilte so viel von
den Vorräten der fürstlichen Kornkammern, daß die Versorgung der Burg ernstlich gefährdet wurde.
In diesem Zusammenhang ereignete sich das sogenannte Rosenwunder.
Eines Tages sah Ludwig seine Frau mit
einem Deckelkorb voll Brot die Burg herabsteigen. Er empörte sich wegen ihrer Verschwendung und fragte
seine Gattin, was sie da davontrage.
Als er den Korb aufdeckte, sah er jedoch nichts weiter als – Rosen.
Ludwig starb während des Kreuzzugs von Kaiser Friedrich II. im Jahr 1227. Seiner Gattin Elisabeth wurde
die Tür gewiesen.
Keines ihrer vier Kinder war für die Regentschaft alt genug und so wurde Ludwigs
jüngerer Bruder der neue Landgraf.
Am Karfreitag 1228 entsagte Elisabeth in der Franziskanerkirche zu
Eisenach allem weltlichen Besitz.
Sie reiste zu ihrem Onkel, dem Bischof Ekbert von Bamberg und widerstand
den Werbungen von Kaiser Friedrich.
Schließlich legte sie ein Gelübde ab und entschied sich für die
Nachfolge Christi.
Durch die Bemühungen ihres Beichtvaters, des Priesters Konrad von Marburg, erhielt
sie einen Teil ihres Witwenvermögens zurück. Sie brauchte es für die Gründung eines Spitals in Marburg.
Dort pflegte sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1231 – sie war erst 24 – hingebungsvoll Kranke.
Schon vier
Jahre danach wurde Elisabeth heilig gesprochen. Die Faszination der Menschen an dieser heiligen Frau war
so groß, daß Elisabeth im Mittelalter nahezu als Nationalheilige Deutschlands verehrt wurde.
Anläßlich des 800. Geburtstags der Heiligen Elisabeth finden in ganz Deutschland Veranstaltungen statt.
Hier einige Beispiele:
• In der hessischen Universitätsstadt Marburg ist bis zum 25. November 2007
die Ausstellung „Elisabeth in Marburg und der Dienst am Kranken“ im Landgrafenschloß zu sehen.
• Am
7. Juli 2007 fand im Landestheater Eisenach die Uraufführung des Musicals „Elisabeth – Der verhängnisvolle
Traum von Liebe“ statt. Es ist dort bis zum 9. September 2007 zu sehen.
• Die heilige Elisabeth steht
auch im Mittelpunkt des Kirchenprojekts, mit dem sich die katholische und die evangelische Kirche gemeinsam
auf der Bundesgartenschau präsentieren. Diese findet noch bis 14. Oktober 2007 in Gera und Ronneburg
statt.
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85 Lesermeinungen
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Christoph Heger:die Kirche und die Hexen Ja, aber die Leute warne nicht so entwickelt, wie die heute.
Damals waren die gläubiger und bei der Folter war ja Gott dafür in Betracht gezogen. So wie heute die
Leute denken, dass es einfach so zu wenige Kinder in der BRD gibt. Ohne den Ritus und diese Religion wäre
dies nicht möglich gewesen.
@wickerl: was gefällt Ihnen nicht so ganz? Ob es so gut war den Werbungen Kaiser Friedrichs zu widerstehen,
sie hätte auf ihn Einfluss nehmen können als Kaiserin St. Elisabeth war eine im besten Sinne radikale
Heilige mit ganz besonderer Betonung der Caritas; die weltliche Macht hat sie schon vorher immer bewußt
abgelehnt, und als Kaiserin kann man sie sich nur schlecht vorstellen. Zu Kaiser Friedrich II hätte sie
religiös auch kaum gepaßt. Eine Theophanu (die übrigens eine große europäische Heilige werden könnte)
wäre sie sicher nicht geworden, auch wenn ihre Tochter Sophie von Brabant eine grandiose und bis heute
wirkungsmächtige Machtpolitikerin geworden ist. was hat sie mit ihren 4 Kindern gemacht, sich überhaupt
nicht um die Halbwaisen gekümmert? Es waren drei Kinder, und sie hat sich für ihre Zeit und ihren Stand
sogar sehr um sie gekümmert. Den damaligen Gegebenheiten gemäß sind sie dann jeweils auf ihren Wegen
weitergegangen, teilweise nach unserem Verständnis sehr früh, aber so war ja auch das Leben der verehrungswürdigen
Heiligen – wie auch die unglückliche Überschrift dieses Artikels betont. Ich erwähne hier noch zwei
Aspekte: erstens die überaus positive Zeugenschaft der Kinder der Heiligen nach deren Tode, die für
die Zeit sehr ungewöhnlich sind und belegen, daß hier sowohl von gelebter Mutterliebe als auch dem Durchscheinen
der Heiligkeit gesprochen werden kann, den ‘selbst’ die noch kleinen eigenen Kinder wahrnahmen, und zweitens
(folgt in einem späteren posting)
@ Samurai Wogegen der Papst de facto mit seiner Bulle vorging, war die Versklavung der Indios. Unbestritten
dürfte es sein, daß sich wohl kaum ein Sklavenhändler oder -halter sich ernsthaft daran hielt, oder?
Was nur zeigt, dass die politische Allmacht, die den Päpsten früherer Zeit zugemessen wird eben in dieser
Form nicht bestanden hat. Das bedeutet auch, dass vieles, was ihnen zur Last gelegt wird gar nicht von
ihnen verantwortet werden konnte, da sie hierzu nicht genügend Macht besaßen. Es ist doch absurd, wenn
die Indio-Verfolgung in Südamerika nicht den Spaniern, sondern (offenbar der Einfachheit halber) der
Kirche angelastet wird, obwohl nicht nur die bereits erwähnte Bulle, sondern auch Personen wie de Las
Casas etc. eine völlig andere Sprache sprechen. Verschwiegen wird meist auch, dass auch heute noch ein
immenser diakonischer Aufwand seitens der Kirche in Südamerika betrieben wird, ohne die es den Leuten
dort wesentlich schlechter ginge.
Gefällt mir nicht so ganz Ob es so gut war den Werbungen Kaiser Friedrichs zu widerstehen, sie hätte
auf ihn Einfluss nehmen können als Kaiserin, was hat sie mit ihren 4 Kindern gemacht, sich überhaupt
nicht um die Halbwaisen gekümmert?
@Samurai Sie schreiben, die Inquisition wäre der gleichen Auffassung gewesen, wie Friedrich von Spee.
Ich sagte, die römische Inquisition. Wenn dem so war, warum setze die Inquisition dann nicht die Gedanken,
die von Spee in seiner Cautio Criminalis erläuterte, direkt in den Hexenverfahren um? Ganz einfach: Die
Justiz in den Territorien des Heiligen Römischen Reiches unterstand ihr nicht. Sie konnte nur in günstigen
Fällen, wo sie sozusagen einen Fuß in der Tür hatte, wohltätig eingreifen. Die FAZ hat vor einigen
Jahren einen solchen Fall mit „Hexenkindern“ in der Schweiz dokumentiert. Warum wurde weiterhin die „peinliche
Befragung“ mit Folter durchzuführen, um – die Wahrheit zu hören? Siehe oben. Man sollte auch nicht die
peinliche Befragung im allgemeinen mit der Verfolgung der „Hexen und Zauberer“ im Besonderen vermischen.
Es war ja gerade das Besondere, daß im Falle der „geheimen Verbrechen“ nicht erst nach der Tatbestandsermittlung
zur anschließenden Geständniserzwingung, sondern sozusagen gleich angewendet wurde. Konnte man davon
ausgehen, daß jemand unter Folter wahrheitsgemäße Aussagen machte? Das weiß ich nicht. Jedenfalls
ist es vorgekommen, daß jemand trotz schwerster Folterung bei der Wahrheit blieb: Robert François Damiens
wurde nach seinem Mordversuch an Ludwig XV. von Frankreich grausam gefoltert, weil die Partei der Pompadour
von ihm Material gegen die „Jesuitenpartei“ haben wollte, blieb aber standhaft und gab keine falschen
Beschuldigungen ab. MfG Ch. Heger
Beichtvater Durch die Bemühungen ihres Beichtvaters, des Priesters Konrad von Marburg …War das nicht
der, der sie sich nackt ausziehen ließ und an Ihr die Reinigung durch die Rute applizierte? Ein richtig
netter BDSMler nur ohne ssc vermutlich …
@ Christoph Heger:die Kirche und die Hexen Sie schreiben, die Inquisition wäre der gleichen Auffassung
gewesen, wie Friedrich von Spee. Wenn dem so war, warum setze die Inquisition dann nicht die Gedanken,
die von Spee in seiner Cautio Criminalis erläuterte, direkt in den Hexenverfahren um? Warum wurde weiterhin
die „peinliche Befragung“ mit Folter durchzuführen, um – die Wahrheit zu hören? Konnte man davon ausgehen,
daß jemand unter Folter wahrheitsgemäße Aussagen machte? Antwort: Nein ! samurai
Um einmal wieder auf St. Elisabeth zurückzukommen, würde ich doch gerne die Feliceschen Bemerkungen
zur Heiligen und ihrem Verhältnis zu Konrad von Marburg zurückweisen, der in der Tat später auch ein
bedeutender Ketzerverfolger war, u.a. wäre es ohne ihn wohl kaum gegen den Kreuzzug gegen die Stedinger
gekommen. Jedenfalls geht der entsprechende Eintrag auf ältere Populärliteratur zurück; selbst die
heutige protestantische und weitestgehend auch psychologische und psychoanalytische Literatur geht nicht
mehr von derartig skurrilen Szenarien aus, die wohl eher der Befriedigung eigener Gedanken dienen. Der
frühe Tod der Heiligen kann wohl ohne Zweifel auf ihr aufopferungsvolles Leben für die Armen und Kranken,
besonders die Leprakranken, zurückgeführt werden. Wie kürzlich von Margret Lemberg (die Protestantin
und eher ‘links’ einzuordnen ist) anhand der Quellen wissenschaftlich nachgewiesen wurde, hat St. Elisabeth
keineswegs ihre Kinder weggegeben (oder weggenommen bekommen); sie war mit ihnen gerade in ihrer Exilszeit
(zwischen Wart- und Marburg) sehr viel länger und öfter zusammen, als das in hochaeligen Kreisen der
Zeit üblich war. Die verehrungswürdige Heilige trägt alle ihre drei Kronen zu Recht.
@Daniel Oh es wurde feierlich Verurteilt und doch hat erst der derzeitige Papst doch eher relativiert
zwischen den Missionaren und den Besatzern/ Schlächtern unter Cortez. Und das geschah mit Billigung und
im Namen der RKK. Aber solcherlei großen Fehler ist man von der RKK ja gewohnt, anstatt gegen wirklich
wichtige Ereignisse und abscheuliche Taten Partei für die Verfolgten zu ergreifen, wird geschwiegen,
entweder weil es einem in den kram passt oder weil man dann doch nicht von Nächstenliebe und Nachfolge
Christi geprägt ist. Ob in Rom keine Hexe gebrannt hat, ist doch völlig egal solange im Namen der RKK
in Europa 10000de Frauen und Männer denunziert, verfolgt,gefoltert und verbrannt wurden. Auch in diesem
Punkt muss die RKK wie bei allen Ihren Vergehen oder Irrtümern Ihre eigene Geschichte aufarbeiten. Dies
hilft Ihr GLAUBwürdig- des Glaubens würdig zu sein.
@Marina Seien Sie gegrüßt, man mag behaupten, daß diese ‘Lilith’-Geschichte auf dem Dung Satans gewachsen
ist, verkennt dann aber dabei, daß man damit einen antisemitischen Spruch vom Stapel läßt! Das alte
hebräische, jüdische Volk wußte um die Existenz von Lilith – verbannte diese jedoch in der Zeit nach
der babylonischen Gefangenschaftn ihre eigene Märchenwelt, weil es nicht in der Lage gewesen war, sich
seiner eigenen Geschichte zu stellen. Die Schöpfung von Lilith als erste Frau Adams und später als Gemahlin
Kains ist so in der Bibel festgeschrieben. Mittlerweile, auch durch V-II und die Modernistenfront, jedoch
aus der Bibel entfernt worden, um durch Verleugnung die eigene Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das
der Person Lilith eine besondere Funktion auch innerhalb der Bibel (oder besser des Talmud) zukommt, dürfte
wohl auch sehr klar zu erkennen sein. Und das darin nicht die blonde (weil arische) Frau die erste Frau
Adams war, sondern die dunkelhaarige (hebräische) Frau die primäre Rolle spielte. So herum betrachtet,
wurde durch die Geschichte mit Lilith eigentlich klar gemacht, wie weltoffen das jüdische Volk damals
eigentlich schon war. Man lehnte die eigenen Frauen ab, die sich nicht unterdrücken ließen, und nahm
sich stattdessen Frauen der arischen Minderheiten im Gebiet des heutigen Palästina. Und damit wird dann
auch klar, warum Lilith generell als Satans Braut angesehen wird! Es ist die Ablehnung der Frauen der
eigenen Rasse oder Volkszugehörigkeit.
@Samurai: Unausrottbare Legenden Gewisse Legenden sind anscheinend unausrottbar: Übrigens ist das massgebliche
Buch zur Beurteilung von Hexen nicht nur von zwei Dominikanern verfasst, Falsch. Der „Hexenhammer“ (malleus
maleficarum) ist allein von wenig angesehenen Heinrich Kramer (Henricus Institor) verfaßt worden, der
dem Leser seinen angesehenen Mitbruder Jakob Sprenger als Mitautor unterschob. sondern auch vom Ordensobern
der Dominikaner begrüsst worden. Das ist wohl eine auch Legende. Und Friedrich Spee von Langenfeld, der
sich gegen die Hexenprozesse währte, stand in der Kirche ziemlich allein da. Auch das ist falsch. Pater
von Spee hatte in der Tat Gegner in seinem Jesuitenorden, wurde aber von seinem Oberen gedeckt. Was anscheinend
weder von Spee noch sein Oberer wußte: Die römische Inquisition vertrat dieselben Auffassungen, wie
sie von Spee in seiner Cautio criminalis vertreten hat. Anscheinend hat die Tatsache, daß es im Heiligen
Römischen Reich – anders als im Kirchenstaat und in den Ländern der spanischen Krone – keine organisierte
Inquisition gab, die Bekanntheit der römischen Sicht der Dinge in Deutschland behindert. MfG Christoph
Heger
warum sollte Gott zwei Frauen für Adam erschaffen haben? Die Idee einer „Lilith“ ist wohl eher auf dem
Dung von Satan gewachsen, und stinkt bis zum Himmel…
@ Daniel Stöhr Wogegen der Papst de facto mit seiner Bulle vorging, war die Versklavung der Indios. Unbestritten
dürfte es sein, daß sich wohl kaum ein Sklavenhändler oder -halter sich ernsthaft daran hielt, oder?
samurai
Pascal: „Das der Inquisition fast nur Frauen zum Opfer fielen, natürlich reiner Zufall, passte der RKK
ja gar nicht, das die Bösen Weiber brannten. Ist genau das gleiche als wenn die Indio Verfolgung der
RKK in Lateinamerika versucht wird aufzutrennen, in Missionare und Besetzer.“ 1. In Rom brannte keine
einzige „Hexe“. 2. Was der Kath. Kirche „passte“, davon haben Sie anscheinend keine Ahnung, also sollten
Sie diesbezüglich schweigen. 3. Das gewaltsame und räuberische Vorgehen gegen die amerikanischen Ureinwohner
wurde durch die päpstliche Bulle Sublimis Deus (1537) feierlich verurteilt.
@matt2 Ist am Hof eines Königs etwa ein jeder gleichgestellt. Da gibt es niederes Gesinde und da gibt
es Obrigkeiten und irgendwie entspricht das schon der Ordnung im Leben und sollte auch wieder so bestehen.
Sie haben da etwas vergessen. Neben dem niederen Gesinde und der Obrigkeit gibt es an königlichen Höfen
noch jemanden, der keiner dieser Klassen zuzuordnen ist, aber für alle eine ganz wesentliche Funktion
ausübt: der Hofnarr. Das wäre wohl der Posten, den SIE innehaben dürften.
@Pascal: Thema Inquisition Hallo Pascal, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Die Verbrechen,
die besonders während der Katharerkreuzzüge aber auch im Rahmen der Hexenprozesse seitens der Inquisition
begangen wurden, möchte ich nicht im Geringsten relativieren oder schönreden. Aber es stimmt wirklich,
daß die Inquisition in ihrer späteren Geschichte sowohl von manchen Herrschern als auch von der Kirche
missbraucht und instrumentalisiert wurde. Übrigens ist das massgebliche Buch zur Beurteilung von Hexen
nicht nur von zwei Dominikanern verfasst, sondern auch vom Ordensobern der Dominikaner begrüsst worden.
Und Friedrich Spee von Langenfeld, der sich gegen die Hexenprozesse währte, stand in der Kirche ziemlich
allein da. samurai
@Samurai Wahrung des Glaubens?? Hat wohl nicht geklappt. So edel die Eigentliche Aufgabe der Inquisition
auch war, wurde Sie nur für etwas völlig anderes benutzt um eine Atmosphäre der Angst zu verbreiten
damit die Gläubigen nicht soviele FRage stellen sonder immer schön Glauben was erzählt wird. Das der
Inquisition fast nur Frauen zum Opfer fielen, natürlich reiner Zufall, passte der RKK ja gar nicht, das
die Bösen Weiber brannten. Ist genau das gleiche als wenn die Indio Verfolgung der RKK in Lateinamerika
versucht wird aufzutrennen, in Missionare und Besetzer.
@ franco.felice: Ketzer, Inquisition etc. Da hier wieder Begriffe durcheinandergewürfelt werden,sollte
vieleicht das Eine oder Andere näher erläutert werden: 1. Die Inquisition diente – entgegen allgemeinen
Gerüchten – in erster Linie der Wahrung des Glaubens und nahm erst relativ spät die „klassischen“ Aufgaben
(Hexenprozesse etc.) war. 2. Mit Ketzern waren ürsprünglich die „Katharer“ gemeint, die es meines Wissens
nach zu ElisabethsZeit noch garnicht gab. samurai
Durch die Bemühungen ihres Beichtvaters, des Priesters Konrad von Marburg … War das nicht der, der
sie sich nackt ausziehen ließ und an Ihr die Reinigung durch die Rute applizierte? Man darf sicher sein,
dass ihr früher Tod ihm zu verdanken war. Aber alles klar: der schlimme Finger war ein treuer Diener
der Inquisition und der Kirche. Richtig „nett“ benahm sich der im Nebenberuf noch Ketzerrichter auch,
indem er der Heiligen ihre Kinder wegnahm. (Schade, dass dieser Mann noch posthum durch Nennung seines
Namens an die Heilige gebunden wurde.) Doch Gottes Mühlen mahlen langsam … und dem treuen Diener der
Kirche und eifriger Befehlsempfänger Innozenz III. (der seinem Namen auch „alle Ehre“ machte) wurde gewaltsam
der Garaus gemacht. Wie lange dauert es wohl noch bis zu seiner Heiligsprechung. Die Kirche war doch stets
von Christus und seinem Evangelium nicht zu trennen, hat der Papst behauptet.
Berichtigung: Nicht Hermann, sondern Ludwig Elisabeths frühe Heirat mit Landgraf Hermann I. von Thüringen
Die Kenner der Geschichte der hl. Elisabeth haben freundlich über meinen Lapsus hinweggesehen. Natürlich
war Landgraf Hermann I. nicht der Ehemann, sondern der Schwiegervater der Heiligen. Ehemann – nach dem
frühen Tode ihres eigentlichen Verlobten Hermann – der hochzuschätzende Landgraf Ludwig. MfG Christoph
Heger
@matt2 ICH beleidige die Urmutter der Menschheit? Ich wäre Stolz darauf, von Lilith abzustammen, als
von einer tauben Nuß wie Eva! Dir würde ein wenig Bildung wirklich gut tun. Aber du bist ja froh, daß
du bei den freischaffenden Evastöchtern umsonst ran darfst, weil du ja sonst keine Frau abkriegen würdest!
Ich bete für deine verderbte Seele, kleiner Matt!
@Burgorus Hören Sie mir mal zu, guter Mann, im Gegensatz zu Ihnen hasse ich nichts und niemanden. Sondern
lebe einfach nur mein Christenleben. Wenn Ihnen das nicht paßt, sollten sie aufhören, mich beständig
von der Seite anzumachen. Dies bringt mir nichts und Ihnen noch weniger! Zudem bin ich im Moment mich
am umschauen, wer denn hier der große Hetzer ist. Auch das mit dem Bibelfassungen vorher, in denen man
die betreffende Aussage finden kann, habe ich, als Antwort auf ihre leicht dümmlichen Kommentare, hier
eingestellt. Das es diese Bibel nicht im Internet zu finden gibt, ist nicht meine Sache. Aber ich weiß
wenigstens, daß es dort so geschrieben steht. Habe die Ehre!
@Sentinel: „Aber wenigstens waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte im Gegensatz zu Ihren
letzten geheimnisvollen Andeutungen?“ Und wie ist das zu verstehen? Ganz einfach, da haben Sie mir klar
erklärt, dass Sie von einem Thema gesprochen haben, auf das ich nicht eingegangen bin. Und es hat Ihnen
wohl nicht gepasst, dass ich nur Kritik (angeblicher „Apfelbaum im Paradies“)vorgenommen habe, ohne auf
Ihr Thema einzugehen. Und das Thema haben Sie mir sogar kurz erläutert. Das war doch mal was! Was jetzt
wieder kommt („Und so was nennt sich Katholik“) ist wieder gewohnt inhaltsleeres Loswerden von Hass.
@Burgorus Das letzte, was Benedikt und ich Ihnen vorwarfen, ist die Erwähnung von Apfelbäumen, von dem
in der Bibel nicht die Rede ist, die so einfach dahergebracht haben und bis jetzt nie begründet haben.
Und so was nennt sich Katholik! Das wird doch unser Recht sein, diese Korrektur vornehmen zu dürfen,
ohne auf das Thema näher einzugehen, auch wenn das Posting an matt2 gerichtet war. Oder stammt die „Apfelgeschichte“
aus einer der Dämonengeschichten? Wenn ja, dann sagen Sie das doch einfach. Und so was nennt sich Katholik!
Stattdessen schreiben Sie vom Wissen vor 9 und 10 Minuten usw. und jetzt werfen Sie mir vor, dass ich
auf Ihr Dämonenthema nie eingegangen bin. Wer verpflichtet mich dazu? Ich weiß zwar nicht, was sie träumen,
doch im Moment tun Sie es. Es hat sie niemand aufgefordert, sich in diese ‘angebliche’ Dämonengeschichten
mit dummen Geschwätz auch noch einzumischen. Und ich forderte Sie zu gar nichts auf! Aber wenigstens
waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte im Gegensatz zu Ihren letzten geheimnisvollen Andeutungen?
Und wie ist das zu verstehen?
wenn er über Dämonen diskutieren will, soll er ins Satanistenforum gehen… Komiker schreibt nur Bockmist,
beleidigt die Urmutter der Menschheit. Was glaubt er wer er ist? Ist doch allerhand.
@ Burgorus Die einzige „Apfelgeschichte“ im Zusammenhang mit Lilith habe ich bei haGalil www.hagalil.com/…v/2000/09/lilith.htm
gefunden, aber nicht in dieser Diskussion. Möglich (aber unsicher), daß sie auf diesem Weg ‘reingekommen
ist.
@Sentinel: Was sollen jetzt diese Vorwürfe? Mir macht es absolut Nichts aus, mit Menschen zu diskutieren,
die nichts zu einer Diskussion beitragen können. Jedoch sollten sich solche Menschen auch ohne weiteres
antrainieren lassen, sich aus Themen herauszuhalten, über deren Inhalte sie keinerlei Kenntnisse besitzen.
Was sollen denn diese Vorwürfe? Ich habe mich in dieses Thema nie eingemischt und habe mich auch damit
noch nicht beschäftigt. Ich sprach doch über ein ganz anderes Thema, nämlich über das junge Heiraten
und das Berufsleben der Frau, das die Kindererziehung beeinträchtigt. Meine Gesprächspartner waren auch
andere als sie. Das letzte, was Benedikt und ich Ihnen vorwarfen, ist die Erwähnung von Apfelbäumen,
von dem in der Bibel nicht die Rede ist, die so einfach dahergebracht haben und bis jetzt nie begründet
haben. Das wird doch unser Recht sein, diese Korrektur vornehmen zu dürfen, ohne auf das Thema näher
einzugehen, auch wenn das Posting an matt2 gerichtet war. Oder stammt die „Apfelgeschichte“ aus einer
der Dämonengeschichten? Wenn ja, dann sagen Sie das doch einfach. Stattdessen schreiben Sie vom Wissen
vor 9 und 10 Minuten usw. und jetzt werfen Sie mir vor, dass ich auf Ihr Dämonenthema nie eingegangen
bin. Wer verpflichtet mich dazu? Aber wenigstens waren das, was Sie jetzt gesagt haben, mal klare Worte
im Gegensatz zu Ihren letzten geheimnisvollen Andeutungen?
@Burgorus Ander Kommentatoren haben schon meine Aussage wegen Lilith belegt. Mir macht es absolut Nichts
aus, mit Menschen zu diskutieren, die nichts zu einer Diskussion beitragen können. Jedoch sollten sich
solche Menschen auch ohne weiteres antrainieren lassen, sich aus Themen herauszuhalten, über deren Inhalte
sie keinerlei Kenntnisse besitzen. Haben Sie sich nie die Frage gestellt, woher die sagenhaften Dämonen
alle gekommen sind? Die Mutter war Lilith und in einigen anderen überlieferten Schriften wird Kain als
Vater angegeben. Ernstzunehmende Vampirgeschlechter berufen sich heute noch darauf, von Kain und Lilith
abzustammen. Auch darüber gibt es uralte und auch moderne Quellen.- Und natürlich auch entsprechende
Bibelfassungen, die vor 1962 enstanden sind, in denen diese Aussagen gleichfalls zu finden sind. Habe
die Ehre!
Schon lustig, wie man von der Hl.Elisabeth zur Church of Satan kommt.Fast wie ‘freies Assoziieren’,wie
mein Freund sagt. :P Nicht bös gemeint. :) LG Jasmina
@ matt So weit, daß das Nachtgespenst Lilith existiert habe, gehe ich nicht ‘mal. Nachgewiesen ist der
Glaube (meinetwegen: Aberglaube) daran. Mehr habe ich nicht gesagt.
Ein Nachtgespenst namens Lilith mags ja irgendwann gegeben haben… wenigstens ja als Hirngespinst Sentinels
ist sie zugegen. Vielleicht ist er ja besessen von ihrem Dämon und ihre Eifersucht treibt ihn dazu mit
komischen Lügengeschichten über die Ureltern auffahren. Gott wird die Frau dem Adam schon so gemacht
haben, dass sie ihm entspricht und umgekehrt. Sentinel hat hier böse Beleidigungen wider die Urmutter
der Menschheit ausgestoßen. Dieser Mensch ist zweifellos vom Teufel besessen. Ausserdem finde ich seine
Selbstbezeichnung lächerlich.
@ die Vorposter Ohne über Rechtgläubigkeit zu urteilen: Zumindest der Glaube an die Existenz von Lilith
ist historisch belegt. Die ältesten Spuren finden sich in der altägyptischen Mythologie, in der ein
weiblicher Dämon namens Lilitu („haariges Nachtgespenst“) existierte. Der Glaube wurde während der ägyptischen
Gefangenschaft von den Israeliten übernommen und ins Hebräische übertragen. Der Glaube findet sich
heute noch im Alten Testament, aber ohne Namensnennung: Der 91.Psalm, der vom „Grauen der Nacht“ spricht,
war ein alter jüdischer Exorzismus gegen Lilith. Die Umdeutung von Lilith zur ersten Frau Adams (mit
dem sie, in Abgrenzung zu Eva, nichtmenschliche Nachkommen bzw.Dämonen hervorgebracht haben soll) hat
auch in die Kabbala Eingang gefunden. Von dort hat er sich bis in den modernen Okkultismus, z.B. in die
1983 von der Glaubenskongregation verbotene Privatoffenbarung von Gabriele Bitterlich, fortgesetzt.
@Burguros & Matt @Burguros Ich las ihr Posting! Nur anscheinend wissen Sie nach 10 Minuten nicht mehr,
was sie vor 9 Minuten schrieben! @Matt Ihre Gespinste bez. einer Lilith muss ich als rechtgläubiger Christ
ablehnen. Dann sind Sie weder ein Christ, noch rechtgläubig. Die Erwähnung von Lilith findet man in
jeder katholischen Bibel, die vor 1962 veröffentlicht wurde. Weil wenn es so ein tolles Weibsbild gegeben
hätte, wie Sie sagen, dann wüsste die Bibel wohl davon zu berichten. In der Bibel wurde von Ihr berichtet –
und auch, wie mit ihr umgesprungen wurde. Man bezog sich in diesem Fall sogar noch im späteren auf eine
alte jüdische Mär, die bis 1962 sogar noch ein Teil der Bibel gewesen ist. Bevor sie von solchen Sektierern,
wie ihre Person, herausgestrichen wurde. Sie sind ja ein Sektierer übelster Sorte. Sprechen Sie nicht
immer von sich selbst, wenn Sie andere meinen. Sie wissen ziemlich genau, was ich von Ihnen und ihrer
blasierten Art halte. Hätten Sie ein wenig Ahnung von der Materie, wären hier einige ihrer Äußerungen
nicht gefallen – wohl nichts anständiges jetzt im Fernsehen! Und hören Sie bitte auf, Leute mit ihren
Halbwahrheiten zu belästigen.
Auch Benedikt hat von der Frucht, nicht vom Apfel gesprochen. Zitat: weil die Eva immerhin mit der Frucht
in der Hand Adam verführt hätte. Sentinel kritisiert sich also nur selbst.
@Sentinel: umm… bitte geben Sie mir nicht recht Ihre Gespinste bez. einer Lilith muss ich als rechtgläubiger
Christ ablehnen. Weil wenn es so ein tolles Weibsbild gegeben hätte, wie Sie sagen, dann wüsste die
Bibel wohl davon zu berichten. Sie sind ja ein Sektierer übelster Sorte.
@sozialkatholisch: Danke, dasselbe wollte ich auch gerade monieren. Ich hatte auch nie von einem Apfel
gesprochen außer im Zusammenhang mit der Geschlechtsreife einer Frau so als Beispiel, nie aber im Zusammenhang
mit der Erbsünde. Aber wer nur spotten will wie der Sentinel, der liest die Postings auch nicht durch.
@matt2 Ausnahmsweise muß ich dir da heute Recht geben! Hätte Adam die schwarzhaarige, intelligente,
smarte, clevere und an sehr vielen Dingen interessierte Lilith behalten – und sich nicht die W…vorlage,
das blonde Evchen hätte machen lassen – sähe es auf dieser Welt anders aus. Es gäbe kein dummes Herrenmenschengefasel
und da keine Erbsünde vorhanden ist, hätten wir eine homogene, sich liebende Menschheit. Ich muß dir
Recht geben – Adam hat sich eindeutig als noch nulleres Erbsenhirn geoutet, als es Eva dann schließlich
mit der Apfelgeschichte vervollständigt hat! [War hier eigentlich bekannt, daß in dem Gebiet, in dem
man den Garten Eden vermutet, überhaupt niemals Apfelbäume gewachsen sind?]
Na die Frau war schon die Hauptschuldige… Adam war einfach nur ein braves und nichtsahnendes Bubi, bis
ihm Gott die Frau hinstellte und damit hat der ganze Zores begonnen. Aber ohne Weiber rennt die Chose
eben nicht.
@Benedikt: Entschuldigun (Sie hatten sich auf matt2 bezogen, ist klar). @Samurai: Die Rolle der Frau @Samurai:
Erbsünde und Erlösung kann man nicht getrennt voneinander betrachten. Es heißt zwar – und das ist richtig:
„Bei der Frau nahm die Sünde den Anfang.“ Aber andererseits heißt es: „Wie durch einen Menschen, nämlich
Adam, die Sünde in die Welt kam, so kam auch durch einen Menschen, nämlich Christus, die Erlösung.
Es ist theologisch unumstritten, dass die Erbschuld durch Adam allein kam. Hätte Adam nicht vom Baum
der Erkenntnis gegessen, wäre die Erbschuld nicht gekommen. Trotzdem ist natürlich Eva mitschuld sowie
Maria die Miterlöserin ist, obwohl Jesus der einzige Erlöser ist. Wenn man nun bei der Erbsünde nur
die Frau ins Visier nimmt, bei der Erlösung nur den Mann, dann ist das natürlich unausgewogen. Und in
dieser Kritik haben Sie völlig Recht. Man muss richtig sagen: Bei der Frau fängt alles an (Schuld und
Erlösung) und der Mann führt alles zu Ende (Schuld und Erlösung). Da ja die Erlösung die Aufhebung
der Schuld ist, müssen die Rollen der Erlösung genauso verteilt sein wie bei der Schuld. Übrigens noch
ein Beispiel, warum micht dieser Karriere-Drang mancher Frauen so stört. Die beste Schülerin aus einer
Klasse meiner Schwester bekam eine gute Stellung; sie wollte heiraten. Da ihr aber eine noch bessere Stellung
in Aussicht gestellt wurde, falls sie noch nicht heirate, hat sie’s aufgeschoben. Dann hat sie meiner
Schwester vorgejammert: War ich blöd! Jetzt bin ich 40 und kann kriege keine Kinder mehr. Die Frau von
heute ist ein Opfer unserer Gesellschaft.
@ Burgorus Nein, damit war Matt2 gemeint. @ Samurai Aber mich stört es z.B. immer wieder, wenn manche
Christen die Frau als minderwertig betrachten, weil die Eva immerhin mit der Frucht in der Hand Adam verführt
hätte. Eigentlich wird dadurch deutlich, dass Adam „schuldiger“ war. Er hätte sich halt von seiner Frau
nicht überreden lassen dürfen. Diese dagegen wurde ihrerseits nicht von einem einfachen Menschen, sondern
von der bösen Schlange (Symbol für den Teufel) überredet, was daher mE weniger schuldhaft ist. So oder
so ist die Ableitung einer Minderwertigkeit aus dieser Geschichte nicht haltbar und reine Uminterpretation
aus chauvinistischen Motiven. Es heißt schließlich, dass der Mensch gefallen ist. Das betrifft alle,
ohne Ausnahme.
@ Burgorus: Betr.: Idealzustand einer Ehe/Familie In Ordnung, ich wollte auch nicht beleidigend werden,
ehrlich. Aber mich stört es z.B. immer wieder, wenn manche Christen die Frau als minderwertig betrachten,
weil die Eva immerhin mit der Frucht in der Hand Adam verführt hätte. samurai
Korrektur: „Urgroßmutter“ statt „Großmutter“ Es gehört zu meinem Stil, meine Fehler zu korrigieren,
was ich im Titel gemacht habe. @Benedikt: Was kann nicht ernst gemeint sein? Drücken Sie sich bitte klarer
aus. War ihere Frage überhaupt an mich gerichtet? @Samurai: Ich sagte doch bereits, dass die Realität
anders aussieht und habe das auch erläutert. Warum wiederholen Sie diese Feststellung?
Von mir zu reden: ich bin nicht für Arbeit geschaffen… der bloße Gedanke schon macht mich trübsinnig.
Der liebe Gott fährt ja auch in seinem Cherubin-Wagen spazieren. So ein Leben würde auch mir gefallen.
Ausser hofiert werden nicht viel zu tun. Ist es nicht so: es gibt dienende und herrschende Geister. Jeder
Mensch hat eben seine Bestimmung. Ein mancher ist nicht für Arbeitsdienste geboren, sondern ist ein edles
Gefäß, für edlen Gebrauch. Die dienenden Geister sind ja auch fröhlich, wenn sie es den herrschenden
recht machen und sie erfreuen. Das ist ja doch ihre Aufgabe. Ist am Hof eines Königs etwa ein jeder gleichgestellt.
Da gibt es niederes Gesinde und da gibt es Obrigkeiten und irgendwie entspricht das schon der Ordnung
im Leben und sollte auch wieder so bestehen.
@ Burgorus Angenommen, die Frau hat keine 7,10 oder 14 Kinder in die Welt gesetzt, weil – eine „normale“
Situation vorausgesetzt – sie und ihr Mann garnicht das Geld haben, um die Kinder ernähren zu können,
was dann? Sie gehen offenbar davon aus, dass der Mann selbstverständlich Arbeit hat, selbstverständlich
genug verdient, um seine Frau und 7,8 oder gar 10 Kinder versorgen zu können. Mit Verlaub: Die Wirklichkeit
sieht anders aus ! Ein Beispiel aus eben dieser Realität: Ein Freund von mir hatte eine Berufsausbildung
begonnen, war – als er seine Freundin – seine jetzige Frau – kennenlernte aus dem Betrieb ‘rausgemobbt
worden, macht z.Zt. -das Kind ist schon auf der Welt – ein Freiwilliges Soziales Jahr (mit der Hoffnung,
anschliessend für die Stelle übernommen zu werden) und die beiden – sie kümmert sich ums Kind und arbeitet
nicht – leben von Hartz IV. Soviel zu Theorie und Praxis samurai
Wenn die Frauen gern arbeiten ist das doch wunderbar… das kombiniert vortrefflich mit meiner Arbeitsunwilligkeit.
Ich plädiere daher sehr dafür, dass den Frauen die Arbeit Spass macht. Natürlich dürfen sie dabei
ihre mütterlichen Pflichten nicht ausser acht lassen. Es geht nicht an, dass der Mann in seiner Freiheit
und Abenteuerlust beschränkt ist und als Babysitter herhalten muss. Das verkehrt ja das gesamte Rollenbild.
@Samurai: Nehmen Sie mich doch bitte ernst! Natürlich soll eine Frau eine Schule besuchen, ob privat
zu Hause oder in einer guten Gemeinschaft. Wichtig ist nur, dass die Schule das Wichtigste, den katholischen
Glauben, gut lehrt. Wenn wir Deutschen schon durch die Missionare den wahren Glauben kennen gelernt haben,
dann wollen wir ihn doch behalten. Aber noch einmal zu Ihrem Notfall: Jetzt angenommen, der Mann einer
Frau stirbt bereits nach dem siebten Kind der Frau (meine Großmutter hatte 14 Kinder). Was hat jetzt
diese Frau davon, wenn sie einen Beruf gelernt hat? Den kann sie doch ohnehin nicht ausüben, weil sie
sich um ihre Kinder kümmern muss. Und noch was: Die Mutter des Mädchens, mit dem ich mal kurz gegangen
bin, hat mit 18 geheiratet, dann ihre Kinder großgezogen, und als diese groß waren, hat sie (etwa mit
35) eine Lehre begonnen, weil’s ja in der Familie nicht mehr soviel zu tun gab. So ist es richtig: Erst
die Kinder, dann alles andere. Einen Apfel pflückt man, wenn er reif ist, nicht erst, wenn er bereits
verfault ist. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind ohne Down-Syndrom bei einer jungen Frau
wesentlich kleiner (viel kleiner als ein Tausendstel) als z.B. bei einer 40jährigen, wo sie bereits bei
1/120 liegt. Die Natur will also, dass die Frauen möglichst früh ihre Kinder bekommen. Und die uns beherrschen
wollen, dass unsere Frauen überhaupt keine Kinder mehr bekommen.
Bildungspflicht für Frauen Um hier jetzt nicht den ganz radikalen tradierten Hirnen auf den Schlips zu
treten, fasse ich mich möglichst kurz und versuche dabei so höflich zu bleiben, wie es mir möglich
ist! Im Vergleich zu Männern sind Frauen eindeutig in der Lage, auch noch einen noch so komplizierten
Stoff innert kürzester Zeit Verstehen zu lernen. Männer tun sich ja schon mit dem Buch Genesis der Bibel
schwer. Das in der Bibel und in den jüdischen Schriften die Frau quasi als Mensch zweiter Klasse angesehen
wird, liegt allein daran, daß man der Frau und nicht dem Manne die Schuld am Sündenfall gegeben hat.
Obwohl ich hier sagen muß: Wenn man die Unsterblichkeit gegen Erkenntnis tauschen kann, sollte man tauschen.
Unsterblichkeit gepaart mit Dummheit bringt so etwas wie den Islam hervor! Und wie wir wissen wurde dieser
nur von Männern verfaßt. Dementsprechend unlogisch ist seine Lehre auch. Wenn wir davon ausgehen, daß
der Sündenfall eine freie Entscheidung des Menschen war, so ergibt sich daraus ein völlig anderes Bild.
Nämlich daß zu damaliger Zeit die Menschen absolut gleichberechtigt waren. Warum hätte Adam das Paradies
mitverlassen müssen, wenn Eva doch diejenige war, die der Schlange auf den Leim ging? Dies geht nur,
wenn Gleichberechtigung herrscht. Ob diese umgesetzte Gleichberechtigung fair von Gott war, ist der fragliche
und strittige Punkt. Männer sollten aufhören, schwierige Berufe zu lernen und diese Frauen überlassen.
Berufe, die Bildung erfordern, sind besser in Frauenhand gemanag
@ burgosus Sollten Mädchen eine Schule besuchen? Ist es sinnvoll, das es auch für Mädchen in Deutschland
eine Schulpflicht gibt, immerhin sollten Frauen – wenn ich Sie richtig verstehe – in erster Linie dem
Mann dienen. Und dazu benötigen sie dann doch nur so viel Bildung, daß sie den Haushalt führen können,
oder? samurai
@Samurai Grüßgott, Samurai, ich weiß, dass die Realität anders aussieht. Aber das war ja von den Allieirten
so geplant, damit Deutschland ausstirbt bzw. als Sklavenland anderen Völkern dient. Deswegen haben wir
ja jetzt die völlige Gleichschaltung der Geschlechter. Um die antichristliche Herrschaft aufbauen zu
können, muss das Heilige Römische Reich nicht nur formal, sondern auch in der Realität völlig zerstört
werden. Wenn ein Mann eine Frau sitzen lässt, ist das eine große Abweichung vom Ideal. Und es ist keine
richtige Politik, wenn die Richtlinien (jede Frau soll einen Beruf erlernen) sich nicht nach dem Idealbild
richten. Das Erlernen eines Berufes oder auch ein Studium einer Frau ist ja an sich gut (führt ja auch
oft zu Bekanntschaften), aber es muss zweitrangig sein. Wichtiger ist die Familie. Ich bin mal kurz mit
einem Mädchen gegangen, dem ich gesagt habe: „Eine Frau studiert deswegen, um einen Mann zu kriegen.“
Hätte sie da nicht „ja“ gesagt, wäre es sofort zu Ende gewesen. Man darf auch nicht übersehen, dass
zwar jetzt jede Frau einen Beruf erlernt und für den Notfall des Verlassenwerdens besser gewappnet ist,
dafür aber umso mehr Männer arbeitslos sind und ihre Familien nicht mehr ernähren können und psychisch
zugrunde gehen. Es ist erst ein paar Jahrzehnte her, seit Frauen auch ohne Zustimmung des Mannes erwerbstätig
sein dürfen. Das muss wieder so werden wie früher, dann arbeiten wir weniger für die Kuhmelker und
unserer Frauen wieder für ihre Kinder.
Entgottet und Gottgläubig? entgotteten Gläubigen ihrer Wahlheimat vergessen. Doch eigentlich stünde
ihr das Recht zu, als deutsche Nationalheilige verehrt zu werden. „Entgottet“ ist ein wunderbarer Begriff
für einen Zustand, zu dem eigentlich niemand etwas genaues wissen kann, vielleicht ist es auch nur eine
boshafte Unterstellung. Ist der Kreis, der das Entgottet-Sein festzustellen geruht möglicherweise genügend
begottet? Wer würde dafür die Garantie geben. Der Begriff entgottet hat eine starke verwandtschaftliche
Beziehung zu endgültig. Den kleinen Unterschied macht eigentlich nur das „d“als Alternative zum „t“.
Dahinter verbirgt sich die Aussichtslosigkeit des Endgültigen. „Entgottet!„erinnert darüber hinaus an
„entsprungen“ (…Es ist ein Hirsch entsprungen…),aber auch an Endkampf (Hermageddon). Das Schlimmste
dürfte aber, der Zustand sein entchristet und von allen guten Geistern verlassen zu sein und zu allen
passenden und unpassenden Gelegenheiten den Untergang des entgottetenAbendlandes herbeizupredigen. Dem
Desaster kann natürlich nur die Fähigkeit“gottgläubig“ zu sein, gegensteuern,… oder? Aber wer verfügt
über diese Fähigkeit denn heute noch?
@ Burgorus: Frauen und Beruf/Kinder Hallo Burgorus, also: Der Mann verdient das Geld, um die Frau, die
den Haushalt versorgt und die KInder grosszieht, zu ernähren. Schön, soviel zum Idealbild,das Sie vor
Augen haben. Realität sieht anders aus: So manche Frau muss arbeiten, weil entweder das Einkommen des
Mannes nicht ausreicht,der Mann die Frau sitzen gelassen hat, und sie die Kinder allein über Wasser halten
muss oder auch, weil – ach, wissen Sie was: Überdenken Sie einfach mal Ihr Idealbild. Und noch etwas:
Wenn nur der Mann für das Finazielle verantwortlich wäre, die Frau anschliessend sitzen lassen würden,
dann – richtig: dann wäre die Frau mehr oder weniger mittellos. samurai
@Inabikari: Ja. Anstatt die Frauen zu verheiraten, lässt man sie heute Berufe lernen, damit sie möglichst
selbständig sind und den Rückhalt einer Familie nicht mehr brauchen. Dann gründen sie eben auch keine
mehr oder erst, wenn Ihnen das Leben ohne Kinder zu inhaltsleer geworden ist. Aber zuvor lassen sie sie
lieber umbringen, damit ihr Beruf und ihr Selbständigsein nicht gefährdet wird. Ein Problem besteht
aber noch bei den Männern. Das Leben ist heute komplizierter geworden, und die Berufsausbildung dauert
länger. Da nun aber ein Mann eine Familie ernähren können muss, wird es bei ihm i.Allg. eben länger
dauern, bis er heiraten kann. Aber bei Männern, die bereits in eien Betrieb hineingeboren werden, wäre
auch das kein Problem. Es wäre vernünftiger, unserer deutschen Frauen kriegten in der Jugend Kinder
und sorgten sich nicht erst um eine berufliche Ausbildung, die ihnen dann hilft Geld zu verdienen, das
dann zur Ernährung der ausländischen Kuhmelker verwendet wird. Selbst haben sie ja keine Kinder mehr.
@Burgorus Dann bestünde doch eine Lösung für das Problem der frühen Sexualreife der heutigen Jugend
darin, die jungen Leute wieder ab 12/14 bzw. 14/16 Jahren heiraten zu lassen, oder?
@Dr. Heger Die folgende Adresse verweist auf die entsprechende Seite in dem Werk über katholisches Eherecht
von Nikolaus Kopp aus dem Jahre 1873: dlib-pr.mpier.mpg.de/…%2237293_00000105%22
@Inabikari: Ja. Genauso ist es. Auch Äpfel pflückt man, wenn sie reif sind. Außerdem wurde die Muttergottes
selbst bereits mit 14 Jahren verlobt und bald darauf geheiratet. Dass diese ohne Zutun eines Mannes ihren
göttlichen Sohn gebar, konnte man ja nicht wissen. Aber wenn es denn recht ist, auf übernatürliche
Weise einen Menschen so schnell wie möglich zu empfangen, warum sollte es dann auf natürliche verboten
sein, sofern die moralischen Regeln der Kirche eingehalten werden? Warum sollte Jesus länger als nötig
gewartet haben, bis er von seiner geliebten Mutter empfangen wird? Wenn es der Auftrag der Menschen ist,
sich zu vermehren, warum sollte es dann für einen gewöhnlichen Menschen schlecht sein, dies möglichst
früh zu tun? „Es ist das Recht der Boten, schnell zu sein.“ (siehe Posting von Dr. Christoph Heger).
@Sirilo Zur Zeit von Elisabeth von Thüringen war das kanonische Eheschließungsalter für Frauen 12 Jahre.
Das Alter von 14 Jahren wurde erst 1917 mit dem CIC eingeführt. Das interessiert mich aus einem bestimmten
Grunde. Haben Sie dafür eine zitierfähige Quelle? Dank im voraus! Christoph Heger
@ Matt 2 : Heirat bei Geschlechtsreife? Nun, damals – also im beginnenden Hochmittelalter – wurde sicher
manchesmal aus dem von Ihnen genannten Grund geheiratet. Meistens wurde in Adelskreisen aber aus Gründen
der Vernuft geheiratet. Überhaupt: Die Heirat im Sinne einer mehr oder weniger festgelegten liturgischen
Handlung ist – geschichtlich betrachtet – noch recht jung. Und das schon früh – mit 13,14 Jahren geheiratet
wurde, lag schlicht daran, daß viele Menschen hierzulande nicht älter als 30 Jahre wurden. samurai
@Dr. Heger Zur Zeit von Elisabeth von Thüringen war das kanonische Eheschließungsalter für Frauen 12
Jahre. Das Alter von 14 Jahren wurde erst 1917 mit dem CIC eingeführt.
@ Dr. Heger: St. Elisabeth und ihr Gemahl 3. Die bekannteste Legende der hl. Elisabeth, das Rosenwunder,
erweckt den Eindruck, unhistorisch zu sein. Sie ist nicht in Übereinstimmung mit dem herzlichen Einvernehmen
der beiden Ehegatten und zeichnet ein offensichtlich falsches Bild des Landgrafen Hermann Nicht nur diese,
sondern auch andere Legenden zu St. Elisabeth, die ein ähnliches Bild zeichnen, zumal die noch deutlichere
des Wunders, daß die Heilige einen Leprakranken in ihr Ehebett legte, da sonst für ihn kein Unterkommen
war, und als sie dessen angeklagt wurde, man dort den Gekreuzigten bzw. den Hl. Leichnam, fand (Parallele
zur Martinslegende usw.), gehen in diese Richtung, viz. dem Landgrafen zwar große Zuneigung seiner Frau
gegenüber, aber eine gewisse Kritik an ihrer in seinen Augen exzessiven Caritas zu attestieren, verständlicherweise.
(Diese war ja in ihrer ausgeprägten Form nicht immer da, wie fast stets bei Heiligen, sondern hat sich
entwickelt.) Diese Kritik kommt nach allen Legenden und Berichten (a) von der Landgräfin-Mutter, die
generell als Elisabeth-kritisch dargestellt wird und ihren Sohn entscheidend prägte, und (b) geht die
Geschichte immer so, daß der Landgraf durch das Wunder seine etwas reservierte Haltung ändert. In der
Bettlegende sagt er: „Solche Gäste darfst Du mir immer ins Ehebett legen!“ (Eine schöne, sehr zeitnahe
Darstellung des Bettwunders mit Spruchbändern und allen Beteiligten einschl. der Schwiegermutter ist
das Fresko über dem Elisabethaltar in der Marburger Elisabethkirche.)
@Inabikari: Ihre Behauptung: Dass eine Heilige schon mit 14 Jahren Sex hatte, scheint aber niemand zu
stören. ist eine Frechheit, denn die heilige Elisabeth war verheiratet, was bei den heutigen 16- oder
gar 13-jährigen Mädchen nicht der Fall ist, wenn sie geschlechtlich verkehren. Und auf diesen Unterschied
hat Athanasius zurecht verwiesen. Und wenn sich kreuz.net drüber aufregt oder „lamentiert“, geht es u.a.
auch darum, den Umstand zu monieren, dass sich die Jugendlichen immer früher der Todsünde der Unzucht
hingeben und somit für ein Leben in der Gnade Gottes nicht mehr empfänglich sind.
Drei Anmerkungen 1. Die verehrungswürdige Heilige war nicht nur über ihren Vater, den ungarischen König
Andreas II., Angehörige des höchsten europäischen Adels. Über ihre Mutter Gertrud von Andechs-Meranien
gehörte sie einem der damals mächtigsten und mit dem Kaiser verschwägerten Familien im Heiligen Römischen
Reich an. Gertruds Schwester, also eine Tante der hl. Elisabeth war Agnes Marie von Andechs-Meranien,
bis zu der vom Papst erzwungenen Annullierung ihrer Ehe mit Philipp II. August Königin von Frankreich.
Eine andere Schwester. also Tante der Heiligen, war die hl. Hedwig von Andechs-Meranien, Gattin des Herzogs
Heinrich von Schlesien. 2. Elisabeths frühe Heirat mit Landgraf Hermann I. von Thüringen hielt zwar
das kanonische Mindestalter der Braut von 14 Jahren ein, verwunderte aber offenbar die Zeitgenossen. Eine
Generation später äußerte eine Mystikerin (Gertrud von Helfta?) in einer Vision Christus gegenüber
ihre Verwunderung darüber – wie auch über ihre frühe Verwitwung und ihren frühen Tod mit 24 Jahren,
um die trockene Belehrung zu erhalten: „Es ist das Recht der Boten, schnell zu sein.“ 3. Die bekannteste
Legende der hl. Elisabeth, das Rosenwunder, erweckt den Eindruck, unhistorisch zu sein. Sie ist nicht
in Übereinstimmung mit dem herzlichen Einvernehmen der beiden Ehegatten und zeichnet ein offensichtlich
falsches Bild des Landgrafen Hermann. MfG Christoph Heger
na und?! Früher war man da nicht so… Da wurde eben verheiratet und geehelicht wenn die Geschlechtsreife
eintrat. Zum Werdegang dieser Heiligen kann man wohl nur sagen: [v.d.Red.zens.] Der Jesus muss aber auch
immer die Besten für sich abstauben. Man könnte gar neidisch werden.
St. Elisabeth ist nicht vergessen, auch nicht in ihrer Wahlheimat, mag man damit nun Deutschland, Thüringen
oder Hessen bezeichnen. In der Tat gibt es, wie ja auch angeführt wird, zahlreiche Veranstaltungen. Hierbei
sind übrigens die zahlreichen protestantischen Elisabeth-events interessant; wieder einmal wird bei den
Heiligen genassauert, die trendy sind und in den Stil der Zeit passen (allerdings schloß schon Luther
sie bereits in seine berühmte Liste der seines Erachtens nach „echten“ nachbiblischen Heiligen ein).
Daß St. Elisabeth kaum diese Art Wallfahrtstourismus gutgeheißen hätte, ist aber wohl klar; sie war
radikal im eigentlichen Sinne, gerade so wie ihr (schon in Mittelalter so verstandenes) männliches Pendant,
der Heilige Franz v. Assisi. Jedenfalls ist sie sicher eine ideale Schutzpatronin für Deutschland, heute
mehr denn je. Und auch wenn der Elisabeth-Rummel doch kurios ist und an der Heiligen völlig vorbeiführt:
Das Gedenken mag für manchen eine Bresche schlagen ins entgottete Leben; mag ihn dazu anhalten, zu reflektieren,
wie es um sein armes Leben bestellt ist und was wirklich zählt. Die Heilige Elisabeth – Fürstin, Dienerin,
Heilige – mit ihren drei Kronen ist hierfür besonders geeignet, gerade durch ihre Schönheit in jeder
Hinsicht. Insofern ist fast jede Elisabethzelebration zu begrüßen – fast jede; das elende Eisenacher
Musical muß m.E. ebenso wenig sein wie die Elisabeththorte.
Nachfolge Schließlich legte sie ein Gelübde ab und entschied sich für die Nachfolge Christi. War ihr
Leben vor dem Gelübde außerhalb der Nachfolge Christi?
@Athanasius Da Elisabeth 1221 heiratete und ihr erster Sohn Hermann 1222 geboren wurde, muss sie schon
als 14jährige Sex gehabt haben. Um das zu wissen, muss man gar nicht im Schlafzimmer dabei gewesen sein…
Übrigens habe ich von „Kindern von 13, die sich nacheinander in den Wäldchen beflecken“ überhaupt nichts
geschrieben; die entspringen allein Ihrer lasziven Phantasie.
@Inabikari Woher hast Du denn, dass man schon mit 14 direkt „Sex“ hatte? Woher weisst Du das? Warst Du
dabei im Schlafzimmer? Und eine junge Frau die mit 16 innerhalb einer Ehe geschlechtliche Beziehungen
hat, ist etwas anderes als Kinder von 13 die sich nacheinander in den Wäldchen beflecken im Geheimen
und nachher von den Hedon-Eltern zur Abtreibung gezwungen werden.
ach sirilo in deutschland gibt es elisabethkirchen , elisabeth ist aber dennoch nicht zu knapp in vergessenheit
geraten. warum sehen sie berechtigte kritik an entgotteten christen als zu negativ an? dieses land würde
bei einer nichtentgottung wahrhaftig anders aussehen! immer mehr christen lieben das christentum ohne
christus und kommen sichd abei sehr christlich vor. wie oft verstoße ich selbst gegen gottes schützende
gebote und muss mir also im stillen sqagen: werde dioch erst mal christ!
Sie heiratete mit 14 Jahren! Ein Detail an dem Artikel ist zu korrigieren: Elisabeth von Thüringen (geb.1207)
heiratete 1221, also mit 14 Jahren! Siehe: www.heiligenlexikon.de/…h_von_Thueringen.htm Bemerkenswert
ist daran: Vor einiger Zeit brachte Kreuz.net einen Artikel, der die sexuelle Frühreife der Jugend beklagte
und darüber lamentierte, daß 16jährige schon Sex miteinander hätten. Dass eine Heilige schon mit 14
Jahren Sex hatte, scheint aber niemand zu stören.
Wieder mal typisch Kreuz.net Am Anfang des Artikels wird behauptet, die „entgotteten Gläubigen“ in Deutschland
hätten Elisabeth vergessen, um dann am Ende anzuführen, daß in ganz Deutschland Verstaltungen zu ihrem
Gedächtnis stattfänden. Dabei hat Kreuz.net die meisten dieser Veranstaltungen gar nicht erwähnt –
ach ja, die „entgotteten Redakteure“ haben sie einfach vergessen… In Deutschland gibt es landauf landab
Elisabethkirchen, welche die Erinnerung an die Heilige wachhalten; Elisabeth ist (mit seinen Ableitungen
wie Elisa, Lisa, Lisette, Betty) immer noch einer der populärsten deutschen Frauennamen (bis hin zu Daily
Soaps und Telenovelas). Übrigens trägt der Unterzeichnete „Elisabeth“ als 5. Vornamen, als Firmnamen,
denn meine Firmpatin war eine Dame namens Elisabeth. Sirilo