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Wer liebt singt + Der innerliche Meister + Jüdische Liturgiefachleute + Motu Proprio an der Universität + Stahlstange für die Religionsfreiheit
Benedikt XVI.: "Wer liebt singt"
Benedikt XVI.: „Wer liebt singt“
© João Rangel/visitadopapa.org.br
Wer liebt singt

Italien. Papst Benedikt XVI. nahm am Freitag in seinem Urlaubsort Lorenzago di Cadore an einem Konzert teil. Sieben einheimische Chöre trugen Volksmusik aus den Dolomiten vor. In einem kurzen Grußwort erinnerte der Heilige Vater an die Worte des heiligen Augustinus: „Wer liebt singt“. Die Quelle der Musik sei die Liebe.

Der innerliche Meister

Vatikan. Der Vatikan veröffentlichte am Samstag den italienischen Text der Botschaft des Papstes zum Weltjugendtag 2008 in Sydney. Benedikt XVI. fordert die Jugendlichen darin auf, Missionare zu sein und ein „neues Pfingsten“ auf die Welt herabzurufen. Der Heilige Geist sei die „Seele der Kirche und Prinzip der Einheit“, der „innerliche Meister“, der zur Begegnung mit Christus führe.

Karfreitags-Fürbitte
Lasset uns auch beten für die Juden: damit unser Gott und Herr den Schleier von ihren Herzen wegnehmen möge, damit auch sie Jesus Christus unseren Herrn erkennen mögen.

Lasset uns beten. Beuget die Knie. Erhebet euch.

Allmächtiger, ewiger Gott, der du auch die Juden nicht von deiner Barmherzigkeit verstößt: Erhöre unsere Fürbitten, die wir aufgrund der Verblendung dieses Volkes verrichten, damit es nach der Anerkennung des Lichtes deiner Wahrheit, die Christus ist, aus seiner Finsternis herausgerissen werde. Durch denselben Christus. Amen.
Jüdische Liturgiefachleute

USA. Das umstrittene ‘Simon Wiesenthal Center’ rief den Vatikan am Freitag dazu auf, Bestandteile der Alten Karfreitagsliturgie – insbesondere das Gebet um „die Bekehrung der Juden“ – zu streichen. Diese könnte mißverstanden und angeblich als Rechtfertigung für Antisemitismus gebraucht werden, behauptet eine Presseerklärung. Ein Rabbiner namens Abraham Cooper warf der Kirche vor, daß „antisemitische“ Themen weiterhin „Teil der religiösen Botschaft“ katholischer Traditionalisten seien.

Motu Proprio an der Universität

Deutschland. Am 10. Juli fand an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität München eine Informationsveranstaltung zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ statt. Sie stand unter dem Titel: „Eine außerordentliche Form des römischen Ritus. Informationen und Fragen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ Papst Benedikts XVI. vom 7. Juli 2007“. An der Veranstaltung beteiligten sich der Kirchenrechtler, Pater Stephan Haering, der Dogmatiker Hw. Bertram Stubenrauch und der Liturgiker Hw. Winfried Haunerland.

Stahlstange für die Religionsfreiheit

Österreich. Anläßlich des Papstbesuchs im September wird in Heiligenkreuz ein Denkmal für die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit ‘Dignitatis Humanae’ errichtet. Es besteht aus einem Mosaik auf einer halbkreisförmigen Wand, das die Epiphanieszene darstellt. Diese soll die Anbetung Gottes durch alle Völker symbolisieren. In der Mitte ragt ein acht Meter hoher Stahlzeiger – zugleich eine Sonnenuhr – empor. Das Denkmal ist laut Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’ auf Anregung des Abtes des Zisterzienserstifts Heiligenkreuz bei Wien, Pater Gregor Henckel-Donnersmarck, entstanden.

Papstbesuch in Österreich
Basilika im österreichischen Marienwallfahrtsort MariazellDie Mariazeller Gnadenstatue mit LiebfrauenkleidDer Pressebeauftragte für den Papstbesuch in Österreich, Paul Wuthe, präsentiert am 16. April in Wien das Plakat.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Kasperschüler †   08:50:27 | Dienstag, 24. Juli 2007
@Benedikt: Lesen Sie erst einmal, was Johannes Rothkranz zum Thema „Religionsfreiheit“ schreibt!
„Die katholische Theologie und die Päpste sahen sich … seit Beginn des 19. Jahrhunderts gezwungen, auf die ‘Religionsfreiheit’ näher einzugehen. Der damals erstmals offen sein Haupt erhebende ‘Liberalismus’ hatte nämlich unter anderem die Forderung nach einem rechtlichen Anspruch aller Menschen auf freie Religionsausübung auf seine Fahnen geschrieben. Hinter der Ideologie des ‘Liberalismus’ und ihrer immer lauter werdenden Proklamierung verbargen sich die gesammelten und konzentrierten Anstrengungen der antichristlichen Gegenkirche, der wahren Religion, d.h. der katholischen Kirche den entscheidenden Schlag zu versetzen, indem man sie mit allen übrigen falschen Konfessionen und Religionen auf dieselbe Stufe stellte. Zugleich verfolgten die führenden Köpfe der satanischen Gegenkirche, die nahezu durchwegs dem Judentum entstammten, das Ziel, die jüdische Religion der christlichen bzw. katholischen zunächst gleichzustellen, um die letztere am Ende ganz zu verdrängen.
Wenngleich es nicht den Anschein hat, als ob die großen Päpste des 19. und 20. Jahrhunderts die eigentlichen (menschlichen) Urheber der Forderung nach ‘Religionsfreiheit’ erkannt hätten (sie werden in den einschlägigen Dokumenten jedenfalls nie erwähnt), so erkannten sie diese Forderung doch sofort als einen diabolischen Irrtum und verurteilten die Behauptung, jeder Mensch habe irgendein ‘Recht’ auf ‘Religionsfreiheit’ auf das schärfste…“
(Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit, Bd. I …ww.verlag-anton-schmid.de/files/konzerkl.htm, Durach 1995, 28-29)
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#12   Benedikt   22:23:02 | Montag, 23. Juli 2007
@ Kasperschüler
Die bürgerliche Religionsfreiheit zu feiern, wie dies – was Gott verhüten möge – durch die o.g. Errichtung des DH-Monuments in Heiligenkreuz erfolgen soll, kommt einem Menschenkult gleich, der den Menschen an die Stelle Gottes setzt
Das ist doch totaler Unsinn. Gegen den Zwang, eine Religion annehmen zu müssen wandte sich bereits Tertullian. Da es also kein Zwang gibt, der Kirche beizutreten existiert so oder so eine Religionsfreiheit. Wie sehen Sie denn den Beschluss des Augsburger Religionsfriedens, der einen solchen Zwang vorsah (iE Zwangskonversion zum Protestantismus in den jeweiligen Ländereien) und auch von den Katholiken sanktioniert wurde? Müssen Sie die Sedisvakanz da nicht etwas vordatieren?
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#11   Kasperschüler †   20:48:14 | Montag, 23. Juli 2007
@Benedikt
Es sollte Ihnen klar sein, daß das 2. Vatikanum weit mehr von jüdisch-freimaurerischem als von traditionell-katholischem Geist bestimmt war. :-|
Die bürgerliche Religionsfreiheit zu feiern, wie dies – was Gott verhüten möge – durch die o.g. Errichtung des DH-Monuments in Heiligenkreuz erfolgen soll, kommt einem Menschenkult gleich, der den Menschen an die Stelle Gottes setzt und deshalb als zutiefst antikatholisch, antichristlich, ja atheistisch angesehen werden muß! o^/
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#10   Benedikt   14:50:21 | Montag, 23. Juli 2007
Freimaurer
Es ist also ein Freimaurer, wer Konzilsdokumente anerkennt und die Messe lieber in der ordentlichen Form des Römischen Ritus feiert.
Ob solche Thesen wohl katholisch sind? o.O
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#9   Stimme aus dem Tradiland   14:41:09 | Montag, 23. Juli 2007
Abt Gregor Henckel-Donnersmarck
outet sich immer mehr als Büttel der Freimaurer.
1. siehe oben: Verherrlichung der antikatholischen „Religionsfreiheit“;
2. die eilfertige Erklärung zum Motu Proprio Summorum Pontificium, wonach die Zisterzienser in Heiligenkreuz den überlieferten Ritus nicht nötig hätten, weil sie ohnedies lateinische NO-Messen hätten (Dummschwätz);
3. die Behauptung von Abt G. H-D., wonach die österr. Freimaurer als „nicht kirchenfeindlich“ keiner Kirchenstrafe unterlägen, dies im Beisein des Großmeisters der Großloge von Österreich, welcher Werbung für sein Freimaurer-Buch machte.
Zwischen 1. und 3. liegen weniger als 4 Wochen. Bißchen viel für diesen kurzen Zeitraum bei einem angeblich „Konservativen“. Ob Abt G. H-D. doch noch auf diese Weise Bischof werden will?
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#8   Graf von Galen   23:02:23 | Sonntag, 22. Juli 2007
Wider VII
Jetzt wird dem Götzendienst in Bezug auf das
Katastrophenkonzil auch noch ein Denkmal gesetzt.
Dies sollte eigentlich deren Befürwortern, die dieses
als mit der Tradition vereinbar, deklarieren eine Lehre
sein.
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#7   Bruder Theophil   22:17:04 | Sonntag, 22. Juli 2007
@ Tilly
Die nächste Forderung jüdischer Talmudisten wird sein, alle missliebigen Passagen aus den Evangelien zu tilgen. auch hier werden die antichristlichen Kräfte im Vatikan nachgeben. Ehrwürdiger Kirchenvater Marcion, wie hattest Du doch recht!
Dann machen wir doch lieber gleich die „Bibel in gerechter Sprache“ zur Einheitsübersetzung. Das befördert gleichzeitig die Kanonisierung von Alice Schwarzer zu ihren Lebzeiten.
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#6   Kasperschüler †   15:28:47 | Sonntag, 22. Juli 2007
Übersetzung der Karfreitagsfürbitte (Stand 1962)
Es scheint offensichtlich mehrere davon zu geben. In einem mir vorliegenden „Schott“ von 1962 finde ich die gleiche Übersetzung wie sie „ExBochumer“ im Strang „Karfreitagsliturgie ohne Bitte um Bekehrung der Juden?“ bereits am 19.7. (um 19:34 Uhr) eingestellt hatte:
„Lasset uns auch beten für die Juden: Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß auch sie useren Herrn Jesus Christus erkenen.
Lasset uns beten. – Beuget die Knie. – Erhebet euch.
Allmächtiger ewiger Gott. Du schließest auch die Juden nicht aus vor Deiner Erbarmung: erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen: mögen sie das Licht Deiner Wahrheit, das Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden…“
Weiß jemand, von wem die oben (im Artikel) zitierte Übersetzung stammt? Evtl. eine nicht-offizielle Eigenübersetzung des Artikelschreibers…?
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#5   Tilly   14:55:00 | Sonntag, 22. Juli 2007
Ausverkauf in Rom?
Hallo , Ihr Somnambulen!
Die nächste Forderung jüdischer Talmudisten wird sein, alle missliebigen Passagen aus den Evangelien zu tilgen. auch hier werden die antichristlichen Kräfte im Vatikan nachgeben.
Ehrwürdiger Kirchenvater Marcion, wie hattest Du doch recht!
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#4   Credo   13:44:40 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Denkmal
Das Denkmal wird, soweit ich weiß nicht in Mariazell sondern, in Heiligenkreuz errichtet.
Deshalb Abt Gregor
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#3   ottaviani   12:19:19 | Sonntag, 22. Juli 2007
wieso
abt gregor
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#2   Romulus   09:04:48 | Sonntag, 22. Juli 2007
@Sulpicius – Zustimmung
… da nagt der Zahn der Zeit… und zwar ganz gewaltig.
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#1   Sulpicius   07:53:39 | Sonntag, 22. Juli 2007
An Pater Gregor Henckel-Donnersmarck…
… nagt wohl auch der Zahn der Zeit…
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