16:09:44 | Dienstag, 24. Juli 2007
Der Erzbischof von St. Louis hat kürzlich dargelegt, wie er das jüngste Motu Proprio in die Praxis umsetzen wird – zum Beispiel in der Ausbildung seiner Seminaristen. Von Erzbischof Raymond Burke.
(kreuz.net) Einige Gläubige haben die Befürchtung geäußert, daß der Gebrauch der Volkssprache in
der Messe nach Erscheinen des Motu Proprios ‘Summorum Pontificum’ eingestellt werden könnte oder daß
man sie zur außerordentlichen Form der Messe zwingen könne, während sie sich doch der regulären Form
verbunden fühlen.
Beide Befürchtungen sind unbegründet. Die Feier der außergewöhnlichen Form der
Heiligen Messe erfolgt auf Wunsch einer Gruppe von Gläubigen.
Sie ist so einzuplanen, daß die anderen
Gläubigen an der Teilnahme der Messe in der gewöhnlichen Form nicht gehindert werden.
Wenn Priester
eine „Messe ohne Gemeinde“ feiern – im Urlaub oder außerhalb des Pfarreiplanes – können sie frei zwischen
beiden Formen wählen.
Den Gläubigen steht es jederzeit frei, an dieser Messe teilzunehmen, unabhängig
davon, in welcher Form sie gefeiert wird.
Angebote für AltgläubigeDie Erzdiözese St. Louis unterhält gegenwärtig bereits ein sehr
effektives Apostolat für die Gläubigen, die sich dem Meßritus nach dem Missale Romanum des Seligen
Papstes Johannes XXIII. verbunden fühlen.
Das Oratorium des Heiligen Franz von Sales ist das Zentrum
dieses Apostolates und dient auf hervorragende Weise den Gläubigen, welche die Feier der Heiligen Messe
und der anderen Sakramente nach den Riten verlangen, die im Jahr 1962 gültig waren.
Die Regularkanoniker
des Neuen Jerusalem zelebrieren an Sonn- und Feiertagen in der Kapelle der Passionistinnen in der Stadt
Ellisville die Heilige Messe im Alten Ritus.
Zusätzlich halten sie entsprechend ihrer Form des geweihten
Lebens täglich und öffentlich das Stundengebet in der Kapelle ihres Priorates in Chesterfield.
Wenn
ein zusätzlicher Bedarf nach der regelmäßigen Feier des außerordentlichen Ritus der Messe gemeldet
wird, werde ich zusammen mit den Priestern der Pfarreien darauf hinwirken, daß dem angemessen und großzügig
entsprochen wird.
LiturgiekurseDarüber hinaus werden für Priester, die das wünschen, Liturgiekurse
nach dem Missale Romanum des Seligen Papstes Johannes XXIII. eingerichtet.
Die Alumnen in unserem Priesterseminar
werden eine liturgische Ausbildung erhalten, die sie instand setzt, die Messe in der außerordentlichen
Form zu feiern.
Ihre Lateinstudien werden die Texte in der außerordentlichen Form ebenfalls berücksichtigen.
Eine Teilübersetzung der erzbischöflichen Erklärung ist auf der Webseite summorum-pontificum.de publiziert.
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#4
Frasim 00:30:28 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#3
Tridentinus 09:28:59 | Mittwoch, 25. Juli 2007
#2
maliems 22:13:43 | Dienstag, 24. Juli 2007
#1
Hyazinth 18:44:43 | Dienstag, 24. Juli 2007