11:21:27 | Montag, 23. Juli 2007
Der Kardinal ist von den Altgläubigen in seiner Diözese begeistert. Die meisten von ihnen sind Jugendliche, die nicht mit der tridentinischen Liturgie aufgewachsen sind. Aber auch er selbst ist von der Alten Messe angetan.

Messe am Weißen Sonntag 2006
(kreuz.net, Hongkong) Der Erzbischof von Hongkong, Joseph Kardinal Zen, zelebriert die Messe „selbstverständlich“
hin und wieder im Alten Ritus.
Das erklärte der Kardinal nach Angaben von Paul Badde für das Magazin
‘Vatican’ am Freitag vor Journalisten.
Es gibt im Bistum Hongkong eine Gruppe von Liebhabern der Alten
Messe. Für sie wurde diese bisher an jedem zweiten Samstag im Monat zelebriert.
Bei der Gruppe handelt
es sich nach Angaben des Kardinals um sehr gute, engagierte Katholiken. Kardinal Zen äußerte seine Verwunderung
über das jugendliche Altar der Meßbesucher. Der Großteil von ihnen sei nach 1970 geboren. Diese Gläubigen
haben die Zeit vor der Liturgiereform also nicht mehr persönlich erlebt.
In der Zwischenzeit haben diese
Altgläubigen den Kardinal um eine Sonntagsmesse im Alten Ritus gebeten. Der Erzbischof wurde von ihnen
sogar gebeten, die Alte Messe manchmal persönlich für die Gruppe zu lesen.
Beiden Wünschen gedenkt
Kardinal Zen gerne nachzugeben.
Die Debatte um das Motu proprio in Deutschland ist ihm fremd. Er persönlich
habe im Bezug auf den Alten und Neuen Ritus keine Vorlieben.
Zugleich gestand Kardinal Zen seine Liebe
zu lateinischen Hymnen, Gebeten und Psalmen.
Das lange „Dies irae, dies illae“ – das im Requiem der Neuen
Messe abgeschafft wurde – kann er heute noch ganz auswendig.
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juergen 19:33:39 | Freitag, 27. Juli 2007
#4
Rudolfus 19:21:57 | Freitag, 27. Juli 2007
#3
Tilly 17:38:58 | Freitag, 27. Juli 2007
#2
monti 22:29:04 | Montag, 23. Juli 2007
#1
Benedikt 11:50:38 | Montag, 23. Juli 2007