Alte Messe
Eine Selbstverständlichkeit
Der Kardinal ist von den Altgläubigen in seiner Diözese begeistert. Die meisten von ihnen sind Jugendliche, die nicht mit der tridentinischen Liturgie aufgewachsen sind. Aber auch er selbst ist von der Alten Messe angetan.
Messe am Weißen Sonntag 2006
Messe am Weißen Sonntag 2006
(kreuz.net, Hongkong) Der Erzbischof von Hongkong, Joseph Kardinal Zen, zelebriert die Messe „selbstverständlich“ hin und wieder im Alten Ritus.

Das erklärte der Kardinal nach Angaben von Paul Badde für das Magazin ‘Vatican’ am Freitag vor Journalisten.

Es gibt im Bistum Hongkong eine Gruppe von Liebhabern der Alten Messe. Für sie wurde diese bisher an jedem zweiten Samstag im Monat zelebriert.

Bei der Gruppe handelt es sich nach Angaben des Kardinals um sehr gute, engagierte Katholiken. Kardinal Zen äußerte seine Verwunderung über das jugendliche Altar der Meßbesucher. Der Großteil von ihnen sei nach 1970 geboren. Diese Gläubigen haben die Zeit vor der Liturgiereform also nicht mehr persönlich erlebt.

In der Zwischenzeit haben diese Altgläubigen den Kardinal um eine Sonntagsmesse im Alten Ritus gebeten. Der Erzbischof wurde von ihnen sogar gebeten, die Alte Messe manchmal persönlich für die Gruppe zu lesen.

Beiden Wünschen gedenkt Kardinal Zen gerne nachzugeben.

Die Debatte um das Motu proprio in Deutschland ist ihm fremd. Er persönlich habe im Bezug auf den Alten und Neuen Ritus keine Vorlieben.

Zugleich gestand Kardinal Zen seine Liebe zu lateinischen Hymnen, Gebeten und Psalmen.

Das lange „Dies irae, dies illae“ – das im Requiem der Neuen Messe abgeschafft wurde – kann er heute noch ganz auswendig.

Kardinal Zen liest die Alte Messe
Am Weißen Sonntag 2006 hat der Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, ein Hochamt im Tridentinischen Ritus zelebriert.Kardinale Zen wurde am 24. März 2006 von Papst Benedikt XVI. zum Kardinal ernannt.Anlaß für das Pontifikalamt mit dem Kardinal war das fünfjährige Jubiläum der Erlaubnis für die Alte Messe in der Diözese Hong Kong.
      
5 Lesermeinungen
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#5   juergen   19:33:39 | Freitag, 27. Juli 2007
„Christliche Mitte“ & Co.
Man sollte vielleicht wissen, daß es sich bei dem Pfarrer, der mit der Partei „Christliche Mitte“ verbandelt ist und der Präses der Jugendorganisation „Junge Mitte“ ist, um den Osnabrücker Priester Winfried Pietrek handelt, der vor allem immer wieder durch die Verbreitung bestimmter Schriften oder „Aktionen“ auf sich aufmerksam macht.
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#4   Rudolfus   19:21:57 | Freitag, 27. Juli 2007
@Tilly / Die Verfolgung der alten Messe
Es geht hierin um die schroffe Verweigerung des Paderborner Erzbischofs bezüglich der Meßfeier im Vorkonziliaren Ritus. Es handelte sich immerhin um 350 Personen die eine entsprechende Petition vorbrachten.
Gott sei Dank sind diese gottlosen Zeiten, in denen es sich das Papsttum und der Episkopat leisten „durften“, die alte römische Messe zu verfolgen, mit dem 14. September 2007 endgültig vorbei (dem Tag, an dem die langerflehte Bulle Benedikts XVI. über das Verfolgungsende der alten Messe inkrafttritt)!
Der neue, bis 14. September 2007 nahezu einzig tolerierte modernistische Novus-Ordo-Kirchenritus dagegen bringt Gott sei Dank nur mehr sehr wenige Priesterberufungen hervor – sodaß die teuflische Zeit des Novus Ordo 1969-2007, der die alte Messe verfolgte, hoffentlich bald völlig vorbei sein wird.
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#3   Tilly   17:38:58 | Freitag, 27. Juli 2007
In Deutschland gehen die Uhren anders!
www.christliche-mitte.de/…n_Christen-cmnet.mp3
Unter diesem Link
der CM unter dem Titel Allahs Krieg gegen die Christen ist am Ende des Vortrages eine Verlautbahrung der CM zu hören. Es geht hierin um die schroffe Verweigerung des Paderborner Erzbischofs bezüglich der Meßfeier im Vorkonziliaren Ritus.Es handelte sich immerhin um 350 Personen die eine entsprechende Petition vorbrachten.
Ein Rekurs der betreffenden in Rom brachte keinen Erfolg.
Mn kann der Gruppe nur empfehlen sich samt ihrem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X anzuschließen!
Falls der Link nicht funktioniert auf die Seite der CM gehen dort auf Download und Hörkassette.
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#2   monti   22:29:04 | Montag, 23. Juli 2007
So ist es
Bei der Gruppe handelt es sich nach Angaben des Kardinals um sehr gute, engagierte Katholiken.
Das ist es ja: Die Traditionalisten sind überall sehr gute engagierte Katholiken.
Sie halten das Sonntagsgebot des Messbesuchs, das Fastengebot des Freitags und viele andere Dinge aufrecht, die moderne Katholiken doch schon lange nicht mehr „so eng“ sehen.
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#1   Benedikt   11:50:38 | Montag, 23. Juli 2007
Joseph Zen
Ein bemerkenswerter Mann, mit angenehm unideologischem Auftreten.
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