Kinderabtreibung
Die rote Flagge geschwungen – da kam der Stier gesprungen
Jede Schandtat, mag sie noch so grauenhaft sein, darf man in Deutschland leugnen – nur die Hitlerverbrechen nicht. Exklusiv-Interview mit einem als „Volksverhetzer“ Verurteilten.
Johannes Lerle vergleicht die deutsche Justiz mit einem aufgescheuchten Stier
Johannes Lerle vergleicht die deutsche Justiz mit einem aufgescheuchten Stier
© Katherine Hala, Creative Commons
(kreuz.net) Mitte Juni verurteilte das Amtsgericht Erlangen den bekannten Lebensschützer Dr. Johannes Lerle (55) aus Erlangen zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung.

Die Verurteilung erfolgte wegen angeblicher Volksverhetzung durch öffentliche Leugnung oder Verharmlosung von nationalsozialistischen Greueln in einer Weise, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören. ‘kreuz.net’ sprach mit dem Verurteilten.

Herr Dr. Lerle, sind Sie ein Holocaustleugner?

Andersdenkende als „Leugner“ zu bezeichnen, ist eine Ausdrucksweise, die aus dem religiösen Bereich stammt. So gibt es Leugner der Trinität, der Jungfrauengeburt, der Auferstehung Christi usw.

Wie meinen Sie?

Die von Ihnen verwendete Bezeichnung „Holocaustleugner“ verrät, daß es sich hier offenbar um einen Glaubensinhalt handelt.

Denn historische Tatsachen darf man beliebig „leugnen“.

Dr. Lerle
Dr. Lerle
Beispiele?

Die Schwerverbrechen der Sowjetarmee bei der „Befreiung“ Deutschlands, die Kriegs- und Nachkriegsverbrechen unserer sogenannten amerikanischen Freunde, ja sogar den heutigen Kindermord im Mutterleib, der die nationalsozialistischen Greuel zahlenmäßig bei weitem übertrifft, darf man leugnen – nur die Hitlerverbrechen nicht.

Ist das ein Problem?

Ja, ein großes. Denn das Grundrecht der freien Meinungsäußerung darf nur durch „allgemeine Gesetze“ eingeschränkt werden, nicht aber durch Sondergesetze, die einzig und allein das Leugnen von Hitlerverbrechen unter Strafe stellen, während alle anderen Verbrechen problemlos und straffrei geleugnet und verharmlost werden dürfen.

Und der Völkermord an den Juden?

Durch ein Sondergesetz, das mit dem Grundgesetz unvereinbar ist, wird der Holocaust zu einer staatlich verordneten Glaubenslehre, deren Leugnung strafrechtlich verfolgt wird – so wie die Ketzerei in früheren Jahrhunderten verfolgt wurde.

Der Holocaust als neue Religion, also?

Ja. Doch das Problem besteht darin, daß nur Gott Artikel des Glaubens setzen darf – sonst niemand. Von den nationalsozialistischen Gaskammern steht nun einmal nichts in der Bibel. Deshalb dürfen sie kein Glaubensinhalt sein.

Sind sie wenigstens eine Menschenlehre?

Natürlich. Doch Menschen können irren, und Menschen können lügen – sogar bewußt.

Haben Sie Anlaß, das anzunehmen?

Während der Hitlerzeit habe ich noch nicht gelebt. Aber ich habe in der Schule die Lüge gelernt, daß während des nationalsozialistischen Regimes Seife aus Menschenknochen und Lampenschirme aus Menschenhaut gefertigt worden seien.

Was schließen Sie daraus?

Ich bin Ohrenzeuge, daß wir über Hitlerverbrechen belogen worden sind. Wie heißt es noch einmal im Sprichwort: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht.“

Sie bezweifeln also die nationalsozialistischen Völkermorde?

Ich habe den Holocaust nicht öffentlich geleugnet, sondern lediglich nachgewiesen, daß uns sogenannte Holocausttatsachen vorgesetzt wurden, die erlogen waren.

Die Moral davon?

Welche Aussagen, die aus einem Milieu kommen, in dem hemmungslos gelogen wird, ich als wahr oder unwahr einschätze, ist eine Meinung im Sinne des Grundrechtes der freien Meinungsäußerung.

Die kanadische Lebensschutzseite ‘LifesiteNews’ hat einen Bericht über Sie zurückgenommen, weil es bei Ihrer jüngsten Verurteilung nicht um Lebensschutz, sondern nur um „Holocaustleugnung“ gegangen sei.

Es stimmt nicht, daß es mir nur um den Holocaust gegangen ist. Und geleugnet habe ich ihn auch nicht.

Wie kamen Sie auf die nationalsozialistischen Greuel?

Auf das Holocaustthema kam ich als Reaktion auf ein Schreiben des Bundesverfassungsgerichtes.

Worum ging es?

Es ging darum, daß meine Verfassungsbeschwerde gegen eine Verurteilung wegen angeblicher Beleidigung eines Kinder-Berufskillers unter anderem mit folgender Begründung nicht zur Entscheidung angenommen wurde:

„Auch der Kampf gegen ein vermeintliches Unrecht gibt dem Beschwerdeführer nicht das Recht, seinerseits anderen Unrecht zuzufügen“.

Was stört Sie an diesem Satz?

Drei Richter des höchsten deutschen Gerichtes nannten vorsätzliche Menschentötungen „vermeintliches Unrecht“.

Um der Öffentlichkeit diese Ungeheuerlichkeit bewußtzumachen, benutzte auch ich diese höchstrichterliche Bezeichnung – sozusagen als juristischen Fachausdruck – für vorsätzliche Menschentötungen und habe ihn auf die Hitlerverbrechen bezogen, indem ich vom „vermeintliche(n) Unrecht von Auschwitz“ schrieb.

Eine Provokation?

Diese Formulierung setzte ich ganz bewußt als „rotes Tuch“ ein, um die Justiz in ihrer pharisäischen Heuchelei vorzuführen.

Wie reagierten Justiz und Staatsanwälte?

Wie ein wildgewordener Stier gehen sie auf mich, kleinen Mann, los, während sie nicht im geringsten daran denken, die die wirklich gefährlichen Volksverhetzer- die Karlsruher Bundesverfassungsrichter Grimm, Papier und Hömig – hinter Gitter zu bringen, die vor mir vorsätzliche Menschentötungen als „vermeintliches Unrecht“ bezeichnet hatten.

Was schließen Sie daraus?

Dieses Messen mit zweierlei Maß beweist, daß die Justiz nicht nach dem Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes handelt, sondern im Sinne des Sprichwortes: Die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen.

Diesen Zusammenhang hat ‘LifesiteNews’ anscheinend übersehen.

Und die Hitlerverbrechen?

Wir Deutschen werden ständig an die Hitlerverbrechen erinnert, damit sich diese, wie man sagt, nicht wiederholen können. Das erinnert an die Pharisäer, deren Worte Christus folgendermaßen wiedergibt:

„Wären wir zu unserer Väter Zeiten gewesen, so wären wir nicht schuldig geworden an der Propheten Blut“ (Mt 23,30).

„Wären wir in der Hitlerzeit gewesen, hätten wir keine Juden vergast“ – ist sinngemäß immer wieder zu hören.

Wie verhält es sich in Wahrheit?

Indem diese angeblichen Antifaschisten einen Babycaust fördern, der Hitlers Holocaust bei weitem übertrifft, erweisen sie sich als geistig verwandt mit dem vielgeschmähten Diktator, so wie die Pharisäer mit den Prophetenmördern geistig verwandt waren.

Die kriminelle Energie der Herrscher dieses Staates und der Feinde Jesu Christi beschränkt sich keineswegs auf den Babycaust. Sie wollen auch Kinder und Jugendliche von Christus fernhalten.

Wovon reden Sie?

Diesem Zweck dient die sogenannte schulische Sexualerziehung. Sie ist in Wahrheit ein Pornounterricht.

Haben Sie Belege für diese Aussage?

Im Schuljahr 1998/99 wurden Drittkläßler der Bessunger Schule in Darmstadt gezwungen, sich mit folgenden Fragen zu befassen:

„Warum wird bei einer Frau die Vagina feucht? Warum wird bei einem Mann, wenn er eine Frau sieht, die ihm gefällt, der Penis steif und lang? Was für ein Gefühl ist es, wenn Vagina und Penis sich treffen?“

Kann man diesen Einzelfall verallgemeinern?

Leider ja. Denn nach einem Gerichtsurteil stellt selbst derartig obszönes Unterrichtsmaterial für die dritte Schulklasse keine „unzulässige Grenzüberschreitung“ dar.

Was, glauben Sie, ist das Ziel eines solchen Unterrichtes?

Die Drittkläßler durch derartigen Schweinekram zur Unzucht zu verführen, ist nicht Selbstzweck. Die Pornokraten wissen, daß es im Gotteswort heißt: „Weder die Unzüchtigen noch die Götzendiener noch die Ehebrecher noch die Homosexuellen werden das Reich Gottes ererben“ (1 Kor 6,9).

Wie entkommt die Kinderseele diesem Angriff?

Das ist nicht so einfach. Väter und Mütter kinderreicher Familien mit Kleinkindern, die ihre Kinder nicht in die Pornoschulen schicken, sondern selbst unterrichten, wurden sogar schon ins Gefängnis geworfen.

Kann man den Gerichten nicht mehr trauen?

Eine Gerichtsinstanz nach der anderen – bis hin zum Bundesverfassungsgericht – beugt vorsätzlich das Recht im Dienste eines Glaubenskrieges gegen das Volk Gottes.

Rechtsbeugung wäre nach dem Strafgesetzbuch ein Verbrechen.

Und das Deutsche Bundesverfassungsgericht?

Heute haben Verbrecher im Bundesverfassungsgericht die Oberhand.

Eine harte Aussage…

Sie wird durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes erhärtet, daß Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder ein Grundrecht hätten, Menschen „rechtswidrig“ zu töten.

Ihre Schlußfolgerung aus dieser Lage?

Uns muß bewußt sein, daß der Teufel einen Vernichtungskrieg gegen das Volk Gottes führt. Die Teufelsdiener im Bundesverfassungsgericht schrecken vor keiner Rechtsbeugung zurück.

Was ist, Ihrer Ansicht nach, zu tun?

Als Soldaten Christi müssen wir auch strategisch denken. Dazu gehört, die Schwachstellen des Gegners auszunutzen. Unser Gegner ist der Teufel. Der Teufel ist ein Lügner und der Vater der Lüge (Joh 8,44). Doch Lügen haben kurze Beine.

Wie sehen Sie die Zukunft?

Wenn die Siegergeschichtsschreibung eines Tages zusammenbricht, dann steht die Justiz samt dem Bundesverfassungsgericht öffentlich als Bande krimineller Rechtsbeuger da.

Etwas anderes: Wann werden Sie inhaftiert werden?

Ich bin nicht davon überzeugt, daß ich eingesperrt werde. Es dauert noch einige Zeit, bis das Urteil rechtskräftig wird. Bis dahin kann sich viel ändern.

Wie meinen Sie?

Nachdem Hitler den Zweiten Weltkrieg verloren hatte, wurden sämtliche rechtsbeugerischen Gerichtsurteile seines Regimes außer Kraft gesetzt. Und jetzt läuft der Dritte Weltkrieg langsam an.

Wie meinen Sie?

Es ist ein Glaubenskrieg von über einer Milliarde Moslems gegen Israel und gegen dessen Vasallen – zum Beispiel die USA und Deutschland.

Ich halte es für ausgeschlossen, daß die dekadente und bevölkerungsmäßig weit unterlegene westliche Welt den Dritten Weltkrieg gewinnen kann.

Warum nicht?

Die von den 68ern umerzogenen Kleinbürger wollen mehrheitlich saufen und huren. Sie sind nicht bereit, den Heldentod für den Staat Israel und für die sogenannten gemeinsamen Werte zu sterben.

Was das für Werte sind, macht das Regime uns und den Moslems in Guantanamo, im Irak und in Afghanistan vor.

Haben Sie eine bestimmte Ideologie ausgemacht?

Die Rechtsbeuger handeln nicht aus Überzeugung. Sie sind – wie eine Hure – für den zu haben, der gerade die Macht besitzt.

Beispiele?

Wie das NSDAP-Mitglied Kurt Georg Kiesinger († 1988) und wie die FDJ-Propagandistin Angela Merkel auf die politischen Veränderungen reagiert haben, so werden auch Richter und Staatsanwälte auf die sich abzeichnende Niederlage reagieren und meine Verurteilung unter dem Gesichtspunkt ihrer persönlichen Karrierechancen betrachten.

Was könnte das für Sie bedeuten?

Da niemand weiß, wann die Richter und die Staatsanwälte die sich abzeichnende Niederlage erkennen und für die Zeit danach vorsorgen, ist es nicht ausgeschlossen, daß ich vielleicht doch nicht ins Gefängnis komme.

Daß das Urteil schon im Jahre 2007 rechtskräftig wird, halte ich für wenig wahrscheinlich. Was aber im Jahre 2008 geschieht, hängt vom weiteren Verlauf des Dritten Weltkrieges ab…

Wo werden Sie Ihre Strafe verbüßen müssen?

Im unwahrscheinlichen Fall einer erneuten Inhaftierung würde man mich wohl in ein bayerisches Gefängnis recht weit weg von meiner Heimatstadt Erlangen einweisen.

Was erwartet Sie im Gefängnis?

Meine Frage ist eine andere: Welches sind die Wege Gottes für mich? Wenn ich in meiner Eigenschaft als Soldat Christi ein drittes Mal in Kriegsgefangenschaft geraten sollte, dann wird mir Christus ebenso beistehen, wie er mir bisher immer beigestanden hat.

Wie haben Sie frühere Gefängnisaufenthalte erlebt?

Während meiner zweiten Kriegsgefangenschaft dachte ich oft an die deutschen Soldaten in Stalingrad, die dort verhungerten und erfroren. Wie gut ging es mir dagegen.

Gut?

Ich hatte immer genug zu essen. Ich hatte einen Heizkörper. Niemand wollte mich töten. Ich hatte unter einem anderen Feldherrn zu dienen als die Stalingradkämpfer.

Sie sind kampfbereit?

Auch in Zukunft will ich nicht desertieren, sondern unter der Führung Jesu in dem Heiligen Krieg den guten Kampf des Glaubens kämpfen und darauf vertrauen, daß Christus mich auch weiterhin wunderbar führen wird.

Herzlichen Dank für das Gespräch.
      
429 Lesermeinungen
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#439   peri1224   06:14:11 | Donnerstag, 30. August 2007
Solidaritaet mit Dr. Lerle
Vor vielen Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten, wegen Kirche/Vatikan Heuchelei und Falschheit.
Mit Dr. Lerle moechte ich mich total solidarisch erklaeren. Wenn es eine Kirche mit seiner spirituellen Ehrlichkeit gaebe, wuerde ich sofort wieder eintreten.
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#438   mannstein   21:21:31 | Mittwoch, 29. August 2007
Mannstein
If only Germany had in its Grundgesetz an absolute right to freedom of expression none of these silly judicial trials would take place.
Armes Deutschland. The Founding Fathers of the BRD screwed up agian.
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#437   Sentinel   02:07:12 | Freitag, 10. August 2007
@Rudolfus
Ein stichhaltiges Argument, das muß ich zugeben.
Nur bezweifle ich ernsthaft, daß die Moslems so etwas in Deutschland wirklich hinbekommen. Zumindest nicht ohne die Hilfe jener christlichen Parteien, die wegen ihres unsozialen Handelns ja genau diese Entwicklung forcieren.
Deutschland hat ein Trauma. Und jenes lautet nun einmal III. Reich. Um unser Volk darüber hinwegkommen zu lassen, wäre es nun an der Zeit, zu zeigen, daß die Moslems in diesem Land nicht mehr willkommen sind. Und das wir kein Einwanderungsland sind.
Wenn es nach bestimmten Köpfen ginge, dürften 3 Moslems auf einem Kuhdorf sich bereits ihre eigene kleine Moschee bauen. So etwas ist zu unterbinden.
Und wer glaubt, daß die Moslems wirklich in einigen Jahrzehnten dieses Land beherrschen, hat einen Schlag weg. So jemand ist in meinen Augen nicht mehr zurechnungsfähig.
Diese friedliche Invasion wird sich selbst stoppen. Nämlich in dem Moment, in dem diese Moslems in unserem Land aufeinander losgehen, weil sie sich nicht einig werden, welche Gruppierung nun dieses Land führt. Danach wird es ein leichtes sein, dieses Ungeziefer wieder in ihre Heimatländer zu verfrachten. Wenn es sein muß auch gegen ihren Willen.
Diese Nation war noch nie sonderlich christlich, das III. Reich hat dies eindeutig gezeigt. Aber wir Deutschen haben den einzigen Vorteil, daß wir schon einmal von Dritten arg gedemütigt wurden. Das Nationalbewußtsein erwacht wieder und Schmarotzer loszuwerden ist danach eine wirklich leichte Sache.
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#436   Josef Preßlmayer   11:42:59 | Montag, 30. Juli 2007
„vermeintliches Unrecht“ der Kinderabschlachtung bis zur Geburt – beindruckendes Zeugnis Dr. Werles
Die einzige Möglichkeit, das Verschweigen und Verdrängen des Baby-Holocausts durch die linksliberale Medienherrschaft zu durchbrechen ist das Aufzeigen von Parallelen zwischen NS- und Baby-Holocaust.
Das Zeugnis von Dr. Werle ist beeindruckend, seine Anklage der deutschen Höchstrichter als „Verbrecher“ ein Beispiel zivilen Widerstandes.
Wer die Abschlachtung von Millionen von ungeborenen Kindern im Mutterleib bis zur Geburt als „vermeintliches Unrecht“ bezeichnet, macht sich zum Mittäter dieser Verbrechen indem er diesen Verbrechen den Unrechtscharakter abspricht und diese barbarischen Verbrechen dadurch unterstützt.
Beide Verbrechen, der NS- und der Baby-Holocaust müssen gesühnt werden, damit wir, Deutsche und Österreicher, die historische Schuld auf uns geladen haben, Gottes Verzeihung erlangen können.
Dazu gehört aber auch eine ehrliche Aufarbeitung der Verbrechen, inklusive der Frage, warum der Jüdische Weltkongress und die Aliierten nach Kenntnis der Massenvernichtung in Auschwitz durch das Riegner-Telegramm, den Auschwitz-Ausbrecher Rudolf Vrba und den polnischen Exil-Nationalrat Szmul Zygielbojm
die Juden nicht gewarnt haben, in die Vernichtungstransporte einzusteigen. „Warum hat mir das niemand gesagt“ klagte Rudolf Vrba noch Jahrzehnte später und auch die Mütter fragen dies wenn sie erfahren, dass ihr Kind kein „Schwangerschaftsgewebe“ war.
Näheres zu den Parallelen zwischen NS- und Baby-Holocaust auf S 20 – 24 im Buch „Lebensdämmerung“ www.lebensschutzmuseum.at
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#435   Benedikt   16:23:57 | Samstag, 28. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
OK, wir sehen uns dann da ;-).
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#434   Sozialkatholisch   22:46:51 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Benedikt
Gelobt sie das himmlische Hospital, das ohne Krankenkasse vollständig gesund macht!
Soll nicht heißen das ich ihnen in allen recht gebe, aber wir werden da mit vielen Kranken zusammenliegen und ein par Nazis werden auch da sein und ein par andere werden wohl nicht da sein. Die sind entweder gleich oben oder woanders.
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#433   Benedikt   22:41:12 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Und ich erst. Himmel ohne Purgatorium zuvor ist eine gruselige Vorstellung, je länger man drüber nachdenkt.
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#432   Sozialkatholisch   22:36:42 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Benedikt
Na denn lieber Benedikt, bin ich ja beruhigt!
:-) :-) :-)
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#431   Benedikt   22:31:46 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Glauben sie an das Purgatorium?
Darauf können Sie wetten :-).
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#430   Rudolfus   20:57:51 | Freitag, 27. Juli 2007
@Landorganist / Austritt aus der römisch-katholischen Beitragszahlerkörperschaft öffentl. Rechtes
Es ist dochdoch inzwischen bekannt, dass Rudi, der übrigens nicht der röm.-kath. Kirche angehört
Ihre Meinung gibt eine gute Gelegenheit dazu, in die allgemeine katholische Erinnerung zurückzurufen, daß Papst Benedikt XVI. offiziell festgestellt hat, daß jeder Katholik frei ist, aus der römisch-katholischen Beitragszahlerkörperschaft öffentlichen Rechtes auszutreten –
und daß ein Katholik durch einen solchen Austritt aus dieser Körperschaft keineswegs aus der römisch-katholischen Kirche gültig austritt (wie dies die nationalen Bischofskonferenzen früher angenommen haben, insbesonders in unseren deutschen Kirchenbeitragsländern).
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#429   Ansbach.Dragoner   20:49:08 | Freitag, 27. Juli 2007
@
die Situation der Christen ist eingequetscht zwischen dem erstarkenden Islam und einer immer antichristlicher werdenden Staatsmacht mit einhergehendem Zeitgeist. Aber: War es nicht schon immer so in der Geschichte der Chrstenheit dass rein menschlich gesehen die Lage hoffnungslos war bevor große Triümpfe gekommen sind. Jede noch so pompöse Macht die sich mit uns anlegte zog langfristig den kürzeren. Es gibt also keinen grund zur Depression auch wenn es vielleicht viele Martyrien geben muß.
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#428   Sozialkatholisch   20:40:38 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Dragoner
Sehe ich ähnlich nur viele Glaubenslehren der Moslems führen in die Verdammnis und viele Christen die unter dem Joch der Moslems gelebt haben können ein Lied von deren Antichristlichkeit singen.
@ Matt
Natürlich gehören die Moslems einer Antichristlichen Religion an, aber der Tanz ums Goldene Kalb vieler der unsrigen ist nun mal wenigstens genau so Gottlos. Man kann nur hoffen das diese Ex-Christen auf dem Sterbebett oder in der Not sich noch auf ihre Wurzeln besinnen.
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#427   Rudolfus   20:40:20 | Freitag, 27. Juli 2007
Die katholischen Deutschen und die mohammedanischen Türkischdeutschen in Deutschland
Ansbach.Dragoner:
insgeheim vergönne ich denen den Sieg sogar weil sie religiös und rückgradig nicht so degeneriert sind !
Das sehen viele gottesfürchtige Katholiken mittlerweile ebenso, die von den ungläubigen „Katholiken“ verfolgt werden –
und ebenso viele patriotische Deutsche, denen man in Deutschland das Wort verbietet, nur weil in Deutschland 1933 ein kriegslüsterner, auf der Straße aufgelesener Psychopath Kanzler wurde, der vom volksbritischen Herrschaftsbereich in US-Amerika finanziert worden war, und der Deutschland, wie von den (volks)britischen NSDAP-Parteifinanziers erwartet, in einen irrwitzigen Krieg gegen die größten Imperien der Welt geführt hat, um Deutschlands überlegenes Potential in allen staatlichen Bereichen auch nach der ersten Kapitulation 1918 vollkommen an die Wand zu fahren.
Es ist sehr zu bedauern, daß es mit den Deutschen, der Trägernation des Hl. Römischen Reiches, diesen unglückseligen geschichtlichen Verlauf bis heute genommen hat,
etwa ab dem schicksalsreichen Glaubensabfall des Dr. Martin Luther von der apostolischen katholischen Religion, und dem infolge verursachten 30jährigen protestantisch-katholischen Krieg und dem Niedergang Deutschlands in der Geschichte Europas.
Dr. Luther aus dem 16. Jahrhundert ist leider auch bis heute ein typischer irrlehrender Deutscher wie die Unmenge der heutigen „katholischen Theologen“.
Vom Niedergang seit der Reformation hat sich das Hl. Römische Reich und ganz Deutschland leider niemals mehr erholt.
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#426   Ansbach.Dragoner   20:37:13 | Freitag, 27. Juli 2007
@sozialkatholik
ich glaube dass die Vielen Menschen welche in ihrem irdischen Dasein nie die Chance hatten Christus in seiner Fülle kennenzulernen post mortem die Gelegenheit dazu haben die Wahrheit über Ihn zu erfahren und auch gerettet werden sofern sie ein gutes ehrenvolles Leben geführt haben. Meine Meinung !
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#425   matt2 †   20:34:07 | Freitag, 27. Juli 2007
Moslems sind Antichristen, schlicht und einfach…
wir brauchen keine Zweckbündnisse, denn wir haben uns (und ich meine jetzt das, was ich als wahre Christenheit auffasse). Wir können erstarken und allen Widerständen und Widersachern trotzen, aber nur in der Treue zu Christus, in der Treue zur Wahrheit.
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#424   Sozialkatholisch   20:30:33 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Dragoner
Ich bin in dieser Frage viel toleranter und offener als die Meisten hier – und der Meinung dass der brave, die Religion seiner Väter zelebrierende einfache Muslim gewiss auch einen Platz im Himmelreich haben wird
Dann müssen sie Christus als Gott anerkennen und die meisten werden das wohl selbst dann nicht tun wenn sie vor ihm stehen.
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#423   Ansbach.Dragoner   20:27:23 | Freitag, 27. Juli 2007
Matt2
was ha’st eigentlich gegen die Muselmänner?
glaubste denn wirklich die sind soooo viel schlechter oder böser als viele der korrupten Unsrigen an der Macht.
Ich bin in dieser Frage viel toleranter und offener als die Meisten hier – und der Meinung dass der brave, die Religion seiner Väter zelebrierende einfache Muslim gewiss auch einen Platz im Himmelreich haben wird
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#422   Sozialkatholisch   20:26:51 | Freitag, 27. Juli 2007
Vorallem sind die Moslems auch nicht homogen
Zu den vielen Säkularisierten gibt es noch Sunniten, Schiiten, Alleviten etc.
Die hauen sich ja überall selber den Schädel ein.
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#421   matt2 †   20:22:54 | Freitag, 27. Juli 2007
@Ansbach(erl)
Sie sind ein destruktiver Mensch. Ihr Zweckbündnis mit den Moslems ist reine Illusion und das können Sie Sich wohin stecken. Ich spiele da bestimmt nicht mit. Vorher hol ich mir den Eselbackenknochen aus dem Keller und haue ihnen und ihren Moslemfreunderln eins auf die Rübe.
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#420   Ansbach.Dragoner   20:18:05 | Freitag, 27. Juli 2007
ach Mattchen
mit dem Islam bietet sich ein hervorragendes befristetes Bündnis an im gemeinsamen Kampf gegen die derzeitige Gottlosigkeit des masonistischen pseudodemokratischen Systems !
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#419   matt2 †   20:13:52 | Freitag, 27. Juli 2007
Toll, wenn man solche Freunde hat, braucht man wohl keine Feinde…
Christen die den Moslems die Oberhand in Europa wünschen anstatt eine Rechristianisierung Europas zu ersehnen. Da ist mir zum ausspeien.
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#418   Ansbach.Dragoner   20:10:12 | Freitag, 27. Juli 2007
Rodolfus
„Außerdem haben die deutschen Mohammedaner in vielen deutschen Städten in den neuesten Generationen bereits die Mehrheit – sodaß es diese sein werden, die Deutschland in ein paar Jahrzehnten lenken werden.“
Jawohl so ist es !
Und wissen sie was – insgeheim vergönne ich denen den Sieg sogar weil sie religiös und rückgradig nicht so degeneriert sind !
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#417   Sozialkatholisch   20:07:02 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Benedikt
Glauben sie an das Purgatorium?
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#416   Rudolfus   20:06:32 | Freitag, 27. Juli 2007
@Sentinel / Gebürtige Bundesdeutsche und Österreicher
Solange diese ‘hier geborenen Ausländer’ (Ihnen ist der Widerspruch doch klar?) keine Moslems sind, geht das in Ordnung.
Jemand, der hier geboren ist, und die inländische Staatsbürgerschaft erhält, kann gleichzeitig wegen seiner ausländischen Eltern die ausländische Staatsbürgerschaft seiner Eltern erhalten.
Wer aber die inländische Staatsbürgerschaft durch Geburt in einem europäischen Rechtsstaat erhalten hat, dem könnte die Staatsangehörigkeit höchstens nur mehr eine NSDAP-ähnliche Partei wegnehmen, die selbst den seit Jahrhunderten in Deutschland lebenden jüdischen oder jüdischstämmigen Deutschen die deutsche Staatsbürgerschaft wegnahm – und danach das Lebensrecht mit den bekannten Folgen des millionenfachen Massenmordes in Reichskanzler Hitlers SS-Konzentrationslagern!
Außerdem haben die deutschen Mohammedaner in vielen deutschen Städten in den neuesten Generationen bereits die Mehrheit – sodaß es diese sein werden, die Deutschland in ein paar Jahrzehnten lenken werden.
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#415   Benedikt   17:22:11 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Sozialkatholisch
Benedikt die Theologische Einschätzung von Schuld ist auch eine juristische, denn Gott ist der Richter und wir Menschen die Angeklagten.
Aber dort wird ganz anderen Maßstäben gefolgt, wie ich am Beispiel des vorenthaltenen Arbeitslohns schon deutlich machte. Entscheidend ist bei diesem Gericht nur die Reue, egal welches Verbrechen. Davon kann bei einem Strafprozess keine Rede sein.
Den Teufel als Staatsanwalt und Jesus als Verteidiger zu bezeichnen ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber ganz verkehrt auch nicht.
Jesus wird alle Menschen richten. Einen Verteidiger braucht da niemand. Oder würde der Herr ungerechte Anklage erheben?
Mit hl. Holokuh meine ich das ständige herumreiten auf die Schuld der deutschen im Nationalsozialismus,
Ich reite nur auf nichts herum. Meine Einschätzung, dass beide Verbrechen unvergleichbar sind beruht gar nicht auf dem Umfang der nationalsozialistischen Verbrechen, sondern auf der Kategorie, zu der sie zählen (Massenmord). Demnach wäre auch die ruandischen, serbischen, stalinistischen, maoistischen Massaker (und selbst der Amoklauf an der Virginia Tech) mit der Abtreibung nicht vergleichbar, weil es sich schlicht um einfach um unterschiedliche Typen von Delikten handelt.
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#414   Sentinel   15:16:22 | Freitag, 27. Juli 2007
@Kurt K. & Rudolfus
@Kurt K.
Solange diese ‘hier geborenen Ausländer’ (Ihnen ist der Widerspruch doch klar?) keine Moslems sind, geht das in Ordnung.
@Rudolfus
Da gebe Ich Ihnen vollkommen Recht. Die Zustände in verschiedenen Städten (siehe no-go-areas www.no-go-area-europe.de/no-go-area/index.php?sprache=deutsc…) sprechen eindeutig dafür, daß man diese Leute vor die Türe setzt.
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#413   Rudolfus   10:45:56 | Freitag, 27. Juli 2007
@Kurt K. / In Deutschland Geborene
Ich bleibe dabei: Es ist niederträchtig, seit ihrer Geburt hier lebende Ausländer abzuschieben / zu entsorgen. Deutschland ist deren Heimat! Meine Heimat ist ja auch Rheinland-Pfalz, obwohl meine Mutter aus Ostpreussen vertrieben wurde.
Diese Frage ist doch wohl eindeutig geklärt und müßig jeder Diskussion.
Das ethnische Erscheinungsbild sämtlicher deutscher Städte zeigt es.
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#412   Sozialkatholisch   07:17:21 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Benedikt
Benedikt die Theologische Einschätzung von Schuld ist auch eine juristische, denn Gott ist der Richter und wir Menschen die Angeklagten.
Den Teufel als Staatsanwalt und Jesus als Verteidiger zu bezeichnen ist vielleicht etwas weit hergeholt, aber ganz verkehrt auch nicht.
Mit hl. Holokuh meine ich das ständige herumreiten auf die Schuld der deutschen im Nationalsozialismus, Milliarden von € in viel zu viele und oft nur dümmliche Holokuhmahnmale stecken, die eigene Schuld nicht sehen, sich selbstgerecht erheben und u.a. unzählige Kinder abtreiben. Die Schuldkomplexe werden dann damit verdrängt :“ Eigentlich sind wir ja gut, die bösen, bösen Nazis sind aber nur schlecht!“
Dieses klare Splitter/Balken Vergehen ist klar gegeben und kommt vom Kniefall vor der hl. Holokuh.
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#411   Benedikt   00:23:41 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Sozialkatholisch: Ihr Beitrag vom Dienstag, 24. Juli 2007 07:30 Uhr
Leider ist es Ihnen auch in diesem Beitrag nicht gelungen, die juristische Bewertung von Schuld von der theologischen Einschätzung zu trennen.
Ihre weiteren Begriffe wie „hl. Holokuh“ etc sagen mit nichts und machen Ihr Anliegen unverständlich.
Mehr gibt es dazu leider nicht zu sagen.
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#410   Ansbach.Dragoner   00:13:55 | Freitag, 27. Juli 2007
Kurt K.
Keiner von denen die jetzt hier sind soll abgeschoben werden, da diese Armen nix dafür können. Sie sollen sich integrieren und guten Willen zeigen.
Abgeschoben gehören die Verantwortlichen an der Macht die sie hergelockt haben als Billigarbeitssklaven für die Industriellenvereinigungen !
Redaktion benachrichtigen
#409   Kurt K.   00:05:11 | Freitag, 27. Juli 2007
@ Graf von Gallen
Ja, ich seh schon…
Die MENSCHEN hinter ihrem umschreibenden Ausdruck „kulturfremde Ausländer“ wollen Sie nicht sehen. Ich bleibe dabei: Es ist niederträchtig, seit ihrer Geburt hier lebende Ausländer abzuschieben / zu entsorgen. Deutschland ist deren Heimat! Meine Heimat ist ja auch Rheinland-Pfalz, obwohl meine Mutter aus Ostpreussen vertrieben wurde. Ich wollte nicht zurück nach Ostpreussen. Analog dazu zu sehen ist der Türke, dessen Vater oder Opa aus Anatolien kam. Der will auch nicht „zurück“ in die Heimat, die nicht die seine ist.
Heimat definiert sich nicht nach dem ehemaligen Wohnort der Eltern oder Grosseltern, sondern nach dem persönlichen Lebensmittelpunkt.
Und Sie wollen tatsächlich Menschen aus ihrer Heimat vertreiben, Herr Gallen?
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#408   Graf von Galen   23:33:01 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland, @ Kurt K.
Es besteht für die Regerenden nicht nur die per Eid
bestehende Verpflichtung Schaden vom Deutschen
Volk abzuwenden, auch das BundesVerf.G. hat in seinem
Teso- Urteil v. 21.10.87 diese auf die Erhaltung der
Homogenität des Staatsvolkes verpflichtet. Beides wird
bis heute geflissentlich ignoriert. In dem Anwerbeab-
kommen mit der Türkei wurde diese zur Rücknahme ihrer
Landsleute verpflichtet. Dies sollte man nun einfordern.
Ich sehe in Abwägung der existentiellen Gefährdung der
Lebensinteressen der Deutschen Volkes zu denen, der
hier lebenden kulturfremden Ausländer, klar die mora-
lische Verpflichtung zur Rückführung.
Wer andere Völker mehr liebt als sein eignes hat nach
meiner Meinung die Moral eines Ehebrechers.
Heute stand übrigens auf focus msn ein interessanter
Artikel in dem der Privatsekretär des Papstes, Monsignore
Gänswein, mit folgenden Worten zitiert wird :
„Die Islamisierungsversuche im Westen sind nicht weg-
zureden. Die damit verbundene Gefahr f.d. Idenitität
Europas darf nicht aus falsch verstandener Rücksicht-
nahme ignoriert werden.“
Diese Worte sind für mich eine Bestätigung, daß meine
politischen Ansichten voll in Einklang mit meinem
katholischen Glauben stehen.
Im übrigen messe ich meine Lebensqualität nicht in
Euro. Lieber lebte ich in relativer Armut in deutscher,
katholischer Heimat als als Multimilliardär in Saudi-Arabien
oder der Türkei. Da die Umerziehungspolitik und Kontrolle
der Sieger Deutschland vernichtet, muß deren Joch
abgeworfen werden.
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#407   santo domingo 2   23:23:11 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Bruder Theophil
Ebenfalls: gute Nacht!
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#406   Rudolfus   23:20:08 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Landorganist / Wenn Sie damit mich meinen,
so ist es völlig lächerlich zu behaupten, ich gehöre nicht der römisch-katholischen Kirche an, welche mit der Kirche Jesu Christi absolut ident ist, und welche den Petrusnachfolger zu Rom zum Oberhaupt hat.
Ausgeschlossen aus der katholischen Kirche sind dagegen alle, die auch nur eine einzige verbindlich zu glaubende Lehre der katholischen Kirche ablehnen, also viele Bischöfe und andere Geistliche.
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#405   Bruder Theophil   23:19:53 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Gute Nacht…
…und einen gesegneten Schlaf.
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#404   landorganist   20:19:03 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Es ist doch
doch inzwischen bekannt, dass Rudi, der übrigens nicht der röm.-kath. Kirche angehört, ständig „päpstliche“ Verlautbarungen von sich gibt, mit denen er Thesen aufstellt, die jeden Beweis schuldig bleiben.
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#403   wiener   13:45:22 | Donnerstag, 26. Juli 2007
zur frage des gewissens: gaudium et spes 16
Im Innern seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muß und dessen Stimme ihn immer zur Liebe und zum Tun des Guten und zur Unterlassung des Bösen anruft und, wo nötig, in den Ohren des Herzens tönt: Tu dies, meide jenes. Denn der Mensch hat ein Gesetz, das von Gott seinem Herzen eingeschrieben ist, dem zu gehorchen eben seine Würde ist und gemäß dem er gerichtet werden wird. Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist. Im Gewissen erkennt man in wunderbarer Weise jenes Gesetz, das in der Liebe zu Gott und dem Nächsten seine Erfüllung hat. Durch die Treue zum Gewissen sind die Christen mit den übrigen Menschen verbunden im Suchen nach der Wahrheit und zur wahrheitsgemäßen Lösung all der vielen moralischen Probleme, die im Leben der Einzelnen wie im gesellschaftlichen Zusammenleben entstehen. Je mehr also das rechte Gewissen sich durchsetzt, desto mehr lassen die Personen und Gruppen von der blinden Willkür ab und suchen sich nach den objektiven Normen der Sittlichkeit zu richten.
Nicht selten jedoch geschieht es, daß das Gewissen aus unüberwindlicher Unkenntnis irrt, ohne daß es dadurch seine Würde verliert. Das kann man aber nicht sagen, wenn der Mensch sich zuwenig darum müht, nach dem Wahren und Guten zu suchen, und das Gewissen durch Gewöhnung an die Sünde allmählich fast blind wird.
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#402   Rudolfus   13:08:35 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Steht doch schon da:
Die persönliche Gewissensfreiheit der Gläubigen.
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#401   wiener   13:07:20 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
durch ständiges wiederholen einer behauptung wird diese nicht wahrer.
nochmals meine konkrete frage:
in welchem punkt der mariatroster erklärung liegt eine verwerfung der enzyklika „humanae vitae“ vor – das wird doch nicht so schwer zu beantworten sein, wenn sie hier ständig behaupten, dass die lehre verworfen wurde?
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#400   Rudolfus   13:03:33 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Der Inhalt der DBK-ÖBK-Erklärungen 1968 gegen Humanae vitae
ist dem Volk seit 1968 bekannt: die Freiheit des persönlichen Gewissens – im Widerspruch zum Schreiben Pauls VI.
Die ÖBK-DBK-Stellungnahmen 1968 kann sich jeder besorgen, um die Apostasie auch formell festzustellen (womit die Bischöfe zu Nichtkatholiken werden).
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#399   wiener   12:59:19 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
sie sind also nicht bereit, auch nur einen punkt zu nennen, der ihre anschuldigung der apostasie untermauern könnte?
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#398   Rudolfus   12:57:31 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Ein ausgezeichneter Hinweis!
Die ÖBK- und DBK-Erklärungen 1968 liegen schriftlich vor.
Die Leugnung der Lehren von Humanae vitae kann also jeder nachlesen.
Der Inhalt der Erklärung ist aber seit 1968 in ganz Österreich und der BRD bekannt, einschließlich beim Papst.
Ihre ÖBK-DBK-verteidigenden Worte ändern nichts daran.
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#397   wiener   12:54:21 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
Die Erklärungen der ÖBK und der DBK 1968 verwerfen Humanae vitae.
das ist schlicht und einfach unwahr.
und das müssten sie wissen, wenn sie humanae vitae und die erklärungen einmal gelesen haben (und nicht einfach nur nachplappern, was „gewisse kreise“ hierzu behaupten).
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#396   Rudolfus   12:52:04 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Es gibt nur rechtgläubig katholisch oder nichtrechtgläubig katholisch.
Wer eine verbindliche, durch den Papst vorgelegte Lehre verwirft, der ist nicht mehr katholisch.
Die Erklärungen der ÖBK und der DBK 1968 verwerfen Humanae vitae.
Das ist formelle Häresie und somit nicht mehr rechtgläubig katholisch.
Eine Mischform „rechtgläubig“/„nichtrechtgläubig“ gibt es nicht.
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#395   wiener   12:47:56 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
das glauben sie doch selbst nicht …
können sie bitte einmal kurz näher erläutern, worin – ihrer meinung nach – die apostasie (bzw. wie sie zuvor schrieben: häresie) der bischöfe liegt?
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#394   Rudolfus   12:45:30 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Die Erklärung gegen Humanae vitae der BRD- und Österreichbischöfe 1968
bedeutet nicht mehr und nicht weniger als den formellen Abfall der vormals katholischen Bischöfe vom katholischen Glauben.
Kein Katholik darf einem apostatischen Bischof oder Pfarrer gehorchen.
Damit wurden alle DBK- und ÖBK-Mitglieder formelle Apostaten: ein wesentlicher Teil der damaligen Christenheit.
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#393   wiener   12:34:58 | Donnerstag, 26. Juli 2007
seit wann …
… ist der gründungsmythos der lefebvre-schismatiker die königsteiner oder mariatroster erklärung?
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#392   Rudolfus   12:17:24 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Wiener / Die häretischen ÖBK- und DBK-Erklärungen gegen Humanae vitae
… sei festgestellt, dass es sich bei den – die enzyklika „humanae vitae“ ergänzenden – stellungnahmen der österreichischen bzw. deutschen bischöfe selbstredend nicht um apostasie gehandelt hat.
Die Erklärungen widersprechen dem Apostolischen Schreiben und sind damit selbstverständlich eine Apostasie der zuständigen Bischöfe,
sehr ähnlich wie die arianische Apostasie zur Zeit St. Athanasius’ des Großen.
Die Amtskirche ist damit vom Glauben abgefallen, die Lefebvrianer hingegen blieben rechtgläubig katholisch.
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#391   wiener   12:11:32 | Donnerstag, 26. Juli 2007
nur der form halber …
… sei festgestellt, dass es sich bei den – die enzyklika „humanae vitae“ ergänzenden – stellungnahmen der österreichischen bzw. deutschen bischöfe selbstredend nicht um apostasie gehandelt hat. auch der apostolische stuhl hat selbige nie in dieser weise klassifiziert.
nichts ändert dies jedoch an der tatsache, dass papst paul VI. in „humanae vitae“ die empfängnisverhütung grundsätzlich als legitim dargestellt hat. interpretationsunterschiede beziehen sich also ausschließlich auf die methodenwahl – und auch schon die enzyklika spricht hier nicht von „schwerer sünde“. insofern ist die einschätzung der gen. erklärungen als „apostasie“ völlig deplatziert.
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#390   Rudolfus   11:11:44 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@wiener / Mehrere österreichische Bischöfe unter Papst Johannes Paul II…
dafür reicht mir ein „es heißt …“ nicht aus, eine rücknahme wird sich ja wohl dokumentieren lassen (ich weiß von keiner).
… haben die apostatische Anti-Humanae-vitae-Erklärung ihrer Vorgänger ausdrücklich abgelehnt.
Inhaber des Lehramtes ist der jeweilige Diözesanbischof in Einheit mit dem Papst, die ÖBK-Erklärungen können darum auch nur einstimmig verabschiedet werden (ebenfalls in Einheit mit dem Papst).
Das Lehramt eines Bischofs muß in Einheit mit dem Papsttum sein.
Für wichtige österreichische Diözesen ist die apostatische Erklärung damit schon lange widerrufen – die immer gegen den Papst gerichtet war.
Eine Bischofskonferenz ist kein eigenes Lehramt, sondern nur ein Zusammenschluß von Einzelbischöfen, um sich für ein Land zu koordinieren.
Die diözesane Autorität bleibt voll beim jeweiligen Diözesanbischof.
Wesentliche von Johannes Paul II. ernannte Diözesanbischöfe sind bekanntermaßen Humanae-vitae-treu – dies sollte auch bei Erzbischof Schönborn v. Wien zum Zeitpunkt seiner Ernennung der Fall gewesen sein – und ist es hoffentlich auch heute noch.
Humanae-vitae-treue Erklärungen stammen nachweislich von den Diözesanbischöfen Primas Dr. Georg Eder, Erzbischof P. Dr. Hans Hermann Cardinal Groer, Prof. Dr. Kurt Krenn und DDr. Klaus Küng.
Damit ist die einstimmige Anti-Humanae-vitae-Erklärung der ÖBK nur mehr eine Erklärung der Apostatenbischöfe des Jahres 1968.
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#389   Bruder Theophil   09:44:48 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Graf…
das Joch der Sieger abzuwerfen
Wir sollten gottfroh sein, dass es diese Sieger gegeben hat, sonst würden Sie heute unter einem ganz anderen Joch ächzen.
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#388   Aloah   09:43:28 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Kurt Empfängnisverhütung
Jetzt erkläre mir doch mal einer, wieso natürliche Empfängnisverhütungsmethoden (Koitus interruptus, Temperaturmethode, Tage zählen) erlaubt sind, „nicht natürliche“ verboten. Ergibt das irgendeinen moralischen Sinn?
Die Tatsache des positiven Auschlusses der Möglichkeit der Elternscahft aus dem ehelichen Verkehr macht als solche den „Gebrauch“ zur Absicht des Aktes.
Der Mensch als vernünftiges Wesen kann die Dinge so einrichten, dass der GV nicht zur Zeugung führt.
Weder Mann noch Frau verwenden irgendeine „künstliche“ Methode oder ein künstliches Mittel um die Empfängnis zu verhüten.
Sie passen sich selber lediglich an die Gesetze der Natur an, an die Ordnung, die in der Natur herrscht. Der Fruchtbarkeitszyklus bei der Frau ist Teil jener Ordnung.
Und in dem Schöpfungsbedingten Auftrag ist Ordnung die Grundlage des Seins.
Periodische Enthaltsamkeit als Mittel der Empfängnisregelung ist daher zulässig.
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#387   Kurt K.   09:23:51 | Donnerstag, 26. Juli 2007
„natürliche“ Empfängnisverhütung
Jetzt erkläre mir doch mal einer, wieso natürliche Empfängnisverhütungsmethoden (Koitus interruptus, Temperaturmethode, Tage zählen) erlaubt sind, „nicht natürliche“ verboten. Ergibt das irgendeinen moralischen Sinn?
Und nebenbei: Die Temperaturmethode z.B. ist auch nicht „natürlich“, schliesslich braucht man dazu ein vernünftiges Thermometer. Wo soll jetzt da der Unterschied in der Wertigkeit sein zu Gummihüllen? Wären Schweineblasen erlaubt?
Ich hatte immer angenommen, beim Verbot der Verhütung gehe es darum, dass man nicht Sex haben sollte nur zum Spass, sondern eben nur zur Fortpflanzung. Ob ich da jetzt nun „natürlich“ oder künstlich verhüte um der Wollust nachzugehen ist doch wirklich egal eigentlich.
Ist mir nicht verständlich.
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#386   wiener   08:50:14 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ rudolfus
… es heißt sogar, zumindest die ÖBK hätte unter den Papst-Johannes-Paul-II.-treuen Bischöfen die […] ÖBK-Erklärung von Maria Trost bereits zurückgenommen.
dafür reicht mir ein „es heißt …“ nicht aus, eine rücknahme wird sich ja wohl dokumentieren lassen (ich weiß von keiner).
im übrigen waren die erklärungen der dbk und der öbk hier auch nicht das (haupt-) thema, sondern die feststellung, dass humanae vitae selbst die empfängnisverhütung (unter gewissen umständen) erlaubt. die immer wieder zu hörende parole, „die kirche“ sei „strikt gegen empfängnisverhütung“ lässt sich also nicht aufrechterhalten.
@ leblhuber:
ich zitiere die erklärung der österr. bischöfe von 1968:
Wer auf diesem Gebiet fachkundig ist und durch ernste Prüfung, aber nicht durch affektive Übereilung zu dieser abweichenden Überzeugung gekommen ist [= und künstliche Verhütungsmittel verwendet], darf ihr zunächst folgen. Er verfehlt sich nicht, wenn er bereit ist, seine Untersuchung fortzusetzen und der Kirche im Übrigen Ehrfurcht und Treue entgegenzubringen
hier wird absolut keine „leichtfertigkeit“ in der entscheidung unterstützt. es wird im weiteren zudem betont, dass selbst „humanae vitae“ nicht von „schwerer sünde“ im zusammenhang mit künstlicher empfängnisverhütung spricht. die öst. bischöfe betonen jedoch:
Wenn jemand grundsätzlich aus egoistischer Einstellung die Nachkommenschaft in der Ehe ausschließt, kann er sich nicht von schwerer Schuld freiwissen
ps:
nein, ich habe keinen hund :-)
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#385   Kurt K.   01:51:15 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Graf von Gallen
Ob die Gastarbeiter damals von der Grossindustrie (was auch immer das genau bedeuten mag) gerufen wurde oder nicht, ist egal. Die Gastarbeiter von damals haben jedenfalls einen grossen Teil zum Wirtschaftswunder beigetragen. Und davon hat eben auch das Volk profitiert.
In dieser Hinsicht wurde
das Deutsche Volk getäuscht und nun soll es dafür
verantwortlich gemacht werden, daß es den Lügen der Politik und der Massenmedien geglaubt hat ?
Wenn denn das Deutsche Volk den Politikern geglaubt hat, dann muss auch das Volk die Suppe auslöffeln. Wer denn bitte sonst? Die heute bei uns lebenden Ausländer, die in der dritten Generation bei uns wohnen? Was können die denn für eine vielleicht verfehlte Politik? Nichts. Weniger noch als das Volk, das ja immerhin diese Politiker mal gewählt hat.
Das Helotendasein scheint für Sie jedoch kein Problem
zu sein. Die NPD hat jedenfalls lobenswerterweise vor,
das Joch der Sieger abzuwerfen.
Warum sollte das stören, dass die Völer gegenseitig auf sich aufpassen? Ich hab überhaupt kein Problem damit, dass das Ausland eingreifen würde, wenn in Deutschland wieder Nazis (und das sind die NPDler!) an die Macht kommen würden. Gehts Ihnen denn so schlecht? Oder gehts den Menschen in der heutigen BRD besser als jemals zuvor? Bedeutet Freiheit eines Volkes für Sie, die Freiheit anderer ungestraft eins chränken zu können und einen Krieg vom Zaun brechen zu können wie man will? Das ist für mich Horror und keine Freiheit.
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#384   Sentinel   01:15:55 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@Graf von Galen
Im Gegensatz zu Ihnen hat ihr Namensvorgänger jedoch nicht gemeint, daß ein Ausrottungsprogramm für Deutsche notwendig ist – oder es sich in seiner übersteigerten Phantasie und Paranoia eingebildet, daß es existiert.
Wer davon ausgeht, daß die VT um das Ausrottungsprogramm der Deutschen von Seitens der Juden der Wahrheit entspricht, sollte seinen Geisteszustand einmal untersuchen lassen.
Mal ganz davon abgesehen, daß diese Geschichte von der Scientology erfunden wurde, um auch totale Vollidioten abzocken zu können.
Nicht für Ungut. Aber ihr Namensvorgänger würde im Grabe rotieren.
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#383   Graf von Galen   00:25:18 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
Kardinal Graf von Galen dachte katholisch und national.
Hierin ist er mir Vorbild. Noch zu Lebzeiten wandte er sich
gegen Siegerwillkür und Helotentum und bedauerte er die
Niederlage im zweiten Weltkrieg. Ob er schon ahnte, daß
der in gewisser Weise körperlichen Niederlage, die
schlimmere Katastrophe durch die Umerziehung für
die deutsche Seele noch folgen würde, weiß ich nicht.
Was zwei Weltkriegsniederlagen nicht geschafft haben,
vollziehen die antideuschen, antichristlichen 68’er.
Die Auslöschung des Deutschen Volkes.
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#382   Erdloyalist   00:07:41 | Donnerstag, 26. Juli 2007
@ Graf von Galen
Sie nehmen die Wort eines „Freien und Heiligen Deutschlands“ in den Mund, aber wissen Sie wirklich was diese Worte bedeuten?
Sie haben sich den Username „Graf von Galen“ gegeben, aber wissen Sie denn wirklich wer dieser Mann war?
Ich glaube wohl kaum, denn sonst würden Sie nicht in der Rüstung eines Ritter des Lichtes die Worte und das Schwert des Satans führen.
Die NPD und alle Menschheitsfeindlichen Oraganisationen, Vereine und Verbände sowie Personen sind Vasallen des Teufels und haben es nicht verdient von dem Getreuen Gottes auch nur im geringsten, für egal welche Taten, gelobt zu werden und Achtung zu empfangen.
Graf von Galen war ein wahrer Ritter des Lichtes der sich gegen die Vasallen der Dunkelheit stellte und siegte. Sie aber huldigen die neuen Vasallen der Dunkelheit und rufen auf zur Gottlosen Erde, einer Welt ohne Einheit, Frieden, Freiheit, Gleichheit, Wohlstand und Gerechtigkeit. Einer Welt in der Satan regiert und alle Kinder Gottes egal woher sie kommen und wie sie leben, lieben und glauben quält und schändet.
Für ein Heiliges Deutschland bedeutet Kultur bewahren, Dialog schaffen und Friede, Freiheit, Vernunft und Gewissen verteidigen. Ein Freies Deutschland bedeutet, eine Welt zu erschaffen in der jeder sich frei entfalten kann so lange er den anderen nicht in seiner Freiheit verletzt.
Daher mit Gott für ein Heiliges Deutschland im Kreise unserer aller Heiligen Erde.
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#381   Graf von Galen   23:43:16 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Für ein freies und heiliges Deutschland
@ Kurt K., Die Türken wurden ja nicht vom Deutschen
Volk gerufen. Es war ja wohl die Großindustrie
und im Hintergrund wohl auch damals schon die USA.
Außerdem kamen diese als Gastarbeiter. Von
Einwanderung war keine Rede. In dieser Hinsicht wurde
das Deutsche Volk getäuscht und nun soll es dafür
verantwortlich gemacht werden, daß es den Lügen der Politik und der Massenmedien geglaubt hat ?
Selbst in der FAZ stand heute ein Artikel, der davor
warnt, daß Deutschland das Schicksal von Byzanz
erleidet also der Auslöschung durch Türkisierung
und Islamisierung. Zwar wurde Rückführung als
unvernünftig bezeichnet, was aber wohl der PC
geschuldet war, denn für dieses exizistentielles Problem
ist dies die einzige realistische Lösung.
Sie scheinen außerdem nicht auf dem Boden des GG
zu stehen, da das Abstimmungsprinzip in § 116
festgeschrieben ist.
@ DocRöntgen, Immerhin geben Sie zu, daß Deutschland
kein souveräner Staat ist. „Daß das
Ausland nicht tatenlos zusehen würde, wenn RE in D
die Politik bestimmen würden, liegt auf der Hand.“
Das Helotendasein scheint für Sie jedoch kein Problem
zu sein. Die NPD hat jedenfalls lobenswerterweise vor,
das Joch der Sieger abzuwerfen.
@ Luther, Daß die dort Gezeigten NPD- Mitglieder sind,
war für mich nicht ersichtlich. Sie sahen
jedenfalls nicht so aus wie katholische Kirchgänger.
Daß jemand nervös wird, wenn ein ganzer Haufen,
erfahrungsgemaß gewaltbereiter, linker Anitfa- Pöbel
vor der Haustür auftaucht, kann ich jedoch nachvoll-
ziehen.
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#380   Leblhuber   22:54:56 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Theophil:
Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass Sie einen Input liefern? Als Betriebswirt kann ich nur sagen, lernen Sie erst einmal Effizienz!
Ich plänkle hin und wieder ganz gerne, aber auf Dauer ist es
unbefriedigend. Mit Ihnen ist mangels Substanz ein interessantes Gespräch nicht möglich.
.
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#379   Bruder Theophil   22:45:20 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Leblhuber
Außer blöden Sprüchen und täglichen Evangelien
Dass Sie diese beiden Formen von „Input“ in einem Atemzug nennen, lässt tief blicken. Aber warum überrascht mich das speziell bei Ihnen überhaupt nicht…?
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#378   Leblhuber   22:37:54 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Theophil:
Ist um diese Uhrzeit bei Ihnen nicht ein Nachtgebet an die bayerische Dreifaltigkeit: Stoiber-Beckstein-Huber angesagt ? Ich nehme an, dass die entsprechenden handgemalten Ikonen bei Ihnen schon von Kerzen umrahmt werden
Jeder konservative oder reaktionäre Poster ist intellektuell ansprechender als Sie. Außer blöden Sprüchen und täglichen Evangelien haben Sie nichts im Köcher. Eine 00 eben!
Das was Sie beherrschen, ist das perfide Ausweichmanöver. Das ist aber für eine Diskussion effektiv zu wenig.
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#377   Bruder Theophil   22:26:42 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Leblhuber
Ist um diese Uhrzeit bei Ihnen nicht ein Nachtgebet an die bayerische Dreifaltigkeit: Stoiber-Beckstein-Huber angesagt ? Ich nehme an, dass die entsprechenden handgemalten Ikonen bei Ihnen schon von Kerzen umrahmt werden.
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#376   Leblhuber   22:21:45 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Theophil:
Zum hundertsten M :-[ al:
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#375   Bruder Theophil   22:04:56 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Leblhuber
Schlechte Sprüche, schlechter Stil, keine Substanz
Haben sie bei der VHS den Kurs: „Selbstgespräche“ belegt ? Respekt. Sie haben wirklich was gelernt.
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#374   Leblhuber   21:57:29 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Theophil:
Keine Argumente seitens Leblhuber. Wie üblich.
Argumente hätten bei Ihnen auch wenig Sinn. Das lehrt mich die Erfahrung. Solche Schaumschläger wie Sie sind in der Kirche absolut entbehrlich. Abgesehen von Ihrem Klüngel, weiß doch jeder, was von Ihnen zu halten ist.
Schlechte Sprüche, schlechter Stil, keine Substanz.
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#373   Bruder Theophil   21:49:47 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Leblhuber
Wirres pseudophilosophisches Geschwafel! Wie üblich.
Keine Argumente seitens Leblhuber. Wie üblich.
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#372   Rudolfus   21:36:29 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Die Erklärungen von Maria Trost (ÖBK) und von Königsstein (DBK)
widersprechen klar dem Apostolischen Schreiben Humanae vitae von Papst Paul VI. (1968).
Gemäß einem Bericht über Humanae vitae in der empfehlenswerten SJM-Zeitung Der Ruf des Königs des SJM-Gründers P. Hönisch aus Schlesien war Papst Paul VI. auch entsprechend verärgert, als ihn nach diesen Erklärungen ein Bischof aus der DDR (Berliner Bischofskonferenz BBK) besuchte, da der Papst auch die deutschen Bischöfe in der DDR verdächtigte, mit den Österreichern und den BRD-Bürgern gegen ihn und sein Apostolisches Schreiben konspiriert zu haben und es somit den ihnen anvertrauten zig Millionen Katholiken durch ihre apostatische Erklärung vorenthalten zu haben.
Sicherlich haben sich bereits glaubenstreue Bischöfe in Österreich und in der BRD von der Apostasie ihrer Vorgänger 1968 distanciert, z.B. in der BRD Cardinal Meisner und Erzbischof Dyba, und in Österreich z.B. die Bischöfe Cardinal Groer, Kurt Krenn, Klaus Küng und Georg Eder –
es heißt sogar, zumindest die ÖBK hätte unter den Papst-Johannes-Paul-II.-treuen Bischöfen die apostatische Cardinal-König-ÖBK-Erklärung von Maria Trost bereits zurückgenommen.
Papst Johannes Paul II. hat ausdrücklich P. Hans Hermann Groer zum Erzbischof von Wien ernannt, der auch lange Zeit der ÖBK-Vorsitzende war, zusammen mit anderen glaubenstreuen österreichischen Bischöfen, sodaß die ÖBK die apostatische Anti-Humanae-vitae-Erklärung wahrscheinlich tatsächlich bereits zurückgenommen hat.
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#371   Leblhuber   21:35:29 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Theophil:
Von einer Teilung der Seele kann keine Rede sein. Beide Zwillinge haben ihre eigene Seele. allein schon weil sie SIND. Und der HERR kennt sie bei ihrem Namen.
Wirres pseudophilosophisches Geschwafel! Wie üblich.
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#370   Bruder Theophil   21:27:25 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Sirilo
Von einer Teilung der Seele kann keine Rede sein. Beide Zwillinge haben ihre eigene Seele. allein schon weil sie SIND. Und der HERR kennt sie bei ihrem Namen.
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#369   Leblhuber   17:50:02 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Wiener:
das stimmt so nicht.
humanae vitae verbietet die empfängnisverhütung nicht, sondern schränkt sie auf die sog. „natürlichen“ methoden ein. das heißt: das höchste kirchliche lehramt spricht sich für verantwortet gehandhabte familienplanung inklusive (natürlicher) empfängnisverhütung aus!
dass es nach dem gewissensurteil fachkundiger partner auch andere entscheidungen über die wahl der verhütungsmethoden geben kann, haben die deutschen und österreichischen bischöfe (in der königsteiner bzw. mariatroster erklärung) – diese aussagen erweiternd – festgestellt.
Ich kenne die Mariatroster Erklärung mit dem Schwerpunkt auf der Gewissensbildung, die das kirchliche Lehramt ja erst ermöglicht. Nur hat dieses Lehramt in der Vergangenheit dieses Gewissen meiner Meinung nach nicht nur gebildet, sondern auch mitunter verbildet.
Einem Ihrer früheren Postings habe ich entnommen, dass Sie Priester sind. Ihre Kommentare lese ich gerne. Sie sprechen das aus, was viele Katholiken denken. Könnten Sie auch meine Fragen beantworten?
Und ganz nebenbei: Darf ich Sie fragen, ob Sie einen Hund haben?
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#368   Domenico Tuttisanti   17:18:38 | Mittwoch, 25. Juli 2007
=Zweitaccount von .chen: Sirilo
Ich argumentiere nur gar nicht mit der Beseelungstheorie, daher muß ich ihre möglichen Widersprüche auch nicht erörtern. Viel überzeugender finde ich die Argumentationsweise eines I. Kant, der gesagt hat: Wir haben gar keinen Begriff davon, wie aus etwas ein jemand wird, daher müssen wir das Lebensrecht eines menschlichen Lebewesens vom frühesten Zeitpunkt seiner Existenz an achten.
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#367   Pünktchen   17:04:00 | Mittwoch, 25. Juli 2007
DocRöntgen
In Fällen, wo eine werdende Mutter nach dem Prinzip „Ach, das passt mir jetzt grad aber gar nicht!“ ihr Kind abtreiben will- was hoffentlich höchst selten ist- greift dieses Gesetz
dann hoffentlich auch.
Nein, „dieses Gesetz“, das „greifen“ könnte, wie Sie sagen, existiert gar nicht! Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem berühmten Urteil von 1993 lediglich die reine Fristenlösung als mit dem Grundgesetz unvereinbar zu Fall gebracht. Es hat tatsächlich der Mutter eine „Pflicht“ (sic!) zum Austragen ihres Kindes zugesprochen aus den genannten prinzipiellen Erwägungen heraus.
Dennoch steht das Leben eines ungeborenen Kindes in den ersten Monaten seiner Existenz praktisch in der Verfügungsmacht der Mutter, obwohl das BVerfG die Abtreibung in jedem Falle als „rechtswidrig“ einstuft.
Dr. Heger hatte also übrigens recht in dem FAX, das er 1992 (!) an die Bundestagspräsidentin schrieb, als er von der „offensichtliche(n) Verfassungswidrigkeit der … Fristenlösung www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm“ sprach.
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#366   wiener   16:57:46 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ leblhuber
sie schrieben:
Die katholische Morallehre ist nicht immer schlüssig. Empfängnisverhütung schließt weitgehend Abtreibung aus. Aber Empfängnisverhütung ist verboten.
das stimmt so nicht.
humanae vitae verbietet die empfängnisverhütung nicht, sondern schränkt sie auf die sog. „natürlichen“ methoden ein. das heißt: das höchste kirchliche lehramt spricht sich für verantwortet gehandhabte familienplanung inklusive (natürlicher) empfängnisverhütung aus!
dass es nach dem gewissensurteil fachkundiger partner auch andere entscheidungen über die wahl der verhütungsmethoden geben kann, haben die deutschen und österreichischen bischöfe (in der königsteiner bzw. mariatroster erklärung) – diese aussagen erweiternd – festgestellt.
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#365   Sirilo   16:48:44 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Teilung der Seele?
Leblhuber schrieb: „Und wenn die Seele bei der Empfängnis eingegeben wird, wie kann sich dann in einem späteren Stadium die Teilung der Seele ergeben, wie es bei Zwilligen der Fall sein müsste?“
Kann bitte dazu jemand von den Kundigen (Pünktchen o.ä.) dazu Stellung nehmen?
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#364   DocRöntgen   16:43:41 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Pünktchen
Hier muß nun greifen, was das BVerfG 1993 in aller Deutlichkeit gesagt hat: das Lebensrecht des Kindes genießt in der Abwägung gegenüber den Interessen der Mutter prinzipiell den Vorrang!
In Fällen, wo eine werdende Mutter nach dem Prinzip „Ach, das passt mir jetzt grad aber gar nicht!“ ihr Kind abtreiben will- was hoffentlich höchst selten ist- greift dieses Gesetz
dann hoffentlich auch. Selbst die umstrittene Babyklappe
(Wortschöpfungen können brutal sein) ist dann noch eine bessere Wahl, weil auch ein Heimkind, das in guten Händen ist, ein erfülltes Leben führen kann. Mit widrigen oder schwierigen Umständen haben ja auch die Kinder zu kämpfen, deren Eltern stets verstritten sind, die als Halbwaise/Vollwaise aufwachsen, die unter einer Behinderung leiden etc. pp. Letztlich leben auch die Menschen gern, die ein schwieriges Leben haben und keine Institution sollte diesbezüglich einen Maßstabskatalog wert/unwert entwickeln.
Aber der hier viel gescholtene Leblhuber hat in einem wunden Punkt Recht: Die Diskussion um Abtreibung lässt sich nicht von der um Verhütung trennen. Das Gesellschaftsbild entspricht halt nicht dem biblischen Idealbild. Man kann es einfordern, aber nicht erzwingen.
Letztlich muß man mit den aktuellen Gegebenheiten umgehen und kann sie nicht wegdiskutieren. Dazu gehört eben auch, dass das Verhütungsverbot auch für manch einen Gläubigen ein Problem darstellt. Auch Gläubige können vor einer ungewollten Schwangerschaft stehen.
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#363   Leblhuber   16:43:31 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@DocRöntgen:
Unsere Gesellschaft ist zunehmend kinderfeindlich. Wie man in Frankreich und Skandinavien sieht, muss das nicht so sein. Ich habe selbst einen Nachbarn, der sofort aus dem Fenster brüllt, wenn Kinderlärm zu hören ist.
Wir müssen Bedingungen schaffen, die es Müttern, bzw. Eltern erlauben, ohne ihren persönlichen Lebensplan aufgeben zu müssen, Kinder anzunehmen. Nur ist es gerade ein Teil der Kirche, der sich gegen die Verbesserung der Bedingungen querstellt.
Seriöse Aufklärung, Hebung des Bildungsniveaus breiter Bevölkerungsschichten, finanzielle Unterstützung derer, die es brauchen, um nicht in die Armutsfalle zu geraten und flächendeckende Einrichtungen, die Beruf und Kinder nicht gegenseitig ausschließen, müssen wir uns etwas kosten lassen.
Ledige junge Mütter sind nicht mit dem moralischen Zeigefinger abzuqualifizieren, sondern zu unterstützen.
Vom Strafrecht halte ich wenig.
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#362   Bruder Theophil   16:17:45 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Leblhuber
Von drei befruchteten Eizellen geht mindestens eine spontan ab. Daraus wäre dann zu schließen, dass ein Dittel der „Menschen“ in den Abfluss gespült wird.
Ein spontaner Abgang entsteht nach heutigem Kenntnisstand durch die Inkompatibilität des genetischen Materials. Soll heissen: Ein nicht überlebensfähiger Organismus wurde vom Körper erkannt und abgestossen. Also ist dieser Mensch tot.
Und was ist mit der Befruchtung in vitro? Werden ein paar Eizellen von Spermien befruchtet, sind das dann alles Menschen?
Ja. Deshalb gibt es ja auch die Diskussion vom „Verbrauch“ im Rahmen der Stammzellenforschung.
Vergewaltigung, Inzest, schwerst hirngeschädigte Föten wären meiner Meinung nach solche Ausnahmen. Hier geht das Recht der Mutter, bzw. der Eltern auf ein psychisch und physisch erträgliches Leben vor.
Ich hoffe, Sie merken selbst wie weit Sie hier das Scheunentor für Missbrauch öffnen. Vielleicht wird beim weiteren technischen Fortschritt jemand für eine Abtreibung plädieren, wenn man schon im Fötus nachweisen kann, dass er mal mit 70 Alzheimer haben wird und damit die Gesellschaft zu viel kostet.
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#361   DocRöntgen   16:17:33 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Leblhuber
Mit fanatisierten Propagandisten wird diesem wichtigen gesellschaftlichen Problem nicht beizukommen sein
Es ist nachvollziehbar, dass bei diesem Thema die Emotionen schnell hochkochen. Aber die sich daraus ergebenden Fronten sind destruktiv, weil Streithähne „auf 180“ selten zueinander finden und dann, in der Diskussion,
unsachlich werden. Generell hoffe ich, dass das Gros der Gesellschaft wieder da hinkommt, dass Kinder ein Geschenk sind- mit all den Anstrengungen, die ihre Erziehung mit sich bringt. Das sie für’s Überleben einer Gesellschaft die Voraussetzung schlechthin sind, ist ohnehin klar. Wir haben uns da in eine merkwürdige Richtung entwickelt, in der Vermieter
Wohnungsbewerber mit Kindern ablehnen, weil Nachbarn sich an spielenden Kindern stören könnten. Es ist also ein gesamtgesellschaftliches Umdenken nötig, damit das Thema Nachwuchs nicht mit Ängsten verbunden ist, sondern entspanntes Wohlwollen produziert.
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#360   Pünktchen   16:15:17 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Doc Röntgen
Alles schön und gut, Sie dürfen aber nicht dem sozialtechnologischen Allmachtswahn verfallen, die Abtreibung ließe sich in jedem Fall durch verbesserte soziale Bedingungen aus der Welt schaffen. Sie müssen ganz realistisch damit rechnen, daß auch nach weitgehend optimierten Bedingungen ein individuelles Interesse bestehen kann, ein Kind nicht auszutragen. Hier muß nun greifen, was das BVerfG 1993 in aller Deutlichkeit gesagt hat: das Lebensrecht des Kindes genießt in der Abwägung gegenüber den Interessen der Mutter prinzipiell den Vorrang!
Aus diesem Grunde kann ich mich auch nicht mit der Redeweise vom „Entscheidungsrecht“ der Mutter über das Leben ihres Kindes anfreunden. Wie Herr Dr. Heger in seinem FAX an die damalige Bundestatgspräsidentin schrieb: „Der Deutsche Bundestag schickt sich an, das Lebensrecht von Menschen – und zwar der denkbar wehrlosesten – in die Verfügung Dritter zu stellen und deren allfällige Tötung für „rechtmäßig“ zu erklären www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm.“
Fremdes menschliches Leben steht in einem Rechtsstaat nicht in der legitimen Verfügung eines Menschen. Der kategorische Respekt vor fremdem Leben bildet die Basis für eine Rechtsgemeinschaft, die sonst diesen Namen gar nicht verdiente. (Es sei denn, man argumentiert rechtspositivistsich: Recht ist, was die Mehrheit als Recht deklariert hat. Dann entstünde die Frage: gilt das auch für die Menschenrechte als überpositive „angeborene“ Rechte? Antwort GG: Nein!)
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#359   Luther   16:07:58 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Leblhuber:
Moment mal!
Zur Entstehung von Leben bedarf es sicher einer Eizelle und einer Spermie, die verschmolzen sind! Das sind die biologischen Faktoren!
ABER: der „Austragungsort“, der „Entwicklungsprozess“, all das gehört auch dazu!!! Unbedingt!
Man kann Leben, und das ist ein typischer Fehler, nicht auf Quantitäten alleine reduzieren. Klar, biologisch braucht es nur Spermie und Eizelle, aber die ganze Schau des Lebens ist in diesem naturwissenschaftlichem Bilde nicht eingebracht!
Die Verschmelzung der Eizelle und der Spermie birgt die innere biologische Voraussetzung für Leben und da darf der Mensch nicht reinpfuschen!
Aber damit ist noch kein „Lebensprozess“ einberufen! Dafür gehören andere Umstände auch noch dazu (Mutterleib, etc)!
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#358   Leblhuber   16:00:25 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Pünktchen:
Die katholische Morallehre ist nicht immer schlüssig. Empfängnisverhütung schließt weitgehend Abtreibung aus. Aber Empfängnisverhütung ist verboten.
Von drei befruchteten Eizellen geht mindestens eine spontan ab. Daraus wäre dann zu schließen, dass ein Dittel der „Menschen“ in den Abfluss gespült wird. Das ist ein Problem der Kirche. Wo landen diese ungetauften embryonalen „Menschen“?
Und wenn die Seele bei der Empfängnis eingegeben wird, wie kann sich dann in einem späteren Stadium die Teilung der Seele ergeben, wie es bei Zwilligen der Fall sein müsste?
Und was ist mit der Befruchtung in vitro? Werden ein paar Eizellen von Spermien befruchtet, sind das dann alles Menschen?
Sie wissen, dass ich ein Abtreibungsgegner bin. Aber es muss eine Abwägung des unbedingten Rechtes auf Leben gegen das Recht eines lebenden Menschen geben. Vergewaltigung, Inzest, schwerst hirngeschädigte Föten wären meiner Meinung nach solche Ausnahmen. Hier geht das Recht der Mutter, bzw. der Eltern auf ein psychisch und physisch erträgliches Leben vor.
Es ist ein heikles Thema und die Kirche hat leider durch Ihre Morallehre viel an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Mit fanatisierten Propagandisten wird diesem wichtigen gesellschaftlichen Problem nicht beizukommen sein.
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#357   DocRöntgen   15:57:21 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Pünktchen
Die kriminolog. Indikation macht in Dtland aber nicht einmal 1% der Abtreibungsfälle aus. Sie liegt im Promillebereich. Sie kann also auf keinen Fall als Rechtfertigung für eine offene oder verschleierte Fristenlösung gelten.
Offenbar vermeidet die Gesetzgebung hier eine klare Differenzierung zur Ursache einer Schwangerschaft (Fahrlässigkeit, Vergewaltigung…). Vielleicht aus der von kurt k. angesprochenen „Angst“ heraus, es anschließend mit hunderten/tausenden Gerichtsfällen zu tun zu bekommen, in denen auf eine Härtefallregelung (wg. Vergewaltigung) gepocht wird. Allerdings halte ich es für recht unwahrscheinlich, dass eine Mehrzahl von Frauen eine Vergewaltigung vortäuschen würde. Schließlich hätte dies eine Anzeige zur Folge, Gerichtsverhandlungen und eidesstattliche Aussagen. Da würden Lügengebäude nicht lange standhalten. Die momentane gesetzgebung ist wohl auch ein zeichen dafür, dass der Staat sich außer Stande sieht, hier individuelle und nachhaltige Hilfe zu leisten. Er bewertet das Entscheidungsrecht der Mutter höher, als das Lebensrecht des entstehenden Kindes- vielleicht, um sich aus der Verantwortung zu ziehen. Um hierin eine lebensbejahende Wendung herbeizuführen, bedarf es wahrscheinlich einiger „Zutaten“: Bessere Aufklärung, bessere Wertevermittlung, Gewährleistung einer guten Betreuung
von unglücklichen Schwangeren, die nicht weiter wissen,
aber auch familiären Rückhalt: Angehörige, der Vater, das „soziale Umfeld“- Verantwortung ist ja nicht beliebig.
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#356   Pünktchen   15:49:09 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Kurt K.
Wenn man nun die Abtreibun verböte, aber die kriminologische Indikation als Ausnahme genehmigte, was hielte dann abtreibungswillige Frauen davon ab, einfach zu behaupten, das Kind stamme aus einer Vergewaltigung? Und wer könnte das Gegenteil beweisen?
Eine Frau, die eine Vergewaltigung als Indikation geltend machen wollte, müßte in jedem Fall eine Strafanzeige gegen den Vergewaltiger (bekannt oder unbekannt) stellen und sie müßte die polizeiliche Aufklärung des Falles unterstützen. Darin liegt dann doch eine gewisse Hürde, die mißbräuchliche Anzeigen verhindern kann. Eine solche Falsch-Anzeige bildet natürlich eine weitere Straftat, die neben der durch Falschaussage herbeigeführte Kindstötung (versucht oder vollendet) ins Gewicht fiele!
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#355   litterae sunt divitiae   15:48:44 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Bruder Theophil
Und Ihr Posting an Galen, das Sie gestern verfassten, steht ja auch noch da.
Obwohl ich persönlich es Ihnen eigentlich gönne, auch mal zensiert zu werden, muss ich aber sagen, dass die Redaktion die Schere der Zensur an falscher Stelle angesetzt hat. Diverse unverschämter und endbeleidigender Postings von Ihnen und anderen werden noch in Jahren zu lesen sein und wenn Sie dann mal was Gutes schreiben, werden Sie zensiert.
Typisch +.net. Mich wundert da nichts mehr.
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#354   landorganist   15:35:27 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Amicus
certus in re incerta cernitur. Difficile est satiram non scribere…
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#353   Bruder Theophil   15:26:18 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ santo…
…dann hätte man mein Posting von 11.37 Uhr auch löschen müssen. Hat man aber nicht. Ich denke, dass sich Rudolfus, aus welchen Gründen auch immer, persönlich angegriffen gefühlt hat, was nicht die Intention war.
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#352   Luther   15:21:23 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Sagen Sie mal
Herr Dr. Heger, irgendwie bekomme auch ich langsam das Gefühl, dass sich politisch in eine radikalere Art und Richtung ausrichten!
Das mag ja gerne sein, dass ein Dr.Dr. dieses gesagt hat. Der ist mir aber alleine deswegen supekt, da er den Republikanern angehört hat.
Sie finden sicher genauso viele Stimmen aus anderen, teils auch radikalen Parteien.
Das ist doch nicht entscheidend!
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#351   santo domingo   15:21:06 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Bruder Theophil
So, heute finden wir zwei uns ‘mal auf der gleichen Seite des Zaunes!
Ich vermute, daß die Löschung auf die Charakterisierung der NPD als „Nachfolgeorganisation“ der NSDAP bezogen war – dafür wäre die Fortsetzung der Organisationsstruktur, wie sie bei der NSDAP-AO (nicht aber der NPD) gegeben ist, nötig. Eine bloße Wesensverwandtschaft, die vom Bundesinnenministerium bejaht www.extremismus.com/dox/antrag.pdf wurde, spricht für Verfassungsfeindlichkeit, aber noch nicht für die Schaffung einer Nachfolgeorganisation.
Daß die NSDAP für den Mord an zahllosen Menschen, darunter auch zahllosen Katholiken verantwortlich war, darin sind wir uns einig.
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#350   Dr. Christoph Heger   15:08:07 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Das Interesse an der Abtreibungsfreigabe
war offensichtlich. Man muß sich nur vor Augen halten, daß zum Beispiel in Frankreich es allgemein bekannt ist, daß die Gesetzesvorlage, die nachfolgend als „Loi Veil“ Gesetz wurde, vom Grand Orient de France entworfen war.
Die Grundgesetzwidrigkeit des „Konsens“ unseres Parteienkartells ist auch in folgendem offensichtlich: Das Verfassungsgericht hatte den seinerzeitigen „Kompromiß“ durchgehen lassen wegen der von der Bundesregierung behaupteten Erwartung, er werde die tatsächliche Anzahl der Abtreibungen senken. Das Verfassungsgericht beauftragte zugleich die Bundesregierung, nach angemessener Zeit das tatsächliche Eintreten dieser Erwartung zu überprüfen. Alle nachfolgenden Bundesregierungen haben diesen Auftrag erfolgreich „vergessen“.
Den unentwegten Verteidigern unseres Parteienkartells und undifferenzierten Anschwärzern „radikaler“ Parteien sei folgende Erinnerung entgegengehalten. Ich erinnere mich an eine Fernsehdiskussion in den 1980er Jahren. Von all den teilnehmenden Größen der bundesdeutschen Parteien war allein Dr. Dr. Schlierer, damals Vorsitzender der Republikaner und selber Arzt, ein unzweideutiger Gegner der Freigabe der Abtreibung.
MfG
Christoph Heger
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#349   Pünktchen   15:07:08 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Bruder T.
Sie müssen aber auch sehen, daß Doc die ganze „Fristen“-idee selbst ablehnt. Es ist tatsächlich nicht einzusehen, warum irgendein Merkmal in der Entwicklung dafür ausschlaggebend sein sollte, daß es sich um die Entwicklung eines Wesens einer bestimmten Spezies handele oder eben um „Leben“. Niemand kommt auf die Idee, nach der Zeugung eines Eisbären eine Frist anzusetzen, nach der dann erst legitimerweise von gezeugten „Eisbären“ gesprochen werden dürfte. Die ganze Fristenidee mit ihrer scheinwissenschaftlichen Kasuistik ist in einem naturalistischen Fehlschluß befangen: Fakten (z.B. das Vorhandensein dieser oder jener „Eigenschaft“) entscheiden als solche nicht über Normen. Die Biologie sagt klar: mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ist die Entstehung eines eigenständigen neuen Lebewesens abgeschlossen. Einzelne Entwicklungsstadien entscheiden nicht darüber, ob dieses Leben: a) Leben ist oder b) artspezifisches Leben. Wenn jemand sagt: menschliches Leben liegt erst vor, wenn dies oder das verwirklicht ist, so ist zurückzufragen: Woher weißt Du das? (Die Biologie gibt ja eher eine andere Auskunft!) Welche Folgen knüpfst Du an Deine vermeintlichen Erkenntnisse? Bist Du in Deinen Abwägungen wirklich frei von Interessen?
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#348   Kurt K.   14:54:02 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Pünktchen
Die Vergewaltigung wird jedoch selbst von den restriktiven Abtreibungsgesetzen als Indikation zur straffreien Abtreibung anerkannt. (In gewisser Weise erlebt ja manche Frau die Schwangerschaft aus Vergewaltigung als Fortsetzung der erlittenen Untat…) Die kriminolog. Indikation macht in Dtland aber nicht einmal 1% der Abtreibungsfälle aus
Wenn man nun die Abtreibun verböte, aber die kriminologische Indikation als Ausnahme genehmigte, was hielte dann abtreibungswillige Frauen davon ab, einfach zu behaupten, das Kind stamme aus einer Vergewaltigung? Und wer könnte das Gegenteil beweisen?
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#347   Bruder Theophil   14:51:53 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Doc…
Bitte: Warten wir 3 Wochen, dann sind da Gehinrströme.
Tut mir leid, aber ich kann der ganzen Diskussion um Gehrinströme und Herzschläge nicht ganz folgen. Denn sie relativiert einen Wert, den ich als absolut erachte: Das Leben. Also warum nicht gleich das Leben auf den Moment der Befruchtung festlegen. Denn ab diesem Moment ist aus den zwei Hälften ein Ganzes geworden, dass sich nur noch zu entwickeln hat. Aber letztlich ist alles was es dazu braucht, schon vorhanden. Natürlich können wir nach der ersten Teilung der Zelle noch keinen Mund, kein Herz und kein Auge wahrnehmen, aber sie sind schon vorhanden. Wir ersparen uns auf diese Art ein jämmerliches Gezerre um die Schöpfung, die sowieso nicht in unseren Händen ist und nie sein wird.
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#346   Pünktchen   14:35:13 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Doc Röntgen
Wir stehen uns schon sehr nahe in der Beurteilung der Sache und das freut mich, offen gesagt!
Allerdings stimme ich der folgenden Aussage nicht zu:
„Ich glaube gar nicht, dass es ein „Interesse“ an Abtreibungen gibt, sondern z.Zt. eine Gesetzgebung, die auf den pro/contra-Abwägungen zu diesem Thema basiert.
Im Gegenteil ist das Interessenkalkül nur allzu klar. Mit dem Votum für eine „liberale“ Abtreibungsregelung wahrt die Mehrheit der Geborenen ihr Interesse daran, die Verantwortung für eine durch eigenes zurechenbares Verhalten ins Leben gerufene menschliche Existenz „notfalls“ durch Tötung (Abtreibung) wieder abschütteln zu können. Daß es „Mehrheiten“ für liberales Abtreibungsrecht gibt, ist nicht erstaunlich, befinden sich doch die Geborenen mit ihren Interssen gegenüber den Ungeborenen immer und prinzipiell in der Mehrheit und haben doch die Ungeborenen nicht einmal die Chance, ihr Überlebensinteresse (besser eigentlich: ihr Recht auf Leben!) wirksam im öffentlichen Diskurs zu verteidigen.
Die Vergewaltigung wird jedoch selbst von den restriktiven Abtreibungsgesetzen als Indikation zur straffreien Abtreibung anerkannt. (In gewisser Weise erlebt ja manche Frau die Schwangerschaft aus Vergewaltigung als Fortsetzung der erlittenen Untat…) Die kriminolog. Indikation macht in Dtland aber nicht einmal 1% der Abtreibungsfälle aus. Sie liegt im Promillebereich. Sie kann also auf keinen Fall als Rechtfertigung für eine offene oder verschleierte Fristenlösung gelten.
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#345   DocRöntgen   14:17:47 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Pünktchen
Sie beschwichtigen Ihr (schlechtes) Gewissen beim Abtreibungsthema, Doc, wenn Sie so tun als gäbe es ein legitimes Interesse Menschen zu töten oder ein legitime Definitionsmacht „Menschsein“ zuzuerkennen.
Gerade zum Thema „Definition Menschsein“ habe ich mich
zweifelnd geäußert, weil ich es selbst für unmöglich halte, hier eine zeitliche Unterscheidung zu treffen, ab wann ein Leben als lebenswert (schützenswert) zu erachten ist. Die angeblichen wissenschaftlichen Nachweise (meßbare Gehirnströme etc.) finde ich falsch, bzw. sage ich: Bitte: Warten wir 3 Wochen, dann sind da Gehinrströme.
Ich glaube gar nicht, dass es ein „Interesse“ an Abtreibungen gibt, sondern z.Zt. eine Gesetzgebung, die auf den pro/contra-Abwägungen zu diesem Thema basiert. Ich kenne selbst eine junge Frau, die abgetrieben hat, weil sie „zwar eines Tages mal ein Kind
haben wolle, der Erzeuger dieses Kindes aber keinesfalls der Vater sein soll“. In so einem Fall denke ich, dass die Mutter definitiv zu leichtfertig mit dem Begriff Leben und Verantwortung umgegangen ist. Aber: Im Falle einer Schwangerschaft infolge einer Vergewaltigung bin ich zögerlicher. Ein seltener Fall, aber er kommt vor. Ich kann die Frau verstehen, die dann sagt „Nein!“ und in der sich alles gegen eine Mutterschaft sträubt. Stempelt man sie als Mörderin ab, wird sie zum zweiten Mal drangsaliert. Hier muß es eine Regelung geben.
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#344   Domenico Tuttisanti   13:53:30 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Zitat Dr. Nathanson
„Wir wussten ebenfalls, dass, wenn wir die Situation genügend dramatisieren, wir genug Sympathie erwecken würden, um unser Programm der Legalisierung der Abtreibung zu verkaufen. Wir taten darum folgendes: Wir fälschten die Zahl der illegalen Abtreibungen, die jährlich in den USA vorgenommen wurden. Wir wussten, dass die Gesamtzahl der illegalen Abtreibungen in den USA jährlich etwa 100.000 betrug.
Die Anzahl aber die wir wiederholt an die Medien und an die Öffentlichkeit gaben war 1 Millionen! Und wenn man die grosse Lüge oft genug wiederholt wird man die Öffentlichkeit überzeugen, wie unser „Freund“ Hitler bewiesen hat.“
Diese Zahlen begannen, das öffentliche Bewusstsein in Amerika zu prägen, und diese Zahlen waren das beste Mittel, Amerika zu überzeugen, dass wir die Abtreibungsgesetzte beseitigen mussten. Wenn man weiss, dass wir diese Zahlen gefälscht haben, besonders die Zahl der jährlichen illegalen Abtreibungen in den USA, drängen sich einige Schlussfolgerungen auf; und wenn man die Zahl von 100000 Abtreibungen vor der Legalisierung mit 1.55 Mio. nachher vergleicht werden gewisse Mythen, Erfindungen und Lügen, die wir in der amerikanischen Öffentlichkeit verbreiteten, durchschaubar. www.abtreibung-online.de/…reibung_taktiken.htm
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#343   Pünktchen   13:51:07 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Doc Röntgen
Eines ist jedoch klar: Ein generelles Abtreibungverbot verhindert nicht die Abtreibung an sich. Es macht daraus höchstens eine der sogenannten „Dunkelziffern“
>>Eines ist doch klar: Eine generelle Starfbarkeit von Mord verhindert nicht den Mord an sich. Es macht daraus höchstens eine der sogenannten „Dunkelziffern“. <<
Daß menschliches Leben vom Staat wirksam geschützt werden muß, besonders wenn er es vom Anfang der Schwangerschaft als solches (!) anerkennt, versteht sich von selbst, wenn ein solcher Staat als Rechtsstaat ernstgenommen werden will! Die Zahl der Abbrüche würde durch die gerechte Wiedereinführung einer Strafandrohung für Ungeborenentötungen erheblich reduziert. Es ist längst bekannt, daß die Abtreibunsgbefürworter die Zahlen über illegale Abbrüche ins Unermeßliche hochfälschen! (s. dazu Dr. B. Nathanson, der sich in seiner Zeit als Abtreibungsbefürworter und Betreiber der größten Abtreibungsklinik der USA an diesen Fälschungen beteiligt hatte!)
Zitat und Link Dr. Nathnason in meinem nächsten posting!
Sie beschwichtigen Ihr (schlechtes) Gewissen beim Abtreibungsthema, Doc, wenn Sie so tun als gäbe es ein legitimes Interesse Menschen zu töten oder ein legitime Definitionsmacht „Menschsein“ zuzuerkennen. Sie sind auch in Ihrer Gesamtanlage zu intellektuell, um nicht zu durchschauen, daß die Argumente der Abteribungsbefürworter , bzw. -legalisierer nicht durchschlagend sind. Das müßten sie aber sein, geht es doch um nichts weniger als das Lebensrecht!
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#342   DocRöntgen   13:46:14 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@erdloyalist
Wir brauchen eine Vereinte Welt, denn nur da kann sich jede Religion und Kultur entwickeln und die Menschheit ihren verdienten Frieden und Wohlstand erlangen.
Ein eingeschränktes „Ja“. Eingeschränkt, weil es religiöse Vertreter gibt, die ihrerseits einen Anspruch auf weltumfassende Wirkung haben, sprich: Ihren Glauben als den einzig wahren Glauben empfinden und daraus Einschränkungen für die sog. Ungläubigen schlußfolgern.
Diese Absolutheitsansprüche müssen generell überwunden werden- egal, ob auf staatlicher oder kirchlicher Seite.
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#341   Kurt K.   13:43:48 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Alle „national“ Gesinnten
Dieses ganze Blut und Boden – Gewäsch ist verantwortlich für viele viele unmenschliche Kriege. Ob die Israelis das Land, welches sie bewohnen, als ihr ureigenes ansehen (was locker 2000 Jahre her ist), die Polen Preußen (Pruzzen, erobert vom Deutschen Orden vor 500+ Jahren) als ihr Territorium ansahen, oder jetzt manche Deutschen, die Ostpreussen widerhaben wollen, weils vor 70 Jahren mal deutsch war… irgendwann verfällt so ein Anspruch, spätestens dann, wenn in den besagten Gebieten die Kultur des „neuen“ Besitzers vorherrscht. Das ist nur Land. Das hat an sich keinen Wert (ausser natürlich eines pekuniären). Die Menschen die dort wohnen haben einen Wert. Jede Revision irgendwelcher Grenzen verursacht unendliches Leid bei den dort lebenden Menschen.
@ Rudolfus: Die ganze Aufteilung Europas (und wahrscheinlich der ganzen Welt) ist Ergebnis von gewonnenen und verlorenen Kriegen. Deutschland hat seine zwei letzten Kriege verloren. Wenn dadurch ehemals deutsche Gebiete verloren sind – na und? Alle Forderungen der Rückgabe steuern auf einen weiteren Krieg zu. Und wozu?
Die allermeisten Menschen die damals von ihrem Land vertrieben wurden, haben heute ein ganz normales Leben in Wohlstand und Sicherheit.
Und noch was: Wenn ihnen keine Partei zusagt, dann können Sie eine eigene gründen. Sie müssen dazu aber Energie aufwenden, was Ihnen wahrscheinlich zuviel Arbeit ist.
@ Luther: „Nettes“ Video. :-!
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#340   Erdloyalist   13:36:54 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ DocRöntgen
Das stimmt, die Welt kann sich nicht bessern solange die Welt von Nationalstaaten regiert wird.
Wir brauchen eine Vereinte Welt, denn nur da kann sich jeder Religion und Kultur entwickeln und die Menschheit ihre verdienten Frieden und Wohlstand erlangen.
Um dies zu erreichen müssen wir die Vereinten Nationen stärken und jeden Menschen die Wahrheit zeigen. Die Wahrheit ist das wir alle Menschen sind und es keine n Unterschied gibt egal was uns manche Menschen auch eintrichtern wollen, denn diese wollen eher den Krieg und das Leid als den Frieden und den Wohlstand.
Mit Gott, der Wahrheit und der Zuversicht wird sich diese Welt ändern, und die biblische Prophezeiung einer neuen Erde und eines neuen Himmels noch zu unseren Lebzeitn durch die Einheit der Welt und Frieden unter den Menschen erfüllen.
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