Alte Messe
Eher nicht
Das Diözesanblatt einer deutschen Erzdiözese hat eine Breitseite gegen das päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe geritten. Ein Kommentar.
Alte Messe: Opferung
Alte Messe: Opferung
© Latin-Mass-Society.org
(kreuz.net) In der Auseinandersetzung um das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe gehe es „nicht »nur« um eine Liturgie“.

Das erklärt Klaus Nientiedt (54) in einem Kommentar unter dem Titel „Notenschlüssel“, der am 15. Juli im ‘Konradsblatt’ publiziert wurde.

Das ‘Konradsblatt’ ist die Diözesanzeitung der Erzdiözese Freiburg. Nientiedt ist seit 1998 deren Chefredaktor.

Immer dann, wenn es um die Liturgie gehe, gehe es nicht „nur“ um Liturgie – schreibt er in seinem Kommentar:

„Die Art und Weise, in der wir beten und Gottesdienst feiern, sagt viel aus darüber, wie und was wir glauben, wie wir Kirche und Gemeinde sind.“

Man kann diesen weisen Worten des Chefredaktors gar nicht genug zustimmen.

Aus diesem Grund ist es nach über vierzig Jahren Konzilsinterpretation an der Zeit, aus dem nicht enden wollenden Rattenschwanz von Homo-, Brötchen-, Sitz-, Faschings-, Selbstbedienungs-, Disco-, Wald und Wiesen-, Öko- und Ökumene-Messen Schlüsse auf den dadurch zum Ausdruck gebrachten „Glauben“ zu ziehen.

Außerordentlich und ordentlich
Kardinal Ratzinger liest ein Pontifikalamt im außerordentlichen Ritus, 1999 in Weimar.Konzelebranten bei einer Papstmesse im ordentlichen Ritus in Brasilien.Hochzeit im außerordentlichen Ritus.

Die Liturgiekonstitution sei der erste Beschluß des Zweiten Vatikanischen Konzils gewesen – fährt Nientiedt weiter:

„Sie prägte alles weitere entscheidend vor. Im Mittelpunkt das Selbstverständnis als »communio«, als von Gott gerufene Gemeinschaft.“

Auch darüber ist es Zeit, sich Gedanken zu machen. Wie reimt sich die nachkonziliäre Endlosbeschwörung des Communio-Götzen auf den nicht enden wollenden kirchlichen Klassenkampf, zu dessen Raufplatz unter anderem die Liturgie degeneriert ist?

Nientiedt fährt weiter: Den Gegnern der Liturgiekonstitution und der darauf aufbauenden Liturgiereform gehe es auch nicht „nur“ um die Liturgie. Für sie stimmte die ganze Richtung nicht – „die Öffnung zur ökumenischen Bewegung, die Bejahung der Religionsfreiheit, das Sich-Solidarisieren mit der säkularen Welt.“

Auch hier sind die Zeiten vorbei, als das Herunterbeten dieser konziliären Errungenschaften die Wirkung einer Ulbricht-Rede vor der DDR-Volkskammer besaß:

• In der ökumenischen Bewegung ist man mit Gesprächspartnern involviert, denen das Schicksal der Dinosaurier bevorsteht – und die Kirche ist in akuter Gefahr, ihnen in diesem Schicksal nachzufolgen.

• Die Bejahung der Religionsfreiheit scheint vor allem eine Säkularisierung und Islamisierung des ehemals christlichen Abendlandes zu bewirken.

• Und bei dem „Sich-Solidarisieren mit der säkularen Welt“ hat sich die konzilsbeschwipste Braut zwar eifrig ihrem Bräutigam, dem Zeitgeist, um den Hals geworfen. Man kann aber nicht behaupten, daß letztere deswegen besonders liebestoll geworden wäre.

So kommt Nientiedt – etwas zusammenhanglos – zum Schluß, daß die Traditionalisten Mitte des 20. Jahrhunderts noch Kämpfe des 19. Jahrhunderts und der Gegenreformation kämpfen würden.

Da purzeln die Jahrhunderte etwas gar zufällig durch die Gegend. Und auch hier muß mit Mythen und Blüten aufgeräumt werden.

Wären die ärgerlichen Traditionalisten kirchenweit wirklich so gehaßt, wenn sie sich mit dem 19. oder dem 16. Jahrhundert beschäftigen würden?

Seien wir doch ehrlich. Das Problem liegt darin, daß sie in der ihr eigenen Aufsässigkeit den Finger ständig in die offenen Wunden der Kirche – die offiziell nicht existieren dürfen – drücken. Darum werden sie, man kann es verstehen, bis aufs Blut verabscheut.

Abschließend hat Chefredaktor Nientiedt zwar Verständnis, daß der Papst etwas zur Bereinigung des Verhältnisses mit den Lefebvristen tun wollte. Doch:

„Kann man in der katholischen Kirche gleichzeitig für und gegen zentrale Beschlüsse des Konzils sein?“ – fragt er.

Nientiedt sei unbesorgt. Die Dokumente des Pastoralkonzils sind verschwommen genug – „offen“ würde man heute sagen –, so daß es gar nicht so einfache ist, zu ihnen in Widerspruch zu treten.

Nicht weniger offen ist darum, ob die Interpretation, die man dem Konzil in den 70er Jahren des verflossenen Jahrhunderts gegeben hat, sich auch langfristig durchsetzen wird.

Eher nicht.
      
23 Lesermeinungen
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#23   Tilly   14:21:05 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Rom verschaukelt Traditionalisten!
Rom verschaukelt Traditionalisten!
Unter diesem Link : www.christliche-mitte.de/…,30/func,select/id,3/
der CM unter dem Titel Allahs Krieg gegen die Christen ist am Ende des Vortrages eine Verlautbahrung der CM zu hören. Es geht hierin um die schroffe Verweigerung des Paderborner Erzbischofs bezüglich der Meßfeier im Vorkonziliaren Ritus.Es handelte sich immerhin um 350 Personen die eine entsprechende Petition vorbrachten.
Ein Rekurs der betreffenden in Rom brachte keinen Erfolg.
Mn kann der Gruppe nur empfehlen sich samt ihrem Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X anzuschließen!
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#22   maliems   12:28:10 | Dienstag, 24. Juli 2007
müller
M.E. gilt er wegen seiner Dogmatik als konservativ. Er scheint ausserdem ein Rechtspositivist zu sein.
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#21   Tridentinus   08:41:48 | Dienstag, 24. Juli 2007
Soll das
irgendwie geistreich gewesen sein?
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#20   stat crux   08:22:44 | Dienstag, 24. Juli 2007
Antimotuproprin
Die Traditionalisten werden nicht „bis aufs Blut“ verabscheut. Bislang ist noch kein Martyrium irgendeines Tradi bekannt geworden. Auch ist noch kein Tradi erkennbar als „barmherziger Samariter“ hervorgetreten.
Für die überaus große Mehrheit im Katholizismus (fast 100%) ist das starke Selbstwertgefühl der Tradi als „pars sanior“ der Kirche „aller Zeiten“ nur lächerlich und eher ein Symptom für Probleme, die keinerlei übernatürliche Quelle kennen.
Der „erbkranke“ Widerstand gegen die „Communio“-Theologie (Lubac, 1938) dürfte seine simple Ursache darin haben, dass das Wort so ähnlich wie Kommunismus klingt. Allerdings ist der Kommunismus rd. 30 Jahre nach Ankündigung des Konzils zusammengeklappt. Antikommunismus war in den 1970ern zwar ein Motiv des Pseudotridentinismus, aber noch lange nicht jeder „Anti-Pseudotridentiner“ war Kommunist!
Da sich niemand selber taufen kann, kommt die Kirche um ein (relativ großes) Minimum an communio gar nicht drum herum.
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#19   Benedikt   03:02:12 | Dienstag, 24. Juli 2007
@ maliems
Woher ist eigentlich bekannt, dass Müller „neokonservativ“ ist? Alles was man so im allgemeinen weiß ist, dass er sich mal mit ein paar pastoralen Gremien duelliert hat. Ist er deshalb schon „konservativ“? Ansonsten weiß man noch, dass er mit Gutierrez Bücher schreibt.
Müller zur konservativen Hoffnung hochzuschreiben war völlig unsinnig. Dieser Beitrag ist ausdrücklich nicht wertend zu verstehen.
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#18   maliems   02:43:28 | Dienstag, 24. Juli 2007
Zukunft
Die Fusionierung der diözesanen Kirchenzeitungen hat längst begonnen. Das Konradsblatt wird es eigenständig in 10 Jahren nicht mehr geben.
Und diese „Gemeinschaftskirchenzeitungen“ sind reine Auffanggesellschaften um bei sinkender Aufflage geschätsfähig zu bleiben.
–---------
Nientiedt hat vor seiner Zeit beim Konradsblatt, ich glaube um das Jahr 1996, in einer auflagenstarken theologischen Zeitschrift (Stimmen der Zeit? ich erinnere mich halbwegs) einen größeren Beitrag über „Fundamentalistische Gruppen im Katholizismus“ (Ich zitiere nur den Sinn, nicht den Wortlaut) verfasst.
Es kamen genau die selben Gruppen/Zeitschriften schlecht weg, die es auch heute noch gibt. (Theologisches Una Voce usw…)
Was ich gut fand: Der Mann kennt die Literatur der „rechten Szene“ wirklich und ordnet sie – allerdings natürlich in seiner „linkstheologischen“ Denkweise – konsequent und offen ein.
Ich achte einen halblinken Herder-Theologen, der die rechte Szene nachweislich kennt und aus einer eigenen Kenntnis heraus schreibt, wesentlich mehr, als diese neokonservativen Bischöfe wie Hofmann und Müller, die sich immer wieder deutlich als pastorale Antitridentiner geben.
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#17   PietroParente   22:59:32 | Montag, 23. Juli 2007
Es wird Zeit…
diesen Blättern und den dahinterstehenden Diözesen die finanziellen Mittel abzuklemmen. Schauen wir mal, wie die Causa des Freiburger (was für ein Zufall)
Kirchenrechtlers Zapp ausgeht…
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#16   Graf von Galen   22:44:18 | Montag, 23. Juli 2007
Wider VII
Der Kirchenzeitungsredakteur hat völlig recht. VII mit
seinen Irrtümern geht es nun an den Kragen und das
ist gut so. Nicht weil der Hl. Vater es so will. Ich denke,
er versucht wirklich zu retten, was zu retten ist. VII
ist ja in gewisser Weise seine eigene, persönliche
Lebenslüge. VII wird zugrunde gehen, weil es sich mit
der Wahrheit der kath. Lehre nicht vereinbaren läßt
und der Hl. Geist die Kirche zur vollen Wahrheit zurück
führen wird.
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#15   virOblationis   21:09:14 | Montag, 23. Juli 2007
Anmerkung
„Das Diözesanblatt einer deutschen Erzdiözese hat eine Breitseite gegen das päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe geritten.“
Einen Breitseite wird abgefeuert,
geritten die Attacke.
Es wären alle überrascht gewesen, wenn mein Großvater, der noch Attacke geritten ist, stattdessen irgendeine Breitseite ebgefeuert hätte.
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#14   maliems   19:56:17 | Montag, 23. Juli 2007
@sentinel
Wieso soll das Thema MP tot geritten sein?
Da ich nicht oft (OK, jetzt im Urlaub schon) die Kirchenzeitungen der entfernteren Diözesen lesen kann, ist es mir schon wichtig, in kreuz.net nachlesen zu können.
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#13   Benedikt   19:11:28 | Montag, 23. Juli 2007
@ Freinsberg
Oder verklärt Gedächtnisschwund die gute alte vorkonziliare Zeit?
Vermutlich eine rhetorische Frage.
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#12   Freinsberg   17:29:16 | Montag, 23. Juli 2007
@ Semper reformandus
Natürlich habe ich nicht nur im alten, sondern auch im neuen Ritus mäßig gefeierte Liturgie erlebt. Aber Sie tun so, als ob etwa das neue Missale Romanum kindische Gestaltungselemente oder mit zittriger Stimme vorgetragene Fürbitten geradezu fordern würde.
Von wegen (nicht) sorgfältig: Vor Jahren war ich bei einem Kongress in York. Die römisch-katholische Messe spielte sich ähnlich ab wie in in Italien: Kein Gesang, schlechte Predigt, alle Texte lieblos heruntergerasselt (so wie vor dem Konzil, nur englisch und mit einem anderen Messbuch). Ein alter Professor war entsetzt: „Was nehmen sich die Leute von einem solchen Gottesdienst mit?“ Sorgfältig gestaltet und gefeiert war die Messe in der anglikanischen Kathedrale. Was denselben Professor zum Ausspruch veranlasste: „Also, ich kann mir nicht vorstellen, das die hier die Leute betrügen!“ [= nur so tun, als ob sie Eucharistie feierten]
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#11   semper reformandus   17:10:12 | Montag, 23. Juli 2007
@freinsberg
Ich vermute, dass die verantwortlichen Liturginnen und Liturgen die von mir als Entgleisung empfundenen Veranstaltungen auch – selbstgerecht und zufrieden -als „sorgfältig vorbereitet und bestens durchgeführt“ ansahen, diese zur Gemeinde hin zelebrierten Zusammenkünfte mit ihren sorfältig ausformulierten Fürbitten, in denen, mit zitternder Stimme vorgetragen, rührend zum Ausdruck kommt, dass die Fürbitterin damit hadert, dass die Welt nicht so ist, wie sie sie gerne hätte. Ganz zu schweigen von den süßen Kinderchen, die über dem Mahltisch einen Papp-Regenbogen aufspannen und dann drumherum tanzen … feinstens einstudiert!
Eigentlich müsste ich jetzt fragen, wie viele „unwürdige“ alte Messen Sie in den letzten Jahren erlebt haben und was genau Sie unter einer würdigen NO-Messe verstehen, ich erspare uns beiden diese Frage aber, da ich, vorurteilsbefangen wie wir Reaktionäre nun einmal sind, ohnehin vermute, dass wir beide unter „würdig“ bzw. „unwürdig“ nicht das gleiche verstehen.
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#10   Pünktchen   17:06:45 | Montag, 23. Juli 2007
Sehr guter Text
und treffend formuliert. Einige hier hat er offenbar getroffen, so wie sie :-[ aufheulen! :-D
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#9   ExBochumer †   17:06:00 | Montag, 23. Juli 2007
ach ja, der „wiener“ ist auch hier vertreten?
man wird sehen, sehen wird man …
lieber „wiener“, deren identität mir bekannt ist.
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#8   Sentinel   16:57:39 | Montag, 23. Juli 2007
@den Autor
Guter Text, wirklich! Sprachlich vollkommen unbegabt.
Aber ist das Thema MP hier nicht schon totgeritten worden, wie die Breitseite des werten Autors?
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#7   Dr. Christoph Heger   16:48:40 | Montag, 23. Juli 2007
@semper reformandus: Das ist auch meine Erfahrung
Und dann 30 Jahre lang die unverfrorene – und nun endlich vom Papst Lügen gestrafte – Behauptung, die alte Messe sei verboten, dürfe nicht mehr gefeiert werden usw.
MfG
Christoph Heger
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#6   Freinsberg   16:44:23 | Montag, 23. Juli 2007
@ Semper reformandus
Ich habe auch viele sorgfältig vorbereitete und gefeierte Messen des neuen Ritus erlebt. Also…?
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#5   semper reformandus   16:38:23 | Montag, 23. Juli 2007
@freinsberg
bleiben wir doch einfach mal in der Gegenwart. Ich nehmeseit Jahren regelmäßig an Messen in beiden Formen teil, und habe noch nie eine unwürdig zelebrierte „alte“ Messe erlebt, aber bereits unzählige peinlichste Trauerspiele bei NO Messen. Also bitte nicht ständig nachtreten – entscheidend ist, was heute tatsächlich los ist.
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#4   Freinsberg   16:22:13 | Montag, 23. Juli 2007
Unordentlicher Ritus…
Es ist unfair, würdig gefeierte Messen des alten Ritus mit schleißig gefeierten Messen des neuen Ritus zu vergleichen. Das ließe sich nämlich genauso gut umkehren. Wer die Zeit vor dem II. Vatikanischen Konzil bewusst miterlebt hat, kann genug Negativbeispiele für schlampig und lieblos vollzogene Liturgie des alten Ritus bringen. Oder verklärt Gedächtnisschwund die gute alte vorkonziliare Zeit?
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#3   wiener   16:17:26 | Montag, 23. Juli 2007
wie oft …
… langweilt die „redaktion“ uns eigentlich noch mit dieser „originellen“ (und überhaupt nicht polemischen und manipulativen …) „bilderstrecke“?
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#2   semper reformandus   16:13:19 | Montag, 23. Juli 2007
Bilderstrecke Vergleich alt – neu
wäre es zu despektierlich, statt vom außerordentlichen und ordentlichen Ritus etwas höhertrabend vom extraordinären und von ordinären Ritus zu sprechen…? Jedenfalls gibt es genug Zelebranten, die es schaffen, aus „ordentlich“ „ordinär“ zu machen.
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#1   Sirilo   16:07:25 | Montag, 23. Juli 2007
@Redaktion: Sprachliche Hinweise
In Deutschland heißt es „Redakteur“, wenn es um eine Zeitung geht, nicht ‘Redaktor’ (der Autor dieses Artikels ist also Schweizer?), und eine Breitseite wird abgefeuert, nicht geritten. Geritten wird eine Attacke.
Schade, daß die Redaktion eine Funktion unzureichend erfüllt – nämlich die Beiträge zu redigieren.
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