Bischof Dyba
Bischof Algermissen feierte Jahrgedächtnis
Gestern vor sieben Jahren verstarb in Fulda eine Persönlichkeit, die sich manchmal gelegen und häufig ungelegen zu Wort meldete.
Erzbischof Johannes Dyba
Erzbischof Johannes Dyba
(kreuz.net, Fulda) Am Montag feierte der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, im Fuldaer Dom das Jahresgedächtnis für seinen Vorgänger, Erzbischof Johannes Dyba († 2000). Das berichtete die bischöfliche Pressestelle.

„Ein Fuldaer Bischof, der sich den Auftrag des Heiligen Bonifatius, nicht zu schweigen, zu seinem Lebensmotto machte, steht vor uns und lebt in unseren Herzen“ – erklärte Bischof Algermissen zu Beginn der Messe.

Man dürfe den permanenten Einsatz für die Wahrheit und die deutlich warnende und mahnende Stimme seines verstorbenen Vorgängers nicht vergessen.

Das werde gegenwärtig besonders aktuell, wo das menschliche Leben durch ein Mehrheitsvotum „des sogenannten Ethikrates“ in Deutschland erneut in Frage gestellt worden sei.

Erzbischof Dyba hätte seine Stimme auch in dieser Situation erhoben – so Bischof Algermissen. Die deutschen Bischöfe müßten ähnlich handeln – egal, ob gelegen oder ungelegen:

„Wir erinnern uns der Toten, nicht damit sie in unserer Erinnerung weiterleben, sondern weil sie leben“ – stellte der Bischof heraus:

„Wenn wir in dieser Heilige Messe an seinem Sterbetag den Namen von Bischof Johannes besonders erwähnen und für ihn beten, wissen wir im Glauben, daß er in der himmlischen Liturgie, die er mitfeiern kann, auch für unser Bistum betet.“

Im Anschluß an die Messe betete Bischof Algermissen in der Johanneskapelle für Erzbischof Dyba und seine Vorgänger und segnete die Bischofsgräber.
      
43 Lesermeinungen
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#44   tau †   12:39:19 | Samstag, 28. Juli 2007
Aus Ps. 8, vom Morgen, Sa., 28. Juli, Jerusalemer Bibel:
3 Aus dem Munde der Kinder und Kleinen. / Du hast ein Bollwerk gebaut deinen Feinden zum Trotz, / um Widersacher und Rebellen zum Schweigen zu bringen.
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#43   Jörg Guttenberger, Köln   21:47:29 | Freitag, 27. Juli 2007
Freinsberg: byzantinische Liturgie
Das ist richtig und hängt mit dem zumindest in diesem Punkt völlig anderen byzantinischen Denken zusammen.
Wir sehen uns auf einer Strecke mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, wohingegen der Byzantiner sich gewissermaßen in einer Kugel sieht, in der alles gleichermaßen Gegenwärtig ist. Es wird in der Anaphora an alles gedacht, „was für uns geschehen ist“ einschließlich „der zweiten erhabenen Wiederkunft“ Christi, die in der Liturgie genauso Gegenwart wird, wie die Vergangenheit. Denn christliches Gedenken (memoria) versetzt sich nicht in die Vergangenheit, sondern holt die Vergangenheit (und die Zukunft!) in die Gegenwart. So ist die byzantinische Liturgie genauso Vergegenwärtigung von Abendmahl, Kreuz und Auferstehung, wie der himmlischen Liturgie, die uns nach unserer Vollendung erwartet. Das Gesamte Erlösungswerk wird also Gegenwart.
In der byzantinischen Osternacht singt die Gemeinde bei der Prozession um die Kirche: „Deiner Auferstehung Christus, Erretter, lobsingen die Engel im Himmel. Auch uns auf Erden mach würdig, reinen Herzens Dich zu preisen!“ Hier schließt sich die irdische Gemeinde also ausdrücklich an die himmlische an!
So kann der orthodoxe Christ seiner Sonntagspflicht, sofern er nicht das Altarssakrament empfangen möchte, auch durch Besuch von Vesper oder Matiutin genügen, weil eben nach byzantinischer Auffassung in jedem Augenblick immer das Ganze gegenwärtig ist.
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#42   stimme der vernunft †   15:17:11 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Sirilo und Rudi
Damals hat mein Bild von diesem Bischof einen gewaltigen Riß bekommen und ich habe mich gefragt: Muß ein Bischof heute wirklich jeden Firlefanz mitmachen, um in der Öffentlichkeit präsent zu sein?
Nein Rudi, Dyba würde solchen Firlefanz auch heute noch mitmachen. Er meinte nämlich nicht „der Kirche damit etwas Gutes zu tun“ wie du gnädigerweise unterstellst, der Grund war, dass Dyba ein ganz extrem eitler Mensch war, der keine Gelegenheit ausliess, sich irgendwie in Szene zu setzen.
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#41   Rudolfus   12:00:46 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Sirilo / Erzbischof Dyba meinte damals,
daß er durch einen Fernsehauftritt den Lehren der Kirche zur Geltung verhelfen konnte.
Heute würde er wohl kaum mehr zu solchen dumpfen Talkshowdamen gehen.
Diese sind selbst für die Zuseher eine Zumutung, und die allzu dumpfen Talkshowdamen wurden in vielen Fällen Gott sei Dank bereits abgesetzt.
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#40   Freinsberg   11:49:48 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Jörg Guttenberger, Köln
Interessant ist, dass die Anamnese z. B. in der Chrysostomus-Anaphora auch die Wiederkunft Christi einschließt.
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#39   Sirilo   11:10:43 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Bischof Dyba
Seinerzeit habe ich einmal Bischof Dyba in einer Talk-Show von Margarete Schreinemakers gesehen – und mich gewundert, wie sehr er sich (in anscheinender Naivität) von dieser Dame vorführen, ja verarschen ließ – bis hin zur Befragung am Lügendetektor. Damals hat mein Bild von diesem Bischof einen gewaltigen Riß bekommen und ich habe mich gefragt: Muß ein Bischof heute wirklich jeden Firlefanz mitmachen, um in der Öffentlichkeit präsent zu sein?
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#38   Rudolfus   11:03:02 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Stimme der Vernunft / So gesehen,
wären es sehr viele, die Gott von der Kirchenführung abberufen müßte, insbesonders in Deutschland.
Leider ruft Gott auch viele zu sich, und setzt andere wieder ein, um die Kirche und die Welt der Zerstörung preiszugeben, z.B. Papst Paul VI. und seine Leute.
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#37   stimme der vernunft †   11:00:40 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Wen der Herr liebt
den ruft er zu sich.
Manmal ruft er auch Leute zu sich, um den Schaden, den sie anrichten, inm Grenzen zu halten.
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#36   Jörg Guttenberger, Köln   03:06:46 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Freinsberg: byzantinische Liturgie
Herzlichen Dank für das Zitat der Texte für die Verstorbenen. Es gibt noch weitere Texte, die zeigen, wie die innere, die göttliche Zeit eben ausschließlich Gegenwart kennt, Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht mehr. Ewigkeit ist ständige Gegenwart! In unserer äußeren Zeit hingegen ist Gegenwart nur der mathematische Scheitelpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft.
„Wem die Vergangenheit das Paradies und die Zukunft nur der Himmel ist, hat nie die Gegenwart der Ewigkeit, die Ewigkeit der Gegenwart erfahren!“
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#35   juergen   22:17:49 | Dienstag, 24. Juli 2007
FSSPX und Co.
„Wir werden entweder von unreifen Regierungsunfähigen regiert oder von ausgelaugten Zukunftsunfähigen oder von einer Kombination aus beiden.“
Sprach er von Politik oder Kirche – das ist doch die Frage.
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#34   Nachtlaterne   20:59:01 | Dienstag, 24. Juli 2007
sie lehnen entrüstet …
… christliche missionierung ab, missionieren aber selber totale verführung, tod und verderben. diese furchtbare heuchelei wird einmal furchtbare rache finden.
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#33   Sozialkatholisch   20:27:04 | Dienstag, 24. Juli 2007
Bischof Dyba
Bischof Dyba war ein Fels in der Brandung, er hat öffentliche Auftritte in den Medien nie gescheut und dort immer seinen Glauben vertreten und dabei fröhlich und humorvoll immer eine gute Figur gemacht. Diese Auftritte hatten für viele einen missionarischen Charakter.
Gott hab ihn selig.
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#32   Beobachterin   20:20:52 | Dienstag, 24. Juli 2007
und nun noch dieses von Bischof Dyba
Als letztes sei noch dieses Wort von Bischof Dyba zitiert:
„Wir werden entweder von unreifen Regierungsunfähigen regiert oder von ausgelaugten Zukunftsunfähigen oder von einer Kombination aus beiden.“
Das sagte er vor der Bundestagswahl 1998 und hat, wie auch seine anderen Aussagen, auch heute noch Geltung.
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#31   matt2 †   19:29:49 | Dienstag, 24. Juli 2007
Nun, seinen Aussagen nach ein guter Mann dieser Dyba…
da ist es wirklich nicht verkehrt, wenn sich Algermissen an dessen Vorbild orientiert
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#30   Beobachterin   18:22:50 | Dienstag, 24. Juli 2007
Auch das sagte Bischof Dyba
Volker Beck sagt, dass er mit seinen Vorstellungen vor 20 Jahren noch ausgelacht worden wäre. Das stimmt, weil vor 20 Jahren noch jedes Kind wusste, daß zur Ehe Mann und Frau gehören und ein gleichgeschlechtliches Paar, das sich im Standesamt zwecks Eheschließung eingefunden hätte, für geistesgestört empfunden worden wäre. Die natürliche Ordnung der Dinge hat sich inzwischen aber nicht geändert, nur die ideologische Vernebelung der letzten 20 Jahre hat allzu vielen Leuten den klaren Blick auf die Schöpfungsordnung entzogen.
Die vorgesehene Gleichstellung widerspricht aber nicht nur der Natur, sondern auch unserer Verfassung. Das Grundgesetz stellt in Artikel 6 Ehe und Familie unter den „besonderen“ Schutz des Staates. Das „Besondere“ ist das Gegenteil von Gleichstellung.
Verfassungsrechtlichen Anspruch auf die Fürsorge der Gemeinschaft gibt das Grundgesetz den Müttern. Von importierten Lustknaben ist da nicht die Rede, abgesehen davon, dass die Koppelung eines Zuzugs- und Bleiberechts an eine homosexuelle Liaison Erpressung Tür und Tor öffnet.
Die besondere Förderung von Ehe und Familie hat unsere Verfassung natürlich nicht ohne Grund vorgesehen, sondern weil von gesunden und glücklichen Familien unser aller Zukunft abhängt… Kurzum: Die Verabschiedung dieses Gesetzes wäre eine Verabschiedung von der Schöpfungsordnung, eine Aushöhlung des Grundgesetzes und ein weiterer fataler Schritt in die Degeneration – im wörtlichsten Sinne des Wortes.
(leicht gekürzt)
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#29   juergen   18:04:20 | Dienstag, 24. Juli 2007
Was ist „normal“?
Dyba: Das ist für mich nicht normal.
Wenn jemand splitternackt durch die Straßen läuft, wird das als nicht „normal“ betrachtet.
Wenn ein Mann sich Frauenkleider anzieht, wird das als nicht „normal“ betrachtet.
Wenn ein Mann aussieht wie „oben Onkel unten Tante“, dann ist das zwar auch nicht „normal“, aber es wird von Traditionalisten befürwortet, weil ein Priester so rumlaufen soll.
o.O
Oder doch zurück zu Strumpfhosen, denn das war mal „normal“
…ww.historical-costumes.eu/…el_gross.193x436.jpg
Oder doch lieber das „lange“, denn das war mal „normal“
…ww.historical-costumes.eu/…ik_gross.830x476.jpg
Was „normal“ ist, ist in Bezug auf die Kleidung äußerst zeitabhängig…
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#28   Rudolfus   17:50:14 | Dienstag, 24. Juli 2007
Sogar die Erwählten werden Gefahr laufen,
in die Irre geführt zu werden. (vgl. Endzeitreden Christi)
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#27   Nachtlaterne   17:40:43 | Dienstag, 24. Juli 2007
rudolfus
ja, wir haben erschreckend viele irrlehrer in schafsgewändern, die oft genug sogar gute christen reinlegen. aber je mehr irrlehrer auftreten desto unerschtrockener müssen wir eine geistige aussaat gegen menschen wie jepsen, drewermann, küng, lehmann und co halten.
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#26   Beobachterin   17:39:27 | Dienstag, 24. Juli 2007
Bischof Dyba zum Zweiten
Dyba: … Wenn ein Heterosexueller entkleidet und obszön gestikulierend durch die Straßen läuft, wird er vom Schutzmann auf die Wache geführt und bekommt eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Wenn sich das wiederholt, wird er zur Beobachtung in ein Krankenhaus kommen. Wenn aber Homosexuelle halb nackt durch die Straßen laufen und obszöne Gesten machen, kommen sie nicht auf die Wache, sondern ins Fernsehen und werden stundenlang gefeiert.
SPIEGEL: Sie meinen die Schwulenparade, den Christopher Street Day?
Dyba: Ja. Oder denken Sie an die entsetzlichen Demonstrationen beim Papst-Besuch in Berlin, als Nackte auf das Papst-Auto sprangen. Wenn sie sich so benehmen, dann kommen die Menschen natürlich auf die Idee, dass sie nicht nur homosexuell sind, sondern auch etwas anderes nicht stimmt.
SPIEGEL: Was ist für Sie beim CSD denn geistesgestört?
Dyba: Vergleichen wir es mit dem Rosenmontagszug, wo jeder weiß, jetzt benehmen wir uns wie die Narren. Wenn bei der Schwulenparade im Fernsehen 30-mal wiederholt wird: „Das, was an Köln mir so gefällt, es ist der geilste Arsch der Welt“, finde ich das nicht normal.
Beck: Der Christopher Street Day ist für uns Schwule und Lesben natürlich heute so etwas wie Karneval im Sommer. Ich glaube, bei der Love-Parade ist genauso wenig Kleidung angesagt. Das sind Phänomene einer neuen Jugendkultur. Davon sind Sie in Fulda vielleicht ein bisschen weiter weg. Wir in Köln finden das völlig normal.
Dyba: Das ist für mich nicht normal.
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#25   juergen   17:38:57 | Dienstag, 24. Juli 2007
„Am Puls des Volkes“
…und machte auf mich den eindruck eines mannes, der nicht zu stolz ist mit einfachen menschen zu sprechen.
Etwas „Volkstümlichkeit“ ist doch was normales:
Kindersegen:
soemer-digital.de/…r/repositio04_40.jpg
soemer-digital.de/…/bilder/img_4175.jpg
soemer-digital.de/…r/libori06repo41.jpg
Unterschriften:
soemer-digital.de/…r/repositio04_60.jpg
Schützenfest Paderborn:
www.paderline.com/…dia.420.00274194.jpg
Der Erzbischof Becker sollte vor einigen Jahren auf dem Schützenfest ein paar Worte sagen (wie jedes Jahr) und er erzählte:
„Da kam so janz Schauer nach mir und sacht zu mir: ‘Herr Erzbischof was würden ‘se sagen, wenn ich ihne mathematisch chenau belegen könnte, dat es den lieben Chott nicht chiebt?’
‘Cha’, sach ich ‘dann würde ich mich chanz ruhig hinsetze und abwarte bis Du de Rechenfehler jefunden hast.’“
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#24   Rudolfus   17:32:56 | Dienstag, 24. Juli 2007
@Nachtlaterne / Gott läßt es leider zu, daß er in der heutigen ungläubigen Zeit Seiner Kirche
die besten Leute wegnimmt und uns als angebliche Bischöfe und Prälaten eine massa damnata an Irrlehrer zurückläßt.
Das Auftreten der Irrlehrer wird durch Christus in den Endzeitreden und auch von den apostolischen Briefen des Neuen Testamentes prophezeit.
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#23   Nachtlaterne   17:21:22 | Dienstag, 24. Juli 2007
ich hatte mal…
gelegenheit ein paar worte mit erzbischof dyba nach einer messer in der sakristei zu wechseln. er hatte natürlich nicht viel zeit, sagte aber ein paar gute worte und machte auf mich den eindruck eines mannes, der nicht zu stolz ist mit einfachen menschen zu sprechen.
schade, dass er gehen musste, er hat so treffend und gut gegen den zeitgeist gesprochen.
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#22   Beobachterin   16:27:16 | Dienstag, 24. Juli 2007
Bischof Dyba, ein Mann des klaren Wortes
Bischof Dyba fand klare Worte für eine klare Sache:
SPIEGEL: Was ist in Ihren Augen, Bischof Dyba, das Besondere an Ehe und Familie im Unterschied zu einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft?
Dyba: Ehe setzt Mann und Frau voraus. Ehe auf gleichgeschlechtliche Partner zu beziehen ist ein Abschied von Tatsachen.
(Volker) Beck: Einen gesellschaftlichen Wandel hält selbst das Bundesverfassungsgericht für möglich. Bloß weil es so etwas noch nicht gab, muss es nicht ewig so bleiben.
Dyba: Ja, seit Adam und Eva hat es das noch nicht gegeben. Den besonderen Schutz für Ehe und Familie gibt es natürlich, weil sie die kommende Generation bringen, weil sie durch Aufziehen von Kindern mit vielen Lasten und Pflichten unsere Zukunft garantieren. Wenn Sie, Herr Beck, bei niedrigsten Geburtenzahlen, hohen Scheidungsraten, vielen Schwangerschaftsabbrüchen homosexuelle Verhältnisse mit Ehe und Familie gleichsetzen, dann ist das ein Schritt in die Degeneration, weil die Förderung einer künftigen Generation dadurch in Frage gestellt wird.
(aus dem Artikel: „Schritt in die Degeneration“ im SPIEGEL 29/2000)
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#21   adlimina   14:40:19 | Dienstag, 24. Juli 2007
@sirilo
… so unbedarft sind Sie weder vom allgemeinen Vernunftvermögen wie aus dem kirchlichen Erfahrungswissen her nicht, als dass hier nicht erkennbar wäre, was im Eigentlichen gemeint ist …
o.O
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#20   Alkuin   13:53:26 | Dienstag, 24. Juli 2007
Unverschämt katholisch
„Die Kirche hat eine riesige Botschaft: das Heil, das endlose Glück des Menschen. Deswegen sollte sie nicht dastehen, als würde sie alte Semmeln verkaufen. Sie muss mit mehr Selbstbewusstsein auftreten. Sie sollte unverschämt katholisch sein.“
(Erzbischof Johannes Dyba, Bischof von Fulda, † 23. Juli 2000. R.I.P.) :(3
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#19   Sirilo   13:47:08 | Dienstag, 24. Juli 2007
@adlimina
Sie schreiben: „(…) kostete (…) die meisten der Betreffenden das Leben.“
Gab es nach dem Tod von Bischof Fyba in Fulda eine Hinrichtungswelle? Oder eine Serie von Attentaten? Oder auffallend viele tödliche Verkehrsunfälle? Wie kamen denn die Betreffenden ums Leben?
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#18   Toby   13:07:38 | Dienstag, 24. Juli 2007
@ juergen
Was wäre es auch für ein tristet Leben, wenn man keine Feindbilder hätte…?
Sehr wahr! Wie schön, dass es das Feinbild „kreuz.net“ gibt, über das man sich dan so schön aufregen kann.
Mir fällt immer wieder auf, dass das progressive Lager kaum Kritik ertragen kann. Glaubenswahrheiten „kritisch“ hinterfragen ist schick. Wird aber einmal die Haltung eines liberalen Bischofs kritisch hinterfragt, wird dies dann gleich pauschal als Bashing verunglimpft.
Glauben Sie alles, was Lehmann, Algermissen & Co. sagen? Darf man keine Fragen mehr stellen, nur weil Algermissen ein so toller Bischof ist?
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#17   adlimina   13:03:46 | Dienstag, 24. Juli 2007
Wende?!?
In der ersten Zeit nach dem Amtsantritt des Nachfolgers von Erzbischof Dyba kostete der Eindruck, mit diesem geistig oder durch eine kirchliche Aufgabe in Zusammenhang zu stehen, die meisten der Betreffenden das Leben, nach vorn gebracht wurde eine neue Garde. Das mag zum einen natürlich verständlich sein, zum anderen mit jedem Neubeginn einhergehen. Aber die damals Verstoßenen wundern sich jetzt über solche Worte und für manche Wunde kommen sie zu spät.
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#16   juergen   12:55:44 | Dienstag, 24. Juli 2007
@matt2
Was darf den Algermissen noch, wofür er kein Bashing erfährt?
Ob er etwas tut oder ob er nichts tut, er bekommt in jedem Fall eins drübergezogen; entweder dafür, was er getan hat, oder eben für’s Nichtstun.
Notfalls hat so einiges gehört, oder kennt jemanden der jemander kennt, der was gehört haben will, und man reimt sich was zusammen und spekuliert einwenig usw. und findet so in jedem Fall ein Haar in der Suppe.
Was wäre es auch für ein tristet Leben, wenn man keine Feindbilder hätte…?
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#15   matt2 †   12:42:37 | Dienstag, 24. Juli 2007
Da die Tradis hier immer nur auf Algermissen herumzuhacken wissen…
möchte ich ihm jetzt einmal eine Lanze brechen und sagen, dass mir seine Ansprache gefallen hat und das halte ich überhaupt für einen wichtigen Satz
„Wir erinnern uns der Toten, nicht damit sie in unserer Erinnerung weiterleben, sondern weil sie leben“
das ist nämlich unser Glaube an das ewige Leben, der in der Bevölkerung wieder verankert werden muss.
Wenn ein sog. Modernistenbischof einmal was vernünftiges sagt, dann können die Tradis das offenbar nicht anerkennen, weil sie sich zusehr auf dieses Feindbild verschrieben haben. Ich glaube, wenn einer die Wunden der Kirche heilt, dann zuallerletzt die Traditionalisten wie es scheint, die scheinen nur immer darauf aus zu sein neue zu hauen. Was darf den Algermissen noch, wofür er kein Bashing erfährt?
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#14   juergen   12:16:44 | Dienstag, 24. Juli 2007
entweder – oder ?
Die Frage nach dem entweder im Himmel oder im Pugatorium, läßt sich aufgrund einer geheimen Privatoffenbarung leicht beantworten.
Dyba hat mit dem Herrgott einen Deal gemacht: seine Zeit im Pugatorium wird um 7/6 verlängert, dafür bekommt er sonntags frei und kann dann die himmlische Liturgie mitfeiern…
:-D
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#13   Toby   12:11:06 | Dienstag, 24. Juli 2007
Zu spät
Warum hat der damalige Weihbischof Algermissen nicht so über Erzbischof Dyba gesprochen, als dieser noch unter uns Lebenden weilte?
Es wäre besser und glaubwürdiger gewesen, wenn Bischof Dyba von seinen Amtsbrüdern jene Anerkennung und Ehre, die man ihm jetzt im Tod zuteil werden lässt, bereits zu Lebzeiten erfahren hätte.
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#12   Alkuin   11:50:13 | Dienstag, 24. Juli 2007
Fürbitten
@zwobbel
Wer redet hier Unsinn?
Da wir nicht wissen können am welchen Ort Bischoff Johannes sich befindet, stehen Gebete für ihn und bitten um seine Fürbitten nicht in Widerspruch.
@iustus: Siehe KKK 958, 1055,
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#11   Freinsberg   11:33:24 | Dienstag, 24. Juli 2007
@ iustus
Könnte das der Ausdruck dafür sein, dass wir in Gemeinschaft mit den Verstorbenen stehen? In den Eucharistiegebeten ist das so. Deutlicher übrigens in den byzantinischen Anaphoren:
„Noch bringen wir diesen geistigen Dienst dar für (ύπέρ) die im Frieden ruhenden Väter, Patriarchen, Propheten, Apostel, Verkünder, Evangelisten, Martyrer, Bekenner, Asketen und jeden im Glauben vollendeten Gerechten,
insbesondere unsere allheilige, unbefleckte, überverherrlichte, gepriesene Herrin, die Gottesgebärin und Immerjungfrau Maria,
<hier standen die Diptychen der Verstorbenen>
den heiligen Johannes den Vorläufer und Täufer und die heiligen und hochverehrten Apostel und den Heiligen N., dessen Gedächtnis wir begehen, und alle deine Heiligen: auf deren Bitten suche uns heim, o Gott. Und gedenke aller in der Hoffnung auf die Auferstehung zum ewigen Leben Entschlafenen und führe sie zur Ruhe, dort wo das Licht deines Angesichtes sie umgibt.“
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#10   iustus   11:09:50 | Dienstag, 24. Juli 2007
@Freinsberg
Dann bleibt doch die berechtigte Frage, warum FÜR Verstorbene gebetet werden soll.
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#9   Rhöner   11:04:41 | Dienstag, 24. Juli 2007
Rudolfus:
Na ja, Fulda ist eine überschaubare Stadt in der man sich so einiges erzählt. Über die Frau Mama hört man da jedoch nur Merkwürdigkeiten dieser Art.
Pünktchen: Eckweisbach hat wieder einen Pfarrer, der in der Gemeinde auch gut ankommt. Leider hat er noch einen kleinen „Nebenjob“ als Sekretär des Bischofs, dadurch ist seine Zeit für die Seelsorge schon beschränkt. Die Konstellation hat aber den Vorteil -jedenfalls aus Sicht der Bistumsleitung- dass man jetzt direkt „das Ohr am Puls der Zeit“ hat. In Schwarzbach wurde ein zurückgekehrter Missionar als Administrator eingesetzt.
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#8   Freinsberg   11:02:39 | Dienstag, 24. Juli 2007
@ zwobbel
Das Purgatorium gibt es ja nur für römische Katholiken. Die wollen das so. Die Orthodoxen haben keins. Und die anderen Ketzer/innen sowieso nicht.
:-S
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#7   Rudolfus   10:53:50 | Dienstag, 24. Juli 2007
@Rhöner / „Die Mutter des Bischofs räumt allabendlich die Blumen weg.“
Haben Ihnen das die Ordnungskräfte des Bistums Fulda gesagt?
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#6   Pünktchen   10:50:59 | Dienstag, 24. Juli 2007
Frage an Rhöner
Was gibt es eigentlich Neues in den Gemeinden Schwarzbach und Eckwesibach?
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#5   Rhöner   10:41:28 | Dienstag, 24. Juli 2007
Frage an Rudolfus
ist es nicht die Bischofsmutter, Frau Mathilde die höchstpersönlich allabendlich die Blumen am Grabe des Bischof Johannes wegräumt?
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#3   Rudolfus   10:03:46 | Dienstag, 24. Juli 2007
Blumen am Grab von Erzbischof Dyba unerwünscht
Die neuen Diözesanmachthaber wünschen keine Blumen und Ehrungen am Grab von Erzbischof Dyba, dem alten Bischof v. Fulda, der Stadt, in der auch ein anderer wichtiger Apostel der Deutschen begraben liegt, der hl. Bonifatius.
An den Gräbern der Modernisten-„Bischöfe“ würden die Blumen wohl kaum verboten werden (denen ohnehin am Tag nach ihrem Tod keiner mehr gedenkt).
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#2   virOblationis   09:59:53 | Dienstag, 24. Juli 2007
Worte und Taten
Man erinnere sich auch daran, daß eine in Fulda aufkommender Dyba-Verehrung im Dom unterbunden wurde.
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#1   zwobbel   09:57:38 | Dienstag, 24. Juli 2007
Völlig paradox!
„Wenn wir in dieser Heilige Messe an seinem Sterbetag den Namen von Bischof Johannes besonders erwähnen und für ihn beten, wissen wir im Glauben, daß er in der himmlischen Liturgie, die er mitfeiern kann, auch für unser Bistum betet.“
Das ist doch völlig paradox und stimmt nicht mit der katholischen Lehre überein!
Entweder Joh. Dyba ist schon im Himmel und kann daher die himmlische Liturgie mitfeiern, dann brauchen wir nicht FÜR ihn zu beten. Mehr als in den Himmel zu kommen ist nicht drinne! (Dann könnten wir zu ihm beten. Für Nichtkatholiken: das ist UNGLEICH Anbetung.)
Oder:
Er ist noch nicht im Himmel, sondern im Reinigungsort/zustand, dann braucht er zwar unser Gebet („FÜR ihn“) und kann er auch für uns bitten, aber er kann dann eben (noch) nciht an der himmlischen Liturgie teilnehmen!
Also entweder oder.
Wenn ein Bischof so einen Unsinn redet ist das schon peinlich. Müßte man direkt mal in der Pressestelle dortnachfragen ob er das so gesagt hatte. ODer erkorrigiert es jetzt offziell.
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