(kreuz.net) Der ‘Initiativkreis katholischer Laien und Priester im Erzbistum Hamburg’ weist die Kritik
des Hamburger Weihbischofs, Mons. Hans-Jochen Jaschke (65), am jüngsten Dokument der Glaubenkongregation
entschieden zurück.
Statt die päpstlichen Dokumente zu verteidigen und zu verkünden, habe es sich
der Weihbischof offenbar zur Gewohnheit gemacht, diese Dokumente mit der Begründung zu kritisieren, sie
würden der Ökumene schaden.
„Tatsächlich ist es bis heute in der Ökumene mit den Protestanten nicht
einmal gelungen, gemeinsam das Kreuzzeichen zu machen“ – so der ‘Initiativkreis’.
Die Gruppierung erinnert
diesbezüglich an die „zeitgeistig vertretenen moraltheologischen Positionen zur Homosexualität der Hamburger
evangelisch-lutherischen Landesbischöfin Maria Jepsen, die in die ökumenische Sackgasse führen.“
Der
Weihbischof teilt nach Ansicht des ‘Initiativkreises’ auch nicht die Position des Papstes von der katholischen
Kirche als „Kirche Christi“.
Der ‘Initiativkreis’ verweist auf eine Stellungnahme des Weihbischofs im
Hamburger ‘Abendblatt’ vom 21. Juli 2007, wonach alle erst lernen müßten, „Kirche Christi in der Welt
zu werden“.
Am 21. Juli habe der Ratzinger-Schüler in einem Interview mit den ‘Lübecker Nachrichten’
den Papst belehrt, daß die römische Verlautbarung „in dieser Form und zu diesem Zeitpunkt nicht notwendig“
gewesen sei und die ökumenischen Bemühungen erschwere.
Jetzt wurde Erzbischof Werner Thissen von Hamburg
vom ‘Initiativkreis’ schriftlich gebeten, seinen Weihbischof stärker in die innerkirchliche Disziplin
zu nehmen.
So wie der Weihbischof ihn als Erzbischof nicht unbeschadet öffentlich ins kritische Visier
nehmen könne, so wenig könne er dies mit dem Papst als oberstem Hirten der Kirche tun.
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20 Lesermeinungen
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#20 Bokrug † 14:34:24 | Samstag, 22. September 2007
Der wahre Gegner: Über Rotary-Clubs wie Lions und Kiwanis sowie Odd-Fellow Orden aktiv…Rockefeller
Wir müssen zwischen der Freimaurerei und den Freimaurern unterscheiden. Die Freimaurerei als solche strebt
nicht nach Macht. Allerdings sind die Freimaurer tatsächlich in jeder nationalen Organisation vertreten,
wo wichtige Entscheidungen fallen. Und auch in allen multinationalen Gesellschaften, die auf die wirtschaftliche
und politische Macht Einfluß ausüben.Das sagte der spanische Experte Guerra Gomez, Autor des Buches
Der Freimaurer-Komplott (Styria-Verlag), in einem Interview mit ZENIT Anfang Juni 2007.Weiter sagte er:Es
ist daher richtig zu folgern, daß sie versuchen, ihre ideologischen Grundsätze Relativismus, Athe is
mus, extrem-liberaler Kapitalismus weiterzugeben, wo auch immer sie sich befinden… In den englischsprachigen
Nationen, in den Ländern des Nordens, in der Türkei und anderswo streben sie nicht nach Macht: Sie sind
die Macht.So ist beispielsweise das Staatsoberhaupt von Großbritannien zugleich der Großmeister der
Vereinigten Großloge von England und der über 150 Großlogen eine pro Land und in den USA eine pro Bundesstaat…G.
Gomez bestätigt in dem Interview, daß nach Aussagen des Großmeisters der Großloge von Spanien (bis
März 2006), Josep Corominas, 60 % der Mitglieder des Europäischen Parlamentes Freimaurer sind:Tatsächlich
sind alle Vorschläge zu den Themenbereichen Familie und Bioethik, die der Lehre der Kirche und sogar
dem natürlichen Sittengesetz widersprechen, vom Europäischen Parlament angenommen worden… www.bilderberg.org
@Sirilo / Feststellung, daß der Papst irrt Danke, daß Sie klar aussprechen, daß weder die FSSPX noch
Rudolfus befugt ist festzustellen, ob der Papst irrt. Feststellen im eigentlichen und herkömmlichen Sinn,
daß der Papst irrt, kann grundsätzlich jeder, der die katholische Lehre kennt – das muß klar aus der
im Apostolischen Schreiben Cum ex apostolatus officio (Paul IV., 1559) vorgebrachten Lehre gefolgert werden.
Im kirchenamtlichen Sinn ist die Frage weit schwieriger zu beantworten, da der Papst die oberste Gerichtsbarkeit
der Kirche selbst ist. Über dem Papst stünde auf Erden nur die Waffengewalt eines Kaisers, der aufgrund
seiner Waffengewalt die Feststellungsbefugnis ebenso beanspruchen könnte.
@Sirilo Jeder katholische Christ ist befugt, sich ein Urteil über die Aussagen des Papstes zu bilden
und dieses Urteil in der geziemenden Form öffentlich auszusprechen bzw. zu publizieren. Das ist ja wohl
sonnenklar.
@Sirilo / Welche Instanz ist befugt festzustellen, daß ein Papst sich irrt? Eine kirchliche Instanz,
die das feststellt, könnte nur eine vom Papst selbst dazu ermächtigte Institution sein, da über dem
Papst nur der wahre Gott steht, der eine menschliche Person wurde in Jesus Christus, von dem die Kirche
die katholische, apostolische und göttliche Offenbarung erhalten hat.
@Rudolfus Welche Instanz ist befugt festzustellen, daß ein Papst sich irrt? Kreuzen Sie das Zutreffende
an: – die Glaubenskongregation – das Kardinalskollegium – Weihbischof Williamson FSSPX – Rudolfus
#13 Nachtlaterne 17:38:02 | Dienstag, 24. Juli 2007
zuviel liberalität… …begünstigt zuviel unrecht! denke daran. immer mehr menschen innerhalb und außerhalb
der kirche wollen klüger sein als gott mit ihrem zeitgeisgerede. sie merken nicht einmal, dass sie totengräber
echter liebe und vertiefter gerechtigkeit sind.
Daß Weihbischöfe beliebig den Papst öffentlich kritisieren dürfen, hat der Hamburger Weihbischof von
den Weihbischöfen der FSSPX gelernt. Bald wird er auch wissen, daß ein Weihbischof ruhig den Papst „seelisch
gespalten“ und „häretisch“ nennen darf – die FSSPX wird ihm applaudieren.
Kein Wunder Jahrelang hat man munter Ökumenismus betrieben und sich von der vorkonziliaren Ekklesiologie
distanziert. Auch Kardinal Ratzinger ist einmal zusammen mit Bischöfin Jeppsen aufgetreten und plötzlich
kommt man mit einem solchen Dokument auf den Markt. Kein aufrichtiger und redlicher Nichtkatholike wird
sich jemals damit abfinden, das man ihn auf einer ekklesiologisch tieferen Stufe ansiedelt. Wäre es nicht
besser gewesen, man hätte die Finger davon gelassen
Sehr richtig! „Das Recht, Kritik an Rechtsakten des Heiligen Vaters oder anderer Hirten der Kirche zu
üben, kommt alleine exkommunizierten Bischöfen, die in Gemeinschaft mit Marcel Lefebvre stehen, sowie
den von ihnen oder ihren Sympathisanten betriebenen Internetforen zu.“ (Konzil von Trient: Dekret über
Weihbischof Jaschke, den personifizierten Abschaum. Absatz 88.)
#8 ExBochumer † 15:22:13 | Dienstag, 24. Juli 2007
Es geht doch in dem Artikel von kreuz.net nicht um das Motu Proprio SP, sondern um das Schreiben betreffs
„subsistit in“ der Glaubenskongregation. Warum hier wieder diese Vermischungen stattfinden, entzieht sich
meiner Kenntnis.
Das Kritik-Privileg …ist es eine absolut unerhörte unverfrorenheit, als weihbischof in aller öffentlichkeit
eine aussage/veröffentlichung/handlung des heiligen vaters zu kritisieren! Ein Weihbischof darf sowas
nicht. Das Kritik-Privileg liegt bekanntlich bei kreuz.net, den Piusbrüdern etc.
selbst wenn der gegenstand nicht ein solch brisanter wäre wie es das motu proprio „summorum pontificum“
ist, ist es eine absolut unerhörte unverfrorenheit, als weihbischof in aller öffentlichkeit eine aussage/veröffentlichung/handlung
des heiligen vaters zu kritisieren!
#4 ExBochumer † 14:42:06 | Dienstag, 24. Juli 2007
Der „Rebellenpriester“ Breitenbach, der sich dem Titularbistum Partenia zugehörig fühlt … postete
im sogenannten „Partenia-Forum“ die Predigt (oder Auszüge aus dieser), leider ohne Quellenangabe: Ich
gebe hier auch nur Auszüge des predigenden Superintendenten Christian Weyer wieder, die Breitenbach dort
postete (Hervorhebungen von mir): „… abgesehen davon, dass ein solches Lehrschreiben an Arroganz nicht
mehr zu überbieten ist und jede christliche Demut vermissen lässt, ist diese Lehr-meinung der römisch-katholischen
Kirche biblisch nicht begründet, historisch falsch und theologisch fragwürdig. „ „Das Schlüsselamt,
also die Kraft der Sündenvergebung, die den Weg zum Himmel aufschließt, sie ist nicht an einzelne, besonders
autorisierte Personen gebunden. Allen Christinnen und Christen ist dieses Amt übertragen. „ „Die Lehre,
dass die einzige und wahre Kirche Jesu Christi nur in der römisch-katholischen Kirche wiederzufinden
ist, ist historisch falsch: Christus hat keine strukturell geordnete, geschweige denn hierarchisch ver-fasste
Kirche gegründet. Christus hat nach Pfingsten zunächst einmal einen ziemlich ungeordneten Haufen hinterlassen.
Einzig der Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn und die sichtbar wirksame Gabe des Heiligen
Geistes vereinten diesen ungeordneten Haufen zu einer Mitte. Petrus war wohl das Haupt der jerusalemer
Gruppe, der Urgemeinde also. Das aber keineswegs unangefochten, wie wir wenig später in der Auseinandersetzung
mit Paulus erleben. Die Spur des Petrus verliert sich dann im Nebel der Geschichte…“