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Sie hingen an den Lippen + Papstmesse in China? + Riesengroßer Schaden + Virtuelle Gebete + „Seit mehr als vierhundert Jahren“
Benedikt XVI.
Benedikt XVI.
© Denilson Luis, visitadopapa.org.br
Sie hingen an den Lippen

Italien. Papst Benedikt XVI. traf gestern in seinem Urlaubsort Lorenzago di Cadore vierhundert Priester aus den norditalienischen Bistümern Treviso und Belluno. Bei dem Treffen diskutierten die Kleriker mit dem Papst über zehn Fragen. Der Heilige Vater habe dabei – laut ‘Radio Vatikan’ – „seine Positionen zum interreligiösen Dialog und dem Ehesakrament bekräftigt“. Pressesprecher Pater Federico Lombardi teilte mit, die Priester seien „buchstäblich an den Lippen“ des Papstes gehangen.

Papstmesse in China?

China. Liu Bainian – der Vizepräsident der chinesischen ‘Patriotischen Vereinigung’ – möchte, daß Papst Benedikt XVI. nach China kommt. Liu erklärte am Dienstag in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung ‘La Repubblica’, er hoffe, daß der Heilige Vater eine Messe „für uns Chinesen“ zelebrieren werde.

Riesengroßer Schaden

USA. Ein Arzt aus Florida muß wegen der Geburt eines Kindes mehr als 21 Millionen Dollar – über 15 Millionen Euro – Schadenersatz zahlen. Die Eltern des Schädlings, Daniel und Amara Estrada, hätten nämlich ihren zweiten Sohn Caleb (2) abgetrieben, hätten sie gewußt, daß er, so wie ihr erstes Kind, mit dem Smith-Lemli-Opitz-Syndrom zur Welt kommen würde. Die beiden Jungen des Paares können nicht sprechen und müssen durch einen Schlauch ernährt werden.

Virtuelle Gebete

Deutschland. Ab August können Benutzer des dreidimensionalen Computerspiels ‘Second Life’ virtuell den Kölner Dom betreten und in ihm beten. Neben dem originalgetreu nachgebildeten Dom sollen auch andere Teile der Stadt Köln virtuell in dem Spiel zugänglich werden. Das Projekt wurde von der Dombauverwaltung Köln und der Seminal Considerations GmbH entworfen. Langfristig solle dadurch auch der Tourismus angekurbelt werden.

„Seit mehr als vierhundert Jahren“

Indem der Papst den Zugang „zur wichtigsten Weise des Gottesdienstes in der Kirche seit mehr als vierhundert Jahren“ erleichterte, habe er seine Großzügigkeit „gegenüber den Personen, die sich der tridentinischen lateinischen Messe tief verbunden fühlen“ ausgedrückt, sagte der Kardinal.

Der Präfekt der Glaubenskongregation, William Kardinal Levada, am 17. Juli vor der Zeitung des Erzbistums San Francisco ‘Catholic San Francisco’.
      
10 Lesermeinungen
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#10   landorganist   10:32:58 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Danke auch,
ich hab ja leider nur das große Latrinum! :-$
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#9   Logos   17:58:44 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Sirilo
Danke, ich weiß. Nur wie das halt beim Schnellschreiben ist: da das e neben dem r liegt, kann es schon einmal in der Eile ausgelassen werden – und umgekehrt natürlich.
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#8   Sirilo   16:32:24 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Brudeer Theophil, Rudolfus, Logos, Landorganist
Es heißt „in utero“ (von lateinisch „uterus“ – Gebärmutter).
Siehe:
de.wikipedia.org/…ki/Therapie_in_utero
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#7   landorganist   15:42:54 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Die gültigen Canones
schreiben verbindlich vor, dass der Täufling mit Wasser zu übergießen ist, welches nur in Ausnahmefällen nicht geweiht sein muss. Wie soll das bei einer „in-utro-Taufe“ denn geschehen? Davon habe ich noch nie gehört oder gelesen.
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#6   Logos   11:55:09 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Bruder Theophil
Wo haben Sie denn das mit der „in-utro-Taufe“ im CIC her??
Ich lese da nur das www.vatican.va/…ve/DEU0036/__P2X.HTM
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#5   Rudolfus   11:21:37 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@„In-utro-Taufe“ beim Abtreibungsmord
Dann sollte die Kirche einen Taufspender beim Abtreibungsmord bereitstellen, der das abzutreibende Kind „in utro“ tauft, vielleicht beauftragt von der mutigen, abtreibungsresistenten ÖBK und den mutigen DBK-Kollegen.
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#4   Bruder Theophil   11:15:15 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Rudolfus
da ein Mensch erst außerhalb des Mutterleibes getauft werden kann.
Das ist nicht richtig. Der CIC kennt auch die „in utro“ Taufe.
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#3   Rudolfus   10:35:04 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@Klagen gegen verhinderte vorgeburtliche Kindesmorde und nachgeburtliche Kindesmorde
Von solchen Klagen von Eltern von behindert zur Welt gekommenen Kindern wurde bereits auch aus Deutschland berichtet, obwohl Abtreibungen nach dem BRD-Gesetz rechtswidrig sind, in Österreich sind sie durch die SPÖ 1974/1975 straffrei gestellt.
Aus katholischem Standpunkt kommt in den vielen Mordfällen der Kinder vor ihrer Geburt erschwerend hinzu, daß ein ungeborenes Kind auch nie getauft werden kann.
Katholisch gesehen müßte man darum dem Mord nach der Geburt, und nicht vor der Geburt – wie dies im Westen geübte Praxis ist – den Vorzug geben, da ein Mensch erst außerhalb des Mutterleibes getauft werden kann.
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#2   Bruder Theophil   09:31:56 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 20, 20-28
In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen. Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir können es.
Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder. Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
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#1   Tridentinus   08:57:46 | Mittwoch, 25. Juli 2007
Gregor der Grosse (+604)
Hat die wesentliche Struktur des liturgischen Usus der Römischen Kirche festgelegt, den das Konzil von Trient entsprechend der „Norm und dem Ritus der Väter“ kodifiziert hat. Also hat Levada völlig recht: seit weit mehr als 400 Jahren!
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