Altliberale Pfarrer verteufeln die jüngsten vatikanischen Dokumente. Der konservative Klerus wirft ihnen Oberflächlichkeit und ein falsches Glaubensverständnis vor.
Der alte Ritus birgt eine tiefere Spiritualität in sich als die Neue Messe
(kreuz.net) Schon am 13. Juli äußerte sich der altliberale Pfarrer von Probstdorf in Niederösterreich,
Hw. Helmut Schüller, in einer Presseaussendung zur Freigabe der Alten Messe und zum Kirchendokument der
Glaubenskongregation.
Hw. Schüller – ehemaliger Generalvikar der Erzdiözese Wien – protestiert im Namen
der von ihm gegründeten Pfarrer-Initiative gegen die Rehabilitierung der Alten Messe.
Die Anliegen einer
kirchlichen Minderheit würden hier in einem Ausmaß akzeptiert und aufgenommen, wie es den „von breiten
Mehrheiten im Kirchenvolk getragenen Anliegen noch nie zuteil geworden ist“ – behauptet der Pfarrer.
Er befürchtet, daß Pfarrer die Sakramente zukünftig in zwei verschiedenen Riten zelebrieren müssen,
„die sich nicht nur liturgisch, sondern auch im Verständnis von Kirche und Gemeinde deutlich unterscheiden“.
Hw. Schüller verlangt, daß Fragen zum Motu Proprio und das Dokument der Glaubenskongregation offen
diskutiert würden.
Die von ihm gegründete ‘Pfarrer-Initiative’ fordere „zusammen mit der überwiegenden
Mehrheit der Menschen in unseren Gemeinden von den Leitungsverantwortlichen unserer Kirche und der anderen
christlichen Kirchen, daß sie den Weg für eine Einheit in der Vielfalt frei machen“.
Die Antwort des
Konservativen
Heute hat der Pfarrer von Hohenzell in Oberösterreich, Hw. Josef Bauer, der Pressemitteilung
der ‘Pfarrer-Initiative’ geantwortet.
Pfarrer Bauer ist Vorstandsmitglied des konservativen ‘Linzer Priesterkreises’.
Er äußerte sich vor der oberösterreichischen Lokalzeitung ‘Neues Volksblatt’
Für Hw. Bauer sind die
Forderungen von Hw. Schüller und seiner ‘Priester-Initiative’ „fromme und vordergründige Wünsche von
Leuten, die selber nicht aus der Fülle des katholischen Glaubensschatzes leben“.
„Das sind Leute, die
ganz offensichtlich nicht den richtigen Sinn für das Petrus-Amt haben.“
Pfarrer Bauer erklärt die Vorteile
der Alten Liturgie: „Im alten Meßritus ist ein Schatz enthalten, den auch jüngere Leute entdecken sollten.“
Dieser Ritus ermögliche ein tieferes Hineindringen in das Geheimnis Christi als der Neue Ritus.
Dieser
habe in seiner Oberflächlichkeit und Betriebsamkeit zu wenig Innerlichkeit. Im Alten Ritus liege hingegen
eine starke spirituelle Kraft.
Hw. Bauer erzählt das Beispiel eines von der Kirche ausgetretenen Mannes.
Dieser sei von der Alten Messe so berührt gewesen, daß er sich entschloß, wieder zur Kirche zurückzukehren.
Pfarrer Bauer erklärt auch, daß die Kirche ihren Beitrag für die Welt nur dann leisten könne, wenn
sie echt und nicht verschwommen oder aufgelöst sei.
Im Hinblick auf den Ökumenismus erklärt er: „Wo
die Grenzen verwischt werden, gibt es keinen Weg zueinander.“
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Pfr. Helmut Schüller Sofern er wirklich Generalvikar war, spricht seine Degradierung zum Pfarrer für
sich. Sein Prälatentitel und seine Mitgliedschaft im Domkapitel sind ihm offenbar ebenfalls aberkannt
worden, sie werden in diesem Artikel zumindest nicht genannt.
#55 franco.felice 14:41:52 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Rudolfus: Hitlers Zitat „Wer spricht heute noch von den Armeniern“ findet sich in historischen Dokumentationen
und kann deshalb von Ihnen nicht als unecht klassifiziert werden, da Sie bei Hitler nicht dabei waren.“ …
Dann hören Sie auf, uns an anderer Stelle den antichristlichen Gebrauch des Titels „Heiliger Vater“ in
Bezug des Papstes zu rechtfertigen, da Sie ganz gewiss bei Jesus nicht dabei waren.
#54 Pünktchen 13:39:10 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Kard. Levada „Das Zweite Vatikanische Konzil stelle eine Kontinuität innerhalb des kirchlichen Lebens
dar, keinen Punkt der Diskontinuität. Zur Zeit des zweiten Vatikanischen Konzils gab es eine Versuchung
und eine Tendenz, die Praktiken und Lehren der Kirche in „präkonziliar“ und „postkonziliar“ einzuteilen.
„Ich weiß ich habe das getan. Das war eine Art von ‘Wirf das hinaus, hier ist das Neue’. Ich glaube,
dass viele von uns das bereuen. www.kath.net/detail.php?id=17384“
Tipp-Ex Hallo Romulus, deine beiden Beispiele zu Sterbefällen, sind zwar erschreckend, aber das bekommen
die Jungs beigebracht von den Pastoral-Heinis im Seminar. Bei uns in der Stadt sind es übrigens die Alt-Linken
Pfarrer mit selbstgestricktem Rollkragenpullover, die so reagieren, und nicht die Jungs mit Tipp-Ex.
Lieber Rudolfus, dafür nun noch ‘n echtes Zitat: Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich
dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. – Kurt Tucholsky
@Heinrich der Zweite / Herzlichen Dank für den Hinweis. Über Hermann Göring ist allerdings noch zu
bedenken, daß er morphiumsüchtig war und er für erheiternde Aktionen bekannt war. Vor Wehrmachtgenerälen
auf dem Tisch zu tanzen, derartiges kann man sich aber nicht einmal beim Herrn Multifunktionär Göring
vorstellen, und auch nicht, wenn er unter Drogeneinfluß stand. Es gibt zudem nachweislich gefälschte
Dokumente, wo Hitler auch Zitate untergeschoben werden, die mittlerweile als Fälschung entlarvt wurden,
z.B. Zitate, die sich auch bei Joachim Fests Hitler-Biographie und auch im danach entstandenen Film finden,
wie z.B. das Zitat „Meine Gegner sind kleine Würmchen“ und ähnliche deftige Aussprüche.
Ach was, kein Mensch liegt sich in den Haaren wegen des MP für die meisten ist die Sache durch. Mit einem
Lächeln gehen sie zur Tagesordnung über… Es gibt zwei Parteiungen: 1) Die, denen das MP einfach Wurscht
ist. Das sind die meisten jetzt aktiven Pfarrer. Die ändern gar nichts und das MP gibt ihnen ja auch
recht. Leider. 2) Die, die gar nicht schnell genug die Alte Liturgie gegen Pastoral ausspielen und austauschen
möchten, weil sie einfach mit den Menschen nichts zu tun haben möchten. Das sind viele momentane Priesterseminaristen
und Jungpriester, obwohl sie ja ohne die klassische Liturgie aufgewachsen sind, da sie einfach zu jung
sind. Was sind das also für Leute? Weihejahrgang 2007 einer deutschen Diözese: Alle in Fulldress geweiht
mit Tipp-Ex-Kragen, der mithilft, dass der Kopf hoch getragen werden kann. Als es um den Besuch bei einem
Sterbenden ging, erklärte einer aus dem Vorjahr: „Das macht man heute nicht mehr“. Zu Beerdigung an einem
Montag gebeten, sagte ein anderer: „Da ist mein freier Tag.“ Auf dem Primizbildchen eines Dritten war
konsequent zu lesen: „Ich will Gott mehr lieben als die Menschen.“ Da hast Du keine Worte mehr… Solchen
Typen sollte man konsequent die alte Messe verbieten!
Lieber Rudolfus, aus der gelinkten Seite zitiert: »Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?«
Erwartungsgemäß ließen es sich zwei Abgeordnete nicht entgehen, diesen schon lange notorischen Spruch
zu zitieren, der am 22. August 1939 in einer Geheimrede Hitlers auf dem Obersalzberg gefallen sein soll.
Hitler habe, erläuterte Markus Meckel (SPD), in seiner Ansprache unmittelbar vor Kriegsbeginn »die gnadenlose
Vernichtung der polnischen Bevölkerung angekündigt« und mit seinem historischen Vergleich die »noch
vorhandenen Skrupel« der ihm zuhörenden Militärführer zu zerstreuen gesucht. Friedbert Pflüger (CDU)
behauptete darüber hinaus, das Zitat sei »in den Akten des Auswärtigen Amtes dokumentiert«. Das ist
unzutreffend. Der Satz entstammt einer Niederschrift, die dem amerikanischen Journalisten Louis P. Lochner
in Berlin zugespielt wurde. Darin wird zuletzt behauptet, Göring habe im Anschluß an Hitlers Rede vor
den versammelten Wehrmachtsgenerälen auf dem Tisch getanzt – eine undenkbare Vorstellung. In anderen
Aufzeichnungen derselben Ansprache ist weder davon noch von den Armeniern die Rede. Die Nürnberger Anklage
verzichtete vernünftigerweise auf die Verwendung des Dokuments, dessen Urheber sie nicht feststellen
konnte. www.sopos.org/…330578f218e5/1.phtml
@Heinrich der Zweite / „Der Spiegel“ ist auf jeden Fall äußerst tendenziös und wenig objektiv. Außerdem
räumt Dr. Heger ein, daß das Zitat zwar in keiner offiziellen Rede Hitlers zu finden ist, aber als apokryph
bezeugt ist.
@Heinrich der Zweite / Hitlers Verweis auf die Armenier Das Zitat wurde jedenfalls auch bereits in den
Geschichtsaufsätzen in „Der Spiegel“ gebracht. Wo der Ursprung des überlieferten Zitates liegt, könnte
man nur vermuten, vielleicht bei „Hitlers Tischmonologen“.
Lieber Rudolfus, lieber Dr. Heger, Bereits im August 1939 konnte Adolf Hitler vor seinen Generälen auf
dem Obersalzberg in zynischem Triumph das Verbrechen des Schweigens seitens der Großmächte konstatieren:
„Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?“ wird zwar viel kolportiert, die Primärquelle
ist mir allerdings unbekannt. Ist wohl wie Vieles mit Vorsicht zu genießen.
„Wer spricht heute noch von den Armeniern?“ Mit diesem Zitat ist wohl nicht der Hitler der 1920er gemeint,
sondern der Hitler, der bereits Reichskanzler ist.
@Dr. Heger / Atatürk und Hitler 1) Atatürk war definitv der Anführer der jungtürkischen Laizisten,
die den Genozid an den Armeniern verübten. Staatsgründer Atatürk vom Völkermord seiner Jungtürken
reinwaschen zu wollen, ist wenig plausibel, da er der Anführer der Jungtürken war und sich die Staatsgründung
während des Armeniergenozids vollzog – Atatürk also der starke Mann der Türkei war. 2) Hitlers Zitat
„Wer spricht heute noch von den Armeniern“ findet sich in historischen Dokumentationen und kann deshalb
von Ihnen nicht als unecht klassifiziert werden, da Sie bei Hitler nicht dabei waren.
@ Kasperschüler So, so… Sie machen eher den Eindruck, antikatholisch zu sein. Na, wenn Sie „katholisch“
an Lingen festmachen, meinetwegen. Dann sind aber 99% aller Katholiken genauso antikatholisch. Einmal
abgesehen davon, daß man wohl kaum von „nichtkatholischem Engagement“ sprechen wird…! Kann man durchaus –
für jedes Engagement, das nicht unter „katholisch“ fällt. Der atheistische, das eigene Volk mordende
Staat „OMF-BRD“ Beleg? und die ihn derzeit Regierenden sind in ihrer Grundausrichtung klar gegen das deutsche
Volk gerichtet, somit antideutsch. Beleg? Also auch alle, die das eine oder andere (oder alle beide) unterstützen,
und dazu sind Sie ja wohl auch zu rechnen, wie aus einem Ihrer letzten Postings klar hervorgeht…! Zu
denen, die „das eine oder andere unterstützen“, sind wohl mehr als 90% der Bevölkerung zu rechnen –
und Sie können ganz ruhig bleiben, ich habe keine der beiden Regierungsparteien gewählt. Übrigens…
wenn ich mir die Postings von „Albertus“ so ansehe und mit Ihren vergleiche, dann zeigen sich da interessante
Parallelen! Womit natürlich nichts gesagt werden soll.
@sado2 Der Unterschied zwischen nichtkatholisch und antikatholisch ist Ihnen aber bekannt? Sie machen
eher den Eindruck, antikatholisch zu sein. Einmal abgesehen davon, daß man wohl kaum von „nichtkatholischem
Engagement“ sprechen wird…! Und „antideutsch“? Ich bin selber Deutscher. Warum sollte ich da antideutsch
sein? Der atheistische, das eigene Volk mordende Staat „OMF-BRD“ und die ihn derzeit Regierenden sind
in ihrer Grundausrichtung klar gegen das deutsche Volk gerichtet, somit antideutsch. Also auch alle, die
das eine oder andere (oder alle beide) unterstützen, und dazu sind Sie ja wohl auch zu rechnen, wie aus
einem Ihrer letzten Postings klar hervorgeht…!
@Kasperschüler Und Sie können hinsichtlich Ihres antidemokratischen \ faschistischen Gewäschs „Pater“
Lingen die Hand reichen – in der Gefängniszelle. Wie man so hört, soll dieser sich ja mit so etwas schon
auskennen…
@ Kasperschüler Der Unterschied zwischen nichtkatholisch und antikatholisch ist Ihnen aber bekannt? Und
„antideutsch“? Ich bin selber Deutscher. Warum sollte ich da antideutsch sein?
@ Kasperschüler Ach, kommen jetzt die nächsten Verschwörungstheorien? Nein, das kann nicht sein. Sollten
Sie auch gemerkt haben, wenn Sie sich auf kreuts.net und kreuz.net so gut auskennen wie behauptet.
@sado2 Kann es sein, daß sie mit dem Kreutsnet-Moderator „Arkanum“, der hier auch schon mehrfach gesperrt
wurde, identisch sind? Irgendwie habe ich so einen Verdacht…!
@Domenico T. da kreuts.net nicht nur „politisch unkorrekte“ Meinungen, sondern auch diejenigen verfolgt,
die diese äußern. Da ist Kreuz.net – insgesamt – wesentlich toleranter… Können Sie uns darüber etwas
mehr erzählen? Ja, kann ich: Bei kreuts.net wird alles geächtet, was deutsch-national („Nazi“) oder
katholisch („Kreuznatter“) ist, insbesondere alles, was die Talmudjuden, Zionisten oder die Holocaust-Pseudoreligion
kritisiert. Letzteres wird sofort in die Schublade „antisemitisch“ oder „potentielles Vergehen nach §
130 StGB“ gewertet. Typisch ist z.B., daß prosemitisch-antifaschistische Hetzer(innen) wie „Krokodil“
(in Kreuznet mehrfach gesperrt) dort jede Menge Freiheiten eingeräumt bekommen, während katholische
User wie z.B. der „Albertus“, ohne Vorwarnung gesperrt werden. „Albertus“ hatte lediglich eine Links auf
einen Text des Hochw. Herrn Pater Lingen www.kreuz.net/reader.936.html eingefügt, in der die OMF-BRD
als das bezeichnet wird, was sie ist…! Näheres hier www.kreuts.net/forum/index.php?topic=341.msg4…!
@ Domenico Tuttisanti Das würde mich auch interessieren! Ich schreibe selbst seit Monaten in beiden Foren
mit, ohne daß bisher irgendwer versucht hätte, mich abzuholen. Aber vielleicht kommt auch gar nichts
mehr, weil alles nur heiße Luft war?
@ Kasperschüler Ganz wie Sie meinen. Die Frage ist nur, ob Malachias, MalachiasII, Omnes haereses interemisti,
Christus vincit, Christus regnat und Roman German (hab’ ich einen vergessen?) auch Ihrer Meinung sind…
aber nichts für ungut!
Kaspersch. da kreuts.net nicht nur „politisch unkorrekte“ Meinungen, sondern auch diejenigen verfolgt,
die diese äußern. Da ist Kreuz.net – insgesamt – wesentlich toleranter… Können Sie uns darüber etwas
mehr erzählen?
@sado2 Weshalb die Aufregung? Aufgeregt bin ich nicht, ich wollte lediglich meinen Unmut über die von
Ihnen bestätigte Vorgehensweise zum Ausdruck bringen. Auch wenn die betreffenden Beiträge in andere
Stränge verschoben werden, bedeutet es doch einen erheblichen Eingriff und erschwert m.E. die Diskussion.
Was die Sperrpraxis bei kreuts.net betrifft, empfinde ich sie durchaus als restriktiver (ja, Sie haben
richtig gelesen!) als hier bei Kreuz.net, da kreuts.net nicht nur „politisch unkorrekte“ Meinungen, sondern
auch diejenigen verfolgt, die diese äußern. Da ist Kreuz.net – insgesamt – wesentlich toleranter…!
@ Kasperschüler Zu Ihrem Vorposting: Soweit ich mich richtig erinnere, werden themenfremde Postings bei
kreuts.net (wie in fast allen Foren) nur in die richtigen Threads verschoben, nicht gelöscht – und von
restriktiver Überwachung habe ich dort auch nichts bemerkt. Meines Wissens wurden -und auch das weit
seltener als hier- nur dann Poster gesperrt oder Beiträge gekürzt bzw.zensiert, wenn es um strafbare
Inhalte ging. Und die meisten Foren (einschließlich kreuts.net) bieten Gelegenheit, neue Themen zu eröffnen,
wenn noch keine Threads vorhanden sind. Weshalb die Aufregung?
@Dr. Heger Schon gut – es sollte eben nur nicht überhand nehmen! In anderen Foren (wobei das hier ja
eigentlich kein Forum im eigentlichen Sinn ist), wie z.B. Kreuts.net, wachen Moderatoren (dort ziemlich
restriktiv) darüber, daß nicht vom Thema abgewichen wird, mit allen Vor- und Nachteilen…
@Kasperschüler: Sie haben ja völlig Recht. Das Armenierthema hat mit dem Ausgangsthema dieses Diskussionsfadens
nichts zu tun. Das ist aber in kreuz.net ziemlich regelmäßig der Fall, daß das Thema die Beiträge
weit abschweifen. Es war mir allerdings die Sache wert, auch auf diesen in Rudolfus’ Beitrag nur als Nebenbemerkung
stehenden Bezug auf das Armenierthema einzugehen. MfG Christoph Heger
@Rudolfus: Zum Armenier-Genozid Erlauben Sie mir zwei Berichtigungen betreffend das Genozid an den Armeniern!
Als ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutsch-Armenischen Gesellschaft und Herausgeber von deren Zeitschrift
Armenisch-Deutsche Korrespondenz bin ich einigermaßen sachkundig. die laizistischen Nationalisten, die
auch mit ihrem nationalistischen Laizismusstaatsgründer Atatürk den Völkermord an den Millionen christlichen
Armeniern in der Türkei zu verantworten haben. Es ist richtig, daß der Völkermord an den Armeniern
von der jungtürkischen Partei zu verantworten ist, die im Grunde den Islam verachtete und mit Recht –
vor allem in personeller Kontinuität – als Vorläufer der nationalistischen Laizisten angesehen werden
muß. Von Kemal Pascha („Atatürk“) ist allerdings nicht bekannt, daß er die Finger mit im Armeniergenozid
1915 ff. gehabt hätte. Das Ignorieren dieses Völkermordes durch Europa veranlaßte Hitler als Reichskanzler
zur Äußerung in Zusammenhang mit dem geplanten Mord an den Juden: „Wer redet heute schon noch von den
Armeniern?“ Von diesem Zitat gilt das italienische Sprichwort: nicht wahr, aber gut erfunden. Adolf Hitler
war zweifellos seit den frühen 1920er Jahren über den Armeniergenozid wohlinformiert. Es ist anzunehmen,
daß dessen Straflosigkeit (bis heute!) ihn in seiner Amoralität bestärkt hat. Ich habe auch von Zeugen
gehört, die Hitler später gehört haben, wie er auf den Genozid Bezug nahm. Das von Ihnen erwähnte
Zitat ist allerdings apokryph, eben gut erfunden. MfG Ch. Heger
@Freinsberg / Die Lehre der katholischen Kirche über die Letzten Dinge In der Topographie des Jenseits
kennen Sie sich bestens aus. Oder sind das nur die Vorstellungen des kleinen Maxi? Himmel, Hölle, Fegefeuer
und die dazugehörigen Eintrittsbedingungen sind die unfehlbare Lehre der Kirche Christi. Die katholische
Lehre sollten Sie als religiös Interessierter in jedem rechtgläubigen katholischen Katechismus finden.
#19 wolfgang e. 13:05:28 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Ledlhuber Sehr wohl weiß ich, was in diversen Pfarren an der Basis gedacht wird. Meine Familie ist
aktiv in das Pfarrgeschehen eingebunden, ich gehe sonntags in die Messe und kenne den Kath. Akademikerverband
sehr gut. Ach so, Sie reden von Berufskatholiken, Laien-Amtskatholiken und „Basis“-Christen. Alles klar.
Mag sein, dass in diesen Kreisen (noch sehr stark von Alt-68ern dominiert) Hw. Schüller und seine Ideen
großes Ansehen genießen. Ich halte es aber für verfehlt, diesen Teil der Katholiken für die Mehrheit
zu halten. Die Zukunft der Kirche liegt woanders. Hw. Schüllers Ideen sehen inzwischen sehr alt aus,
und sie werden mit seiner Generation großteils aussterben. Dass Sie sich für die junge Kirche nicht
interessieren ist schade. Offenbar gehören Sie auch zu den Dinosauriern.
@Leblhuber / Ihr sozialistisch-dekadentes SPÖVP-Österreich und die „Konzilsamtskirche“ der späten 1960er
und 1970er ist nachweislich eine aussterbende Spezies. Das konzilskirchliche und dekadente ORF-SPÖVP-Österreich
muß in jedem Fall der sittlichen Kraft der österreichisch-mohammedanischen Völker unterliegen, die
in Wien und in manchen Städten in den jungen Generation bereits die Mehrheit stellen – ebenso in großen
Teilen Berlins und in anderen deutschen Städten. Selbst Papst Benedikt XVI. hat inzwischen seine Meinung
geändert und erachtet einen EU-Beitritt der Türken als einen wichtigen Beitrag für die Europäer. Auch
bei den türkischen Wahlen haben die christlichen Oberhäupter in der Türkei zur Wahl der islamischen
Konservativen aufgerufen, da diese Gottesfürchtigen allemal besser sind als die laizistischen Nationalisten,
die auch mit ihrem nationalistischen Laizismusstaatsgründer Atatürk den Völkermord an den Millionen
christlichen Armeniern in der Türkei zu verantworten haben. Das Ignorieren dieses Völkermordes durch
Europa veranlaßte Hitler als Reichskanzler zur Äußerung in Zusammenhang mit dem geplanten Mord an den
Juden: „Wer redet heute schon noch von den Armeniern?“
@ Rudolfus In der Topographie des Jenseits kennen Sie sich bestens aus. Oder sind das nur die Vorstellungen
des kleinen Maxi? Zur Mariatroster Erklärung: Die hat nur das allgemeine Moralprinzip in Erinnerung gerufen,
dass letzlich das Gewissensurteil maßgebend ist. Warum das ausgerechnet bei „Humanae vitae“ nicht gelten
sollte, ist mir schleierhaft.
@Rudolfus: Cardinal König ist in öffentlicher Häresie (Erklärung von Maria Trost und Irreleitung eines
ganzen Volkes) verstorben. Cardinal König hatte objektiv gesehen unermeßlich lange Zeit, wieder katholisch
zu werden – von einer Umkehr ist nichts bekannt, sodaß die ewige Verdammnis Cardinal Königs völlig
real gegeben sein könnte. Rudolfus, tut mir leid für Sie, Sie scheinen unheilbar indoktriniert zu sein.
Sie sollten nicht ständig für sich denken lassen. Sie könnten es nämlich auch selber, wenn Sie nur
wollten.
Beschützer Karl Rahner ohne die schützende Hand Kardinal Königs hätte Karl Rahner niemals den Einfluss
ausüben können, den er in der Tat auch ausgeübt hat. Dank seiner Fürsprache bei Johannes XXIII wurde
er gegen den Willen Kardinal Ottavianis und anderer Mitglieder der Kurie zum Konzilsexperten ernannt.
@Wolfgang e.: Das halte ich für Wunschdenken: Die überwiegende Mehrheit der praktizierenden Katholiken
in Österreich denken und wünschen anders. Gerade die jungen Katholiken sind sehr papsttreu. Die Lieberalkatholiken
Österreichs sind eine aussterbende Spezies. Ihre Kinder gehen großteils gar nicht mehr in die Kirche.
Die veröffentlichte Meinung, in der die Liberalkatholiken noch immer das Sagen haben, hinkt dem tatsächlichen
Stand der Dinge enorm hinterher. Er war geachtet als wirtschaftlich recht geschickt agierender Caritas-Präsident.
Danach ging’s immer mehr bergab. Vor allem bei Nicht-Katholiken, würde ich sagen, und hier im besonderen
bei ORF und Co. Ansonsten würde ihn keiner mehr beachten. Nehmen Sie das bitte auch zur Kenntnis. Ich
weiß nicht, in welchen Kirchenkreisen Sie verkehren. Interessiert mich auch nicht. Sehr wohl weiß ich,
was in diversen Pfarren an der Basis gedacht wird. Meine Familie ist aktiv in das Pfarrgeschehen eingebunden,
ich gehe sonntags in die Messe und kenne den Kath. Akademikerverband sehr gut. Also erzählen Sie hier
keine Märchen. Auch Schönborn hat es nicht geschafft, Schüller mundtot zu machen. Seine Reputation
ist ungebrochen.
@Leblhuber / Gottes Rettungsmöglichkeit ist mit der Todesstunde zu Ende. Jemand, der in der bewußten
Häresie oder in sittlicher Todsünde stirbt, der geht ewig verloren. Cardinal König ist in öffentlicher
Häresie (Erklärung von Maria Trost und Irreleitung eines ganzen Volkes) verstorben. Theoretisch kann
der Cardinal aber vor der Todesstunde noch gültig gebeichtet haben. Wahrscheinlich, daß er sein Verbrechen
an der Kirche und an Österreich eingesehen hat, ist es nicht, obwohl nur Gott Cardinal Königs Seelenzustand
in der Todesstunde kennt. Cardinal König hatte objektiv gesehen unermeßlich lange Zeit, wieder katholisch
zu werden – von einer Umkehr ist nichts bekannt, sodaß die ewige Verdammnis Cardinal Königs völlig
real gegeben sein könnte. Gebete für einen verdammten Cardinal wären sinnlos. Wir können aber für
ihn beten, falls er doch durch die Gnade einer guten Sterbestunde doch noch im Fegefeuer gelandet wäre.
Durch seine Zustimmung zur UNO-Schulverhütungserziehung in Österreich hat er ein Verbrechen am katholischen
Volk Österreichs begangen, und müßte selbst bei Rettung seiner Seele in der Todesstunde nun logischerweise
schwere Genugtuungsqualen im Fegefeuer auf lange Zeit erdulden, vielleicht bis zum Welt- und Fegefeuerende.
#12 wolfgang e. 12:28:54 | Mittwoch, 25. Juli 2007
@ Ledlhuber Hw. Schüller spricht das aus, was die überwältigende Mehrheit der Katholiken denkt und
wünscht. Das halte ich für Wunschdenken: Die überwiegende Mehrheit der praktizierenden Katholiken in
Österreich denken und wünschen anders. Gerade die jungen Katholiken sind sehr papsttreu. Die Lieberalkatholiken
Österreichs sind eine aussterbende Spezies. Ihre Kinder gehen großteils gar nicht mehr in die Kirche.
Die veröffentlichte Meinung, in der die Liberalkatholiken noch immer das Sagen haben, hinkt dem tatsächlichen
Stand der Dinge enorm hinterher. Im übrigen ist er immer schon ein besonders geachteter Kleriker gewesen
und er ist es noch immer, auch wenn sein Betätigungsfeld sich verändert hat. Er war geachtet als wirtschaftlich
recht geschickt agierender Caritas-Präsident. Danach ging’s immer mehr bergab. Er genießt in Österreich
besondere Wertschätzung und das nicht nur unter Katholiken. Vor allem bei Nicht-Katholiken, würde ich
sagen, und hier im besonderen bei ORF und Co. Ansonsten würde ihn keiner mehr beachten. Nehmen Sie das
bitte auch zur Kenntnis.
@Rudolfus: Wohl besonders unter den nicht-rechtgläubigen und irrenden Kirchenmitgliedern und unter Nichtkatholiken,
ähnlich wie sein Vorbild Cardinal König, der offiziell in Maria Trost mit den ÖBK-Bischöfen 1968 in
die Irrlehre gefallen ist – und niemals widerrufen hat, bis zur Todesstunde: Wer den katholischen Glauben
zurückweist, der kann nicht die ewige Seligkeit erlangen, sondern geht ins ewige Feuer der Hölle ein.
Gottes Rettungswille auch der Seele Cardinal Königs, der ja eine sehr lange Zeit hatte, über seine Apostasie
nachzudenken, gerät auch da an die Grenze, wo sich ein Cardinal an der Häresie festkrallt. Ihre schrullige
Art finde ich ja ganz sympathisch. Aber Ihr dauerndes Gerede über Irrlehre und das ewige Höllenfeuer
sehe ich doch eher als Ausdruck der Einfalt. Dass Sie dann auch noch Gottes Rettungswillen begrenzen wollen,
ist aber schon nahe der Blasphemie. Der Gott, von dem Sie alles zu wissen glauben, ist Ihre eigene Projektion
und nicht Gott.
Eine andere Theologie? Diese Frage ergibt sich aus dem folgenden Absatz. Wenn dem wirklich so ist, daß
ist römischer Ritus doch nicht gleich römischer Ritus! Er befürchtet, daß Pfarrer die Sakramente zukünftig
in zwei verschiedenen Riten zelebrieren müssen, „die sich nicht nur liturgisch, sondern auch im Verständnis
von Kirche und Gemeinde deutlich unterscheiden“.
@ledlhuber mag ja sein, dass Hw Schüller eine „demokratische“ Mehrheit hinter sich hat – nicht aber das
Lehramt, sh. „Summum Ponitificum“ sowie das jüngste Schreiben der Glaubenskongregation zur Lehre über
die Kirche. Beide Dokumente stellen klar, dass es eine Änderung der Lehre über die Kirche nicht gab.
Von Irrgläubigen, die 40 Jahre lang das Gegenteil verbreiteten, kann man freilich nicht erwarten, dass
sie sofort umkehren, das wird einige Zeit brachen. Wer nicht umkehren kann, möge eine weitere Antikirche
(wie wär’s mit „neukatholisch“?) gründen oder direkt Protestant werden. Katholisch wäre seine Position
jedenfalls nicht.
Leblhuber, ich nehme zur Kenntnis, daß Sie und andere Hw. Schüller toll finden! Bitte nehmen Sie aber
auch das www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html zur Kenntnis! Die Redeweise von Hw. Schüller leistet
einer Hermeutik des II. Vatikanums Vorschub, die vom Lehramt begründeterwesie abgelehnt wird. Es ist
genau diese Hermeutik, die Tradis und Modernisten teilen! (Vielleicht ist dies auch eine Erklärung für
das Phänomen kreuz.net und die starke Bindung, die traditionalistische und modernistische Kreise an dieses
Portal beweisen. Denken Sie mal darüber nach! )
Über Mons. Schüller & der irrlehrende Cardinal König Er genießt in Österreich besondere Wertschätzung
und das nicht nur unter Katholiken. Wohl besonders unter den nicht-rechtgläubigen und irrenden Kirchenmitgliedern
und unter Nichtkatholiken, ähnlich wie sein Vorbild Cardinal König, der offiziell in Maria Trost mit
den ÖBK-Bischöfen 1968 in die Irrlehre gefallen ist – und niemals widerrufen hat, bis zur Todesstunde:
Wer den katholischen Glauben zurückweist, der kann nicht die ewige Seligkeit erlangen, sondern geht ins
ewige Feuer der Hölle ein. Gottes Rettungswille auch der Seele Cardinal Königs, der ja eine sehr lange
Zeit hatte, über seine Apostasie nachzudenken, gerät auch da an die Grenze, wo sich ein Cardinal an
der Häresie festkrallt.
@Pünktchen: Wenn man so Hw. Schüller hört, dann hätte ja das Meßbuch von Paul VI. eine völlig neue
Religion begründet und die Kirche wäre Jahrhunderte lang im Dunkeln getappt, nun aber endlich ans Licht
getreten! Das glaubt er doch selbst nicht! Man müßte sonst an seinem Verstande zweifeln Ja, es wird
langsam heller. Das gibt Hoffnung. Hw. Schüller spricht das aus, was die überwältigende Mehrheit der
Katholiken denkt und wünscht. Im übrigen ist er immer schon ein besonders geachteter Kleriker gewesen
und er ist es noch immer, auch wenn sein Betätigungsfeld sich verändert hat. Er genießt in Österreich
besondere Wertschätzung und das nicht nur unter Katholiken. Pünktchen, nehmen Sie das zur Kenntnis.
Iustus. Danke für Ihren richtigen Hinweis auf die wichtige Ansprache von Papst Benedikt im Dezember 2005.
Ihr Link führt nicht ganz zum Ziel, daher will ich den Text hier www.vatican.va/…_roman-curia_ge.html
erneut verlinken! In der „Hermeneutik des Bruches“ stimmen die Modernisten und die FSSPX-Traditionalisten
tatsächlich überein, nur daß sie den Bruch unterschiedlich bewerten. Es kommt aber darauf an, das II.
Vatikanum im Licht der Tradition zu verstehen und nicht umgekehrt!
Hermeneutik des Bruchs: zwei verschiedene Riten, „die sich nicht nur liturgisch, sondern auch im Verständnis
von Kirche und Gemeinde deutlich unterscheiden“ Ich bin diesen Leuten ja dankbar, dass sie so offen sind.
Diese dargelegte Sichtweise entspricht genau der der Piusbruderschaft. Der Heilige Vater denkt anders: www.vatican.va/…i_spe_20051222_roman
Wenn man so Hw. Schüller hört, dann hätte ja das Meßbuch von Paul VI. eine völlig neue Religion begründet
und die Kirche wäre Jahrhunderte lang im Dunkeln getappt, nun aber endlich ans Licht getreten! Das glaubt
er doch selbst nicht! Man müßte sonst an seinem Verstande zweifeln.