08:50:19 | Donnerstag, 26. Juli 2007
Nicht alles schiefgelaufen + Keine Zeit für den Fernseher + Bloß kein „Ritenstreit“ + Er trampelt und schimpft + Die Kontinuität des lateinischen Ritus

Benedikt XVI. sieht auch das Positive, das nach dem Konzil gewachsen ist.
Nicht alles schiefgelaufenItalien. Nach dem Zweiten Vatikanum sei „nicht alles“ schiefgelaufen. Das
erklärte Papst Benedikt XVI. am Dienstag auf Fragen während eines Treffens mit 400 Priestern der norditalienischen
Diözesen Treviso und Belluno-Feltre. Gestern Mittwoch veröffentlichte das vatikanische Staatssekretariat
den Text des Gesprächs. Dem Heiligen Vater ist es „sehr wichtig“ auch das Positive zu sehen, das nach
dem Konzil gewachsen sei: liturgische Erneuerung, Synoden, Pfarreistrukturen, Zusammenarbeit, neue Verantwortung
der Laien, neu geteilte, interkulturelle und interkontinentale Verantwortung, Erfahrung der Katholizität
der Kirche.
Keine Zeit für den FernseherVatikan. Der Papst trägt auch im Apostolischen Palast stets
weiße Kleidung. Das erklärte sein Privatsekretär Prälat Georg Gänswein vor dem Magazin der ‘Süddeutschen
Zeitung’. Zwischen den Bewohnern der päpstlichen Gemächer im Vatikan – der Heilige Vater, seine beiden
Privatsekretäre und vier weibliche Mitglieder eines Säkularinstitutes – habe sich schnell eine sehr
herzliche familiäre Atmosphäre entwickelt. Für gemeinsame Fernsehabende bleibe aber nicht viel Zeit.
Bloß kein „Ritenstreit“Deutschland. Der Apostolische Administrator der Erzdiözese München und Freising,
Friedrich Kardinal Wetter, predigte bei seiner jährlichen Gedächtnismesse für seinen Vorgänger Julius
Kardinal Döpfner († 1976) am 24. Juli über das Motu Proprio. Es sei unangebracht und überflüssig,
jetzt einen Ritenstreit zu beginnen. Kardinal Wetter verglich sogar die Liturgiereform der 60er Jahre
mit der Kodifizierung des uralten Römischen Meßbuches nach dem Konzil von Trient (1545-1563). Das Motu
Proprio habe angeblich bei manchen Unsicherheit ausgelöst, als ob die Kirche wieder zur „Form des Tridentinums“
zurückkehren solle: „Das stimmt nicht.“ Ferner würdigte Kardinal Wetter den liberalen Kardinal Döpfner,
seine Person, sein Wirken und seinen Anteil am Pastoralkonzil.
Er trampelt und schimpftVenezuela. Der
venezolanische Präsident Hugo Chavez hat den Erzbischof von Honduras, Oscar Rodriguez Maradiaga (64),
als „imperialistischen Clown“ beschimpft. Der Kardinal hatte den Regierungsstil des umstrittenen Präsidenten
kritisiert und gesagt: „Chavez denkt, er sei Gott und könne auf anderen Menschen herumtrampeln.“
Die
Kontinuität des lateinischen Ritus„Am Samstag, dem 15. September um 10.00 Uhr, dem Fest Unserer Lieben
Frau der Schmerzen, werde ich am Hochaltar der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis die Außerordentliche
Form der Messe zelebrieren. Auf diese Weise möchte ich gemeinsam mit euch allen, liebe Gläubige, eine
definitive Zustimmung zu den Wünschen von Papst Benedikt XVI geben und die Kontinuität des lateinischen
Ritus des Heiligen Opfers der Messe unterstreichen. Bei dieser Gelegenheit werden wir unsere Gebete zusammen
mit dem Obersten Pontifex durch die selige Gottesmutter zu dem ewigen Vater des Erbarmens erheben im Hinblick
auf eine wirksame Versöhnung unter den Katholiken. So hoffen wir als Kirche Christi der göttlichen Majestät
mit der Hilfe Gottes einen würdigen Gottesdienst darzubringen zum Lob und Ruhm seines Namens und zum
Segen für die ganze Heilige Kirche.“
Bischof Robert Finn von Kansas City-Saint Joseph im US-Bundesstaat
Missouri in einer Erklärung an die Gäubigen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
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#8
Benedikt 20:11:02 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#7
Rudolfus 12:49:37 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#6
Hacki 12:43:08 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#5
Rudolfus 12:34:24 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#4
Hacki 12:32:31 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#3
Rudolfus 12:19:28 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#2
Hacki 12:11:19 | Donnerstag, 26. Juli 2007
#1
Bruder Theophil 09:39:14 | Donnerstag, 26. Juli 2007