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Donnerstag, 26. Juli 2007 17:40
Eine Frechheit
Kürzlich hat der Wiener Arzt Tamás Csáky-Pallavicini die Apotheken der Barmherzigen Brüder in Österreich scharf angegriffen. Jetzt hat der Orden dem Arzt geantwortet. Von Frater Paulus Kohler.
Heute vergiften unzählige Frauen ihren Körper mit hormonellen - sogenannten - Verhütungsmitteln, die auch frühabtreiben.
Heute vergiften unzählige Frauen ihren Körper mit hormonellen – sogenannten – Verhütungsmitteln, die auch frühabtreiben.
(kreuz.net) Wir, die Barmherzigen Brüder, versuchen mit unseren fast 7.000 Mitarbeitern in unserer Ordensprovinz fast 800.000 Patienten im Jahr zu betreuen.

Wir bemühen uns, die barmherzige Liebe Christi in der Liebe zum Mitmenschen darzustellen.

Es ist eine Frechheit, wenn Sie, Herr Csáky-Pallavicini, in einem offenen Brief Lügen über uns Barmherzige Brüder verbreiten.

Wie Sie wissen, war es vor fünf oder sechs Jahren, wo wir stundenlang sowohl telefonisch als auch persönlich miteinander dieses Thema „Pille danach“ besprochen haben.

Zu dieser Zeit war uns nicht bekannt, daß dieses Medikament in unseren Apotheken vorhanden war. Sie wissen ganz genau, daß dieses Medikament in unseren Apotheken seither weder lagernd ist noch abgegeben wurde.

Ich ersuche Sie, mit solchen Lügenverbreitungen aufzuhören.

Wenn Sie von einem skandalösen Ethikkodex für die Ordenswerke der Barmherzigen Brüder sprechen, dann lesen Sie diesen Kodex einmal ganz genau durch. Sagen Sie uns dann, was daran skandalös wäre.

Wir haben den Ethikkodex vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz überarbeitet. Es wurden damals drei oder vier Stellen abgeändert.

Jene Personen, die das Schreiben von Dr. Csáky-Pallavicini erhalten haben, in welchem von dem angeblich skandalösen Ethikkodex gesprochen wird, möchte ich ersuchen, ihn zu lesen und selber zu beurteilen.

Sie können sich dann selber ein Bild davon machen, welchen Geistes Kind Dr. Csaky-Pallavicini ist.

Ich bitte Sie nochmals, Herr Pallavicini, solche Lügenverbreitungen zu unterlassen.


Fr. Paulus Kohler ist Mitglied der Provinzleitung der Barmherzigen Brüder in Österreich.

© Titelbild: Alexander Kurashev, Creative Commons Lizenz
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 37 Lesermeinungen:
Samstag, 28. Juli 2007 16:27
Benedikt: @ Sirilo
Uups, falsches Wort .

@ methusalix
Danke dür die Information.
Samstag, 28. Juli 2007 11:07
methusalix †: Wie kommen Sie auf diesen Schwachsinn?
Benedikt: @ PhilomenaWolkenstein

Und: Ein Zusammenhang besteht dahingehend, dass ein Apotheker kaum gezwungen werden kann, ein Medikament von dem er nichts hält zu verschreiben.


Selbstverständlich ist der Apotheker gesetzlich verpflichtet jedes Medikament abzugeben, für das ihm ein gültiges Rezept vorgelegt wird.

Die Therapieverantwortung hat immer noch der Arzt und wenn der Apotheker sich tatsächlich weigert ein legales Rezept einzulösen, passiert folgendes (in Deutschland und Österreich).

Das Regierungspräsidium oder die Bezirkshauptmannschaft stellen den Apotheker zur Rede.

War die nicht-Einlösung des Rezepts ein einmaliger Vorgang aus Versehen oder Unwissenheit oder Fahrlässigkeit, wird ein Verweis erteilt.

War das nicht so, bekommt der Apotheker einen Aufpasser zur Seite gestellt, der weisungsberechtigt ist.

Weigert sich der Apotheker immer noch, legale Rezepte einzulösen, fliegt er aus seiner eigenen Apotheke und ein Verwalter wird eingesetzt, bis die Apothekenlizenz neu vergeben ist.
Freitag, 27. Juli 2007 19:21
Sirilo: @Benedikt
Nicht der Apotheker verschreibt Medikamente, sondern der Arzt!
Freitag, 27. Juli 2007 18:18
juergen: Hin zu Gott
Niemand kommt zu Gott außer durch die Kirche.
Da gab es mal einen Herrn, der mit einer Gruppe von Männern durch die Gegend gelatscht ist und der sagte: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh 14,6)

Aber vermutlich hat der sich geirrt, denn er kannte ja die Rudolfsche Kirche (daher auch die Abkürzung „rk“) noch nicht.
Freitag, 27. Juli 2007 18:08
Benedikt: @ PhilomenaWolkenstein
Was Kontrazeptiva mit Contergan zu tun haben, können wahrscheinlich nicht mal Sie erklären.

Dumm nur, dass Sie gar nicht von Kontrazeptiva im Besonderen, sondern von allen rezeptpflichtigen Medikamenten gesprochen haben.

Und: Ein Zusammenhang besteht dahingehend, dass ein Apotheker kaum gezwungen werden kann, ein Medikament von dem er nichts hält zu verschreiben.
Freitag, 27. Juli 2007 18:05
matt2 †: Sollen sich die Homoficker ihre Kondome eben auf der Bahnhofstoilette abdrücken…
es soll doch alles an seinem Ort bleiben.
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