Mit dem Verlassen der Altäre und der Einrichtung volkszentrierter Mahltische hat die Kirche dem lieben Gott und ihrer Tradition den Rücken zugekehrt. Pressesplitter zur Alten Messe.
Alte Messe bei der Petrusbruderschaft in Frankreich
Konzilsverdrehung
„Ich würde keine Messe mit dem Rücken zur Gemeinde feiern, das gehört auch nicht
zur Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Pfarrer Ulrich Franke der Gemeinde St. Agatha in Dorsten
in einem Artikel der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 9. Juli über die Freigabe der Alten Messe.
Den Rücken zum Kirchenvolk?
„Zwar scheint der tridentinische Ritus in Duisburg keine allzu großen
Fans zu haben, dennoch wehren sich die Pfarrer Duisburgs gegen Polemisierung. Dem Kirchenvolk den Rücken
zuwenden? »Man könnte ja auch sagen, daß sich der Priester in die Gemeinde einreiht und in die gleiche
Richtung wie das Kirchenvolk betet«, sagt Roland Winkelmann, der derzeit Pfarrer Ludger Schepers in der
Großpfarrei St. Judas Thaddäus vertritt.“
Aus der Lokalzeitung ‘Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung’
vom 11. Juli.
Panik!
ECHO: „Und Sie werden der Gemeinde nicht den Rücken zukehren?“
Herd: „Um Gottes
Willen, nein!“
Hw. Hermann-Josef Herd, Pfarrer der Gemeinde Sankt Peter, Heppenheim, in der Tageszeitung
‘Darmstädter Echo’ vom 14. Juli zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
Auf der ganzen Welt feierten Priester das Motu Proprio
Messe als Tor zur „modernen
Zeit“
„Diese Liturgie, 1970 von Paul VI. – für etliche Katholiken handstreichartig – in Kraft gesetzt,
wurde so zum Symbol für die Öffnung der katholischen Kirche, welche das Tor zur modernen Zeit aufstoßen
wollte.“
Thomas Krazeisen in der ‘Eßlinger Zeitung’ vom 9. Juli.
Verweltlichte Kirche
„Denn die Reformer
des Zweiten Vatikanums ahnten nicht, welche Folgen ihre Beschlüsse zeitigen würden. Die Absicht, einem
»modernen« Zeitgeist entgegenzukommen, hat schließlich dazu geführt, daß die Kirche sich immer mehr
verweltlicht hat.“
Michael Kluger, Kulturredaktor der ‘Frankfurter Neuen Presse’, in der Tageszeitung
‘Rhein Main’ vom 9. Juli.
Neue Messe – neue Theologie
„Der Salzburger Liturgiewissenschafter Rudolf
Pacik weist allerdings darauf hin, daß der Papst weder im Motu Proprio noch in seinem ausführlichen
Begleitschreiben darauf eingehe, daß hinter den beiden Meßformen unterschiedliche theologische Positionen
stehen. Papst Paul VI. habe 1970 die Einführung der neuen Liturgie ausdrücklich mit der Lehre des Konzils
über die Kirche und ihre Liturgie begründet.“
Aus einem Artikel der Linzer ‘Kirchenzeitung’ vom 11.
Juli.
Erstkommunuion im überlieferten Ritus, Darstellung aus Frankreich
Eine Prophezeiung
„Die durch das Zweite Vatikanische Konzil angestoßene Liturgiereform in der
katholischen Kirche war ein Jahrhundertereignis. Das unlängst ergangene Dekret Benedikts XVI., ein sogenanntes
‘Motu Proprio’, mit dem der Papst die Feier der ‘alten’ Messe nach dem Missale von 1962 freigibt, gehört
demgegenüber zu einem Nachhutgefecht, allerdings zu einem mit einer jahrzehntelangen Vorgeschichte.“
Ulrich Ruh in der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ vom 11. Juli.
Sofort und mit Begeisterung
„Im Jahre 1969
hat der Diener Gottes Papst Paul VI. im Auftrag des Zweiten Vatikanischen Konzils einen neuen Meßritus
für den lateinischen Teil der Katholischen Kirche verbindlich eingeführt. Bei uns im Stift Heiligenkreuz
wurde damals sofort und mit Freude auf diesen neuen Meßritus umgestellt, und wir erleben diesen nachkonziliaren
Ritus als etwas, das wirklich dem eucharistischen Mysterium, dem Opfer Christi gerecht wird. Die am 7.
Juli 2007 von Papst Benedikt XVI. gegebene Erlaubnis, den vorkonziliaren sogenannten tridentinischen Ritus
als ‘außerordentliche Form’ zu verwenden, berührt uns in Heiligenkreuz daher nicht, denn wir pflegen
und lieben die ‘ordentliche Form’ der römischen Liturgie.“
Mitteilung des bekannten Zisterzienserstiftes
Heiligenkreuz im Wienerwald.
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48 Lesermeinungen
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matt2 Das Spiel gibt es in der Tat, allerdings wenig liturgisch und sehr verweltlicht, in dem Kinder den
„Kaiser“ fragen wie weit sie reisen dürfen: Der „Kaiser“ steht mit zugehaltenen Augen und dem Gesicht
zur Wand mit dem Rücken zu den anderen Spielern. Die Reise der Spieler muss leise vonstatten gehen und
niemand darf vom Kaiser bei einer Reisebewegung entdeckt werden. Wenn er, der Kaiser, beim Herumdrehen
einen Spieler entdeckt der sich bewegt, darf der Kaiser diesen, es kann auch ein Inquisitor sein, gnadenlos
zurückweisen. Die ganze Reise des betroffenen war bis dahin umsonst. Warum hat er sich auch den Fährnissen
der Reise ausgesetzt?
Alle gemeinsam Gott zugewand… …und nicht „den Rücken der Gemeinde zugewand“, wie es immer so schön
falsch heist. Es ist erschreckend, wie viele Geistliche es nicht vermögen zu verstehen, was den Inhalt
der Alten Messe eigentlich ausmacht; statt dessen ergehen sie sich in pseudodemokratischen Gelaber, ja,
halten wohl den Gottesdienst für einen Humanistenkult plus Ringelpitz mit anfassen. Wen wunderts, auch
des Latein und Altgriechischen sind sie kaum noch mächtig.
@ Ansbach.Dragoner Wie wäre wohl der Hl. Pfarrer von Ars mit intriganten Gschaftlhuberräten umgegangen
wenn sie Ihm gesagt hätten er soll nicht so viel von Buße und Hölle predigen ? Ich glaube er hätte
zur Peitsche gegriffen ! Warum hätte er das tun sollen? Was hätte es ihm gebracht? Was hätte es den
Ausgepeitschten gebracht? Etwa Einsicht? Der Hl. Pfarrer von Ars hätte den Betreffenden wohl eher die
Notwendigkeit solcher Predigten erklärt. Damit wäre mehr erreicht gewesen.
Gibts da nicht so ein Spiel (mir fällt gerade der Name nicht ein) da steht einer mit dem Rücken zu den
anderen und die versuchen zu ihm aufzurücken, aber wenn er sich umdreht, dann müssen sie stillstehen,
sonst sind sie ausgeschieden. Wer ganz herankommt ist ein Gewinner. Das könnte man in der Alten Messe
auch spielen. Wenn einer ganz nach vorne kommt kriegt er eine Hostie, wenn er erwischt wird, dann kriegt
er eben keine.
Benedikt Ich denke dass die Leute angreifbare einschätzbare Persönlichkeiten mit einer klaren Linie
im Gegensatz zum „Diplomaten“ bevorzugen wobei leider die menschliche Tugend der Güte und der Kompromissbereitschaft
seitens einer „allwissenden“ Rätegemeinschaft die ein Priester als Oberhaupt und Verantwortlicher zu
führen hat oft ein Rohrkrepierer ist, da dies oft als Schwäche oder gar als Linienlosigkeit interpretiert
wird, dh man hat immer Freunde und auch Feinde zugleich, weshalb derjenige der um jeden Preis um des lieben
Friedens willen keine Feinde haben will meiner Meinung nach der falsche Mann am falschen Ort ist, was
nicht heißt dass man welche unnötig vor den Kopf stossen muß.
@ VirFortis Ich wohne in einem kleinen Kuhdorf und glauben Sie mit, der Riss der gerne als „Konservativ“
vs „Modern“ dargestellt wird zieht sich nicht nur durch die Diözesanebene sondern hinab bis in die Kleingemeinden
Genau. Und dort existiert er völlig unabhängig davon, ob es einen PGR gibt oder nicht, oder? Den Streiterein
muss sich der Pfarrer so oder so stellen. Ungeeignet ist für mich deshalb derjenige der sein Agieren
nach positiven oder negativen Feedback ausrichtet Natürlich soll man nicht nach Applaus heischen. Das
kann aber nicht bedeuten, dass man praktisch in Fundamentalopposition zur Gemeinde tritt. Diese führt
zu gar nichts, sondern radikalisiert das ganze sogar noch weiter. Der Pfarrer muss in der Lage sein, seine
Position für die Gemeindemitglieder verständlich zu machen, und er muss auch auf die Gemeinde eingehen
können, natürlich ohne von seinen Prinzipien abzuweichen. Nur dann hat er die Chance, etwas wirklich
zu bewegen. Ansonsten folgt er dem Pfad: Hauptsache ICH bin gerecht. Das kann es auch nicht sein, jedenfalls
nicht für einen Pfarrer. @ Montfalcone Sicher, wenn jemand ausgegrenzt wird, weil er OD Mitglied ist,
dann ist das für einen Christen disqualifizierend. Das darf so nicht sein.
Wie wär wohl der Pfarrer von Ars mit intriganten Gschaftlhuberräten umgegangen wenn sie Ihm gesagt hätten
er soll nicht so viel von Buße und Hölle predigen ? Ich glaube er hätte zur Peitsche gegriffen !
@Benedikt Andererseits wird ein Prister in die Rolle des Politikers gedrängt der auf verschiedene Parteien
und Strömungen Rücksicht nehmen muß wobei die meisten Versuchen mit Kompromissen um des lieben Friedens
willen es jedem Recht zu machen da man sonst angefeindet werden könnte und ein schweres Los hätte. Ich
wohne in einem kleinen Kuhdorf und glauben Sie mit, der Riss der gerne als „Konservativ“ vs „Modern“ dargestellt
wird zieht sich nicht nur durch die Diözesanebene sondern hinab bis in die Kleingemeinden. Ein Priester
soll geschützt, unabhängig und frei von Druck oder zwang sein Amt nach seinem Gewissen erfüllen können
soll ohne Druck. Ungeeignet ist für mich deshalb derjenige der sein Agieren nach positiven oder negativen
Feedback ausrichtet
@Benedikt: VirFortis ging es ausdrücklich um die Intoleranz gegenüber einem Pfarrer, der dem Werk angehört
und der deswegen (!) von den Gemeindefunktionären abgestraft werden soll. Intoleranter geht es wirklich
nicht mehr, absurder auch noch. Pseudodemokratische Ornamentiken der Gemeinde, die nicht nur theologischer,
sondern auch organisationstheoretischer Unsinn sind, sind allerdings – wie schön und richtig von VirFortis
formuliert – sowieso ein falscher Weg, und die Beschreibung der empirisch besonders unerfreulichen Aktivisten,
die in derartigen Gremien tendenziell tätig sind, ist auch korrekt.
@Protestant / „Kirchengemeinderäte“ „Außerdem ist bekannt, dass der röm.-kath.Pfarrer bei uns dem Opus
Dei angehört…d.h. die meisten Pfarrgemeinderäte und KV’s machen nicht mehr weiter und er steht im
Regen!“ Diese Räte und alle anderen Laienfunktionärsgremien sind ohnehin eine unnötige Einrichtung
für jede Pfarrgemeinde und funken dem Pfarrer – dem Gemeindepriester – nur unnötig dazwischen. Es ist
ein Segen, wenn sie von alleine schweigen.
@ VirFortis Pfarrgemeinderat hin oder her – ohne Helfer kommt ein Pfarrer in seiner Pfarrei nicht zurecht.
Ich kenne natürlich die Situation in der Pfarrei der Angetrauten unseres Protestanten hier nicht (und
seine Einschätzung würde ich erfahrungsgemäß nicht unbedingt teilen, wenn ich den Sachverhalt kennen
würde), aber ein Pfarrer, der alle vor den Kopf stößt und nicht in der Lage ist, mit seinen Pfarrkindern
zu reden, der – mal ganz allgemein gesagt – ist für ein solches Amt nicht geeignet. Da gibt es noch andere
Positionen, die man als Priester besetzen kann.
@VirFortis: Bravo! Jaja … das nenn ich Toleranz. Ich bete übrigens dafür dass es bald keine Pfarrgemeindesowjets
mehr gibt. Das Laientum der obergescheiten Profilierungsneurotiker hat schon genug Schaden angerichtet !
Das könnte ich nicht besser sagen… (was nicht heißen soll, daß ich etwas besser sagen könnte als
Sie oder sonst jemand, nur, daß es wirklich hervorragend formuliert ist.)
@ virFortis: Luther und die Liturgie Es ist leider Fakt, daß es in manchen ev-landeskirchlichen Gemeinden
Gottesdienste gibt, bei denen sich mir die Nackenhaare streuben würden. Aber genauso gibt es das auf
römisch-katholischer Seite. Und neben der Liturgie ist es auch immer (!) eine Frage, wie der Priester/Pfarrer
sie feiert. Was den „abgefallenen Mönch“ Luther betrifft, irren Sie sich ein wenig, denn wenn ich mich
nicht täusche, war er zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seiner Thesen kein Augustiner-Chorherr mehr.
Ansonsten empfehle ich mal dem einen oder anderen hier sich „Die deutsche Messe“ von Dr. Martin Luther
zu Gemüte zu führen. samurai
Lieber Protestant, es geht nicht um eine Sprache an sich, als Selbstzweck. Aber für uns Katholiken ist
mit der lat. Sprache eine großartige liturgisch-kirchenmusikalische-sakrale Kultur des Heiligen verbunden,
die in einer über Jahrhunderte gewachsenen Tradition den göttlichen Kult entscheidend geprägt hat.
In den letzten 40 Jahren ist in der kath. Kirche diese ehrwürdige Erscheinungsform der abendländisch-römischen
Liturgie völlig an den Rand gedrängt worden, weil viele ihrer Spezifika (Latein, Choral etc.), die auch
im usus recentior formal alle ihren Platz haben, in der Praxis von allzu modernsierungswütigen Klerikern
vor Ort „abgeschafft“ worden sind, obwohl das Konzil und auch das Lehramt dies nie in dem Maße gewollt
hat. Es geht in der kath. Kirche ja nicht darum, diese großartige Tradition als die einzige Form von
Liturgie zu etablieren, sondern sie als ganz normale Erscheinungsform der Liturgie zu besitzen, die nicht
den Geruch des Anormalen oder gar Unanständigen besitzt. Eine „Technomesse“ z. B. ist für mich ein gewaltiger
Kulturverfall, der Einbruch des Profanen in den Hl. Raum. Außerhalb der Kirche habe ich nichts dagegen,
aber in der Liturgie würde mich dies sehr stören, wenn ich es erleben müsste, was ich aber nicht vorhabe.
Anstelle dieses Gekeifes und Gezänkes hier lernen Sie doch mal exemplarisch unsere große Tradition kennen:
Allegri Miserere www.youtube.com/watch?v=mwcizDEKXEI. Vielleicht spüren Sie, wie die Musik die Seele
gleichsam hin zu Gott erhebt, zum erhabenen Urgrund allen Seins, dem Schöpfer des Alls.
@Protestant „Außerdem ist bekannt, dass der röm.-kath.Pfarrer bei uns dem Opus Dei angehört…d.h.
die meisten Pfarrgemeinderäte und KV’s machen nicht mehr weiter und er steht im Regen!“ Jaja … das
nenn ich Toleranz. Ich bete übrigens dafür dass es bald keine Pfarrgemeindesowjets mehr gibt. Das Laientum
der obergescheiten Profilierungsneurotiker hat schon genug Schaden angerichtet !
@benedikt …dann lebe ich halt in einer solcher Pfarrei(oder zumindest meine Frau)… In einer solchen
Situation habe ich unseren röm.-kath. Pfarrer noch nie erlebt!Der hat mir nur einmal versucht ein Heftchen
vom Bischof zuzustecken…davon bin ich dann allerdings noch evangelischer geworden… Außerdem ist bekannt,
dass der röm.-kath.Pfarrer bei uns dem Opus Dei angehört…d.h. die meisten Pfarrgemeinderäte und KV’s
machen nicht mehr weiter und er steht im Regen! Die Taufe unseres Sohnes wird in einer anderen Pfarrei
stattfinden, da sich der hiesige Opus-Dei-Pfarrer geweigert hat uns Samstags eine Kirche zur Verfüugng
zu stellen! Der wird hier noch seinen Spaß,bekommen, den er haben will“!
@Protestant Ihren Club als „Kirche“ zu bezeichnen ist Ihnen natürlich unbenommen was aber nicht heißt
dass es auch „Kirche“ im übertragenen Sinne ist, ganausowenig wie die Aldi Kassiererin zur Königen von
England wird wenn sie sich selbst als solche bezeichnet…
@ Protestant Der Handschlag des Pfarrers oder Priesters-wie es bei Protestanten, Altkatholiken und Anglikanern
üblich ist, fehlt leider i.d.R. bei der röm.kath. Kirche!Dies baut eine zusätzlich Distanz auf! Sie
müssen wohl in einer ziemlich merkwürdigen Pfarrei leben. In allen Pfarreien, die ich bisher erlebte
war das anschließende Stelldichein auf dem Kirchplatz Standard und mit dem Ortskaplan/ -pfarrer mal auf
einen Kaffee in die Stadt zu gehen ist fast schon „lästig“, weil die derart viele Leute kennen. In der
Distanz lebt nur, wer diese selber aufbaut. Das kann keiner auf irgendwelche konfessionellen Mentalitäten
schieben.
…ich brech ins Essen… So einen Schwachsinn hab ich selten gelesen! Wir sind Kirche-und ich werde mir
das Recht heruasnehmen-meine Kirche als das zu bezeichnen, was es auch ist-nämlich Kirche!Und wenn sie
sich auf den Kopf stellen und mit dem Hintern Mücken fangen…!
Lieber Protestant, Dass Ihnen Klatschen lieber ist, als „irgendein Sermon“ ist nur zu verständlich. Allein
darum geht es nicht. Es geht in der Kirche nie darum, was den Menschen lieber ist. Klatschen findet sich
in vielen archaischen Riten in irgendeiner Form. Im Christentum wird die Lüge des archaischen Ritus offenbart
und dessen Gewalt in ein Schuldbekenntnis gewandelt. Die christliche Gemeinde ist eher eine Klagemeute
als eine Jagdmeute (Canetti). Dass wir lieber rockige Liedchen singen, schunkeln und tanzen wie die Pfingstler,
sieht man ja an derem Zulauf. Aber das ist nicht die rechte Anbetung des menschgewordenen Logos. Das müssen
sie einsehen.
Als Protestant ist man Mitglied eines weltlich humanistisch orientierten Religiositätssclubs eines abgefallenen
Mönches (Kirche trifft ja wohl nicht zu) mit Wohlfahtscharakter und steht somit einer mystischen in die
Tiefe gehenden Spiritualität die die Vereinigung mit Gott im Rahmen der Kommunion unterstreicht mit Achselzucken
gegenüber. Wo Gott aber fehlt werden klarerweise die profanen menschelnden weltlichen Dinge wie Zusammenkunft,
Event, etc wichtig.
@bernd stromberg Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen! Ich bin Kritik durchaus gewöhnt, und sehe
dies als etwas selbstverständliches an! Natürlich bin ich für Vielfalt!Von mir aus kann jeder den Gottesdienst
seiner Wahl besuchen! Nur ist mir aufgefallen, dass bei den meisten Anhängern der traditionellen Messe
diese Toleranz anderen Gottesdienstformen gegenüber nicht vorhanden ist! Natürlich singe ich auch das
„Laudate omnes gentes“,l genauso würde ich aber auch einen Choral oder Kanon auf englisch, schedisch
oder suaheli singen! Hauptsache-Jesus Christus zu Ehren! Dies steht doch im Mittelpunkt, nicht die Sprache!
Lieber Protestant, der von Ihnen hier gepflegte Ton ist in diesem Forum bei vielen leider üblich, aber
dennoch sollten Sie sich mäßigen und vor dem Schreiben einmal nachdenken. Es wird niemand von Ihnen
verlangen, eine Messe im ritus antiquior zu besuchen. Warum sollten Sie dies als Protestant auch? Aber
Sie sollten sich nicht so despektierlich darüber äußern. Es betrifft Sie doch gar nicht. Und dass es
Menschen gibt, denen dies sehr zusagt, sollten Sie akzeptieren, auch wenn Sie dies nicht verstehen können.
Wenn Menschen nur das zulassen wollten, was Sie selbst verstehen würden, wäre die Welt sehr einseitig
und steril. Wenn Sie keinen Sensus für Latein haben, so ist das sehr schade, aber kein Beinbruch. Nur
sollten Sie nicht von sich selbst auf andere schließen. Wie würden Sie reagieren, wenn ich mich so despektierlich
über einen protest. Gottesdienst äußern würden? Ich persönlich schätze sehr die protest. Kirchen-
und Orgelmusik, die so viele herrliche Blüten trägt. Genauso liebe ich den lat. gregorianischen Choral
etc. So wie für Ihre Tradition das Gemeindelied eine große Bedeutung hat, so für uns Katholiken der
Choral, die Vokalpolyphonie etc. Und die lat. Liturgie gehört zur kath. Identität und Tradition einfach
dazu. Das heißt ja nicht, dass die Volkssprache abgeschafft werden soll. Sorry, wenn ich das so sage,
aber Sie haben das gleiche verletztende (und etwas beschränkte – sorry!) Gehabe wie ein Hardcoretradi.
Schreiben Sie deshalb auf dieser Seite?
@ Protestant: Zustimmung !!! Hallo Protestant, ich bin keineswegs gegen die „Alte Messe“, und ich bin
der Meinung, daß – vorausgesetzt, daß Interesse ist (siehe Muto Proprio) de facto vorhanden, die „Alte
Liturgie“ auch z.B. einmal am Sonntag zelebriert werden dürfte, warum auch nicht. Was mich hingegen stört,
ist, mit welcher absoluten Hartnäckigkeit hier und auf anderen Traditionalistenseiten im www immer wieder
versucht wird, die Liturgieform, die erst im 16.Jahrhundert entstand als die „Liturgie aller Zeiten“ darzustellen.
Wenn ich alleine manche Artikel auf +.net lese, merke ich , daß es nicht darum geht, auch (!) die Missa
Tridentina anzuerkennen, sondern ausschliesslich! Und- das stimmt – dabei werde ich nicht mitmachen. samurai
@rden sie deutsch,lassen sie den lateinischen Kauderwelsch Ja, ich bin für lebendigen Gottesdienst und
keine Einschlaf- und Vergraulvorstellungen der häretischen Abweich-Piusse, wie sie ja jetzt wieder eingeführt
werden sollen! Mir ist klatschen alle Mal lieber als irgendein lateinischer Sermon, den kein Mensch versteht!
@Protestant dass Sie als Protestant lieber Messen im Stil von Sparvereinsauszahlungen oder Pateiversammlungen
mit anschließendem Brunch und Sektumtrunk „feiern“ ist schon klar. Idealerweise natürlich gepaart mit
einer ins Mark gehenden Predigt über die 3tte Welt, die Energieknappheit, den Klimawandel oder für mehr
soziale Wärme wobei man gegenseitig Händchen hält, tanzt und schunkelt !
Klarstellung! Um eins ganz klar darzustellen-selbst die „Neue Messe“ emfpinde ich immer noch als zu unpersönlich.
Die Zelebranten kommen zu einer separaten Tür rein und verlassen nach dem Gottesdienst die Kirche durch
dieselbe wieder! Wo bleibt der Kontakt mit den Gläubigen? Der Handschlag des Pfarrers oder Priesters-wie
es bei Protestanten, Altkatholiken und Anglikanern üblich ist, fehlt leider i.d.R. bei der röm.kath.
Kirche!Dies baut eine zusätzlich Distanz auf! Und jetzt soll wieder eine Liturgie verwendet werden, die
kein Mensch versteht, und womöglich der Prietser der Gemeinde den Rücken zukehrt! Da bleibe ich lieber
zu hause und spiele mit meinen Kindern!
@Tilly Es geht hierin um die schroffe Verweigerung des Paderborner Erzbischofs bezüglich der Meßfeier
im Vorkonziliaren Ritus.Es handelte sich immerhin um 350 Personen die eine entsprechende Petition vorbrachten.
Ein Rekurs der betreffenden in Rom brachte keinen Erfolg. Wenn es nicht erlaub ist, warum steht dann auf
der Seite der CM: Hl. Messe im klassischen römischen Ritus in der Kapelle „Hl. Kreuz“ der CM Bundeszentrale:
täglich 7.00 Uhr Mittwochs 17.00 mit anschließender Anbetung Sonntags 10.00 feierliches Hochamt Lippstädter
Str. 42 59329 Liesborn Machen die das also nach dem Motto: Ebal ob offiziell erlaubt oder nicht – wir
machen was wir wollen?
@ Juhuben ein Event mit afrikanischen Trommeln oder was noch schlimmer ist mit elektronischer Musik hat
es einfach nicht gegeben Die Orgel galt auch mal als heidnisch und später plötzlich als sakral. Sie
stammt aus dem profanen Bereich der abendländischen Kultur. Warum soll dann das Christentum in anderen
Regionen der Welt nicht auch deren Musikinstrumente übernehmen? Nach Ihrer Argumentation hätte die Orgel
niemals in die Liturgie Einzug halten dürfen, und klassische Orchester schon gar nicht.
Benedikt. nur teilweise richtig ich gebe Ihnen insofern Recht, als auch bei der Feier des alten Ritus
nicht immer alles einwandfrei vor sich ging. Auch wäre es verlogen, zu behaupten, niemals eine würdige
Feier im NOM erlebt zu haben. Manchmal war es dank der Musik Mozarts, Haydn oder Schubert, dass der Mangel
ausgeglichen wurde. Solche Missbräuche wie bei der Feier des NOM habe ich allerdings bei der Feier nach
dem alten Ritus nie erlebt. Manchmal war die Feier einfach langweilig aber ein Event mit afrikanischen
Trommeln oder was noch schlimmer ist mit elektronischer Musik hat es einfach nicht gegeben
@otty erst ab dem 14.9. ist das Motu proprio in geltung nach dem noch immer geltenden indult von 1984
handelt der erzbischof korrekt Falsch. Der Papst hat die Bischoefen aufgefordert, die Erlaubnis zur alten
Messe grosszuegig zu erteilen. Dieser Erzbischof missachtet sowohl Absicht als Wortlaut des Indults.
@ Juhuben Cantuja Der Hang zur Banalität ist in der Regel ein Ausbildungsproblem. Bei einem Zelebranten,
der etwas von Liturgie versteht ist ein solcher Hang jedenfalls nicht feststellbar. Im Prinzip ist das
auch nicht anders als der „Leier“-Vorwurf gegenüber dem alten Ritus (=der außerordentlichen Form).
@ Typ Wenn Hr. Pacik glaubt, dass sich die theologische Position eines Priesters ändert, weil er sich
ein altes Missale kauft, dann kann er das meinetwegen vertreten, ich halte das schlicht und einfach für
Unsinn. Wenn das Motu Proprio landauf laundab Annahme findet, dann wird es bald mehr Zelebranten unter
den Weltpriestern als unter den Angehärigen der altrituellen Institute geben. Diese Priester sind alle
in den diözesanen Seminarien ausgebildet worden. Wieso sollten die plötzlich ihre Position ändern?
Die haben die Position, die sie ohnehin haben, egal welche das nun gerade ist. Dementsprechend kann die
Messe auch nicht mehr Ausdruck einer anderen Theologie sein, weil dies in den Zelebranten keinen Niederschlag
findet. Ich glaube das sowieso nicht: Auch anderswo als im alten Ritus wird versus orientem zelebriert,
auch anderswo wird Latein verwendet und in vielen Kirchen ist der Altar immer noch weit weg. Wo soll da
der Unterschied aufscheinen?
@ Benedikt Warum will Pacik dieser unterschiedlichen theologischen Position unbedingt das Wort reden?
Wenn er meint, dies herausgefunden zu haben, muss er um der Wahrheit willen dem auch „das Wort reden“.
So funktioniert Wissenschaft. Würde Pacik nicht dem das Wort reden, was er als Wahrheit erkannt hat (bzw.
erkannt zu haben glaubt – jeder Mensch kann irren, auch – obwohl sie es nicht wahrhaben wollen – Traditionalisten),
dann wäre er ein schlechter Wissenschaftler.
CM Link Hallo, wenn der Link nicht geht auf die Seiten der CM gehen www.christliche-mitte.de/ dort auf
Download und dann Hörkassette. Allahs Krieg gegen die Christen, am ende kommt dann die Verlautbahrung!
Habe ich an Kreuznett gestern weitergeleitet, keine Reaktion. Hier nochmals der Link der bei mir funktioniert: www.christliche-mitte.de/…n_Christen-cmnet.mp3 wenn nicht so vorgehen wie oben beschrieben!1
Pacik Der Salzburger Liturgiewissenschafter Rudolf Pacik weist allerdings darauf hin, daß der Papst weder
im Motu Proprio noch in seinem ausführlichen Begleitschreiben darauf eingehe, daß hinter den beiden
Meßformen unterschiedliche theologische Positionen stehen. Warum will Pacik dieser unterschiedlichen
theologischen Position unbedingt das Wort reden?
ich kenne diese organisation und ihre vorträge aber wie gesagt erst nach dem 14.9.gelten die bestimmungen
des Motu proprio nach diesen braucht man dann keinen bischof mehr fragen sondern es reicht wenn ein kirchenrektor
seine kirche dafür zur verfügung stellt und ein priester verfügbar ist der den ritus zelebrieren kann
das ist in dem fall auf alle fälle gegeben dein ein pfr ist ja quasi der spiritus rector doeser gruppe
die ich persöhnlich nicht unbedingt schätze aber das tut hier nix zur sache
Ottaviani Was heißt hier langsam, hören sie sich die Vorgänge auf der Seite der CM an! Falls sie über
den angegebenen Link nicht auf die Seite kommen bitte auf Seite CM gehen unter Hörkassette.
Rom verschaukelt Traditionalisten Tilly: Rom verschaukelt Traditionalisten! Unter diesem Link : www.christliche-mitte.de/component…lect/id,3/
der CM unter dem Titel Allahs Krieg gegen die Christen ist am Ende des Vortrages eine Verlautbahrung der
CM zu hören. Es geht hierin um die schroffe Verweigerung des Paderborner Erzbischofs bezüglich der Meßfeier
im Vorkonziliaren Ritus.Es handelte sich immerhin um 350 Personen die eine entsprechende Petition vorbrachten.
Ein Rekurs der betreffenden in Rom brachte keinen Erfolg. Mn kann der Gruppe nur empfehlen sich samt ihrem
Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X anzuschließen!
Das ganze Gesabbele von „den Rücken zudrehen“ ist ja wohl der klarste Beweis für den von den V2-Betrügern
stets so vehement abgestrittenen vollständigen Traditionsbruch.