Kardinal Castrillon
Keine Mindestzahl von Gläubigen notwendig
Das Konzil hatte nicht die Schaffung eines Neuen Ritus gewünscht, sondern einen vermehrten Gebrauch der Volkssprache und eine vermehrte Teilnahme der Gläubigen an der Messe. Worte eines Kurienkardinals.
Alte Messe im Londoner Oratorium, 19 Mai 2007
Alte Messe im Londoner Oratorium, 19 Mai 2007
© Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net) Nach den liturgischen Reformen der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts fühlten sich eine „beträchtliche Gruppe“ von Gläubigen unwohl.

Das erklärte der Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillón Hoyos, vor der jüngsten Ausgabe des katholischen Monatsmagazin ‘Trenta Giorni’.

Die Situation wurde dadurch verschärft, „daß jene, die dieses Unwohlsein fühlten, die liturgischen Änderungen dem Konzil zuschrieben, während das Konzil an sich in Wahrheit die Details dieser Änderungen weder gewünscht noch vorgesehen hatte.“

Kardinal Castrillon Hoyos
Kardinal Castrillon Hoyos
Die Konzilsväter zelebrierten – so Kardinal Castrillón – die Messe des Heiligen Pius V.:

„Das Konzil hatte nicht die Schaffung eines Neuen Ritus gewünscht, sondern einen vermehrten Gebrauch der Volkssprache und eine vermehrte Teilnahme der Gläubigen.“

Es sei auch nicht so, daß sich auch nach so vielen Jahren „alle“ an den Neuen Ritus gewöhnt hätten – korrigiert der Kardinal den Journalisten:

„Merkwürdigerweise blüht auch in der neuen Generation – sowohl bei Klerikern wie bei Laien – ein Interesse und eine Achtung für den früheren Ritus.“

Das seien kirchliche Tatsachen, denen gegenüber die Hirten nicht taub sein könnten. Darum sei das jüngste Motu Proprio notwendig gewesen.

Alte Messe im Oratorium St. Philipp Neri in London
Stufengebet.Inzensierung des Altares.Inzensierung des Klerus.

Schon Papst Johannes Paul II. habe bemerkt, daß das von ihm erlassene Indult nicht genügte – „vor allem, weil die Gläubigen, welche die Feier des Alten Ritus wünschen, nicht als Zweitklaß-Christen betrachtet werden dürfen“.

Bei den vatikanischen Treffen, in denen das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe diskutiert wurde, seien die Widerstände „minimal“ gewesen.

Dagegen gab es nach Angaben des Kardinals Widerstände von seiten der Diözesanbischöfe. Diese hätten vor allem gefürchtet, daß die Freigabe der Alten Messe ein „Schritt zurück“ sei und die bischöfliche Macht einschränke.

Doch mit der Freigabe der Alten Messe folge Benedikt XVI. dem Zweiten Vatikanum, das die Messe des Heiligen Pius V. nicht abgeschafft noch deren Abschaffung verlangt habe.

Kardinal Castrillón spricht im Interview auch von Tausenden von Briefen, die Rom erreichten und um die Freigabe des Alten Ritus baten.

Auf die Frage, ob das Motu Proprio die Einheit des Römischen Ritus angreife, erklärt Kardinal Castrillón: „In der Katholischen Kirche hat es nie einen einzigen Ritus für alle gegeben.“

Nicht nur in den orientalischen, sondern auch in der Lateinischen Kirche habe es verschiedene Liturgien gegeben: „Als der Heilige Pius V. sein Meßbuch promulgierte, annullierte er nicht alle vorausgehenden Riten.“

Der Kardinal erwähnt auch weiter, daß es für die Bitte um die Alte Messe keine Mindestanzahl von Gläubigen vorgesehen sei:

„Ich habe den ganzen Prozeß verfolgt, der zur Endfassung des Motu Proprio geführt hat. In keinem Entwurf ist je eine notwendige Mindestanzahl von Gläubigen erwähnt gewesen.“
      
31 Lesermeinungen
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#31   iustus   13:17:32 | Montag, 30. Juli 2007
Woanders…
… wurde eine gute Definition gegeben
Vernüftige Toleranz ist ganz einfach zu definieren:
Rechtsextreme Gruppen kann man nicht tolerieren, weil diese die Abschaffung aller Toleranz als Ziel haben. Schwule und Lesben wollen einfach nur leben ohne Diskriminierung. Den Unterschied sollten Sie doch bemerken, oder?
Wenn jemand andere zu schädigen versucht, dann kann man das selbstverständlich nicht tolerieren. Alles, was niemanden schädigt, ist zu tolerieren.
So einfach ist das.
Ich als Freund der Messe nach dem Messbuch des Seligen Johannes XXIII., der ich weder die Abschaffung aller Toleranz zum Ziel habe noch die ordentliche Form auch nur geringschätze, will auch nur leben ohne Diskriminierung. Prawda ist das ein Dorn im Auge.
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#30   Aleph †   13:07:48 | Montag, 30. Juli 2007
Nicht Äpfel und Birnen zusammenschmeißen
Liturgie (gr.-mlat) = amtliche oder gewohnheitsrechtliche Form des Gottesdienstes. Damit ist kein Wort zum Wesen der Messe gesagt und was sich darin abspielt.
Trotzdem ist nicht geklärt, was in der Bildfolge ver- oder gewandelt wird das kostbare Blut in Wein oder kostbarer Wein in Blut?
Da hilft auch kein Ratzinger-Text. Was wird ver- oder gewandelt? Das ist doch die Gretchenfrage, die bei den Bilderläuterungen aufgetaucht ist.
Wird das kostbare Blut wirklich in Wein ver- oder gewandelt, damit es den zelebrierenden Klerikern zum Genuss gereicht. An Blut werden Sie sich ja wohl nicht delektieren wollen.
Die Frage muss nicht beanwortet werden. Interessant ist sie allemal: Was wird ver- oder gewandelt:das kostbare Blut in trinkbaren Wein oder kostbarer Wein in ungenießbares Blut?[fett]
Glauben allein genügt nicht und wenn schon, dann schon korrekt glauben, bitteschön! :(3
Bitte nicht Äpfel und Birnen zusammenschmeißen, gibt zwar auch Saft, wa?
Vor allem nicht unkeusch werden mit despektierlichen Nebenfragen, die die Sache nicht treffen, sondern Verwirrung stiften können.
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#29   Tarcisius   01:22:34 | Montag, 30. Juli 2007
@Gilbert; @Prawda
Gilbert, was das Wesen der Hl. Messe angeht, sind Sie wirklih auf dem Holzweg. Empfehlenswert: Ratzinger, Joseph: „Vom Geist der Liturgie“. Lesen Sie es, selbst wenn es Sie nicht überzeugen sollte, werden Sie es interessant finden. Wenn Sie sich an etwas älteres trauen wollen: Cochem: „Erklärung des heiligen Meßopfers“.
Prawda, was paßt Ihnen nicht? Die Predigt der SJMler oder der usus antiquior?
Die Sonntagsmesse im usus antiquior, die ich besuche, ist übrigens auch immer voll: Auch viele Jugendliche, viele Familien mit kleinen Kindern…
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#28   Defensor Fidei   23:33:07 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ gilbert: Endlich sagen Sie, was Sie für das Wesen der Messe halten und die Antwort ist…FALSCH!
…Programmauflistung…Vorsteher der Versammlung. Mehr kann & will Liturgie nicht sein.
Zwar kommen Sie der ursprünglichen Fassung des Art. 7 der „Institutio Generalis“ sehr nahe, aber diese Fassung mußte geändert & ergänzt werden.
Ich will es verdeutlichen. Was würde wohl ein gesund denkender Mensch bei folgender Def. sagen: Eine Symphonie ist die Versammlung von Musikfreunden unter dem Vorsitz des Dirigenten zur Feier des Gedächtnisses des Komponisten & ihrer Erstaufführung?
NEIN, eine Symphonie ist kein Versammlung von Musikfreunden, sondern ein Musikstück, dazu komponiert, daß Menschen stets neu seine Aufführung erleben.
Und so ist die Hl. Messe keine Versammlung, sondern die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers Jesu Christi, wobei der Herr als ewiger Hohepriester durch den menschlichen Priester hindurch handelt & die Gläubigen sich dazu versammeln, um am heiligen Geschehen teilzuhaben & aus ihm Gnade & Segen zu schöpfen.Aber selbst wenn sich niemand versammelt, wenn der Priester also alleine zelebriert, ist die Messe ihrem vollen Gehalt nach das Opfer des Gottmenschen. Darüber hinaus ist der Priester nicht einfach Vorsitzender, wie ein protestantischer Pastor. Er leiht vielmehr Christus seine Zunge & Hände. Christus selbst opfert durch ihn hindurch. Darum sagt er bei der Wandlung: Das ist mein Leib – das ist mein Blut.
Dann doch besser in NOM, wegen der besseren Verständlichkeit.
Ihr Beispiel zeigt sehr gut, daß der NOM keine Verständlichkeit des Ritus garantiert.
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#27   Aleph †   22:48:27 | Sonntag, 29. Juli 2007
Dann doch besser in NOM
Liturgie ist nie Selbstzweck. Aus sich ist Liturgie eine Programmauflistung, wer wann in der christlichen Versammlung etwas zu sagen hat, die Gemeinde oder der Vorsteher der Versammlung. Mehr kann und will Liturgie nicht sein. Alles andere ist das Übel. Da spielt es keine Rolle, ob Liturgie im extraordninären Ritus stattfuindet oder nicht. Dann doch besser in NOM, wegen der besseren Verständlichkeit.
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#26   Bernd Stromberg   22:37:11 | Sonntag, 29. Juli 2007
@Prawda
Warum so aggressiv und intolerant? Sie müssen ja keine Messe im usus antiquior besuchen. Da wird Sie niemand zu zwingen. Aber warum können Sie nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, die einen Sensus für diese Liturgie haben? Im Grunde erinnern Sie mich an einen Fundamentalisten, der über ein plakatives Schwarz-Weiß Denken nicht hinauskommt. Sie werden den Fundamentalismusvorwurf weit von sich weisen? Nun, was ich von Ihnen hier gelesen habe, passt haargenau in die Kategorie. Welche Standpunkte Sie dabei vertreten, ist gleichgültig. Es ist Ihre Art zu Denken, die Sie hier offenbaren, es ist Ihr leicht hasserfüllter Tonfall. Ich bin übrigens kein exklusiver Anhänger des usus antiquior. Ich schätze beide usus gleichermaßen und halte beide für wichtig und wertvoll. Der usus antiquior hat übrigens nichts mit einer „Ewiggestrigkeit“ zu tun. Besuchen Sie mal eine orthodoxe Liturgie. Sind das auch alles Ewiggestrige dort? Also, in Zukunft mal einfach über die Dinge nachdenken. Und sich auch inhaltlich fundiert mit liturgischen Fragen auseinandersetzen. Kann nie schaden, ebenso wie ein Blick ins Motu proprio;-) Oder ist Papst Benedikt auch so ein „Ewiggestriger“ in Ihren Augen?
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#25   iustus   22:06:14 | Sonntag, 29. Juli 2007
@Prawda
Eng bedeutet für mich „intolerant“ und „andere Meinungen nicht gelten lassen“.
Dafür sind Sie mit Ihrer Hoffnung, es bleibe alles beim Alten und es würde keine „alte Messe“ in Ihrer Region geben, ein gutes Beispiel.
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#24   prawda   21:31:04 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ iustus
Sie glauben doch selbst nicht, das sjm weit ist und der rest der priesterschaft eng. sie betrügen sich selbst. Und wer die neigungen zum außerordentlichen ritus hat, weiß doch auch jeder hier im forum. die sjm’ler haben doch die freigabe der alten messe ersehnt. Wie schön, dass der bischof in fulda rechtzeitig reagiert hatte.
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#23   monti   21:15:55 | Sonntag, 29. Juli 2007
schön…
wie manche Poster hier mit ihren eigenen Worten vorgeführt werden… ;-)
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#22   Toby   16:58:30 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ prawda
Die frohe Botschaft jesu christi wurde aber von den priestern glaubwürdig im ritus den 2. Konzils verkündet, die nach der entlassung der sjm pater hier wirken durften.
Im Ritus des Zweiten Vatikanischen Konzils?
Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde bekanntlich die Liturgie des Missale von 1962 gefeiert.
Soweit ich informiert bin, zelebrierten die SJM-Patres die Gemeindemessen in der Rhön ausschließlich nach dem erneuerten Missale Pauls VI.
Wollen Sie uns jetzt weismachen, dass die Herren Stanke und Etzel im Unterschied zu den SJM-Patres das Missale von 1962 benutzt, also die Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils gefeiert haben?
Das wäre in der Tat sensationell.
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#21   iustus   15:00:41 | Sonntag, 29. Juli 2007
@Prawda
Klar. Eng sind immer nur die andern.
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#20   prawda   14:25:20 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ iustus
enge war das, was die sjm pater in den rhöngemeinden zelebrierten.
Die frohe Botschaft jesu christi wurde aber von den priestern glaubwürdig im ritus den 2. Konzils verkündet, die nach der entlassung der sjm pater hier wirken durften. das können ausnahmslos alle für sich in anspruch nehmen, die nach der entpflichtung in den rhöngemeinden aushalfen.
Ganz besonderer Dank sei hierbei Hw. Prof. Dr. Stanke und Dr. Günter Etzel gesagt, die auch den Mut aufbrachten in der Predigt – wohl dosiert – den Ewig Gestrigen zu verdeutlichen, dass sie die modernen Pharisäer sind oder waren.
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#19   Aleph †   13:39:29 | Sonntag, 29. Juli 2007
Die Wandlung des kostbaren Blutes
O:) Bei einer der Bilderläuterungen von der kostbaren Messe im kostbaren Philipp-Neri-Oratorium in London an einem ebenso kostbaren Altar ist missverständlicherweise zu lesen: Wandlung des kostbaren Blutes. Ist es richtig zu verstehen, dass da das kostbare Blut in Weinverwandelt wird, damit alleaus dem Kelche trinken mögen. Was wird eigentlich verwandelt, das Blut in Weinoder der Wein in Blut? Beide Arten der Verwandlung sind recht unappetitlich. Sollte das Geschehen nicht doch besser als Geheimnis des Glauben begriffen werden, damit eine solch gröbliche Missverständlichkeit „Wandlung des kostbaren Blutes“ (igittigitt) gar nicht erst geschrieben werden muss. :-D
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#18   r.ruhrgebietler   11:45:35 | Sonntag, 29. Juli 2007
Danken wir dem Herrn Jesus Christus!
Danken wir dem Herrn Jesus Christus, daß letztlich alles wieder in der guten alten Tradition sich wiederfindet.
Die Irrungen des V-II’s alle offen ans Tageslicht treten / noch treten werden.
Beten wir also für die im Glauben Irrenden und für die Bekehrung der Juden!
HERR JESUS CHRISTUS,
SOHN DES VATERS,
SENDE JETZT DEINEN GEIST ÜBER DIE ERDE.
LASS DEN HEILIGEN GEIST WOHNEN,
IN DEN HERZEN ALLER VÖLKER,
DAMIT SIE BEWAHRT BLEIBEN MÖGEN,
VOR VERFALL, UNHEIL UND KRIEG.
MÖGE DIE FRAU ALLER VÖLKER,
DIE EINST MARIA WAR,
UNSERE FÜRSPRECHERIN SEIN.
AMEN.
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#17   Ansgar   11:07:36 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ prawda
„Zum glück bleibt alles, wie es war“ – ein gutes Beispiel biedermeierlicher Verschrobenheit bei Ihnen. Die schlechte, faule, träge Seite des Konservatismus. Und: Warum ist es gut, daß eine Kongregation frommer Menschen in der „Bedeutungslosigkeit versinkt“? Warum ist es gut, wenn dem Wunsch des Heiligen Vaters zuwider gehandelt wird? Sind Sie katholisch?
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#16   iustus   10:58:50 | Sonntag, 29. Juli 2007
Intolerant und theologisch eng!
wichtig für die Rhöngemeinden und alle anderen im Bistum Fulda ist nur, dass die sjm-pater rechtzeitig entlassen wurden und keiner den unfug im alten ritus hier zelebrieren kann.
Was geht, Prawda? Angst? Oder warum diese Intoleranz?
Zum Glück bleibt bei uns alles, wie es ist
Reaktionär! Seien Sie mal nicht so eng, sondern etwas aufgeschlossen!
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#15   prawda   10:44:44 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ toby
lieber toby, eigentlich müssten sie sich doch schon gewundert haben. lesen sie doch mal die stellungnahme des fuldaer bischofs zur alten messe.
zum glück bleibt bei uns alles, wie es war und die sjm congregation versinkt in der bedeutungslosigkeit.
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#14   Toby   08:20:06 | Sonntag, 29. Juli 2007
@ prawda
gegenfrage: Wo sind den die übervollen Novus-Ordo-Messen im Bistum Fulda und anderswo?
Selbst beim sonntäglichen Kathedralamt um 9:30 Uhr im Fuldaer Dom bleiben mehr als die Hälfte der Plätze leer.
Was die Praxis der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in Fulda betrifft, werden sie sich noch wundern. Da wird sich einiges tun.
Warum immer diese Komplexe gegenünber den Gebetsformen unserer Väter?
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#13   Frasim   00:04:05 | Sonntag, 29. Juli 2007
@prawda
Sonntags, 10.30 Uhr St. Margareth, Augsburg, Deutschland. Nicht die größte Kirche, aber i.d.R. auch immer voll (70-100 Gläubige aller Altersklassen)!
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#12   PegasusNbW   22:43:50 | Samstag, 28. Juli 2007
@prawda
Herzliche Einladung:
Pontifikalamt am Vorabend von Mariae Namen; Karlskirche, Wien; zelebriert vom apostolischen Nuntius in Österreich, S.E. Edmond Farhat. Ausgehend von den früheren Mariä-Namen-Feiern ist eine volle Karlskirche zu erwarten.
Ansonsten:
Sonntags, 18:00, Kapuzinerkirche in Wien; normalerweise gut gefüllt, wenn auch nicht übervoll (im Sommer ist meist etwas weniger los)
Sonntags, 09:00, Brompton Oratory, South Kensington, London – eigentlich auch immer gut gefüllt.
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#11   prawda   22:10:11 | Samstag, 28. Juli 2007
Freunde der Nacht … @ pünktchen
wichtig für die Rhöngemeinden und alle anderen im Bistum Fulda ist nur, dass die sjm-pater rechtzeitig entlassen wurden und keiner den unfug im alten ritus hier zelebrieren kann.
Da hat der bischof von fulda sehr weitsichtig gehandelt.
Die sjm congregation ist mittlerweile sehr kleinlaut geworden. auch auf der homepage sind keine aktualisierungen mehr zu verzeichnen. freunde der nacht wo seid ihr.
Hier in dem forum den alten ritus zu glorifizieren ist doch langweilig. hier seid ihr unter euch. Das sieht man doch an der gelichheit der beiträge und den namen der user.
wo sind denn die übervollen kirchen bei den „alten messen“. Ich wills wissen!!
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#10   möchtegern-kathole   20:14:35 | Samstag, 28. Juli 2007
–@Typ
aber Sie hatten den Canon des Römischen Ritus. Oder etwas vergleichbares.
Aber sie hatten keinen Verschnitt aus Protestantismus und kath. Wandlungsgebeten.
Dass die Priester damals verheiratet waren , können Sie nicht belegen, und ob die damals auf Knien ihren und meinen Gott angebetet haben können sie nicht wiederlegen (Sie waren ja nicht dabei, oder haben Sie eine Quelle aus dieser Zeit, die besagt, dass das Knien damals unbekannt war?)
Zum Drumherum: wichtig ist, dass man dem Großen Gott die Ehre erweist – das mag auch anders gehen, die Kirche hat einige Riten – aber durch den NOM? Durch einen Ritus, der die Lehre vom Kreuzesopfer absichtlich vertuscht?
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#9   Sentinel   20:10:47 | Samstag, 28. Juli 2007
@ExBochumer
Ich mag den ‘falschen’ Pater Lingen nicht, da sein Titel nicht von der katholischen Kirche ist! Wäre er ein echter Pater, würde er sich eines besseren Benehmens befleißigen.
Aber ich finde es lustig, wenn Sie behaupten, daß ausgerechnet dieser Sedisvakantist und Häretiker in der Lage wäre, eine alte Messe zu zelebrieren.
Ich bezweifle sogar ernsthaft, daß er bei den Drogen, die er nehmen muß, um nicht endgültig in der Klapsmühle zu verschwinden, in der Lage ist, richtig geradeaus zu denken.
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#8   ExBochumer †   19:57:04 | Samstag, 28. Juli 2007
@ Senitel
Vielleicht sollten Sie lieber Herrn Lingen anhängen.
Der „zelebriert“ vielleicht ganz perfekt „die alte Messe“.
:-D
(ich kann gar nicht aufhören zu lachen…)
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#7   Typ   19:55:34 | Samstag, 28. Juli 2007
@ möchtegern-kathole
Wenn selbst Heiden … hierzulande vor 1000 bis 2000 Jahren zum Christentum gefunden haben, indem sie die Alte Messe besuchten, dann können es jetzt auch die Modernisten schaffen
Heiden, die hierzulande vor 1000 bis 2000 Jahren (2000?) die Messe besuchten, haben dabei nicht gekniet, keinen Tabernakel im Hochaltar gehabt, sind zur Kommunion unter beiderlei Gestalten zum Altar getreten, haben zumindest nur selten überhaupt Hochaltäre gehabt, haben nur in einer kurzen Phase und nur in wenigen Kirchen Gregorianischen Choral gehört, hatten häufig noch Ambonen in den Kirchen, keine Glockenzeichen während des Hochgebetes, kein Stufengebet, hatten zumindest häufig verheiratete Priester und beteten keinen Rosenkranz.
Wenn DIE damals zum Christentum gefunden haben, dann ist das Missale von 1570 dafür ja nicht notwendig.
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#6   möchtegern-kathole   19:01:42 | Samstag, 28. Juli 2007
Wenn selbst Heiden …
… hierzulande vor 1000 bis 2000 Jahren zum Christentum gefunden haben, indem sie die Alte Messe besuchten, dann können es jetzt auch die Modernisten schaffen O:)
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#5   Sentinel   18:25:38 | Samstag, 28. Juli 2007
@Ansbach.Dragoner
Sie sind entlaufen?
Von wo denn?
Und warum?
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#4   Ansbach.Dragoner   18:23:54 | Samstag, 28. Juli 2007
@sentinel
husch husch gleich kommt er wieder der Wärter und fängt dich wieder ein…
ps. durchleuchten würd ich mich wirklich lassen…
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#3   Sentinel   18:19:13 | Samstag, 28. Juli 2007
@Benedikt
Sehen Sie,
auch mir kann man Glauben.
Aber man muß nicht an mich Glauben!
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#2   Benedikt   18:06:50 | Samstag, 28. Juli 2007
@ Sentinel
Glaub ich Ihnen alles auf’s Wort :-D.
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#1   Sentinel   18:03:31 | Samstag, 28. Juli 2007
Alte Messe
Oh,
was für liebliche Klänge waren es heute bei der alten Messe!
Unser Dorfpfaffe war so fair, die heutige Samstagnachmittagmesse als alte Messe zu zelebrieren und es war ein wahrer Ohrenschmauß!
So muß die alte Messe sich anhören.
Und noch toller war, daß da heute nachmittag nicht mehr als 23 Personen anwesend waren. Die meisten weit über 70 Jahren alt. Außer mir nur noch zwei kleine Mädchen, die vielleicht 12 Jahre waren.
Zusammen genossen wir die alte Messe! Und unser Dorfpfaffe gab sich echt Mühe damit, das Latein richtig zu intonieren, was jedoch auch nicht immer gelang. Aber was erwartet man von einem alten Mann um die 70 Jahren herum denn schon! Das er sich noch daran erinnert, was er vor 50 Jahren gelernt hat?
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