10:53:41 | Samstag, 28. Juli 2007
Benedikt XVI.
Wie verbringt ein Papst seinen Urlaub im Gebirge? Die ganze Antwort kennt nur einer. Urlaubserinnerungen.

(kreuz.net, Lorenzago di Cadore) Bis gestern hielt sich der Papst in seinem Urlaubsort Lorenzago di Cadore
in den norditalienischen Dolomiten auf.
In einem Interview mit der Mailänder Tageszeitung ‘ll Giornale’
beschrieb der Privatsekretär des Papstes, Prälat Georg Gänswein, am vergangenen Donnerstag einen päpstlichen
Ferientag:
„Der Tagesablauf ist sehr strukturiert. Einige Elemente entsprechen den vatikanischen Gewohnheiten.
Andere unterscheiden sich deutlich davon.
Jeder Tag beginnt mit der Heiligen Messe. Es folgen die Danksagung,
das Brevier und die Betrachtung.“
Im Anschluß an das Frühstück widmete sich der Papst dem Lesen, Studieren,
Schreiben oder Nachdenken.
Um 13.00 wurde das Mittagessen serviert. Danach macht der Papst einen kurzen
Spaziergang im Park um das Ferienhaus.

Dazu wurde im Wald, der das Ferienhaus umgibt, eigens ein Wanderpfad
mit einer Kapelle angelegt, in der sich eine Muttergottesstatue befindet. Außerdem gibt es an verschiedenen
Orten Holzbänke und Geranien.
Nach diesem Rundgang zog sich der Papst zu einem Mittagsschlaf zurück,
um sich anschließend den Büchern, Manuskripten, dem Studium, dem Gebet oder dem Klavier zu widmen: „Manchmal
hört er auch eine CD mit klassischer Musik.“
Gegen 18.00 Uhr verließ Benedikt XVI. gewöhnlich seine
Residenz mit dem Fahrzeug, um in einem weiter entfernten Gebiet eine Wanderung durchzuführen oder die
nahen Seen zu besuchen.
Diese Ausflüge begannen immer mit dem Rosenkranz. Dabei kam es auch immer wieder
zu Zufallsbegegnungen mit den Anwohnern: „Einige konnten nicht glauben, den Papst persönlich getroffen
zu haben.“
Um 19.30 Uhr pflegte er das Abendessen einzunehmen. Danach schaute er sich im Fernsehen die
Nachrichten an.
Nach einem kurzen Spaziergang um das Haus zog er sich zur Nachruhe zurück.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#2
Freinsberg 11:09:11 | Dienstag, 31. Juli 2007
#1
Graf von Galen 23:00:08 | Samstag, 28. Juli 2007