08:37:20 | Sonntag, 29. Juli 2007
Ferienprogramm + Bewegtes Meßgewand + Mehr Homo-Haß + Aus besserem Haus + Selbstbewußtsein statt Aussterben

Im Sommer finden im Freien keine Generalaudienzen statt.
© Flickr-Benützer „gsdoia“ FerienprogrammVatikan. Benedikt XVI. wird den Rest des Sommers – bis Mitte oder Ende September – in
der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolofo bei Rom verbringen. Den sonntäglichen Angelus betet
er im Innenhof des dortigen Papstpalastes. Die Mittwochsaudienzen finden in der vatikanischen Audienzhalle
oder in Castel Gandolfo statt. Zwei Reisen unterbrechen den Aufenthalt: vom 1. bis 2. September in den
mittelitalienischen Wallfahrtsort Loreto und vom 7. bis 9. September nach Österreich. Die Anzahl der
Einzelaudienzen wird stark reduziert.
Bewegtes MeßgewandÖsterreich. Gegenwärtig näht die Benediktinerschwester
Irmelda Ruf das Meßgewand für den Papstbesuch in Wien. Das berichtete die Wochenzeitung der Erzdiözese
Wien ‘Der Sonntag’. In 230 Arbeitsstunden fertigt die Schwester das Meßgewand aus grüner Schantung-Seide.
Dabei werden auch Bernstein in naturbelassener Form, sowie Flußperlen und vergoldete Perlen aufgenäht.
Das fließende Muster der Perlen soll zeigen, daß „in der Kirche Bewegung möglich sein muß“ – so die
tiefsinnige Benediktinerin.
Mehr Homo-HaßDeutschland. Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion
im Deutschen Bundestag, Volker Beck, hat vor der Webseite ‘Netzeitung’ erneut
Haß-Tiraden gegen den Vatikan
losgelassen: „Möge der Heilige Geist auch über die Besserwisser in Rom kommen, die mit ihrer menschenfeindlichen
Enthaltsamkeitspredigt die Verbreitung von HIV in den christlichen Gebieten Afrikas indirekt mit zu verantworten
haben.“ Beck erinnerte an eine kürzlich veröffentlichte sogenannte Studie der Evangelischen Kirche Deutschland,
die unter anderem das Kondom als Schutz vor Aids anpreist: „Hier können der Papst und der Vatikan noch
viel lernen“ – so Beck.
Aus besserem Haus
Deutschland. Der
Farbanschlag vom 13. Juli auf eine Büste von Papst Benedikt XVI. vor der Kirche im
bayrischen Traunstein ist aufgeklärt. Das berichtete die Lokalzeitung ‘Traunsteiner Tagblatt’. Ein 15jähriger,
der nicht aus der Traunstein stammt, gestand Ende letzter Woche den Vandalenakt. Seine Familie – der Täter
stammt offenbar aus besserem Haus – wird für die Beseitigung der Schäden aufkommen müssen.
Selbstbewußtsein
statt Aussterben„»Die demonstrative muslimische Art, Religion zu zeigen«, löse im säkularisierten
Deutschland Irritationen aus, sagt Professor Claus Leggewie: »Muslime signalisieren ein religiöses Selbstbewußtsein,
das uns aussterbende Christen verunsichert.«“
Aus der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 27. Juli.
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#5
Freinsberg 10:48:58 | Dienstag, 31. Juli 2007
#4
Typ 15:26:25 | Sonntag, 29. Juli 2007
#3
wsxyz 15:06:13 | Sonntag, 29. Juli 2007
#2
matt2 † 11:46:16 | Sonntag, 29. Juli 2007
#1
Montfalcone 08:56:10 | Sonntag, 29. Juli 2007