Kommentar
Hans oder Hänslein? Das ist hier die Frage
Ein Erzbischof war bestürzt, als er erfuhr, daß kein einziger von den Abschlußschülern einer katholischen Sekundarschule seiner Erzdiözese den Glauben praktiziert. Neue, ungeahnte Initiativen sind gefragt. Ein Hausfrauenkommentar.
(kreuz.net/Korrespondent) Der Erzbischof kommentierte das erschreckende Faktum folgendermaßen: „Wir müssen uns damit abfinden, daß der Abfall von der Kirche weitergehen wird, solange wir nicht neue und ungeahnte Initiativen starten. Diese Initiativen werden wir nur finden, wenn wir die Probleme, an welchen die Kirche gegenwärtig leidet, gemeinsam angehen. Jeder Katholik ist verpflichtet, an der Evangelisierung seiner Freunde und Familie und der Gesellschaft teilzunehmen.“

Eine der vorgeschlagenen Initiativen ist ein mit der Post verschickter Glaubenskurs. Der Kurs scheint ziemlich solide und gut gemacht zu sein. Er fußt auf dem berühmten Werk von Erzbischof Sheehan „Apologetik und Katholische Lehre“.

Seltsam scheint mir allerdings, daß es offenbar keine erzbischöfliche Initiative gibt, um die religiöse Erziehung in den katholischen Schulen wiederherzustellen. Statt dessen sollen Katholiken, die sich um den jämmerlichen Zustand des Religionsunterrichtes Sorgen machen, für einen weiteren Glaubenskurs bezahlen. Dort können sie dann Dinge erfahren, die sie in grauen vorkonziliaren Urzeiten im Religionsunterricht mit Erfolg gelernt haben.

Anschließend soll die bezogene Glaubensinformation wie durch ein Wunder an junge Menschen weitergeben werden, die während ihrer gesamten katholischen Schulerziehung zwölf lange Jahre in einer fast totalen religiösen Apathie gehalten wurden.

Darf man wirklich erwarten, daß diese gleichen Jugendlichen von heiligem religiösen Feuer entbrannt, den Glauben, den sie im katholischen Religionsunterricht zwölf Jahre lang nicht mitbekommen haben, auf einmal den Verteilern des neuen Glaubenskurses aus der Hand fressen?
      
64 Lesermeinungen
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#64   Bruno-Maria Schulz   13:22:16 | Samstag, 5. Februar 2005
SUDEREI
Danke Yersinia
was ich diesmal durch copy&paste richtig schrieb ;-)
Für die Privatnachricht, dass das mir völlig unbekannte Wort
«Suderei»
umgangssprachlich ist für „Jammern, Lamentieren“
Ich nehme an, dass andere Urgermanen hier, es auch nicht wussten :-)
es muss vom Stamm der österreichischen Brüder sein ;-)
Love
Bruno-Maria Schulz
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#63   Bruno-Maria Schulz   08:45:55 | Samstag, 5. Februar 2005
Total daneben wäre; anzunehmen, dass
„gottlosen Karnevalisten wie zB. Kardinal Lehmann…
möglicherweise der richtige Glaube fehlt“ wie
Gerd am 31. Januar 2005, 21:15 argwöhnt.
Was am Glauben hindert uns ausgelassen fröhlich und lustig zu sein?
Am Christentum ist nichts Trauriges, nichts Beengendes und nichts Bedrückendes. Im Gegenteil – Christsein erfüllt mit Freude und Frohsinn auch dann, wenn man das bei einigen Verklemmten nicht merkt. Sauertöpfisches Christsein ist nicht im Sinne Gottes. Ja, es widerspricht diametral der großen Freude die aller Welt widerfuhr durch Jesus Christus.
Wieso sind Karnevals-Zentren insbesondere röm. katholische Gebiete. Auswüchse gibt es auf allen Ebene – nicht nur in Sachen Humor.
Helau und Alaaf
Bruno-Maria Schulz
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#62   Bruno-Maria Schulz   08:36:37 | Samstag, 5. Februar 2005
Natürlich ist der Satz richtig:
>Religionsunterricht allein wird gar nichts bewirken<
wo Eltern und Angehörige eines Kindes gottlos oder gleichgültig sind und Glaube als beliebige Privatsache sehen (beliebig im Annehmen oder Ablehnen), wird das Kind kaum Interesse an Gott (oder Religionsunterricht und Kirche) finden.
Mein Vater brachte uns Kindern von Klein auf Gott, Engel, Teufel, Himmel, Schöpfung mit all ihrer Pracht und Schönheit und den Menschen mit seinem freien Willen in einer so natürlichen Weise bei, dass wir wussten GOTT IST SO REAL EXITENT WIE WIR. Er sagte auch, dass wir eine Gebrauchsanweisung haben. Das Gewissen.
Das Gewissen das uns Gott gab, ist ein Handbuch, dessen erste Seiten die Eltern jeden Kindes für das Kind aufschlagen müssen, mit ihm darin spazieren gehen und erklären, dass da nur 2 Gebote sind; das der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Mitgeschöpfen.
In dieser Erzählweise meiner Eltern, die alles immer wiederholend neu umrankten mit Detailerklärungen, war das komplexe Thema Gottnähe, wie später für unsere Kinder, intuitiv voll erfassbar.
Intuitives Denken der Kinder im Erfassen solcher Grundgedanken des Seins und Lebens in Gott, das ich mit solchen und anderen Geschichten um den Glauben sehr früh und keineswegs zu früh von meinen Eltern vermittelt bekam; meinen Kindern ebenso früh weitergab, wird vielfach unterdrückt, weil Eltern zu früh zu viel Logisches vom Kind erwarten; logischem Denken Priorität einräumen.
Ja – auch deshalb; weil Eltern sich schlicht und einfach genieren, nicht real Sicht- und Greifbares auszusprechen! Genieren voreinander, und später vor den Kindern. Genieren am falschen Objekt. Sündhaft genieren!
Namentlich das Sein des Ichs, ist den Kindern als sehr klare Frage bewusst und will klar und eindeutig beantwortet werden. Hier ist in hohem Maße intuitives Denken der Eltern; sprachliches Übersetzen dies philosophischen Denkens gefragt. Überzeugende Antworten können nur Überzeugte geben. Überzeugendes aufzeigen, können Alle die es wollen – ohne höheres Studium.
Bruno-Maria Schulz
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#61   Yersinia   07:41:11 | Samstag, 5. Februar 2005
Mir passt diese Suderei nicht!
Insbesondere machen mich Meldungen vom „zerfallenden Glauben“ skeptisch, wenn sich zugleich und oft in den gleichen Medien die genau gegenteiligen Meldungen finden, in denen über einen Anstieg des Glaubens gejubelt wird. Und der Religionsunterricht allein wird gar nichts bewirken, das ist eine Überforderung dessen, was schulischer Unterricht leisten kann.
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#60   GerdEric   21:15:04 | Montag, 31. Januar 2005
wie ist das eigentlich
gottlosen Karnevalisten?
zB Kardinal Lehmann…
warum sind die denn so auf Dei.bel komm raus so lustig?
Fehlt denen auch der richtige Glaube?
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#59   Bruno-Maria Schulz   18:24:41 | Montag, 31. Januar 2005
eine Umfrage
Irgendwo aus dem Internet:
Wenn bundesweit nur noch 17,3 Prozent an einen persönlichen Gott glauben (ohne den z.B. das Alte Testament und weite Teile des Neuen Testaments völlig unhaltbar wären), so sind darin auch gläubige Moslems und Juden erfasst. Der Anteil der „unverkürzt“ glaubenden Christen liegt unter einem Sechstel. Eine Umfrage von 1999 im Auftrag des Focus ergab sogar nur noch einen Anteil von 12 Prozent, was den Anteil der „unverkürzt“ glaubenden Christen noch weiter drücken würde.
was genau die oben unter „unverkürzt“ verstehen, weiß ich nicht.
Nun frage ich mich: Soll ich mich wirklich darüber aufregen? Die Nichtglaubenden sind doch angeblich happy…
Gut – sie sind tot; erwarten nichts, als ihr bisschen Leben zu Ende zu leben. Könnte man nicht sagen; lass sie glücklich sein und was sie haben auskosten? So wie man sagt; lasst dieses Vieh glücklich leben – sie werden doch zum Schnitzel.
Glaubenslose müssen eh mit Gewalt glücklich sein, denn dieses leere Glück überdeckt das tödliche NICHTS DAHINTER und deshalb müssen sie laut glücklich sein. Je lauter desto besser, sonst kommt der schale Geschmack des Kunstglücks durch.
Mehr als den Glauben anbieten als das Vollkommendste im Leben und einzig wirklich Erfüllende, können wir doch wohl kaum. Oder?
Der Eine hat’s der Andere nicht ;-)
Kanns uns nicht wurscht sein ob’s Andere haben oder nicht – zumal sie sich dagegen wehren?
OK gut – wir haben den Missionsauftrag. Aber gar manches Mal schüttelte ich den Staub von meinen Füßen zum Zeugnis gegen sie – wenn’s so gar keinen Sinn hat.
Andererseits wird uns Christus fragen WARUM HAST DU DEINEN BRUDER NICHT MITGEBRACHT – WARUM LIESST DU ZURÜCK?
Sollen wir dann antworten, weil der Kerl nervte und alles besser wusste und sagte mein Weg ist falsch und dich lästerte?
Könnte sein, dass Gott dann sagt: Dann begleite ihn wenigstens in die Hölle?
Bruno-Maria Schulz
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#58   Bruno-Maria Schulz   17:06:21 | Montag, 31. Januar 2005
lasst uns pragmatisch sein
Lieber Dolfus ich muss dir hier leider widersprechen, obwohl ich dich verstehe, was du meinst, Missverständnis ist aber hier vorprogrammiert.
Wenn man nämlich als Katholik seine Kinder einfach aus einem solchen Religionsunterricht abmeldet, wie er leider heutzutage oft in den deutschen Ländern zum Standard geworden ist, arbeitet man Kirchengegnern entgegen, die Religionsunterricht als längst schrottreif sehen.
Wenn Katechismusvermittlung (ich möchte lieber sagen Glaubensvermittlung) privat erfolgt, dann stinkt jedem Schüler, wenn er dafür noch eine extra Stunde oder mehr seiner Freizeit opfern muss und alles Negative ist dem Schüler diesbezüglich fernzuhalten.
Du sagst: …am besten in der Priesterbruderschaft St. Pius X., oder aber auch bei anderen orthodoxen Gruppen wie die Petrusbrüder (wobei ich St. Pius X den Vorzug geben würde).
Das lieber Dolfus findest du nur mit riesigen Umwegen, die Geld, Aufregung und Freizeit kosten.
Nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass der beste Religionsunterricht; im frühesten Vorschulalter mit Kindern die Nähe Gottes als natürliche Realität klar zu machen. Und das als die freudige Realität die es ist.
Entgegen zu wirken mit Beweisen ist der von Atheisten vorgespiegelten Anschauung, Christen seien einfältig, fortschrittsfeindlich, fundamentalistisch und somit gefahrbergend!
Aber je älter ich werde, um so mehr erkenne ich, dass es ganz einfach so bleiben wird, dass nur Wenige die Gnade erhalten Glauben zu dürfen, weil Gott weiß, ob sie glauben würden oder nicht, – ob sie jemals würdig wären, glauben zu dürfen.
Letztendlich ist es so und bleibt so, dass jeder Mensch für sich alleine die Einheit »Gott und ich« bildet – oder eben nicht – und deshalb sehr alleine bleibt; ohne wirkliche Freude, ohne Freude die anhält. Freude von Substanz. Ohne jene Freude, die uns auf jeder Seite des Neuen Testamentes entgegen springt.
Ungläubige werden stets die Heilige Schrift in eigener Interpretation verstehen du erst erkennen, wenn sie Gott sehen.
Einzige Lösung wie gesagt: Eigener Religionsunterricht im Sinne eigener Gotterfahrung und des Lehramtes der Kirche. Beides können wir nur geben, wenn wir’s haben.
Bruno-Maria Schulz
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#57   FioreGraz   11:27:59 | Montag, 31. Januar 2005
@Dolfuß
Also piusbrüder? Ne da ziehe ich selbst einen Protestanten vor. Wenn schon Schismatiker dann wohl das kleinere übel.
LG
Fiore
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#56   Dolfus   11:06:58 | Montag, 31. Januar 2005
Anti-katholischer Religionsunterricht im kirchlichen Auftrag
Manchmal ist er nicht mal das (antikatholisch), er ist einfach Geschwafel oder gar schlicht niveaulos wie Gruppenspiele, Tänzereien oder gar eine Menschenburg zu bauen (selbst in der Oberstufe, ich habe es selbst miterlebt. Gott sei Dank hat mir ein gottloser Freund vorgezeigt, wie man da handelt: einfach boykottieren).
Als Katholik müßte man seine Kinder einfach aus einem solchen Religionsunterricht abmelden, wie er leider heutzutage oft in den deutschen Ländern zum Standard geworden ist.
Die Katechismusvermittlung muß dann – wie in anderen Ländern auch – privat erfolgen, am besten in der Priesterbruderschaft St. Pius X., oder aber auch bei anderen orthodoxen Gruppen wie die Petrusbrüder (wobei ich St. Pius X den Vorzug geben würde).
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#55   GerdEric   10:58:10 | Montag, 31. Januar 2005
Schulfach: Reli
Als Elternvertreter im Fach Religion,
habe ich als Nichtchrist daran mitgewirkt,
dass 1. wieder konfessioneller Unterricht erteilt wird,
dass 2. der Lehrer nichtkonfessionelle Schüler ablehnen kann,
und 3. der Stellenwert wieder gehoben wurde.
Der Religionsunterricht, den ich erleben durfte, hat mich vom Christentum entfernt, denn ich suchte selbst und fand, dass in der Bibel vieles anders steht, als es gelehrt wird.
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#54   Bruno-Maria Schulz   08:54:27 | Montag, 31. Januar 2005
Offener Brief in Sachen Religionsunterricht
REST AUS Offener Brief in Sachen Religionsunterricht
Sollen Eltern ihren Kindern sagen: VERGISS DAS FACH RELIGION – DENN ES HAT NICHTS MIT RELIGION ZU TUN! muss ich meinem Sohn heute sagen, LASS DIR DIE RELIGION NICHT DURCH – „RELIGION“- VERMIESEN?
Bei vielen Jugendliche tritt dies ein; das Gegenteil dessen, was der Kirche Auftrag ist! Korrigieren Sie mich, wenn Sie in diesem Gedankengang einen Fehler finden. Ich halte Vorgesagtes für unverantwortliche Realität!
Niemand kann Gott begreifen, aber jeder kann glauben. Wenn aber Religion in schulfachmässige Details und zu lernende Abfragweisheiten zerlegt UND SOMIT ZERSETZT WIRD, dann produziert der Religionsunterricht bekennende Atheisten als Vorschub für weitere Säkularisierung.
Ich werde aber nie hinnehmen, durch einen, auch wenn vielleicht nur uns falsch erscheinenden Unterricht des Schul-Fachs RELIGION, meine Bemühungen unseren Söhnen die Religion als Lebensgrundlage nahe zu bringen, infrage stellen oder sogar zunichte machen zu lassen.
Ein Religionsunterricht der Religion vermiest, der Religionsverlust auslöst, ist falsch.
Nicht möglicherweise falsch oder zu hinterfragen, sondern schlicht falsch! Total falsch und der Religion und dem Glauben schadend. (Auch Stalin und Hitler wurden religiös erzogen – Stalin in einer Klosterschule).
Religion ist keine Sache des Detailwissens (noch dazu im konkreten Fall der Daten aus dem Alten Testament), sondern der intuitiven Erfassung und des Glaubens an die Frohe Botschaft Jesu Christi. Sonst kommt es so weit, wie bei Oberprimanern erlebt, dass die mit dem Begriff DREIFALTIGKEIT nichts anzufangen wissen und Gott als „so eine Ethik-Idee“ erklären.
Aber was schert schon den Schulbetrieb die Meinung engagierter Eltern – zumal im „Nebenfach“ Religion. Auch als Elternbeirat fand ich zum Thema „Reli“, nur nachsichtiges Lächeln mit dem Tenor WAS WILL DENN DER ÜBERHAUPT? Das Thema ist Vielen zu unwichtig um ernst genommen zu werden. Dass aber Religion das einzig wirklich wichtige Thema des Lebens ist und das einzige lebensbestimmende das über das Leben hinaus geht, merken leider Viele erst nach ihrem Tod.
Einige Verantwortliche glauben sogar, Religion mit „Ethikunterricht“ ersetzen zu müssen, weil ihnen Religion „peinlich“ ist und die Standardfrage unter Schülern inzwischen; waaaas – du hast Reli noch nicht abgewählt?!
Wie grauenvoll peinlich das für den verantwortlichen Menschen nach seinem Tode ist, wird er erfahren.
Es ist, als würde ein Sohn seinen Vater immer nur als „einen jener Herren“ vorstellen – nie als seinen Vater. Braucht er einst seinen Vater, wird sich dieser mehr nicht an ihn erinnern.
Bruno-Maria Schulz
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#53   Bruno-Maria Schulz   08:53:40 | Montag, 31. Januar 2005
Offener Brief in Sachen Religionsunterricht
Als Elternbeirat hatte ic bis 1982 viel zu tun mit Religionsunterricht und schrieb diesen Brief an die Zuständigen, den heute so aktuell ist wie damals:
An den Schuldekan – Schulverwaltungen – Eltern März 1982:
…Die mir unerträgliche, weil nicht religionsbezogene Antwort der Schule war so korrekt wie nicht anders zu erwarten, denn für Schulen ist nichts Anderes denkbar als das zu benotende Lehrpensum – ob Religion oder Mathe.
Statt: Intuitives Erfassen,- Wiedergabe persönlicher Impression – Beurteilung der Inhalte – Anwendung in eigenem Leben: Lehrstoff lernen – Hersagen der Daten, Benoten der Stimmigkeit – Ende.
Folgenreiche Fehlauffassung nicht nur für den Religionsunterricht, wobei verkannt wird, dass schlechte Schüler oft später die wertvollsten Menschen sind.
Genau diese Sachlage; nämlich das Behandeln biblischer Inhalte als Daten, die man intus haben muss um in Religion -gut- zu sein, bewirkt aber, dass es heutzutage -in- ist, das Fach -Religion- zu belächeln. Es wird verständlich, dass selbst religiöse Jugendliche, „Reli“ jetzt als reines Schulfach behandeln, weil es auch von der Kirche, die sich leider das von Reform zu Reform stolpernde Schulsystem zu eigen machte in ihrer Lehre, dazu degradiert wurde.
Schlußfolgerung; Religion ist gleich: Schulfach.
Als solches gehasst.
Resultat: Antireligiöse Grundstimmung bei Kindern und Jugendlichen. Hier wäre eine Lehre in jüdischen Thorastunden für Lehrer hilfreich.
Dadurch verständlich der höhnische Satz, der unterschwellig den guten Religionsschüler zum Trottel stempelt: „Religion sehr gut, Mathe 5“.
Religiosität wird durch solches Lehrverhalten statt gefördert, ganz im Gegenteil; ihres Fundamentes bei der Jugend beraubt, weil keine Nutzanwendung erkennbar ist.
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REST FOLGT IN ZWEITBEITRAG
WEIL HIER NUR 3000 ZEICHEN ERLAUBT SIND
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#52   FioreGraz   06:32:40 | Montag, 31. Januar 2005
@Bruno
Aus meiner Erfahrung und was ich so von meiner Schwester und Bekannten mit kleineren Kindern mitbekommen…
ad LariFari
Damit meine ich der Glaubenshintergrund bzw, die Glaubensgrundlage wird meist nicht oder nur minimalistisch berührt.
Das meinte ich mit LariFari – man sollte schon wissen an was man glaubt bzw. seinen Glauben kennen.
ad „der Rest war toll“
Damit meine ich das im REligionsuntericht sehr stark und gut an der Verwirklichung des Christentum bzw. des Glaubens im täglichen Leben gearbeitet wird. Aber leider verpufft das meist im Leerren da ich etwas verwirkliche was ich nicht kenne. Und da ist mein ansatzpunkt ein „bisserele“ weniger Praxis und dafür aber wieder mehr Theorie.
LG
Fiore
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#51   Bruno-Maria Schulz   17:20:39 | Freitag, 28. Januar 2005
was war Larifari und was war toll?
Fiore sagt:
…was an Lehre und Glaubenshintergrund dargeboten wurde war „Lari-Fari“ der Rest war toll…
was war Larifari und was war toll?
Ist richtig, dass Glaube nicht vermittelt wurde und Kurzweil statt dessen toll war?
Und wurde damals Glaube sehr wohl vermittelt, Freizeitpass gabs nicht im Rahmen der Kirche.
Und wurde Glaube ls Realität beigebracht und Gebet als einzig wirkliche Hilfe.
Die, denen das Gebet damals und bis in unserer Zeit täglicher Umgang ist, sind keineswegs weltfremde Spinner, sondern oft Menschen höchster intellektueller Bildung. Immer aber Menschen tiefer Herzensbildung. Es sind Arbeiter, Handwerker, Manager, Bauern, Ärzte, Wissenschaftler, die mitten in schaffensreichem Leben stehen.
Viele die den Glauben ablehnen, würden sich sehr wundern, wie viele Menschen täglich im Gebet, den Kontakt zu Gott suchen – FINDEN – und gefunden haben!
Bruno-Maia Schulz
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#50   FioreGraz   11:37:35 | Freitag, 28. Januar 2005
Zurück tum Thema
Ich weiß nicht was sich der Herr Erzbischof so aufregt. Er soll doch mal den Religionsunterricht bescuhen, sich auch mal die Religionsbücher ansehen. Den einen Teil des Christseins haben wir darin perfektioniert, Gewissensbildung, Diskussionen über verschiedenste Standpunkte also Nachdenken über Dinge aus der Sicht des Glaubens. Aber was ist mit der LEhre? Wie kann ich glauben, wenn ich nicht mal sweiß was ich glaube? Mein Religionsunterricht ist noch nicht so lange her und ich muß leider sagen was an Lehre und Glaubenshintergrund dargeboten wurde war „Lari-Fari“ der Rest war toll. Und ich denke mir es kann doch nicht so schwer sein in 9 Jahren Schule langsam aufbauend auch die LEhre zu vermitteln, es muß ja kein halbes Theologiestudium sein aber die Basis sollte da sein. Man muß den Kindern/Heranwachsenden nicht die Freude am Unterricht nehmen und trocken alles reinprügeln, aber es muß doch möglich sein dies dossiert zu tun 1. 10min einer Stunde oder eine Stunde im Monat gibts halt nur „trockene“ Lehre und Erklärung und dann kann man sich dem „Wichtigen“ zuwenden. Die Lehre wie man den Glauben im realen Leben umsetzt und Christ ist wird perfekt vermittelt der Rest aber leider vergessen. Nur ist dies wie wenn ich jemanden der nicht lesen kann ein Buch gebe, oder jemand der nichtmal das 1x1 beherscht versuche die höhere Mathematik beizubringen.
LG
Fiore
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#49   Bruno-Maria Schulz   09:39:34 | Freitag, 28. Januar 2005
sorry Korrektur
es muss unten heißen
möglichkeit von wundern AUSSCHLIESST nicht einschließt
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#48   Bruno-Maria Schulz   09:36:41 | Freitag, 28. Januar 2005
wieso denn nicht???
Uwe, ich habe noch nicht mal andeutungsweise ein
„mainstreamfähiges Weltbild das die Möglichkeit von Wundern einschließt“
und bisher habe ich sehr viele Freunde – nicht nur aus der Kirche und Keiner erklärte mich für verrückt – und wenn, wär’s mir egal! Nicht ich, sondern er würde ich vor Gott ins AUS setzen – und nur Gott zählt. Lächeln über meine Aussage, war mir schon immer egal – ich verteidigte bereits als Lehrling den Glauben vor hundert Jahren – um so mehr als Meister und heute.
Erinnere dich an Paulus Wort: Will ich den Menschen gefallen, oder will ich Knecht Gottes sein!
Denke dran: Insgeheim bewundern sie festen Standpunkt im Glauben!
Bruno-Maria Schulz
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#47   Uwe Schmidt   06:55:25 | Freitag, 28. Januar 2005
an Bruno Schulz
Ja, das stimmt, das mechanistische Weltbild ist ein Gefängnis, aber der normale Mensch ist nun mal nicht so erhaben, als dass er sich einfach mal so erlauben könnte, ein nicht mainstreamfähiges Weltbild zu haben (das also in unserem Fall die Möglichkeit von Wundern einschlösse), denn dann kommen Sanktionen: man stellt sich außerhalb der Gemeinschaft, hat kaum mehr Freunde, kriegt eine Menge Probleme und wird womöglich noch für verrückt erklärt. Das packen die meisten nicht, der Preis ist zu hoch und das ist unser Problem. Wie gesagt, wir müssen das Weltbild modifizieren, dahingehend, dass Gott eben doch in die Natur eingreifen kann, damit wäre das Gröbste behoben.
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#46   sttn   15:04:25 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Leider ist meine 1. Antwort beim Serverabsturz verloren gegangen. Nun ein 2. Versuch.
Spectator: Du scheinst alles zu wissen und jeden zu kennen. Anders mag ich Deinen Beitrag nicht zu werten. Diese Einstellung ist nicht gut.
Ich dneke Dein Hang zum Pauschalisieren und Deine schnellen Vorurteile kommen auch davon.
Ich könnt nun ewig weit ausholen und X sachen antworten. Ich mache es nicht weil ich nicht alles kommentieren möchte. Ich denke vieles was Du sagst spricht für Deine Probleme mit mir. Es gibt nur eines was mir wichtig ist: Du verwechselst in Diener Antwort Dich mit der katholischen Kirche. Ich habe in meinen letzten Beitrag Dich gemeint und nicht die katholische Kirche. Lies bitte nochmals nach.
Du sagst auch: „Probleme hast Du, nicht ich. Und Deine Empfehlungen kannst Du für Dich selbst behalten. Als ich die Heilige Schrift studierte, hast Du Dich vermutlich noch am Rock Deiner Mutter festgehalten.“
Mein Eindruck von Dir ist halt das Dir viele was Jesus gesagt hat nicht bewußt ist. Wenn Du so Bibelfest bist, warum ignorierst Du das was Jesus sagt? Mir fällt das auch ganz besonders in Deinen Antworten an FioreGraz auf. Auch hier deutet Deine Wortwahl auf Agressionen die nicht gut sind. Denk mal darüber nach und wie gesagt: Mir hilf hier immer die Bergpredigt … sie holt mich oft heruter von meinen Ross und es ist schon erstaunlich wie gut das tut was dort steht.
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#45   FioreGraz   14:43:08 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Das musst du nicht. Zu den Mitbrüder der Apostel und der Gläubigen zählst du nicht.
Wärest du nicht so eifrig in deinem „Glaubensbekenntnis“, würde deine arrogante, dämliche und falsche Bescheidenheit nicht so sehr auffallen.
Ach mein Glaubensbekentnis ist eigentlich das von Nicäa. Deine restlichen Pöbeleien, vergebe ich dir, ganz arrogant wie ich bin.
Auf jeden Fall höher, als der homosexuelle Pöbel, der mit heuchlerischer Exegese die Sünde zu rechfertigen versucht.
„Denn jeder, der sich erhöht, wird erniedrigt, und wer sich erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Lk 14,11)
Wer gehört wohl zum Pöbel, der der pöbelt oder der Angepöbelte?
Schreibe nicht von Liebe, Schwul. Du weist nicht, was das ist.
„Auf! Gürte wie ein Held deine Lenden! Fragen will ich dich, du sollst mich lehren!“ (Hiob 40,7)
Wenn du meinst ich weiß nicht was es bedeutet zu lieben und gleichzeitig die SCheiterhaufen zum lodern zu bringen, da hast du recht. Aber wenn du mir meine GEfühle abssprichst bist du ein Gott, denn wie kannst du mir absprechen das was nur Gott sieht?
„Ihr mögt euch vor den Menschen als Gerechte ausgeben, aber Gott kennt eure Herzen.“ Lk 16,15
Jeder von uns sündigt, diejenigen aber, die durch heuchlerische Exegese der Hl. Schrift ihr sündhaftes Dasein zu rechfertigen versuchen, disqualifizieren sich schon vor Gott in diesem Leben.
Wie dämlich muß man eigentlich sein, um das nicht zu kapieren? Lies mal Mt 7:21-23 – vielleicht kapierst du etwas (was ich jedoch eh nicht glaube).
Tja du kennst anschienden den Willen Gottes, ich nicht ich kann ihn nur partiell erahnen und werde ihn im Diesseits nie wirklich kennen.
Aber ich empfehle dir zu deinen Vorschriften mal
„Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz jedoch ist fern von mir. Vergebens verehrt es mich, indem es Menschensatzungen als meinen Willen ausgibt.“
(Mt 15,9)
LG
Fiore
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#44   spectator †   13:29:38 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ FioreGraz
Ach ich schätze mich geringer als Paulus, Petrus und die Apostel…
Das musst du nicht. Zu den Mitbrüder der Apostel und der Gläubigen zählst du nicht.
Wärest du nicht so eifrig in deinem „Glaubensbekenntnis“, würde deine arrogante, dämliche und falsche Bescheidenheit nicht so sehr auffallen.
Außer natürlich du bist höher als alle MEnschen vor dir.
Auf jeden Fall höher, als der homosexuelle Pöbel, der mit heuchlerischer Exegese die Sünde zu rechfertigen versucht.
Och es sind viele Sünden die in mir brennen, die „Sünde“ meinen Partner zu lieben gehört nicht dazu.
Schreibe nicht von Liebe, Schwul. Du weist nicht, was das ist.
Dafür das in dir keine brennen beglückwünsche ich dich da du entweder Sündlos und bereits entrückt oder tot und bei den Heiligen bist.
„Wenn wir sagen: „Wir haben keine sünde!“, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ (1.Joh1,8)
Jeder von uns sündigt, diejenigen aber, die durch heuchlerische Exegese der Hl. Schrift ihr sündhaftes Dasein zu rechfertigen versuchen, disqualifizieren sich schon vor Gott in diesem Leben.
Wie dämlich muß man eigentlich sein, um das nicht zu kapieren? Lies mal Mt 7:21-23 – vielleicht kapierst du etwas (was ich jedoch eh nicht glaube).
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#43   FioreGraz   12:37:18 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Du aber bist sehr wohl in der Pflicht wenn du schon A sagst, auch B zu sagen.
Wer sagt das? Du und die schwule Welt?
Welche Pflichten ich habe, ist nicht dein Problem.
Ach ich schätze mich geringer als Paulus, Petrus und die Apostel die sich ebenfalls verteidigen mussten vor den Verfolgern wie auch vor ihren Gemeinden und Mitbrüdern und auch wenn ich geringer bin als sie habe ich das recht wie sie neben holen Anschuldigungen auch Beweiße zu fordern die du mir liefern mußt. Alles in allem wer anklagt muß auch für den Disput bereit sein. Außer natürlich du bist höher als alle MEnschen vor dir.
Wenn du Widerspruch nicht erträgst solltest du besser schweigen.
Offensichtlich kannst du das nicht. Man erkennt, wie sehr dich deine Sünde brennt.
Och es sind viele Sünden die in mir brennen, die „Sünde“ meinen Partner zu lieben gehört nicht dazu. Dafür das in dir keine brennen beglückwünsche ich dich da du entweder Sündlos und bereits entrückt oder tot und bei den Heiligen bist.
„Wenn wir sagen: „Wir haben keine sünde!“, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ (1.Joh1,8)
LG
Fiore
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#42   spectator †   12:06:32 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ FioreGraz
Tja nicht vor mir. Aber vor jemanden anderen. Und magst du meine Existenz noch so grotesk und minderwertig empfinden muß ich mich abenso nicht rechtfertigen vor dir…
Das machst du vor der ganzen Welt.
aber habe sehr wohl das recht auf Angriffe wie deine zu antworten.
Ich habe nicht dich angegriffen, sondern die Homosexualität. Dass du dich gleich angesprochen fühlst, das ist nicht meine Problem.
Du aber bist sehr wohl in der Pflicht wenn du schon A sagst, auch B zu sagen.
Wer sagt das? Du und die schwule Welt?
Welche Pflichten ich habe, ist nicht dein Problem.
Wenn du Widerspruch nicht erträgst solltest du besser schweigen.
Offensichtlich kannst du das nicht. Man erkennt, wie sehr dich deine Sünde brennt.
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#41   FioreGraz   11:59:46 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Schwul, ich habe nicht nötig, mich zu rechtfertigen, du schon. Das wissen wir. ;-)
Tja nicht vor mir. Aber vor jemanden anderen. Und magst du meine Existenz noch so grotesk und minderwertig empfinden muß ich mich abenso nicht rechtfertigen vor dir, aber habe sehr wohl das recht auf Angriffe wie deine zu antworten. Du aber bist sehr wohl in der Pflicht wenn du schon A sagst, auch B zu sagen. Wenn du Widerspruch nicht erträgst solltest du besser schweigen.
LG
Fiore
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#40   spectator †   11:44:13 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ FioreGraz
Tja dem kann ich Polemik vorwerfen, und einen Paltz neben mir anbieten um gemeinsam mit mir „die Primaten im Zoo“ zu beindrucken.
Schwul, ich habe nicht nötig, mich zu rechtfertigen, du schon. Das wissen wir. ;-)
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#39   FioreGraz   11:38:08 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@Bruno
Nö Kirchentreue sehe ich nicht als Polemik an. Wenn sich aber die Krichentreue auf Inhaltslose Angriffe beschränkt ohne jegliche Argumentation, wie es spectator hier mit „Schwuler, erspar uns dein Geschwätz.“ wieder treffend zum Ausdruck bringt und mir nur eine verdrehte Exegese bescheinigt, ohne jegliches Gegenargument zu liefern oder mir auch nur minimal die Lehre der Kirche zu unterbreiten und mir mit ihr zu entgegen zu treten. Tja dem kann ich Polemik vorwerfen, und einen Paltz neben mir anbieten um gemeinsam mit mir „die Primaten im Zoo“ zu beindrucken.
LG
Fiore
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#38   Bruno-Maria Schulz   11:23:04 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Kirchentreue = Polemik?
Fiore meint:
>>>wenn ich als Jünger Satans zu einem Disput fähig bin, während du anscheinend auf billige Polemik zurückgreifen musst<<<
und sagte damit mal was Wahres, denn Gegner der Kirche bekommen ihre Kampfparolen im Abonnement geliefert. Ungeachtet der Lüge ihrer Disputgrundlagen bezeichnen sie stets Kirchentreue als Polemik.
Bruno-Maria Schulz
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#37   spectator †   11:17:52 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ FioreGraz
Schwul, erspare uns dein erbärmliches Geschwätz.
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#36   FioreGraz   10:47:55 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Tja dann stehts aber schlecht, wenn ich als Jünger Satans zu einem Disput fähig bin, während du anscheinend auf billige Polemik zurückgreifen musst.
Du meinst die Lehre der Kirche zu vertreten und gegen alle zu verteidigen, bemerkst aber nicht das du sie nicht mal dem strengen Worte nach kennst, geschwiege den in ihrer Auslegung und nicht mal das du oft genau das Gegenteil aussagst.
Trotzdem
LG
Fiore
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#35   spectator †   10:26:57 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ FioreGraz u.a. Homosexuellen
Tja hat Paulus hier einfach nur nach dem Mund der anderen geredet um es jeden rechtzumachn (falscher Prophet?)? Tjo deiner Meinung nach schon.
Dass sich ein Schwul in die Diskussion einschalten wird, dass war mir klar. Deine verdrehte Exegese der Heiligen Schrift hast Du schon im Kreuzgangforum präsentiert – damit kannst Du vielleicht Primaten im ZOO oder die Moderatoren im Kreuzgang beeindrucken, nicht mich.
Meine Meinug wirst du immer verdrehen wollen, so wie Du die Exegese der Heiligen Schrift für die Rechtfertigung Deiner Homosexualität sich zunutze machen möchtest. Das ist die Taktik Satans aus der Versuchung Jesu in der Wüste.
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#34   spectator †   10:13:13 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ sttn und seine „Kirche“
Ich spreche niemanden seinen Glauben ab – Du machst es jedoch schon. Und nur weil ich nicht Deiner Meinung bin?
Weil Du den Glauben der Kirche nicht teilst, was nicht schwer festzustellen ist.
Du glaubst nicht an Gott (im Jesus Christus), der die Kirche gegründet hat, Du glaubst, dass die RK-Kirche nicht das ist, was Jesus Christus haben wollte. Dein (subjektiver) Glaube ist mit dem Glauben der Kirche keineswegs konform. Die Gnade, die für jeden bereit ansteht, weigerst Du Dich zu teilen. Um die Gnade annehmen zu können, musst Du von dem weltlichen Denken gereinigt werden. Deine antikatholische Erziehung bringt faule Früchte.
Leider neigst Du dazu, die Sünde (Homosexualität, Benutzung der Kondome u.a.) rechtfertigen zu wollen. Das ist Dein fatale Fehler, der dich verrät. Gott hat niemals die Sünde toleriert und Er wird sie auch nicht tolerieren, auch dann nicht, wenn der Aufschrei der Schwule noch lauter erschallt.
Aber ich vermute Deine Wore entspringen einer Verärgerung, so das ich es Dir nicht übel nehme. Ganz ehrlich nicht.
Meine Worte zeugen von Deinem disparaten Glauben. Das ärgert Dich. Ob Du mir das übel nimmst oder nicht, ist mir vollkommen egal.
Du meinst „Die Grundlagen der katholischen Glaubenslehre sind Dir fremd.“
Du kennst mich nicht und urteilst trotzdem.
Wie ich schon sagte, es ist nicht schwer Deine Bereitschaft zur Rechtfertigung der Sünde und Deine Abneigung zur Kirche zu entschlüsseln. Wahrscheinlich glaubst Du naiv, Deine Torheit hier den Leuten verzapfen zu können.
Du sagst: „Ich wiederhole: Du kennst weder Jesus Christus noch die biblische Überlieferung ausreichend, um die Bindung der Lehre der RK-Kirche an das Evangelium zu erkennen.“
Auch hier frage ich mich wie Du das beurteilen kannst.
Jeder, der wahrhaftig glaubt und jeder, dem die Offenbarung Gottes und Heilsgeschichte der Menschheit bekannt ist, kann das beurteilen.
Bitte zeige mir auf wo die katholische Kirche meint das Jesus dort unrecht hat.
Mit solcher Aussage/Frage zeigst Du Deine Abneigung zur Kirche. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass die Kirche meint, Jesus war im Unrecht. Diese Annahme entspringt klar Deiner Missachtung der kirchlichen Lehre.
Ich möchte Dir zwei Dinge ans Herz legen:
2. Was hat Jesus über die wortgetreue, aber doch gedankenlose Interpretation der Gebote durch die Pharisäer gesagt.
Deine Unterstellung, dass die damalige Aussage Jesu auf die heutige katholische Kirche zutrifft, ist einfach lächerlich. Und Du glaubst katholisch zu sein???
Du kannst Deine Unterstellungen der Kirche gegenüber woanders abladen.
Mir ist Dein Problem schon bewusst…
Probleme hast Du, nicht ich. Und Deine Empfehlungen kannst Du für Dich selbst behalten. Als ich die Heilige Schrift studierte, hast Du Dich vermutlich noch am Rock Deiner Mutter festgehalten.
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#33   Bruno-Maria Schulz   10:08:21 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Neues Testament oder neue Publikationen?
Danke für die Mail die mich soeben erreichte in der stand:
„… was hindert sie, sich in der Kirche und ihrem Lehramt kundig zu machen?“
…sie lassen sich vorzugsweise belehren durch Publikationen der Gegner von Kirche und Glauben – ziehen deren Bücher der Lehre der Kirche vor…
Es ist tatsächlich so, dass viele Christen weit mehr informiert sind über Kommentare höchst zweifelhafter Kirchen- und Glaubens-Kritiker als über die Heilige Schrift selbst.
Lassen wir aber zu, dass die Hl. Schrift zweitrangig nach den Kommentaren der Zweifler und Gegenredner steht, sind wir verloren!
Bruno-Maria Schulz
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#32   Bruno-Maria Schulz   09:42:55 | Donnerstag, 27. Januar 2005
Glaubensbekenntnis ein Problem?
Wer eigentlich, welcher Christ lebt, wie Uwe Schmidt sagt, immer noch nach den Lehrsätzen von DESCARTES und HUMES, nach denen Wunder völlig unmöglich sind?
Und bei wem kollidiert das gewaltig mit dem Christentum, das auf Auferstehung fußt?
Das können nur Menschen sein, die sich gegen die unermessliche und Freudige Weite des Glaubens sperren. Sie haben eben nicht die Gnade glauben zu dürfen.
Wenn Christen Teile des Glaubensbekenntnisses nicht verstehen – was hindert sie sich in der Kirche und ihrem Lehramt kundig zu machen? Wichtig wäre vorher sich zu prüfen. Zu inspizieren, ob man überhaupt die Freiheit des Glaubens haben will.
Der Mensch, der diese Inspektion seiner inneren Freiheit versäumt, bleibt lebenslang eingeschlossen in Vorurteilen der realen Vernunft logischen Denkens. Er bleibt gefangen in den Meinungsströmungen seiner Zeitgeschichte, in Ansichten, Realitäten, Habitus seiner Umwelt, die in ihm wie ein Stalaktit wachsen; zunehmend einengen, eigenes, wirklich freies Denken unmöglich machen.
Wie ein Stalaktit steht die Gedankenwelt dieses Menschen, kalt, unverrückbar, hart in der Höhle unverstandenen Seins.
Jeder Gedankenansatz ist bereits darin so eingeschlossen, dass Vorstöße in neue Dimensionen der unbeschränkten Freiheit christlichen Denkens verhindert bleiben; verkapselt in den Realitäten seiner materiellen, einzig auf Naturwissenschaft basierenden Welt.
Kommen hierzu noch esoterische Gedankensplitter und diffuse Ängste, wird das Leben unerträglich, denn man verschüttet Freiheit – nimmt die Freiheit nicht wahr, die das Christentum jedem Menschen gäbe. Man verschenkt und kennt nicht einmal das Frohe der Frohen Botschaft. Jene substantielle Freude, von der in der Heiligen Schrift so vielfach die Rede ist: Sie ist tatsächlich real!
Bruno-Maria Schulz
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#31   Bruno-Maria Schulz   09:17:58 | Donnerstag, 27. Januar 2005
führen hier Zweifler und Kirchengegner das Wort?
Auf die Frage:
„Welcher Religionslehrer aber hat Begeisterung für Gott? Liebe zur Kirche? Enthusiasmus für Jesus Christus?“
So zu antworten:
•Eben! und deshalb, raus mit dem Religionsunterricht aus den Schulen…
Ist unsagbar, wie überhaupt in mehrere Themen haarsträubende Sätze geworfen wurden, die wieder nur Spectator treffend als antikirchlich zurückwies. (obwohl sein Wort von FioreGraz völlig verdreht wurde).
Hier ein Rückblick auf die neuesten „Geistesblitze“ gegen Glaube und Kirche in Kreuz.net:
•Ja, ja, der arme Jesus, auch noch Jude ist der gewesen…
(die Respektlosigkeit vor Gott ist ungeheuer
•Was hat sich Jesus für Dich bemüht, und Du willst ihm nicht zur Seite stehen?
(weil man dieses Schreibers Glaubensgegnerschaft nicht antwortet ;-)
•wir wissen doch, wie schwankend Petrus war, und dass er auch mit Paulus uneins war…
(Petrus, auf den Jesus Seine Kirche baute, wird hier als Versager dargestellt)
• Dies ist Auslegung des Paulus.
(Zum Pauluswort in Hebr 8,13 – auch Paulus infrage stellend)
•Das NT ist erst hinzugefügt worden, gerade aber die Nichtevangelien.
(Was in Glaubenssuchenden Zweifel nährt)
•Glaube ist heute schwierig anzunehmen… Christentum, das ja geradezu auf dem Wunder der Auferstehung fußt. Beweisen wir, dass Wunder möglich sind.
(Sollen wir die Auferstehung erst noch beweisen?)
die Liste ließe sich weit fortführen, was erhebliche Glaubendfremdheit vieler sogenannter Christen belegt.
Bruno-Maria Schulz
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#30   FioreGraz   08:39:42 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Das wäre dem Volke (den Schwulen, Ehebrechern, Häretikern & Co.) nach dem Munde schwafeln.
Nö der Anspruch den Sttn hier stellt, das die Kirche für alle und nicht nur für eine Elite da ist und das sie sich auch mit deren Probleme und Gedanken beschäftigen muß ist ein paulinischer Anspruch.
„Unabhängig von allen habe ich mich zum Knecht aller gemacht, um möglichst viele zu gewinnen. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, um die Juden zu gewinnen. Denen, die unter dem Gesetz stehen, wie einer, der unter dem Gesetz steht – obgleich ich nicht mehr unter dem Gesetz stehe –, um die unter dem Gesetz Stehenden zu gewinnen. Den Gesetzlosen, ward ich wie einer, der ohne das Gesetz lebt – obgleich ich vom Gesetz Gottes nicht frei, sondern an das Gesetz Christi gebunden bin –, um die Gesetzlosen zu gewinnen. Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um jedenfalls einige zu retten. Alles aber tue ich wegen des Evangeliums, um an ihm teilzuhaben.“ (1.Kor 9,19-23)
Oder auch zum nach dem Mund reden
„Unabhängig von allen habe ich mich zum Knecht aller gemacht, um möglichst viele zu gewinnen.“ (1.Kor9,18)
„Mögt ihr also essen oder trinken oder sonst etwas tun, tut alles zur Ehre Gottes. Gebt weder Juden noch Heiden noch der Kirche Gottes Anstoß, wie auch ich in jeder Weise allen zu Gefallen bin, nicht meinen Vorteil suchend, sondern den der Vielen, damit sie gerettet werden. „ (1.Kor10,31-33)
Tja hat Paulus hier einfach nur nach dem Mund der anderen geredet um es jeden rechtzumachn (falscher Prophet?)? Tjo deiner Meinung nach schon. Ich und ich denke sttn wird mir zustimmen nennen sowas Einfühlungsvermögen und Verständnis (und ich denke seitens Paulus war das auch so gemeint sonst wäre er nix anderes als Scharlatan gewesen), in den anderen „versuchen“ sich hineinzudenken, seine Probleme verstehen und auch mal andere Sichtweisen zuzulassen. Und nicht die Schriften zu zücken und verdammen. Ich weiß ist zwar Konzilstradition das berühmte „und wer das nicht glaubt oder anders lehrt sein im Banne.“ doch damit hat Gott sei Dank der hl. Geist beim Vat.II aufgeräumt und diese „Floskeln“ auf dem Scherbenhaufen der Geschichte geworfen wo sie eigentlich schon seit Christus higehören.
LG
Fiore
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#29   Uwe Schmidt   08:07:55 | Donnerstag, 27. Januar 2005
glaube
Der Glaube ist heute schwierig anzunehmen…man braucht nur mal das Glaubensbekenntnis zu nehmen:
ICH GLAUBE AN GOTT, DEN VATER, DEN ALLMÄCHTIGEN, DEN SCHÖPFER DES HIMMELS UND DER ERDE UND AN JESUS CHRISTUS, SEINEN EINGEBORENEN SOHN, UNSEREN HERREN, EMPFANGEN VOM HEILIGEN GEIST, GEBOREN VON DEN JUNGFRAU MARIA, GELITTEN UNTER PONTIUS PILATUS, GEKREUZIGT, GESTORBEN UND BEGRABEN gut das geht noch und wird von den meisten auch akzeptiert, aber ab:
…HINABGESTIEGEN IN DAS REICH DES TODES, AM DRITTEN TAGE AUFERSTANDEN VON DEN TOTEN, AUFGEFAHREN IN DEN HIMMEL, ER SITZT ZUR RECHTEN DES VATERS wird es schwierig für konditionierte Gemüter (will heißen „normal“ durch Fernsehen, Eltern und Schule sozialisierte „Gläubige“) und dann erst:
…VON DORT WIRD ER KOMMEN ZU RICHTEN DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN, ICH GLAUBE AN DEN HL. GEIST, DIE HL. KATH. KIRCHE (!) – da bleiben bei den meisten viele, viele Fragezeichen, erst ab:
GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN, VERGEBUNG DER SÜNDEN UND DAS EWIGE LEBEN geht es wieder mit der Akzeptanz.
Das Problem ist eigentlich auf das Weltbild reduzierbar, wie BULTMANN schon richtig erkannt hat – wie leben ja immer noch nach den Postulaten von DESCARTES und HUMES, nach denen Wunder völlig unmöglich sein sollen, und das kollidiert eben ganz gewaltig mit dem Christentum, das ja geradezu auf dem Wunder der Auferstehung fußt.
Der einzige Lösungsansatz muss also lauten: beweisen wir, dass Wunder möglich sind.
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#28   sttn   01:46:41 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@spectator
Es gibt schon einen großen Unterscheid zwischen Dir und mir: Ich spreche niemanden seinen Glauben ab – Du machst es jedoch schon. Und nur weil ich nicht Deiner Meinung bin?
Aber ich vermute Deine Wore entspringen einer Verärgerung, so das ich es Dir nicht übel nehme. Ganz ehrlich nicht.
Du meinst „Die Grundlagen der katholischen Glaubenslehre sind Dir fremd.“
Du kennst mich nicht und urteilst trotzdem. Und noch dazu rein pauschal. Wenn Du so gute Urteile sprichst, dann wirst Du mir sicher sagen können was an der katholischen Glaubenslehre von Dir so gut begriffen wird und was sich mir nicht erschlossen hat. Das ist eine Ebene auf der wir gerne Diskutieren können, aber durch Pauschalurteile drückst Du nur aus das Dir nichts passendes einfällt.
Du sagst: „Ich wiederhole: Du kennst weder Jesus Christus noch die biblische Überlieferung ausreichend, um die Bindung der Lehre der RK-Kirche an das Evangelium zu erkennen.“
Auch hier frage ich mich wie Du das beurteilen kannst. Bitte zeig mir auf wo ich mit meinen Worten über Jesus unrecht habe. Bitte zeige mir auf wo die katholische Kirche meint das Jesus dort unrecht hat. Das ist doch sicher nicht das was Du uns damit mitteilen möchtets,oder?
Du sagst: „Mit den klaren Vorgaben (Geboten/Evangelium), die Gott in seiner Offenbarung den Menschen (der Kirche) anvertraute, hat Deine Auffassung von Kirche nichts gemeinsam.“
Ich möchte Dir zwei Dinge ans Herz legen:
1. Was hat Jesus über die Gebote gesagt.
2. Was hat Jesus über die wortgetreue, aber doch gedankenlose Interpretation der Gebote durch die Pharisäer gesagt.
Mir ist Dein Problem schon bewußt, aber ich kann Dir nur empfehlen das NT mal durchzulesen. Mir hilft es sehr viel und ich bin immer wieder erstaunt wie oft ich feststellen muß das Jesus recht hat.
Nur leider muß ich Dich entteuschen. Einfacher wird Dein Weltbild dadurch nicht, denn das was Jesus sagt ist keine Hängematte des Glaubens, sondern die Aufforderung ihm zu folgen. Aber glaube mir, es lohnt sich.
Ganz besonders möchte ich Dir die Bergpredigt ans Herz legen. Lies sie mal durch und denke dann über Deine Worte nach. Mir hat die Bergpredigt schon des öfteren den richtigen Weg gewiesen und ich bin mir sicher das diese Worte auch Dir weiterhelfen.
Wobei ich natürlich anmerken muß das ich noch weit entfernt bin so zu sein wie Jesus es uns vorgibt. Aber ich denke das geht wohl den meisten so.
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#27   spectator †   00:25:46 | Donnerstag, 27. Januar 2005
@ sttn und seine „Kirche“
Wenn Du meinst ich schreibe von meiner Kirche, dann hast Du Recht. Ich bin Katholik.
Das bist Du nicht. Auch wenn Du 10 Taufscheine vorzeigen könntest, ein Katholik, der den Glauben der Kirche teilt, bist Du nicht. Die Grundlagen der katholischen Glaubenslehre sind Dir fremd.
Und deshalb meine ich: „Ich bin mir sicher das man durch ein stärkeres Besinnen auf das was Jesus gesagt hat und wie Jesus gelebt hat der katholischen Kirche gut tun würde und wenn man anfängt den Sinn der Worte von Jesus stärker zu leben und zu predigen, dann hat kann man die Menschen auch wieder erreichen.“ (Wdh. von dem was ich vorher gesagt habe)
Ich wiederhole: Du kennst weder Jesus Christus noch die biblische Überlieferung ausreichend, um die Bindung der Lehre der RK-Kirche an das Evangelium zu erkennen.
Für Menschen wie Dich ist Jesus Christus der Weihnachtsmann, der die Leute glücklich machte und der Kirche eine rein caritative Rolle zugeteilt hatte. Dieses Gottes- und Kirchenbild ist weltliches, glaubensfremdes Hirngespinst. Dass Dir so ein Phantasiegebilde gefällt, ist nichts ungewöhnliches. In einem so toleranten und verwischtem Bild von Kirche findest Du Dich schneller und besser. Mit den klaren Vorgaben (Geboten/Evangelium), die Gott in seiner Offenbarung den Menschen (der Kirche) anvertraute, hat Deine Auffassung von Kirche nichts gemeinsam.
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#26   sttn   22:55:24 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@spectator
Wenn Du meinst ich schreibe von meiner Kirche, dann hast Du Recht. Ich bin Katholik. Sie ist vermutlich auch Deine Kirche, auch wenn Du eine andere Meinung vertrittst. Ich habe damit übrigens keine Probleme, sondern ich finde es sogar wirchig und richtig das es konträre Meinungen gibt. Nur so kommt man weiter.
So meinst Du „ Das wäre dem Volke (den Schwulen, Ehebrechern, Häretikern & Co.) nach dem Munde schwafeln. Auf solche Kirche kann ein gläubiger Christ gerne verzichten.“
Jesus ging zu den Armen, zu den Aussätzigen, zu den Kranken, zu den Steuereintreibern, zu den absoluten Underdogs, zumindest würde man Heute so über diese Menschen reden. Er half Ehebrecherinnen und war sich selbst am Kreuz nicht zu schade einem Verbrecher zu helfen…
Diese Menschen hätten ihm nicht zugehört wenn er nicht Ihre Sprache gesprochen hätte. Er verstand Ihre Sorgen und half wo er helfen konnte. Das ist genau diese Realität die ich meine und die Du als Folge von Sünde bezeichnest. Nur das wir nun fast 2000 Jahre später haben.
Zu Jesus Zeiten haben viele Menschen auch nicht verstanden warum Jesus das macht, so wie Du es Heute nicht verstehst warum das richtig ist.
Und deshalb meine ich: „Ich bin mir sicher das man durch ein stärkeres Besinnen auf das was Jesus gesagt hat und wie Jesus gelebt hat der katholischen Kirche gut tun würde und wenn man anfängt den Sinn der Worte von Jesus stärker zu leben und zu predigen, dann hat kann man die Menschen auch wieder erreichen.“ (Wdh. von dem was ich vorher gesagt habe)
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#25   bonifatius   22:45:05 | Mittwoch, 26. Januar 2005
spektator: zu sttn:Hans etc.
Danke spektator! Sie sind nicht nur ein guter Beobachter sondern auch ein guter Analytiker mit klarer Aussprache. Danke!
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#24   spectator †   21:55:15 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@ sttn und seine „Kirche“
Deshalb ist es ja so wichtig das diese Kirche endlich (wieder?) Ihrer Aufgabe nachkommt und für alle Menschen da ist. Nicht nur für die Menschen die einem gerade passen, sondern wirklich für alle Menschen. Und dazu gehört nunmal das man sich auch mit Dingen beschäftigt die die Menschen betrift. Und dazu gehört auch Antworten zu Fragen findet, Antworten die manchmal auch denen weh tun die sie aussprechen, aber die helfen den Menschen zu ereichen. Und Antworten die nicht nur für die Menschen da sind die dem Standard entsprechen. Und Antworten die Bestand haben auch wenn man die Hülle ankrazt. Und Antworten die man geben kann ohne andere zu Beleidigen oder den Mund zu verbieten…
Das wäre doch toll, oder?
Das wäre dem Volke (den Schwulen, Ehebrechern, Häretikern & Co.) nach dem Munde schwafeln.
Auf solche Kirche kann ein gläubiger Christ gerne verzichten.
Die Realität, auf die du dich so gerne berufst, resultiert nicht aus dem Wirken Gottes in der Welt, sondern sie ist die Folge der Sünde (Homosexualität, Ehebruch, Ausschweifung, Abtreibung). Was du von der Kirche erwartest ist nichts anderes, als die Anpassung an diese Realität.
Zum Teufel mit einer Kirche, die bereit ist die Sünde zu akzeptieren und zu tolerieren. Solch eine Kirche ist die Kirche Satans.
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#23   sttn   20:46:26 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@GerdEric
Auch wenn ich den Religionsunterricht nicht aus den Schulen verbannen möchte, hast Du wohl Recht mit Deiner Frage.
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#22   sttn   20:40:32 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Wer schreit hat unrecht …
und wer Beldigungen braucht um so mehr und ganz besonders der der anderen den Mund verbietet. Das ist eine interessante Tatsache die man immer weider erlebt. Nicht zuletzt hier…
@Bruno-Maria Schulz: Mit dem das Du mir den Mund verbieten möchtest zeigst Du mir doch ganz genau welche Probleme viele Katholiken haben andere Meinungen zu akzeptieren, bzw. in Deinen Fall sogar zu hören.
Wobei mir Deine Reaktion auch zeigt das ich wohl den Nerv ziemlich gut getroffen habe. Bitte verzeihe – das meine ich wirklich so – wenn Du durch meine Äußerungen verletzt bist. Das möchte ich nicht. Im Gegenteil. Mir geht es um eine konstruktive Diskussion, von mir aus gerne kontrovers, aber verletzten möchte ich niemanden.
Komm gib Dir einen Ruck und lese meinen Beitrag erneut. Was steh am Ende des Beitrages? Warum habe ich diese Fragen gestellt? Bitte denk mal darüber nach.
Du sagst: „Kirche ist nicht ein großes Haus mit Turm wo man geistigen Müll abläd, sondern eine Gründung Gottes, die zu beschädigen, ungeahnte Folgen für dein Leben hat.“
Warum begrenzt Du es nur auf mein Leben? Die katholische Kirche zu beschädigen hat Folgen für uns alle. Deshalb ist es ja so wichtig das diese Kirche endlich (wieder?) Ihrer Aufgabe nachkommt und für alle Menschen da ist. Nicht nur für die Menschen die einem gerade passen, sondern wirklich für alle Menschen. Und dazu gehört nunmal das man sich auch mit Dingen beschäftigt die die Menschen betrift. Und dazu gehört auch Antworten zu Fragen findet, Antworten die manchmal auch denen weh tun die sie aussprechen, aber die helfen den Menschen zu ereichen. Und Antworten die nicht nur für die Menschen da sind die dem Standard entsprechen. Und Antworten die Bestand haben auch wenn man die Hülle ankrazt. Und Antworten die man geben kann ohne andere zu Beleidigen oder den Mund zu verbieten…
Das wäre doch toll, oder?
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#21   sttn   20:18:19 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@Bruno-Maria Schulz
Ich kann lesern … deshalb les mal deinen ersten Beitrag zum Thema. Dort steht nur as von den 40er…
Darauf begründet meine Aussage…
Wobei das „braune“ ja auch nach 45 nicht weg war. Es waren die gleichen Lehrer aktiv die zwischen 40 und 45 den Kinder das „Heil Hilter“ eingebleut haben.
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#20   GerdEric   20:06:32 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Der „Große Führer“ Castro
Lieber Bruno, wenn Lateinamerika, das ja immer noch vorwiegend katholisch ist, auch so rein wäre, würde auch ich mich über die Bemühungen Castros lustig machen.
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#19   GerdEric   20:03:43 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Lieber Bruno-Maria
Bruno: Welcher Religionslehrer aber hat Begeisterung für Gott? Liebe zur Kirche? Enthusiasmus für Jesus Christus?
Eben! und deshalb, raus mit dem Religionsunterricht aus den Schulen…
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#18   GerdEric   20:00:43 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Vetter Taferl
Vetter Taferl: Wenn die Familie insgesamt nicht praktiziert,was soll da der Religionslehrer für Wunder wirken? In zwei Wochenstunden?
Da bin ich ganz Deiner Meinung!
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#17   Bruno-Maria Schulz   18:00:51 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Hat die katholische Kirche Angst vor Jesus?
Folgende beide Fragen – hier von einem besser nicht Genannten veröffentlicht:
>>> Hat die katholische Kirche Angst vor Jesus? Oder hat Jesus etwas gesagt oder getan was der katholischen Kirche Angst macht<<<
sind so grenzenlos dämlich, dass man sich um den Verstand des Schreibers ernsthafte Sorgen machen muss.
Merke:
Jedes Wort das Jesus Christus sagte, ist dem Christen und somit der Kirche FREUDE.
Freude, das Frohe der FROHEN BOTSCHAFT ist Inhalt des Christentums – es besteht aus nichts Anderem!
Wer darin Ängste sieht, dem ist nicht mehr zu helfen und er mag sein Heil im absoluten Nichts des Buddhismus suchen – finden wird er … NICHTS.
Bruno-Maria Schulz
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#16   Bruno-Maria Schulz   17:43:51 | Mittwoch, 26. Januar 2005
wer nicht weiß was Kirche ist, sollte’s Maul halten
Es wird hier gesagt, dass
>viele aktuelle Fragen von der katholischen Kirche nur oberflächlich und realitätsfern beantwortet werden<
Und gleichzeitig
>dass immer Weniger das hören möchten was die katholische Kirche sagt<
Beides zusammen beweist einmal mehr die Unsinnigkeit haltloser Nörgeleien an der Kirche – oft genug durch Pseudokatholiken.
Wie spectator sehr richtig antwortete, wären diese Neunmalklugen sehr gut beraten, >zuerst die Welt der Kirche und ihre Lehre kennen zu lernen, um überhaupt urteilen zu können<
Aber unbelastet von jedwedem Wissen wird frisch frei fröhlich und ganz und gar unfromm daher kritisiert, als wenn der kleine Nörgler wüsste, was Kirche ist.
Hey stopp und merke: Kirche ist nicht ein großes Haus mit Turm wo man geistigen Müll abläd, sondern eine Gründung Gottes, die zu beschädigen, ungeahnte Folgen für dein Leben hat.
Bruno-Maria Schulz
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#15   Bruno-Maria Schulz   17:26:42 | Mittwoch, 26. Januar 2005
sttn versuche richtig zu lesen!
lies noch mal und du wirst feststellen, dass ich von der Nachkriegszeit sprach und nicht von 1939-45
Zudem sprach in von Religionsunterricht – von nichts Anderem.
Wenn man will, kann man auch den herrlichsten Sonnenschein im Mai missinterpretieren als;
durch Wasserstoffexplosionen erzeugte warme Helligkeit nach ekelhaftem Frühjahr :-(
Wache auf und lebe
Bruno-Maria Schulz
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#14   spectator †   17:07:45 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@ sttn und seine „Kirche“
Und wenn die Probleme die viele Menschen mit der katholischen Kirche haben für dich Unsinn ist…
Für Pseudokatholiken trägt selbstverständlich die Kirche die Verantwortung dafür.
Blick doch mal ein wenig über deinen Tellerrand, die Welt da draussen ist nicht so einfach in „richtig“ oder „falsch“ einzuteilen. Bitte denk mal darüber nach.
Und du lerne zuerst die Welt da drinnen (die Kirche und ihre Lehre) kennen, um überhaupt urteilen zu können.
Es geht doch nicht um die Todschlagargumente, sonden das Problem ist das die katholische Kirche zu vielen Fragen keine realitätsnahen Antworten hat.
Doch, sie hat sie. Du kennst sie jedoch nicht.
Deshalb gibt es den großen Glaubwürdigkeitsverlust.
Nein, nicht deshalb. Der Glaubenschwund ist das Resultat der Liebe zur Sünde (J 8:34)
Wei in meinen Beitrag schon gesagt: ist nur ein Beispiel. Eines von vielen.
Auch zu Kondomen hat die Kirche eindeutige und gründliche Antworten, du kennst sie eben nicht.
Die Leute denken hintergründiger und erleben es häufig genug das viele aktuelle Fragen von der katholischen Kirche nur oberflächlich und realitätsfern beantwortet werden. Geht man in das Detail, dann fangen die Schwierigkeiten an und die katholische Kirche wird unglaubwürdig.
Was möchtest du noch der Kirche zuzuschreiben??? – ist das alles??? Wenn’s dir nicht gefällt, dann nehme dein Hut und gehe. So verhalten sich Menschen mit Charakter.
Zu Jesus möcht ich noch was sagen: Warum wird so selten das hervorgehoben was Jesus ausmacht. Hier haben andere christliche Kirchen die Nase vorne.
Lächerlicher Schwachsinn
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#13   sttn   16:47:15 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@dilettantus in interrete
Es geht doch nicht um die Todschlagargumente, sonden das Problem ist das die katholische Kirche zu vielen Fragen keine realitätsnahen Antworten hat. Deshalb gibt es den großen Glaubwürdigkeitsverlust.
Wei in meinen Beitrag schon gesagt: ist nur ein Beispiel. Eines von vielen.
Du sagst: „ Demjenigen der nicht an Jesusu glaubt, demjenigen der Gott nicht liebt, kann man keine Moral verkündigen.“
Das sehe ich auch so, und es ist genau genommen eine Umschreibung für das Problem der katholischen Kirche. Die Leute denken hintergründiger und erleben es häufig genug das viele aktuelle Fragen von der katholischen Kirche nur oberflächlich und realitätsfern beantwortet werden. Geht man in das Detail, dann fangen die Schwierigkeiten an und die katholische Kirche wird unglaubwürdig.
Zu Jesus möcht ich noch was sagen: Warum wird so selten das hervorgehoben was Jesus ausmacht. Hier haben andere christliche Kirchen die Nase vorne. Die können das besser. Mal sehr überspitzte Fragen von mir die zum Nachdenken einladen soll: Hat die katholische Kirche Angst vor Jesus? Oder hat Jesus etwas gesagt oder getan was der katholischen Kirche Angst macht?
Sehr wichtig: Diese beiden Fragen sollen zum Nachdenken anregen. Sie sind keine Unterstellung das die katholische Kriche nicht die Kirche von Jesus ist.
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#12   sttn   16:30:18 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@spectator
„ Die primitiven und immer die selben „Argumente“ der Pseudokatholiken sind:…“ etc…
Du hast wohl meinen Beitrag nicht verstanden. Anders kann ich Dein Schimpfwort „Pseudokatholiken“ und auch den Rest nicht interpretieren.
Und wenn die Probleme die viele Menschen mit der katholischen Kirche haben für dich Unsinn ist, ist das schon sehr traurig. Blick doch mal ein wenig über deinen Tellerrand, die Welt da draussen ist nicht so einfach in „richtig“ oder „falsch“ einzuteilen. Bitte denk mal darüber nach.
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#11   sttn   16:23:19 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@Bruno-Maria Schulz
Bezüglich 40er gibt es auch andere Meinungen und man sollte auch nicht die ersten 5,5 Jahre vergessen… Da herschte nämlich ein sehr „brauner“ Wind.
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#10   Dolfus   13:44:37 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Pius X-Schulen fördern
In den westlichen Staaten weisen ohnehin nur mehr die wenigsten Schulen mit dem Markennamen „römisch-katholisch“ auch ein römisch-katholisches Programm auf.
Zu diesen wenigen wahrhaft römisch-katholischen Schulen gehören heutzutage fast nur mehr die Schulen, die von der Priesterbruderschaft des heiligen Papstes Pius X. geführt werden.
Es wäre den wenigen standhaft gebliebenen Katholiken, besonders in Deutschland, zu wünschen, das Schulapostolat von „Pius X“ wäre noch fruchtbarer und blühender.
Es ist darum auch nicht einzusehen, daß der treue Katholik in der BRD und in Österreich weiterhin von der Konzilsamtskirche gemäß dem Hitler-Gesetz zur Kasse gezwungen wird.
Mögen sich um Österreichs Volksanwalt Ewald Stadler noch mehr der standhaften Katholiken scharen, um Widerstand gegen den Kirchensteuergeldmißbrauch durch die Amtskirche zu leisten!
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#9   spectator †   13:16:49 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@ dilettantus in interrete
Natürlich sind die Totschlagargumente wie Zölibat, Kondome etc. Quatsch – aber zeigt das Bild (vielleicht nur das veröffentlichte Bild) der Kirche…
Das Bild der Kirche entsteht weder aus der biblischen Überlieferung noch durch die Glaubensverkündigung der Kirche. Das Bild der Kirche wird gemalt und geformt von der Antikirche (= Befürworter des Frauenpriestertums, Zölibatgegner und Kondomenfürsprecher) selbst.
Demjenigen der nicht an Jesusu glaubt, demjenigen der Gott nicht liebt, kann man keine Moral verkündigen.
Wieso nicht? Sind es Primaten?
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#8   dilettantus in interrete   11:44:24 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Tja – aber!
Natürlich sind die Totschlagargumente wie Zölibat, Kondome etc. Quatsch – aber zeigt das Bild (vielleicht nur das veröffentlichte Bild) der Kirche nicht mehr Moral als Glauben.
Demjenigen der nicht an Jesusu glaubt, demjenigen der Gott nicht liebt, kann man keine Moral verkündigen.
Aber wenn wir (wir!) jetzt alle ans Werk gehen, nicht die Erzbischöfe oder die Religionslehrer,wieso sollten wir dann nicht (im Rahmen einer kontingenten Welt) optimistisch sein?
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#7   spectator †   09:23:11 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@ sttn, sein Sinn und Kondome
Wie kann man Beispielsweise Nichtkatholiken den Standpunkt „Keine Kondome“ erklären, wenn Millionen sterben die nicht sterben müßten wenn sie Kondome verwendet hätten? Klar man kann sagen „hätten die nur Keusch gelebt“, aber dann sind wir in der Ecke der Relitätsferne … als Beispiel.
Die primitiven und immer die selben „Argumente“ der Pseudokatholiken sind:
– Kondome, Frauenpriestertum und Abschaffung des Zölibats
Ich bin mir sicher das man durch ein stärkeres Besinnen auf das was Jesus gesagt hat…

Jesus ist Liebe und Liebe ist das was den meisten Menschen abgeht und das was sie so dringend brauchen.
Aha! Also soll die Kirche Kondome kostenlos verteilen, die Frauen sollen nach der Priesterweihe jeden Sonntag einen Hexentanz vor dem Altar arrangieren und die Priester sollen heiraten wie oft sie möchten.
Wenn du wüsstest, was Jesus tatsächlich gesagt hat und wenn Du die Lehre der RK-Kirche ausreichen kennen würdest, würdest du deinen Unsinn nicht schreiben
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#6   Bruno-Maria Schulz   08:36:08 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Mut zum Optimimus
man hört allenthalben dass angeblich:
>>>immer Weniger das hören möchten was die katholische Kirche sagt<<<
dennoch stehen Verlautbarungen in allen Zeitungen
dennoch strömen Millionen zu den Papsttreffen
dennoch fasst Roms Petersplatz kaum die Gläubigen beim Papstwort
dennoch hat jede kirchl. Verlautbarung tausendfältiges Echo
dennoch schreiben des Teufels Autoren massenweise Bücher gegen Papst und Kirche
Es ist also doch mehr als EIN Hahn der danach kräht, was der Stellvertreter Jesu auf Erden sagt. Es ist eine jünger werdende riesige Gemeinde begeisterter Christen.
Lasst uns auch mal positive Entwicklungen sehen. Niemals zuvor begeisterte ein Papst so viele Jugendliche wie Johannes Paul II.
In Kanada skandierten hunderttausende J.P.two – we love you. Maßgeblichen Beitrag zum Fall des Kommunismus trägt dieser JPtwo
Der „Große Führer“ Castro stand wie ein dummer Schuljunge neben Djschäy Pi Tu als Papst Johannes Paul II. ihn abkanzelte.
Sehen wir alle den Kirchenzustand zu kritisch und miesepetrig, halten wir die Jugend von Gott ab. Wer will das verantworten?!
Mut zum Optimismus ist angesagt! Optimismus ist ansteckender als Schnupfen ;-)
Bruo Maria Schulz
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#5   Bruno-Maria Schulz   08:06:23 | Mittwoch, 26. Januar 2005
der einzig wirklich wichtige Unterricht
Yersinia wirft suffisant ein; die pädagogische Fachwelt sei gespannt,
welche Schüler für den gottnahen Religionsunterricht der wiederbelebten 40er Jahre wohl gefunden werden müssten.
Man braucht nicht die 40er Jahre wieder zu beleben – diese 5 Jahre des Aufbaus bis 1950 wo Keiner fragte was gibt der Staat – was gibt die Kirche mir, sondern Jeder die Arme hochkrempelte und tat was er konnte. Schaden würde es nicht, diesen Aufbaugeist wieder zu beleben.
Kinder und Jugendliche aber die alle Furchtbares erlebt hatten erlebten den Religiosnunterricht mit Begeisterung, weil die Religionslehrer begeistert waren vom Glauben und Gott dankbar, dem Krieg entronnen zu sein.
Würde unsere überfüttert gelangweilte Jugend einen Religionsunterricht erleben dürfen der aus Begeisterung heraus erteilt würde, so wäre sie genau so dabei wie wir damals. Dazu bräuchte man keine neuen Schüler finden.
Welcher Religionslehrer aber hat Begeisterung für Gott? Liebe zur Kirche? Enthusiasmus für Jesus Christus? Hören die Schüler von multireligiösem Gefasel das ebenso trocken daher referiert wird wie die Berechnungsformel eine Hohlkörpers, so ist kein Wunder, wenn „Reli“ als „blödes Fach“ gilt, das Keinen wirklich interessiert und schon gar keinen Schüler mitreißt.
Wir damals waren mitgerissen und fasziniert und glaubten!
Im Übrigen sehe ich keinen Platz für Sarkasmus im Thema Religionsunterricht; der einzige Unterricht, der dem Menschen über den Tod hinaus existentiell wichtig ist.
Bruno-Maria Schulz
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#4   sttn   02:21:27 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Einen Sinn geben…
Die katholische Kirche hat sich in den letzten Jahrzehnten von den Menschen wegentwickelt. Man hat aufgehört auf neue Herausforderungen neue Antworten zu geben. Nun wundert man sich das immer weniger das hören möchten was die katholische Kirche sagt.
Hinzu kommt der große Glaubwürdigkeitsverlust der katholischen Kirche. Beispiel: Wie kann man Beispielsweise Nichtkatholiken den Standpunkt „Keine Kondome“ erklären, wenn Millionen sterben die nicht sterben müßten wenn sie Kondome verwendet hätten? Klar man kann sagen „hätten die nur Keusch gelebt“, aber dann sind wir in der Ecke der Relitätsferne … als Beispiel.
Ich bin mir sicher das man durch ein stärkeres Besinnen auf das was Jesus gesagt hat und wie Jesus gelebt hat der katholischen Kirche gut tun würde und wenn man anfängt den Sinn der Worte von Jesus stärker zu leben und zu predigen, dann hat kann man die Menschen auch wieder erreichen. Jesus ist Liebe und Liebe ist das was den meisten Menschen abgeht und das was sie so dringend brauchen.
@Bruno-Maria Schulz – Sorry, aber ich denke die Unterrichtsformen die früher üblich waren taugen nichts. Mir reicht was mir meine Mutter darüber erzählt hat.
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#3   Yersinia   00:26:07 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@Bruno: auf eines ist die pädagogische Fachwelt aber gespannt!
Welche Schüler werden für diesen „gottnahen Religionsunterricht“ der wiederbelebten 40er Jahre gefunden?
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#2   Vetter Taferl   21:52:20 | Dienstag, 25. Januar 2005
Wenn die Familie insgesamt nicht praktiziert,
was soll da der Religionslehrer für Wunder wirken? In zwei Wochenstunden?
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#1   Bruno-Maria Schulz   18:08:02 | Dienstag, 25. Januar 2005
das Pferd vom Schwanz her aufgezäumen
Wieso >neue und ungeahnte Initiativen starten< ?
Warum nicht einfach einen gottnahen Religionsunterricht zuwege bringen, wie er in meiner Schulzeit der 40er-Jahre normal war? Nämlich gottnah! Natürlicher Glaube als Selbstverständlichkeit.
Was aber ist Religionsunterricht heute? Sozialunterricht! Bastelstunde! Gemütliches Beisammensein!
>ein mit der Post verschickter Glaubenskurs< ist „Werbesendung“ die in den Müll fliegt.
Noch dazu >einen weiteren Glaubenskurs bezahlen< schafft Abstand zur Initiative.
Das Ganze ist Quatsch und das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt.
Solange Religionslehrer nicht glauben und das Ganze als Ethik- und Sozialfach sehen kann man nicht erwarten, dass sie Religion vermitteln. Glaubt ein Religionslehrer und vermittels Religion als begeisterte Gottnähe, so wird er Erfolg haben.
Bruno-Maria Schulz
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