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Geiselhaft und Atomkraft + Mission andersrum + Mehr Jugend als Kirche + Etwas tun + Wenn der wüßte
Benedikt XVI.: "vom Bösen ablassen"
Benedikt XVI.: „vom Bösen ablassen“
Geiselhaft und Atomkraft

Italien. Papst Benedikt XVI. forderte beim gestrigen Engel des Herrn in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo die Freilassung der südkoreanischen Geiseln in Afghanistan. Unter ihnen befinden sich auch Missionare: „Ich rufe die Täter dieser Verbrechen auf, vom Bösen abzulassen.“ Ferner erinnerte der Papst an den 50. Geburtstag der Internationalen Atomenergiebehörde, deren Mitglied der Heilige Stuhl von Anfang an war. Der Einsatz gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen, für Abrüstung und für eine friedliche und sichere Atom-Technologie sei aktueller denn je – so der Papst.

Mission andersrum

Deutschland. Am Sonntag, dem 5. August, findet in der Aula der Erzdiözese München und Freising ein Vortrag über den Islam statt. Referent ist der zum Islam abgefallene ehemalige deutsche Protestant Pierre Vogel. Er spricht zum Thema „Muß die Frau im Islam ein Kopftuch tragen.“ Vogel missioniert unter anderem auf der Webseite ‘DieWahreReligion.de’.

Mehr Jugend als Kirche

Deutschland. Am 15. September wird die sogenannte Jugendkirche im Bistum Passau eröffnet. Am Nachmittag gibt es ein Kinder- und Familienfest mit 4er-jump, Menschenkicker, Programm auf der Bühne sowie Spiele und Spaß. Um 18.00 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Er steht unter dem Titel „It will be go(o)d“ und enthält viele „neue Gestaltungselemente“. Dabei wird die Jugendkirchen-Band das erste Mal auftreten. Ab 19.30 Uhr gibt es ein Freiluftkonzert mit den Musikgruppen „Special Guest“ und „Paddington“ aus Finnland. Anschließend folgt eine Disco. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Etwas tun

Deutschland. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke beobachtet die Diskussionen um den Bau teils überproportionierter Moscheen und gleichzeitig den Verkauf christlicher Kirchen und Klöster. Dagegen müsse etwas unternommen werden. Das erklärte der Bischof laut einem Bericht der Regionalzeitung ‘Donaukurier’ vor dem Präsidium der deutsch-römischen Stiftung ‘Rotonda Romana’. Das Bewußtsein für die in rund 1.500 Jahren geformte und gewachsene Identität Europas müsse gestärkt werden – so der Bischof.

Wenn der wüßte

„Ich möchte mich hier nur auf die Befürchtungen beziehen, die im Zusammenhang mit dem Motu proprio »Summorum Pontificum« geäußert worden sind. Zu den Details kann man unterschiedliche Positionen beziehen. Es ist aber auch klargestellt worden, daß der Meßritus von 1962 in der Feier der Heiligen Woche, im Triduum Sacrum, nicht zugelassen ist, und darum auch die die Juden verletzenden Passagen in den großen Fürbitten des Karfreitags nicht wieder eingeführt werden.“

Der Grazer Bischofsvikar und Pastoralamtsleiter Heinrich Schnuderl auf einem kürzlichen, christlich-jüdischen Bibelkongreß laut einem Bericht der Webseite der Diözese Graz vom 25. Juli.
      
7 Lesermeinungen
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#7   matt2 †   22:50:05 | Montag, 30. Juli 2007
Heger glänzt wieder mit Nichtwissen…
Ihnen müsste doch bekannt sein, dass Paulus ausdrücklich darauf bestanden hat, dass Frauen in der Gemeindeversammlung einen Schleier tragen sollen, Männer hingegen ihr Haupt frei haben, weil der Mann das Haupt der Frau ist usf… na das haben wir wohl wieder verdrängt Herr Dr., was?
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#6   Elendester Sünder   18:21:10 | Montag, 30. Juli 2007
Lieber Dr. Heger,
gab und gibt es nicht die Sitte, daß das Weib zumindest in der Kirche das Haupthaar zumindest mittels einem Hut bedecken soll? Was ist mit den Ordenskleidern?
Wieviele Heilig- oder Seliggesprochene weiblichen Geschlechts trugen kein Kopftuch?
Warum betrachtete beispielsweise die begnadete Theresia Neumann von Konnersreuth († 1962) die Bekämpfung unzüchtiger Kleidung sogar als ihr besonderes Anliegen, wie der Märtyrer im Hitlerregime Friedrich Ritter von Lama in seinen Konnersreuth-Jahrbüchern berichtet? Warum meinte sie, unzüchtig gekleidete Besucherinnen, sogar Mädchen, scharf zurückweisen zu müssen? Warum trug sie selbst stets ein Kopftuch?
Warum trägt die Gottesmutter an allen ihren Erscheinungsorten einen Kopfschleier?
Ist es nicht sogar anzunehmen, daß die islamische Verschleierung ihren Ursprung im Christentum hat?
Was ist überhaupt aus christlicher Sichtweise dagegen einzuwenden? Warum sollte der dreifaltige Gott, dem wir dienen wollen, etwas dagegen auszusetzen haben?
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#5   Dr. Christoph Heger   17:45:49 | Montag, 30. Juli 2007
@Elendester Sünder: Ein Unterschied
Dr. Heger, die Frage, ob das Kopftuch im Islam ein Ergebnis der Fehldeutung einer Koranstelle ist oder nicht, ist für uns Christen völlig unbedeutend.
Das ist nur sehr abstrakt richtig. In der täglichen Realität, wo die Menschen mit Mohammedanern reden und gelegentlich streiten, ist die Kenntnis dieser Fehldeutung sehr wohl bedeutend.
Die Behauptung, die man oft in den Medien hört und sogar von manchen Christen wiederholt wird, nämlich das Kopftuch widerspräche der christlichen Tradition Europas, ist eine der großen Lügen unserer verketzerten Zeit. Das genaue Gegenteil ist der Fall.
Natürlich gab es immer christliche Zeiten und Gegenden, wo es zur guten Sitte gehörte, daß eine Frau, vor allem eine verheiratete Frau, den Kopf oder besser das Haupthaar mehr oder weniger bedeckt hielt. Aber es wurde meiner Kenntnis nach nie als moralische oder religiöse Pflicht angesehen. Das ist schon ein Unterschied gegenüber dem Islam.
MfG
Christoph Heger
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#4   Elendester Sünder   17:34:01 | Montag, 30. Juli 2007
Das Kopftuch im Islam
Dr. Heger, die Frage, ob das Kopftuch im Islam ein Ergebnis der Fehldeutung einer Koranstelle ist oder nicht, ist für uns Christen völlig unbedeutend.
Die Behauptung, die man oft in den Medien hört und sogar von manchen Christen wiederholt wird, nämlich das Kopftuch widerspräche der christlichen Tradition Europas, ist eine der großen Lügen unserer verketzerten Zeit. Das genaue Gegenteil ist der Fall.
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#3   muntu   11:30:41 | Montag, 30. Juli 2007
Motu proprio
Vikar Schnuderl sollte das Motu proprio lieber genauer durchlesen…wenn er liturgisch gebildet wäre (und das fordert auch der Papst im MP) würde er wissen wieso die missa privata (nicht mit der Gemeindemesse zu verwechseln!!!!) im Triduum Sacrum untersagt ist. :-D
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#2   Dr. Christoph Heger   11:29:43 | Montag, 30. Juli 2007
Muß die Frau im Islam ein Kopftuch tragen?
Zwar gibt es im (sunnitischen) Islam nie völlige Einigkeit darüber, ob dieser oder jener Traditionsbericht (Hadith), was der „Prophet“ gesagt oder getan habe, „authentisch“ ist und insofern zur Begründung islamischen Rechts taugt. Immerhin ist die Auffassung fast allgemein, daß er gelehrt habe, die Frau dürfe nur Gesicht und Hände „fremden“ Männern sichtbar sein lassen.
Daß diese Auffassung, insbesondere die Pflicht zu einem Kopfschleier (hidschab), Ergebnis der Fehldeutung einer Koranstelle ist, nämlich von Vers 31 der Sure 24, hat der Koranforscher und Autor von „Die syro-aramäische Lesart des Koran. Ein Beitrag zur Entschlüsselung der Koransprache“, Berlin 2000, Christoph Luxenberg, in seinem Aufsatz Der Koran zum „islamischen Kopftuch“ www.phil.uni-sb.de/…/2004/imp040204.html gezeigt.
MfG
Christoph Heger
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#1   Bruder Theophil   09:46:58 | Montag, 30. Juli 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 13, 31-35
In jener Zeit erzählte Jesus der Menge ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen. Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist:
Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
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