Wiener Abtreibungspolitiker wollen jetzt auch die Bürgerrechte zerfetzen
Die Wiener Frauenstadträtin Wehsely kündigte an, daß die Stadt Wien die geforderte Bannmeile vor Abtreibungsanstalten ab April einführen werde. Österreichische Lebensrechtler sehen im Demonstrationsverbot einen Widerspruch zum Recht auf Meinungsfreiheit .
(kreuz.net, Wien) Nach einem heutigen Bericht in der linksliberalen, abtreibungsfreundlichen österreichischen
Tageszeitung „Der Standard“ planen die Wiener Sozialisten, die in der Bundeshauptstadt an der Macht sind,
ihre Maßnahmen gegen das Leben und gegen Lebensschützer zu verstärken. „Der Standard“ zitierte ein
Interview der Wiener Stadtzeitung „Falter“ mit der sozialistischen Frauenstadträtin von Wien, Sonja Wehsely.
Genossin Wehsely hat angekündigt, daß sie beabsichtigt, das „Wegweiserecht zu konkretisieren“. Auch
die Verteilung von eindeutigen Gegenständen, etwa von Plastikembryos, vor Abtreibungsstationen soll von
der Wiener Staatsgewalt verboten werden.
Mit dem erwähnten „Wegweiserecht“ bezieht sich Genossin Wehsely
auf die „Wegweisung“ oder das „Betretungsverbot“. Diese können nach dem Sicherheitspolizeigesetz zum
Schutz von Frauen und Kindern gegen Gewalt in der Familie erlassen werden. Auf diese Weise ist es möglich,
gewalttätige Person aus einem geschützten Bereich zu verweisen. Dem Weggewiesenen ist es verboten, diesen
Bereich innerhalb von zehn Tagen zu betreten.
„Ich hätte mir gewünscht, daß es hier eine Bundesregelung
gibt, aber ich will nicht länger warten“, sagte Genossin Wehsely. Im April soll eine entsprechende Modifikation
des Landessicherheitsgesetzes beschlossen werden. Sie geht jetzt in Begutachtung.
Konsequenzen seien
auch geplant, wenn Lebensschützer Personen im Umkreis sozialer oder medizinischer Einrichtungen ansprechen.
Bei Verstoß kann die Polizei die Lebensschützer wegschicken.
Am 30. November forderten die Sozialisten
Maßnahmen, zum angeblichen „Schutz betroffener Frauen“. Unter anderem sei eine Bannmeile rund um Abtreibungsanstalten
einzurichten. Knapp zwei Monate später scheint die geforderte Zwangsmaßnahme schon Wirklichkeit zu werden.
Wenn es um die Vernichtung von Leben geht, mahlen sozialistische Mühlen schnell, meinte ein Vertreter
des Wiener Widerstands gegen die Kinderabtreibung.
Wiener Lebensschützer sind von den beabsichtigten
Zwangsmaßnahmen der städtischen Sozialisten nicht überrascht. Es sei eine alte sozialistische Taktik,
die eigene Freiheit auf Kosten der Freiheit des anderen durchzusetzen und demokratische Rechte einzuschränken,
sobald sie den eigenen Plänen im Wege stünden.
Zuerst sei die Zerstückelung und Absaugung von Kindern
aus dem Mutterleib als „privates Recht“ der Frau dargestellt worden. Jetzt versuchten die Sozialisten,
mit Polizeigewalt eine Tempelmauer um ihre Heilige Kuh – die Kinderabtreibung – durchzusetzen. Besonders
zynisch und bedrohlich sei, daß die Sozialisten dazu in rechtsbeugerischer Manier ein Gesetz heranzögen,
das 1997 zum Schutz von Kindern eingeführt worden sei.
Es werde den Sozialisten nicht gelingen, die
öffentliche Diskussion über die Zerstückelung und Absaugung von Kindern im Mutterleib mit staatlichen
Zwangsmaßnahmen abzuwürgen und die Mütter über die Abtreibung ihrer Kinder im Dunkeln zu lassen. Im
Gegenteil. Die Pläne der Genossin Wehsely seien eine willkommene Gelegenheit, die offene Wunde und blutige
Frage der Kinderabtreibung in die öffentliche Diskussion der überalterten österreichischen Gesellschaft
hineinzutragen. Österreich brauche eine Zukunft, keine Kindersärge.
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Fristenlösung ist objektiv verfassungswidrig Wieviele Gesetze hat der Oberste Gerichtshof schon gekippt,
Zivildienst-, Asylantengesetze etc. Nichts widerspricht klarer der Verfassung, als den Mord an den Ungeborenen
zu verbieten (wie es bis heute der Fall ist), gleichzeitig aber alle Möglichkeiten staatlicherseits zu
gewähren, eben genau das zu tun. Die „Fristenregelung“ ist ein allerbitterstes Armutszeugnis gegen die
Republik Österreich, gegen das österreichische Volk, und auch gegen die offiziellen Vertreter der hl.
Kirche in Österreich, eines der Länder mit einem im Verhältnis zur Einwohnerzahl prozentmäßig nominell
extrem hohen Katholikenanteil unter den Staaten der Welt. Einigen Bürgern Österreichs jetzt auch noch
ihnen ihr demokratisches Recht auf Protest gegen dieses Unrechtsgesetz zu nehmen, zeigt nur, wie wenig
eine Demokratie im sozialistischen Österreich verwirklicht ist.