Sexualität
Das neue Zauberwort heißt Lust
Die Linken sind gegenwärtig dabei, die „Lufthoheit über die Kinderbetten“ zu erzwingen. Von Rodolfo E. Panetta.
Sexbroschüre für 1-3jährige: Aufklärung oder Pädophilie?
Sexbroschüre für 1-3jährige: Aufklärung oder Pädophilie?
© Bild: Ben McLeod, Creative Commons
(kreuz.net, Köln) Anfang der 90er Jahre schwappte von den USA eine Welle nach Deutschland herüber. Sie bot radikalen Feminismus-Ideologen eine willkommene Spielwiese: im ganzen Land sexuelle Mißbräuche zu wittern.

Die Kampagne steigerte sich zur Inquisition. Ihr Ziel: in jedem Manne einen potentiellen Kinderschänder auszumachen und die traditionelle Familie als Hort der Unzucht zu diffamieren.

Ihre logistische Basis fand die Mißbrauchs-Industrie meist in den Jugendämtern der Städte und Landkreise.

Gefördert mit Millionenbeträgen, entwickelten sich Vereine mit Namen wie „Zartbitter“, „Wildwasser“, „Allerleirauh“, „Belladonna“.

Die Medien machten natürlich voll mit. Die Täter waren männlich, die Opfer durchwegs weiblich. Doch das schrill gezeichnete Bild bekam mit der Zeit Risse.

Darum ist zwischenzeitlich schon die nächste Ideologie, die Gender-Propaganda, angetreten.

Diese schickt sich an, einen angeblich neuen Menschen zu schaffen. Dazu sollen soziale, verhaltensbedingte Unterschiede zwischen Mann und Frau eingeebnet werden.

Die Gender-Ideologie will die Erziehung der Kinder nicht den Eltern überlassen, sondern weitere Personen einbinden, durch die das Kind nach Möglichkeit ein modernes Rollenverhalten erlernen soll.

Die Linken wollen die „Lufthoheit über die Kinderbetten“ erzwingen.

Dem Begriff „Familie“ kommt nur mehr eine untergeordnete Bedeutung zu. Das neue Zauberwort heißt Lust.

Es wird ein „lustbetonter Umgang mit dem eigenen Körper und der eigenen Sexualität“ angemahnt.

Die Gender-Propaganda muß die alte Ideologie überwinden, wonach der Mann ständig der Täter und die Frau immer das Opfer ist.

In ihr finden die Geschlechter und Generationen wieder zusammen: Mütter und Väter, Onkel und Tanten, Tagesväter und Kinderladen-Opas. Sie alle sind künftig gleichermaßen für ein lustbetontes Aufwachsen von Mädchen und Jungen verantwortlich.

Die „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Verhütung und Familienplanung“ rät ihnen dabei Verhaltensmuster und Praktiken an, die hart an der Grenze zur Pädophilie entlangschrammen.

Elternratgeber „Körper, Liebe, Doktorspiele“
Ausschnitt aus der Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele - 1.-3. Lebensjahr"Ausschnitt aus der Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele - 1.-3. Lebensjahr"Ausschnitt aus der Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele - 1.-3. Lebensjahr"

Diese Grenze sei längst überschritten, meint Ulla Lang, eine engagierte Bürgerin aus dem hessischen Bruchköbel. Sie ist evangelisch, konservativ und parteiunabhängig.

Mitte Juli erstattete Frau Lang Strafanzeige gegen die Autorin des Elternratgebers „Körper, Liebe, Doktorspiele, 1.-3. Lebensjahr“, sowie gegen die verantwortliche Bundeszentrale, welche dieses Werk publiziert hat.

Tatbestand: „öffentliche Aufforderung zum sexuellen Mißbrauch von Kindern, gemäß den Paragraphen 111 und 176 des deutschen Strafgesetzbuches“.

Frau Lang bezieht sich in ihrer Anzeige auf Passagen, in denen die Verantwortlichen – damit sind in der Schrift nicht nur die Eltern gemeint – zu einer aktiven Sexualisierung des Kleinkindes aufgefordert werden.

So ergeht auf Seite 16 die Aufforderung, beim Waschen des Kindes „das Notwendige mit dem Angenehmen“ zu verbinden, „indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an den verschiedenen Stellen geküßt wird“.

Oder auf Seite 27: „Dem gegenüber erfahren Scheide und vor allem Klitoris kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es dadurch für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.“

Und: „Da ist keine Körperregion vor intensiver Erkundung sicher und natürlich auch nicht die Genitalien, die manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen.“

Zwar versucht diese Schrift eine Grenzziehung zum Kindesmißbrauch vorzunehmen. Diese Grenze verläuft nach Meinung der verantwortlichen „ErzieherInnen“ und „PädagogInnen“ dort, wo der Erwachsene um der eigenen Befriedigung willen handelt.

Aber diese Grenzziehung bewegt sich weitgehend im Subjektiven. Denn ein gemeinsames Wannenbad oder nacktes Herumtollen im Bett samt wohlwollender Betrachtung kindlicher Selbstbefriedigung wird von der Autorin als normal und wünschenswert betrachtet.

Daß eine deutsche Staatsanwaltschaft Frau Langs Klage gegen eine Bundesbehörde weiterverfolgen wird, ist eher unwahrscheinlich.

Jetzt wurde bekannt, daß die Broschüre von der deutschen Familienministerin zurückgezogen wurde.

Das wäre nur dann eine gute Nachricht, wenn das der erste Schritt ist, um die Gender-Ideologie zu demaskieren und zu korrigieren. Denn bereits wurden weit über eine halbe Million Exemplare der skandalösen Broschüre verteilt.

Wie gedenkt die Deutsche Bundesregierung den Schaden zu beheben, der durch dieses Propagandawerk angerichtet wurde?
      
29 Lesermeinungen
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#30   obelix †   21:54:10 | Freitag, 3. August 2007
@Ultramontanus
Wie frech Menschen lügen können.
Sie haben ja so recht! Bartholomäusnacht.
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#29   Ultramontanus   18:45:56 | Freitag, 3. August 2007
methusalix
„Die r.-k. Kirche zieht eine breite Blutspur bis zum Genozid hinter sich her und will es jetzt nicht gewesen sein. Das ist mit allen ertappten Tätern so. Die wollen es alle nicht gewesen sein. Ändert nichts an der Geschichte.“
Wie frech Menschen lügen können.
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#28   methusalix †   18:39:56 | Freitag, 3. August 2007
@Sigurd
Ich denke, sie ist intelligent. Anders, als viele ihrer Kritiker.
Kann ich aus erster Hand bestätigen. Habe die Dame mal live erlebt. Messerscharfer Verstand und schlagfertig bis zum Untergang ihrer Diskussionsgegner. War aber einfach. Waren alles Macho-Männer.
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#27   Sigurd von Thelen   18:14:15 | Freitag, 3. August 2007
Wer hat Verunglimpfungen nötig?
Den Schwachsinn kann man vielleicht mit Alice Schwarzer diskutieren, aber nicht mit einem Menschen, der einen IQ oberhalb der Raumtemperatur hat.
Abgesehen davon, dass ich in meiner Meinung wenig Überschneidung mit Alice Schwarzer habe, halte ich sie für eine durchaus intelligente Person. Ich denke, sie ist intelligent. Anders, als viele ihrer Kritiker.
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#26   methusalix †   17:01:03 | Freitag, 3. August 2007
@Malacarne @D. Stöhr
Malacarne: methusalix: zur Evolution, Himmelfahrt Mariens und einer „heimlichen“ Verkündung neuer Ideologien
1. Was du schreibst ist totaler Mist, …
… um sicherzugehen das die Behauptung vom neusten Dogma Mariens Himmelfahrt …
Wörtlich:
„Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die Unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“
Was war an meiner Aussage falsch? Gibt es ein jüngeres Dogma?
Das Gleichnis von der „Geschwindigkeit“ habe ich benutzt, um die Unsinnigkeit DIESER Frage von D. Stöhr aufzeigen:
>>… in welchen Schritten sich genau die beiden Geschlechter entwickelt haben sollen, also mit Übergangsformen und allem drum und dran.<<
2… haben nachweisslich(G. &Gerrichtsprotokolle) keine oder (verhältnissmässig)wenige Hexenverbrennungen stattgefunden …
Die r.-k. Kirche zieht eine breite Blutspur bis zum Genozid hinter sich her und will es jetzt nicht gewesen sein. Das ist mit allen ertappten Tätern so. Die wollen es alle nicht gewesen sein. Ändert nichts an der Geschichte.
3.mal über das eigene Lebensexistensrecht nachdenken …
Das ergibt sich aus unserer Verfassung und wird durch das Strafrecht geschützt. Dass Ihnen unser Recht nicht passt (und Sie lieber ein „Naturrecht“ genanntes Faustrecht der absoluten Beliebigkeit und Willkür hätten), ändert weder an der Verfassung noch am Strafgesetzbuch auch nur ein Jota.
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#25   Sentinel   16:00:44 | Freitag, 3. August 2007
@Malacarne
So weit mir bekannt ist, bedeutet ihr Name aus dem lateinischen und dem spanischen übersetzt das gleiche:
Schlechtes Fleisch,
oder neudeutsch: Gammelfleisch!
Sind sie Däönerfabrikant, daß Sie sich so nennen und dann einen Wildschweinfanatiker hier so anfahren?
Dummerweise hat methusalix/obelix mit seinen Ausführungen vollkommen Recht. Und dies hat auch nichts mit Freidenkertum, sondern nur mit Denkertum zu tun. Aber zu dem sind ja bayrische Saufköpp nicht mal fähig, selbst wenn es sie beißen würde.
Ich möchte sie jedoch höfliich bitten, sich bitte bei methusalix/obelix zu entschuldigen. Das gebietet schon der normale Christenverstand (der hier jedoch immer öfters anscheinend abhanden kommt).
Also, tun sie was, zeigen sie Rückgrat. Obwohl Bayern so was doch nicht haben, oder? Immerhin haben wir Preußen euch zweimal besiegt!
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#24   Malacarne   14:25:05 | Freitag, 3. August 2007
Daniel Stöhr:Wenn Sie das tatsächlich ernst meinen…
Weissnix meint es ernst!Die Welt ist voll mit solchen „Freidenkern“…da macht es keinen Unterschied ob du den Schatz des uns allen offenbarten mit ihnen teilen willst oder nicht…sie wollen nicht!jene Descarten glauben nur an das was sie jeden morgen im Spiegel sehen…für mehr reicht ihre Logik nicht…und jene die diesen Nebelschleier,der ihr eigen ist durchbrechen kehren um weil es ihnen zu anstrengend ist Gottes geboten zu folgen…die Seele ensteht bei ihnen +/- 3 wochen vor der Geburt…und die Geschichte schreiben sie eben mal neu…ihnen das Fleisch und den Gläubigen die ewige Anschauung Des Vaters!
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#23   Ydefix   14:08:31 | Freitag, 3. August 2007
methusalix:
„Na bei solchen Anforderungen machen wir doch gleich mit, Herr Stöhr! Wenn Sie nicht bis auf drei Stellen hinter dem Komma nachweisen können, mit welcher Geschwindigkeit Maria in den Himmel aufgefahren ist (Sie wissen schon, das jüngste Dogma), dann erklären wir die Himmelfahrt (und damit natürlich auch das Dogma) für nicht existent.“
Wenn Sie das tatsächlich ernst meinen, dann haben Sie vom Begriff der Glaubenswahrheit noch nichts wirklich mitbekommen.
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#21   methusalix †   19:49:16 | Donnerstag, 2. August 2007
@taizebuesucher
taizebesucher: @Methusalix Für meinen Glauben brauche ich keine Berechnungen,drei Stellen hinterm Komma,daran wird geglaubt und BASTA!!!
So lange Sie dies für sich und für sich alleine entscheiden, ist alles völlig in Ordnung. Probleme bekommen Sie dann, wenn Sie versuchen Ihren Glauben, z. B. die Mär vom „Abtreibungsmord“, anderen aufzuzwingen, koste es, was es wolle.
Im übrigen war das für mich nicht ein Beispiel für den persönlichen Glauben eines einzelnen, sondern ein Gleichnis, wie lächerlich die „naturwissenschaftlichen“ Fragen sind, die hier allen Ernstes gestellt werden.
Sie haben ja auch prompt auf meinen Köder angebissen. Danke dafür.
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#20   taizebesucher   19:36:14 | Donnerstag, 2. August 2007
@Methusalix
Für meinen Glauben brauche ich keine Berechnungen,drei Stellen hinterm Komma,daran wird geglaubt und BASTA!!!
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#19   methusalix †   00:58:32 | Donnerstag, 2. August 2007
zur Evolution, Himmelfahrt Mariens und einer „heimlichen“ Verkündung neuer Ideologien
Daniel Stöhr: Auf was bauen die Gender-Ideologen
… Dann sollten jeder Einzelne dieser Ideologen doch eigentlich erklären können, in welchen Schritten sich genau die beiden Geschlechter entwickelt haben sollen, also mit Übergangsformen und allem drum und dran.
Na bei solchen Anforderungen machen wir doch gleich mit, Herr Stöhr! Wenn Sie nicht bis auf drei Stellen hinter dem Komma nachweisen können, mit welcher Geschwindigkeit Maria in den Himmel aufgefahren ist (Sie wissen schon, das jüngste Dogma), dann erklären wir die Himmelfahrt (und damit natürlich auch das Dogma) für nicht existent.
Das nette bei diesem Gedankenxperiment ist, dass Sie den geforderten Nachweis NIE erbringen können, dass dagegen die Evolutionsbiologen dabei sind, die Steinchen des Mosaiks zusammenzufügen und dass immer schneller neue Steinchen auftauchen, die eingeordnet werden können.
Somit ist es für die Evolutionstheorie nur eine Frage der zeit, wann der von Ihnen geforderte Nachweis erbracht ist. Ich hoffe nicht mehr zu Ihren Lebzeiten. Das wäre zu peinlich für die Hexenverbrenner.
Beobachterin: Gender Ideologie
Die Gender-Ideologie (oder „Gender Mainstreaming“) baut in aller Heimlichkeit eine neue Irrlehre auf.
Interessant. Da soll eine neue Theorie erforscht und belegt werden und das geschieht in aller Heimlichkeit? Wer neue Erkenntnisse, mitsamt den Belegen dafür findet, hält für gewöhnlich damit nicht hinterm Berg.
Da stimmt etwas mit Ihrer Schlussfolgerung nicht, Beobachterin.
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#18   Ansgar   23:35:51 | Mittwoch, 1. August 2007
@ Navon
Wie kommen Sie darauf, daß die Broschüre „nie gedruckt“ wurde? Sie ist seit 2001 mit einer Auflage von 650000 auf dem Markt. Äußern Sie sich besser nur, wenn Sie von etwas Ahnung ahben. Also nie.
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#17   Leblhuber   22:52:53 | Mittwoch, 1. August 2007
@Theo!
Den Schwachsinn kann man vielleicht mit Alice Schwarzer diskutieren, aber nicht mit einem Menschen, der einen IQ oberhalb der Raumtemperatur hat.
Ich weiß, was Ihnen hilft. Schalten Sie Ihre Klimaanlage ab oder gehen Sie besser gleich in die Sauna!
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#16   Sentinel   22:51:56 | Mittwoch, 1. August 2007
@Bruder Theophil
Sprechen Sie bitte nicht so vom armen Daniel Stöhr!
Der Mann hat sehr viel auf dem Kasten, wenn man ihn erst einmal ausreden ließe!
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#15   Bruder Theophil   22:45:20 | Mittwoch, 1. August 2007
Da macht selbst DIE ZEIT nicht mit…
Dazu sollen soziale, verhaltensbedingte Unterschiede zwischen Mann und Frau eingeebnet werden.
Den Schwachsinn kann man vielleicht mit Alice Schwarzer diskutieren, aber nicht mit einem Menschen, der einen IQ oberhalb der Raumtemperatur hat.
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#14   Christian Hüller   18:30:28 | Mittwoch, 1. August 2007
@ Sentinel
Danke, sehr informativ!
Also an alle AvokatInnen des „Binnen-I“:
GENUS =/= SEXUS.
PS: Sollte man das das Binnen-I nicht umbenennen in „Schwarzer-I“, zu Ehren von Frau Schwarzer, Sie wissen schon…?
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#13   Ydefix   18:30:16 | Mittwoch, 1. August 2007
@Navon:
„Solche sinnfreien Aussagen kommen dabei heraus, wenn man von einem Thema keine Ahnung aber sehr viel Meinung hat. Wie schade, dass Du nie ansatzweise versucht hast, etwas über Evolution zu lernen.“
Was ich „Ansatzweise“ versucht habe oder nicht, davon haben Sie keine Ahnung.
Gemäß dem Evolutionismus hat sich die Geschlechtedifferenz auf der Basis von Mutation und Selektion entwickelt. Denn einen anderen Erklärungsmechanismus kennt diese Theorie nicht.
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#12   Navon   18:19:46 | Mittwoch, 1. August 2007
@ Daniel Stöhr:
Ein Evolutionist glaubt nämlich daran, dass sich die Polarität der Geschlechter durch zufällige Mutationen entwickelt haben muss.
Solche sinnfreien Aussagen kommen dabei heraus, wenn man von einem Thema keine Ahnung aber sehr viel Meinung hat. Wie schade, dass Du nie ansatzweise versucht hast, etwas über Evolution zu lernen.
Zum Thema:
Wie lange wird uns die Redaktion noch mit Artikeln über eine Broschüre nerven, die nie gedruckt wurde und die nichtmal online zu lesen ist? Wird das wieder so eine Nummer wie die Zig Beiträge, die aus einem einzigen Stern-Artikel rauskopiert wurden? Und was hat das mit der katholischen Religion zu tun?
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#11   Sentinel   18:16:36 | Mittwoch, 1. August 2007
@Christian Hüller
Das ist der sogenannte „Binnen-I“-Komplex.
Jener tritt nicht nur bei Pseudofeministinnen verstärkt auf, sondern wird auch gezielt von Katholibans und Traditionalisten abwertend benutzt, um ihre restliche Textaussage glaubwürdiger zu gestalten.
Wie das „Binnen-I“ entstanden ist, kann man, glaube ich, in der Wikipedia nachlesen (einer der wenigen wirklich authentischen Artikel dort).
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#10   Christian Hüller   18:13:47 | Mittwoch, 1. August 2007
Innen
verantwortliche „ErzieherInnen“ und „PädagogInnen
Man -und frau :-$ – achte auf das große „I“. Die Schreibweise spricht Bände. Der Schreiber, oder sagen wir doch gleich: die Schreiberin begnügt sich nicht mit der männlichen Form der Berufsbezeichnung, wie dies z. B. im Englischen absolut üblich ist, sondern muss -unbedingt-, in reichlich konstruierter Weise (…Innen), die weibliche Form noch hinzufügen.
Liebe ErzieherInnen, liebe SchülerInnen, und nochmals: liebe Leser und Leserinnen, hat auch jeder die Feminismuskarte gezogen?
Oder muss SchreiberIn nachhelfen?
Hophophop! Aber Dalli!
Sonst muss die Endung „-er“ völlig dem Erdboden gleich gemacht werden:
Liebe ErzieherI, liebe SchülerI, hat auch jeder die Feminismuskarte gezogen?
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#9   Sentinel   18:13:17 | Mittwoch, 1. August 2007
@Daniel Stöhr
Das ist der größte Schwachsinn, den Sie hier jemals geschrieben haben. Aber ein Evolutionist, der so etwas wirklich glaubt, könnte sich doch direkt bei der FSSPX einschreiben!
So wie ich gehört habe, glauben die noch an Wunder!
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#8   Ydefix   18:02:42 | Mittwoch, 1. August 2007
@Sentinel:
„Der Artikel schreit doch schon danach, hier von den Kommentatoren nicht mehr Ernst genommen zu werden (siehe Kommentar von Herrn Daniel Stöhr)!“
Mein Kommentar ist durchaus ernstgemeint.
Ein Evolutionist glaubt nämlich daran, dass sich die Polarität der Geschlechter durch zufällige Mutationen entwickelt haben muss.
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#7   Sentinel   17:56:53 | Mittwoch, 1. August 2007
@.chen
Das hat auch nix mit der sagenhaften, legendären Gender-Ideologie des Artikels zu tun!
Das ist so was von meilenweit am Thema vorbei, daß es schon weh tut!
Etwas mehr Objektivität bitte!
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#6   Pünktchen   17:52:58 | Mittwoch, 1. August 2007
Zum Gender Mainstreaming
mit seinen Irrwegen, falschen anthropologischen Voraussetzungen und seinen Opfern siehe: hier www.kreuz.net/bookentry.885.html!
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#5   Sentinel   17:49:27 | Mittwoch, 1. August 2007
@Beobachterin
Wie kann eine Ideologie, die gar nicht existiert, eine Irrlehre aufbauen?
So wie die FSSPX?
Oder wie?
Erklären Sie ihren unlogischen und thematisch nicht sehr weise klingenden Text so, daß er zu verstehen ist!
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#4   Beobachterin   17:45:28 | Mittwoch, 1. August 2007
Gender Ideologie
Die Gender-Ideologie (oder „Gender Mainstreaming“) baut in aller Heimlichkeit eine neue Irrlehre auf. Denn die wenigsten Menschen wissen überhaupt, was unter diesen Begriffen eigentlich gemeint ist und können deshalb erst wieder dagegen protestieren, wenn das Kind wieder einmal in den Brunnen gefallen ist. Oft können es sogar Politiker nicht erklären, die mit diesem Begriff herumhantieren.
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#3   Sentinel   17:30:37 | Mittwoch, 1. August 2007
Gender.Ideologie
Naja, als Gender bezeichnet der Standartamerikaner einfach nur die Geschlechtszugehörigkeit!
So wie sich das mit der Gender-Ideologie liest, befürchte ich ernsthaft, daß dieser Artikel mal wieder einer ist, der nicht gegen Pädophile gerichtet ist (davon gibt es unter den katholischen Pfarrern schon mehr als genug), sondern mal wieder ein verklausulierter Anti-Homo-Hetz-Artikel ist!
Ein wenig mehr Phantasie hätte ich dem Autor schon zugetraut. Aber nicht ein so plumpes Vorgehen. Der Artikel schreit doch schon danach, hier von den Kommentatoren nicht mehr Ernst genommen zu werden (siehe Kommentar von Herrn Daniel Stöhr)!
Was will man damit erreichen, indem man hier solchen Schwachfug erzählt? Das Eltern bei ihrem Kind nicht mithelfen sollen, daß es sein eigenes Geschlecht erkennt und schätzen lernt?
Oder will man mit dem Schwachfug eher erreichen, daß Weibchen grundsätzlich das zu tun haben, was Männchen will?
In meinen Augen ist dieser Artikel nur Diskspaceverschwendung. Und zwar im übelsten Maße. Der Autor weiß nicht wovon er spricht – und die Kommentatoren begreifen deshalb nicht, worum es ihm geht.
Es gibt keine Gender-Ideologie, außer vielleicht in den Köpfen einiger kranker FSSPXler. Ansonsten habe ich sie nämlich noch nirgendwo gefunden!
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#2   Ydefix   17:11:22 | Mittwoch, 1. August 2007
Auf was bauen die Gender-Ideologen
ideologisch auf ? Wahrscheinlich ist es der Evolutionismus, mit der Behauptung die Geschlechterdifferenzierung sei „zufällig“ enstanden. Dann sollten jeder Einzelne dieser Ideologen doch eigentlich erklären können, in welchen Schritten sich genau die beiden Geschlechter entwickelt haben sollen, also mit Übergangsformen und allem drum und dran.
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#1   DocRöntgen   16:41:03 | Mittwoch, 1. August 2007
Der Verfasser sollte erst einmal seine folgende Äußerung erläutern:
Menschen, denen Unrecht getan wurde, warten auf Ihre Solidariät:
Bischof Kurt Krenn, Martin Hohmann, Konrad Löw, die Auerbacher Schulschwestern, der bald 93jährige letzte deutsche Kriegsgefangene Erich Priebke in Rom.
Gerade, wenn es um Kurt Krenn (Download von Kinderpornografischen Bildern im Priesterseminar= „Bubendummheiten“) geht, wäre eine etwas differenziertere Stellungnahme angebracht. Solidarität mit Proebke? Hier wäre es wichtig zu wissen, ob der alte, kranke Priebke gemeint ist, oder der SS-Priebke. So pauschal, wie diese Solidaritätsforderung daher kommt, wirft sie Fragen über die innere Haltung des Verfassers auf.
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