kreuzmeldungen
Voll von Haß + Dachau-Priester feiert + Zu spät + Rausgeboxt + Patriarch verstorben
Benedikt XVI. verhandelt mit den afghanischen Taliban.
Benedikt XVI. verhandelt mit den afghanischen Taliban.
Voll von Haß

Vatikan. Der Pressesprecher des Vatikan, Pater Federico Lombardi, wandte sich gestern erneut an die afghanischen Taliban. Diese hatten vom Papst gefordert, auch die Gewalt gegen Zivilisten zu verurteilen. Pater Lombardi erklärte nun, daß sich alle für den Frieden einsetzen sollen. Der Heilige Vater sei aber insbesondere über die Form von Gewalt besorgt, die sich darin äußere, unschuldige Geisel zu nehmen und sie mit dem Tod zu bedrohen.

Dachau-Priester feiert

Deutschland. Prälat Hermann Scheipers (94) aus dem Bistum Münster feiert heute sein 70jähriges Priesterjubiläum. Das teilte die bischöfliche Pressestelle mit. Als Leitwort der Jubiläumsfeier wählte er ein Wort des Theologen Hw. Romano Guardini: „Geborgenheit im Letzten gibt Gelassenheit im Vorletzten.“ Prälat Scheipers ist der letzte Überlebende des Priesterblocks im Konzentrationslager Dachau. Er wirkte als Priester im Raum Dresden. Erst im Ruhestand kehrte er in das Münsterland zurück.

Zu spät

Deutschland. Die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen hat eine Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zurückgezogen. Seit 2001 wurde das perverse Machwerk „Körper, Liebe, Doktorspiele“ zur Sexualaufklärung für Kinder von einem bis drei Jahren rund 650.000 mal verteilt und unzählige Male im Internet heruntergeladen. Das berichtete der Kölner ‘Express’. Sie soll nun überarbeitet werden.

Elternratgeber „Körper, Liebe, Doktorspiele“
Ausschnitt aus der Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele - 1.-3. Lebensjahr"Ausschnitt aus der Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele - 1.-3. Lebensjahr"Ausschnitt aus der Broschüre "Körper, Liebe, Doktorspiele - 1.-3. Lebensjahr"

Rausgeboxt

Deutschland. Das Erzbistum München und Freising kündigte am 27. Juli den Mietvertrag für einen Vortrag, der am 5. August im Kirchlichen Zentrum im Münchner Stadtteil Haidhausen hätte stattfinden sollen. Dabei wollte Pierre Vogel, ein zum Islam abgefallener Protestant und ehemaliger Boxer aus Frechen bei Köln, auftreten. Vogel ist nach Angaben der Erzdiözese dafür bekannt, christliche Positionen zu verzerren und zu entstellen. Im Gegenzug distanzierte sich das Ordinariat von christlichen Gruppen, die sich unsachlich und aggressiv mit dem Islam befaßten. Als Beispiel werden „militante Internetauftritte selbsternannter Sprecher in Kreuzritterkostümen“ genannt.

Patriarch verstorben

Rumänien. Das Oberhaupt der rumänisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Teoctist I, starb am Montag 92jährig in Bukarest. Teoctist wurde 1986 zum fünften Patriarchen der rumänisch-orthodoxen Kirche gewählt. 1989 entzog ihm der Heilige Synod sein Amt, weil er während der Ceausescu-Diktatur Mitglied der Nationalversammlung war. 1990 wurde die Amtsenthebung rückgängig gemacht. Als erster orthodoxer Patriarch lud Teoctist im Jahr 1999 Papst Johannes Paul II. in seine Heimat ein.
      
35 Lesermeinungen
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#35   Maurice Corvisier   11:44:46 | Dienstag, 7. August 2007
Höchst interessant!
Vielen Dank, Pünktchen und Dr. Heger.
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#34   Pünktchen   11:33:38 | Dienstag, 7. August 2007
Dr. Heger
Danke für Ihren Hinweis!
Man sollte auf die Buchneuerscheinung von Prof. Ohlig hinweisen:
Der frühe Islam. E. histor.-krit. Rekonstruktion anhand zeitgenössischer Quellen. – Berlin: Verl. Hans Schiler, 2007
ISBN 3-89930-090-4
für die der Verlag >>>>>>hier …ww.verlag-hans-schiler.de/index.php?title=Karl-Hei…<<<<<< eine Radiosendung als podcast anbietet!
Sehr interessant!
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#33   Dr. Christoph Heger   12:46:30 | Freitag, 3. August 2007
@Pünktchen: „Zur Entstehung und Frühgeschichte des Islam“
Sie fragten:
könnten Sie nicht auf kreuz.net oder in der Leserzeitung von kreuz.net den Inhalt des Artikels von vanReeth referieren?
Leider nein, mein Urlaub ist jetzt zu Ende, so daß mir dafür die Zeit fehlen wird.
Ich kann aber allen empfehlen, sich den Aufsatz von Prof. Ohlig „Zur Entstehung und Frühgeschichte des Islam“ in Aus Politik und Zeitgeschichte 26-27/2007, Seite 3-10 www.bundestag.de/…-27/Beilage/001.html, anzuschauen, dessen Inhalt mit dem Aufsatz von Van Reeth weitgehend parallel geht.
MfG
Christoph Heger
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#32   matt2 †   11:09:13 | Donnerstag, 2. August 2007
Tja, wie ich schon sagte…
aus meiner Sicht muss die kath. Kirche nicht krampfhaft versuchen die Ausdrucksformen dieser Jugendlichen zu imitieren. Sie kann es auch nicht. Denn auch wenn sie 100x sagt sie ist jung, sie hat diese Mentalität nicht und kann sie auch nicht befriedigen. Sie wird sich dabei nur selbst untreu und steht ihrer eigenen Würde entgegen.
Und das hat keinen Sinn. Sie muss nichts ändern in der Form. Sie muss auch ihre Zelebrationsriten nicht ändern. Sie muss nicht versuchen durch Experimente den Jugendlichen zu gefallen, dergl. Sie ist eben so, wie sie ist.
Aber viele junge Menschen suchen nach anderen Ausdrucksformen. Und ich glaube, dass das eine eigene Realität bedeutet, aber nicht grundsätzlich böse, sondern der alten auch verbunden ist. Ich würde sagen, es ist das Rastlose und immerfort Suchende, was sie auszeichnet. Sie ist garnicht aus ein starres Prozedere zu erzeugen und sich ihm zu unterwerfen, das ihr scheinbaren Halt gibt. Sie handelt einfach nach Inspiration, nach spontaner Eingebung. Und das ist ihre jugendliche Kraft: ihre Wandelbarkeit. Sie ist kein starrer Organismus, Sie hat keine starren Ämter und Hierarchien, läßt sich treiben von der Liebe. Sie gebiert, erfreut und vergeht, wie sie die Liebe empfängt, mal hier mal dort, so gibt sie sie wieder und fährt das ganze Spektrum und die Vielfalt und Intensität des Daseins ab mit ihrem Geliebten. Es gleicht manchmal auch einem Höllenritt, weil sie eben auch das erfahren will und nicht davor schreckt.
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#31   Pünktchen   08:48:37 | Donnerstag, 2. August 2007
„Die Kirche ist jung“
bedeutet ja nicht: sie gibt sich jugendlich und äfft jede Mode nach, sondern ihr inneres Lebensprinzip kann nicht veralten!
Ich glaube, matt hat sehr richtig gesehen, daß Jugendliche bereit sind, die Religion einem Härtetest zu unterwerfen. Sie begreifen auch, daß ihr eigenes Leben das Anwendungsfeld für diesen Test ist: „voller Einsatz“ und „Hingabe“ ist das, was junge Menschen von Haus aus einer Relgion entgegenbringen, wenn sie von ihr überzeugt sind. Das Gefühl von Gemeinschaft (mit Gott im Gebet und mit dem Nächsten als Beter) ist dabei das irdische Angeld auf einen größeren und unausdenklichen Lohn …
Der Islam punktet anscheinend besonders bei jungen Männern mit typischen Adoleszenzproblemen in „geeigneter“ Umgebung von muslimischen Gleichaltrigen. Die Kirchen müssen sich diesem Phänomen allmählich zuwenden, wenn aus einem Schneeball nicht bald schon eine Lawine werden soll!
Die jungen Männer in den verlinkten Videos suchen nach klarer Orientierung und sind bereit zu voller Hingabe an eine erkannte „Wahrheit“! Wie müßte denn Verkündigung und Frömmigkeitsleben der Kirche aussehen, damit ein Mensch mit dieser (in Wahrheit ganz „menschlichen“) Grundstruktur von ihr angesprochen würde?
Ein traditionlist. Pfarrer hat einmal gesagt: Die Kirche muß aufhören, „Beiträge liefern“ zu wollen. Von der Kirche ist unendlich mehr zu fordern und zu erwarten: sie muß geradezu „den Ausschlag geben“ …
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#30   matt2 †   01:35:31 | Donnerstag, 2. August 2007
Junge Menschen haben halt ihre eigenen Rituale…
Sie wollen halt etwas geiles erleben. Das muss nicht bedeuten Unvernunft, Unzucht, Unsitte. Einfach etwas, was ihren vollen Einsatz, ihre Hingabe erfordert und ihnen ein Gemeinschaftserlebnis vermittelt, etwas, das wirklich einer Erfahrung wert ist, wo sie aus sich herausgehen können, ihre Persönlichkeit erproben, auch ein wenig die Grenzen testen auch ein wenig eintauchen in die Dunkelheiten der Nacht und was sie ihnen zu bieten hat. Junge Menschen müssen sich auch ausleben können und ich glaube nicht, dass ihnen die katholische Kirche dafür den Rahmen bieten kann und soll. Das wäre so, wie wenn eine Mutter auf jugendlich macht um der Tochter zu imponieren. Das funktioniert nicht.
Man muss halt die Mutterkirche sein lassen mit ihren Häusern und Riten und diese müsste aber auch mit den Riten und Häusern einer jungen Kirche klarkommen, die sicher noch etwas auf den Weg gebracht werden müsste, sodass sie nicht gänzlich ins chaotische ausufert.
Auch der jungen Kirche ist es darum zutun Gott zu huldigen, ihm zu gefallen, aber auf andere Weise, auf moderne Weise, indem sie die Liebe beschreibt und ihre vielen Gesichter in denen sie ihre Beziehung zu ihrem Geliebten erlebt und er mit ihr, manchmal sehr stürmisch und fast selbstvergessen. Das ist eigentlich die Kirche, die ich auch als die meinige verstehe. Diese Kirche hat auch ihre Priester, nur sind sie eben etwas anders, bunter – ohne dabei gleich Assoziationen mit Homos zu wecken…
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#29   Leblhuber   22:46:30 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen:
Wie erfrischend! Sie haben auch Humor?
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#28   Pünktchen   22:38:12 | Mittwoch, 1. August 2007
Leblhuber, ja hab’ ich gelesen!
Und ich dachte mir dabei: Islam wär’ wohl auch was für den Leblhuber! Dann hätt’ er endlich alles durch! :-D
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#27   Leblhuber   22:35:50 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen:
Haben Sie auch die Kommentare gelesen? Ich erlaube mir einen Auszug:
Selbst Goethe hat euren Irreglauben erkannt. Zitat:„Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
Kränkte seinen heil’gen Willen.“ der einzige wahre Weg zu Gott ist der Islam… Macht die Augen auf!!!
Jesus hat nur den einen,allmächtigen Gott angebetet. So folgt seinem Beispiel und betet NUR Gott an. Würde Jesus euch heute sehen,wie ihr ihn anbetet statt des allmächtigen Gottes wäre er sehr enttäuscht.
Wenn er sich so mit dem Christentum auskennen würde, dann wüsste er wieviel schande und Gewalt da schon geschah und sogar überliefert wurde.
ihr glaubt mehr an jesus als an gott das ist ein fehler
Sotrum, dann schau dir mal die ganzen Konvertierungsinszenierungen von Pierre Vogelhier mal an…
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#26   Pünktchen   22:07:24 | Mittwoch, 1. August 2007
Und hier mal ein Beispiel
für eine Konversion andersherum:
Ein Muslim wird Christ www.youtube.com/watch?v=OLC7Gt5jwXM!
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#25   Baron Bolligru   20:36:06 | Mittwoch, 1. August 2007
Patholigogisch
ist natürlich eine ebenso schöne wie unbeabsichtigte Wortschöpfung.
Es muss denn doch pathologisch heissen.
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#24   Leblhuber   20:33:30 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen:
was hätten Sie denn so zu bieten?
Ich manage und kassiere.
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#23   Baron Bolligru   20:31:21 | Mittwoch, 1. August 2007
Was Leblhuber so zu bieten hätte, Pünktchen,
ist ganz gut in einem Titel der threads hier formuliert: Patholigogischer Selbsthass des Abendlandes!
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#22   Pünktchen   20:17:45 | Mittwoch, 1. August 2007
Leblhuber,
was hätten Sie denn so zu bieten?
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#21   Leblhuber   20:10:37 | Mittwoch, 1. August 2007
Lat. Messe statt HipHop!
Pünktchen:
Zur Vervollständigung noch eine kleine Kostprobe: Deutscher Islam-Rap!
…ich bring’s zu den Kids,
der Islam kommt Hammer an,
laßt uns gemeinsam fasten
im Ramadan …“
Diese davongetriftete Zielgruppe will Pünktchen wahrscheinlich mit der trident. Messe wieder einfangen.
Da schlage ich doch eher den Kath-Rap vor. Pünktchen textet und Bruder Theophil rapt sich durch ganz Deutschland. :-D
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#20   Pünktchen   18:52:24 | Mittwoch, 1. August 2007
Zur Vervollständigung noch eine kleine Kostprobe:
Deutscher Islam-Rap www.youtube.com/watch?v=i3w1i3BliyI!
…ich bring’s zu den Kids,
der Islam kommt Hammer an,
laßt uns gemeinsam fasten
im Ramadan …“
usw.
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#19   Beobachterin   17:41:34 | Mittwoch, 1. August 2007
zwei halbwegs gute Nachrichten
War eigentlich das Erzbistum München und Freising von allen guten Geistern verlassen, als es diesen Vogel überhaupt eingeladen hat?
Zum Glück hat man nun noch rechtzeitig die Notbremse gezogen.
Und etwas anderes ist in dem Artikel noch erfreulich: Die Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Anleitung zum Kindesmißbrauch gibt, ist zurückgezogen worden. Das Schlimme ist aber, daß sie erst gar nicht hätte erscheinen dürfen und so viele Jahre unkritisiert verbreitet werden konnte.
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#18   Pünktchen   15:41:35 | Mittwoch, 1. August 2007
Danke, Herr Dr. Heger,
könnten Sie nicht auf kreuz.net oder in der Leserzeitung von kreuz.net den Inhalt des Artikels von vanReeth referieren?
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#17   Dr. Christoph Heger   15:22:15 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen: Bekehrungen usw.
Nun gut, es mag viel mehr Bekehrungen zum Islam geben, als mir das bewußt war.
Das Amtskirchentum wird durch diese Erscheinungen kräftig herausgefordert.
Sollte man meinen! Aber ich finde bei ihnen überhaupt keine organisierte Anstrengung, obwohl man doch praktisch zum ersten Male Muslimen das Evangelium in voller Religionsfreiheit verkünden könnte. Darüber hinaus gäbe ihnen die neuere Koran- und Frühislamforschung Argumente in der geistigen Auseinandersetzung perso.orange.fr/…lesLecturesCoran.htm an die Hand, wie sie so schlagend noch nie zur Verfügung standen. Die ehrenwerte Initiative von P. Herget in Österreich ist die eines Einzelnen.
Ich bin überzeugt, daß die Evangelikalen auf diese Entwicklung ihrerseits mit vermehrter Mission antworten
In der Tat, die einzige organisierte Form der Mohammedanermission in Deutschland ist nach meiner Kenntnis die von seiten der Evangelischen Allianz. Mit der auch seit langem im Internet Aktive mitwirken, darunter Jochen Katz, der höchst verdienstvolle Schöpfer der Internetseite Answering-Islam answering-islam.org/, der größten, materialreichsten Seite dieser Art.
und auch gewisse Erfolge verzeichnen.
Den Eindruck habe ich allerdings.
Ein weiterer Eindruck: Früher waren es gerade jüdische Orientalisten usw., die der Öffentlichkeit ein rosarotes Bild des Islams aufschwätzten und in jüngerer Zeit Warnenden ein Nazifähnchen anhefteten. In der letzten Zeit bemerke ich allerdings, daß einflußreiche jüdischen Kreise aus allen Rohren gegen den Islam schießen.
MfG
Christoph Heger
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#16   Pünktchen   14:10:44 | Mittwoch, 1. August 2007
Sirilo
Ja, es ist auffällig, daß vor allem junge Männer konvertieren. Die Perspektive von Mädchen scheint eine andere zu sein.
(Beim Zentralrat der Ex-Muslime www.ex-muslime.de/indexImpressum.html scheint es auch eine weibliche Dominanz zu geben! Die beiden Vorsitzenden sind Frauen!)
Hier das Ergebnis, wenn man in youtube die deutschen Begriffe „konvertiert“ und „Islam“ als Suchbegriffe eingibt:
>>>>>76 Treffer www.youtube.com/results?search_query=k…= !<<<<<
Bei fast allen Konvertiten spielen persönliche Freundschaften (peer-group) eine Rolle, oft werden alters-, geschlechts- und schichtspezifische Probleme angedeutet (Jugendkriminalität, Drogen, Alkohol etc.), auf die der Islam die Lösung/die Antwort darstelle, bei vielen deutet sich ein ganz und gar diffuses Christentumsbild ab, das den Wechsel zum Islam erleichtert haben dürfte, etc.pp…
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#15   Sirilo   13:54:23 | Mittwoch, 1. August 2007
Weg vom Islam – ein Beispiel
Ich kenne eine junge Frau (Kurdin aus dem Irak), die zusammen mit ihrem Mann nach Deutschland kam und – da ihr Mann sie regelmäßig schlug und in der Wohnung eingesperrt halten wollte – sich in ein Frauenhaus flüchtete und sich scheiden ließ. Da sie das Machogehabe ihres Mannes und anderer Männer aus ihrer Heimat dem Islam zuschrieb, wandte sie sich aus eigenem Antrieb (ohne Mission von christlicher Seite) vom Islam ab und trägt seitdem ein Halskettchen mit Kreuzanhänger, um sich symbolisch vom Islam zu distanzieren.
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#14   Domenico Tuttisanti   13:03:29 | Mittwoch, 1. August 2007
Zweitaccount .chen: Nachtigall ich hör Dir trapsen…
Hier nun doch der Artikel aus dem Spiegel. In absoluten Zahlen scheint es eine quantité négligeable zu sein, aber wenn man das Wachstum bedenkt und die Jugendlichkeit der Konvertiten, ahnt man schon, daß in den nächsten Jahren u. Jahrzehneten etwas auf uns zurollt!
ÜBERTRITT ZUM ISLAM
Zahl der Konvertiten hat sich vervierfacht www.spiegel.de/…,1518,459544,00.html
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#13   Malacarne   13:01:42 | Mittwoch, 1. August 2007
Viva la tradizione!!!!!!
Du vergisst dabei eines:wir sind die Lämmer und die Kirche unser Vom HERRN eingesetzter Hirte.was nun geschieht ist resultat vernachlässigter aufsichtspflicht.Wir leben in einer welt voll der sünde.und vor allen dingen der verlockung zur sünde…in der schule,im fernsehen,disco ect ect ja sogar der staat fördert die entfremdung von GOTT!es ist wieder wie vor 2000 jahren…als wahrer Christ,als jmd der alles versucht um der sünde zu entgehen,wird man verlacht,altmodisch genannt und je nachdem wie man sich für seinen HERRN JESUS einsetzt auch wie vor 2000 jahren verfolgt…David ihlow aus bayern
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#12   Pünktchen   12:40:02 | Mittwoch, 1. August 2007
Dr. Heger: „Bekehrungen“
ich beziehe mich bei der Lage in Dtland weitgehend auf den SPIEGEL, der erst unlängst einen Bericht darüber gebracht hat, wie sehr die Zahl der Konversionen zum Islam zugenommen hat. (Könnten jemand nachgooglen, ich bin jetzt zu faul dazu!)
Desweiteren hat der SPIEGEL eine Internetseite eines Vereins von Ex-Muslimen www.ex-muslime.de/indexAktuell.html vorgestellt, bei denen es sich aber zumeist um „Austeiger“ nicht um Konvertiten handelt.
Daß es auch Konversionen zum Christentum gibt, weiß ich. Aber die ungehöre Schubkraft, die die islamische Mission in den Gebieten entfaltet, die einen starken muslimischen Bevölkerungsanteil hat, ist wohl doch einzigartig.
Das Amtskirchentum wird durch diese Erscheinungen kräftig herausgefordert. Ich bin überzeugt, daß die Evangelikalen auf diese Entwicklung ihrerseits mit vermehrter Mission antworten und auch gewisse Erfolge verzeichnen. (Eine der Internet-Seiten, die Sie vor kurzem Leblh. empfohlen hatten, stammte ja evangelikaler Urheberschaft)
Ich fände es wichtig, daß über diesen ganzen Themenkomplex intensiver berichtet und diskutiert wird in kreuz.net!
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#11   Leblhuber   12:29:38 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen:
daß es hier offensichtlich junge Menschen sind, die in hellen Scharen zu den Fahnen des Islams eilen und ein Christentum offen verhöhnen, das selber nicht mehr glaubt und lebt, was es verkündet
Von „hellen Scharen“ kann nun wirklich keine Rede sein. Es sind vereinzelt junge Menschen am Rande der Gesellschaft, für die einfache Botschaften und die erhoffte Einbindung in eine sie respektierende Gruppe wünschenswert sind.
Diesen Jugendlichen müsste man jene gut ausgebildeten Muslime gegenüberstellen, die zwar den Islam formal nicht verlassen, aber sich davon weitgehend emanzipieren. Und diese Gruppe ist sicher bedeutend größer.
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#10   Dr. Christoph Heger   12:23:47 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen: Bekehrungen herüber und hinüber
Es gibt wohl einzelne Intellektuelle und Erwachsene, die dem Islam den Rücken kehren und ihre Freiheit vom Glauben gegen Bevormundungstendenzen (und z.T. massive Bedrohung!) verteidigen. Das Bedrohliche an der Konversionsentwicklung z.B. in den Verdichtungsräumen von NRW ist jedoch, daß es hier offensichtlich junge Menschen sind, die in hellen Scharen zu den Fahnen des Islams eilen
Beides wundert mich: die „einzelnen Intellektuellen“ und die „hellen Scharen“.
Seit je lese ich, sogar in Missionszeitschriften, daß es sozusagen nie vorkomme, daß ein Muslim sich zum Christentum bekehrt. Natürlich erzählen das auch die Muslime. Das kann aber gar nicht sein. Ich lebe ziemlich zurückgezogen auf dem Lande. Trotzdem kenne ich mindestens ein halbes Dutzend solcher Konvertiten persönlich, und es sind keineswegs alles „Intellektuelle“. Im Gegenteil finde ich bestätigt, was Statistiken, die evangelische Missionsgesellschaften erhoben habe, besagen, daß bei vielen außergewöhnliche Erlebnisse, Gesichte, Träume usw. einen entscheidenen Anstoß zur Bekehrung gegeben haben.
Wo es die „hellen Scharen“, die zum Islam übertreten, geben soll, weiß ich nicht. Ich weiß aber sehr wohl von Erfahrungen aus den USA, wo es unter der schwarzen Bevölkerung eine beachtliche Konversionsbewegung zum Islam gab oder noch gibt, daß mindestens die Hälfte dieser Neubekehrten später wieder vom Islam abfällt. Einen solchen Fall habe ich auch in Deutschland im Wege der Internetbekanntschaft erlebt.
MfG
Ch. Heger
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#9   Pünktchen   11:47:58 | Mittwoch, 1. August 2007
stimme
Nein, die gibt es nicht!
Es gibt wohl einzelne Intellektuelle und Erwachsene, die dem Islam den Rücken kehren und ihre Freiheit vom Glauben gegen Bevormundungstendenzen (und z.T. massive Bedrohung!) verteidigen. Das Bedrohliche an der Konversionsentwicklung z.B. in den Verdichtungsräumen von NRW ist jedoch, daß es hier offensichtlich junge Menschen sind, die in hellen Scharen zu den Fahnen des Islams eilen und ein Christentum offen verhöhnen, das selber nicht mehr glaubt und lebt, was es verkündet!
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#8   Leblhuber   11:41:55 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen:
Diese Jugendlichen wachsen häufig in einer vom Islam stark beeinflussten Umgebung auf. Sie suchen die Integration in dort dominante muslimisch geprägte Jugendgruppen, die ihnen auf der Suche nach Identität und Zugehörigkeit erstrebenswert scheinen, weil sie ein Menschenbild verkörpern, das ihrem Machodenken entspricht. Schlecht ausgebildet, desolate Familienverhältnisse, Gewaltbereitschaft und kriminelle Vergangenheit sind dort eher Status fördernd. Mit religiöser Überzeugung hat das meiner Meinung nach wenig zu tun.
Der Deutsche Exboxer Pierre Vogel, alias Abu Hamza, ist dafür ein Paradebeispiel. Er zieht predigend durch die Lande und ist offenbar ein Magnet für diese gesellschaftlichen Außenseiter.
Wenn man dann liest, dass sogar katholische Einrichtungen ihm Auftrittsmöglichkeiten bieten, fragt man sich schon, wie sehr unser christlicher Wertekanon in unserem Bewusstsein noch verankert ist.
Könnte es nicht auch sein, dass die Kirche im Religionsunterricht und in der Jugendarbeit falsche Schwerpunkte setzt. Das Wissen um die eigene Religion hat meiner Meinung nach einen Tiefpunkt erreicht. Das erleichtert solchen Propagandisten ihre Agitation.
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#7   stimme der vernunft †   11:30:02 | Mittwoch, 1. August 2007
Gibts auch Interviews…
… mit den zigtausenden junger Männer, die von genau dem, was das winzige Häuflein solcher Konvertiten anziehend findet, abgestoßen werden?
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#6   Pünktchen   11:08:14 | Mittwoch, 1. August 2007
matt2: Und was glauben Sie, wenn so ein Mensch
auf die Bussmann stößt, die von allen christlichen Dogmen Abschied genommen und das Evangelium von Jesus als dem Christus durch Feminismus und Tierschutz ersetzt hat…
Was für eine Glaubwürdigkeit und Strahlkraft soll die christliche Botschaft aus dem Munde einer „Pastoralreferentin“ haben, die glattweg erklärt: Die Kirche Christi gibt es nicht und „Christus“ gibt es auch nicht. (Bussmann am 7. Juli 2007 10:06 Uhr)!
Wie lange leistet sich die Erzdiözese Köln solche Wölfe im Schafspelz? Wie viele junge Menschen sollen noch in die Arme der muslimischen Gemeinden getrieben werden?
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#5   matt2 †   10:47:57 | Mittwoch, 1. August 2007
@Pünktchen: bei vielen Jungen gibt es sicher eine neue Sehnsucht nach Gott…
aber dann laufen manche leider den Islamisten in die Hände, oder sonst irgendwelchen Sekten, was sehr traurig ist.
Ich kann mich noch erinnern, als ich jünger war und Orientierung suchte in meinem Glaubensverständnis, da kam so ein gestriegelter ZJ aufgefahren mit seinem Mercedes und seiner Rolex. Der hat damals auch versucht mich in diesen Verein hineinzuziehen, was ihm natürlich mißlang, obwohl ich damals garnicht viel über die ZJ wusste. Aber man spürt einfach was da abläuft und, dass es nichts gutes verspricht. Darum heisst es ja: prüfet die Geister. Der Satan hat leider ein gutes Gespür dafür, wenn ein junger Mensch in einer Phase seiner Entwicklung zugänglich ist für Irrlehren und versucht dann seinen guten Willen abzulenken auf etwas Verlogenes und Falsches.
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#4   Pünktchen   10:35:14 | Mittwoch, 1. August 2007
matt2
Das Interessante an diesen Konversionen ist aber, daß sie dem Verständnis von Religion widersprechen, das der Zeitgeist in den christlichen Ländern so formuliert: „Wir machen Kirche“ / „Wir sind Kirche“.
Die jungen Menschen sind aber auf der Suche nach einem authentisch „Nicht-Menschengemachten“! Sie nehmen dafür größte Opfer in Kauf. Sie verzichten auch auf Disko, Alkohol, Fernsehen und auf Rumhuren, wenn ihnen einer glaubhaft sagt: Das ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ und diese Richtschnur kommt von Gott!
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#3   matt2 †   10:23:18 | Mittwoch, 1. August 2007
Für manch naiven Europäer liegt halt der orientalische Islam derzeit voll im Trend…
das ist eine Blindheit das naheliegende Glück zu übersehen und dafür Bauernfängern in die Falle zu gehen, die mit dem Schein des Exotischen aufwarten. Da ist ja alles so viel toller und geistreicher und überhaupt plötzlich die Antwort auf alle Fragen. Der Europäer lässt sich halt gerne indoktrinieren um nicht zu sagen f…n. Die Qualität seiner Buhlen ist ihm dabei nicht so entscheidend. Eine geistige Hure eben.
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#2   Bruder Theophil   09:47:14 | Mittwoch, 1. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 13, 44-46
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.
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#1   Pünktchen   09:40:58 | Mittwoch, 1. August 2007
Konvertit interviewt Konvertiten:
Der rheinische Islam-Konvertit Abu Hamza Pierre Vogel interviewt junge zum Islam konvertierte Männer! Auf youtube gibt es eine Vielzahl dieser Konversions-Zeugnisse.
Hier www.youtube.com/watch?v=NGxKjQNTEEo&…=
Hier www.youtube.com/watch?v=r6_omt9bKi0&…=
Hier www.youtube.com/watch?v=k2o1DteKfvo
Hier www.youtube.com/watch?v=J0FybWGgidU&…=
Interssant sind die auffälligen Übereinstimmungen: es handelt sich anscheinend ganz vorwiegend um junge Männer, die während ihrer Adoleszenz durch die bereits muslimische Wohnumgebung und peer-groups dazu geführt wurden „Fragen zu stellen“. Fast immer lautet die Antwort: der Islam bietet die einfachen Antworten, er bietet vor allem „klare“ Normen, denen man sich nur unterwerfen müsse; die Polemik gegen das Trinitätsdogma und Jesu Gottessohnschaft gehören auch zum Standardrepertoire, erscheinen aber sekundär erworben und „antrainiert“. Strenge und bestimmte Moralbegriffe scheinen diesen jungen Männern, die z.T. durchblicken lassen, daß sie zuvor Alkohol- und Kriminalitätsprobleme hatten, überhaupt keine Hindernisse darzustellen, einer Religion nahezutreten. Eher: im Gegenteil! Alle Konvertiten flechten in ihr „Zeugnis“ arabische Gebets- und Anrufungsformeln ein. Es ist also gerade nicht die „Volkssprachigkeit“, die praktiziert wird, sondern im Gegenteil: das orientalische „Flair“ stattet die Religion offenbar mit einem Authentizitätsmerkmal aus, das gerade gesucht wird.
Vergleicht man nun dies mit den vom sog. „aggiornamento“ vertretenen Permissivitäten und Anpassungstendenzen an den Zeitgeist, dann sollten diese „Zeugnisse“ sehr zu denken geben!
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