Muß die Katholische Kirche, bevor sie in den ökumenischen Dialog einsteigt, zuerst protestantisch werden?
Landesbischöfin von Hannover, Margot Käßmann
(kreuz.net) Warum fallen auch kluge Leute aus allen Wolken, wenn die Kirche – nach ihrem Selbstverständnis
gefragt – das sagt, was sie immer gesagt hat?
Diese Frage stellte der in Stuttgart lebende katholische
Philosoph Robert Spaemann in einem Leserbrief, der am 26. Juli in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’
erschienen ist.
Spaemann weist darauf hin, daß von der Kirche als Vorbedingung für eine ökumenische
Zusammenarbeit offenbar die Übernahme des protestantischen Kirchenverständnisses verlangt wird.
Nach
protestantischer Lehre ist die Kirche etwas Unsichtbares, das sich immer nur fallweise in einer sich versammelnden
christlichen Gemeinde konkretisiert.
Dagegen unterstreicht Spaemann die katholische Lehre, die in Verlängerung
des Inkarnationsglaubens die Sichtbarkeit der einen Kirche in einer konkreten Institution bekennt.
Die
Katholische Kirche „hält sich selbst – schon mangels Konkurrenten – für diese Institution“.
Sie gliedert
sich – so Spaemann – in Diözesen, die von Bischöfen als Nachfolger der Apostel geleitet werden:
„Die
Diözesen der orthodoxen Kirchen – nicht diese selbst – gelten der Katholischen Kirche ebenfalls als solche
Teilkirchen, auf deren Wiedereingliederung in die Universalkirche sie hofft, da sie alle sakramentalen
und doktrinalen Voraussetzungen dafür erfüllen.“
Die Evangelischen – eine Sekte
Spaemann weist darauf
hin, daß die evangelischen Kirchen einen solchen Anspruch nie erhoben haben.
Er zitiert dazu die evangelische
Landesbischöfin von Hannover, Frau Margot Käßmann, die unlängst erklärt hat, keine Bischöfin im
traditionellen Sinn zu sein, das heißt, sie versteht sich nicht als geweihte Nachfolgerin der Apostel.
Es gibt nach Spaemann in diesem Zusammenhang auch keinen Grund, sich von der Möglichkeit erschrecken
zu lassen, die evangelische Kirche als „Sekte“ zu verstehen.
Bereits der bekannte evangelische Theologe
Adolf von Harnack († 1930) sei der Überzeugung gewesen, daß nach dem Ende der landesherrlichen Staatskirchen
der Unterschied zwischen der evangelischen Kirche und den US-Denominationen – „die bei uns abfällig als
»Sekten« bezeichnet werden“ – obsolet geworden sei.
Die Zukunft des Protestantismus liege bei diesen
Denominationen. Das sei die einzige Alternative zu einer Rückkehr in die Katholische Kirche.
„Subsistit
in“
Nach Spaemann wird viel Aufhebens um die Formulierung des letzten Konzils gemacht, daß die eine
Kirche Christi in der Katholischen Kirche „subsistiere“, als ob der Anspruch der Kirche dadurch relativiert
werde.
„Neue Forschungen“ hätten aber gezeigt, daß die Ersetzung des „est“ durch „subsistit“ als Verstärkung
und nicht als Abschwächung des „est“ gedacht gewesen sei.
Dadurch werde allerdings die Christlichkeit
der „kirchlichen Gemeinschaften“ außerhalb der Kirche nicht in Frage gestellt.
„Kurz: das Papier des
Vatikan enthält, bei Licht besehen, überhaupt nichts Neues. Es geht weder über das Konzil hinaus noch
hinter es zurück.“
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61 Lesermeinungen
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Rechtsextrem! Warum regt sich hier überhaupt noch jemand auf? Ich verstehe hier die ganze Aufregung überhaupt
nicht. Was juckt es den Protestanten, was gerade „hier“ gelästert wird. kreuz.net versteht sich zwar
als Teil der röm.Kath. Kirche, ist es aber nicht. Also, wen juckts, was die hier für einen Müll verszapfen.
Im Grunde ist kreuz.net ja nichts anderes, als eine Gruppe abgesprengter Katholiken, die wegen ihrer rechtsextremer
und fundamentalistischen Haltung nichtmal Zustimmung vom Vatikan findet. Selbst der Distanziert sich von
dieser Seite. Genau so wenig Zustimmung findet, wie die Köpfeabschneidenden radikalen Moslems bei der
eigentlichen muslimischen Führung.
Timpressum: Sie haben recht Bei manchen Beiträgen kann einem schon das große Heulen und Zähneklappern
kommen. Die gemeinschaftliche fundamentalistische Denke, wie sie hier im Forum in allen Schattierungen
präsentiert wird, ist ja nur die Spitze des eigentlichen Eisbergs.
#59 timpressum † 09:42:27 | Donnerstag, 2. August 2007
@ gilbert Weil die Verantwortlichen von kreuz.net die DVU ganz klasse finden. Und die Nazis auch! Schon
gemerkt, was hier abgeht? Das sind keine römisch-katholischen Christen, sondern Faschos! Guten Morgen!
Mehr als bedenklich Alle Mitläufer sind aber auch in einer anderen Staatsform eine wichtige Stütze des
Staates. Selbstverständlich ist Dr. Frey der Vorsitzende der DVU (Deutsche Volksunion), und Herausgeber
zahlreicher Werke und Zeitungen (siehe www.deutscher-buchdienst.de). Es ist bedenklich stimmend, wenn
hier für einen Buchclub Werbung gemacht werden darf, welcher der rechten Szene zuzuordnen ist.Warum lassen
die Verantwortlichen von kreuz.net so etwas durch gehen?
#57 Detlef Rose 02:34:02 | Donnerstag, 2. August 2007
‘Die protestantische Aufregung ist unverständlich’ Das war das Thema. Davon haben sich die Kommentare
hier ja wohl meilenweit entfernt. Schade um kreuz.net .
#56 Rudolfus 01:21:35 | Donnerstag, 2. August 2007
@Monti / Ihre hektische Aufregung zeugt eher von einem Profil eines Heuchlers und Mitläufers des jeweiligen
Staates, in dem die Deutschen gerade leben – da der Mitläufer keine Ideale kennt und zum Verrätertum
neigt. Alle Mitläufer sind aber auch in einer anderen Staatsform eine wichtige Stütze des Staates. Selbstverständlich
ist Dr. Frey der Vorsitzende der DVU (Deutsche Volksunion), und Herausgeber zahlreicher Werke und Zeitungen
(siehe www.deutscher-buchdienst.de). Möge Gott ihn und seine Mission für Deutschland segnen.
Dachte ich’s mir Der Deutsche Buchdienst ist der Buchdienst des Dr. Frey, eines guten vaterlandsverbunden
Deutschen aus dem katholischen Land Bayern. Für Alle hier, die es nicht wissen sollten: Dr. Frey ist
der rechtsextreme Fanatiker, Gründer der DVU (Deutsche Volksunion), Herausgeber der rechtsextremen „National-Zeitung“
und des „Deutschen Anzeigers“. Nun weiss ich also sicher, ohne Ihre Beiträge durchforsten zu müssen,
Rudolfus, in welche Ecke Sie gehören. Pfui und gute Nacht !
#54 Rudolfus 01:06:34 | Donnerstag, 2. August 2007
@Monti / Der Weltuntergang ist eine Prophezeiung Christi. Selbstverständlich erwartet jeder rechtgläubige
Christ den Weltuntergang, zusammen mit der Wiederkunft Christi, der Auferstehung der Toten, dem Jüngsten
Gericht und der darauf folgenden Neuschaffung der Welt, und dem ewigen Christusreich, welches aus der
triumphierenden Kirche erstehen wird. Der Deutsche Buchdienst ist der Buchdienst des Dr. Frey, eines guten
vaterlandsverbunden Deutschen aus dem katholischen Land Bayern. Die Herausgabe der CDs mit den deutschen
Hymnen sind eine äußerst lobenswerte Initiative.
#53 Leblhuber 01:05:58 | Donnerstag, 2. August 2007
@Rudolfus: Im Gegenteil – die katholische Tradition erwartet den Untergang der Modernistenamtskirche,
genauso wie man den Untergang der DDR gewünscht hat. Rudolfus, geben Sie es auf! Ihre Erwartungen sollten
Sie von einer Wahrsagerin checken lassen. Vielleicht verhilft Ihnen das zur Einsicht. Wollen Sie sich
wirklich noch weiter der Lächerlichkeit aussetzen? Wie lange hatte die DDR Bestand? Wie lange schon besteht
die Kirche? Sie wird auch solche Narren wie Sie überdauern. Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade!
Die kath. Traditionalisten erwarten ja auch den Weltuntergang. Und was den „Deutschen Buchdienst“ betrifft:
Gehört der zur Verlagsgruppe des Dr. Frey ? Könnte man ja fast annehmen, nach den „vaterländischen
Liedern“, die man auf seinen CDs findet.
#51 Rudolfus 00:52:57 | Donnerstag, 2. August 2007
@monti / Im Gegenteil – die katholische Tradition erwartet den Untergang der Modernistenamtskirche, genauso
wie man den Untergang der DDR gewünscht hat. Noch kurz vor dem Umsturz in der DDR 1989 hätte allerdings
kaum jemand gedacht, daß der DDR-Umsturz quasi über Nacht geschieht, auch nicht DDR-Staatschef Erich
Honecker – der dann auch von der UdSSR fallengelassen wurde und ins Exil nach Lateinamerika ging, wie
bereits die National-Sozialisten vor Honecker.
Rudolfus Es geht nicht um die „Baucoulissen“. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass es die „DDR“,
und deren Nationalhymne war ja das von Ihnen zitierte Lied, nicht mehr gibt. Und jetzt kommen Sie bitte
nicht damit, ob denn dort, wo früher die „DDR“ war, heute ein weisser Fleck ist. Sie wissen schon, wie
ich es meine. Und genau wie mit diesem verschwundenen Staat wird es eben auch mit der Kirche gehen, auch
wenn Sie mich für diese Aussage schon wieder in der „Hölle“ anmelden.
#49 Rudolfus 00:46:08 | Donnerstag, 2. August 2007
@Die Hymne der DDR „Auferstanden aus Ruinen“ durfte ab einem bestimmten Zeitpunkt, als sich die DDR vom
Gedanken der deutschen Einheit abwandte, in der DDR nicht mehr gesungen werden, da es darin heißt „Deutschland,
einig Vaterland“, sie wurde darum ab diesem Zeitpunkt als Hymne ohne Gesang gespielt. Die gesamte gesungene
Hymne „Auferstanden aus Ruinen“ findet sich als wunderbar im Chor gesungene Form auf der CD „Deutsche
National-Hymnen. Orchester – Chor – Solisten“ beim Deutschen Buchdienst, München (deutscher-buchdienst.de),
zusammen mit vielen anderen alten deutschen Nationalhymnen und Vaterlandsliedern.
#48 Leblhuber 00:44:36 | Donnerstag, 2. August 2007
@Rudolfus: Auch die kaputte Kirche braucht die aufräumenden „Trümmergläubigen“ wie das kaputtgebombte
Deutschland ab 1945 die „Trümmerfrauen“ aus unserem Volk notwendig hatte. Ich kann das Wort „Trümmerfrauen“
nicht mehr hören. Zuerst haben Sie Heil Hitler geschrien und dann mussten sie die Trümmer ihres Glaubens
wegräumen. Und auch Deutschland ist ja nach dieser Zeit aus der Asche einer nach Leichen riechenden Mondlandschaft
wieder auferstanden aus Ruinen! Diese Auferstehung verdanken wir zu einem nicht geringen Teil den Amerikanern.
Der Marshall-Plan hat uns wieder auf die Beine geholfen. Schon vergessen? Die ERP- Kredite wirken noch
heute. Ihre Amnesie ist schon beängstigend. Mein Mitgefühl ob dieser unheilbaren Erkrankung ist Ihnen
sicher.
Johannes R. Becher-Hymne „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt…“ Das war doch die herrliche
Johannes R. Becher-Hymne, die von den Machthabern dann verboten wurde und in der erweiterten Bundesrepublik
nicht debüttieren durfte. Lieder haben manchmal schon ein schlimmes Schicksal, fast wie Menschen. Dabei
können Lieder doch überhaupt nichts dafür.
#46 Rudolfus 00:38:31 | Donnerstag, 2. August 2007
@Monti / Das aus den Ruinen auferstandene Deutschland Das Deutschland, das „aus Ruinen auferstanden“ ist,
existiert aber auch schon nicht mehr . Aber wir leben noch in und mit den Baucoulissen, die damals aufgebaut
wurden. Nachkommende deutsche Generationen, die die Verdienste der Aufbaugeneration nicht zu schätzen
wissen, werden darum zurecht durch die Türken ersetzt, die ihrer Familie und ihrem Volksverband die Treue
in vorbildhafter Weise halten. Ein deutsches Volk, das sich selbst haßt, verabschiedet sich mehrheitlich
zurecht in die Geschichtsbücher, wie die Azteken oder andere Indianerstämme. Kein Mensch trauert solchen
Volksangehörigen nach, nicht einmal die patriotischen Deutschen selbst.
@Rudolfus: Hören Sie doch mal auf mit ihrem Deutschland-Komplex… Sie leben in der Vergangenheit Rudolfus.
Wachen Sie auf und leben Sie in der Gegenwart. Menschen sehnen sich nach einer realeren Gotteserfahrung.
Was haben Sie ihnen zu bieten, als Ihren dogmatischen Starrsinn, der nicht einmal der ihrige ist, sondern
Ihnen einfach reingedrückt wurde damit Sie ihn auf Befehl abstrudeln? Sowas lässt die Menschen kalt.
@Gilbert Rudolfus spielt weniger Papst in kleinem Umfang als mehr „Kleiner Großinquisitor“. wenn es ihm
nach ginge, wäre die halbe Menschheit für die „Hölle“ gebucht, was auch immer „Hölle“ sein soll .
@Rudolfus: Das Deutschland, das „aus Ruinen auferstanden“ ist, existiert aber auch schon nicht mehr .
Frohe Kraft zum Gelingen Werther Rudolfus, jedem Tagwerk frohe Kraft, jeder Nacht ein tröstlich Licht,
wer’s in Gottes Namen doch nicht schafft, auch den verlässt die Freude nicht. Frohes Gelingen!
#41 Rudolfus 00:21:04 | Donnerstag, 2. August 2007
@Gilbert / Steter Tropfen höhlt auch irgendwann den Stein Auch die kaputte Kirche braucht die aufräumenden
„Trümmergläubigen“ wie das kaputtgebombte Deutschland ab 1945 die „Trümmerfrauen“ aus unserem Volk
notwendig hatte. Und auch Deutschland ist ja nach dieser Zeit aus der Asche einer nach Leichen riechenden
Mondlandschaft wieder auferstanden aus Ruinen!
Nachtzug Dafür gibt es ein paar Leute wie Rudolfus und die müssen Überstunden machen, um die Mengen
Unglauben unschädlich zu machen, zu bündeln und fort auf die Post zu bringen, damit er, der Unglauben,
noch mit dem Nachtzug nach Rom weg geht.
#39 Rudolfus 00:05:21 | Donnerstag, 2. August 2007
Jeder Gläubige hat das Recht, einen Irrlehrer bei der zuständigen Kirchenbehörde anzuzeigen. Der Papst
und seine Mitarbeiter können ja nicht überall persönlich zugegen sein.
@Gilbert / Sie leugnen das Unfehlbarkeitsdogma über den Papst, wenn sie schreiben: Meistens werden die
Irrungen dann kaschiert und dem Gläubigen Volke als glaubenswürdige Dogmen verkündet…! Wären Sie
ein Theologe, müßte Ihnen die Kirchenobrigkeit nach ihrem Glaubensabfall das Lehramt entziehen – wenn
Sie nicht widerrufen.
@ gilbert Das Dogma der Unfehlbarkeit ist keine Regel, die mit heisser Nadel gestrickt wurde, sondern
direkte Unterwerfung unter die Worte der Bibel. Deren Akzeptanz und Verbreitung. Das hat mit dem Papst
eigentlich gar nichts zu tun, sondern mit den Worten, die uns GOTT hinterlassen hat.
Ketholische Atheisten Wer ein Dogma leugnet, leugnet automatisch den gesamten katholischen Glauben – und
weist den alleinseligmachenden Glauben willentlich zurück, der allein zu Gott führt! Edler Rudolfus,
Niemand hat kein Dogma geleugnet. Wenn Sie lesen können, werden Sie feststellen, dass die Infallibilität
nicht angezweifelt wurde, sondern nur angefügt wurde, dass für den Inhaber der Infallibilität auch
das Recht auf Irrtum besteht. Wer unfehlbar sein will, soll auch den Mut haben, sich zum Irrtum zu bekennen.
Der Inhaber muss ja nicht irren wollen. Das Recht gleicht doch Vieles aus und macht das Papsttum einfach
menschlicher, schöner, einfach liebenswerter. Sind Sie doch nicht so störrisch. Ein irrender Papst ist
dem lieben Gott bestimmt lieber als einer, der unablässig von sich behauptet: Ich bin unfehlbar, ich
bin unfehlbar. Wo doch der liebe Gott die Sache viel besser einschätzen kann,… Haben Sie vielleicht
Zweifel, dass der liebe Gott das nicht mehr so richtig fertig bringt. So denken die katholischen Atheisten…!
@gilbert / Irrtümer oder Unfehlbarkeit bei einem Papst Meistens werden die Irrungen dann kaschiert und
dem Gläubigen Volke als glaubenswürdige Dogmen verkündet…! Damit leugnen Sie das Unfehlbarkeitsdogma
des I. Vaticanums – und sind damit aus der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen. Wer ein Dogma leugnet,
leugnet automatisch den gesamten katholischen Glauben – und weist den alleinseligmachenden Glauben willentlich
zurück, der allein zu Gott führt!
Anspruch auf Infallibilität Ein Papst hat nicht nur Anspruch auf die Infallibilität (=Unfehlbarkeit),
sondern auch darauf, sich irren zu dürfen. Meistens werden die Irrungen dann kaschiert und dem Gläubigen
Volke als glaubenswürdige Dogmen verkündet…!
@ Detlef Rose Und wenn der Papst 1000 mal verkünden lässt, die Evang.-Luth. Kirche sei keine Kirche,
dann sage ich: HIER IRRT DER PAPST. Punctum. Wow. Ihre Begründung ist wirklich bestechend. Aber zu Ihrer
Beruhigung möchte ich sagen, daß die Protestanten auch nicht viel mehr aufzubieten haben.
#28 Detlef Rose 20:54:58 | Mittwoch, 1. August 2007
Lächerlich einfach! Was gibts denn hier zu diskutieren? Es ist alles derart lächerlich einfach!! Manche
wollen halt, „dass alle eins seien“ – und andere wollen es eben nicht. Denn wo ein Wille ist, ist bekanntlich
auch ein Weg. Der aber sei steinig und lang und man brauche viel Geduld und Gebet dazu – so beteuern beide
Lager seit den Anfängen der Ökumenischen Bewegung gebetsmühlenartig und leiden und leiden und leiden
unter der Trennung. Manchmal scheint es, als seien sie richtig stolz auf dieses Leiden. Wenigstens ein
friedliches Nebeneinander haben wir vielerorts erreicht. Das ist schon was – Gott sei’s gedankt! Aber
mit dem, was den Vätern der Ökumene vorschwebte, hat es leider noch immer recht wenig zu tun. Fazit:
Wenn die einen mögen und die anderen mögen nicht oder anders – dann wirds halt nie was! Und wenn der
Papst 1000 mal verkünden lässt, die Evang.-Luth. Kirche sei keine Kirche, dann sage ich: HIER IRRT DER
PAPST. Punctum.
Kommentar Das „subsistit in“ können wir, für soviel Latein reicht es noch, mit ‘hat sein Fundament oder
seine Grundlage in’ übersetzen (Subjekt: Kirche Christi). Will heißen: die kath. Kirche ist von ihrem
Stifter mit allen Merkmalen ausgestattet, die der Kirche Christi eigen sind. Er hat die Kirche Christi
nicht erst im 16. Jd. ins Leben gerufen, und auch zuvor war die Kirche Christi nicht unsichtbar, sie war
vielmehr -schon- zu Jesu Lebzeiten und nach seinem Tod als „Urgemeinde“ sichtbar, wobei sich diese Sichtbarkeit
nicht auf ihre Versammlungen reduzierte. Das „subsistit in“ ist so gesehen in der Tat, wie Spaemann richtig
herausgestellt hat, Verstärkung einer bloßen Gleichsetzung („est“); der Ausdruck stellt die prinzipielle,
die fundamentale Identität der Kirche Christi mit der kath. Kirche heraus. Zugleich wird implizit und
sehr weise eingeräumt, dass es auch in der kath. Kirche Entwicklungen und Zustände geben mag, die der
Kirche Christi nicht eigen sind, d. h. der Kirche Christi fremd sind, die kath. Kirche von derselbigen
also entfremden. Wer in diesem Forum wollte dies ernsthaft bestreiten?
#26 ExBochumer † 17:44:12 | Mittwoch, 1. August 2007
Meine Frage wurde immer noch nicht beantwortet. Stimmen somit die Aussagen über die Inkompetenzen von
kreuz.net und deren Poster (besser gesagt Sympatisanten von Kreuz.net) von dem Poster „psittaca petri
II“??
#25 virOblationis 17:22:06 | Mittwoch, 1. August 2007
Mutmaßung „‘Neue Forschungen’ hätten aber gezeigt, daß die Ersetzung des ‘est’ durch ‘subsistit’ als
Verstärkung und nicht als Abschwächung des ‘est’ gedacht gewesen sei.“ Demnach wäre der „Geist des
Konzils“ über seine eigenen Füße gestolpert?
Eine Schönheit ist sie in der Tat nicht… dass man sie immer so hervorstechend abbilden müsste. Aber
man ist es ja schon gewohnt, dass die Redaktion offenbar eine Leidenschaft dafür hat ihre Leser mit der
Ästhetik des Hässlichen zu beglücken.
#23 DocRöntgen 16:43:46 | Mittwoch, 1. August 2007
Ist jemand aus der Redaktion in die Bischöfin verliebt? So oft, wie dieses Foto hier eingestellt wird,
fragt man sich schon, wer da warum immer wieder dieses Portrait vor Augen haben will. Gute Zahnpflege
scheint sie ja zu betreiben.
Evangelen müssen erst katholisch werden . „Kurz: das Papier des Vatikan enthält, bei Licht besehen,
überhaupt nichts Neues. Es geht weder über das Konzil hinaus noch hinter es zurück.“ So ist es Der
einzige Weg scheint mir: die Evangelischen müssen erst wieder katholisch werden!
@Psittaca: „Wenn Sie erstzunehmende Schriften über die kath. Kirche lesen wollen, dann lesen sie doch
einfach das was der Vatikan über sich selber veröffentlicht. Eben genau das habe ich hier reingestellt –
die Aussagen der Kongregation für die Glaubenslehre – nicht mehr und nicht weniger.“ Und wenn ihnen etwas
in die Hände fällt, wo „Kongregation für die Glaubenslehre“ draufsteht und das aus dem Vatikan kommt,
dann muss das ja wohl alles seine Richtigkeit haben ?! Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann
scheint weiteres Reflektieren und Hinterfragen zwecklos zu sein. Das mag in einem kommunistischen Staat
die übliche Vorgehensweise zu sein, aber um die Wahrheit vom Irrtum zu scheiden, dazu taugt dieses Konzept
nicht.
ExBochumer: Nehmen Sie den Laden hier in der Tat ernst? Ich kann das nicht. kreuz.net ist ein unseriöses
Blatt; noch schlimmer als die Bildzeitung. Wenn Sie erstzunehmende Schriften über die kath. Kirche lesen
wollen, dann lesen sie doch einfach das was der Vatikan über sich selber veröffentlicht. Eben genau
das habe ich hier reingestellt – die Aussagen der Kongregation für die Glaubenslehre – nicht mehr und
nicht weniger. PS: Ich finde es lediglich lustig hier zu erlesen wie sich die Gemüter erhitzen; was für
ein Stuss von den Lesern über den noch größeren Struss der kreuz.net-meldungen hier niedergetippt wird.
kreuz.net; katholische Nachrichten – dass der Vatikan diesen Laden nicht schon längst von der Bildfläche
hat verschwinden lassen zeigt wie schrecklich ernst dieses Schmierblatt zu nehmen ist.
#19 ExBochumer † 15:25:35 | Mittwoch, 1. August 2007
Diejenigen, die sich als Fachleute outen … schweigen zur Einordnung der FSSPX in die katholische Hierarchie.
Stehen die nun mit den häretisch-schismatischen Protestanten a la Kässemann auf einer Stufe? Oder sind
sie in einer Ebene mit den orthodoxen Ostkirchen zu sehen? Von den vermeintlichen „Experten“ – so sie
welche sind – wird von mir eine Antwort erwartet. Ansonsten ist das gesamte kreuz.net-System als ein Gefüge
zu sehen, daß nur noch HASS schürt.
Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre Papst Benedikt XVI. hat in der dem unterzeichneten
Kardinalpräfekten der Kongregation für die Glaubenslehre gewährten Audienz diese Antworten, die in
der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden sind, gutgeheißen, bestätigt und
deren Veröffentlichung angeordnet. Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, am 29. Juni
2007, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus. William Kardinal Levada Präfekt + Angelo Amato,
S.D.B. Titularerzbischof von Sila Sekretär
@Psittaca: „…indem sie die authentische bedeutung einiger ekklesiologischer ausdrücke des lehramts
klärt, die in der theologischen diskussion in gefahr sind, missverstanden zu werden.“ Authentische Bedeutung
der Ausdrücke ? Wenn Sie das glauben, dann müssen Sie sich die Frage gefallen lassen, in welcher Scheinwelt
Sie eigentlich leben.
Erklärung Tel 1 – 4 ist ein Vatikanzitat vom 29. Juni 07 „diese fehlinterpretationen erwecken verwirrung
und zweifel bei allen christen außerhalb der katholischen mauern. die kongregation für die glaubenslehre
hat es sich zur arbeit gemacht diese fehlinterpretationen zu analysieren und daraufhin zu lehren. unter
voraussetzung der gesamten katholischen lehre über die kirche möchte die kongregation darauf antworten,
indem sie die authentische bedeutung einiger ekklesiologischer ausdrücke des lehramts klärt, die in
der theologischen diskussion in gefahr sind, missverstanden zu werden.“
#15 ExBochumer † 14:49:32 | Mittwoch, 1. August 2007
Darf ich die geehrten „Fachleute“ [so sie solche sind] doch bitten, mal die Priesterbruderschaft St. Pius
X. in das System, das durch andere Poster „eingeführt“ wurde, einzuordnen? Würde mich mal interessieren.
Antimodernisten-Enzykliken 1. frage: „hat das zweite vatikanische konzil die vorhergehende lehre über
die kirche verändert?“ antwort: „das zweite vatikanische konzil wollte diese lehre nicht verändern und
hat sie auch nicht verändert, es wollte sie vielmehr entfalten, vertiefen und ausführlicher darlegen.
genau das sagte johannes XXIII. am beginn des konzils mit großer klarheit.“ Das ist das typische Vorgehen
der Modernisten. Bitte studieren Sie dazu die einschlägigen Enzykliken, die vor allem Pius X. verfasst
hat. Dort wird genau dieses Vorgehen beschrieben: Durch immer mehr abschwächende Formulierungen werden
die Dogmen ihres eigentlichen Bedeutungsinhaltes beraubt. Der Modernismus ist deshalb „das Sammelbecken
aller Häresien“ (Pius X.).
das zweite vatikanische konzil wollte diese lehre nicht verändern und hat sie auch nicht verändert,
Das ist so nicht wahr.von vertiefung kann doch nun wirklich nicht die rede sein.die kirchen sind leer,leer
wie die herzen vieler nachkonzilierer priester…anstatt uns zu weiden wie es DER HERR gebot,haben sie
keinerlei intension für die Wahrheit einzustehen.im gegenteil…jeder hat das recht auf seine ganz eigene
subjecktive auslegung der Wahrheit.der protestant,der mormone,der freikirchler ect …sie alle haben recht…bei
Papst Johannes Paul dem ll einem grossen befürworter(wie auch Papst Benedikt)des 2 konzils konnetn wir
doch „viel vom islam lernen“Johannes der XXlll,Paul der Xl,Johannes Paul der ll und benedikt der XVl sie
sind keine guten Hirten…sie wollen die menschheit „einen“ bloss jeden konflikt vermeiden…glaubensfreiheit
für jeden…aber das ist falsch!niemand hat das recht falsch zu glauben!das recht nicht,aber sie leben
im lichte der Christlichen toleranz…leben darin…und nehmen uns die luft zum atmen!nennen es anpassung
an die zeit…eine zeitgerechte Kirche nennen sie es…was würde Jesus zu ihnen allen sagen?zu jenen
die Den HERRN verleugnen?
Erklärung Teil 4 5. frage: warum schreiben die texte des konzils und des nachfolgenden lehramts den gemeinschaften,
die aus der reformation des 16. jahrhunderts hervorgegangen sind, den titel „kirche“ nicht zu? antwort:
weil diese gemeinschaften nach katholischer lehre die apostolische sukzession im weihesakrament nicht
besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives element des kircheseins fehlt. die genannten
kirchlichen gemeinschaften, die vor allem wegen des fehlens des sakramentalen priestertums die ursprüngliche
und vollständige wirklichkeit des eucharistischen mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer
lehre nicht „kirchen“ im eigentlichen sinn genannt werden.
Erklärung Teil 3 4. frage: warum schreibt das Zweite vatikanische konzil den ostkirchen, die von der
vollen gemeinschaft mit der katholischen kirche getrennt sind, die bezeichnung „kirchen“ zu? antwort:
das konzil wollte den traditionellen gebrauch dieser bezeichnung übernehmen. „da nun diese kirchen trotz
ihrer trennung wahre sakramente besitzen, und zwar vor allem kraft der apostolischen sukzession das priestertum
und die eucharistie, wodurch sie in ganz enger gemeinschaft bis heute mit uns verbunden sind“, verdienen
sie den titel „teil- oder ostkirchen“ und werden schwesterkirchen der katholischen teilkirchen genannt.
so baut die kirche gottes sich auf und wächst in diesen einzelkirchen durch die feier der eucharistie
des herrn“. weil aber die gemeinschaft mit der katholischen kirche, deren sichtbares haupt der bischof
von rom und nachfolger des petrus ist, nicht eine bloß äußere zutat zur teilkirche ist, sondern eines
ihrer inneren wesenselemente, leidet das teilkirchesein jener ehrwürdigen christlichen gemeinschaften
unter einem mangel. andererseits wird durch die trennung der christen die katholische universalität –
die der kirche eigen ist, die vom nachfolger des petrus und von den bischöfen in gemeinschaft mit ihm
geleitet wird – in ihrer vollen verwirklichung in der geschichte gehindert.
Erklärung Teil 2 „nach katholischer lehre kann man mit recht sagen, dass in den kirchen und kirchlichen
gemeinschaften, die noch nicht in voller gemeinschaft mit der katholischen kirche stehen, kraft der in
ihnen vorhandenen elemente der heiligung und der wahrheit die kirche christi gegenwärtig und wirksam
ist. das wort „subsistiert“ wird hingegen nur der katholischen kirche allein zugeschrieben, denn es bezieht
sich auf das merkmal der einheit, das wir in den glaubensbekenntnissen bekennen (ich glaube … die „eine“
kirche); und diese „eine“ kirche subsistiert in der katholischen kirche.“ 3. frage: „warum wird der ausdruck
„subsistiert in“ und nicht einfach das wort „ist“ gebraucht?“ antwort: „die verwendung dieses ausdrucks,
der die vollständige identität der kirche christi mit der katholischen kirche besagt, verändert nicht
die lehre über die kirche. er ist begründet in der wahrheit und bringt klarer zum ausdruck, dass außerhalb
ihres gefüges „vielfältige elemente der heiligung und der wahrheit“ zu finden sind, „die als der kirche
christi eigene gaben auf die katholische einheit hindrängen“.
Warum wurde es veröffentlicht? Wenn das römische Papier nichts Neues enthält – warum wurde es dann
veröffentlicht? Betrachtet man das Geschrei, das nach der Veröffentlichung entstanden ist, wird deutlich:
es war höchste Zeit für solch ein Dokument!
Erklärung Teil 1 1. frage: „hat das zweite vatikanische konzil die vorhergehende lehre über die kirche
verändert?“ antwort: „das zweite vatikanische konzil wollte diese lehre nicht verändern und hat sie
auch nicht verändert, es wollte sie vielmehr entfalten, vertiefen und ausführlicher darlegen. genau
das sagte johannes XXIII. am beginn des konzils mit großer klarheit.“ 2. frage: „wie muss die aussage
verstanden werden, gemäß der die kirche christi in der katholischen kirche subsistiert?“ antwort: „christus
hat eine einzige kirche „hier auf Erden … verfasst“ und sie als „sichtbare versammlung und geistliche
gemeinschaft“ gestiftet, die seit ihrem anfang und durch die geschichte immer da ist und immer da sein
wird und in der allein alle von christus eingesetzten elemente jetzt und in zukunft erhalten bleiben.
„diese ist die einzige kirche christi, die wir im glaubensbekenntnis als die eine, heilige, römisch katholische
und apostolische bekennen … diese kirche, in dieser welt als gesellschaft verfasst und geordnet, subsistiert
in der katholischen kirche, die vom nachfolger des petrus und von den bischöfen in gemeinschaft mit ihm
geleitet wird.“
Wie bitte ? „Die Diözesen der orthodoxen Kirchen – nicht diese selbst – gelten der Katholischen Kirche
ebenfalls als solche Teilkirchen, auf deren Wiedereingliederung in die Universalkirche sie hofft, da sie
alle sakramentalen und doktrinalen Voraussetzungen dafür erfüllen.“ „…da sie alle…doktrinalen Voraussetzungen
erfüllen“ ? Was meint der Herr denn mit „Katholischer Kirche“ genau ?