18:38:01 | Mittwoch, 1. August 2007
Verrat ist Verrat. Er muß auch in der Kirche geahndet werden. Denn wo sich Verräter herumtreiben, kann keine Hoffnung aufkommen.

Welcher Domherr ist der Verräter?
(kreuz.net, Chur) „23 ausgewählte, würdige Domherren, die unter ausdrücklichem Amtsgeheimnis stehen,
wirken von außen durchlässig wie ein zehnjähriger Regenmantel.“
Zu dieser Erkenntnis kam Fridolin
Hauser nach der
Wahl des neuen Bischofs von Chur, deren Ergebnis ein verräterischer Domherr noch am Tag
der Wahl der Presse rapportiert hat.
Hauser ist der ehemalige Bürgermeister der 4.000 Seelen Gemeinde
Näfels im Kanton Glarus. Er äußerte sich in einem längeren Artikel für die lokale Gratiszeitung ‘Fridolin’.
Hauser plädiert dafür, den „Sänger“ zu ermitteln und seine sofortige Demission zu veranlassen:
Der
Verräter hätte den
respektlosen Zeitungsbericht durch „Geschwätzigkeit und Verletzung der Schweigepflicht“
übertroffen.

Der neue Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder
Angesichts des Verrates fordert Hauser sogar, das ganze 23köpfige Kollegium stante pede
zu entlassen.
Das Domkapitel sei als Kollektiv bestellt, um die Gemeinschaft der Kirche zu repräsentieren:
„Die Abweichung eines einzelnen – oder mehrerer – ist eine unerträgliche Verletzung der Gemeinschaft
der Kirche und aller Gläubigen.“ Sie hinterlasse einen „miserablen Eindruck“.
Das Leck sei besonders
schlimm, weil es sich bei Domherren an sich um „Eliteleute“ handeln müsse.
Das Amt dürfe laut Kirchenrecht
nur Priestern übertragen werden, die sich durch Rechtgläubigkeit sowie einen unbescholtenen Lebenswandel
auszeichnen und die ihren Dienst in lobenswerter Weise ausgeübt haben.
Hauser hofft, daß die Gläubigen
durch die Meldung des „singenden Domherrn“ und die bereits in Tageszeitungen vorauseilenden „Abqualifikationen“
des neuen Bischofs nicht verwirrt würden.
Vielmehr solle die Wahl des Bischofs ein Dienst zu neuer Hoffnung
ist:
„Hoffnung kann aber nur schwerlich aufkommen, wenn eine Bischofswahl, die zum Schutz der Kandidaten,
des Wahlgremiums und des Bischofsamtes einem geheimen Verfahren unterstellt ist, aus Selbstverschulden
des Wahlkollektivs zur Zeitungskolportage oder Hintertreppenaffäre zu werden droht.“
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Sentinel 20:33:40 | Samstag, 4. August 2007
#7
leshandl1 11:52:18 | Freitag, 3. August 2007
#6
Britta 11:30:08 | Donnerstag, 2. August 2007
#5
matt2 † 00:16:10 | Donnerstag, 2. August 2007
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Aleph † 21:38:03 | Mittwoch, 1. August 2007
#3
matt2 † 20:37:40 | Mittwoch, 1. August 2007
#2
Heggi 20:23:14 | Mittwoch, 1. August 2007
#1
matt2 † 19:00:00 | Mittwoch, 1. August 2007