Janosch
„Dann gerate ich in eine unerträgliche Wut“
Ein Kinderbuchautor scheint auch im reiferen Alter nicht über seine Kindheitskomplexe hinwegzukommen.
Miniposter des Films "Oh, wie schön ist Panama".
Miniposter des Films „Oh, wie schön ist Panama“.
© Bilder: Warner Bros.
(kreuz.net) Janosch (76) ist ein bekannter deutscher Illustrator, Kinderbuchautor und Schriftsteller. Er wurde in Oberschlesien geboren und heißt mit wirklichem Namen Horst Eckert.

Dem Autor ist alles Christliche – oder besser: alles Katholische – verhaßt.

Das berichtet Jörn Schumacher Mitte Juni im evangelischen Medienmagazin ‘pro’.

Die Kinderbücher von Janosch sind voller Wärme, Solidarität und Freundschaft. Rund 300 Bücher hat er geschrieben. Manche wurden in vierzig Sprachen übersetzt.

Viele seiner Figuren sind zu Markenzeichen geworden.

In seinem Verhältnis zur Religion scheint Janosch ebenfalls in der Kindheit steckengeblieben zu sein: „Katholisch geboren zu sein, ist der größte Unfall meines Lebens.“

„Die Taufe ist für die Eltern ein Zwang unter Androhung der ewigen Hölle“ – weiß er. Oder: „Katholisch ist das Reizwort, dann gerate ich in eine unerträgliche Wut“.

Wie es dazu kam

Seine Abneigung gegen die Kirche geht auf unverarbeitete Kindheitserfahrungen zurück:

Sein Vater – ein Alkoholiker – habe eine Hundepeitsche benützt, „um mir beizubringen, was er für richtig hielt. Er prügelte auch meine Mutter und sie wiederum mich.“

Dann habe man ihn in die Kirche gesteckt: „Wenn du nicht glaubst, was wir dir sagen, wenn du nicht tust, was wir dir sagen, dann kommt das Schlimmste, was nämlich nach dem Tod passiert.“

Mit 13 Jahren sei er eine totale Psychose gewesen.

Als Janosch sich in einem Zeitungsinterview fünf Charaktereigenschaften zusprechen sollte, sagte er: „Autist. Ketzer. Lümmelhaft. Vertrottelt. Eine fünfte fällt mir jetzt nicht ein.“

Nach selbstzerstörerischen Jahren in München verbrannte er allen überflüssigen Besitz und zog sich 1980 auf die Kanaren-Insel Teneriffa zurück, wo er bis heute lebt.

Dort hat er weder Telefon noch großes Interesse an sonstigem Kontakt mit der Welt.

Oh, wie schön ist Panama
In "Oh, wie schön ist Panama" möchten der kleine Bär und der kleine Tiger nach Panama reisen, weil sie glauben, dort sei alles größer und schöner.Die beiden machen sich auf die lange Reise, obwohl sie nicht wissen, wo Panama liegt.Am Schluß ihrer Reise kommen sie wieder zu Hause an, erkennen es aber nicht als ihr Zuhause. Sie glauben in Panama zu sein und freuen sich darüber.

Janosch und die Giordano Bruno-Stiftung

Anfang Juni stiftete eine Pressemitteilung für Verwirrung, nach der Janosch alle Rechte an seinen Werken an die religionsfeindliche deutsche „Giordano Bruno-Stiftung“ abgetreten habe.

Der Stiftungsvorsitzende, Herbert Steffen, erklärte dazu, daß er sich über das große Vertrauen, das Janosch der Stiftung entgegenbringe, sehr freue: „Als Gegenleistung bekommt er 50 Prozent der Einnahmen, sofern es denn je Einnahmen geben wird.“

Der gottlose Jubel hielt nicht lange.

Am Montag darauf verkündete die „Janosch Film & Medien AG“ in Berlin, daß die Meldung eine Ente sei. Die Rechte an Janoschs Werken gehören nach wie vor ihr.

„Janosch Film & Medien AG“ verkauft seit einigen Jahren Lizenzen für Bücher, Filme und Tigerenten. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Betrieb einen Umsatz von knapp 1,2 Millionen Euro.

Janosch gehört der „Giordano Bruno-Stiftung“ als Beirat an.

Zudem schreibt er an einem neuen Buch mit dem Titel „Tagebuch eines frommen Ketzers“. Es soll den Lesern, vor allem „den Christlichen Parteien ein wenig Religionsunterricht geben“, sagte Janosch kürzlich der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

„Die wissen ja nichts über ihren Katechismus – wetten?“ Wie der Zeichner gegenüber dem kirchenfeindlichen „Humanistischen Pressedienst“ mitteilte, arbeite er zur Zeit „mit großer Freude“ an diesem „autobiographischen Werk“.

Janoschs Abneigung gegenüber der Kirche trat zuletzt durch eine primitive Karikatur zum Vorschein, die den Titel „Taufe“ trug.

Darauf ist ein Pfarrer zu sehen, der mit einem Hammer einem kleinen Täufling ein Kreuz in den Bauch rammt.
      
47 Lesermeinungen
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#47   Bokrug †   23:21:32 | Samstag, 29. September 2007
@obelix:
Meines Wissens nach wollte Savonarola eine christliche Republik errichten…
Ein Unterschied zur Freimaurer-Oligarchie und Plutokratie in der wir leben…
DEMOKRATIE hat nur die Schweiz…eventuell noch Venezuela…mit Plebisziten und Volksabstimmungen…!
Wir leben in einer Diktatur des Relativismus, des Reduktionismus und De-Konstruktivismus…nicht umsonst zerfallen die Ehen…auf Hass, Gier und Neid wurde der Freihandels- und Finanzkapital basierte Kapitalismus aufgebaut…!
Grüsse
Bokrug
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#46   obelix †   01:00:06 | Montag, 6. August 2007
Das mag alles richtig sein, aber es IST ein Galgen, eine Hinrichtungsmaschine, der infelix arbor.
Wer im Kreuz nur den Galgen erkennt, der verkennt die Bedeutung des Kreuzes vollkommen. Das Kreuz ist Zeichen der Stärke, des Sieges und vor allem das Zeichen der vollkommenen Liebe. Diese Liebe ist es, die wir nacheifern sollen. Die christliche Liebe ist immer auch eine gekreuzigte Liebe, hat aber mit der dem romantisierenden Verständnis des modernen Liebesbegriffes nicht viel zu tun.
Dass das Kreuz für uns Katholiken auch eine andere Bedeutung hat, ist selbstverständlich. Dabei gibt es wahrscheinlich so viele Bedeutungen und Ansichten, wie es Gläubige gibt (ja ich weiss, für Sie muss alles katholisch uniform sein und mit dem Strom schwimmen). Wer immer nur diese Galgen vor Augen hat, der kann gar nicht richtig „erlöst“ sein, wenn er sich die Bedeutung ins Gedächtnis ruft. Ist aber, wenn Sie es so wollen eine „Privatoffenbarung“. Bleiben Sie ruhig bei Ihrem Glagen, wenn Sie daraus Trost ziehen können.
Wünsche gesegnete Nachtruhe.
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#45   Defensor Fidei   00:45:45 | Montag, 6. August 2007
@ obelix: das Kreuz mit dem Kreuz
Ich habe keine „Kreuz-Allergie“. Ich finde es gibt aber für die Religion der Liebe (die Sie anscheinend gar nicht sehen können) bessere Symbole als einen Galgen.
:-O Ich fasse es nicht! Mir bleibt nur ein Bibelzitat:
Denn die Juden fordern Zeichen, und die Heiden suchen Weisheit; wir hingegen predigen Christum den Gekreuzigten, der den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit ist, den Berufenen aber aus den Juden sowohl als den Heiden (predigen wir) Christum als Gottes Kraft und Gottes Weisheit; den was an Gott (ihnen) töricht scheint, ist weiter als die Menschen; und was an Gott (ihnen) schwach scheint, ist starker als die Menschen.
(1. Kor. 1, 22 ff.)
Wer im Kreuz nur den Galgen erkennt, der verkennt die Bedeutung des Kreuzes vollkommen. Das Kreuz ist Zeichen der Stärke, des Sieges und vor allem das Zeichen der vollkommenen Liebe. Diese Liebe ist es, die wir nacheifern sollen. Die christliche Liebe ist immer auch eine gekreuzigte Liebe, hat aber mit der dem romantisierenden Verständnis des modernen Liebesbegriffes nicht viel zu tun.
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#44   obelix †   00:26:26 | Montag, 6. August 2007
als methusalix @Rudolfus
Rudolfus: @Methusalix /
Wer das Kreuz ablehnt, der lehnt die gesamte katholische Lehre ab – und bleibt damit ein Sohn der Welt, und ist kein Sohn der Kirche.
Ich lehne „das Kreuz“ (welchen Mystizismus Sie auch immer darunter verstehen wollen) nicht ab, ich muss es nur nicht dauernd in Überlebensgrösse um mich haben. Auch auf meinen Ikonen ist ein Kreuz und an meinem Rosenkranz selbstverständlich auch. Ich habe keine „Kreuz-Allergie“. Ich finde es gibt aber für die Religion der Liebe (die Sie anscheinend gar nicht sehen können) bessere Symbole als einen Galgen.
… wie es die sozialistische Republik Österreich, Kuba und Nordkorea beanspruchen.
Na ja und blind sind Sie auch. Da wundert mich Ihre Kreuzverliebtheit schon viel weniger.
Habe grade einen Beitrag über Savonarola gesehen. Der Vorsteher des Dominikanerklosters aus dem Savonarola kam, Pater Sbaffi hat auch über die Verurteilung des S. gehadert. Er hätte, genau wie Sie wahrscheinlich auch Rudolfus einen katholischen Gottesstaat errichtet, nach iranischem Vorbild. Eben nicht mit Allah, sondern unserem römisch-katholischen Gott an der virtuellen Spitze. Da sei Gott vor!
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#43   Rudolfus   19:28:08 | Sonntag, 5. August 2007
@Methusalix / Das ist die katholische Lehre vom Kreuz, die allen Heiden zu allen Zeiten eine Torheit
war, und den Juden ein Ärgernis (vgl. Neues Testament, St. Paulus).
Wer das Kreuz ablehnt, der lehnt die gesamte katholische Lehre ab – und bleibt damit ein Sohn der Welt, und ist kein Sohn der Kirche.
Gemäß dem hl. Johannes dem Evangelisten haben wir es mit „Söhnen der Finsternis“ und mit „Söhnen des Lichtes“ zu tun – das Ziel ist ja das ewige Seelenheil, und nicht irgendein irdisches Wohlergehen oder irdisches Arbeiterparadies wie es die sozialistische Republik Österreich, Kuba und Nordkorea beanspruchen.
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#42   methusalix †   18:53:50 | Sonntag, 5. August 2007
@Rudolfus
Ist ja alles sehr katholisch, was Sie da schreiben und einiges verstehe ich sogar.
Ich hoffe nur, dass hier nicht allzuviele normale Nichtkatholiken mitlesen. Wenn die uns nicht wegen des lächerlichen Streits um die Blickrichtung am Altar für verrückt halten, dann allerspätestens für Ihre Erklärung über Leiblichkeit von Heiligen und Nichtheiligen und Göttern und Nichtgöttern. Das ist doch wirklich nur etwas für ein Oberseminar in verschwurbelter katholischer Mystik.
Und nix für den ganz normalen katholischen Christenmenschen wie mich. Da bleibe ich leiber bei meiner weitesghend kreuzfreien Wohnung und meinem kleinen Rosenkranz. Da liegt mehr Trost drin, als in Ihrer ganzen Kreuzes- und Hinrichtungsmystik.
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#41   Rudolfus   18:40:38 | Sonntag, 5. August 2007
@Methusalix / Das ist die menschliche Natur von Natur aus ja nicht,
auch nicht die Menschenleibesnatur der Heiligen und auch nicht der Menschenleibesnatur Jesu Christi selbst, des Erlösers.
Auch Christus betete, daß der göttliche Wille „diesen Kelch an Ihm vorübergehen lassen wolle“ – auch Er hätte als Mensch den furchtbaren Kreuzweg und die schreckliche Kreuzigung gerne vermieden.
Allerdings war der Kreuzestod vom göttlichen Willen und von der göttlichen Gerechtigkeit gefordert, um die in den göttlichen Fluch gefallene Menschheit wieder in den Gnadenstand zu versetzen.
Christus hat den göttlichen Willen vollkommen erfüllt, aus Liebe zu Gott.
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#40   Nachtlaterne   18:37:02 | Sonntag, 5. August 2007
janosch und christus
wie hat janosch, wie hat christus auf unerträgliche widersprüche innerhalb und außerhalb des hauses gottes reagiert?? erkennt den unterschied!!
janosch zieht sich auf eine insel zurpück, christus hat sich den widersprpüchen gestellt, bis in den tod.
trägt janosch keine widersprüche der eigenen person in sich? er ignoriert oder beschönigt sie, wie es scheint. noch schlimmer: er wirft alle schuld auf seine eltern un co.
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#39   methusalix †   18:30:14 | Sonntag, 5. August 2007
Ich bin halt kein Masochist, Rudolfus!
Ihre Haltung ist nur natürlich für einen Sohn der Welt, die nicht die Haltung der Söhne der Kirche ist.
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#38   Rudolfus   18:07:17 | Sonntag, 5. August 2007
@Methusalix / „Das Kreuz ist der Welt und den Heiden eine Torheit“,
wie der hl. Paulus bereits lehrt.
Die Welt lehnt das Kreuz ab, und haßt das Kreuz, weil das Kreuz der weltlichen Leibesnatur entgegengesetzt ist.
Ihre Haltung ist nur natürlich für einen Sohn der Welt, die nicht die Haltung der Söhne der Kirche ist.
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#37   methusalix †   17:59:52 | Sonntag, 5. August 2007
Haben wir katholischen Christen das wirklich nötig?
HeinrichderZweite: Lieber Methusalix,das Kreuz ist ja das Symbol der Liebe:
Eine Hinrichtungsmaschine als „Symbol der Liebe“. Da haben wir doch wirklich besseres zu bieten.
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#36   HeinrichderZweite   17:18:12 | Sonntag, 5. August 2007
Lieber Methusalix,
das Kreuz ist ja das Symbol der Liebe:
Sosehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn dahingegeben hat.
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#35   methusalix †   17:11:04 | Sonntag, 5. August 2007
Hallo Herr Doktor!
Natürlich! Ebenso typisch für gewisse Charaktere, daß sie sich – wie schon St. Paulus bemerkte – darüber ärgern. Oder wie der greise Simeon sagte: „… daß die Gedanken vieler offenbar werden.“
In jüngeren -und heftigeren- Jahren ja, da habe ich mich geärgert, dass die Religion der Liebe den römischen „infelix arbor“, den Unglücksbaum als Symbol hatte. Aber das ist vorbei.
Bis auf einzelne, sehr kleine Kreuze, z. B. an meinem Rosenkranz, habe ich alle aus meinem Haus verbannt und durch wunderschöne Bilder des Chefs ersetzt.
In allen Wohnräumen hängt jeweils eine Ikone des „Christos Pantokrator“. Hat zwar ein wenig Geld gekostet, ist mir die Sache aber wert. Und die Kreuze drauf sind erträglich. Vor allem die auf meiner Reiseikone, die ich überall hin mitnehme, da ich einen „nomadisierenden“ Beruf ausübe.
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#34   Dr. Christoph Heger   16:26:54 | Sonntag, 5. August 2007
@methusalix, Absalom: Natürlich
… typisch für eine Religion, die zwar das Jesuskind anbetet, aber Jesus Kreuzestod noch mehr.
… und möglicherweise typisch für eine Religion, die sich eine Hinrichtungsmaschine zum zentralen Symbol ihres Glaubens erkoren hat.
Natürlich! Ebenso typisch für gewisse Charaktere, daß sie sich – wie schon St. Paulus bemerkte – darüber ärgern. Oder wie der greise Simeon sagte: „… daß die Gedanken vieler offenbar werden.“
MfG
Christoph Heger
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#33   methusalix †   16:08:46 | Sonntag, 5. August 2007
@Absalom
… typisch für eine Religion, die zwar das Jesuskind anbetet, aber Jesus Kreuzestod noch mehr.
… und möglicherweise typisch für eine Religion, die sich eine Hinrichtungsmaschine zum zentralen Symbol ihres Glaubens erkoren hat. Oder umgekehrt?
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#32   Absalom   12:13:32 | Sonntag, 5. August 2007
Kindesmisshandlung
„Steckengeblieben“ – der Artikel impliziert, Herr Janosch sei an seiner Wut selbst Schuld, misshandelt hat ihn aber wohl sein Vater, da ist es gesund und heilsam, Wut auf den Misshandler zu empfinden, und da er es im Namen seines Glaubens tat, auch auf die katholische Kirche! Diese ist mir noch nie dadurch aufgefallen, besonders engagiert gegen Kindesmisshandlung anzugehen, im Gegenteil habe ich immer wieder erleben müssen, wie Eltern trotz oder wegen ihres katholischen Glaubens ihre Kinder schlugen, straften, anschrien, ihnen Schuldgefühle machten, um sie zum Gehorsam zu bringen. Und das, obwohl Jesus niemals zur Kindesmisshandlung aufrief! Aber vielleicht ist Kindesmisshandlung typisch für eine Religion, die zwar das Jesuskind anbetet, aber Jesus Kreuzestod noch mehr.
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#31   Sigurd von Thelen   03:02:49 | Samstag, 4. August 2007
@Rudolfus: Wieso Geistesgift?
Bislang sind, denke ich, keine Fälle bekannt, in denen Kinder psychische Störungen durch die Janosch-Literatur bekamen. In „Alice im Wunderland“ sprechen ebenfalls Tiere, in der harmlosen Sesamstrasse auch und und und. Kinder lernen alsbald, das Tiere anders kommunizieren. Sie
begreifen auch irgendwann, dass mal wieder Papa (Onkel, Opa,Nachbar…9 im Weihnachtsmannkostüm steckt: Na und? Sie findes’s trotzdem toll, weil sich in ihrer Phantasie dabei etwas abspielt. Man kann mache Dinge aber auch so überbewerten, dass man überall drohende Schatten der Verderbnis sieht. Das ist dann aber eher ein individuelles Problem des Bestrachters.
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#30   obelix †   19:31:08 | Freitag, 3. August 2007
@Def. F.
Mal ganz abgesehen davon, daß die Werke von Grass wohl kaum mit der Bibel vergleichbar sind.
Nein, ganz bestimmt nicht. Aber sicher aus anderen Gründen als Sie glauben.
Bezüglich Sex und Gewalt in der Bibel dachte ich an die wunderschöne Geschichte des Urias. Oder über Hiob, der von Gott ja regelrecht veräppelt wird. Aber Sie kennen die unzähligen Geschichten der Bibel, die man KIndern unbedingt vorenthalten muss, sicher viel besser als ich.
Meine Lieblingsstelle ist übrigens das erste Wunder Jesu. Wasser in Wein, das ist schon was. Prost!
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#29   Defensor Fidei   18:44:09 | Freitag, 3. August 2007
@ methusalix
Wenn Grass Werk für Sie pornografisch ist, was ist dann die Bibel?
Bitte zeigen Sie mir eine Bibelstelle, die mit der gleichen Detailtreu wie Grass (gähn…laaaaaangweilig) sexuelle Handlungen beschreibt.
Mal ganz abgesehen davon, daß die Werke von Grass wohl kaum mit der Bibel vergleichbar sind.
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#28   methusalix †   18:36:41 | Freitag, 3. August 2007
Grass pornografisch, Defensor?
Als wenn die Bravo noch nicht pornographisch genug wäre, braucht es nun auch noch Grass.
Wenn Grass Werk für Sie pornografisch ist, was ist dann die Bibel? Ein Kunstwerk versammleter Gewalt und tödlicher Lüste? Von Kindern strikt fernzuhalten? Oder wollen Sie die Heilige Schrift zensieren?
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#27   Defensor Fidei   18:33:20 | Freitag, 3. August 2007
@ methusalix
Die Mädels und Jungs werden sich zu Tode langweilen!
Wenn in unseren Schulen nur das gelesen werden würde, was unsere Schüler „cool“ fänden, dann Hut ab zum Gebet.
Dann doch lieber Hans Erich Nossack und Günter Grass.
Als wenn die Bravo noch nicht pornographisch genug wäre, braucht es nun auch noch Grass.
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#26   methusalix †   18:23:48 | Freitag, 3. August 2007
Kommt drauf an, was SIE für „gute Literatur“ halten.
Rudolfus: @Sigur v. Th. / Auch der deutsche Nachwuchs soll eine gute Literatur bekommen,…
Thomas Mann: Buddenbrooks, oder aus derselben Familie: Der Untertan?
Oder doch lieber noch viiiiel klassischer? Heinrich von Kleist: Der Prinz von Homburg und Penthesilea?
Nein, ich kann mir vorstellen, was Sie mögen: Heinrich Heine: Deutschland ein Wintermärchen und Hauptmann: Die Weber.
Die Mädels und Jungs werden sich zu Tode langweilen! Dann doch lieber Hans Erich Nossack und Günter Grass.
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#25   Rudolfus   18:14:50 | Freitag, 3. August 2007
@Sigur v. Th. / Auch der deutsche Nachwuchs soll eine gute Literatur bekommen,
und nicht irgendein Geistesgift, das schleichend daherkommt, von welchen aufrührerischen Kreisen auch immer.
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#24   Sigurd von Thelen   18:10:36 | Freitag, 3. August 2007
Kinder mögen Janosch-Bücher…
Als erwachsener Mensch über den vermeintlich (un-)künstlerischen Anspruch der Bücher zu resümieren ist
also albern. Wären Kinder gelangweilt, käme es nicht zu solch hervorragenden Auflagen. Das sich in Janoschs Kritik
am Kathlolizismus subjektive Wahrnehmung mengt, ist doch
klar. Andersrum liest man hier heftigste Seitenhiebe gegen Protestanten, Andersgläubige oder Ungläubige. Die oft darin enthaltene willkürliche Vermenung von Fakten und Hirngespinsten müssen sich die Opfer dieser Attacken ja auch anhören. Also: Respekt einfrodern ist nur solange okay, wie man selbst respektvoll mit anderen
umgeht.
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#23   Sentinel   15:55:42 | Freitag, 3. August 2007
@monti
Janoschs Bücher waren niemals antichristlich oder antikirchlich angehaucht. Da verwechseln Sie Ihn wohl mit dem Autor von Kapitän Blaubär, Moers!
Moers hat durchaus einige Comicbücher veröffentlicht, die sich sehr kritisch mit den Handlungen der Kirche auseinander setzen. Zudem gilt er als Koriphäe in der schwulen und lesbischen Literatur, da er einige Dinge wirklich sehr gut auf den Punkt bringen kann.
Janosch hat nur den Geist von Kindern verdrehenden Müll gezeichnet. Seine Figuren besitzen nicht einmal eine genaue Charakterisierung. So kann die Tigerente durchaus als Tiger ein Fleischfresser sein, während sie als Ente immer ins Wasser scheißt!
Ein wenig mehr Objektivität bitte.
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#22   monti   00:23:07 | Freitag, 3. August 2007
Wer Janoschs Bücher
nicht mag, tut dies vor allem wohl deswegen, weil er sie nicht versteht.
Und kirchenfeindliche oder religionskritische Bücher können nur gut sein! >:)
Und jetzt bekomme ich bestimmt wieder von Rudolfus meinen Platz in der „Hölle“ reserviert. :-D
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#21   Fragender   20:14:06 | Donnerstag, 2. August 2007
@sentinel: Harry Potter
naja- ob der so viel realitätsnäher ist, wage ich aber auch zu bezweifeln…
obwohl ich quidditch ziemlich cool finde, denke ich doch, daß es darin nicht so bald Europameisterschaften geben wird ;-)
… welche Märchen der Papst liest, ist mir ehrlichgesagt auch recht egal… so lange er nicht Rudolfus liest ;-)
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#20   Sentinel   20:03:00 | Donnerstag, 2. August 2007
@Fragender
Ich mag Märchen ebenfalls!
Aber nicht den Janosch-Schrott.
Und ich kann Ihnen einige sehr realitätsnahe Märchen empfehlen. Harry Potter zum Beispiel, den liest sogar der Papst im Original!
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#19   Fragender   19:55:10 | Donnerstag, 2. August 2007
@sentinel: stimmt…
… jetzt verstehe es sogar ich…
Mein Respekt vor Gott bleibt übrigens im Versuch, seine Gebote zu halten. Und der Ruf nach mehr feindseligkeit ist da – nach meinem bescheidenen theologischen Wissen- nicht dabei…
besser als Rudolfus ist kein Qualitätskriterium. Sein ultrarechtskonservativkatholisches Geschreibsl ist schon für ein Forum bedenklich, von einem Buch gar nicht zu reden… und abgesehen davon ist es für alle unter 18 als gefährdend einzustufen…
Sprechende Tiere – so was hat es seit der Arche nicht mehr gegeben.
Wie würden Sie Kinderbücher schreiben? nur mit Realismus???? Ich mochte als Kind alle möglichen Märchen sehr gerne, auch wenn sie nicht ganz dem rationalen Weltbild eines Erwachsenen ensprachen…
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#18   Sentinel   19:33:48 | Donnerstag, 2. August 2007
@Fragender
Jedes von Janoschs Büchern ist besser, als alles daß Rudolfus jemals geschrieben hat. Aber schlechter als Ernest Hemmingway!
So herum soll der Satz lauten!
Danke fürs drauf aufmerksam machen, daß etwas gefehlt hat. Aber jetzt dürfte es verständlich sein.
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#17   Rudolfus   19:31:38 | Donnerstag, 2. August 2007
Herr „Janosch“ ist Oberschlesier.
50% aller Oberschlesier wurden aber von der Vertreibung durch Polen und durch die polnisch-katholische Hierarchie verschont, da die Polen „Arbeiter für den oberschlesischen Bergbau“ behalten wollten.
(siehe die verschwiegene deutsche Geschichte in: Schwarzbuch Vertreibung v. Heinz Nawratil.)
Oberschlesien ist darum das einzige deutsche Ostland, in dem sich heute noch Deutsche finden – die deutsche Minderheit und Sprache in Oberschlesien wurde aber unter der Volksrepublik Polen, zusammen mit der polnisch-katholischen Hierarche unter den Primaten Hlond und Wyszynski, verleugnet und unterdrückt,
und man versuchte, den dortigen Deutschen die deutsche Sprache wegzunehmen (erwähnt auch in Österreichs Kronprinz Dr. Otto v. Habsburgs Schriften).
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#16   Fragender   19:28:33 | Donnerstag, 2. August 2007
@Sentinel: ???
Jedes von Janoschs Büchern ist alles, daß Rudolfus jemals geschrieben hat. Aber schlechter als Ernest Hemmingway!
Was soll das wohl bedeuten????
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#15   Sentinel   19:24:16 | Donnerstag, 2. August 2007
@Fragender
Ich bin nicht neidisch. Absolut nicht!
Jedes von Janoschs Büchern ist alles, daß Rudolfus jemals geschrieben hat. Aber schlechter als Ernest Hemmingway!
Wie kommen Sie auf die Idee, mir ihre Gedankengänge unterschieben zu wollen? Als ich noch Kind war, sah unsere Lehrerin Janoschs Zeichenkunst schon als verwerflich für uns an.
Sprechende Tiere – so was hat es seit der Arche nicht mehr gegeben.
Ich bitte Sie, wo bleibt ihr Respekt vor Gott!
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#14   Fragender   19:20:51 | Donnerstag, 2. August 2007
@ sentinel; NEID
ist Neid nicht eine der Todsünden?
Ihr Kommetar über den Autor, der halt etwas mehr Erfolg hat als Sie, trieft ja geradezu davon…
… und der Ruf nach mehr Feindseligkeit zeichnet Sie auch nicht gerade als Christ aus…
Schämen Sie sich!
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#13   Sentinel   19:20:03 | Donnerstag, 2. August 2007
@Rudolfus
Hätten Sie Janoschs Biographie gelesen, wüßten Sie es!
Und ich erkläre es Ihnen nicht noch einmal!
Janusch ist das Ding, daß ein Kater zwischen seinen Hinterläufen spazierenträgt!
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#12   Rudolfus   19:17:33 | Donnerstag, 2. August 2007
@Sentinel / „Janusch“ – welche Sprache ist das?
Ist das ein Ausdruck aus dem Sachsenland?
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#11   Sentinel   19:14:34 | Donnerstag, 2. August 2007
@Rudolfus
Der Typ heißt Janosch, nicht Janusch!
Janusch ist das, was der Kater zwischen den Hinterbeinen spazierenträgt!
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#10   Rudolfus   19:06:36 | Donnerstag, 2. August 2007
@Sentinel / Die DDR wollte die Figuren nicht –
und im Westen sind sie auch nicht besonders beliebt, höchstens als Lückenfüller.
Vielleicht sind ja die Norddeutschen Janusch-Fans.
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#9   Sentinel   19:02:24 | Donnerstag, 2. August 2007
qRudolfus
Janosch ist leider reiner Westquatsch!
In der DDR waren seine Malbücher sogar verboten, weil die alte SED-Regierung darin eine Gefahr für die Intelligenz der Kinderlein sah!
Janosch ist echt kein Künstler. Ich kenne andere, die können besser zeichnen als er – und werden dennoch von keinem Verlag genommen, obwohl ihre Geschichten bedeutend intelligenter sind.
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#8   Rudolfus   18:49:09 | Donnerstag, 2. August 2007
Besonders einflußreich sind Herr Janusch und seine „Januschs-Traumstunden“-Figuren ohnehin nicht.
Ich glaube auch nicht, daß diese Fernsehserie so viele Fans hat.
Vielleicht im alten DDR-Fernsehen mangels Alternativen aus den USA.
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#7   Sentinel   18:42:26 | Donnerstag, 2. August 2007
@Redaktion
Ich mag Janosch auch nicht!
Gebe ich offen zu.
Mir tut nur Leid, wie wenig schlechtes Haar sie an ihm lassen. Der Text hätte viel gemeiner ausfallen müssen, wäre er meiner Feder entsprungen.
Janosch mag vielleicht ein von den Kindern geliebter Kinderbuchzeichner sein, aber in meinen Augen besitzt seine Kunst nicht einmal den Anspruch des Titels Kunst, weil es so etwas ist wie mit Rinderblut in einer Kirche herumzuschmieren.
Janosch verbreitet sowieso mit seinen Geschichten um sprechende Tiere nichts als Schwachfug, dem man unsere Kinder nicht aussetzen sollte. Allein der von der ARD gegründete Tigerentenclub versorgt den werten Herrn mit soviel Lizenzgebühren, daß er sich ohne weiteres eine ganze Serverbank in Amerika leisten könnte.
Ich wäre dafür, daß dieser Text noch einmal überarbeitet und dann richtig feindselig gemacht wird, nämlich so, wie er im Moment ist, ist er Käse. Und ein schlechter noch dazu!
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#6   matt2 †   18:37:36 | Donnerstag, 2. August 2007
@Sirilo: meine Biographie besorgen andere…
das ist es ja wovon ich rede. Die machen das für mich und zwar viel besser, als ich es könnte. Ich überlasse es ihnen daher auch gänzlich und freue mich darüber. Ja, ich muss es sogar erst selbst durch sie begreifen lernen und mir wieder ins Gedächtnis rufen.
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#5   Ansbach.Dragoner   18:33:51 | Donnerstag, 2. August 2007
@matt2
schreiben Sie doch Textchen zu romantischen Kalenderbildchen mit Sonnenuntergängen und Waldlichtungen.
l.g
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#4   Sirilo   18:15:08 | Donnerstag, 2. August 2007
@matt2
Es ist an der Zeit, dass Sie einmal Ihre Autobiographie schreiben. Das wird bestimmt ein umfangreiches und interessantes Werk!
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#3   matt2 †   17:14:04 | Donnerstag, 2. August 2007
Die Misshandlung durch die Eltern ist sicher bedauerlich…
und man mag darin wohl auch eine entartete Form des Katholizismus orten. Von mir zu reden: ich habe keine Unterdrückung weder durch die Kirche, noch durch meine Eltern erfahren und habe niemandem etwas vorzuwerfen. Meine wahre Erbauung habe ich darin aber auch nicht gefunden. Die musste ich mir schon selber verschaffen. Ich kann auch von mir sagen, dass ich die längste Zeit ein sehr autistisches Dasein geführt habe. Der Clue ist jetzt, man denkt nur, man ist mit sich alleine, aber es tut immer einer mit, es horcht einer auf und das ist bestimmt nicht der Gemeindepfarrer. Das ganze ist ein wenig ein Mysterium. Wenn man eine Empfindung hat und die ist so klar und bestechend und so bewegend, das man mit ihr enrückt und verzückt ist, dann bleibt das nicht ohne Folgen. Das ist so wie ein Akt, wie wenn man die Welt als Ganze liebt. Und über Umwege kommen die Früchte so einer Liebe zum Vorschein. Das ist das große Mysterium, was ich selbst einmal einsehen musste und mir bewußt machen musste als ich es schon vielfach erlebt hatte. Und dann sieht man plötzlich etwas in dieser Welt und fühlt sich ihm sehr stark verbunden, fühlt diese bestechende Seelenverwandtschaft und man weiß: das sind Früchte dieser Liebe. Und man ist voller Freude, weil man sieht wie das zum Vorschein kommt, was in einem verborgen liegt.
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#2   Strepto von Kokke   16:06:49 | Donnerstag, 2. August 2007
@ wen es interessiert
Die Sache ist schon etwas älter …
hier… hpd-online.de/node/2126
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#1   Gotthard   15:58:03 | Donnerstag, 2. August 2007
@Redaktion
warum gelingt es dieser Redaktion sooo selten, Menschen und ihre Entscheidungen ernstzunehmen?
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