Der Bischof der US-Diözese Steubenville hat seinen Priestern erklärt, was die Freigabe der Alten Messe durch den Papst für sie bedeuten wird. Der Text.
Im Bistum Steubenville gibt es eine genaue Überwachung der altgläubigen Priester.
(kreuz.net) Das folgende Schreiben wurde vom Bischof von Steubenville, Mons. Daniel Conlon (58), an die
Priester geschickt, „die in der Diözese Steubenville tätig sind“.
Steubenville befindet sich im US-Bundesstaat
Ohio im Nordosten der Vereinigten Staaten.
Der Brief des Bischofs trägt das Datum vom 20. Juli.
Ich
möchte einige Schritte setzen, um dem Moto [sic] Proprio ‘Summorum Pontificum’ von Papst Benedikt zur
Feier der Messe und anderer Riten in der Form vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu antworten.
Hier
in der Diözese Steubenville werden wir dem Moto [sic] Proprio gegenüber eine positive Haltung einnehmen.
Auf der anderen Seite, werden wir uns eng an seine Aussagen (viele von ihnen erfordern eine Klärung)
und die anderen liturgischen Bestimmungen halten.
Es wird keine öffentliche Feier der vorkonziliären
Riten geben, bis ich nicht sicher bin, daß diese gut und in Übereinstimmung mit den Aussagen von ‘Summorum
Pontificum’ zelebriert werden können.
Jeder Pfarrer, der eine öffentliche Feier der Alten Messe plant,
muß das liturgische Amt unserer Diözese kontaktieren, bevor er den Gläubigen gegenüber irgendwelche
Verpflichtungen eingeht.
Ich empfehle allen Priestern, die englische Übersetzung des Moto [sic] Proprio
zu lesen, das auf der Webseite der US-Bischofskonferenz abrufbar ist.
Jeder Priester der Diözese Steubenville,
der die Messe gemäß dem Meßbuch von 1962 privat zelebrieren will, ist gehalten, den beigelegten Fragebogen
auszufüllen und ihn mir bis zum 10. August zurückzusenden.
Sollte ein Priester zu einem späteren Zeitpunkt
gedenken, die Messe auf diese Weise privat zu zelebrieren, würde ich es schätzen, wenn er mich das wissen
läßt.
Die Fragen auf dem beigelegten Formular:
Name des Priesters, der nach dem 14. September 2007
gedenkt, die Privatmesse nach dem Meßbuch von 1962 zu zelebrieren.
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#101 Ministrant 21:55:37 | Samstag, 4. August 2007
@ .chen und Maurice 1. Ich bin nicht Student am Collegium Borromaeum in Freiburg. 2. Ich bin nicht aus
der Pfarrei Nordrach, was nicht heißt das ich nicht dort war also die Seelsorger der Gemeinde mit Zustimmung
des Ordinarius den sektierern den Zutritt zur Kirche verweigerten. 3. Die Ergebnisse der Erhebungen werden
erst zum 14. September veröffentlicht. 4. Glauben sie doch was sie wollen, ich weiß das es die Erhebung
gegeben hat.
Positives Bild … nun ja, Pünktchen, mein letzter Kontakt mit einer amtskirchlichen theologischen Fakultät
war 1982… Schon damals wurde das (und ärgeres!) gelehrt, was in einem anderen Strang hier beanstandet
wird. Viele von uns aber, noch stark vorkonziliar geprägt, standen dem Ganzen sehr kritisch gegenüber.
In erreichbarer Nähe lag damals (und liegt noch heute) ein Priorat der FSSPX. Das war das Positivste
an jenem Kontakt. Jeden Morgen. Wir könnten uns einig sein, liebes Pünktchen, daß Freund „Ministrant“
hiermit auf „Mini“ reduziert und unbeachtlich ist. Wo ist eigentlich der ungenannte Gilbert? Im Wochenende?
Erst Montag wieder im Büro? Wo Leblhuber ist, wissen wir ja. Ihnen morgen einen schönen Sonntag! Ich
werde in der Messe an Sie denken. Lieben Gruß! Maurice.
Maurice so glaubhaft wie Prawda oder Stern …oder jener Leser, der uns mitteilte, er sei schon einmal
in Köln-Ehrenfeld in einer tridentinischen Messe gewesen, dann aber – auf Nachfragen, Sie erinnern sich
…? – nicht mehr so genau wußte, was für eine Messe es nun wirklich war und nicht angeben wollte, wo
genau sie gewesen sei usw.usf. Was Ihre Einschätzung der intellektuellen und fachlichen Qualitäten eines
durchschnittlichen Theologiestudenten im 3. Semester betrifft, haben Sie sich aber ein sehr positives
Bild der Verhältnisse bewahren können, Maurice! Liebe Grüße: .chen.
@Typ: Größer als der Unterschied zwischen einer 18-Minuten-Flüstermesse von Priester und Ministrant
am Seitenaltar und einem levitierten Hochamt, in dem die Gemeinde die ihr zukommenden Teile auch wirklich
mitvollzieht, ist das von Ihnen Beschriebene auch nicht. Bedeutet denn „Mitvollzug“ für Sie immer nur
laut mitsingend??! Ich persönlich ziehe die stille Messe sogar dem Hochamt vor und wohne dem Messgeschehen
viel tiefer bei, auch wenn ich es „nur“ gedanklich mitvollziehe! Viel wichtiger als äußeres, lautes
Handeln ist doch die innere, geistige Teilnahme!
Ich kann mir vorstellen, Pünktchen (Gruß!), daß der „Ministrant“ falsche Spuren legt. So hat er selbst
für einen Studenten im 3. Semester doch recht rudimentäre Kenntnisse, wie man sich aus seinen ersten
Auftritten hier erinnert. Zudem hat Nordrach selbst nur etwas über 2000 Einwohner, selbst bei einer großflächigeren
Pfarr-Organisation kann ich mir 15 000 Pfarrangehörige dort nicht vorstellen. Noch dazu: ein Requiem
in der Pfarrkirche zu verhindern – dazu braucht es keinen „Ministranten“ im dritten Semester, das hatten
(wie man bei der Beerdigung hörte) die dort seelsorgelnden Herren Patres gegen den Willen des Bischofs
selbst ganz nett im Griff. Wie man leicht spürt, ist mein heiliger Zorn über Leute dieses Strickmusters
noch lange nicht verraucht. „Ministrant“ jedenfalls ist so glaubhaft wie Prawda oder Stern.
=Zweitaccount .chen: Ministrant / Maurice: Die Identität von Ministrant und die ominöse „Umfrage“ .
Leser „Ministrant“ gibt an, daß er kathol. Theologie im 3. Semester studiert (13. April 2007 18:01) und
der Erzdiözese Freiburg (14. April 2007 20:08) angehört. Derselbe Leser gibt unter diesem Artikel www.kreuz.net/article.4817.html
an, er habe daran mitgewirkt, daß die Kirchen in Nordrach für die Beerdigung von Pater Isenmann FSSPX
versperrt gewesen seien. Der Leser gehört möglicherweise dem Collegium Borromeum (Priesterseminar in
Freiburg) an, denn am 15. April 2007 18:23 teilt er mit, er müsse nun zur Vesper in die „Seminarkapelle“.
Wer schon so vieles über sich mitgeteilt hat, sollte nicht bereit und in der Lage sein, zu offenbaren,
in welcher Gemeinde der Erzdiözese Freiburg es eine Umfrage unter 15000 Gemeindemitgliedern gegeben haben
soll mit dem an kommunistische Diktaturen erinnernden Abstimmungsergebnis: 100% für A und 0% für B.
Es liegt doch nahe, daß es sich bei der angeblichen Gemeinde um Nordrach gehandelt haben müßte, denn
der „Ministrant“ will ja auch bei der Verriegelungsaktion vor Ort gewesen sein. Das ist nicht zwingend,
aber die Sache mit der „Umfrage“ müßte sich zumindest auf der HP der Erzdiözese oder in Verlautbarungen
nachvollziehen lassen… Bei einer Umfrage in Nordrach, vor allem, wenn sie nicht anonymisiert ist, wäre
jedoch zu bedenken, daß der Ort schon sehr modernistsich „verhetzt“ ist und traditionell empfindende
Gläubige eingeschüchtert wären …
Ministrant Um meine Anonymität zu wahren, werde ich natürlich nicht den Namen und Ort meiner Pfarre
nennen. Vielleicht teilen Sie uns doch die Diözese mit?
@Typ: Legitime Vielfalt Sorry, der letzte Gedanke ist etwas knapp geworden. Ich persönlich plädiere
auch für eine „gesunde“ Pluralität in der abendländischen Liturgie und finde es persönlich sehr schade,
dass diese „Eigenriten“ von Diözesen und Orden nach und nach verschwunden sind, bzw. nur noch sehr marginal
sind (im Falle des mozarabischen Ritus z. B.). Auch eine Pluralität in der Festlichkeit ist sehr sinnvoll
und gegeben. In der nachkonzilaren Zeit entstand allerdings eine Form von „Pluralität“ an den liturgischen
Büchern vorbei, d. h. man beachtet die dort enthaltenen Rubriken manchmal gar nicht, verwendet selbstgebastelte
Texte etc. Es gibt Gottesdienste, in denen der Lesungstext durch den „Kleinen Prinzen“ ersetzt worden
ist. Klar, das ist ein Extrem. Aber durch solche Eigenmächtigkeiten entsteht der Eindruck, Liturgie ist
etwas spontan Machbares, nichts von der Kirche Vorgegebenes, das gleichsam aus der Tiefe der Jahrhunderte
zu uns kommt. Der usus recentior wird so verwässert und teilweise fast karrikaturhaft verzerrt. Genau
dies scheint mir das Hauptproblem der gegenwärtigen Liturgie zu sein, verbunden mit einem bei manchen
Klerikern nicht mehr vorhandenen Sinn für das Sakrale. Der Hl. Vater ist sich dieser Sache sehr wohl
bewußt, wie man dem Begleitbrief entnehmen kann. Auch andere römische Autoritäten haben sich in diese
Richtung geäußert. Ich weiß allerdings auch, dass gerade bei jüngeren Kleriker wieder mehr Sensus
für Liturgie und deren eigene Gesetzmäßigkeiten vorhanden ist.
@ Marsilius Der usus recentior kann so oder so gefeiert werden, vom erhebenden Hochamt bis zur Discoatmosphäre
scheint alles möglich. Eine wirkliche Einheit in der nachkonziliaren Liturgie gibt es allerdings nicht
mehr. Größer als der Unterschied zwischen einer 18-Minuten-Flüstermesse von Priester und Ministrant
am Seitenaltar und einem levitierten Hochamt, in dem die Gemeinde die ihr zukommenden Teile auch wirklich
mitvollzieht, ist das von Ihnen Beschriebene auch nicht. Eine wirkliche Einheit in der vorkonziliaren
Liturgie hat es also auch nie gegeben. Warum auch? War doch nie anders: Jeder Orden hat seinen eigenen
Kalender, die Dominikaner bis zum II. Vatikanum ihren eigenen Messritus, Köln noch im 19. Jahrhundert
ein eigenes Messbuch, von den nichtlateinischen Riten ganz zu schweigen. Dazu noch die Formen levitiert,
ohne Leviten, nur geflüstert, laut gesprochen usw. usw. „Einheit“, wie Sie sie haben wollen, hat es nie
gegeben. Auch vor dem Konzil nicht. Warum sollte es sie dann jetzt geben?
Liturgische Eigenmächtigkeiten Die Liturgie ist in der Praxis meist extrem abhängig von den Neigungen
des Zelebranten. Ich habe Zelebranten erlebt, die sich um eine sehr würdige und festliche Liturgie bemühen,
die Orationen und Präfationen etc. singen, die auch keine „Lateinphobie“ haben, die Liturgie als eine
sakrale Feier begreifen. Und ich habe das Gegenteil erlebt, Zelebranten, die im Grunde kein Messbuch benötigen,
weil sie die Texte als Loseblattsammlung bei sich haben. Die Texte des (deutschen!) Messbuchs verstehe
ja eh niemand mehr, hört man dann meist. Zelebranten, die das (nicht approbierte) Schlussgebet auf einen
Zettel drucken und mit der Gemeinde zusammen beten, die auch vor der Doxologie des Hochgebetes sagen:
„Beten (oder singen [was sich dann furchtbar anhört!])wir gemeinsam“, was in den Rubriken nicht vorgesehen
ist. Dieses und ähnliches Verhalten resultiert teilweise aus schierer Unkenntnis, aus mangelndem Fingerspitzengefühl,
teilweise aus der Meinung, die Liturgie könne nur so den „Menschen von heute“ noch erreichen. Zu diesen
Eigenmächtigkeiten und Entstellungen der Liturgie hat der Hl. Vater ja auch einiges im Begleitbrief zum
MP gesagt. Sie sind eine Realität, keine Frage. Und sie sind auch weiter verbreitet, als sogar manche
Bischöfe es wahrhaben wollen. Der usus recentior kann so oder so gefeiert werden, vom erhebenden Hochamt
bis zur Discoatmosphäre scheint alles möglich. Eine wirkliche Einheit in der nachkonziliaren Liturgie
gibt es allerdings nicht mehr.
@ Maurice Brauchen sie auch nicht…ich weiß, dass es stimmt und die Leute in unserer Pfarre wissen das
ergebnis und unser Bischof wird das ergebnis erfahren. ENDE
Ich glaube Ministrant kein Wort – allein der Arbeitsaufwand, vor allem aber der Kostenfaktor, 15 000 Karten
drucken zu lassen, zu verschicken und die Antworten auch noch portomäßig tragen zu müssen, ist doch
erheblicher Aufwand für eine Sache, an die man sowieso nicht glaubt. Äußerst unwahrscheinlich.
@.chen Um meine Anonymität zu wahren, werde ich natürlich nicht den Namen und Ort meiner Pfarre nennen.
@gilbert Wir haben unsere eigene Inquisition, für Hertzer, Denunzianten und Co.
@defensor Ich könnte Ihnen von NOM-Gottesdiensten erzählen, bei denen mir mindestens ein duzend Mal
fast das Blut in den Aden gefroren ist, weil ich – im Gegensatz zu allen, die um mich herumsaßen – wusste,
was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat. Dann bringe uns doch bitte Beispiele, bei
welchen Gebeten Dir das Blut in den Adern gefroren ist. Nenne uns den Unsinn der „Gebete“ dieser Priester …
Behauptungen alleine sind Schall und Rauch!
@ gilbert Warum sollte ein Pfarrer Unsinn beten. Das ist eine gute Frage, die ich mir auch immer wieder
stelle. Gründe gibt es wohl viele. Sie reichen von Unfähigkeit bis hin zum Glaubensabfall, der ihm oft
selber gar nicht bewußt ist. Gäbe es dafür einen Grund. Sie meinen es sicherlich gut, weil Sie keinem
Priester etwas böses unterstellen wollen, aber wenn ich sage, daß es Unsinn war, dann meine ich damit,
daß es liturgiewissenschaftlich Unsinn war. Das mag hart klingen, ist aber eine Tatsache. Meines Erachtens
ist das diffamierende Interpretation. Nein. Ich will nicht diffamieren, sondern ich fordere, daß der
Priester den Dienst tut, zu dem er bestellt worden ist. Ich fordere nichts anderes als das gute Recht
eines jeden Katholiken. Ich habe demnach ein Recht auf die Messe der Kirche. Wenn ein Priester durch völlig
unangebrachten Einschübe, die genaugenommen sogar Irrlehren beinhalten, mich um dieses Recht bringt,
dann empfinde ich das als eine wirkliche Unverschämtheit. Wenn ich dann auch noch sehe, daß Menschen
gutgläubig Woche für Woche eine solche Messe vorgesetzt bekommen, dann werde ich besonders ärgerlich
und traurig, weil ich meine, daß diese Menschen betrogen werden.
Diffamierende Interpretation wusste, was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat. Da diese
Werther Defensor, davon möchte ich mich distanzieren. Warum sollte ein Pfarrer Unsinn beten. Gäbe es
dafür einen Grund. Meines Erachtens ist das diffamierende Interpretation.
@ gilbert Aber was soll ich lesen, wenn die Texte vorgetragen werden? Im Prinzip habe Sie Recht. Zumindest
wenn man den NOM formvollendet feiert, ist eine Vor- und Nachbereitung sicherlich nicht nötig, aber in
einigen Gegenden und Pfarreien könnte ein solcher Blick mal nicht schaden. Interessierte Gläubige würden
sich da bestimmt wundern, was so alles möglich (Confiteor, 4 Hochgebete, usw.) oder aber nicht möglich
ist. Ich könnte Ihnen von NOM-Gottesdiensten erzählen, bei denen mir mindestens ein duzend Mal fast
das Blut in den Aden gefroren ist, weil ich – im Gegensatz zu allen, die um mich herumsaßen – wusste,
was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat. Da diese Leute jedoch nichts anderes kannten,
war das für sie „die Messe“. Tja…wenn die wüssten. Hier wäre eine Studie des Schott sicher sehr aufschlussreich.
Schott Der Schott lässt sich auch gut bei NOM-Messen verwenden. Aber was soll ich lesen, wenn die Texte
vorgetragen werden? Der Schott ist gut für die Vorbreitung zu hause oder wenn man im Gottesdienst nachschlagen
möchte. Aber das kommt sogut wie gar nicht vor.
@ Hüller und Gilbert Genauso werden Sie den Altrituellen und Anhängern der missa tridenina eine Messe
völlig ohne Latein niemals als missa tridentina verkaufen können. Sorry, dass ich euch korrigieren muß.
Das Missale 1962 gab es, exakt nach dem Ritus 1962, auch in Altslawisch auf den kroatischen Inseln und
in Dalmatien. Mit der Staatswerdung Kroatiens besann man sich auf dieses Kleinod. Einige Klöster auf
den Inseln haben in der „Tabula rasa“ nach 1965 doch nicht alle Bücher dem Scheiterhaufen anheim fallen
lassen sondern mehr schlecht als recht aufbewahrt. Interessanterweise wurde die letzte offizielle Ausgabe
1908 nicht mehr in Glagolica sondern schon in lateinischer Schrift geschrieben. Die liturgischen Änderungen
bis nach dem Konzil wurden eben ohne E.t. durchgeführt. Dieser Sonderritus in Kirchenslawisch aber von
der Gestik ident mit dem lateinischen MR 1962 fällt meines Erachtens ebenso in das MP Summorum Pontificum
hinein, wie die freiwillig aufgegebenen Ordensriten. Einfach googeln und Dominikaner, Mozarabisch, Ambrosianisch…
Der Schott und die Analphabethen Das Schott-Meßbuch ist im Jahr 1884, also über 80 Jahre vor der Liturgiereform
erschienen. Einen „Schott“ für den NOM kann es damit schwerlich geben (andere Meßbücher ja). Naja,
„einen“ Schott gibt es natürlich nicht, aber dafür ganz viele verschiedene: einen Schot für Lesejahr
A, einen für Lesejahr B, usw. Fakt ist jedoch, dass es auch für den NOM einen „Schott“ www.amazon.de/…/303-0342966-9513021?ie=UTF8&s=book…
gibt. In wie vielen Sprachen gibt es ein solches Messbuch? Nunja…vermutlich in mehreren. Was machen
analphabetische Christen? Die gehen zum Missionar und bitten ihn, dass er ihnen das Lesen beibringt. Das
gehört auch zur Missionsarbeit. Außerdem haben analphabetische Christen andere, viel größere Probleme.
So können sie ja auch die Hl. Schrift oder einen Katechismus nicht lesen. Da ist eine „unverständliche“
Messe wohl noch das geringste Übel. Bei den Muselmanen gibt es diesbezüglich ja auch keine Probleme.
Gebets- und Koransprache ist bei denen nur arabisch. Dass dies bei den Muselmanen jedoch ein unüberwindliches
Missionshindernis wäre, wäre mir neu. Was machen Katholiken, die von 1 $ pro Tag ihren Lebensunterhalt
bestreiten müssen? Das gleiche, was sie bei der Bibel auch machen. ich wiederhole: deutsche Brille! Wollen
Sie behaupten, dass es den Schott nur in der Fassung latein/deutsch gäbe?
Ministrant In meiner Pfarre (15.000 Seelen) wurde jedem Kirchenmitglied ein Kärtchen zugesandt und man
konnte den Wunsch nach einer Mess in alter Ordnung darauf äußern, 60% der Karten kam zurück, Interesse
für eine Messe nach alter Ordnung 0%. Halten Sie um Himmels willen dicht und äußern Sie nicht in welcher
Pfarrei dieser Skandal stattgefunden hat. Sonst kommt die Inqusitionsdame von kreuz.net. höchstpersönlich
und diffamiert und verleumdet so lange, bis 60 Prozent der Glaubenden für den extraodrinären Ritus sind.
Das wäre dann kein Skandal mehr, sondern ein Fanal…!
Gotthard / Santo Domingo 2 @ Gotthard: Es bedarf einer besonderen Logik, Ihrer Logik, das sog. Volksmeßbuch
in Beziehung zur Armut in und zum Analphabetismus in der sog. Dritten Welt zu setzen. Machen Sie Ihr Spül-WC
auch an solchen Dingen fest?. Schaffen Sie es vielleicht deshalb ab? Gerade im Zeitalter der Mobilität
und des Reisens ist dieses Schott-Meßbuch mehr als nützlich. Gotthard, Sie reden nur um des Reden willens!
Lassen wir das! @Santo Domingo 2: Auch für den NOM gibt es so etwas, und zwar in Sonntags- und Werktagsausgabe.
Fragen Sie bei Herder nach.
@ Heggi Sind Sie dessen sicher? Das Schott-Meßbuch ist im Jahr 1884, also über 80 Jahre vor der Liturgiereform
erschienen. Einen „Schott“ für den NOM kann es damit schwerlich geben (andere Meßbücher ja).
Feststellung Pater Rahna stellst fest: Herr »Gotthard« hat von den Zielen der durch das letzte Konzil
angestoßenen Liturgiereform überhaupt nichts kapiert. Das ist nicht schlimm, aber dann doch besser:
Es segnet euch P. Karl Rahna SJM
@heggi Auch für den NOM habe ich ein Schott-Meßbuch In wie vielen Sprachen gibt es ein solches Messbuch?
Was machen analphabetische Christen? Was machen Katholiken, die von 1 $ pro Tag ihren Lebensunterhalt
bestreiten müssen? ich wiederhole: deutsche Brille!
Gotthard Wie machen Sie das denn das? Auch für den NOM habe ich ein Schott-Meßbuch (werktags/sonntags).
Damit wird mir erst eine wirkliche Participatio actuosa möglich. Wenn Sie natürlich in die selbstgestrickten
Gottesdienste gehen, können Sie darauf getrost verzichten. Außerdem: Sie scheinen wohl wenig im Leben
herumgekommen zu sein. Denn nur so können Sie von einer deutschen Brille sprechen. Verstehen Sie auf
Island jedes Wort in der Messe? Vielleicht beten Sie dann denn Rosenkranz oder bleiben gleich im Bett
liegen.
@heggi Außerdem gehört es auch beim alten Ordo zur „Participatio actuosa“, daß ich die Liturgie per
Schott/Bomm mitfeiere. Diese deutsche Brille auf die Weltkirche ist fantastisch!
#70 virOblationis 16:07:49 | Freitag, 3. August 2007
vergebliche Müh’ Es wird sich um eine Pfarre handeln, der man die überlieferte Messe jahrzehntelang
vorenthalten hat. Angesichts der dadurch verbreiteten Unkenntnis hätte man die Schäfchen ebensogut über
ihre Meinung über Hattuschili I. befragen können.
@gilbert In meiner Pfarre (15.000 Seelen) wurde jedem Kirchenmitglied ein Kärtchen zugesandt und man
konnte den Wunsch nach einer Mess in alter Ordnung darauf äußern, 60% der Karten kam zurück, Interesse
für eine Messe nach alter Ordnung 0%.
Christian Hüller Ich gebe es auf, Ihnen darauf weitergehend zu antworten. Vielleicht ist Ihnen entgangen,
daß es in den Tagesgebeten der Messe in der Regel auch einen Zusammenhang zu den Lesungen insgesamt gibt,
ganz abgesehen vom unterschiedlichen liturgischen Kalender. In so fern ist Ihre Vorstellunmg ein wenig
naiv. Zudem fällt eine solche Entscheidung überhaupt nicht in die Kompetenz eines Bischofs. Basta!
@ Heggi Das kann man auch positiv sehen: das Kirchenjahr bzw. die Lesungen soll in allen Kirchen der Diözese
einheitlich sein. Dies ist eine Maßnahme, die die spirituelle Einheit der Gläubigen sichern soll.
Christian Hüller Sie haben das wohl nicht richtig verstanden. Tatsächlich werden Epistel und Evangelium
auch beim alten Ordo – wenngleich zunächst auf Latein – so doch anschließend stets auf Deutsch vorgetragen.
Außerdem gehört es auch beim alten Ordo zur „Participatio actuosa“, daß ich die Liturgie per Schott/Bomm
mitfeiere. Lieber Herr Hüller, es ging mir vor allen Dingen um die neue Leseordnung, die Bischof Mixa
beim alten Ordo offensichtlich durchboxen will. Darüber kann jeder liturgisch Verständige nur den Kopf
schütteln. Abgesehen davon wäre das eine Vermischung von Riten, auf deren Verbot Bischof Mixa in seinem
„Ukas“ einerseits hinweist, aber andrerseits dazu mit der neuen Leseordnung praktisch auffordert.
@ Gilbert Niemand wird Ihnen so ein Ding abkaufen. Ob es durch den TÜV käme, halte ich auch für zweifelhaft.
Genauso werden Sie den Altrituellen und Anhängern der missa tridenina eine Messe völlig ohne Latein
niemals als missa tridentina verkaufen können. Verstehen Sie doch: es geht um die Einheit von Inhalt
und Form. Der formale Aspekt ist nicht beliebig manipulierbar.
@ Gilbert Wo steht, dass die anderen Teile der Messe auf Latein sein müssen? Sie können auch auf Latein
sein. Der außerordentliche Ritus ist der weiterentwickelte Ritus der röm. Kirche. Deren Liturgiesprache
ist Latein, nicht Gotisch, nicht Fränkisch oder Schwäbisch. Wenn Sie also eine solche Messe abhalten
und nehmen das Latein völlig raus, dann haben Sie definitiv keinen Ritus der römischen Kirche mehr…
Sie würden ja auch nicht behaupten wollen, dass ein Mercedes mit Golfmotor noch ein Mercedes ist, oder?
Messbuch als Friedenswaffe? Das Messbuch als Waffe. Sollte man das nicht auch kriegslüsternen Präsidenten
wie G.W.B. oder den iranischen Präsidenten damit einmal beglücken. Ihnen einfach mal ein Messbuch zukommen
lassen, dass endtlich Friede ist, ein für alle Mal.
Aus dem Schreiben spricht ja die nackte Angst! Ist die Messe nach dem Messbuch des großen seligen Papstes
Johannes XXIII. etwa tatsächlich eine sehr mächtige Waffe? Nach diesem Schreiben bin ich davon überzeugt.
Die Frage ist nur, ob es eine Waffe für die Kirche ist oder gegen sie. Der Bischof scheint hier eine
andere Ansicht zu haben als ich.
Christian Hüller Die anderen Messteile müssen auf Latein sein – keine Frage. Wo steht, dass die anderen
Teile der Messe auf Latein sein müssen? Sie können auch auf Latein sein. Aber warum müssen Sie nach
Ihrer Meinung unbedingt auf Latein sein. Wohl weil Sie sich das so wünschen… Einen anderen Grund kann
es ja wohl nicht geben?
@Herr Hüller: Ich kenne, zugegebenermaßen, den Alten Ritus nicht, war aber in der Rekonziliationsmesse
im Alten Ritus einer Gemeinde im Saarland. Ich war verwundert, dass zunächst die Lesung und das Evangelium
in Latein gesungen wurden und anschließend der Text nochmal auf deutsch vor der Homilie vorgelesen wurde.
Ich stimme Ihnen zu: Lesung und Evangelium sollten auf deutsch sein.
@gotthard wieso wurde der ritus eingeschränkt erlaubt die bischöfe dürfen keine norm erlassen was die
feier betrifft es muß nicht mehr gefragt werden wenn ein priester das will muß er nicht mehr fragen
sollte man schwierigkeitwen haben ist man aufgefordert sich an die römische kurie zu wenden
@ Heggi Es wird dringend empfohlen, dass, wie in Motu Proprio Art. 6 angeführt, auch bei der Messfeier
in forma extraordinaria die Lesungen in der Volkssprache und nach der neuen Leseordnung vorgetragen werden.
Zunächst mal ist es ja nur eine Empfehlung, was zeigt, wie umsichtig und offen der Bischof Mixa in Wirklichkeit
ist. Zweitens meine auch ich, dass es sinnvoll ist, die Lesungen in der Volkssprache abzuhalten, auch
bei der missa tridentina, weil das Verständnis derselbigen unbedingt gesichert werden muss, was bei der
Wahl des Lateinischen eben nicht unbedingt der Fall ist. Die Predigt, die sich auf die Lesungen beziehen
soll, ist ja ohnehin auf Deutsch, so dass es durchaus sinnvoll ist, den gesamten Wortgottesdienst in deutscher
Sprache abzuhalten. Die anderen Messteile müssen auf Latein sein – keine Frage.
Discite linguam Latinam! Damit das „moto proprio“ (horribile scriptu) aus der Welt verschwindet, hilft
eigentlich nur eins: Vos omnes, quibus Romanae Ecclesiae liturgiam sive antiquiorem sive recentiorem quaerere
ac explorare cordi sit, discite quam diligentissime sermonem Romanorum! Und wer sich auf unterhaltsame
Weise mit der Geschichte der lat. Sprache beschäftigen will, der lese bitte dieses Buch: W. Stroh, Latein
ist tot, es lebe Latein …klassphil.uni-muenchen.de/…roh/lateinisttot.htm. Es lohnt sich wirklich,
bestimmt mehr, als sich hier in endlosen Diskussionen und Anfeindungen zu ergehen. Valete.
Wenn schon die neuen Bischöfe kein Latien mehr können, wie will man das Moto Proprio in die Tat… Hier
und dort habe ich bereits zu Ohren bekommen, das Moto Proprio ist „gefährlich“ und spaltet die Gläubigen…nicht
nur von Priestern sondern auch von sogenannten „Bischöfen“ hört man es…Wer jetzt immer noch nicht
weiss was die Uhr geschlagen hat, der kann einem nur leid tun. Betet am Herz-Jesu-Freitag besonders für
die Bekehrung der amtierenden Kardinäle, Bischöfe, Priester und und und… O.P.N.
@Ministranr soso, 15.000 Katholiken, und wieviele Antworten von den 15.000 habt ihr bekommen? Ich kenne
doch die tollen Zahlen bei den Pfarrgemeineratswahlen. knapp 10% wenns hochkommt. da ist ja noch Platz
für 90%
Geduld Es ist doch nicht zu erwarten, dass über Nacht plötzlich in allen Kirchen nach dem usus antiquior
zelebriert wird. Wahrscheinlich wird dieser nie zu einer gewaltigen Massenbewegung werden. Aber seine
Anziehungskraft ist größer, als manche glauben wollen, interessanterweise gerade auch in der jüngeren
Generation. Es wird in Zukunft neben solchen, die nie eine Messe im usus antiquior besuchen werden, und
den zahlenmäßig geringen regelmäßigen Besuchern auch solche geben, die an diesem ab und zu teilnehmen
werden. Es wäre doch schon ein Erfolg, wenn es im Laufe der Zeit in jeder größeren Stadt eine Kirche
gäbe, in der der usus antiquior gefeiert wird. Wichtig ist, dass Kleriker wie Laien die Möglichkeit
haben, mit dem älteren usus in Kontakt zu kommen. Dann wird sich ganz allmählich und schrittweise auch
das liturgische Bewußtsein in Bezug auf den usus recentior ändern. Bei aller Wertschätzung für den
erhabenen usus antiquior geht es dem Hl. Vater doch auch um dem ordentlichen Ritus. Scharf hat er die
vielen Mißbräuche kritisiert, die leider immer wieder vorkommen. Es geht dem Hl. Vater um ein verändertes
liturgisches Bewußtsein, das wieder näher an der liturgischen Tradition der Kirche und widerstandsfähig
gegen Banalisierung und Entsakralisierungstendenzen ist. Und hier war das Motu proprio ein erster Schritt.
Wer an solchen Fragestellungen Interesse hat, kann ja mal öfter diese Seite besuchen: The new liturgical
Movement …icalmovement.blogspot.com/. Es tut sich schon was, aber das braucht Zeit!
van Laack Mit „abwarten und Tee trinken“ ist es aber auch nicht ganz getan, zumindest in Deutschland.
So gut wie alle deutsche Bischöfe werden versuchen, das MP zu torpedieren.
Nicht überbewerten Der gute Bischof Daniel Conlon hat 55 Priester im aktiven Dienst (wenn ich richtig
gezählt habe) www.diosteub.org/index.cfm/NewsItem?ID=57610&From=… und knapp 40000 Katholiken in seinem
Bistum. Natürlich wäre sein Brief -sofern er überhaupt korrekt ins Deutsche übertragen wurde – inhaltlich
höchst unerfreulich und teilweise verfehlt. Aber haltet mal den Ball flach. Die bedeutenden US-amerikanischen
Erzbistümer haben sich unzweideutig und vollumfänglich hinter das motu proprio gestellt. Hört doch
endlich mal auf, alles zu zerreden, sondern baut auf das Fundament auf, das sich Euch nun bietet. Hört
auf, Ecksteine zu verwerfen!
Ich denke, dass diejenigen hier recht haben, die sagen, dass es kein Interesse für den Alten Ritus geben
wird. Die Pfarrangehörigen wollen ihn nicht und die Traditionalisten werden weiterhin bei der FSSPX in
die Messe gehen. Vielleicht da, wo es schon jetzt Gruppen gibt, die Indultmessen zu m.E. unwürdigen Zeiten
feiern 8müssen), wird es vielleicht eine Nachfrage geben. Auf der großen Breite eher nicht. Was eigentlich
schade ist, weil ihnen eine wunderbare feierliche Zeremonie entgeht.
#39 Gotthard 23:20:00 | Donnerstag, 2. August 2007
@Hüller entscheidend sind bei Entscheidungen dieser Tragweite vielmehr IMMER grundsätzliche Erwägungen.
GRUNDSÄTZLICH ist der NOM zur normalen Form des lateinischen Ritus erklärt worden! (damit sind alle
Meckereien obsolet!9 GRUNDSÄTZLICH ist die tridentinische Form zur außerordentlichen Form – mit großen
Einschränkungen und Randbedingungen – erklärt worden. Es wird also keine sonntäglichen gemeindlichen
Messfeiern in dieser außerordentlichen Form geben. Diese Form wird nicht mehr und nicht wieder die Gemeindeliturgie
werden. Diese Form wird ausschließlich eine „Geschmäckle-Liturgie“ für einige Priester (Privatmesse)
und einige wenige Gruppen werden – also eigentlich keine Änderung des Status quo. Alle Freunde des Tradi-Ritus
müßten eigentlich vor Ärger schäumen … ihr liebstes Spielzeug wurde ihnen aus der hand geschlagen…
Der Papst hat die heutige liturgische Praxis absolut bestätigt!!!!!!!!!
Christian Hüller Noch eine Kostprobe aus dem „Ukas“ von Mixa: 7. „Es wird dringend empfohlen, dass, wie
in Motu Proprio Art. 6 angeführt, auch bei der Messfeier in forma extraordinaria die Lesungen in der
Volkssprache und nach der neuen Leseordnung vorgetragen werden.“ Da werden wohl die meisten dt. Bischöfe
nachziehen. Ich fürchte Schlimmes!
@ Heggi Alle Ausführungsbestimmungen müssen sich streng am Motu Proprio richten. Ansonsten sind sie
nichtig und werden ggfalls von Rom aufgehoben werden. Vor Versuchen, das Motu Proprio ad absurdum zu führen,
kann nur eindringlich gewarnt werden. Eine Gruppe besteht aus drei Personen: 25 sind hierfür nicht erforderlich.
fein! Gotthard-Bashing ich würde mich ja beteiligen, schon des Prinzips wegen. Leider teile ich diesmal
seinen Standpunkt, zumindest tendentiell. Aber es ist ja ein Schande, wie er mit dem Handkörberl zur
Kommunion schreitet. Lass doch mal Deine unwürdigen Grapscher von der Hostie, Gotthard! Bedenke, ich
schau Dir auf die Finger!
Christian Hüller Leider ist aber Bischof Mixa dabei, neue Dämme gegen den alten Ordo zu errichten. Man
könnte sogar von Gesinnungsschnüfflei sprechen, die er unter Punkt 5 und 6 seiner Ausführungsbestimmungen
zum MP verlangt
@ Gotthard Obwohl das Thema in jeder Zeitung behandelt wurde, habe ich in meinem Wohn-und Kirchenumfeld
keinerlei Äußerung dazu gehört. Es interessiert absolut nicht! Wenn Sie meinen, Gotthard, es sei dem
Papst bei seinem Motu Proprio primär um die Befriedigung mehrheitlicher, explizit als solche artikulierter
„Bedürfnisse“ gegangen, düften Sie das Anliegen des Papstes verkennen: Sein primäres Anliegen war es,
die Tradition für die Zukunft zu bewahren. Das ihm das gelungen ist, werden auch Sie irgendwann zur Kenntnis
nehmen. Die kath. Kirche ist keine Institution, in der das Notwendige und Geforderte primär nach Mehrheiten
oder dem Geschmack sich richten würde; entscheidend sind bei Entscheidungen dieser Tragweite vielmehr
IMMER grundsätzliche Erwägungen.
#33 Ministrant 22:46:08 | Donnerstag, 2. August 2007
@ottaviani Wo kein Kläger auch kein Richter… o^/ Aber wenn sich einer zum Kläger erhebt, so soll er
wissen dass der Tag kommt wo er gerichtet wird und ihm mit dem Maß zugeteilt wird, mit dem auch er zugeteilt
hat. Denunzation…pfui pfui…Judase…pfui…pfui…
Gotthard Gerade hat Bischof Mixa Ausführungsbestimmungen erlassen, die wohl in den nächsten Tagen veröffentlicht
werden. Darin wird eine Mindestzahl von 25 Antragstellern verlangt, wenngleich davon im MP nichts steht.
Man wird sehen, ob das eine Hürde ist.
#31 ottaviani 22:40:59 | Donnerstag, 2. August 2007
es ist keine frage wieviel gläubige es sind wichtifg ist das jene die die hl. messe nach dem Meßbuch
von 1962 diese auch bekommen um den bischof von steubenville wird sich der vattikan kümmern
Gotthard, Ministrant Ich bin kein Prophet. Aber wenn Sie (beide) schon jetzt endgültig zu wissen meinen,
daß die Nachfrage oder der Bedarf nur minimal ist, dann muß das natürlich noch lange nicht stimmen.
Warten Sie, warten wir es doch ab! Mir scheint allerdings, daß bei Ihnen eher der Wunsch der Vater des
Gedankens ist, was jedoch zu tolerieren ist. Ich mache es anders herum: Ich widme mich ganz dem Ordo Pauls
VI. Nur eigentlich gibt es ihn nicht oder nicht mehr. Vermutlich hat es ihn nie gegeben, den es gibt praktisch
ihn nur in der Eigenform des jeweilig zelebrierenden Priesters. Und das ist genau die Chance für den
alten Ordo.
#29 Gotthard 22:38:25 | Donnerstag, 2. August 2007
@heggi Ich möchte wirklich mal gerne wissen, in wie vielen Pfarren sich gefestigte Gruppen beim Pfarrer
gemeldet haben, die eine Messe in der alten Form des lateinischen Ritus wünschen. Ich komme viel rum,
habe aber noch nichts dergleichen gehört. Obwohl das Thema in jeder Zeitung behandelt wurde, habe ich
in meinem Wohn-und Kirchenumfeld keinerlei Äußerung dazu gehört. Es interessiert absolut nicht!
Alles auf Latein – Quatsch! beim Wortgottesdienst bin ich absolut für die Landesprache. Alles andere
ginge wohl zu weit. Viele denken beim trid. Ritus in der Tat, alles müsse auf Latein sein: Weit verbreitetes
Missverständnis, das tlw. bewusst gegen den „außerordentlichen Ritus“ verwendet wird.
#27 ottaviani 22:34:47 | Donnerstag, 2. August 2007
man wird einfach in rom nachfragen daran werden sich auch die bischöfe bei uns gewöhnen müssen daß
die gläubigeb sich nach rom wenden was will der bischof den machen wenn ein pruester der privat zelebriert
das nicht meldet oder der pfarrer einer gruppe den außerordentlichen ritus gestattet ohne das liturgie
amt zu fragen
#26 Ministrant 22:21:39 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Heggi Ja und Nein. Als baldiger Angehöriger des Weltklerus gelobe ich meinem Bischof die Treue und
was dieser sagt tue ich, was der Bischof dann mit dem Papst macht, oder umgekehrt eben, seh ich dann.
Aber das MP wird zeigen wie minimal das Interesse an einer vorkonziliaren Messe ist und dann hats sichs
auch und in den Gemeinden bleibt alles gleich. Mit manchem was der Papst zur Liturgie sagt, bin ich einverstanden,
ich hab nichts gegen lateinische Choräle oder auch die Eucharistiefeier in Latein, aber beim Wortgottesdienst
bin ich absolut für die Landesprache.
Ministrant Tut mir leid, aber Sie polemisieren gegen oder über „ungelegte Eier“. Wenn es solche „Wunschträume“
gibt, dann resultieren sie aus dem MP. Und wenn sie schon vorher da waren, dann werden sie durch das MP
angefeuert. Da liegt doch die Verantwortung beim Papst. So naiv ist doch B. XVI nicht, wenn er das nicht
vorher gewußt hat. Vielleicht will er das sogar! Jedenfalls bei dem, was er in den vergangenen 20 Jahren
gegenüber dem NOM hat durchblicken ließ und dazu geschrieben hat, hat er aus seiner Zuneigung zum alten
Ritus kein Hehl gemacht. Und dann müßten oder könnten Sie mit dieser Entwicklung auch einverstanden
sein oder?
#24 Ministrant 22:17:23 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Christian Jedem katholischen Christen der Gemeinde wurde ein Kärtchen zugeschickt. Ja und wenn soll
das Ergebnis wundern? Niemanden, weil kein Interesse da ist für die vorkonziliare Messe.
#23 Gotthard 22:15:38 | Donnerstag, 2. August 2007
@heggi Sie vergessen wohl, daß der Papst das MP erlassen hat Na und? Deshalb ist das Interesse am außerordentlichen
Gebrauch des römischen Ritus in den Gemeinden dennoch nicht groß. Die Menschen interessiert diese Form
einfach nicht. Sie waren damals glücklich über die reformierte Liturgie. Dieses Forum spiegelt nun wirklich
nicht die Realität der katholischen Kirche – das MP hat den Druck aus dem Kessel gelassen. Jetzt kommt
die absolut minimale Sehnsucht nach dem alten Usus richtig zum Ausdruck. Die Wirklichkeit ist der beste
Feind aller ideologischen Verblendung.
@ Ministrant – in meiner Pfarre leben 15.000 Katholiken und kein einziger hat Interesse an einer vorkonziliaren
Messe, die Gemeinde wurde per Umfrage dazu befragt Wie hat man die Gemeinde denn befragt? Per Abstimmungszettel –
während einer NOM-Messe ausgeteilt? Ach wissen Sie – wen sollte das Ergebnis wundern? Demokratie ist
Herrschaft der abstimmenden Mehrheit… Das sollten Sie doch wissen, Ministrant. Und selbst wenn das Zettelchen
an die kirchensteuerzahlenden Haushälte ging, wer unbedingt wird sich für das ihm -gänzlich- Unbekannte
erwärmen…? Was Hänschen nicht lernt von Jugend an, weiß er eben nicht zu schätzen.
#21 Ministrant 22:04:49 | Donnerstag, 2. August 2007
@Heggi Ich weiß, dass das MP von B XVI stammt und ich sage ja nichts gegen das MP, sondern gegen die
„Wunschträume“ die gewisse konservative- extraecclesiale Kräfte um einen Bischof, zu seiner Anonymität
nennen wir ihn Bischof F., in das MP setzt und gesetzt hat.
Ministrant Sie vergessen wohl, daß der Papst das MP erlassen hat und nicht sonst irgendein Bischof und
schon gar nicht FSSPX. Wenn B. XVI das alles falsch sieht und völlig falsch einschätzt, dann kritisieren
doch ihn und sagen Sie ihm, daß er offensichtlich nur irgendwelchen Ultrakonservativen „auf dem Leim
gekrochen ist“ mit seinem MP.
#19 Ministrant 21:53:41 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Ansbach Dann sagen sie doch ihre lieben Mutter, „Wo se recht hot, hot se recht!“ Laut „Berichterstattung“
von kreuz.net besteht die katholische Welt ja nur aus Menschen, die sehnsüchtig auf die Alte Messordnung
wartet…
Ministrant so wirds sein… sogar meine tiefreligiöse und „erzkatholische“ Mutter die noch die alte Messe
gekannt hat meinte: „na des mog i oba net wann da Pfarrer wieder mitm Buckel zu die Leut steht…“
#17 Ministrant 21:45:58 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Was habt ihr erwartet, dass… – das katholische Weltepiskopat, die NOM abschafft und mit Posaunengebläse
die Alte Messrdnung wieder einführt – das die katholische Weltkirche hinter das II Vaticanum zurückschreitet,
„ecclesia semper reformanda“, aber nur nach vorne nicht nach hinten – die Zeit bis zum 14. September wird
zeigen, dass fast keinerlei Interesse besteht die Messe nach der Alten Ordnung zu feiern, besonders in
Südamerika, Afrika und Asien. Auch in Ländern wie Frankreich und Deutschland wird sich die Notwendigkeit
in Grenzen halten – in meiner Pfarre leben 15.000 Katholiken und kein einziger hat Interesse an einer
vorkonziliaren Messe, die Gemeinde wurde per Umfrage dazu befragt
#16 Guiseppe 21:22:31 | Donnerstag, 2. August 2007
SJM (@Sentinel) @Sentinel „… Sektierern (sprich FSSPX/SJM)“ SJM Sektierer? Wie bitte? Die SJM sind eine
Kongregation päpstlichen Rechts? Aber offensichtlich ist für Sie der Papst, dem auch die SJM unterstehen,
das Oberhaupt der größten Sekte.
das ganze Theater erinnert an die so genannte Patriotische Vereinigung der Chinesischen Katholischen Kirche.
(Auch) dort leben die romtreuen im Untergrund
#14 misterunknown 20:13:31 | Donnerstag, 2. August 2007
Kann der Bischof nicht lesen? Ich bin sehr verwundert, welcher Methode sich der bischof von Steubenville
dort bedient, die klar im Widerspruch zum Motu Proprio stehen. Der Modus Precedendi ist doch eindeutig
geregelt!!!
#13 Sentinel 20:06:29 | Donnerstag, 2. August 2007
@Augustinus Nein, diese Maßnahme ist damit begründet, daß die Glaubenskongregation feststellen will,
ob diese Pfarrer auch Kontakt zu Häretikern (sprich FSSPX), Apostaten (sprich Rudolfus), Sektierern (sprich
FSSPX/SJM) und Ungläubigen (sprich Moslems) unterhalten. Dies dient der Sicherheit des Priesters, wenn
er den Alten Ritus zelebriert.
#12 Augustinus 19:35:38 | Donnerstag, 2. August 2007
wen ladet der Priester ein Mir stößt die letzte Frage besonders auf: Der Priester soll angeben, WEN
er einlädt? Ein bisserl erinnert das schon an den Kommunismus… Ich persönlich bin gehe zwar regelmäßig
in die Hl. Messe, bin aber noch recht selten persönlich (namentlich) von einem Priester dazu eingeladen
worden. Der Bischof verhält sich irgendwie ein bisserl sektiererisch bzw er hat einen Verfolgungskomplex…
Angst? Vor wem? Offenbar will er das genau wissen. LG Augustinus
Na und, der Bischof will eben eine Übersicht was in seiner Diözese zelebriert wird… da ist doch nichts
dabei. Will man etwa die Bischofsinstanz in der Wiedereinführung der Alten Messe übergehen?
@ Gotthatrd Ich will Ihnen mal sagen, was meiner Meinung nach in der Diözese Steubenville angesagt ist:
in Demut das Opfer Christi annehmen und aus der Kraft dieses Opfers ein gottgefälliges Leben führen.
Das ist angesagt. Gott DA dienen, wo es angesagt ist – für einen Laien. Die Kirche ist der Ort des Priesters.
Der Laie bezeugt Christus im Alltag an seinen Nächsten. Das ist SEIN Priestertum.
Die Diözese und das Diözesanpriesterseminar von Steubenville kommen auch in der äußerst wichtigen
journalistisch präzise durchgeführten Bestandsaufnahme vor, nämlich über den völlig darniederliegenden
Zustand des Klerus’ und der Priester- und Klerusseminare in der offiziellen US-Amtskirche. Das ausgezeichnete
Recherchewerk ist in der englischen Originalversion auch im deutschen Buchhandel erhältlich und zwar
als gebundenes Buch oder als Taschenbuch unter dem Titel: Goodbye, Good Men. How Liberals Brought Corruption
into the Catholic Church von Michael S. Rose, USA.
#5 Karl Rahna 18:40:52 | Donnerstag, 2. August 2007
Eminenza Reverendissima! Gewiss hat die CDF, Ihr früheres Hl. Offizium, auf einige Anfragen geantwortet.
Aber Sie wissen doch selbst am besten, dass diese »Fragen« durchaus aus dem eigenen Haus gekommen sein
können, wie ganz offensichtlich damals: Responsum ad dubium circa doctrinam in Epist. Ap. «Ordinatio
Sacerdotalis» traditam, 28-X-1995, in: AAS 87 (1995) 1114.
Fleißig weiterüben Dass der Ablativ für die lat. Substantiva auf -us mit „u“ gebildet wird, scheint
in die US-Diözese noch nicht vorgedrungen zu sein. Hauptsache reichlich die Kelchommunion einüben! Hornbach
hat eben keinen Platz „für Schnick und Schnack“: Fleißig weiterüben und sorgsam auf die Einhaltung
des motu proprio achten!
#3 ottaviani 18:26:32 | Donnerstag, 2. August 2007
da gibts nur eins dem bischof freundlich zurückschreiben und mitilen das man den fragebogen erst ausfühlt
wenn die komission ecclesia dei sagt daß diese anordnung sich im rahmen des motu proprios bewegt und
den ganzen vorgang nach rom melden