Alte Messe
Wie das Moto Proprio in die Tat umgesetzt wird
Der Bischof der US-Diözese Steubenville hat seinen Priestern erklärt, was die Freigabe der Alten Messe durch den Papst für sie bedeuten wird. Der Text.
Im Bistum Steubenville gibt es eine genaue Überwachung der altgläubigen Priester.
Im Bistum Steubenville gibt es eine genaue Überwachung der altgläubigen Priester.
(kreuz.net) Das folgende Schreiben wurde vom Bischof von Steubenville, Mons. Daniel Conlon (58), an die Priester geschickt, „die in der Diözese Steubenville tätig sind“.

Steubenville befindet sich im US-Bundesstaat Ohio im Nordosten der Vereinigten Staaten.

Der Brief des Bischofs trägt das Datum vom 20. Juli.

Ich möchte einige Schritte setzen, um dem Moto [sic] Proprio ‘Summorum Pontificum’ von Papst Benedikt zur Feier der Messe und anderer Riten in der Form vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu antworten.

Hier in der Diözese Steubenville werden wir dem Moto [sic] Proprio gegenüber eine positive Haltung einnehmen.

Auf der anderen Seite, werden wir uns eng an seine Aussagen (viele von ihnen erfordern eine Klärung) und die anderen liturgischen Bestimmungen halten.

Es wird keine öffentliche Feier der vorkonziliären Riten geben, bis ich nicht sicher bin, daß diese gut und in Übereinstimmung mit den Aussagen von ‘Summorum Pontificum’ zelebriert werden können.

Jeder Pfarrer, der eine öffentliche Feier der Alten Messe plant, muß das liturgische Amt unserer Diözese kontaktieren, bevor er den Gläubigen gegenüber irgendwelche Verpflichtungen eingeht.

Ich empfehle allen Priestern, die englische Übersetzung des Moto [sic] Proprio zu lesen, das auf der Webseite der US-Bischofskonferenz abrufbar ist.

Jeder Priester der Diözese Steubenville, der die Messe gemäß dem Meßbuch von 1962 privat zelebrieren will, ist gehalten, den beigelegten Fragebogen auszufüllen und ihn mir bis zum 10. August zurückzusenden.

Sollte ein Priester zu einem späteren Zeitpunkt gedenken, die Messe auf diese Weise privat zu zelebrieren, würde ich es schätzen, wenn er mich das wissen läßt.


Die Fragen auf dem beigelegten Formular:

Name des Priesters, der nach dem 14. September 2007 gedenkt, die Privatmesse nach dem Meßbuch von 1962 zu zelebrieren.

Wie oft gedenken Sie das zu tun?

Wo gedenken sie das zu tun?

Gedenken Sie, Gläubige einzuladen, daran teilzunehmen? Wen?
      
100 Lesermeinungen
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#101   Ministrant   21:55:37 | Samstag, 4. August 2007
@ .chen und Maurice
1. Ich bin nicht Student am Collegium Borromaeum in Freiburg.
2. Ich bin nicht aus der Pfarrei Nordrach, was nicht heißt das ich nicht dort war also die Seelsorger der Gemeinde mit Zustimmung des Ordinarius den sektierern den Zutritt zur Kirche verweigerten.
3. Die Ergebnisse der Erhebungen werden erst zum 14. September veröffentlicht.
4. Glauben sie doch was sie wollen, ich weiß das es die Erhebung gegeben hat.
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#100   Maurice Corvisier   18:45:58 | Samstag, 4. August 2007
Positives Bild … nun ja, Pünktchen, mein
letzter Kontakt mit einer amtskirchlichen theologischen Fakultät war 1982… Schon damals wurde das (und ärgeres!) gelehrt, was in einem anderen Strang hier beanstandet wird. Viele von uns aber, noch stark vorkonziliar geprägt, standen dem Ganzen sehr kritisch gegenüber.
In erreichbarer Nähe lag damals (und liegt noch heute) ein Priorat der FSSPX. Das war das Positivste an jenem Kontakt. Jeden Morgen.
Wir könnten uns einig sein, liebes Pünktchen, daß Freund „Ministrant“ hiermit auf „Mini“ reduziert und unbeachtlich ist.
Wo ist eigentlich der ungenannte Gilbert? Im Wochenende? Erst Montag wieder im Büro?
Wo Leblhuber ist, wissen wir ja.
Ihnen morgen einen schönen Sonntag! Ich werde in der Messe an Sie denken.
Lieben Gruß!
Maurice.
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#99   Pünktchen   18:34:40 | Samstag, 4. August 2007
Maurice
so glaubhaft wie Prawda oder Stern
…oder jener Leser, der uns mitteilte, er sei schon einmal in Köln-Ehrenfeld in einer tridentinischen Messe gewesen, dann aber – auf Nachfragen, Sie erinnern sich …? – nicht mehr so genau wußte, was für eine Messe es nun wirklich war und nicht angeben wollte, wo genau sie gewesen sei usw.usf.
Was Ihre Einschätzung der intellektuellen und fachlichen Qualitäten eines durchschnittlichen Theologiestudenten im 3. Semester betrifft, haben Sie sich aber ein sehr positives Bild der Verhältnisse bewahren können, Maurice!
:-S
Liebe Grüße:
.chen.
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#98   Frasim   18:32:46 | Samstag, 4. August 2007
@Typ:
Größer als der Unterschied zwischen einer 18-Minuten-Flüstermesse von Priester und Ministrant am Seitenaltar und einem levitierten Hochamt, in dem die Gemeinde die ihr zukommenden Teile auch wirklich mitvollzieht, ist das von Ihnen Beschriebene auch nicht.
Bedeutet denn „Mitvollzug“ für Sie immer nur laut mitsingend??! Ich persönlich ziehe die stille Messe sogar dem Hochamt vor und wohne dem Messgeschehen viel tiefer bei, auch wenn ich es „nur“ gedanklich mitvollziehe! Viel wichtiger als äußeres, lautes Handeln ist doch die innere, geistige Teilnahme!
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#97   Maurice Corvisier   18:14:45 | Samstag, 4. August 2007
Ich kann mir vorstellen, Pünktchen (Gruß!),
daß der „Ministrant“ falsche Spuren legt. So hat er selbst für einen Studenten im 3. Semester doch recht rudimentäre Kenntnisse, wie man sich aus seinen ersten Auftritten hier erinnert.
Zudem hat Nordrach selbst nur etwas über 2000 Einwohner, selbst bei einer großflächigeren Pfarr-Organisation kann ich mir 15 000 Pfarrangehörige dort nicht vorstellen.
Noch dazu: ein Requiem in der Pfarrkirche zu verhindern – dazu braucht es keinen „Ministranten“ im dritten Semester, das hatten (wie man bei der Beerdigung hörte) die dort seelsorgelnden Herren Patres gegen den Willen des Bischofs selbst ganz nett im Griff. Wie man leicht spürt, ist mein heiliger Zorn über Leute dieses Strickmusters noch lange nicht verraucht.
„Ministrant“ jedenfalls ist so glaubhaft wie Prawda oder Stern.
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#96   Domenico Tuttisanti   16:34:09 | Samstag, 4. August 2007
=Zweitaccount .chen: Ministrant / Maurice: Die Identität von Ministrant und die ominöse „Umfrage“
.
Leser „Ministrant“ gibt an, daß er kathol. Theologie im 3. Semester studiert (13. April 2007 18:01) und der Erzdiözese Freiburg (14. April 2007 20:08) angehört. Derselbe Leser gibt unter diesem Artikel www.kreuz.net/article.4817.html an, er habe daran mitgewirkt, daß die Kirchen in Nordrach für die Beerdigung von Pater Isenmann FSSPX versperrt gewesen seien. Der Leser gehört möglicherweise dem Collegium Borromeum (Priesterseminar in Freiburg) an, denn am 15. April 2007 18:23 teilt er mit, er müsse nun zur Vesper in die „Seminarkapelle“.
Wer schon so vieles über sich mitgeteilt hat, sollte nicht bereit und in der Lage sein, zu offenbaren, in welcher Gemeinde der Erzdiözese Freiburg es eine Umfrage unter 15000 Gemeindemitgliedern gegeben haben soll mit dem an kommunistische Diktaturen erinnernden Abstimmungsergebnis: 100% für A und 0% für B.
Es liegt doch nahe, daß es sich bei der angeblichen Gemeinde um Nordrach gehandelt haben müßte, denn der „Ministrant“ will ja auch bei der Verriegelungsaktion vor Ort gewesen sein. Das ist nicht zwingend, aber die Sache mit der „Umfrage“ müßte sich zumindest auf der HP der Erzdiözese oder in Verlautbarungen nachvollziehen lassen… Bei einer Umfrage in Nordrach, vor allem, wenn sie nicht anonymisiert ist, wäre jedoch zu bedenken, daß der Ort schon sehr modernistsich „verhetzt“ ist und traditionell empfindende Gläubige eingeschüchtert wären …
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#95   Pünktchen   13:47:32 | Samstag, 4. August 2007
Ministrant
Um meine Anonymität zu wahren, werde ich natürlich nicht den Namen und Ort meiner Pfarre nennen.
Vielleicht teilen Sie uns doch die Diözese mit?
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#94   Marsilius Ficinus   12:51:51 | Samstag, 4. August 2007
@Typ: Legitime Vielfalt
Sorry, der letzte Gedanke ist etwas knapp geworden. Ich persönlich plädiere auch für eine „gesunde“ Pluralität in der abendländischen Liturgie und finde es persönlich sehr schade, dass diese „Eigenriten“ von Diözesen und Orden nach und nach verschwunden sind, bzw. nur noch sehr marginal sind (im Falle des mozarabischen Ritus z. B.). Auch eine Pluralität in der Festlichkeit ist sehr sinnvoll und gegeben. In der nachkonzilaren Zeit entstand allerdings eine Form von „Pluralität“ an den liturgischen Büchern vorbei, d. h. man beachtet die dort enthaltenen Rubriken manchmal gar nicht, verwendet selbstgebastelte Texte etc. Es gibt Gottesdienste, in denen der Lesungstext durch den „Kleinen Prinzen“ ersetzt worden ist. Klar, das ist ein Extrem. Aber durch solche Eigenmächtigkeiten entsteht der Eindruck, Liturgie ist etwas spontan Machbares, nichts von der Kirche Vorgegebenes, das gleichsam aus der Tiefe der Jahrhunderte zu uns kommt. Der usus recentior wird so verwässert und teilweise fast karrikaturhaft verzerrt. Genau dies scheint mir das Hauptproblem der gegenwärtigen Liturgie zu sein, verbunden mit einem bei manchen Klerikern nicht mehr vorhandenen Sinn für das Sakrale. Der Hl. Vater ist sich dieser Sache sehr wohl bewußt, wie man dem Begleitbrief entnehmen kann. Auch andere römische Autoritäten haben sich in diese Richtung geäußert. Ich weiß allerdings auch, dass gerade bei jüngeren Kleriker wieder mehr Sensus für Liturgie und deren eigene Gesetzmäßigkeiten vorhanden ist.
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#93   Typ   12:21:31 | Samstag, 4. August 2007
@ Marsilius
Der usus recentior kann so oder so gefeiert werden, vom erhebenden Hochamt bis zur Discoatmosphäre scheint alles möglich. Eine wirkliche Einheit in der nachkonziliaren Liturgie gibt es allerdings nicht mehr.
Größer als der Unterschied zwischen einer 18-Minuten-Flüstermesse von Priester und Ministrant am Seitenaltar und einem levitierten Hochamt, in dem die Gemeinde die ihr zukommenden Teile auch wirklich mitvollzieht, ist das von Ihnen Beschriebene auch nicht.
Eine wirkliche Einheit in der vorkonziliaren Liturgie hat es also auch nie gegeben. Warum auch? War doch nie anders: Jeder Orden hat seinen eigenen Kalender, die Dominikaner bis zum II. Vatikanum ihren eigenen Messritus, Köln noch im 19. Jahrhundert ein eigenes Messbuch, von den nichtlateinischen Riten ganz zu schweigen. Dazu noch die Formen levitiert, ohne Leviten, nur geflüstert, laut gesprochen usw. usw.
„Einheit“, wie Sie sie haben wollen, hat es nie gegeben. Auch vor dem Konzil nicht. Warum sollte es sie dann jetzt geben?
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#92   Marsilius Ficinus   12:04:19 | Samstag, 4. August 2007
Liturgische Eigenmächtigkeiten
Die Liturgie ist in der Praxis meist extrem abhängig von den Neigungen des Zelebranten. Ich habe Zelebranten erlebt, die sich um eine sehr würdige und festliche Liturgie bemühen, die Orationen und Präfationen etc. singen, die auch keine „Lateinphobie“ haben, die Liturgie als eine sakrale Feier begreifen. Und ich habe das Gegenteil erlebt, Zelebranten, die im Grunde kein Messbuch benötigen, weil sie die Texte als Loseblattsammlung bei sich haben. Die Texte des (deutschen!) Messbuchs verstehe ja eh niemand mehr, hört man dann meist. Zelebranten, die das (nicht approbierte) Schlussgebet auf einen Zettel drucken und mit der Gemeinde zusammen beten, die auch vor der Doxologie des Hochgebetes sagen: „Beten (oder singen [was sich dann furchtbar anhört!])wir gemeinsam“, was in den Rubriken nicht vorgesehen ist. Dieses und ähnliches Verhalten resultiert teilweise aus schierer Unkenntnis, aus mangelndem Fingerspitzengefühl, teilweise aus der Meinung, die Liturgie könne nur so den „Menschen von heute“ noch erreichen. Zu diesen Eigenmächtigkeiten und Entstellungen der Liturgie hat der Hl. Vater ja auch einiges im Begleitbrief zum MP gesagt. Sie sind eine Realität, keine Frage. Und sie sind auch weiter verbreitet, als sogar manche Bischöfe es wahrhaben wollen. Der usus recentior kann so oder so gefeiert werden, vom erhebenden Hochamt bis zur Discoatmosphäre scheint alles möglich. Eine wirkliche Einheit in der nachkonziliaren Liturgie gibt es allerdings nicht mehr.
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#91   Ministrant   09:37:13 | Samstag, 4. August 2007
@ Maurice
Brauchen sie auch nicht…ich weiß, dass es stimmt und die Leute in unserer Pfarre wissen das ergebnis und unser Bischof wird das ergebnis erfahren. ENDE
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#90   Maurice Corvisier   09:35:11 | Samstag, 4. August 2007
Ich glaube Ministrant
kein Wort – allein der Arbeitsaufwand, vor allem aber der Kostenfaktor, 15 000 Karten drucken zu lassen, zu verschicken und die Antworten auch noch portomäßig tragen zu müssen, ist doch erheblicher Aufwand für eine Sache, an die man sowieso nicht glaubt.
Äußerst unwahrscheinlich.
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#89   Ministrant   09:12:43 | Samstag, 4. August 2007
@.chen
Um meine Anonymität zu wahren, werde ich natürlich nicht den Namen und Ort meiner Pfarre nennen.
@gilbert
Wir haben unsere eigene Inquisition, für Hertzer, Denunzianten und Co. ^-^
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#88   Gotthard   20:28:09 | Freitag, 3. August 2007
@defensor
Ich könnte Ihnen von NOM-Gottesdiensten erzählen, bei denen mir mindestens ein duzend Mal fast das Blut in den Aden gefroren ist, weil ich – im Gegensatz zu allen, die um mich herumsaßen – wusste, was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat.
Dann bringe uns doch bitte Beispiele, bei welchen Gebeten Dir das Blut in den Adern gefroren ist.
Nenne uns den Unsinn der „Gebete“ dieser Priester …
Behauptungen alleine sind Schall und Rauch!
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#87   Defensor Fidei   19:37:25 | Freitag, 3. August 2007
@ gilbert
Warum sollte ein Pfarrer Unsinn beten.
Das ist eine gute Frage, die ich mir auch immer wieder stelle. Gründe gibt es wohl viele. Sie reichen von Unfähigkeit bis hin zum Glaubensabfall, der ihm oft selber gar nicht bewußt ist.
Gäbe es dafür einen Grund.
Sie meinen es sicherlich gut, weil Sie keinem Priester etwas böses unterstellen wollen, aber wenn ich sage, daß es Unsinn war, dann meine ich damit, daß es liturgiewissenschaftlich Unsinn war. Das mag hart klingen, ist aber eine Tatsache.
Meines Erachtens ist das diffamierende Interpretation.
Nein. Ich will nicht diffamieren, sondern ich fordere, daß der Priester den Dienst tut, zu dem er bestellt worden ist. Ich fordere nichts anderes als das gute Recht eines jeden Katholiken. Ich habe demnach ein Recht auf die Messe der Kirche. Wenn ein Priester durch völlig unangebrachten Einschübe, die genaugenommen sogar Irrlehren beinhalten, mich um dieses Recht bringt, dann empfinde ich das als eine wirkliche Unverschämtheit. Wenn ich dann auch noch sehe, daß Menschen gutgläubig Woche für Woche eine solche Messe vorgesetzt bekommen, dann werde ich besonders ärgerlich und traurig, weil ich meine, daß diese Menschen betrogen werden.
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#86   Aleph †   19:19:32 | Freitag, 3. August 2007
Diffamierende Interpretation
wusste, was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat. Da diese
Werther Defensor,
davon möchte ich mich distanzieren. Warum sollte ein Pfarrer Unsinn beten. Gäbe es dafür einen Grund. Meines Erachtens ist das diffamierende Interpretation.
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#85   Defensor Fidei   19:12:24 | Freitag, 3. August 2007
@ gilbert
Aber was soll ich lesen, wenn die Texte vorgetragen werden?
Im Prinzip habe Sie Recht. Zumindest wenn man den NOM formvollendet feiert, ist eine Vor- und Nachbereitung sicherlich nicht nötig, aber in einigen Gegenden und Pfarreien könnte ein solcher Blick mal nicht schaden. Interessierte Gläubige würden sich da bestimmt wundern, was so alles möglich (Confiteor, 4 Hochgebete, usw.) oder aber nicht möglich ist.
Ich könnte Ihnen von NOM-Gottesdiensten erzählen, bei denen mir mindestens ein duzend Mal fast das Blut in den Aden gefroren ist, weil ich – im Gegensatz zu allen, die um mich herumsaßen – wusste, was für einen Unsinn der Pfarrer jetzt wieder gebetet hat. Da diese Leute jedoch nichts anderes kannten, war das für sie „die Messe“. Tja…wenn die wüssten. Hier wäre eine Studie des Schott sicher sehr aufschlussreich.
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#84   Aleph †   18:54:41 | Freitag, 3. August 2007
Schott
Der Schott lässt sich auch gut bei NOM-Messen verwenden. Aber was soll ich lesen, wenn die Texte vorgetragen werden? Der Schott ist gut für die Vorbreitung zu hause oder wenn man im Gottesdienst nachschlagen möchte. Aber das kommt sogut wie gar nicht vor.
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#83   athanasius1957   18:49:55 | Freitag, 3. August 2007
@ Hüller und Gilbert
Genauso werden Sie den Altrituellen und Anhängern der missa tridenina eine Messe völlig ohne Latein niemals als missa tridentina verkaufen können.
Sorry, dass ich euch korrigieren muß.
Das Missale 1962 gab es, exakt nach dem Ritus 1962, auch in Altslawisch auf den kroatischen Inseln und in Dalmatien.
Mit der Staatswerdung Kroatiens besann man sich auf dieses Kleinod. Einige Klöster auf den Inseln haben in der „Tabula rasa“ nach 1965 doch nicht alle Bücher dem Scheiterhaufen anheim fallen lassen sondern mehr schlecht als recht aufbewahrt.
Interessanterweise wurde die letzte offizielle Ausgabe 1908 nicht mehr in Glagolica sondern schon in lateinischer Schrift geschrieben. Die liturgischen Änderungen bis nach dem Konzil wurden eben ohne E.t. durchgeführt.
Dieser Sonderritus in Kirchenslawisch aber von der Gestik ident mit dem lateinischen MR 1962 fällt meines Erachtens ebenso in das MP Summorum Pontificum hinein, wie die freiwillig aufgegebenen Ordensriten.
Einfach googeln und Dominikaner, Mozarabisch, Ambrosianisch…
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#82   Defensor Fidei   18:21:43 | Freitag, 3. August 2007
Der Schott und die Analphabethen
Das Schott-Meßbuch ist im Jahr 1884, also über 80 Jahre vor der Liturgiereform erschienen. Einen „Schott“ für den NOM kann es damit schwerlich geben (andere Meßbücher ja).
Naja, „einen“ Schott gibt es natürlich nicht, aber dafür ganz viele verschiedene: einen Schot für Lesejahr A, einen für Lesejahr B, usw. Fakt ist jedoch, dass es auch für den NOM einen „Schott“ www.amazon.de/…/303-0342966-9513021?ie=UTF8&s=book… gibt.
In wie vielen Sprachen gibt es ein solches Messbuch?
Nunja…vermutlich in mehreren.
Was machen analphabetische Christen?
Die gehen zum Missionar und bitten ihn, dass er ihnen das Lesen beibringt. Das gehört auch zur Missionsarbeit. Außerdem haben analphabetische Christen andere, viel größere Probleme. So können sie ja auch die Hl. Schrift oder einen Katechismus nicht lesen. Da ist eine „unverständliche“ Messe wohl noch das geringste Übel. Bei den Muselmanen gibt es diesbezüglich ja auch keine Probleme. Gebets- und Koransprache ist bei denen nur arabisch. Dass dies bei den Muselmanen jedoch ein unüberwindliches Missionshindernis wäre, wäre mir neu.
Was machen Katholiken, die von 1 $ pro Tag ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen?
Das gleiche, was sie bei der Bibel auch machen.
ich wiederhole: deutsche Brille!
Wollen Sie behaupten, dass es den Schott nur in der Fassung latein/deutsch gäbe?
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#81   santo domingo 2   18:16:50 | Freitag, 3. August 2007
@ Heggi
Dann meinen Sie „Schott“ als Überbegriff für ein Laienmeßbuch? Das gibt es mit Sicherheit für auch für den NOM.
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#80   Aleph †   18:00:02 | Freitag, 3. August 2007
Ministrant
In meiner Pfarre (15.000 Seelen) wurde jedem Kirchenmitglied ein Kärtchen zugesandt und man konnte den Wunsch nach einer Mess in alter Ordnung darauf äußern, 60% der Karten kam zurück, Interesse für eine Messe nach alter Ordnung 0%.
Halten Sie um Himmels willen dicht und äußern Sie nicht in welcher Pfarrei dieser Skandal stattgefunden hat. Sonst kommt die Inqusitionsdame von kreuz.net. höchstpersönlich und diffamiert und verleumdet so lange, bis 60 Prozent der Glaubenden für den extraodrinären Ritus sind. Das wäre dann kein Skandal mehr, sondern ein Fanal…!
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#79   Heggi   17:54:17 | Freitag, 3. August 2007
Gotthard / Santo Domingo 2
@ Gotthard: Es bedarf einer besonderen Logik, Ihrer Logik, das sog. Volksmeßbuch in Beziehung zur Armut in und zum Analphabetismus in der sog. Dritten Welt zu setzen. Machen Sie Ihr Spül-WC auch an solchen Dingen fest?. Schaffen Sie es vielleicht deshalb ab?
Gerade im Zeitalter der Mobilität und des Reisens ist dieses Schott-Meßbuch mehr als nützlich. Gotthard, Sie reden nur um des Reden willens! Lassen wir das!
@Santo Domingo 2: Auch für den NOM gibt es so etwas, und zwar in Sonntags- und Werktagsausgabe. Fragen Sie bei Herder nach.
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#78   santo domingo 2   17:29:35 | Freitag, 3. August 2007
@ Heggi
Sind Sie dessen sicher?
Das Schott-Meßbuch ist im Jahr 1884, also über 80 Jahre vor der Liturgiereform erschienen. Einen „Schott“ für den NOM kann es damit schwerlich geben (andere Meßbücher ja).
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#77   Karl Rahna   17:20:11 | Freitag, 3. August 2007
Feststellung
Pater Rahna stellst fest: Herr »Gotthard« hat von den Zielen der durch das letzte Konzil angestoßenen Liturgiereform überhaupt nichts kapiert. Das ist nicht schlimm, aber dann doch besser: :-#
Es segnet euch P. Karl Rahna SJM
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#76   Gotthard   17:17:46 | Freitag, 3. August 2007
@heggi
Auch für den NOM habe ich ein Schott-Meßbuch
In wie vielen Sprachen gibt es ein solches Messbuch?
Was machen analphabetische Christen?
Was machen Katholiken, die von 1 $ pro Tag ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen?
ich wiederhole: deutsche Brille!
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#75   Heggi   16:59:21 | Freitag, 3. August 2007
Gotthard
Wie machen Sie das denn das? Auch für den NOM habe ich ein Schott-Meßbuch (werktags/sonntags). Damit wird mir erst eine wirkliche Participatio actuosa möglich. Wenn Sie natürlich in die selbstgestrickten Gottesdienste gehen, können Sie darauf getrost verzichten. Außerdem: Sie scheinen wohl wenig im Leben herumgekommen zu sein. Denn nur so können Sie von einer deutschen Brille sprechen. Verstehen Sie auf Island jedes Wort in der Messe? Vielleicht beten Sie dann denn Rosenkranz oder bleiben gleich im Bett liegen.
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#74   Gotthard   16:31:16 | Freitag, 3. August 2007
@heggi
Außerdem gehört es auch beim alten Ordo zur „Participatio actuosa“, daß ich die Liturgie per Schott/Bomm mitfeiere.
Diese deutsche Brille auf die Weltkirche ist fantastisch!
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#73   Pünktchen   16:26:34 | Freitag, 3. August 2007
Hier wurde „in die Tat umgesetzt“!
>>>>>>>>>>>>Vorher – Nachher! www.youtube.com/watch?v=oUNfbgRJOe8<<<<<<<<<<<<<
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#72   virOblationis   16:24:43 | Freitag, 3. August 2007
Korrektur
Es muß natürlich „nach ihrer Meinung über“ heißen.
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#71   Heggi   16:22:48 | Freitag, 3. August 2007
Pünktchen
Mit dieser Bitte überfordern Sie Ministrant glatt. Warum? Das weiß er selbst am besten!
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#70   virOblationis   16:07:49 | Freitag, 3. August 2007
vergebliche Müh’
Es wird sich um eine Pfarre handeln, der man die überlieferte Messe jahrzehntelang vorenthalten hat.
Angesichts der dadurch verbreiteten Unkenntnis hätte man die Schäfchen ebensogut über ihre Meinung über Hattuschili I. befragen können.
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#69   Pünktchen   15:56:05 | Freitag, 3. August 2007
Ministrant
Könnten Sie bitte angeben, um welche Pfarre es sich handelt?
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#68   Ministrant   15:53:56 | Freitag, 3. August 2007
@gilbert
In meiner Pfarre (15.000 Seelen) wurde jedem Kirchenmitglied ein Kärtchen zugesandt und man konnte den Wunsch nach einer Mess in alter Ordnung darauf äußern, 60% der Karten kam zurück, Interesse für eine Messe nach alter Ordnung 0%.
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#67   Heggi   15:32:29 | Freitag, 3. August 2007
Christian Hüller
Ich gebe es auf, Ihnen darauf weitergehend zu antworten. Vielleicht ist Ihnen entgangen, daß es in den Tagesgebeten der Messe in der Regel auch einen Zusammenhang zu den Lesungen insgesamt gibt, ganz abgesehen vom unterschiedlichen liturgischen Kalender. In so fern ist Ihre Vorstellunmg ein wenig naiv. Zudem fällt eine solche Entscheidung überhaupt nicht in die Kompetenz eines Bischofs. Basta!
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#66   Aleph †   15:17:59 | Freitag, 3. August 2007
Kaarten und Zahlen
Um welche Karten und um welche Zahlen geht es denn da überhaupt?
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#65   Ministrant   15:16:07 | Freitag, 3. August 2007
@maliems
Knapp 60% der Karten kamen zurück da die Pfarrgemeinde das Porto übernommen hat.
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#64   Christian Hüller   14:50:23 | Freitag, 3. August 2007
@ Heggi
Das kann man auch positiv sehen: das Kirchenjahr bzw. die Lesungen soll in allen Kirchen der Diözese einheitlich sein.
Dies ist eine Maßnahme, die die spirituelle Einheit der Gläubigen sichern soll.
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#63   Heggi   14:13:43 | Freitag, 3. August 2007
Christian Hüller
Sie haben das wohl nicht richtig verstanden. Tatsächlich werden Epistel und Evangelium auch beim alten Ordo – wenngleich zunächst auf Latein – so doch anschließend stets auf Deutsch vorgetragen. Außerdem gehört es auch beim alten Ordo zur „Participatio actuosa“, daß ich die Liturgie per Schott/Bomm mitfeiere. Lieber Herr Hüller, es ging mir vor allen Dingen um die neue Leseordnung, die Bischof Mixa beim alten Ordo offensichtlich durchboxen will. Darüber kann jeder liturgisch Verständige nur den Kopf schütteln. Abgesehen davon wäre das eine Vermischung von Riten, auf deren Verbot Bischof Mixa in seinem „Ukas“ einerseits hinweist, aber andrerseits dazu mit der neuen Leseordnung praktisch auffordert.
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#62   Aleph †   13:13:48 | Freitag, 3. August 2007
Christian Hülller
Das wird ähnlich sein, wie bei Ihrer exraordinären Messe?
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#61   Christian Hüller   12:25:07 | Freitag, 3. August 2007
@ Gilbert
Basteln Sie sich Ihre eigene Messe, aber erwarten Sie nicht, dass jemand kommt.
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#60   Aleph †   12:21:12 | Freitag, 3. August 2007
Christian Hüller
Dann machen wir doch eine Missa mixa NOM-Tridentina. Das wärs doch…!
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#59   Christian Hüller   12:18:54 | Freitag, 3. August 2007
@ Gilbert
Niemand wird Ihnen so ein Ding abkaufen. Ob es durch den TÜV käme, halte ich auch für zweifelhaft.
Genauso werden Sie den Altrituellen und Anhängern der missa tridenina eine Messe völlig ohne Latein niemals als missa tridentina verkaufen können.
Verstehen Sie doch: es geht um die Einheit von Inhalt und Form.
Der formale Aspekt ist nicht beliebig manipulierbar.
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#58   Aleph †   12:06:24 | Freitag, 3. August 2007
Christian Hüller
Aber wenn der Mercedes auch mit Golfmotor fährt, weil die Räder rund sind…?
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#57   Christian Hüller   12:03:27 | Freitag, 3. August 2007
@ Gilbert
Wo steht, dass die anderen Teile der Messe auf Latein sein müssen? Sie können auch auf Latein sein.
Der außerordentliche Ritus ist der weiterentwickelte Ritus der röm. Kirche. Deren Liturgiesprache ist Latein, nicht Gotisch, nicht Fränkisch oder Schwäbisch.
Wenn Sie also eine solche Messe abhalten und nehmen das Latein völlig raus, dann haben Sie definitiv keinen Ritus der römischen Kirche mehr…
Sie würden ja auch nicht behaupten wollen, dass ein Mercedes mit Golfmotor noch ein Mercedes ist, oder?
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#56   Aleph †   11:40:42 | Freitag, 3. August 2007
Messbuch als Friedenswaffe?
Das Messbuch als Waffe. Sollte man das nicht auch kriegslüsternen Präsidenten wie G.W.B. oder den iranischen Präsidenten damit einmal beglücken. Ihnen einfach mal ein Messbuch zukommen lassen, dass endtlich Friede ist, ein für alle Mal.
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#55   iustus   11:32:58 | Freitag, 3. August 2007
Aus dem Schreiben
spricht ja die nackte Angst!
Ist die Messe nach dem Messbuch des großen seligen Papstes Johannes XXIII. etwa tatsächlich eine sehr mächtige Waffe? Nach diesem Schreiben bin ich davon überzeugt. :-]
Die Frage ist nur, ob es eine Waffe für die Kirche ist oder gegen sie. Der Bischof scheint hier eine andere Ansicht zu haben als ich. ;-)
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#54   Frasim   11:29:40 | Freitag, 3. August 2007
@Heggi
Haben Sie einen Link zu der Seite mit S.E. Mixas Erlässen zur alten Messe in seinem Bistum?? Danke.
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#53   Aleph †   10:41:49 | Freitag, 3. August 2007
Christian Hüller
Die anderen Messteile müssen auf Latein sein – keine Frage.
Wo steht, dass die anderen Teile der Messe auf Latein sein müssen? Sie können auch auf Latein sein. Aber warum müssen Sie nach Ihrer Meinung unbedingt auf Latein sein. Wohl weil Sie sich das so wünschen… Einen anderen Grund kann es ja wohl nicht geben?
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#52   Müller   10:33:52 | Freitag, 3. August 2007
@Herr Hüller:
Ich kenne, zugegebenermaßen, den Alten Ritus nicht, war aber in der Rekonziliationsmesse im Alten Ritus einer Gemeinde im Saarland. Ich war verwundert, dass zunächst die Lesung und das Evangelium in Latein gesungen wurden und anschließend der Text nochmal auf deutsch vor der Homilie vorgelesen wurde.
Ich stimme Ihnen zu: Lesung und Evangelium sollten auf deutsch sein.
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#51   ottaviani   10:24:20 | Freitag, 3. August 2007
@gotthard
wieso wurde der ritus eingeschränkt erlaubt die bischöfe dürfen keine norm erlassen was die feier betrifft es muß nicht mehr gefragt werden wenn ein priester das will muß er nicht mehr fragen sollte man schwierigkeitwen haben ist man aufgefordert sich an die römische kurie zu wenden
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#50   Christian Hüller   10:20:54 | Freitag, 3. August 2007
@ Heggi
Es wird dringend empfohlen, dass, wie in Motu Proprio Art. 6 angeführt, auch bei der Messfeier in forma extraordinaria die Lesungen in der Volkssprache und nach der neuen Leseordnung vorgetragen werden.
Zunächst mal ist es ja nur eine Empfehlung, was zeigt, wie umsichtig und offen der Bischof Mixa in Wirklichkeit ist. Zweitens meine auch ich, dass es sinnvoll ist, die Lesungen in der Volkssprache abzuhalten, auch bei der missa tridentina, weil das Verständnis derselbigen unbedingt gesichert werden muss, was bei der Wahl des Lateinischen eben nicht unbedingt der Fall ist. Die Predigt, die sich auf die Lesungen beziehen soll, ist ja ohnehin auf Deutsch, so dass es durchaus sinnvoll ist, den gesamten Wortgottesdienst in deutscher Sprache abzuhalten. Die anderen Messteile müssen auf Latein sein – keine Frage.
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#49   Marsilius Ficinus   10:15:34 | Freitag, 3. August 2007
Discite linguam Latinam!
Damit das „moto proprio“ (horribile scriptu) aus der Welt verschwindet, hilft eigentlich nur eins:
Vos omnes, quibus Romanae Ecclesiae liturgiam sive antiquiorem sive recentiorem quaerere ac explorare cordi sit, discite quam diligentissime sermonem Romanorum!
Und wer sich auf unterhaltsame Weise mit der Geschichte der lat. Sprache beschäftigen will, der lese bitte dieses Buch: W. Stroh, Latein ist tot, es lebe Latein …klassphil.uni-muenchen.de/…roh/lateinisttot.htm. Es lohnt sich wirklich, bestimmt mehr, als sich hier in endlosen Diskussionen und Anfeindungen zu ergehen.
Valete.
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#48   Sirilo   08:56:05 | Freitag, 3. August 2007
Wenn schon Isidor nicht weiß,
dass es MotU Proprio heißt…
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#47   Isidor   08:37:19 | Freitag, 3. August 2007
Wenn schon die neuen Bischöfe kein Latien mehr können, wie will man das Moto Proprio in die Tat…
Hier und dort habe ich bereits zu Ohren bekommen, das Moto Proprio ist „gefährlich“ und spaltet die Gläubigen…nicht nur von Priestern sondern auch von sogenannten „Bischöfen“ hört man es…Wer jetzt immer noch nicht weiss was die Uhr geschlagen hat, der kann einem nur leid tun.
Betet am Herz-Jesu-Freitag besonders für die Bekehrung der amtierenden Kardinäle, Bischöfe, Priester und und und…
O.P.N.
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#46   r.ruhrgebietler   07:18:02 | Freitag, 3. August 2007
Wann lesen wir
wie das Motu Proprio zur „Freigabe der alten Messe“ hier in Deutschland endlich und verbindlich für alle Priester umgesetzt wird??
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#45   maliems   00:05:46 | Freitag, 3. August 2007
@Ministranr
soso, 15.000 Katholiken, und wieviele Antworten von den 15.000 habt ihr bekommen?
Ich kenne doch die tollen Zahlen bei den Pfarrgemeineratswahlen. knapp 10% wenns hochkommt. da ist ja noch Platz für 90%
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#44   Marsilius Ficinus   23:53:58 | Donnerstag, 2. August 2007
Geduld;-)
Es ist doch nicht zu erwarten, dass über Nacht plötzlich in allen Kirchen nach dem usus antiquior zelebriert wird. Wahrscheinlich wird dieser nie zu einer gewaltigen Massenbewegung werden. Aber seine Anziehungskraft ist größer, als manche glauben wollen, interessanterweise gerade auch in der jüngeren Generation. Es wird in Zukunft neben solchen, die nie eine Messe im usus antiquior besuchen werden, und den zahlenmäßig geringen regelmäßigen Besuchern auch solche geben, die an diesem ab und zu teilnehmen werden. Es wäre doch schon ein Erfolg, wenn es im Laufe der Zeit in jeder größeren Stadt eine Kirche gäbe, in der der usus antiquior gefeiert wird. Wichtig ist, dass Kleriker wie Laien die Möglichkeit haben, mit dem älteren usus in Kontakt zu kommen. Dann wird sich ganz allmählich und schrittweise auch das liturgische Bewußtsein in Bezug auf den usus recentior ändern. Bei aller Wertschätzung für den erhabenen usus antiquior geht es dem Hl. Vater doch auch um dem ordentlichen Ritus. Scharf hat er die vielen Mißbräuche kritisiert, die leider immer wieder vorkommen. Es geht dem Hl. Vater um ein verändertes liturgisches Bewußtsein, das wieder näher an der liturgischen Tradition der Kirche und widerstandsfähig gegen Banalisierung und Entsakralisierungstendenzen ist. Und hier war das Motu proprio ein erster Schritt. Wer an solchen Fragestellungen Interesse hat, kann ja mal öfter diese Seite besuchen: The new liturgical Movement …icalmovement.blogspot.com/. Es tut sich schon was, aber das braucht Zeit!
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#43   Heggi   23:37:49 | Donnerstag, 2. August 2007
van Laack
Mit „abwarten und Tee trinken“ ist es aber auch nicht ganz getan, zumindest in Deutschland. So gut wie alle deutsche Bischöfe werden versuchen, das MP zu torpedieren.
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#42   Michael van Laack   23:31:53 | Donnerstag, 2. August 2007
Nicht überbewerten
Der gute Bischof Daniel Conlon hat 55 Priester im aktiven Dienst (wenn ich richtig gezählt habe) www.diosteub.org/index.cfm/NewsItem?ID=57610&From=… und knapp 40000 Katholiken in seinem Bistum. Natürlich wäre sein Brief -sofern er überhaupt korrekt ins Deutsche übertragen wurde – inhaltlich höchst unerfreulich und teilweise verfehlt.
Aber haltet mal den Ball flach. Die bedeutenden US-amerikanischen Erzbistümer haben sich unzweideutig und vollumfänglich hinter das motu proprio gestellt. Hört doch endlich mal auf, alles zu zerreden, sondern baut auf das Fundament auf, das sich Euch nun bietet. Hört auf, Ecksteine zu verwerfen!
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#41   Heggi   23:25:18 | Donnerstag, 2. August 2007
Gotthard
Ganz schön trotzig in der Sprache. Warum sollte man schäumen? Es kommt ja von Ihnen!
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#40   monti   23:22:43 | Donnerstag, 2. August 2007
Ich denke,
dass diejenigen hier recht haben, die sagen, dass es kein Interesse für den Alten Ritus geben wird.
Die Pfarrangehörigen wollen ihn nicht und die Traditionalisten werden weiterhin bei der FSSPX in die Messe gehen.
Vielleicht da, wo es schon jetzt Gruppen gibt, die Indultmessen zu m.E. unwürdigen Zeiten feiern 8müssen), wird es vielleicht eine Nachfrage geben. Auf der großen Breite eher nicht. Was eigentlich schade ist, weil ihnen eine wunderbare feierliche Zeremonie entgeht.
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#39   Gotthard   23:20:00 | Donnerstag, 2. August 2007
@Hüller
entscheidend sind bei Entscheidungen dieser Tragweite vielmehr IMMER grundsätzliche Erwägungen.
GRUNDSÄTZLICH ist der NOM zur normalen Form des lateinischen Ritus erklärt worden!
(damit sind alle Meckereien obsolet!9
GRUNDSÄTZLICH ist die tridentinische Form zur außerordentlichen Form – mit großen Einschränkungen und Randbedingungen – erklärt worden.
Es wird also keine sonntäglichen gemeindlichen Messfeiern in dieser außerordentlichen Form geben.
Diese Form wird nicht mehr und nicht wieder die Gemeindeliturgie werden.
Diese Form wird ausschließlich eine „Geschmäckle-Liturgie“ für einige Priester (Privatmesse) und einige wenige Gruppen werden – also eigentlich keine Änderung des Status quo.
Alle Freunde des Tradi-Ritus müßten eigentlich vor Ärger schäumen … ihr liebstes Spielzeug wurde ihnen aus der hand geschlagen… Der Papst hat die heutige liturgische Praxis absolut bestätigt!!!!!!!!!
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#38   Heggi   23:16:56 | Donnerstag, 2. August 2007
Christian Hüller
Noch eine Kostprobe aus dem „Ukas“ von Mixa:
7. „Es wird dringend empfohlen, dass, wie in Motu Proprio Art. 6 angeführt, auch bei der Messfeier in forma extraordinaria die Lesungen in der Volkssprache und nach der neuen Leseordnung vorgetragen werden.“
Da werden wohl die meisten dt. Bischöfe nachziehen. Ich fürchte Schlimmes!
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#37   Christian Hüller   23:09:27 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Heggi
Alle Ausführungsbestimmungen müssen sich streng am Motu Proprio richten. Ansonsten sind sie nichtig und werden ggfalls von Rom aufgehoben werden.
Vor Versuchen, das Motu Proprio ad absurdum zu führen, kann nur eindringlich gewarnt werden.
Eine Gruppe besteht aus drei Personen: 25 sind hierfür nicht erforderlich.
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#36   matt2 †   23:02:36 | Donnerstag, 2. August 2007
fein! Gotthard-Bashing
ich würde mich ja beteiligen, schon des Prinzips wegen. Leider teile ich diesmal seinen Standpunkt, zumindest tendentiell.
Aber es ist ja ein Schande, wie er mit dem Handkörberl zur Kommunion schreitet. Lass doch mal Deine unwürdigen Grapscher von der Hostie, Gotthard! Bedenke, ich schau Dir auf die Finger!
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#35   Heggi   22:56:55 | Donnerstag, 2. August 2007
Christian Hüller
Leider ist aber Bischof Mixa dabei, neue Dämme gegen den alten Ordo zu errichten. Man könnte sogar von Gesinnungsschnüfflei sprechen, die er unter Punkt 5 und 6 seiner Ausführungsbestimmungen zum MP verlangt
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#34   Christian Hüller   22:53:25 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Gotthard
Obwohl das Thema in jeder Zeitung behandelt wurde, habe ich in meinem Wohn-und Kirchenumfeld keinerlei Äußerung dazu gehört.
Es interessiert absolut nicht!
Wenn Sie meinen, Gotthard, es sei dem Papst bei seinem Motu Proprio primär um die Befriedigung mehrheitlicher, explizit als solche artikulierter „Bedürfnisse“ gegangen, düften Sie das Anliegen des Papstes verkennen: Sein primäres Anliegen war es, die Tradition für die Zukunft zu bewahren.
Das ihm das gelungen ist, werden auch Sie irgendwann zur Kenntnis nehmen.
Die kath. Kirche ist keine Institution, in der das Notwendige und Geforderte primär nach Mehrheiten oder dem Geschmack sich richten würde; entscheidend sind bei Entscheidungen dieser Tragweite vielmehr IMMER grundsätzliche Erwägungen.
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#33   Ministrant   22:46:08 | Donnerstag, 2. August 2007
@ottaviani
Wo kein Kläger auch kein Richter… o^/ Aber wenn sich einer zum Kläger erhebt, so soll er wissen dass der Tag kommt wo er gerichtet wird und ihm mit dem Maß zugeteilt wird, mit dem auch er zugeteilt hat. Denunzation…pfui pfui…Judase…pfui…pfui… :-!
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#32   Heggi   22:45:41 | Donnerstag, 2. August 2007
Gotthard
Gerade hat Bischof Mixa Ausführungsbestimmungen erlassen, die wohl in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Darin wird eine Mindestzahl von 25 Antragstellern verlangt, wenngleich davon im MP nichts steht. Man wird sehen, ob das eine Hürde ist.
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#31   ottaviani   22:40:59 | Donnerstag, 2. August 2007
es ist keine frage
wieviel gläubige es sind wichtifg ist das jene die die hl. messe nach dem Meßbuch von 1962 diese auch bekommen um den bischof von steubenville wird sich der vattikan kümmern
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#30   Heggi   22:38:44 | Donnerstag, 2. August 2007
Gotthard, Ministrant
Ich bin kein Prophet. Aber wenn Sie (beide) schon jetzt endgültig zu wissen meinen, daß die Nachfrage oder der Bedarf nur minimal ist, dann muß das natürlich noch lange nicht stimmen. Warten Sie, warten wir es doch ab! Mir scheint allerdings, daß bei Ihnen eher der Wunsch der Vater des Gedankens ist, was jedoch zu tolerieren ist.
Ich mache es anders herum: Ich widme mich ganz dem Ordo Pauls VI. Nur eigentlich gibt es ihn nicht oder nicht mehr. Vermutlich hat es ihn nie gegeben, den es gibt praktisch ihn nur in der Eigenform des jeweilig zelebrierenden Priesters. Und das ist genau die Chance für den alten Ordo.
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#29   Gotthard   22:38:25 | Donnerstag, 2. August 2007
@heggi
Ich möchte wirklich mal gerne wissen, in wie vielen Pfarren sich gefestigte Gruppen beim Pfarrer gemeldet haben, die eine Messe in der alten Form des lateinischen Ritus wünschen.
Ich komme viel rum, habe aber noch nichts dergleichen gehört.
Obwohl das Thema in jeder Zeitung behandelt wurde, habe ich in meinem Wohn-und Kirchenumfeld keinerlei Äußerung dazu gehört.
Es interessiert absolut nicht!
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#28   Christian Hüller   22:37:38 | Donnerstag, 2. August 2007
Alles auf Latein – Quatsch!
beim Wortgottesdienst bin ich absolut für die Landesprache.
Alles andere ginge wohl zu weit.
Viele denken beim trid. Ritus in der Tat, alles müsse auf Latein sein:
Weit verbreitetes Missverständnis, das tlw. bewusst gegen den „außerordentlichen Ritus“ verwendet wird.
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#27   ottaviani   22:34:47 | Donnerstag, 2. August 2007
man wird
einfach in rom nachfragen daran werden sich auch die bischöfe bei uns gewöhnen müssen daß die gläubigeb sich nach rom wenden
was will der bischof den machen wenn ein pruester der privat zelebriert das nicht meldet oder der pfarrer einer gruppe den außerordentlichen ritus gestattet ohne das liturgie amt zu fragen
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#26   Ministrant   22:21:39 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Heggi
Ja und Nein.
Als baldiger Angehöriger des Weltklerus gelobe ich meinem Bischof die Treue und was dieser sagt tue ich, was der Bischof dann mit dem Papst macht, oder umgekehrt eben, seh ich dann. Aber das MP wird zeigen wie minimal das Interesse an einer vorkonziliaren Messe ist und dann hats sichs auch und in den Gemeinden bleibt alles gleich. Mit manchem was der Papst zur Liturgie sagt, bin ich einverstanden, ich hab nichts gegen lateinische Choräle oder auch die Eucharistiefeier in Latein, aber beim Wortgottesdienst bin ich absolut für die Landesprache.
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#25   Heggi   22:18:02 | Donnerstag, 2. August 2007
Ministrant
Tut mir leid, aber Sie polemisieren gegen oder über „ungelegte Eier“. Wenn es solche „Wunschträume“ gibt, dann resultieren sie aus dem MP. Und wenn sie schon vorher da waren, dann werden sie durch das MP angefeuert. Da liegt doch die Verantwortung beim Papst. So naiv ist doch B. XVI nicht, wenn er das nicht vorher gewußt hat. Vielleicht will er das sogar! Jedenfalls bei dem, was er in den vergangenen 20 Jahren gegenüber dem NOM hat durchblicken ließ und dazu geschrieben hat, hat er aus seiner Zuneigung zum alten Ritus kein Hehl gemacht. Und dann müßten oder könnten Sie mit dieser Entwicklung auch einverstanden sein oder?
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#24   Ministrant   22:17:23 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Christian
Jedem katholischen Christen der Gemeinde wurde ein Kärtchen zugeschickt.
Ja und wenn soll das Ergebnis wundern? Niemanden, weil kein Interesse da ist für die vorkonziliare Messe.
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#23   Gotthard   22:15:38 | Donnerstag, 2. August 2007
@heggi
Sie vergessen wohl, daß der Papst das MP erlassen hat
Na und?
Deshalb ist das Interesse am außerordentlichen Gebrauch des römischen Ritus in den Gemeinden dennoch nicht groß. Die Menschen interessiert diese Form einfach nicht. Sie waren damals glücklich über die reformierte Liturgie.
Dieses Forum spiegelt nun wirklich nicht die Realität der katholischen Kirche – das MP hat den Druck aus dem Kessel gelassen. Jetzt kommt die absolut minimale Sehnsucht nach dem alten Usus richtig zum Ausdruck. Die Wirklichkeit ist der beste Feind aller ideologischen Verblendung.
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#22   Christian Hüller   22:11:33 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Ministrant
– in meiner Pfarre leben 15.000 Katholiken und kein einziger hat Interesse an einer vorkonziliaren Messe, die Gemeinde wurde per Umfrage dazu befragt
Wie hat man die Gemeinde denn befragt?
Per Abstimmungszettel – während einer NOM-Messe ausgeteilt?
Ach wissen Sie – wen sollte das Ergebnis wundern?
Demokratie ist Herrschaft der abstimmenden Mehrheit…
Das sollten Sie doch wissen, Ministrant.
Und selbst wenn das Zettelchen an die kirchensteuerzahlenden Haushälte ging, wer unbedingt wird sich für das ihm -gänzlich- Unbekannte erwärmen…?
Was Hänschen nicht lernt von Jugend an, weiß er eben nicht zu schätzen.
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#21   Ministrant   22:04:49 | Donnerstag, 2. August 2007
@Heggi
Ich weiß, dass das MP von B XVI stammt und ich sage ja nichts gegen das MP, sondern gegen die „Wunschträume“ die gewisse konservative- extraecclesiale Kräfte um einen Bischof, zu seiner Anonymität nennen wir ihn Bischof F., in das MP setzt und gesetzt hat.
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#20   Heggi   22:00:29 | Donnerstag, 2. August 2007
Ministrant
Sie vergessen wohl, daß der Papst das MP erlassen hat und nicht sonst irgendein Bischof und schon gar nicht FSSPX. Wenn B. XVI das alles falsch sieht und völlig falsch einschätzt, dann kritisieren doch ihn und sagen Sie ihm, daß er offensichtlich nur irgendwelchen Ultrakonservativen „auf dem Leim gekrochen ist“ mit seinem MP.
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#19   Ministrant   21:53:41 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Ansbach
Dann sagen sie doch ihre lieben Mutter, „Wo se recht hot, hot se recht!“ :-D
Laut „Berichterstattung“ von kreuz.net besteht die katholische Welt ja nur aus Menschen, die sehnsüchtig auf die Alte Messordnung wartet…
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#18   Ansbach.Dragoner   21:50:38 | Donnerstag, 2. August 2007
Ministrant
so wirds sein…
sogar meine tiefreligiöse und „erzkatholische“ Mutter die noch die alte Messe gekannt hat meinte:
„na des mog i oba net wann da Pfarrer wieder mitm Buckel zu die Leut steht…“ :-D
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#17   Ministrant   21:45:58 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Was habt ihr erwartet, dass…
– das katholische Weltepiskopat, die NOM abschafft und mit Posaunengebläse die Alte Messrdnung wieder einführt
– das die katholische Weltkirche hinter das II Vaticanum zurückschreitet, „ecclesia semper reformanda“, aber nur nach vorne nicht nach hinten
– die Zeit bis zum 14. September wird zeigen, dass fast keinerlei Interesse besteht die Messe nach der Alten Ordnung zu feiern, besonders in Südamerika, Afrika und Asien. Auch in Ländern wie Frankreich und Deutschland wird sich die Notwendigkeit in Grenzen halten
– in meiner Pfarre leben 15.000 Katholiken und kein einziger hat Interesse an einer vorkonziliaren Messe, die Gemeinde wurde per Umfrage dazu befragt
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#16   Guiseppe   21:22:31 | Donnerstag, 2. August 2007
SJM (@Sentinel)
@Sentinel „… Sektierern (sprich FSSPX/SJM)“
SJM Sektierer? Wie bitte? Die SJM sind eine Kongregation päpstlichen Rechts?
Aber offensichtlich ist für Sie der Papst, dem auch die SJM unterstehen, das Oberhaupt der größten Sekte.
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#15   Ansbach.Dragoner   20:39:53 | Donnerstag, 2. August 2007
das ganze Theater
erinnert an die so genannte Patriotische Vereinigung der Chinesischen Katholischen Kirche.
(Auch) dort leben die romtreuen im Untergrund
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#14   misterunknown   20:13:31 | Donnerstag, 2. August 2007
Kann der Bischof nicht lesen?
Ich bin sehr verwundert, welcher Methode sich der bischof von Steubenville dort bedient, die klar im Widerspruch zum Motu Proprio stehen. Der Modus Precedendi ist doch eindeutig geregelt!!!
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#13   Sentinel   20:06:29 | Donnerstag, 2. August 2007
@Augustinus
Nein,
diese Maßnahme ist damit begründet, daß die Glaubenskongregation feststellen will, ob diese Pfarrer auch Kontakt zu Häretikern (sprich FSSPX), Apostaten (sprich Rudolfus), Sektierern (sprich FSSPX/SJM) und Ungläubigen (sprich Moslems) unterhalten.
Dies dient der Sicherheit des Priesters, wenn er den Alten Ritus zelebriert.
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#12   Augustinus   19:35:38 | Donnerstag, 2. August 2007
wen ladet der Priester ein
Mir stößt die letzte Frage besonders auf: Der Priester soll angeben, WEN er einlädt? Ein bisserl erinnert das schon an den Kommunismus… Ich persönlich bin gehe zwar regelmäßig in die Hl. Messe, bin aber noch recht selten persönlich (namentlich) von einem Priester dazu eingeladen worden.
Der Bischof verhält sich irgendwie ein bisserl sektiererisch bzw er hat einen Verfolgungskomplex… Angst? Vor wem? Offenbar will er das genau wissen.
LG Augustinus
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#11   matt2 †   19:18:43 | Donnerstag, 2. August 2007
Na und, der Bischof will eben eine Übersicht was in seiner Diözese zelebriert wird…
da ist doch nichts dabei. Will man etwa die Bischofsinstanz in der Wiedereinführung der Alten Messe übergehen?
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#10   thaumaturgos   19:01:29 | Donnerstag, 2. August 2007
ausgleichende gerechtigkeit … lol
… ausfühlt [sic!] …
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#8   Christian Hüller   18:47:02 | Donnerstag, 2. August 2007
@ Gotthatrd
Ich will Ihnen mal sagen, was meiner Meinung nach in der Diözese Steubenville angesagt ist: in Demut das Opfer Christi annehmen und aus der Kraft dieses Opfers ein gottgefälliges Leben führen.
Das ist angesagt. Gott DA dienen, wo es angesagt ist – für einen Laien. Die Kirche ist der Ort des Priesters.
Der Laie bezeugt Christus im Alltag an seinen Nächsten. Das ist SEIN Priestertum.
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#7   Gotthard   18:41:03 | Donnerstag, 2. August 2007
@Hüller
Hauptsache reichlich die Kelchommunion einüben!
DAS ist auch viel sinnvoller …
Der Bischof hat doch völlig recht.
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#6   Rudolfus   18:41:02 | Donnerstag, 2. August 2007
Die Diözese und das Diözesanpriesterseminar von Steubenville
kommen auch in der äußerst wichtigen journalistisch präzise durchgeführten Bestandsaufnahme vor,
nämlich über den völlig darniederliegenden Zustand des Klerus’ und der Priester- und Klerusseminare in der offiziellen US-Amtskirche.
Das ausgezeichnete Recherchewerk ist in der englischen Originalversion auch im deutschen Buchhandel erhältlich und zwar als gebundenes Buch oder als Taschenbuch unter dem Titel:
Goodbye, Good Men. How Liberals Brought Corruption into the Catholic Church von Michael S. Rose, USA.
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#5   Karl Rahna   18:40:52 | Donnerstag, 2. August 2007
Eminenza Reverendissima!
Gewiss hat die CDF, Ihr früheres Hl. Offizium, auf einige Anfragen geantwortet. Aber Sie wissen doch selbst am besten, dass diese »Fragen« durchaus aus dem eigenen Haus gekommen sein können, wie ganz offensichtlich damals:
Responsum ad dubium circa doctrinam in Epist. Ap. «Ordinatio Sacerdotalis» traditam, 28-X-1995, in: AAS 87 (1995) 1114.
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#4   Christian Hüller   18:26:53 | Donnerstag, 2. August 2007
Fleißig weiterüben
Dass der Ablativ für die lat. Substantiva auf -us mit „u“ gebildet wird, scheint in die US-Diözese noch nicht vorgedrungen zu sein.
Hauptsache reichlich die Kelchommunion einüben!
Hornbach hat eben keinen Platz „für Schnick und Schnack“:
Fleißig weiterüben und sorgsam auf die Einhaltung des motu proprio achten!
:-D
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#3   ottaviani   18:26:32 | Donnerstag, 2. August 2007
da gibts nur eins
dem bischof freundlich zurückschreiben und mitilen das man den fragebogen erst ausfühlt wenn die komission ecclesia dei sagt daß diese anordnung sich im rahmen des motu proprios bewegt und den ganzen vorgang nach rom melden
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#2   Hank   18:21:05 | Donnerstag, 2. August 2007
54321
Exzellenz sollen lieber an der Steuben-Parade teilnehmen anstatt harmlose Priester zu belästigen!
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#1   Karl Rahna   18:11:59 | Donnerstag, 2. August 2007
6, setzen!
Wo ist die Quellenangabe? Muss man wirklich immer erst Google bemühen? Saftladen.
MfS
P. Karl Rahna SJM
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