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Gutes Geschäft + Atmosphäre der Unzucht + Theologischer Träumer + Mit ins Grab genommen + Das Problem ist ein anderes
Das Papst-Buch ist seit Monaten in den Bestsellerlisten
Das Papst-Buch ist seit Monaten in den Bestsellerlisten
Gutes Geschäft

Deutschland. Das Jesus-Buch des Papstes ist drei Monate nach der Veröffentlichung in den Bestsellerlisten immer noch oben – wenn auch nicht auf dem ersten Platz. Das teilte der deutsche Verlag Herder mit. Bis Ende Juli verkauften sich mehr als 413.000 Exemplare.

Atmosphäre der Unzucht

Österreich. Der Pfarrer von Leutasch, Hw. Roland Walch (46), wird sein Priesteramt niederlegen. Das gab die Diözese Innsbruck bekannt. Das 2000-Seelen Dorf Leutasch befindet sich dreißig Kilometer nordwestlich von Innsbruck. Hw. Walch lebt seit Jahren mit der Pfarrassistentin zusammen und hat mit ihr einen zweieinhalbjährigen Sohn. Das langjährige Konkubinat war in der Pfarrei bekannt. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates meinte laut der österreichischen Nachrichtenagentur ‘APA’, es habe „niemanden gestört“. Die Diözese will den Priester finanziell und mit einer anderen Ausbildung unterstützen. Für das Bistum ist der „Schritt der Veränderung“ in eine „Atmosphäre des Vertrauens“ eingebettet.

Theologischer Träumer

Österreich. Der Dekan der katholisch-theologischen Fakultät Wien, Hw. Paul Michael Zulehner, hat gestern die Frauenordination propagiert. Hw. Zulehner äußerte sich in der österreichischen Boulevardsendung ‘Barbara Karlich Show’. Der Theologe erinnerte zuerst an den Traum Petri, indem Gott befahl entgegen dem jüdischen Gesetz mit den Heiden zu essen. Ebenso kann sich Hw. Zulehner vorstellen, daß Gott eines Tages einem Papst im Traum eingäbe, Frauen zu ordinieren.

Mit ins Grab genommen

Bulgarien. Der bulgarische Sergei Antonow (59), der im Jahr 1981 bei dem Attentat auf Johannes Paul II. beteiligt gewesen sein soll und sich damals als Angestellter der bulgarischen Fluggesellschaft ausgab, ist verstorben. Der alleinlebende Mann war bereits zwei Tage tot, ehe sein Leichnam in seiner Wohnung in Sofia aufgefunden wurde. Die Polizei fand keine Anzeichen für ein Verbrechen. Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca bezichtigte Antonow, ihm die Tatwaffe besorgt zu haben. Aus Mangel an Beweisen wurde Antonow freigesprochen.

Das Problem ist ein anderes

„Wenn morgen alle Muslime gehen würden, würde sich im Bistum nichts ändern.“

Volker Meißner, Referent für Migration und interreligiösen Dialog im Bistum Essen in der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 27. Juli.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Gerhard   09:01:14 | Montag, 6. August 2007
An DieFidele
Ein Priesteramtskandidat weiss, dass er zölibatär zu leben hat, und ich bin überzeugt davon, dass er auch die gute Absicht, das zu tun! Eine „edlere“, höherwertige Lebensform geht er damit aber ganz sicher nicht ein. Den Sinn des Zölibats sehe ich in erster Linie nicht darin, voll seinem Amt zur Verfügung stehen zu können, sondern darin, Kosten für den Unterhalt einer Familie einzusparen. Von daher hat es mit „Moral“ oder dem Brechen eines Versprechens nichts zu tun, wenn ein Priester heiratet. Es handelt es um eine reine „Formsache“, die jederzeit änderbar ist!
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#13   DieFidele   22:11:19 | Sonntag, 5. August 2007
Berufung
an Gerhard: Der Herr beruft seine Hirten selbst. Und wenn einer meint, der Zölibat werde ihm übergestülpt, dann muß hier doch dringend überprüft werden, ob denn die Berufung auch echt ist.
Und sicherlich missfällt es unserem Herrn, wenn einer sein Versprechen bricht.
Gott sei Dank haben wir jederzeit die Möglichkeit zur Besinnung, Reue und zur Umkehr. Bitten wir den Herrn, Er möge uns diese Gnaden schenken. Zur Erinnerung das Wort Gottes:
Lk 11,9 Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Lk 11,10 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Ist das nicht ein Angebot?!
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#12   Gerhard   20:34:17 | Sonntag, 5. August 2007
@ Rudolfus
Pfarrer Walch steht zu Ehe und Familie. Und das ist sehr positiv! Ehe und Familie sind sicherlich Gott wohlgefälliger, als ein zölibatäres Leben, das mehr oder weniger „übergestülpt“ ist. Zölibat ja – aber nur, wenn er von innen heraus kommt und einem wirklichen eigenen Anliegen entspringt; nicht aber, wenn er als „Erwartung“ an einen Menschen gestellt wird.
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#11   Rudolfus   23:43:10 | Samstag, 4. August 2007
@Eine eigene Familie ist nach katholischer Lehre nur
in der Ehe erlaubt.
Alle Katholiken müssen rein und enthaltsam leben, Verheiratete wie Nichtverheiratete.
Auch die Verheirateten dürfen nur eine Frau, und nicht mehr Frauen, haben – einer, der sie auch die Treue bewahren müssen.
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#10   Desperatus †   23:38:40 | Samstag, 4. August 2007
Was das Zölibat ist wissen Sie aber schon?
Soweit es sich meiner Kenntnis nicht entzogen hat, ist das Zölibat lediglich das Versprechen der Ehelosigkeit. Von einer Kinderlosigkeit oder gar eine Familienlosigkeit redet dabei doch keiner.
Also frage ich mich warum sich jemand darübr aufblässt, wenn ein Pfarrer Kinder und Familie hat. Habt ihr sonst keine Sorgen?? :-!
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#9   DieFidele   22:51:43 | Freitag, 3. August 2007
Zölibat
Der Zölibat ist eine besondere Gabe Gottes, ein Versprechen um des Himmelreiches willen!
Und der Versuch, Gott und Seine Kirche auseinanderzudividieren muß einfach scheitern, denn Jesus ist nicht weniger als das Haupt der Kirche.
Zum letzten Absatz: Typen gibts … :-S
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#8   Gerhard   22:50:22 | Freitag, 3. August 2007
Atmosphäre der Unzucht??
Pfr. Walch lebte bereits seit Jahren mit einer Familie, ohne dass dies zu Beanstandungen seines priesterlichen Dienstes geführt hätte. Dies ist der beste Beweis dafür, dass eine Familie keine grundsätzliche Einschränkung des priesterlichen Dienstes bedeutet, dass man also auch ohne Zölibat ein guter Priester sein kann! In seiner Gemeinde war Pfr. Walch jedenfalls sowohl als Ehemann und Familienvater als auch als Seelsorger beliebt, wie der Bericht in der Tiroler Tageszeitung www.tirol.com/…bruck/66650/index.do vom 1. August zeigt.
Dass ein und dieselbe Situation völlig unterschiedlich dargestellt werden kann, machen die beiden Berichte aus kreuz.net und aus der Tiroler Tageszeitung wieder einmal mehr als deutlich!
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#7   Typ   19:30:25 | Freitag, 3. August 2007
@ DieFidele
an Puchil2: Was ein Zölibatsversprechen bedeutet, das wissen Sie aber schon, oder?
Es ist ein Versprechen, das man DER KIRCHE gibt, nicht Gott (anders als etwa die Gelübde, die ein Mönch ablegt).
Warum sollte also die Kirche nicht davon entbinden können? Von der Brevierpflicht kann sie auch entbinden, ohne dass derjenige dann gleich sein Priesteramt abgeben muss.
Vom Treuegelöbnis gegenüber dem Bischof kann sie auch entbinden – wenn etwa der Betreffende die Jurisdiktion wechseln möchte –, ohne dass derjenige dann gleich sein Priesteramt abgeben muss.
Nur beim Zölibat zetern dann alle gleich ‘rum. Und das Kind dieses Priesters kann sich schon darauf freuen, wenn es in 10 Jahren einem kreuz.net-Aktivisten begegnet, der ihm sagt: „Wegen dir, Du Menschenabschaum, gezeugt in der Atmosphäre der Unzucht, hat dein böser Papa keine Seelen mehr aus dem Fegefeuer rauszelebrieren wollen! Ab in die Hölle, du Bastard, in nomine Christi!“
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#6   laikos   18:47:44 | Freitag, 3. August 2007
Das Problem
Es würde sich wirklich nicht viel ändern, wenn alle Muslime gehen würden. Das Hauptproblem sind das aufgeben der EINEN katholischen Kirche (Häresie) und nicht die Muslimen. Das die Muslimen uns erobern wollen ist nur logische Konsequenz des Ökumenismus.
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#5   DieFidele   16:20:00 | Freitag, 3. August 2007
Bez. Hw. Walch
an Puchil2: Was ein Zölibatsversprechen bedeutet, das wissen Sie aber schon, oder?
Auch ich, die ich mit meinem Mann den Bund der Ehe eingegangen bin und Liebe, Achtung und Treue bis zum Tod versprochen habe, bin an dieses Versprechen gebunden.
Mit Gottes Hilfe wird es uns gelingen, unsere Versprechen auch einzuhalten! :(3
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#4   Puchil2 †   13:43:17 | Freitag, 3. August 2007
Pfarrer von Leutschach
Plausibilitätsproblem
Der ehemalige evangelische Pastor Gerhard Höberth – verheiratet und Vater von 4 Kindern – wurde nach seiner Konversion zur katholischen Kirche zum Priester geweiht. So weit – so gut!
Der katholische Pfarrer von Leutschach in Tirol Roland Walch wird seines Dienstes enthoben, weil er eine Familie gründen will. So weit – nein: nicht so gut! Denn wer kann diese unglaublich doppelbödige Vorgangsweise der katholischen Kirche menschlich plausibel erklären und nachvollziehen? Die römische Zölibatsregelung führt sich dadurch immer mehr ad absurdum. Was bleibt ist ein ungläubiges Kopfschütteln.
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#3   Lorenz   12:52:06 | Freitag, 3. August 2007
Leider Off-topic; aktuelle „News“
Ich würde hier gern meine Trauer über die Gerichtsentscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart gegen den Antrag von Eltern, die ihr Kind von der Schulpflicht befreien lassen wollten, loswerden. Über die Antragsbegründung, es fehle der staatlichen Schulbildung die Erziehung zur Gottesliebe und zur Anerkennung staatlicher Obrigkeit, habe ich mich besonders gefreut.
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#2   Robert Ketelhohn   11:43:53 | Freitag, 3. August 2007
Papstattentat
Die „bulgarische Spur“ wurde bereits vor vielen Jahren als von amerikanischen Diensten gelegte falsche Fährte entlarvt. Johannes Paul II. hat bei seinem Besuch in Bulgarien übrigens selbst bestätigt, daß die „bulgarische Spur“ falsch war.
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#1   Bruder Theophil   09:38:39 | Freitag, 3. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium
EVANGELIUM Matthäus 13, 54-58
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun? Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder? Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles?
Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie. Und wegen ihres Unglaubens tat er dort nur wenige Wunder.
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