(kreuz.net) Das Credo des ideologischen Darwinismus wurde vom französischen Biochemiker Jacques Monod
(† 1976) formuliert:
„Der reine Zufall, nichts als der Zufall, die absolute, blinde Freiheit“ sei das
Grundprinzip der evolutiven Weltveränderung.
Nach Monod ist der Evolutionsprozeß planlos, ziellos und
sinnlos.
Dogmatisch weniger verbohrte Naturwissenschaftler sind heute vorsichtiger.
In einem Interview
mit der Tageszeitung ‘Frankfurter Allgemeine’ erklärt Reinhold Leinfelder – Paläontologe und Generaldirektor
des Museums für Naturkunde in Berlin – zur Evolution:
„Die ganze Entwicklung ist nicht rein zufällig,
denn sonst würde reines Chaos herrschen.“
Der deutsche Evolutionstheoretiker Manfred Eigen – Nobelpreisträger
für das Fach Chemie im Jahre 1967 – stellte vor zwanzig Jahren sogar eine gewisse Gerichtetheit des Evolutionsprozesses
fest:
„So ergibt sich – im Widerspruch zur klassischen Interpretation – eine interne Lenkung des Evolutionsprozesses
in Richtung auf den optimalen Wertgipfel.“
Eigen fügt hinzu: „Im Sinne der klassischen Interpretation
Darwinscher Selektion ist das reine Häresie“.
Diese Überlegungen hat der britische Paläobiologe Simon
Conway Morris (56) durch ausgedehnte Feldforschungen bestätigt:
„Der Darwinismus kann die Resultate
der Evolution nicht ausreichend erklären.“
Conway Morris ist ein international anerkannter Spezialist
für die Lebenswelt des Erdzeitalters Kambrium, das vor 542 Millionen Jahren begann und vor 488 Millionen
Jahren endete.
Zu Beginn des Kambriums stellen die Forscher für eine relativ kurze Epoche schnell aufeinanderfolgende
Artenbildungvorgänge fest – gewissermaßen den „Urknall in der Evolution der Tiere“.
Diese Ergebnisse
widersprechen der Ansicht der darwinistischen Evolutionslehre, wonach die Artenbildung nur über sehr
lange Zeiträume geschehen kann.
„Das urplötzliche komplette Erscheinen
der Tierwelt vor 543 Millionen Jahren gehört zu den großen ungelösten Rätseln der Biologie“ – erklärte
die deutsche Wochenzeitung ‘Die Zeit’ in ihrer Ausgabe am 1. Februar 2007:
„Wie und warum konnte diese
Tierwelt scheinbar ohne Vorläufer entstehen und bereits innerhalb kürzester Zeit eine Formenfülle aufweisen,
die heute ihresgleichen sucht?“
Im Hinblick auf die Lösung dieses Problems glaubt Conway Morris, daß
wir bisher nicht die richtigen Fragen gestellt hätten.
Wie kann man plausibel erklären, fragt er in
seinem Buch „Life’s Solution“ – publiziert 2003 in Cambridge –, daß das höchst komplexe Linsenauge in
der Evolutionsgeschichte siebenmal voneinander unabhängig erfunden wurde?
Die Antworten des Darwinismus
auf solche Fragen seien höchst unbefriedigend.
Welche Tendenz war dafür entscheidend, daß die Gliederfüßer
und die Fische das Land mindestens dreimal unabhängig voneinander erobert haben?
Wie konnte die Warmblütigkeit
der Vögel unabhängig von den Säugetieren entstehen?
„Glauben Sie, da läuft eine Art Programm ab?“
fragt die deutsche Wochenzeitung ‘Zeit’ den Forscher in einem Interview.
Die Antwort von Conway Morris:
„Das Programm ist die Entwicklung hin zu Komplexität und Intelligenz. Meiner Ansicht nach war der Mensch
bereits mit dem Urknall angelegt während der ersten Millisekunde dieser Welt. Unsere Entstehung ist alles
andere als ein Zufall.“
Alle Experimente und Berechnungen, die Jahrmillionen dauernde Prozesse auf der
Basis von Selektion und Adaption zu simulieren versuchen, würden mit spektakulären Fehlschlägen enden.
Orthodoxe Darwinisten seien sich einig, daß jedes denkbare Ergebnis der Evolution ebenso wahrscheinlich
sei wie jedes andere: „Mir dagegen zeigt das Studium der Konvergenz, daß das falsch ist“ – so Morris.
Je genauer er zu verstehen lerne, wie sich die einzelnen Moleküle im Lauf der Jahrmillionen zu hochkomplexen
Organismen zusammenfanden, desto beeindruckter sei er:
„So nutzt die Natur für Riechen und Hören in
der gesamten Tierwelt dieselben Übertragungsmoleküle: Membranmoleküle mit sieben Helices. Interessanterweise
existierten die bereits vor Jahrmilliarden, als es noch keine Ohren oder Nasen gab.“
In einem Interview
mit dem deutschen Wochenmagazin ‘Spiegel’ wies ein verstörter Journalist Morris darauf hin, daß sich
seine Theorie wie ein subtiler Gottesbeweis anhöre.
„Oh, ich bin sehr geschmeichelt“ – antwortet Morris:
„Ja ich selbst bin von der Existenz Gottes überzeugt.“
Conway Morris distanziert sich allerdings vom
Kreationismus als Theorie einer von Gott in getrennten Schöpfungsakten geschaffenen statischen Lebenswelt.
Ob er nicht durch sein Weltbild befangen sei, wenn er die Evolution als zielgerichtet betrachte – wird
Morris weiter gefragt und antwortet:
„Manche Weltbilder sind äußerst fruchtbar, andere führen ins
Verderben, wie es gerade der Marxismus oft genug bewiesen hat. Ich denke, der christliche Glaube und die
Evolutionslehre könnten sich gegenseitig enorm bereichern.“
Morris verweist auf Physiker, die davon
beeindruckt sind, daß das Universum so konstruiert ist, daß darin Leben überhaupt möglich werde:
„In gleicher Weise bin ich beeindruckt von dem, was ich die Inhärenz der Natur nenne – also die innere
Notwendigkeit, mit der sich alle evolutionäre Entwicklung vollzieht.
Ich kann mir nicht vorstellen,
daß es sich dabei um nichts als einen Unfall oder Zufall handeln soll.“
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56 Lesermeinungen
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Wieviele Chromosomem hat ein Orang-Utan (oder eine andere Affenart), wieviele ein Mensch oder anders gefragt:
Können aus einem gemeinsamen Vorfahren zwei Lebewesen mit zueinander und zum Vorfahren unterschiedlichen
Chromosomenzahlen entstehen? Ich bitte Fachleute um Antwort.
Alternative zum Kreationismus… Alternative zum Kreationismus… www.bourbaki.de/ Siehe auch zur zeitlosen
Ewigkeit: www.abacuscity.ch/abashop?i=jr50qz43uHcM… Aufstand gegen die Ewigkeit Hoeres Kirche zwischen
Tradition und Selbstzerstörung Format 11 x 18 cm, 97 Seiten Seit vielen Jahren muß sich die Kirche gegen
eine schleichende Unterwanderung wehren, die sie ‘bis an den Rand der Selbstzerstörung’ (Papst Paul VI.)
gebracht hat und alles in den Schatten stellt, was die Geschichte an vergleichbaren Vorgängen zu bieten
hat. Die Folgen dieser Unterwanderung durch den Progressismus sind bekannt: Theologen, die alles in Frage
stellen, weltweiter Mißbrauch des Evangeliums als ‘sozialrevolutionäre Botschaft’, Religionsunterricht
ohne Religion, Schwund der geistlichen Berufe, Willkür und Ehrfurchtslosigkeit in der Liturgie, ersatzloser
Wegfall zahlreicher, altbewährter Formen der Frömmigkeit usw. Walter Hoeres, Professor für Philosophie
an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg i. Br., bleibt nicht bei den Symptomen stehen, sondern stellt
die Frage nach den letzten Gründen und Motiven. Das Ergebnis ist alarmierend und aufrüttelnd zugleich.
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Keine neuen Arten?? Nun, wie definieren sich Arten? Sie können sich nicht erfolgreich untereinander Fortpflanzen.
Dementsprechend sind Wolf und Zwergpinscher unterschiedliche Arten, denn die beiden können sich _nicht_
fortpflanzen (aufgrund des Grössenunterschiedes). Analog dazu sind gewisse Vogelarten (Namen weiss ich
nicht mehr leider) die sich auch nicht fortpflanzen können, und zwar aus dem Grund, dass die Weibchen
auf die Werbung der Männchen der anderen Art nicht reagieren. Künstliche Fortpflanzung der beiden Beispiel
Tierarten wäre durch Menschenhand möglich. Aber eben nicht natürlich. Demnach kann man den Zwergpinscher
als eine andere Art als der Wolf ansehen. Würde man jetzt Zwergpinscher aussetzen, so würden die sich
getrennt von den Wölfen weiterentwickeln, einen Gentransfer würde es nicht geben. Ergo: Der Mensch hat
inenrhalb einiger Jahrtausende eine neue Art erschaffen. Und was sind schon ein paar Jahrtausende verglichen
mit dem Alter der Erde?? Nichts.
„Evolution, die Entwicklung des Lebens“, Prof. Dr. Wuketits (2000): „Welche Lösungen gibt es für das
Problem der Entstehung neuer Baupläne? Großmutation scheiden aus. Es ist keine Mutation denkbar, die
einen Nachkommen eines Reptils in ein gefiedertes und flugfähiges Tier verwandelt, welches sich dann
seinerseit (mit wem?) so erfolgreich paart, daß sich seine eigenen Nachkommen schließlich in eine artenreiche
Tierklasse differenzieren. Daß eine Serie von Mutationen bei bestimmten Reptilien eine erfolgreiche Neukonstruktion
zum Vogelbauplan bewirkt, ist fast ebenso unmöglich. Mutationen sind nicht zielgerichet und aufeinanderfolgende
zufällige Erbänderungen mit einer ständigen Verstärkung immer gleicher Merkmale praktisch ausgeschlossen.“
dann: „Für die Entstehung des Bauplans der Vögel – und selbstverständlich aller anderen Baupläne –
müssen daher die erwähnten, in den Organismen selbst liegenden Entwicklungszwänge maßgeblich verantwortlich
sein. Dabei ist wichtig, daß Merkmale und Funktionen miteinander gekoppelt evolvieren. Die Entwicklung
von Federn war wahrscheinlich mit der Flugfähigkeit direkt verbunden.“ Wenn ich das richtig verstehe,
dann werden hier außer dem bekannten Mutations-Selektions-Prinzip dazukommend „in den Organismen selbst
liegende Entwicklungszwänge (!)“ propagiert. Ist Herr Wuketits jetzt ein wissenschaftlicher Ketzer ?
@ Daniel Stöhr Schon richtig: Der Artikel ist -denke ich- eine auf den Laien konzipierte Darstellung.
Ob da wirklich etwas „ausgelassen“ wurde, weiß ich nicht, denn das kann ich nicht beurteilen (bin nicht
vom Fach). Es wurde wirklich ausgelassen – sträflicherweise, denn die immobilisierten Enzyme liefern
die schlüssige Erklärung. Wenn man „etwas erklären“ kann, ist das dann zwingend eine Widerlegung gegen
unwahrscheinlich komplexe Systeme ? Wenn das System (wie vorliegend) lückenlos bekannt ist: Ja. Genauso
unten mit dem Beutel der Kängurus: Vielleicht gab es ja „Zwischenstufen“ – aber erklärt das die Entstehung
dieses zweckvollen Beutels allein durch die angenommenen Evolutionsmechanismen („Zufall und Notwendigkeit“) ?
Sicher: Zufall (Beuteltiere unterliegen der Mutation wie alle Lebensformen) und Notwendigkeit (teilweise
bis völlige Placentarückbildung, letztere bei jenen Beuteltieren mit voll ausgebildetem Beutel) sind
aus deren Organik belegbar. Im unten verlinkten Artikel findet sich auch der konkrete Selektionsvorteil
(Energieeinsparung und höhere Redundanz bei Fruchttod).
@santo domingo: „Beispiel: Die genannten Diatomeenskelette. Deren komplexe Form ist mühelos durch die
(in vitro nachgewiesenen) immobilisierten und deshalb raumgerichtet wirksamen Enzymkomplexe erklärbar.
Nur finden sie sich im Artikel leider nicht erwähnt und oft erkennt man Pseudowissenschaft nicht ‘mal
an ihren Behauptungen, sondern an den gezielten Auslassungen bekannter Fakten.“ Der Artikel ist -denke
ich- eine auf den Laien konzipierte Darstellung. Ob da wirklich etwas „ausgelassen“ wurde, weiß ich nicht,
denn das kann ich nicht beurteilen (bin nicht vom Fach). Wenn man „etwas erklären“ kann, ist das dann
zwingend eine Widerlegung gegen unwahrscheinlich komplexe Systeme ? Genauso unten mit dem Beutel der Kängurus:
Vielleicht gab es ja „Zwischenstufen“ – aber erklärt das die Entstehung dieses zweckvollen Beutels allein
durch die angenommenen Evolutionsmechanismen („Zufall und Notwendigkeit“) ?
an sando – das ist Ihr gutes Recht und damit, das letzte Wort zu haben, kann ich auch leben Das wirst
du auch müssen.Schluss für heute! Die Pflicht ruft ;) an alle:Gute Nacht! LG Jasmina
@ matt Aber gerne! :)3 Schauen Sie was soll ich Ihnen dazu sagen…Sie haben damit doch lediglich das
Unvermögen der Wiss. zum Ausdruck gebracht ihre Theorie zu beweisen. Welche Schlüsse ziehen Sie dann
aus dem Tschernobyl-Effekt? Es ist ganz einfach! Nehmen wir an, auf 1000 Mutationen kommt eine sinnvolle,
dann überwiegen die sinnlosen um 999. Verdoppeln wir die Mutationsrate, dan überwiegen die schädlichen
um 1998 und die Relation verschiebt sich in den roten Bereich – QED, that simple. Entschuldigung aber
ich glaube ihrem Jahrmillionen-Selektions-Phantasma nicht. Nichtglauben ist leider keine seriöse Falsifizierung!
Liefern Sie Beweise wie Sie aus einer Tierart eine andere machen ich??? Lassen wir’s doch lieber bei Mutation
und Selektion! und wenn Sie das nicht können, dann können Sie mir dieses Unvermögen ja wohl schlecht
als ein pro Argument anpreisen. Wolf und Hund vs. Pferd und Esel als unterschiedliche Stufen eines gegenwärtigen
makroevolutionären Schrittes. Erstere sind noch in beliebigem Verhältnis miteinander kreuzbar, letztere
nur noch 1:1 und mit sterilen Individuen als Resultat. Der Vergleich der Genome innerhalb der Zweiergruppen
liefert die schlüssige Erklärung und damit den Beweis, den Sie wollten. Und wie paßt das Schaden/Nutzen-Verhältnis
nun in Ihr Weltbild? Ich möchte doch nur eine Antwort. Natürlich können Sie auch darauf verzichten,
diese einfache Frage zu beantworten – das ist Ihr gutes Recht und damit, das letzte Wort zu haben, kann
ich auch lebe…
@santo: Schauen Sie was soll ich Ihnen dazu sagen… Sie haben damit doch lediglich das Unvermögen der
Wiss. zum Ausdruck gebracht ihre Theorie zu beweisen. Entschuldigung aber ich glaube ihrem Jahrmillionen-Selektions-Phantasma
nicht. Liefern Sie Beweise wie Sie aus einer Tierart eine andere machen und wenn Sie das nicht können,
dann können Sie mir dieses Unvermögen ja wohl schlecht als ein pro Argument anpreisen.
@ matt2 Widersprechen sich ET und Schöpfungsbericht? Werter matt2, widersprechen sich ET und Schöpfungsbericht
denn überhaupt? Ich bin fest überzeugt, daß Gott der Schöpfer ist? Aber fragen wir doch einfach mal
weiter: – Was sat im Schöpfungsbericht der Begriff „Tag“ (übersetzt für hebr.: Yom) aus? Einen 24-Stundentag?
– Was bedeutet Adam- bekanntlich der erste Mensch gemäss Schöpfungsbericht? Und was bedeutet Eva? Samurai
@ matt Nein, ich rede nicht von einer einzelnen Mutation, obwohl Sie ein gutes Beispiel für eine schädliche
geliefert haben. Sondern so: Natürlich kann man die Mutationsrate erhöhen. Weil aber die schädlichen
Mutationen stets die nützlichen zahlenmäßig übertreffen, ist eine Erhöhung der Mutationsrate stets
per saldo schädlich. Der Ausgleich gelingt nur langfristig durch die Selektion, aber niemals so kurzfristig,
daß ein Ausgleich des obigen Verhältnisses erzielt würde. Oder meinen Sie, Tschernobyl habe Übermenschen
hervorgebracht durch die nachgewiesene Erhöhung der Mutationsrate? Das Gegenteil war der Fall: Tausende
von Toten und Verletzten. Würden Sie mir dann netterweise meine Frage beantworten? Gerne auch unter
Berücksichtigung meines konkreten Beispiels.
@santo: mehrheitlich nichtvorteilhafte Mutation? … also wissen Sie schon das schreiben hiervon tut mir
weh. Was soll das sein? Wenn Sie einer Ratte einen Krebs spritzen, dass sie daran stirbt und nicht zu
einem Känguru mutiert? Das hätte ich Ihnen aber auch sagen können.
@matt2 Ob Sie etwas von der Kontinentaldrift halten, ist eine Sache, eine andere ist die, was die seriöse
Wissenschaft davon hält. Und der Gedankenansatz mancher Kurzzeitkreationisten, daß die Erde immer so
war, wie sie heute besteht, macht es schwierig, zu erklären, warum es z.B. auf dem amerikanischen Kontinet
teilweise die selben Gesteinsarten gibt wie auf dem eurasischen. Oder warum z.B. die Sant-Andrews-Spalte
bei San Francisco/Kalifornien existiert. samurai
@ matt Als Nichtdarwinist darf ich doch einhaken? Die Sache mit den mehrheitlich nicht vorteilhaften Mutationen
ist eine nachprüfbare Gegebenheit. Wie paßt die in Ihr Weltbild? In das von Tarcisius könnte ich sie
einpassen, in das von Sirilo fügt es sich leicht ein, in das von methusalix sowieso. Aber in Ihres?
ich meine dass die Darwinisten aus Gegebenheiten immer die Schlussfolgerungen ziehen… die Ihnen lieb
sind. Dabei gibt es genauso viel Möglichkeit das ganze für die Schöpfungslehre zu argumentieren. Es
ist auch müssig das immer wieder hervorzukehren.
@ Daniel Stöhr Danke für die Links! Sie sind mit Sicherheit aufschlußreich – schon die erste Datei
zu den Kieselsäureskeletten. Auch wenn sich der Autor vom Radikalkreationismus abgrenzt, verfällt er
leider doch selbst auf deren Tricks. (Ob er Lefèbvrist sei, weiß ich nicht!) Beispiel: Die genannten
Diatomeenskelette. Deren komplexe Form ist mühelos durch die (in vitro nachgewiesenen) immobilisierten
und deshalb raumgerichtet wirksamen Enzymkomplexe erklärbar. Nur finden sie sich im Artikel leider nicht
erwähnt und oft erkennt man Pseudowissenschaft nicht ‘mal an ihren Behauptungen, sondern an den gezielten
Auslassungen bekannter Fakten. @ Tarcisius: Daß Mutationen in den allermeisten Fällen irrelevante, schädliche,
unsinnige oder gar keine Resultate hervorbringen, ist zweifellos richtig! Pflanzen- und Tierzüchter wissen
von der Seltenheit von Mutationen mit vorteilhaften Resultaten ein Lied zu singen. Entsprechend lang braucht
auch die Artendifferenzierung, wie eine ganze Phalanx von Altersbestimmungsmethoden belegt hat.
@ Tarcisius Richtig: Es dürfte ein Bild sein. Außerdem wird kein seriöser Biologe (selbst wenn er Atheist
sein sollte) die Evolution als Beweis seines Atheismus anführen. Als solcher taugt sie nichts. Einfach
deshalb, weil die Existenz Gottes unfalsifizierbar ist, ebenso wie seine Inexistenz.
ach je…wesentlich ist: Factor caeli et terrae est, visibilium omnium et invisibilium… Wie Er alles
geschaffen hat, kann aus theologischer Sicht erst einmal egal sein. Aus Erde geformt und das Leben eingehaucht?
Klingt nett, erinnert mich aber sehr an meinen Sohn im Sandkasten. Dürfte ein Bild sein. Eine Ursuppe
gekocht und gesprochen „Es werde…!“ Klingt auch biblisch, entspricht mehr meiner Vorstellung von Gottes
Art zu wirken… Stellen wir uns einen Moment vor, die Entwicklung der Arten würde in ihrem von Ihm angelegten
Prinzip so funktionieren, wie Darvin lehrte: Nicht unwahrscheinlich, daß entweder nichts Gescheites oder
doch zumindest zuviel Unsinniges daraus entstünde. Aber lassen wir Gott in dieses Chaos hinein sein „fiat“
sprechen. Schon haben wir eine „Evolution“ bei der etwas Gescheites heraus kommt. Schon haben wir Übereinstimmung
mit Genesis 1&2. Natürlich kommt der Mensch vom Ackerboden. Woher kommt denn, was wir essen? Es ist schon
witzig: Dieser Gottes-feindliche Fanatismus der Zufalls-Evolutions-Extremisten, die sich darin für ach
so wissenschaftlich halten. Allerdings ist der realitätsleugnende Kreationismus die fanatische Antwort
der Gegenseite, der noch unsachlicher polarisiert, & dadurch die Zufallsgläubigen Gottesleugner nur anstachelt.
Hört auf, Gott vorzuschreiben zu wollen, wie Er es gemacht haben soll. Gott braucht keine Hände, um
ein Universum zu schaffen. Oder einen Menschen. Sein Wollen genügt völlig. Gloria Patri et Filio et
Spiritui Sancto.
@ matt Leider wieder unlogisch! Aber wieso sollte ich annehmen, dass zu diesem Zeitpunkt Gott bereits
Kängurus herumhüpfen ließ, OK, Känguruhs sind tatsächlich auf Australien beschränkt, aber die kann
er ja auch hernach geschaffen haben, nachdem er diesen Kontinentalzerschub veranlasst hatte. das kann
er nicht, auch wenn man seine Existenz voraussetzt. Fossilien unterschiedlicher Beuteltiere wurden auf
allen Kontinenten gefunden, und einige gibt es heute noch außerhalb Australiens – z.B. das Opossum auf
dem amerikanischen Doppelkontinent.
ich sage nicht, dass es nicht ursprünglich ein Kontinent gewesen sein kann… das mag ja durchaus so
gewesen sein. Das geht jetzt ins Detail des Schöpfungsgeschehens, wozu ich mir nichts sagen traue. Aber
wieso sollte ich annehmen, dass zu diesem Zeitpunkt Gott bereits Kängurus herumhüpfen ließ, die kann
er ja auch hernach geschaffen haben, nachdem er diesen Kontinentalzerschub veranlasst hatte.
@ Ultramontanus Nicht so problematisch, wie es im ersten Moment aussieht! Zwischen Beuteltieren mit freiliegenden
Zitzen über solche mit einer einfachen Hautfalte bis zu denen mit einem hochentwickelten Beutel gibt
es noch heute alle Abstufungen. Bei aller Vorsicht mit Wikipedia-Artikeln bietet dieser de.wikipedia.org/…ki/Beutels%C3%A4uger
eine überzeugende Antwort auf Ihre Fragen. Falls die Antworten nicht genügen: Es gibt ausgezeichnete,
dort aufgeführte Fachliteratur. Über die Zwischenstufen hatte ich schon einmal eine Diskussion mit Herrn
Stöhr anhand der Fettkrautgewächse geführt. Im Zweifel können Sie ihn ja fragen.
an matt Egal was Sie davon halten,die Kontinente bewegen sich immer noch.Nordamerika und Europa entfernen
sich weiter voneinander,ungefähr so schnell,wie Fingernägel wachsen,aber messbar schnell. Was sagen
Sie dazu? ;) LG Jasmina
#31 Ultramontanus 22:31:21 | Freitag, 3. August 2007
Kängurus – gutes Beispiel für die Probleme der ET: Hat sich der Beutel „zufällig“ entwickelt, um darin
die Jungen zu transportieren ? Könnte natürlich schon sein, aber es fällt mir schwer, das zu glauben. www.edv-compas.com/…tures/kaenguruh2.jpg
@ matt2 Wenn ich Sie richtig verstehe, sind die Arten notwendigerweise (!) von Gott direkt erschaffen
worden. Nun, nehme ich einmal als Beispiel das Känguruh. Dieses faszinierende Tier gibt es nur in (besser:auf)
Australien. Nun ist es Fakt, daß zur Zeit des Jura (wenn ich mich nicht täusche, war es das Zeitalter
des Jura) die Erde nicht so aussah wie heute, sondern daß sie ein zusammenhängender Kontinent war. Das
Klima des heutigen Europa war dem des heutigen Australien ähnlich. Meine Frage: Wenn es damals schon
(nach Ihrer Argumentation) Känguruhs gab, warum dann nicht auch auf anderen Teilen des Kontinents und
damit z.B. im heutigen Europa oder Asien? samurai
Und ich sage eben es ist diesselbe Art… wenn sie sich fortpflanzen können. Das das Produkt nicht mehr
fortplanzungsfähig ist spielt keine Rolle. Zumindest ist diese Tatsache kein pro Argument für ET. Es
werden sich bei den Hunden vielleicht auch Kreuzungen finden lassen, die nicht mehr fortplanzungsfähig
sind. Aber selbst wenn nicht macht das nichts, dann ist es eben bei der Pferdeart so und bei anderen nicht.
Das wird auch seinen Grund haben bei dem man kein evolutionäres Phantasma dahinter vermuten muss.
@ matt Nö, Pferd und Esel sind unterschiedliche Arten. Sie können zwar noch untereinander Nachkommen
hervorbringen, aber letztere selbst sind steril. Also nichts von wegen Fortpflanzungsgemeinschaft, wie
sie bei Hund und Wolf noch besteht. Ein bei Kreationisten sehr „beliebtes“ Beispiel, weil es an einem
gegenwärtigen Beispiel die Artendifferenzierung (also einen Schritt der Makroevolution) zeigt und zu
beweisen vermag. Tip: Die These von Sirilo (Evolution als Werkzeug der Schöpfung) ist zumindest unwiderlegbar,
selbst von atheistischer Seite. Nur für kreationistische Stories hat sich noch immer ein Gegenbeispiel
gefunden.
@santo: genausogut könnten Sie fragen, wieso sich ein Schoßhund mit einem Bernhardiner paaren kann…
das sind eben die spezifischen Ausprägungen in einer Fortpflanzungsgemeinschaft. Das eine ist halt die
Hundeart bis hin zu den Wölfen, das andere ist die Pferdeart. Ob diese Subarten oder Rassen sich herausentwickelt
haben im Einzelfall oder schon von Anbeginn bestanden, das kann ich nicht sagen, aber ich habe keinen
Grund anzunehmen, dass einem Esel die Zeugung eines Schweines gelänge. Damit könnten Sie mich allerdings
überzeugen.
an matt Seltsam,ein Hund lässt sich auch mit einer Wölfin kreuzen,und die Jungen sind sogar fruchtbar.
<kicher> Unterschiedliches Artpotenzial,was wollen Sie mehr? LG Jasmina
@ matt2 Bescheidene Frage: Das heisst: es gibt garkeine Möglichkeit es anders zutun, weil sich garkein
Wesen erzeugen lässt, dass unterschiedliches Artpotential besitzt. Wie ist es da möglich, daß als Nachkomme
eines Pferdes sowohl ein Pferd, als auch ein Maultier oder ein Maulesel in Frage kommt? Ist empirisch
belegt. Für die letzteren braucht man lediglich einen Esel hinzuzuziehen.
Nun, wie auch immer… mir geht es darum, dass Gott die Lebewesen notwendig unmittelbar geschaffen hat.
Das heisst: es gibt garkeine Möglichkeit es anders zutun, weil sich garkein Wesen erzeugen lässt, dass
unterschiedliches Artpotential besitzt. Das müsste ja augenblicklich in seine verschiedenen Wesenheiten
auseinandergerissen werden, weil jedes dieser unterschiedlichen Wesen für sich auf seine Realisierung
pocht und das andere abstößt. Es gibt letztlich nur den Verweis auf die Universalität des göttlichen
in dessen erhabenem Sein diese Gegensätze aufgehoben sind, das all diese spezifischen Wesenheiten in
sich birgt, bzw. von dem sie sich ableiten in ihrer spezifischen Form, in der sie sich auch reproduzieren.
… Natürlich hat er aus sich geschaffen, aber nicht von sich. Gott = esse sui subsistens Schöpfung =
ens commune Dieses e. c. ist allegorisch ausgedrückt, wie das Spiegelbild des e. s. s., aber es ist nicht
das gleiche, sondern dasselbe. Sie haben insofern recht, dass wenn es das e. c. nicht gäbe, nur das e.
s. s. wäre, denn „nichts“ ist immer schon relativ auf das ens bezogen und ein Mangel (Privation), die
es in Gott nicht geben kann.
Nun, die Materie ist ja nicht einfach… Natürlich bin ich der Überzeugung, dass Gott willentlich geschaffen
hat, also nicht etwa, dass die Welt ein unbewußter Hervorgang wäre. Dennoch glaube ich, dass es nicht
falsch ist zu denken Gott hat „aus sich“ geschaffen, also aus dem einzigen, was eben besteht in Ewigkeit
und das ist eben Er selbst, das göttliche Bewußtsein. Man müsste eigentlich noch weiter gehen zu sagen
„aus sich“ und auch „in sich“. Denn wie gesagt: ausser ihm kann nichts sein. Wenn die Welt ausser ihm
wäre, dann bräuchte man ja wiederum einen Makrogott, der beides einschließt, wenn Sie das mit Dualismus
meinen, was ich natürlich auch ablehne.
@matt der Satz heißt eigentlich creatio ex nihilo sui et subiecti Das heißt eben genau nicht, dass die
Welt [kursiv]durch[kursiv] nichts geschaffen wurde, sondern aus nichts seiner selbst (gegen den Pantheismus)
und aus nichts zugrunde liegendem (gegen den Dualismus), aber eben durch das Wort
Schöpfung …sondern es ist das göttliche Wesen selbst und aus ihm geht am Anfang das ganze untergeordnete
Sein hervor,… Diese Aussage kann man so verstehen, als flösse die Welt aus Gott heraus. So ist aber
gerade Schöpfung nicht gemeint. Schöpfung meint ein Schaffen durch einen freien Willensakt Gottes. Die
Welt ist nicht dadurch geschaffen, daß Gott einen Teil von sich nahm und umgestaltete oder ein Teil aus
ihm herausfloss. Er sprach und es wurde!
@juergen: kennen Sie nicht die Einleitung zum Johannes-Evangelium… Am Anfang war das Wort usf… Lesen
Sie das einmal. Da steht, dass alles durch „das Wort“ Gottes – die Bedeutung ist ja Christus/Sohn/göttliches
Wesen – geschaffen ist. Und nicht etwa, dass es durch „nichts“ geschaffen ist.
Emanationslehre? Das Universalwesen von dem alle Lebewesen kommen, ist also nicht etwa irgendeine komische
Mikrobe, sondern es ist das göttliche Wesen selbst und aus ihm geht am Anfang das ganze untergeordnete
Sein hervor, bzw. Er lässt es hervorgehen, denn es ist ja Seine Schöpfung. Das ist dann wohl eine Art
Emanationslehre. Leider ist sie nicht katholisch. Genau gegen solche Emanationslehren ist die Lehre von
der Creatio ex nihilo gerichtet.
In erster Linie ist es einmal Gott, der differenziert… und zwar sich selbst, denn ausser ihm ist nichts.
Er hat die Welt aus seinem Bewußtsein erhoben. Daher zeugt auch alles in der Welt in bestimmter Art und
Weise von diesem Bewußtsein. Das Universalwesen von dem alle Lebewesen kommen, ist also nicht etwa irgendeine
komische Mikrobe, sondern es ist das göttliche Wesen selbst und aus ihm geht am Anfang das ganze untergeordnete
Sein hervor, bzw. Er lässt es hervorgehen, denn es ist ja Seine Schöpfung. Also Er differenziert eigentlich
sich selbst, denn er ist ja auch Herr seiner selbst. Die Kreaturen die er hervorgehen lässt haben aber
jede für sich nur beschränktes Potential in der Art, wie er sie beschaffen hat und ihre Charakteristik
festlegt. Sie widersetzen sich ja auch in ihrer Charakteristik einander, so ist es überdies unlogisch
anzunehmen, die eine könnte die andere hervorbringen, weil die eine ja eigentlich sich definiert indem
sie sich der Seinsweise der anderen widersetzt.
#13 Ultramontanus 18:56:59 | Freitag, 3. August 2007
Unsinn „Ein Gott, der eine Welt schafft, die sich entwickelt und differenziert, ist für mich viel eindrucksvoller
als einer, der wie ein großes Kind im Sandkasten Art um Art backt, weil er offensichtlich nicht in der
Lage ist, seiner Schöpfung den ‘élan vital’ zur Weiter- und Höherentwicklung einzuhauchen.“ Das ist
Unsinn. Die Art und Weise der Schöpfung kann nichts am Wesen Gottes ändern.
Weder Kreationismus noch Mounodismus… Ich schlage vor, wir einigen uns auf die Formel: „Evolution ist
ein Instrument der Schöpfung“, und dann kann man die letztlich unergiebigen Diskussionen zwischen Kreationismus
und Mounodismus links liegen lassen. Ein Gott, der eine Welt schafft, die sich entwickelt und differenziert,
ist für mich viel eindrucksvoller als einer, der wie ein großes Kind im Sandkasten Art um Art backt,
weil er offensichtlich nicht in der Lage ist, seiner Schöpfung den ‘élan vital’ zur Weiter- und Höherentwicklung
einzuhauchen.
Achwas!? Conway Morris ist ein international anerkannter Spezialist für die Lebenswelt des Erdzeitalters
Kambrium, das vor 542 Millionen Jahren begann und vor 488 Millionen Jahren endete. Achwas?!? Ist die Erde
schon sooooo alt? Kann doch gar nicht sein!
#10 Ultramontanus 18:00:03 | Freitag, 3. August 2007
Der Artikel von Mayer enthält unzulässige philosophische Extrapolationen. Nur weil etwas nach Zufall
und Notwendigkeit aussieht, heißt das nicht, dass dieses Prinzip einfach absolut gesetzt werden darf.
Es spricht logisch nichts dagegen, dass jeder einzelne Parameter der Evolution bereits im Urknall angelegt
war und damit die Evolution eben nicht zufällig sondern so gewollt war.
Immerhin stimmt das Kambrium… mit den angegebenen Zeitdaten, also vor rund 500 Millionen Jahren. Für
mich als Geograph und Geologe schon ein Anfang dass nicht wieder geschrieben wird die Erde sei nur ein
paar tausend Jahre alt…
Das Muster der Unendlichkeit beweist, dass das Christentum die einzig richtige Religion ist, auch wenn
sie sich mit dem Katholizismus in vielen Dingen widerspricht. Das Muster der Unendlichkeit: www.physik.as
Das Kreuz mit der Evolution ich empfehle den Artikel von Prof.Dr. Axel Meyer, Zoologe und Evolutionsbiologe
an der Uni Konstanz. Der Artikel ist im Juli 07 bei DER ZEIT erschienen und <a href=„brightsblog.wordpress.com/…issverstandene-buch/“>hier</a>
veröffentlicht. Titel: »Das missverstandene Buch« Der Post hier ist etwas tendenziös, aber noch von
der besseren Art.
@matt2: Dann war für Sie der hl.Augustinus und Thomas von Aquin auch im Irrtum, die annahmen es sei für
Gott würdiger, „wenn er die Dinge sich selbst machen lässt“.
@Sentinel: ich schreibe Ihnen das jetzt einmal, bevor ich nicht wieder auf Sie eingehen will… Sie sind
für mich eine dummquasselnde und beleidigende Person.
@matt2 Noch mal für die ganz Doofen hier: Evolution hat nichts mit Arterschaffung zu tun, sondern nur
mit Entwicklung. So kann sich jederzeit aus der einen Art, wenn man ihr genügend Zeit dazu läßt, eine
andere, bereits bekannte, entwickeln. Evolution bedeutet Entwicklung nicht Schöpfung. Lernt ihr Katholibans
den Unterschied denn nie …!
Nun ich bleibe trotzdem dabei ein strikter Evolutionsgegner zu sein… und von der unmittlebaren Erschaffung
der Lebewesen und insb. des Menschen durch Gott überzeugt zu sein. Da gibt es jetzt so halbbelichteten
Wiss., die so tun, als ob es ein großzügiges Zugeständnis wäre, wenn sie partiell von ihrem Phantasma
ablassen und sich wieder Anspielungen an die Schöpfung leisten. Da habe ich lieber klare Gegner als solche
Leute, die billige und verlogene Kompromisse schmieden wollen. Ich beharre darauf: es gibt keine Vereinbarkeit
mit den Darwinisten.
Evolution Der Autor zeigt immerhin, daß er nicht zu jenen gehört, die sich evolutionär entwickelt haben.
Er ist mental immer noch auf dem Niveau eines Zwergenäffchens stehen geblieben. Darwin hat mitnichten
behauptet, daß die evolutionäre Entwicklung gewaltige Zeiträume einnehme. Dies sagte er nur einmal,
als es darum ging, die Existenz einer speziellen Lebensform spezifisch zu erklären. Um von einem Fisch
zu einem Menschen zu kommen reicht die Zeit eines Wimpernschlages nicht aus. Aber nimmt man an, daß hierzu
mehrere Jahrmillionen vonnöten sind, ist die Aussage Darwins korrekt. Auch etwas, daß der werte Autor
hier vollkommen ignoriert hat. Wenn man vom Artenübergang spricht, so sind laut Darwin größere Zeiträume
dafür notwendig. Für die Arterschaffung kann aber bereits eine einzelne, total unwichtige Mutation ausreichen.
So wie das neuseeländische siebenbeinige Schaf, daß jetzt dieser Tage getötet werden soll, auch nicht
mehr als eine Mutation darstellt. Allein dieses siebenbeinige Schaf reicht aus, um alle ID-Kleriker und
Kreationisten zu widerlegen. Es wäre, nach deren verqueren Weltsicht, gar nicht möglich! Evolution rules!