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Wird nicht besucht + Drohbotschaft auf dem Klosterplatz + Zweifelhafte Anschuldigungen + Magisches Datum verpaßt + Emotionen statt Theologie
Wird nicht besucht

Österreich. Der vatikanische Pressesaal veröffentlichte gestern das Detailprogramm der Papstreise nach Österreich. Benedikt XVI. wird in der Apostolischen Nuntiatur in Wien wohnen. Von dort aus besucht er am Samstag mit dem Hubschrauber den Marienwallfahrtsort Mariazell und am Sonntag mit dem Auto das Stift Heiligenkreuz bei Wien. Am Freitag hält er auf dem Wiener Judenplatz ein stilles Gedenken vor dem Mahnmal für die österreichischen Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Ein Mahnaufenthalt vor einem Wiener Kinderschlachthof ist nicht geplant.

Drohbotschaft auf dem Klosterplatz

Schweiz. Die Freilichtaufführung „Welttheater“ auf dem Platz vor der Schweizerischen Benediktinerabtei Einsiedeln sei düster und hoffnungslos. Das bedauerte der Einsiedler Abt Martin Werlen in einer von seinem Kloster herausgegebenen Zeitschrift. Er habe sich schon vor vier Jahren den Entscheid nicht leicht gemacht, den Klosterplatz zur Verfügung zu stellen. Damals habe er vom Inhalt noch keine Kenntnis gehabt: „Ich bin nicht über alle Umsetzungen glücklich und habe dementsprechend auch interveniert.“

Einsiedler Welttheater
Das "Einsiedler Welttheater" ist eine Freilichtaufführung auf dem Platz des dortigen Benediktinerklosters.Als Hintergrund für die Szene dient die Hauptfassade des Benediktinerklosters Einsiedeln.Die Aufführung folgt Motiven des "Großen Welttheaters" des berühmten spanischen Dramaturgisten und Priesters Pedro Calderón de la Barca († 1681).

Zweifelhafte Anschuldigungen

Italien. Der sehr bekannte italienische Priester Hw. Piero Gelmini (82) ist des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt worden. Ein Untersuchungsverfahren soll bereits seit sechs Monaten laufen – berichtete die Turiner Zeitung ‘La Stampa’. Hw. Gelmini hat seit 1963 in Italien 164 und im Ausland 74 Entzugsanstalten für bisher 300.000 Drogensüchtige gegründet. Die Vorwürfe stammen von ehemaligen Rauschgiftsüchtigen. Der Beschuldigte beteuert seine Unschuld. Es ist nicht auszuschließen, daß es sich bei den Vorwürfen um einen Racheakt ehemaliger Mitglieder der Gemeinschaft handelt.

Magisches Datum verpaßt

Österreich. „Erwartet wurde Harry Potter. Gekommen ist das Motu Proprio.“ So lautet der Titel des jüngsten Regionalrundbriefes der Priesterbruderschaft St. Petrus in Oberösterreich zum Erscheinen des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’. Der Text stammt von Pater Walthard Zimmer von der Petrusbruderschaft in Linz und beginnt so: „Zugegeben: Der Termin für die Veröffentlichung des letzten Harry Potter Buches am 21. Juli war schon seit Monaten bekannt. Davor aber hatten eingefleischte Potter-Fans fest mit einer Veröffentlichung am ‘magischen’ Datum 07.07.2007 gerechnet. Statt Harry Potter erschien aber an diesem Tag das Motu Proprio.“

Emotionen statt Theologie

„»Ein Skandal und eine Ohrfeige«, findet Ulrich Samse von der Gemeinde Oberhausen-Osterfeld. »Ein Stückchen verletzend«, sagt die Mülheimer Pfarrerin Cornelia Starosta. »Ärgerlich, unangemessen, rückschrittlich, atmosphärisch belastend«, so Heike Hilgendiek, Vize-Superintendentin des Kirchenkreises Recklinghausen. »Hybris« nennt ein Presbyter aus Dortmund die Behauptung der katholischen Kirche, sie sei die allein seligmachende. Und Pfarrer Burkhard Müller von der Evangelischen Kirchengemeinde Herten-Disteln gibt zu Protokoll, er fühle sich »provoziert«. »Ernüchternd«, sagt auch der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU, »nicht akzeptabel«. Von einer »Enttäuschung« spricht der Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Christen in Europa, Thomas Wipf, und der evangelische Bischof Christoph Kähler aus Thüringen lässt sich am Mittwoch so zitieren: »Das Papier aus dem Vatikan wirkt hart und kalt.«“

Aus einem Artikel der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 12. Juli zu evangelischen Reaktionen auf die Erklärung der Glaubenskongregation über einige Fragen der Kirchenlehre.
      
12 Lesermeinungen
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#13   Hoby   12:37:26 | Sonntag, 5. August 2007
Späte Einsicht des Abtes von Einsiedeln
Brauchte es die Intervention von Laien und hochrangiger Geistlichkeit, bis der Abt von Einsiedeln endlich das Welttheater von Thomas Hürlimann kritisierte? Bis zur Halbzeit ist jetzt gespielt worden. Abt Werlen findet es aber erst jetzt als angebracht, das hoffnungslose Welttheater zu kritisieren; es sei düster und ohne Hoffnung und er interveniert für ein anderes Mal in ein paar Jahren. Als Hausherr des Klosters und damit des Klosterplatzes hätte er schon vor Monaten keine Zustimmung zu den Aufführungen auf dem Kosterplatz geben sollen. Spät reagiert er, doch er reagiert wenigstens.
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#12   semper reformandus   21:44:04 | Samstag, 4. August 2007
@sirilo
meine kleine „Verschwörungstheorie“ war auch nicht wirklich ernt gemeint, aber danke, dass Sie so ernsthaft darauf eingehen…nichts für ungut ;-)
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#11   Rudolfus   20:02:14 | Samstag, 4. August 2007
@misterunknown / Behauptungen ohne Anklage an die Judikative
Sie behaupten hier etwas Schwerwiegendes in einem Forum über einen bekannten Theologen.
Der richtige Platz für einen derartigen Vorwurf ist die Judikative der Kirche: der kirchliche Vorgesetzte des Theologen und sein kirchlicher Arbeitgeber.
Ohne Anklage an die Judikative ist Ihre Behauptung nur eine Verleumdung gegen einen Unbescholtenen.
Wenn Sie etwas vorzubringen haben, schreiben Sie an den zuständigen Inhaber der Rechtsgewalt in der Kirche.
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#9   Artois †   16:02:16 | Samstag, 4. August 2007
DAs geisltiche Wirken
von „Landesbischof“ Kähler aus Thüringen besteht hauptsächlich in einer antifaschistischen Einheitsfront mit Linksextremisten, Chaoten und Terroristen gegen friedfertige Mitbürger.
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#8   Rudolfus   14:05:20 | Samstag, 4. August 2007
Päpstlicher Besuch vor den Wiener Kindermordkliniken & der jetzige Österreicherpräsident
Was noch nicht ist, kann ja noch werden – nämlich ein päpstlicher Besuch vor den Wiener Kindermordkliniken:
Und ein päpstlicher Besuchsboycott des Österreicherpräsidenten Dr. Heinz Fischer, der 1974 der federführende Organisator der Kindermordstraffreistellung im SPÖ-regierten Nationalrat war (SPÖ-Nationalratsmehrheit 1971-1983[damalige Minderheitenparteien und SPÖ-Gegner: ÖVP, FPÖ]) –
sowie ein päpstlicher Boycott und die päpstliche Exkommunikation aller SPÖVP-GRÜN-FPÖ-BZÖ-Politiker, die gleichfalls den Heinz-Fischer-Kindermordkurs von 1974 öffentlich unterstützen und als Staatsmacht exekutieren.
Außerdem ist Österreichpräsident Heinz Fischer ein Unterstützer und Verbündeter der KP-Regime von Nordkorea und Kuba.
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#7   Pippifax   11:43:57 | Samstag, 4. August 2007
unnötige und nervende Verknüpfung!
Zwar wird auch mir nicht wirklich warm ums Herz, wenn in gewisser Häufigkeit zum ritualisierten Gedenken an die NS-Judenvernichtung geschritten wird, da tatsächlich hier ein quasireligöser Habitus entsteht. Dennoch ist besagte Massenvernichtung ein Fakt, der die jüngere Geschichte stark geprägt hat. Diesen Umstand mit den gottlosen Abtreibungsgesetzen im größten Teil Europas zu verknüpfen, ist aber ebenso nervtötend, da unreflektiert und nicht sachdienlich.
Bestes Beispiel hierzu ist der Eingangsbeitrag, der wohl relativieren möchte, daß es gerade der Vatikan unter Federführung des jetzigen und des vorangegangen Papstes war, der den Abtreibungsrelativierern in den Episkopaten kräftig auf die Finger geschlagen hat. Das die päpstliche Autorität hier faktisch noch keinen entscheidenden Durchbruch erzielen konnte, liegt an anderen strukturellen Problemen der Kirche, für der Hl. Vater womöglich eher zu kritisieren wäre. Denn scheinbar gilt hier www.kath.net/detail.php?id=17400 Gefahr erkannt(!) Gefahr gebannt(?).
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#6   ExBochumer †   11:13:42 | Samstag, 4. August 2007
Die häretisch-schismatischen Religionsdiener …
der Martin-Luther-Sekte sollten mal ganz schön ihre Klappe halten. Provokant hat wohl Martin Luther gehandelt, der die Kirche spaltete.
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#5   Sirilo   10:53:40 | Samstag, 4. August 2007
@semper reformandus
Sie errechnen sich die Quersummen auch ganz nach Belieben, mal so, mal so:
Bei 2007 nehmen Sie die einzelnen Ziffern 2 und 7 für sich, bei 14 nehmen Sie die Zahl aber als ganzes.
Merke: Die Quersumme von 14.9. ist 14 (1+4+9)!
Oder Sie müssen 7.7.2007 berechnen als 7+7+2007 = 2021.
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#4   Strepto von Kokke   10:46:12 | Samstag, 4. August 2007
@ Quersummen
Quersummenzahlenspielchen nach dem Sechseralphabet:
C O M P U T E R = 666
N E W Y O R K = 666
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#3   semper reformandus   10:33:46 | Samstag, 4. August 2007
Magisches Datum
Die „magische“ Zahl der Illimunaten ist bekanntlich die 23.
7.7.2007: Quersumme 23
Inkrafttreten am 14.9. (ohne Jahreszahl, da festes Datum aus Kalender): Quersumme 23
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#2   Strepto von Kokke   10:02:00 | Samstag, 4. August 2007
@ magisches Datum verpasst?
Der Termin für die Veröffentlichung des letzten Harry Potter Buches am 21. Juli war schon seit Monaten bekannt. Davor aber hatten eingefleischte Potter-Fans fest mit einer Veröffentlichung am ‘magischen’ Datum 07.07.2007 gerechnet.
Jo, weil 3 x 7 ganz magisch 21 ergibt.
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#1   Tridentinus   09:34:37 | Samstag, 4. August 2007
P. W. Zimmer FSSP
Soll dieser Aufhänger für den Rundbrief originell sein!
Satanisch oder sonst gefährlich ist Potter sicher nicht, wer sich davor fürchtet, braucht’s ja nicht zu lesen oder anzuschauen, aber seine Apologia pro H. Potter hätte sich Zimmer sparen können, seine Oberen sollten seine „schriftstellerischen“ Äusserungen besser unter Kontrolle halten, schon angefangen bei Rundbriefen für OÖ! So wird jetzt ein entscheidendendes päpstliches Dokument mit Phantasy-Romanen in Zusammenhang gebracht. Gute Besserung, Hw. Zimmer!
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