Interreligiöser Dialog
Er dankte mit bewegten Worten
Seit Mitte dieser Woche hat der Apostolische Administrator der Erzdiözese München und Freising, der zuhause auf einen Nachfolger wartet, ein neues Amt inne.
Friedrich Kardinal Wetter mit dem Federschmuck eines indianischen Häuptlings im Vorfeld des Weltjugendtages im August 2005
Friedrich Kardinal Wetter mit dem Federschmuck eines indianischen Häuptlings im Vorfeld des Weltjugendtages im August 2005
© Pressestelle der Erzdiözese München und Freising
(kreuz.net, Cotacachi) Der Apostolische Administrator der Erzdiözese München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, ist zum Inka-Häuptling ernannt worden. Das gab die Pressestelle der Erzdiözese München am Freitag bekannt.

Die Würde wurde ihm am Mittwoch vom Bürgermeister von Cotacachi verliehen. Die Stadt liegt im Norden von Ecuador und ist überwiegend von Indios bewohnt.

Kardinal Wetter befindet sich gegenwärtig in Ecuador. Dort ist er Gast der Bischofskonferenz des Landes.

Zum letzten Mal besucht er als Oberhirte der Erzdiözese München und Freising jene kirchliche und sozial-caritative Einrichtungen im Land, die ganz oder teilweise von seiner Erzdiözese finanziert werden.

Der Bürgermeister von Cotacachi
Der Bürgermeister von Cotacachi
Kardinal mit Häuptlingsstab

Der Kardinal sei es gewohnt, bei liturgischen Handlungen einen Hirtenstab zu tragen – so das Erzbistum. Künftig dürfe er „ehrenhalber“ auch einen Häuptlingsstab führen.

Der Häuptlingsstab symbolisiere die Verwaltungshoheit und Gerichtsbarkeit über die Indiogemeinde von Cotacachi.

Die Erzdiözese München und Freising betont, daß der Vorname Friedrich des Kardinals im Althochdeutschen Friedensherrscher bedeutet: „»Häuptling Friedensherrscher« zeigte sich von der Geste des Bürgermeisters gerührt und dankte mit bewegten Worten für die Auszeichnung.“

Die Symbolik des Häuptlingsstabs geht in die Zeit der Inka-Herrschaft zurück. Auch in der Kolonialzeit beließen die Spanier den indianischen Autoritäten dieses Symbol.

Heute wird der Stab vom Bürgermeister bei besonderen Anlässen und Festlichkeiten benützt – beispielsweise bei der Fronleichnamsprozession.

Der Stab ist aus dem eisenharten Holz der Chontapalme gefertigt, oft mit kostbaren Stoffen umwickelt und mit Streifen aus Edelmetall geschmückt. Der Knauf besitzt in der Regel die Form eines Tierkopfes.

Der Häuptlingsstab des Kardinals mündet an dieser Stelle in ein als Sonne dargestelltes Kreuz.
      
8 Lesermeinungen
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#8   stimme der vernunft †   09:06:11 | Montag, 6. August 2007
Rudi Anhnungslos
„Volksbriten“, was soll denn bitteschön das sein?
Nur zu deiner Information: Die bei weitem größte Gruppe (ca. 20%) in den USA sind die deutschstämmigen (und vor dem ersten Weltkrieg war ihr Anteil noch weitaus größer, er sinkt relativ wegen der starken Zunahme der Latinos), dann folgen die Iren mit ca. 11%, die mit den Briten bekanntlich gar nichts am Hut haben, und nur gut 7% sind Engländer.
So viel zu deinen albernen Verschwörungstheorien.
Schau einfach mal hier en.wikipedia.org/…_American_ancestries, die vorherrschende Farbe blau bedeutet, dass Deutsche die stärkste Gruppe sind (in der Hälfte aller Staaten, die Engländer schaffen das gerade mal in 3 Staaten.
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#7   Gunsenum   20:11:52 | Sonntag, 5. August 2007
Ging es hier nicht um…
den bösen Administrator von München, der nen Federschmuck trägt? zume rsten MAl wird ein „Hetz-auf.den-Bischof“-Artikel auf kreuz.net gar nicht in der gewünschten Form kommentiert?
Auf, notorische Bischofskritteler und Bischofsverächter…ihr seid nicht mehr in Form! nTztztzt!
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#6   Rudolfus   23:45:08 | Freitag, 3. August 2007
Die britischen US-Amerikaner als Feinde aller Nichtvolksbriten
Typ:
Sie zeigen ja schon wieder mit dem Finger auf andere! Dafür mag der HERR Sie bestimmt ganz besonders gern!
So sind sie nun einmal, die äußerst erfolgreichen Propagandisten von der Seite der Britisch-US-Amerikaner
in Europa und weltweit, im US-dominierten Kulturgebiet – mit ihrer weltweiten
Antikatholiken-, Antilateinamerika- und Antispanienpropaganda –
seit ihren vielen volksbritischen US-Kriegen gegen Spanien und Spanisch-Amerika,
nachdem niemand anderer
als die volksbritischen Amerikasiedler selbst die Altamerikaner auf USA- und Kanada-Gebiet in nennenswerten Zahlen „dezimiert“ hatten.
Seit 1914 gibt es zudem noch
die gleichfalls britisch-US-amerikanischeAntideutschlandpropaganda in den englischsprachigen US-Filmen und US-Schulbüchern,
die die volksbritischen US-Amerikaner
von ihren britischen Landsleuten in London, dem damaligen Erzfeind Berlins und des Deutschen Kaiserreiches, übernahmen.
Den Deutsch-US-Amerikanern wurde die deutsche Sprache untersagt, mit dem Hinweis von volksbritischer US-Seite, „Bindestrich-Amerikaner sind keine Amerikaner“.
(vgl. hierüber unseren deutschen USA-Geschichtsforscher Karlheinz Deschner in Der Moloch. Eine kritische Geschichte der USA. „Sprecht sanft und tragt immer einen Knüppel bei euch!“)
Es gab allerdings auch sehr viele Deutsche in Britannien und Britischamerika, die 1914 auf der Seite des Deutschen Reiches standen –
leider erlangten die Volksbriten von der US-Regierung den Kriegseintritt 1917 in Europa gegen Berlin und Wien.
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#5   Typ   22:12:35 | Freitag, 3. August 2007
@ Rudolfus
Sie zeigen ja schon wieder mit dem Finger auf andere! Dafür mag der HERR Sie bestimmt ganz besonders gern!
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#4   Rudolfus   19:27:46 | Freitag, 3. August 2007
@Typ / Gratulation! Sie haben soeben die Ethik
der US-amerikanischen und britischen „Weltpolizei“ erkannt, die uns bis zum Irakkrieg weltweit die Welt erklärt haben, in den Medien und per Filmen.
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#3   Typ   19:25:28 | Freitag, 3. August 2007
@ Rudolfus
Na das nenne ich doch mal eine Ethik! Wenn ich etwas Böses getan habe, zeige ich einfach mit dem Finger auf einen anderen und sage „Der da ist aber noch viiiel böser und Ihr seid alle so gemein zu mir!“
Ja, das ist die Haltung, die unser Herr Jesus Christus immer sehr gelobt hat. So soll man’s machen.
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#2   Rudolfus   19:16:03 | Freitag, 3. August 2007
@tammox / Da haben Sie die katholischen Amerikaner,
die die Kirche angeblich „ausgerottet“ hat.
Die wirklichen Amerikanerausrotter, das sind die antikatholischen Urheber dieser Propaganda, die amerikaausrottenden Briten, die Spanien und die katholische Kirche hassebn –
ihrerseits aber fast das gesamte USA- und Kanadagebiet von den Amerikanern „gereinigt“ haben.
Der wirkliche Verbrecher in Amerika ist nicht der Spanier, sondern der Brite.
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#1   Typ   18:28:56 | Freitag, 3. August 2007
Mal wieder Unsinn
Seit Mitte dieser Woche hat der Apostolische Administrator der Erzdiözese München und Freising, der zuhause auf einen Nachfolger wartet, ein neues Amt inne.
Unsinn. Er wartet schließlich darauf, dass ein neuer Erzbischof eingesetzt wird und nicht ein neuer Apostolischer Administrator.
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