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Je jünger desto besser + Die Zölibatsfrage aufgekocht + Krebskranke Mutter opfert Leben für ihr Kind + Mitläufer tragen Schuld + „Passion Christi“ für drei Oskars nominiert + Neues Bildnis Christi entdeckt
Je jünger desto besserVatikan. Der Präfekt der Kleruskongregation, Dario Kardinal Castrillon Hoyos (75), veröffentlichte letzten Samstag einen Brief an alle Priester. Er schrieb über „das Jahr der Eucharistie und die Kinderpastoral“. „Je jünger die Kinder sind, umso sicherer kann man sein, daß sie Christus im Sakrament würdig empfangen.“ Die Kinderkommunion wurde besonders vom heiligen Papst Pius X. († 1914) gefördert. Die Eltern müßten dafür sorgen, daß ihre Kinder, sobald sie zum Vernunftgebrauch fähig sind, auf die heilige Beichte und die göttliche Speise der heiligen Kommunion vorbereitet würden. Die Kinder, unterstrich Kardinal Castrillon, seien die ersten Adressaten der Katechese und der heiligen Eucharistie.
Die Zölibatsfrage aufgekocht
Australien. Der „Nationale Rat katholischer Priester“, ein Zusammenschluß liberaler Kleriker in Australien, wandte sich im Dezember mit einer schriftlichen Bitte um Aufhebung des Weltpriesterzölibats an die Vatikanische Bischofssynode. Dies berichtete gestern die australische Tageszeitung „Sydney Morning Herald“. Die sogenannte „Bischofssynode“ ist eine vatikanische Stelle, die in regelmäßigen Abständen Zusammenkünfte von Vertretern des Weltepiskopats in Rom organisiert. Nach Auffassung der Eingabe, sollte die Ehe kein Hindernis für die Priesterweihe darstellen. Darum sei es zu wünschen, daß die Kirche angesichts des Priestermangels jene Priester wieder einstelle, die ihren Stand aufgrund einer Hochzeit verlassen haben. Dem „Nationalen Rat katholischer Priester“ gehört rund die Hälfte der 1649 australischen Kleriker an. In diese Zahl sind 42 Bischöfe und drei Kardinäle eingeschlossen. Auch der Erzbischof von Sydney, George Kardinal Pell, ist Mitglied des Rates. Er lehnte es ab, eine Stellungnahme zum Schreiben abzugeben. Er meinte lediglich, daß er dem Rat nicht in allen Punkten zustimmen könne.
Krebskranke Mutter opfert Leben für ihr Kind
Italien. Gestern wurde die Italienerin Rita Fedrizzi in der Ortschaft Pianello del Lario unweit der Schweizer Grenze zu Grabe getragen. Drei Monate nachdem sie einen Jungen zur Welt gebracht hatte, erlag sie einer Krebserkrankung. Während ihrer Schwangerschaft zog es Frau Fedrizzi vor, auf eine Chemotherapie zu verzichten, die sie vielleicht hätte retten können, ihr Kind aber mit Sicherheit getötet hätte. Die vatikanische Tageszeitung „L’Osservatore Romano“ verglich die Verstorbene mit der Heiligen Gianna Beretta Molla. Die heilige Gianna hatte ebenfalls aufgrund einer Schwangerschaft eine Chemotherapie abgelehnt und war kurz nach der Geburt einer Tochter gestorben. Frau Fedrizzi hinterläßt zwei weitere Kinder im Alter von zehn und zwölf Jahren.
Mitläufer tragen Schuld
Deutschland. Die deutschen Bischöfe veröffentlichten gestern eine Erklärung zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. „Bis heute sind Mechanismen der Verdrängung wirksam. Zweifellos ist es richtig, die Vorstellung einer Kollektivschuld abzulehnen. Wahr ist aber auch, daß sich weit mehr Deutsche persönlich schuldig gemacht haben, als ihre Mitschuld einzugestehen bereit waren. Schuld tragen nicht allein die Täter vor Ort und die politische Führung. In verschiedenem Grad haben auch die Mitläufer und alle diejenigen, die weggesehen haben, Mitschuld auf sich geladen.“ Die deutschen Bischöfe sprechen von einer „alle Maße übersteigenden Katastrophe“ und dem „größten Zentrum für die systematische, industriell betriebene Massenvernichtung menschlichen Lebens“. Würde – so kommentierten deutsche Lebensrechtler die Erklärung – die deutsche Bischofskonferenz selbiges auch über die Kinderabtreibung veröffentlichen?
„Passion Christi“ für drei Oskars nominiert
USA. „Die Passion Christi“ von Mel Gibson wurde in drei Bereichen für den Oskar nominiert: bestes Make-Up, beste Kamera und beste Filmmusik. Von den wichtigeren Kategorien, in denen Schauspieler und Regisseure ausgezeichnet werden, wurde der Film jedoch ausgeschlossen. Die Oskarverleihung findet am 27. Februar statt.
Neues Bildnis Christi entdeckt
Schweiz. Ende November wurde im Internet-Auktionshaus ,Ebay’ ein altes Käsebrot mit einem angeblichem Marienbild für mehr als 20.000 Euro verkauft. Nun will der Schweizer Matteo Brandi das Antlitz Jesu Christi in einer Austernschale erblickt haben. In der Donnerstagsausgabe der Schweizer Tageszeitung „Le Matin“ erklärte er, daß er die Austernschale schon im Dezember 2002 wegwerfen wollte. Doch, so Brandi, sie sei an seiner Hand haften geblieben. Dann habe er in ihr deutlich das „das Antlitz des Heilands“ erblickt. Auf der Muschel waren laut Angaben des Schweizers eine Nase, ein Mund und eine angedeutete Dornenkrone zu sehen. Seit dem Verkauf des wunderbaren Käsetoasts gab auch ein Kanadier an, „die Züge Christi“ erspäht zu haben: Auf einem gegrillten Fischstäbchen.
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Mittwoch, 26. Januar 2005 13:12
Dolfus: Die Schuld der einfachen Bürger an den Konzentrationslagern
Die einfachen Bürger der damaligen Zeit – und das schließt nicht nur die Deutschen, sondern auch die
Franzosen, die Polen und andere ein, tragen genausoviel Schuld wie die heutigen einfachen Bürger in den
westlichen Staaten an der Kinderabtreibungsgesetzgebung oder an den Kriegen der diversen US-Präsidenten.
Schlimmer unter den einfachen machtlosen Bürgern sind Massenmassaker an ihren Nachbarn zu bewerten, diese kamen unter Zivilisten durch Polen zuerst an Deutschen (vor Hitlers Einmarsch), dann an Juden (während Hitlers Besetzung), dann an Juden und Deutschen vor (nach dem Sieg über Hitlers Wehrmacht, es gab jahrelange polnische KZs gegen Deutsche).
Eine weit größere Schuld tragen jene, die sämtliche Möglichkeiten hatten – nachgewiesenermaßen! –, die Zwangsarbeitslager und die Ermordung der Juden zu verhindern: nämlich US-Präsident Roosevelt und Englands Premier Winston Churchill (ich erwähne sie ausdrücklich, denn diese beiden Namen werden überraschen, Führer-Kanzler Adolf Hitler und SS-Führer Heinrich Himmler kann man als Hauptschuldige natürlich voraussetzen).
Bei den internatiolen Organisationen fällt auf, daß sich die oberen Zionisten im Britischen Reich und in den USA überhaupt nicht für ihre leidenden Glaubensbrüder eingesetzt haben, während Papst Pius XII. mit seiner Kirche sämtliche beschränkte Möglichkeiten voll ausschöpfte.
Es erregt Verdacht, daß gerade Pius XII. seit den 1960ern als „Hitlers Papst“ in hinterhältiger Weise verleumdet wird.
Cui bono?
Schlimmer unter den einfachen machtlosen Bürgern sind Massenmassaker an ihren Nachbarn zu bewerten, diese kamen unter Zivilisten durch Polen zuerst an Deutschen (vor Hitlers Einmarsch), dann an Juden (während Hitlers Besetzung), dann an Juden und Deutschen vor (nach dem Sieg über Hitlers Wehrmacht, es gab jahrelange polnische KZs gegen Deutsche).
Eine weit größere Schuld tragen jene, die sämtliche Möglichkeiten hatten – nachgewiesenermaßen! –, die Zwangsarbeitslager und die Ermordung der Juden zu verhindern: nämlich US-Präsident Roosevelt und Englands Premier Winston Churchill (ich erwähne sie ausdrücklich, denn diese beiden Namen werden überraschen, Führer-Kanzler Adolf Hitler und SS-Führer Heinrich Himmler kann man als Hauptschuldige natürlich voraussetzen).
Bei den internatiolen Organisationen fällt auf, daß sich die oberen Zionisten im Britischen Reich und in den USA überhaupt nicht für ihre leidenden Glaubensbrüder eingesetzt haben, während Papst Pius XII. mit seiner Kirche sämtliche beschränkte Möglichkeiten voll ausschöpfte.
Es erregt Verdacht, daß gerade Pius XII. seit den 1960ern als „Hitlers Papst“ in hinterhältiger Weise verleumdet wird.
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