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Der Speiseplan + Braut oder Thron + Keine Moral + Studienbeiträge eingeführt + Spiritueller und frommer
Der österreichische Präsident Heinz Fischer hat Benedikt XVI. bei einer Privataudienz im Oktober 2006 offiziell nach Österreich eingeladen.
Der österreichische Präsident Heinz Fischer hat Benedikt XVI. bei einer Privataudienz im Oktober 2006 offiziell nach Österreich eingeladen.
Der Speiseplan

Österreich. Der Koch der Kantine der Erzdiözese Wien, Josef Landgraf (59), wird am Ende des Papstbesuchs am 9. September für den Heiligen Vater das Mittagessen kochen. Die kirchenfeindliche Wiener Tageszeitung ‘Der Standard’ kennt den Menüplan: Terrine vom Alpenlachs auf Dillcremegurke, Kraftsuppe und als Hauptspeise ein Hirschrückenfilet im Walnußmantel. Als Dessert gibt es Weintraubentörtchen an Süßweingelee.

Katholisch infiziert

Großbritannien. Der älteste Enkel der britischen Königin Elisabeth II., Peter Phillips (29), will eine kanadische Katholikin (31) heiraten. Philips ist der älteste Sohn aus der staatlich geschiedenen Ehe von Prinzessin Anne, einer Tochter Elisabeths II. Er würde nach den Söhnen der Königin, deren Kindern und seiner eigenen Mutter auf Platz zehn den Thron erben. Sollte er jedoch seine Hochzeitspläne umsetzen, würde er aus der Thronfolge ausgeschlossen. Denn die Ehe eines britischen Thronfolgers mit einem katholischen Partner ist nach dem Act of Settlement – der britischen Grundordnung – aus dem Jahr 1701 verboten.

Keine Moral

Deutschland. Pläne für ein Großbordell in der Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen sind vorübergehend gestoppt worden. Das berichtete die Tageszeitung ‘Westfälische Nachrichten’. Gegen das Brunst- und Triebehaus am Stadtrand mit geplanten 85 Zimmern sind bereits gut 4.000 Unterschriften gesammelt worden. Die Gegner befürchten im Umfeld des Bordells kriminelle Auswüchse. Um „moralische Fragen“ gehe es nicht – hatten sie stets betont. Dülmen ist der Sterbeort der deutschen Mystikerin Anna Katharina Emmerick († 1824).

Studienbeiträge eingeführt

Deutschland. Die Philosophisch-Theologische Hochschule der Salesianer Don Boscos im bayrischen Benediktbeuren führt zum Wintersemester 2007/08 Studienbeiträge ein. Das gab die Hochschule bekannt. Im kommenden Studienjahr haben die Studenten Beiträge in Höhe von 350,- Euro pro Semester zu zahlen. Ab dem Studienjahr 2008/09 sind es 400,- Euro. Angehörige katholischer Ordensgemeinschaften unterliegen keiner Beitragspflicht. Die Studienbeiträge sollen der Sicherung und Verbesserung der Studienbedingungen dienen.

Spiritueller und frommer

„»Das Klima ist bei uns einfach anders – vielleicht etwas spiritueller und etwas frommer«, sagt Winter. Er und die kleine Gemeinde beten »gemeinsam zum Kreuz hin – das ist eine viel demütigere Form«.“

Ehrenprälat Aloysius Winter – ehemaliger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda – vor der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ vom 23. Juli.

Quelle Titelbild: Webseite zum Papstbesuch
      
7 Lesermeinungen
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#7   Brigitte Bussmann   09:57:45 | Montag, 6. August 2007
Papstmenü beim Besuch in Österreich
ich verstehe nicht ganz, wie sich die Botschaft des Papstes vom Gründonnerstag 2007, dass Jesus das Abendmahl der Essener gefeiert haben muss, weil das zu dieser Zeit das üblichste war, mit diesem Wahnsinnsessen om Einklang bringen lässt. Ist nicht gerade der Hirsch der Legende nach dem hl. Hubertus erschienen und sagte, als ein Kreuz zwischen seinen Geweihen funkelte: Warum verfolgst du mich Hubertus erkannte Christus und hörte mit dem Jagen und Töten von Tieren auf.
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#6   stimme der vernunft †   09:50:29 | Montag, 6. August 2007
Nun kommt der Rudi
auch hier wieder mit seinen „Volksbriten“ daher.
Es ist erstaunlich, dass ein einzelner Mensch so wenig Ahnung auf einmal haben kann.
Es gibt keine „Volksbriten“, es gibt die Engländer, die sind mehrheitlich Anglikaner, dann gibt es die Schotten, die sind überwiegend calvinistische Presbyterianer (John Knox ist bei Calvin persönlich in die Lehre gegangen), dann gibt es die Waliser, die sind mehrheitlich Methodisten.
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#5   landorganist   20:50:25 | Sonntag, 5. August 2007
@Rudi
Das dürfte für Sie doch wohl kein Problem sein. Dank Ihrer „päpstl. Machtfülle“ die Sie hier täglich demonstrieren, könnten Sie doch die Engländer einfach mit einer „Bulle“ aus der EU herauskatapultieren.
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#4   Rudolfus   19:21:09 | Sonntag, 5. August 2007
Der Staatsämterausschluß von Staatsangehörigen einer anderen Konfession ist mit Sicherheit
nicht im Einklang mit dem EU-Recht.
Kein EU-Staat kann im Einklang mit den EU-Rechtsprinzipien seine eigenen (unmittelbaren) Staatsbürger, die einer bestimmten offiziellen Konfession angehören, einfach wegen ihrer offiziellen Konfession von den Staatsämtern ausschließen:
Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland schließt Katholiken staatsrechtlich von den obersten Staatsämtern aus:
– Vom Amt des Staatsoberhauptes (des Königs) und von aller offizieller Anwärterschaft auf das Amt des Staatsoberhauptes (Königsthronfolge).
– Vom Amt des Regierungschefs (des Ministerpräsidenten).
(Zu bedenken ist zusätzlich, daß die protestantischen Volksbriten Nordirland bis heute autoritär durch Londons Gnade regieren – und daß die Protestanten bis heute jährlich durch die katholischen irischen Viertel marschieren, um ihren Machtanspruch zu demonstrieren.)
Die Frage ist, wie ein solcher Staat weiterhin EU-Mitglied sein kann, obwohl er seine Staatsämter von bestimmten Konfessionen abhängig macht:
Soetwas könnte sich nur ein Nicht-EU-Staat erlauben.
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#3   PhilomenaWolkenstein   14:03:10 | Sonntag, 5. August 2007
überhaupt keine Gräten
Eine Lachsterine hat überhaupt keine Gräten …
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#2   Beobachterin   13:18:07 | Sonntag, 5. August 2007
schon wieder Fisch!
Nun soll der Heilige Vater in Wien schon wieder Fisch erhalten.
In Köln war jemand auf die Idee gekommen, ihm bei einem gemeinsamen Essen mit Jugendlichen eine Forelle zu servieren. Der Heilige Vater zog es dann aber vor, sich lieber etwas anderes zu bestellen, da er wegen der Gräten sich nicht hätte auf eine Unterhaltung während des Essens konzentrieren können.
Ein Lachs hat ja weniger Gräten, aber vielleicht überlegt es sich der Wiener Koch noch einmal.
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#1   Geist   11:58:30 | Sonntag, 5. August 2007
Speiseplan
Also, wenn dieser Speiseplan stimmt, dann klingt das ja ausgezeichnet, was Papst Benedikt zum Essen bekommt :-)
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