Proteste und Beschimpfungen
Nach einer Ankündigung des Pfarrers kam es in einer Kirche in Norddeutschland zu heftigen Reaktionen unter den Gläubigen.
(kreuz.net, Rheine) Gestern trat Pfarrer Karl-Heinz Hense vor Beginn der Sonntagsmesse um 10.30 Uhr an
das Lesepult der Herz-Jesu-Kirche in Rheine.
Der Ort mit über 75.000 Einwohnern befindet sich 45 Kilometer nördlich von Münster und gehört zur Diözese Münster.
Hw. Hense leitet die Herz-Jesu-Pfarrei. An sie wurde am vergangenen 1. Dezember die Pfarrei St. Konrad angeschlossen.
Der Pfarrer teilte seiner Gemeinde mit, daß die St. Konrad-Kirche nach dem Willen des Bischofs von Münster bis Anfang November aufgegeben werden soll.
Die Reaktionen der Gläubigen auf die Ankündigung waren heftig. Das berichtete die ‘Münsterländische Volkszeitung’ am 5. August.
Unter Protest verließen die Jugendlichen die Herz-Jesu-Kirche.
Ihnen folgten etliche Gemeindemitglieder. Vor der Kirche veranstalteten sie eine spontane Demonstration.
Pfarrer Hense stellte sich nach dem Gottesdienst der Diskussion. Vor der ‘Münsterländische Volkszeitung’ zeigte er sich sichtlich betroffen:
„Ich bin teilweise auf das Übelste beschimpft worden“.
Der Entscheid des Bischofs von Münster war schon in der ersten Ferienwoche gefällt worden. Dessen Verkündigung wurde bis zum Ferienende aufgeschoben, wenn alle Gemeindemitglieder wieder aus dem Urlaub zurück seien – so der Pfarrer.
Die Schließung der Konrad-Kirche, die ursprünglich als Garnisonskirche eingerichtet worden war, hatte sich schon länger abgezeichnet.
So hatte das Generalvikariat die befristeten Arbeitsverträge für Küster und Organistin von St. Konrad-Kirche nicht verlängert.
Grund für die Schließung ist das Geld. Auf Dauer könne eine „so kleine“ Gemeinde wie Herz Jesu/St. Konrad mit etwa 5.000 Mitgliedern keine zwei Kirchen unterhalten.
Die Zukunft von St. Konrad ist unklar. Wenn keine passende Lösung gefunden wird, soll die Kirche abgerissen werden.
Im Gespräch war ein Seniorenwohnheim mit der Konradkirche als Gebetsraum. Dieses Projekt sei aber nicht genehmigungsfähig.
In Rheine gibt es insgesamt 14 katholische Kirchen.
© Titelbild: Flickr-Benützer „Patrick“
Der Ort mit über 75.000 Einwohnern befindet sich 45 Kilometer nördlich von Münster und gehört zur Diözese Münster.
Hw. Hense leitet die Herz-Jesu-Pfarrei. An sie wurde am vergangenen 1. Dezember die Pfarrei St. Konrad angeschlossen.
Der Pfarrer teilte seiner Gemeinde mit, daß die St. Konrad-Kirche nach dem Willen des Bischofs von Münster bis Anfang November aufgegeben werden soll.
Die Reaktionen der Gläubigen auf die Ankündigung waren heftig. Das berichtete die ‘Münsterländische Volkszeitung’ am 5. August.
Unter Protest verließen die Jugendlichen die Herz-Jesu-Kirche.
Ihnen folgten etliche Gemeindemitglieder. Vor der Kirche veranstalteten sie eine spontane Demonstration.
Pfarrer Hense stellte sich nach dem Gottesdienst der Diskussion. Vor der ‘Münsterländische Volkszeitung’ zeigte er sich sichtlich betroffen:
„Ich bin teilweise auf das Übelste beschimpft worden“.
Der Entscheid des Bischofs von Münster war schon in der ersten Ferienwoche gefällt worden. Dessen Verkündigung wurde bis zum Ferienende aufgeschoben, wenn alle Gemeindemitglieder wieder aus dem Urlaub zurück seien – so der Pfarrer.
Die Schließung der Konrad-Kirche, die ursprünglich als Garnisonskirche eingerichtet worden war, hatte sich schon länger abgezeichnet.
So hatte das Generalvikariat die befristeten Arbeitsverträge für Küster und Organistin von St. Konrad-Kirche nicht verlängert.
Grund für die Schließung ist das Geld. Auf Dauer könne eine „so kleine“ Gemeinde wie Herz Jesu/St. Konrad mit etwa 5.000 Mitgliedern keine zwei Kirchen unterhalten.
Die Zukunft von St. Konrad ist unklar. Wenn keine passende Lösung gefunden wird, soll die Kirche abgerissen werden.
Im Gespräch war ein Seniorenwohnheim mit der Konradkirche als Gebetsraum. Dieses Projekt sei aber nicht genehmigungsfähig.
In Rheine gibt es insgesamt 14 katholische Kirchen.
© Titelbild: Flickr-Benützer „Patrick“
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Montag, 13. August 2007 14:37
St. Sebastian Ewigkeit: Kirchenschließungen und Geld
Das Problem an der heutigen Debatte ist das, dass das Geld aus Deutschland in den letzten Jahren Milliardenhaft verschenkt wurde und die Leute es nicht wissen. Die Kirche selber hat nun auch selber schuld, wenn sie nicht spart und wenn die Pfarrer nur wegen des Geldes predigen und Kirche machen. Das Geld ist falsch verteilt – es fehlen Anreize, um eine christliche Mission zu machen. Das Herz schlägt nicht mehr aber die Hand ist offen für Kirchenbeamtengeld. Staatlich betrachtet sind dann die Theologen abhängig von Staatsfinanzen und nun eben der EU, die ja eine allgemeine Religion schaffen will, unter deren Stern sich die modernen Kirchenfunktionäre sammeln. Es musste auf die Kirche zurückfallen: der Rückzug, leere Kirchen, fehlende Mission, verspiele Gelder zugunsten gewisser herzloser und gottloser Albernheiten, die andere Menschen nur noch zum Lachen bringen. Selber haben wir allesamt wenig Geld und alle müssen aufpassen, dass wir sparen können und nicht in Versuchung geraten. Doch eine Kirche, die sich selber aufgegeben hat, die nur die pharaisäerhaften Funktionäre versorgen will, während der Glaube verarmt, kann man die noch ernst nehmen? Die Kirchen sammel Reichtümer auf der Erde. Sie sammeln sie immer weniger im Himmel. Daher passen EU und evangelische Kirche und Bischof Lehmann so gut zusammen. Alle verfolgen das Eine Ziel.
Donnerstag, 9. August 2007 10:42
landorganist: Erstaunlich,
wie sich die Herrschaften hier die Mäuler über die Verwendung von Kirchensteuermitteln zerreißen, aber in Wahrheit nicht den leisesten Schimmer von der Materie haben. Leute, geht in Eure Piusbrüderhinterhofkapellen und feiert die alte Messe. Überlasst die Diakonie der röm. Kirche und lasst Euch beim jüngsten Gericht fragen, was ihr denen getan habt, die nackt waren, die im Gefängnis saßen, die nichts zu essen hatten, die krank waren etc. etc. Dann könnt Ihr frohlocken und dem HERRN erklären, wie Ihr die Kirchensteuer hinterzogen, dafür aber fromme Übungen vor dem Hochaltar nach altem Ritus vollzogen habt. Ich frage mich, was dem Herrn dann wohlgefällt.
Mittwoch, 8. August 2007 14:13
Rudolfus: @Gotthard / Geld für die Amtskirchenfunktionärsposten in Deutschland aus Brüssel
Bitte mal um genaue Erläuterungen, welche Mittel zum Erhalt von Arbeitsplätzen bei der EU bereitstehen!!!
Die EU mit ihren vielen bedürftigen Ostländern soll ausgerechnet die deutschen Amtskirchenfunktionärsposten finanziell fördern?
Die EU mit ihren vielen bedürftigen Ostländern soll ausgerechnet die deutschen Amtskirchenfunktionärsposten finanziell fördern?
Dienstag, 7. August 2007 17:25
Gotthard: @isidor
Außerdem ist sehr viel Geld vorhanden, denn ansonsten könnte Herr Lettmann ja auch EU-Mittel für die
Erhaltung von Arbeitsplätzen abrufen. Diese stehen nämlich zur Verfügung!
Bitte mal um genaue Erläuterungen, welche Mittel zum ERhalt von Arbeitsplätzen bei der EU bereitstehen!!!
Bitte mal um genaue Erläuterungen, welche Mittel zum ERhalt von Arbeitsplätzen bei der EU bereitstehen!!!
Dienstag, 7. August 2007 15:40
Isidor: Danke Rudolfus und r.ruhrgebietler – das ist Wahrheit!
Der DBK Präsident – darf doch als Funktionär gerne weiterhin die sogenannte „Kirchensteuer“ zahlen –
somit sind die Plätze eines Herrn Lettmann, Herrn Felix Genn und der anderen Kohorte in den Generalvikariaten
auch noch weiterhin lange gesichert!
Die Besucher der Kirche in Rheine, die geschlossen werden soll, hätten sofort mal zum Bischofspalais nach Münster fahren müssen…und lautstark mit Presse und Fernsehn sich für die Absetzung des Bischofs stark machen müssen. (können sie ja noch!) Denn das Jahresgehalt eines Bischofs ist immens. Soll man Bischöfe einsparen – die nutzen eh nichts in ihrem deutsch-katholischen schnöden Mammon-Dasein. Außerdem ist sehr viel Geld vorhanden, denn ansonsten könnte Herr Lettmann ja auch EU-Mittel für die Erhaltung von Arbeitsplätzen abrufen. Diese stehen nämlich zur Verfügung! Auch Herr Felix Genn, der Kirchenfunktionär aus dem Bistum Essen macht keinen Gebrauch davon, denn es ist genügend Geld da – im Säckel!
Beide „Bischöfe“ leben in schwerster Sünde – das Gebot der Nächstenliebe wird von ihnen nicht beachtet…und und…
Orate Fratres – um Bekehrung für diese Kirchenfunktionäre!
Die Besucher der Kirche in Rheine, die geschlossen werden soll, hätten sofort mal zum Bischofspalais nach Münster fahren müssen…und lautstark mit Presse und Fernsehn sich für die Absetzung des Bischofs stark machen müssen. (können sie ja noch!) Denn das Jahresgehalt eines Bischofs ist immens. Soll man Bischöfe einsparen – die nutzen eh nichts in ihrem deutsch-katholischen schnöden Mammon-Dasein. Außerdem ist sehr viel Geld vorhanden, denn ansonsten könnte Herr Lettmann ja auch EU-Mittel für die Erhaltung von Arbeitsplätzen abrufen. Diese stehen nämlich zur Verfügung! Auch Herr Felix Genn, der Kirchenfunktionär aus dem Bistum Essen macht keinen Gebrauch davon, denn es ist genügend Geld da – im Säckel!
Beide „Bischöfe“ leben in schwerster Sünde – das Gebot der Nächstenliebe wird von ihnen nicht beachtet…und und…
Orate Fratres – um Bekehrung für diese Kirchenfunktionäre!
Dienstag, 7. August 2007 13:18
Rudolfus: @Ichthy’s / Der Papst hat die deutsche Kirchensteuerfrage bereits geklärt, auch für den DBK-Präs.
can. 222§1 des CIC/1983 spricht ganz klar davon, daß die Gläubigen die Pflicht haben, die notwendigen
finanziellen Beiträge zu leisten, und zwar sowohl explizit für alle 3 Bereiche: Gottesdienst, Verkündigung
und Diakonie, sowie für einen angemessenen Unterhalt der in der Kirche Beschäftigten.
Zuständig für alle diese Fragen ist für alle verbindlich
der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte,
mit dessen Konsultierung S.H. der Papst seine Entscheidung über die korrekte Interpretierung bereits getroffen hat.
Die verpflichtende Kirchensteuer der Deutschen ist allein deshalb bereits schon abgeschafft,
weil sich jeder Katholik in Deutschland vor dem Staat von der Kirche offiziell abmelden darf,
ohne, daß ihn die Ortskirche als ausgetreten betrachten darf.
Damit ist die deutsche Kirchensteuer nur mehr unverbindlich,
und es besteht nur mehr eine freiwillige Katholikensteuer in der BRD, in der CH und in Österreich,
die diese Frage weltkirchlich betrifft.
http://www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
Die vorliegende Mitteilung wurde approbiert von Papst Benedikt XVI, der die amtliche Bekanntmachung an
alle Präsidenten der Bischofskonferenzen angeordnet hat.
(„In der Gewissheit, dass der dortige Episkopat in Anbetracht der Heilsdimension der kirchlichen Gemeinschaft die pastorale Motivation dieser Normen gut verstehen wird, verbleibe ich mit in herzliche Verbundenheit.“)
Zuständig für alle diese Fragen ist für alle verbindlich
der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte,
mit dessen Konsultierung S.H. der Papst seine Entscheidung über die korrekte Interpretierung bereits getroffen hat.
Die verpflichtende Kirchensteuer der Deutschen ist allein deshalb bereits schon abgeschafft,
weil sich jeder Katholik in Deutschland vor dem Staat von der Kirche offiziell abmelden darf,
ohne, daß ihn die Ortskirche als ausgetreten betrachten darf.
Damit ist die deutsche Kirchensteuer nur mehr unverbindlich,
und es besteht nur mehr eine freiwillige Katholikensteuer in der BRD, in der CH und in Österreich,
die diese Frage weltkirchlich betrifft.
http://www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
Die vorliegende Mitteilung wurde approbiert von Papst Benedikt XVI, der die amtliche Bekanntmachung an
alle Präsidenten der Bischofskonferenzen angeordnet hat.
(„In der Gewissheit, dass der dortige Episkopat in Anbetracht der Heilsdimension der kirchlichen Gemeinschaft die pastorale Motivation dieser Normen gut verstehen wird, verbleibe ich mit in herzliche Verbundenheit.“)
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