Muttergottes
Die Muttergottes auf dem Bett
Eine südafrikanische Jugendliche hat Visionen. Die Muttergottes soll sie auserwählt haben, weil sie besonders demütig und gehorsam ist. Probleme gibt es allerdings für die Augen.
Unsere Liebe Frau vom Libanon
Unsere Liebe Frau vom Libanon
(kreuz.net, Benoni) Francesca Zackey (17) aus Benoni behauptet, daß ihr die Muttergottes mehrmals erschienen ist. In der südafrikanischen Presse gibt es zahlreiche Berichte über den Fall.

Die südafrikanische Stadt Benoni befindet sich vierzig Kilometer östlich von Johannesburg im Nordosten des Landes.

Francesca ist die jüngste von vier Töchtern einer libanesischen Familie.

Die erste von zwanzig Erscheinung hatte sie nach eigenen Angaben am 7. Mai um 20.00 Uhr. Damals habe sie und auch ihre Familie Rosenduft wahrgenommen:

„Ich fühlte die Kraft des Heiligen Geistes, die mich in mein Schlafzimmer führte. Dort sah ich die Jungfrau Maria auf meinem Bett sitzen. Ich fiel auf meine Knie und begann Freudentränen zu weinen.“

Die Muttergottes habe wunderschön ausgesehen: „Von ihren geöffneten Händen strömte Licht.“

Francesca will mit der Muttergottes bis ein Uhr nachts „in Zungen“ geredet und gebetet haben. Die Erscheinung habe die Frage, ob sie Unsere liebe Frau sei, bejaht.

Sie habe ferner erklärt, daß sie alle ihre Kinder liebe. Die Muttergottes habe auch über die Kinderabtreibungen und die Sünde Sodoms geweint: „Sie sagte mir, daß das nicht von Gott stammt.“

Das Mädchen behauptet jetzt, daß ihr die Muttergottes eine Gabe der „spirituellen Heilung“ verliehen habe.

„Ich denke, Gott hat mich erwählt, weil ich gehorsam und demütig bin“ – so Francesca über sich selber.

Die Muttergottes trug ihr weiter auf, einen Jugendgebetskreis zu beginnen, ein Buch über die Erscheinungen zu schreiben und das Haus ihrer Familie für die Menschen zu öffnen.

An allen Orten im Haus, wo die Muttergottes angeblich erschienen ist, sollten Marienstatuten aufgestellt werden.

Seitdem sind Tausende Menschen zu dem Haus gepilgert, um dem Mädchen zuzuhören und sich von ihr segnen zu lassen.

Kritische Kirche

Die südafrikanische Bischofskonferenz forderte Francesca Ende Juni auf, keine Pilger mehr zu empfangen und zu segnen. Sie dürfe auch nicht mehr mit Medienvertretern sprechen und keine Gläubigen ermutigen, lange in die Sonne zu schauen.

Zuvor hatte eine Frau auf Anweisung von Francesca eine Minute in die Sonne gestarrt und ihr Augenlicht schwer geschädigt.

Drei Priester und eine Schwester untersuchen die angeblichen Erscheinungen seit Ende Juni.

Die Familie Zackey hat erklärt, daß Besucher immer noch willkommen sind und daß keine „Druckversuche von irgendeiner Organisation“ sie aufhalten könne.
      
18 Lesermeinungen
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#19   Bokrug †   13:16:04 | Donnerstag, 27. September 2007
Biblisch begründbare Marienverehrung…
…selbst der Engel pries Maria…!
www.predigt-online.de/…_ding_unmoeglich.htm
Der Heilige Geist wirkte nach seinen Worten in Maria und durch sie…
Man kann dies ebenfalls so auffassen, wie in der griechischen Philosophie des jüdisch-hellenistischen Judentums nahc Philo von Alexandrien, einem Bekannten des Paulus: SOPHIA bzw. Ruach Elohim
www.artfond.de/geldseite
de.indymedia.org/2007/06/179656.shtml
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#18   Master   23:37:58 | Dienstag, 21. August 2007
Beten Sie, beten Sie!
Dann kann Ihnen geholfen werden!
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#17   crossword   09:30:04 | Sonntag, 12. August 2007
uwe schmidt
nicht nur in der pubertät gibts trugbilder – natürlich hängt das meist auch mit dem gedankengut, das ein mensch in sich trägt, zusammen. aber das phänomen bleibt: der glaube an derartige berichte, die sich fern unserer zeit ereignet haben sollen, fällt im allgemeinen leichter als wenn einer unserer mitmenschen solche erscheinungen gehabt haben will…das spricht meiner ansicht nach ja schon bände. dass es doch immer wieder menschen gibt, die sich davon vereinnahmen lassen, ist nicht weiter verwunderlich. solche dynamiken findet man doch auch in nichtreligiösen bereichen… letztlich ist das ja die grundlage einer massenpsychose…
rosenduft??? duftet die jungfrau maria denn nach rosen (ist das auch schon ein dogma??)oder was soll der angeblich oder wirklich wahrgenommene rosenduft beweisen??? helfen Sie mir!
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#16   Uwe Schmidt   01:17:37 | Sonntag, 12. August 2007
@crossword
Da bin ich ihrer Meinung – gerade junge Mädchen in der Pubertät, wo die Hormone verrückt spielen und das Gehirn noch nicht richtig geformt ist, können sich viel einbilden. Aber wenn es stimmt, dass auch die anderen Hausbewohner Rosenduft (so wie in Marpingen oder Medjugorje) wahrgenommen haben, obwohl gar keine Rosen in der Nähe sind, dann könnte es tatsächlich übernatürlich sein. Natürlich ist auch das als Beweis etwas dünn. Am sichersten ist es immer, wenn es MEHRERE Zeugen einer Erscheinung gibt, die sich nicht widersprechen. Erscheinungen sind halt immer so eine Sache.
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#15   crossword   17:20:47 | Samstag, 11. August 2007
matt2
warum sich ein mädchen „sowas“ ausdenken sollte- vielleicht hat sie es sich nicht „ausgedacht“? – so wie sich schizophrene und andere psychisch gestörte ihre visionen, erscheinungen, trugbilder nicht ausdenken, sondern einfach HABEN. das würde im normalfall keinen hund interessieren. kaum handelt es sich jedoch um religiöse erscheinungen, finden sich schon „tausende“, die zu der angegebenen stelle, wo sich der ganze humbug angeblich zugetragen hat, hinpilgern. DAS ist das eigentlich erschreckende! diese masse von verunsicherten, suchenden, die bereit sind, alles zu glauben – das klientel für religiöse bewegungen schlechthin, meine ich.
ein phänomen: an erscheinungen, die vor 2 jahrtausenden stattgefunden haben, glauben millionen von menschen – sind dazu erzogen worden – mittels geschickter anwendung der erziehungs/konditionierungs-methode von belohnung und strafe. der kirche und ihren schafen, pardon schäfchen, ist das nur recht. seltsam aber, kaum hat heut einer/eine ähnliche erscheinungen, werden im gläubigen volk zweifel laut und in der kirche sowieso –
verdächtig, diese skepsis an irgendetwas zu glauben, was in der jetztzeit passiert, oder.
da hat es unsereiner leichter… gott sei dank!
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#13   timpressum †   13:48:28 | Samstag, 11. August 2007
Heute morgen…
…ist mir Maria im Katzenklo erschienen! An wen muss ich mich jetzt wenden?
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#12   DickerDummerDom   01:27:58 | Samstag, 11. August 2007
Ihr armen Leut
Besonders demütig. Wenn das nicht zum maso sado passt. Naja, wann fangt ihr endlich an zu leben? Dies sind nur Gesetze um euch zu knechten.
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#11   Sirilo   22:06:46 | Freitag, 10. August 2007
@Harro Meyer
Meine mokante Bemerkung richtet sich gegen den Trend, dass in angeblichen „Privatoffenbarungen“ das Heilige immer mehr trivialisiert und banalisiert wird. Eine Tendenz, die schon in Heroldsbach und Medjugorje zu sehen war. Jetzt erscheint die Muttergottes angeblich in einem privaten Schlafzimmer, auf dem Bett sitzend…
Wirkliche „Katholische Nachrichten“ würden über solchen Humbug den Mantel des Schweigens breiten, anstatt durch mediale Verbreitung dem Geltungsbedürfnis der „Seher“ noch Futter zu geben.
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#10   Nachtlaterne   18:46:53 | Freitag, 10. August 2007
hallo st. georg
nicht alle privatoffenbarungen sind humbug, jedenfalls aber zwingt die kirche niemanden diese zu glauben.
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#9   st.georg   18:26:00 | Freitag, 10. August 2007
wie…
…alle diese „erscheinungen“: ein fall für gute ärzte und psychologen
privatoffenbarungen sind immer in krankhaften veränderungen und wahnvorstellungen zu suchen oder in reiner geschäftemacherei…
finger weg von solchem pseudoglauben!
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#8   Fabianus   18:16:15 | Freitag, 10. August 2007
Eine Frage
habe ich, passt nicht zum Thema, aber vielleicht gibt es ja doch eine Antwort.
Nach dem Tode des Papstes wird seine Fischerring zerstört. Betrachtet man die aufgebahrten Päpste sieht man aber, dass sie immer noch einen Ring tragen. Ist dies ein anderer?
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#7   HarroMeyer †   17:28:10 | Freitag, 10. August 2007
Naja Sirilo, es gibt Leute, die müssen auch bei Maria
Daran denken: Hatte sie ein Nachthemd an? Oder einen Pyjama? Immerhin gut, dass sie nicht auf dem Bett lag – das wäre wohl unschicklich gewesen…
Für dich ist das wohl nicht das richtige Forum, Da gibts besseres
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#6   Sirilo   17:13:52 | Freitag, 10. August 2007
Muttergottes auf dem Bett
Da die Muttergottes auf dem Bett saß, drängt sich die Frage auf: Hatte sie ein Nachthemd an? Oder einen Pyjama? Immerhin gut, dass sie nicht auf dem Bett lag – das wäre wohl unschicklich gewesen…
;-)
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#5   HarroMeyer †   16:56:30 | Freitag, 10. August 2007
Das wurde auch langsam Zeit,
dass die kath. Kirche mal wieder was was für die Frauen tat: Und jetzt der Marienkult im südl. Afrika, das ist Promotion für die Frau und unterentwickelte Völker (dazu noch schwarz!), eine geradezu geniale Werbeaktion, für die natürlich keiner den Kopf hinhält. Der Schöpfer wird sich wundern, wofür er alles herhalten muss.Hoffen wir, dass er die Erfinder nicht abstraft Den Offiziellen scheint das schlechte Gewissen schon zu kommen.
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#4   virOblationis   16:54:38 | Freitag, 10. August 2007
Muttergottes?
Zitat:
„Sie habe ferner erklärt, daß sie alle ihre Kinder liebe. Die Muttergottes habe auch über die Kinderabtreibungen und die Sünde Sodoms geweint: ‘Sie sagte mir, daß das nicht von Gott stammt.’“
Mit Verlaub, aber das hätte ich ihr auch sagen können.
Zitat:
„Zuvor hatte eine Frau auf Anweisung von Francesca eine Minute in die Sonne gestarrt und ihr Augenlicht schwer geschädigt.“
Wer erteilt wohl solche Weisungen?
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#3   Sozialkatholisch   16:30:13 | Freitag, 10. August 2007
Das eine Frau ihr Augenlicht geschädigt hat
spricht das zuerst mal gegen die Erscheinung, nur ganz abschreiben darf man sie nicht. Wenn man weiß das der Teufel bei solchen Sachen auch gerne mitmischt sollte man aber vorsichtig sein. Möge es wenn es wirklich die Muttergottes ist Frucht bringen und wenn es ein böser Geist ist er schnell enttarnt werden.
Gelobt sei Jesus Christus.
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#2   Nachtlaterne   16:28:32 | Freitag, 10. August 2007
klingt alles…
…sehr verdächtig und nach gewaltiger geschäftemacherei.
obacht geben! :-)
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#1   matt2 †   16:07:34 | Freitag, 10. August 2007
Ich habe keine Zweifel an dieser Erscheinung
die Kirche sollte sich einmal fragen, wieso ein frommes Mädchen sich so etwas ausdenken sollte. Ich bin froh, dass sich die Mutti jetzt mehr kümmert um die Menschen.
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