Schweiz
Massenaufmarsch bei Bischofsweihe
Ein neuer Bischof wird gewählt. Die Lokalpresse sucht einen „Sturm der Entrüstung“ herbeizureden, um die Kirche zu schwächen. Was kann man tun?
Ausschnitt aus dem Flugblatt von Peter Nilitschka zur Bischofsweihe von Mons. Huonder
Ausschnitt aus dem Flugblatt von Peter Nilitschka zur Bischofsweihe von Mons. Huonder
(kreuz.net) „Erwachet!“ – ruft Peter Nilitschka aus Adliswil bei Zürich in einem Flugblatt, das er auf seiner Webseite ‘thaddaeus.ch’ publiziert hat.

In dem Manifest werden „die Stillen“ aufgefordert, Treue zur Katholischen Kirche zu beweisen.

Anlaß dafür ist die Wahl des neuen Oberhirten der Ostschweizer Diözese Chur, Mons. Vitus Huonder (65). Er wird am 8. September in der Kirche des Benediktinerklosters Einsiedeln zum Bischof konsekriert.

Mons. Huonder hat – so Nilitschka – gezeigt, ein vorbildlicher Priester zu sein: „Er hat ebenfalls bewiesen, daß er seine Aufgaben mit Takt und Verantwortungsbewußtsein erfüllt.“

Als einer der drei Generalvikare des Bistums Chur habe er in schwieriger Zeit Besonnenheit und Geschick bewiesen.

Doch nach seiner Bischofswahl durch das Domkapitel versuche die Lokalpresse, einen Sturm der Entrüstung unter den Gläubigen herbeizureden:

„Da beginnen Kleingeister, die aufgrund des kirchenpolitischen Desinteresses der Massen in ein staatskirchliches Amt gewählt wurden, mit unschönen Drohgebärden den universellen Zielen unserer katholischen Kirche ihre eigenen beschränkten Ansichten entgegenzustellen.“

Zum katholischen Christsein gehöre auch die Treue zu Papst und zur Kirche: „In der Presse erscheinen mehrheitlich kritische Artikel über die Wahl. Auch die Leserbriefseiten sind voll von negativen Stimmen.“

„Wo bleiben die positiven Meinungsäußerungen?“ – fragt Nilitschka: „Wird hier von der Presse und verschiedenen Interessengruppen manipuliert?“

Nilitschka glaubt, daß die gläubigen Katholiken zumeist „stille Menschen“ seien, die „beten, die Bibel lesen und ihren Glauben praktizieren“.

Doch nun sei es an der Zeit, diese Haltung aufzugeben: „Lassen wir Romtreuen uns nicht mehr länger an den Rand drängen!“

Darum fordert Nilitschka einen „Massenaufmarsch der romtreuen Katholiken“ bei der Bischofsweihe von Mons. Huonder am 8. September in Einsiedeln.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Sentinel   15:02:39 | Montag, 13. August 2007
@engelhardt
Komisch,
das Kind einer Jüdin ist immer Jude, von Geburt an!
Und bei den verstrahlten Katholiken soll Gott das Kind also erst nach der Taufe als sein Eigentum ansehen?
In welcher Welt leben Sie, wenn Sie nicht mal in der Lage sind, den Gedankenbrei eines Katholibans nachzuverfolgen?
Die sehen das inzwischen genauso. Nur steht nirgendwo, daß Gott das liebe Kindlein direkt annimmt, wie er es bei den Juden macht!
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#11   engelhardt †   11:14:06 | Montag, 13. August 2007
Geborener Katholik?
Kein Mensch wird als Kathoilik geboren. Sowiet ich weiss, findet die Taufe immer nach der Geburt statt.
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#10   Sentinel   21:59:22 | Sonntag, 12. August 2007
ERWACHET
Erscheint so weit ich weiß, im Watchtower Verlag in Recklinghausen!
Warum sollten Zeugen Jehovas einem geborenen und getauften Katholiken überlegen sein?
Warum sollte ein Mensch, der selbst bei einer tödlichen Krankheit Blutkonserven und Operation ablehnt, einem Katholiken überlegen sein?
Und warum sollte ein Mensch, der Juden verachtet, Katholiken geringschätzt und Moslems liebt, vegetarisch lebt, einem Katholiken überlegen sein?
Denken Sie doch bitte vorher einmal nach, bevor Sie hier einen Kommentar abgeben! Dann macht es hier auch Spaß, zu kommentieren.
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#9   HeinrichderZweite   21:50:09 | Sonntag, 12. August 2007
Lieber Gotthard,
ich kann Ihnen auch sagen, warum es auf Neulateinisch „Borussen“ heißt und nicht gut teutsch „Preußen“! „Preußen“ hat so einen Klang wie „Göring“.
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#8   aurelia   21:46:45 | Sonntag, 12. August 2007
Gotthard
wie ich sehe kennen Sie sich bestens aus. Ich habe von Fußball leider keine Ahnung.
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#7   Gotthard   21:45:23 | Sonntag, 12. August 2007
STEHT AUF
„Steht auf“, wenn ihr Borussen seid!
Dieser Schlachtruf erschallt in der Arena bei Borussia Dortmund alle 14 Tage…!
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#6   aurelia   21:42:39 | Sonntag, 12. August 2007
Erwachet?
das klingt jetzt aber schon nach den Zeugen Jehowas. Finden Sie nicht auch meine Herren?
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#5   Gotthard   21:35:13 | Sonntag, 12. August 2007
unbewiesene Behauptung
Die Lokalpresse sucht einen „Sturm der Entrüstung“ herbeizureden
Diese Behauptung ist völlig unbewiesen und durch nichts belegt.
Die Schlussfolgerungen eines einzelnen Herrn auf einer einzelnen I-net-Seite sind daher völlig irrelevant – wahrscheinlich leidet dieser Herr unter Verfolgungswahn – muss aber doch nicht hier unterstützt werden!
Warum gibt die allumfassend informierte Redaktion nicht Aufklärung, warum der Bischof von Chur in der Bischofskirche einer anderen Diözese- Einsiedeln – geweiht wird.
DAS wäre Journalismus – aber nicht dieser Werbeartikel für einen Wahnbehafteten.
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#4   moorhans   21:15:43 | Sonntag, 12. August 2007
@Benedikt
…weil diejenigen die diese Zeitschrift herausgeben, uns
in der Einigkeit und Demut ein paar Lichtjahre voraus sind!
Dafür haben wir einen „Breiten“Weg nach Rom.
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#3   Benedikt   21:06:51 | Sonntag, 12. August 2007
Ist ja schön und gut…
…aber warum gerade unter diesem Schlagwort?
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#2   Aleph †   18:40:38 | Sonntag, 12. August 2007
grzegorz I
gegen wen?
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#1   Grzegorz I.   18:32:52 | Sonntag, 12. August 2007
richtig so!
so soll es sein, wir sind stolz romtreu und papsttreu zu sein!!!!!
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