Bischöfe sind dafür bekannt, für die übelsten Kirchenfeinde Verständnis zu haben. Doch wenn der Gegner katholisch ist, kann man auch rabiatere Töne hören.
Der Grazer Lebensrechtler Andreas Kirchmair
(kreuz.net, Graz) Im März 2007 ließ der steirische Diplomingenieur, Familienvater und Lebensschützer
Andreas Kirchmair seinem Bischof, Mons. Egon Kapellari von Graz-Seckau, einen Offenen Brief zukommen.
Darin warf Kirchmair dem Bischof und seiner Diözese schwere Versäumnisse in Sachen Lebensschutz vor.
Am 31. Juli 2007 reagierte der Pressereferent der Diözese Graz, Georg Plank, auf den Offenen Brief und
erklärte, warum Kirchmair vom Grazer Bischof keine Antwort enthalten werde.
Der Text des Schreibens
wurde offensichtlich im Namen und Auftrag von Bischof Kapellari verfaßt.
Der Diözesansprecher stellt
einleitend fest, daß die Abtreibung schon vom verstorbenen Erzbischof von Wien, Franz Kardinal König
(† 2004), als offene Wunde bezeichnet worden sei und auch „von uns so bewertet und nach Kräften bekämpft
wird.“
Gleichzeitig wirft er Kirchmair vor, zu Lasten der Diözese Tatsachen zu entstellen, die „allgemein
bekannt“ seien.
Die Kinderschlächterei muß dokumentiert werden.
Kirchmair präsentiere sich auch wegen seines „Kampfes gegen Abtreibung“ fälschlicherweise
als Opfer kirchlicher und bischöflicher Repressionen.
Eine Widerlegung seiner Vorwürfe sei „angesichts
allgemein bekannter gegenteiliger Tatsachen“ nicht notwendig.
Im Kampf für die ungeborenen Kinder –
„der auch unser Ziel sein muß“ – wolle Kirchmair der Diözese sein Aktionsprogramm aufzwingen. Er sei
aber mit dieser Vorgangsweise bereits „zweimal gescheitert“ – so der Sprecher.
Bis Mai 2006 war Kirchmair
Präsident des ‘Diözesankomitees katholischer Organisationen’ im Bistum Graz. Diesem gehören rund zwanzig
Vereinigungen an.
Dort hat Kirchmair nach Angaben des Grazer Diözesansprechers zweimal Gelegenheit gehabt,
sein Anliegen in Sachen Kinderabtreibung vorzubringen.
Er habe aber jede Allianzbereitschaft verloren,
als er erklärt habe:
„Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben hat, dann weiß ich auch,
daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffenen sind.“
In dem Forum sitzen
nach Angaben des Diözesansprechers unter anderen der Cartellverband, die Legio Mariä, die Schönstattbewegung
und die Fokolare.
„Durch seine Attacken auch auf Bischöfe“ habe Kirchmair als Vorsitzender bewirkt,
daß einige Organisationen – die Fokolare – ausgetreten seien oder andere austreten wollten.
Daraufhin
habe der Bischof dem Forum mitgeteilt, er könne dem Zerfall der Vereinigung nicht einfach zusehen.
Das
habe schließlich zum Rücktritt des Vorstandes geführt, dem sich Kirchmair anschließen mußte – erklärt
der Bistumssprecher:
„Wenn Sie nun fälschlich vorgeben, Ihr Rücktritt sei vom Bischof erzwungen worden,
weil Sie mutig den Lebensschutz betrieben haben, dann verdächtigen Sie dessen Mitgliedsorganisationen,
an diesem wichtigen Thema nicht interessiert zu sein, beleidigen das ‘Diözesankomitees katholischer Organisationen’
und unterstellen dem Bischof falsche Motivationen.“
Der Pressereferent der Diözese Graz wirft Kirchmair
weiter vor, auch auf andere Bischöfe – so auf Mons. Klaus Küng von St. Pölten – ähnlichen Druck ausgeübt
zu haben.
Kirchmairs Offener Brief sei von der Linzer Plattform ‘kath.net’ verbreitet worden: „Wir werden
dort nicht replizieren, weil Inhalt und Form Ihres Offenen Briefes sich selbst erklären.“
Als Diözese
werde man den Schutz der ungeborenen und geborenen Menschen weiterhin „als eines der Hauptanliegen positionieren“
und den diesbezüglichen Einsatz, der gewiß nie groß genug sein könne, nach Kräften verstärken.
Kirchmairs Methoden könne man sich aber „um der Sache willen“ nicht aufzwingen lassen:
„Wir werden auf
weitere Briefe von Ihnen, falls sich kein fundamental anderer Ton und Argumentationsstil ergibt, nicht
antworten.“
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103 Lesermeinungen
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@methusalix Ich weiß leider nicht, warum sie den Papst und den KKK in ihre Argumentation mit hineinziehen.
Auf Grund Ihrer eigenen Aussagen, muss man wohl annehmen, dass sie die Gebote sowieso nicht einhalten.
Sie sind doch mit mir aus christlicher Sicht einer Meinung, dass wir Menschen Gottes Kinder sind. Wir
gehören Gott, weswegen es eine Sünde ist, wenn man sich selber nicht achtet, sich durch übermäßigen
Tabak-/Alkohlkonsum schadet. Auch stimmen Sie mit mir darin überein, dass wir Menschen nicht darüber
entscheiden sollten, wann ein Mensch zu leben hat und wann nicht, das entscheidet allein Gott. Bei der
Abtreibung, wird ein werdener Mensch getötet, sagte Gott nicht „Du sollst nicht töten!“? Meinen Sie
immer noch, dass Abtreibung erlaubt sein sollte? Falls ja, widersprechen Sie sich selbst. Wenn jemand
abtreibt, ist das Mord. Kein Grund rechtfertigt Mord und Mord sollte wie Mord geahndet werden.
#102 Benedikt 20:08:59 | Dienstag, 14. August 2007
@ Methusalix Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Ratzinger wird ganz im Gegenteil derselben Meinung
sein. Andernfalls müsste er den Modernisteneid etc ja wieder einführen. Orientieren Sie sich doch zur
Abwechslung mal an Tatsachen, anstatt an Vorurteilen.
#101 methusalix † 19:27:13 | Montag, 13. August 2007
@Benedikt Benedikt: @ methusalix Den Enzykliken folgen üblicherweise Taten. So wichtig ist das Papier
in der Tat nicht. Jeenfalls nach meinem Dafürhalten. Den Enzykliken folgen Taten? Von wem? Von den Klerikern?
Nach Humanae Vitae durften die keine chemischen Kotrazeptiva und keine Kondome mehr verwenden? Dass Sie
alle(?) Enzykliken nicht ganz so wichtig nehmen, deckt sich mit meiner Meinung. Papier ist geduldig und
alle Enzykliken sind politische Kinder ihrer Zeit. Ratzinger wird unsere Einstellung aber gar nicht gefallen,
da bin ich mir sicher.
@ methusalix Nein, gegen diese unsägliche Erlaubnis der Todesstrafe in dem Gummiparagrafen bin ich schon
immer. Das ist nichts neues bei mir. Gummiparagraf? Wissen Sie, was ein Gummiparagraf ist? Na wunderbar!
Her mit Tinte und Feder und raus mit der Todesstrafenbefürwortung! Reichlich sinnfreie Erwiderung. Bitte?
Rein verbal, siehe oben. Die Finger hat er sich nicht gebrochen dabei. Wundert mich nicht, dass Sie das
nicht anerkennen können. Sie sind halt in Ihren Vorurteilen gefangen. Die Enzykliken stehen ja auch nur
auf Papier. Da kann Humanae vitae und Co ja sooo wichtig nicht sein. Den Enzykliken folgen üblicherweise
Taten. So wichtig ist das Papier in der Tat nicht. Jeenfalls nach meinem Dafürhalten.
als methusalix @agmen @Benedikt, dem Relativisten agmen: @methusalix Es tut doch überhaupt nichts zur
Sache, was im KKK vor langer Zeit einmal stand. Den Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen!
Der Inhalt des Katechismus ist agmen völlig egal. Wem noch? Mir nicht! … und wir nicht darüber entscheiden
sollten! Ihr Wort in aller Kirchenbeamten Gehörgang, agmen! Ich bin allemal ein Gegner der Todesstrafe!
Dieser Satz ehrt Sie, genau so wie er JPII geehrt hat, der sich aber die Finger dann doch nicht durch
eine Tintenschlacht im aktuellen Katechismus schmutzig machen wollte. Verbal war der letzte Papst grandios;
aber: an ihren Taten soll man Menschen erkennen. Benedikt: @ agmen Es steht weiterhin drin, daher ist
es ja methusalix’ neuester Aufhänger. Nein, gegen diese unsägliche Erlaubnis der Todesstrafe in dem
Gummiparagrafen bin ich schon immer. Das ist nichts neues bei mir. Er verschweigt natürlich, dass die
Formulierung derart ist, dass die Todesstrafe nirgendwo mehr gerechtfertigt ist … Na wunderbar! Her
mit Tinte und Feder und raus mit der Todesstrafenbefürwortung! … und selbstverständlich auch, dass
insbesondere Johannes Paul II. jahrelang für die Abschaffung der Todesstrafe gekämpft hat. Rein verbal,
siehe oben. Die Finger hat er sich nicht gebrochen dabei. Methusalix interessieren beschriebene Papiere
eben mehr als Taten. Die Enzykliken stehen ja auch nur auf Papier. Da kann Humanae vitae und Co ja sooo
wichtig nicht sein.
@ agmen Es steht weiterhin drin, daher ist es ja methusalix’ neuester Aufhänger. Er verschweigt natürlich,
dass die Formulierung derart ist, dass die Todesstrafe nirgendwo mehr gerechtfertigt ist und selbstverständlich
auch, dass insbesondere Johannes Paul II. jahrelang für die Abschaffung der Todesstrafe gekämpft hat.
Methusalix interessieren beschriebene Papiere eben mehr als Taten. Er braucht eben einen Grund, die Beschaffenheit
ist da allemal wurscht.
@methusalix Es tut doch überhaupt nichts zur Sache, was im KKK vor langer Zeit einmal stand. Fakt ist,
dass nach christlicher Überzeugung jeder Mensch Gott gehört und wir nicht darüber entscheiden sollten!
Ich bin allemal ein Gegner der Todesstrafe!
#95 methusalix † 00:00:11 | Montag, 13. August 2007
@agmen Wir Menschen besitzen also keine Vollmacht über ein derartiges Richteramt! Nein, wirklich nicht?
Das sieht der Katechismus aber ganz anders. Oder ist endlich dieser unsägliche Todesstrafenbefürwortungspapragraf
gestrichen worden. Hohe Zeit dafür wäre es ja für die Klerisei, um nicht das allerletzte Stückchen
Glaubwürdigkeit zu verlieren, dass die Altherrenriege in Rom beim einen oder anderen Gläubigen noch
besitzt.
@ obelix/methusalix „…dass Frauen, wenn Sie sich für einen Abbruch entschliessen, dies ohne Gefahr
für sich tun können.“ Dieses so oft beschworene Selbstbestimmungsrecht der Frau existiert aber in dieser
Frage nicht, weil das werdene Kind weder seinen Eltern bzw. der Frau noch dem Staat, sondern Gott gehört.
Und weil uns Christen geboten ist, das von Gott geschaffene menschliche Leben nicht töten zu dürfen,
ist es infolgedessen bereits anmaßend überhaupt darüber zu diskutieren, ob dieses oder jenes Kind zur
Welt kommen darf. Wir Menschen besitzen also keine Vollmacht über ein derartiges Richteramt! Das sollten
Sie endlich mal kapieren!!
#93 methusalix † 01:01:45 | Sonntag, 12. August 2007
@Burgorus Teil 2 Weil sie doch spüren, dass sie allesamt zusammenbrechen. Wen meinen Sie mit „sie allesamt“?
Die Menschen in diesem Land? Die Frauenverächter wie Mixa, Meisner, Laun und Co? Die „Linken“ und „alt
68er“, die bei Ihresgelichen ja immer schuld sind, der Generalsündenbock sozusagen? Dann werden wir hier
in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, viel perfekter als
der jetzige im Iran. Das schaffen Sie nicht, weil Sie die Todesstrafe nicht einführen können. Daran
werde ich mitwirken. Wieso also auswandern! Weil Sie es nicht schaffen, hier einen katholischen Gottesstaat
zu etablieren. Weder auf demokratischem Weg, schon gar nicht mit Gewalt. Wir sind eine wehrhafte Demokratie;
schon vergessen, den „Deutschen Herbst“ 1977? Sie holen sich nur blutige Köpfe bei diesem Kreuzzug gegen
die freiheitliche Demokratie. Auch die Zivilehe z. B. wurde, obwohl im Kulturkampf heftigst unter Feuer
genommen, nicht mehr abgeschafft. Damit müssen Sie leben Burgorus; oder eben auswandern. Ein Protestant
war für viele Hexenverbrennungen verantwortlich. Sie werden bei einer Straftat erwischt, schreien ganz
laut: „Aber die anderen sind viiiiel schlimmer!“ oder „Haltet den Dieb!“ und glauben, dass Ihnen das jemand
abnimmt, der seine fünf Sinne beisammen hat und laufen lässt? Und damit glauben Sie einen „deutschen
Gottesstatt“ etablieren zu können? Kaufen Sie sich ein Ticket nach Neuseeland.
@Burgorus Teil 1 Burgorus: @Methusalix/Obelix: Wieso denn auswandern? Man muss Gott mehr gehorchen als
den Menschen… Das kann dann u.U. zum Martyrium und dessen Krone führen. Na grandios, jetzt sind Terroristen,
die mit Gewalt unsere freie Demokratie beseitigen wollen (von denen die römisch-katholische Kirche nicht
zuletzt massiv profitiert) bei Ihnen Märtyrer??? Wie alt sind denn die staatlichen Gesetze, … Weil
ein Gesetz „jung“ ist, ist es ungültig? Hätte ich nie gedacht, aber sei’s drum. Die Gebote der katholischen
Kirche sind unveränderlich und schon 2000 Jahre alt. Also jüngere Gesetze sind deswegen falsch. Gut,
dann müssen wir Katholiken ja nicht unbedingt glauben und akzeptieren, dass der Papst (in Fragen der
Sitte und Moral, wenn er ex cathedra spricht … etc. pp) unfehlbar ist und die leibliche Aufnahme Mariens
in den Himmel ist auch nicht mehr so ganz richtig. Merken Sie eigentlich, wie schwachsinnig Ihre Argumente
sind? Wieso wehren Sie sich in diesem Forum so? … Weil ich katholischer Arroganz und Lüge entgegentrete.
Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord, geschweige denn ein „Kinderabschlachten“ und ich werde mit
allen mir zur Verfügung stehenden legalen und demokratischen Mitteln dafür kämpfen, dass so wenige
Abbrüche wie möglich geschehen und dass Frauen, wenn Sie sich für einen Abbruch entschliessen, dies
ohne Gefahr für sich tun können.
@Methusalix/Obelix: Wieso denn auswandern? Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Wenn die Gesetze
des Staates den ewigen Gesetzen Gottes zuwiderlaufen, darf man ihnen nicht mehr gehorchen. Das kann dann
u.U. zum Martyrium und dessen Krone führen. Wie alt sind denn die staatlichen Gesetze, die den ungeborenen
Menschen den Tod bringen? Noch keine 50 Jahre. Sie ändern sich laufend. Wer mit ihnen geht, wird von
ihnen gelenkt. George Orwell lässt grüßen. Die Gebote der katholischen Kirche sind unveränderlich
und schon 2000 Jahre alt. Wieso wehren Sie sich in diesem Forum so? Es sind doch die staatlichen Gesetze
hinsichtlich Kinderabschlachten derzeit in etwa so, wie Sie sie wollen! Warum wehren Sie sich hier so?
Weil sie doch spüren, dass sie allesamt zusammenbrechen. Dann werden wir hier in Deutschland einen Gottesstaat
aufbauen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, viel perfekter als der jetzige im Iran. Daran werde
ich mitwirken. Wieso also auswandern! 2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen. Ein
Protestant war für viele Hexenverbrennungen verantwortlich. Er berief sich auf ihr Bibelzitat. Er war
stolz darauf, 56 mal (!) die gesamte Bibel gelesen zu haben. Seien wir also froh, dass wir den Papst und
die katholische Kirche haben, die für deren richtige Auslegung sorgen. Hexenverbrennungen gab es immer
da, wo die katholische Kirche noch nicht geherrscht hat oder kaum Macht besaß. Das haben die neun Artikel
von Jenny Gibbons gezeigt. Siehe z.B. www.kreuz.net/article.4176.html
als methusalix @Burgorus Teil 2 … Halten Sie sich nicht an die ewigen Gesetze Gottes? … Die „ewigen
Gesetze Gottes“? Dieses etwa? 2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen. … dass
dieser Mord schlimmer ist als jeder andere. Abartige Argumentation. Weil Sie glauben, dass ein Abbruch
Mord ist, soll er schlimmer sein als andere? Glauben Sie übrigens nicht, dass ich Ihre Schlangenlist
nicht durchschaue. Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist! Diesmal dürfen Sie die Bibelstelle selbst raussuchen!
Das war doch immer das Argument, wenn es um die Obrigkeit ging. Bei finsteren Despoten hatte die Kirche
dabei deutlich weniger Berührungsängste als Sie mit unserem Strafgesetzbuch. Warum wohl hat sie sich
an der Seite Francos, Pinochets und ja auch Hitlers wohler gefühlt als heute? … ist es kein Beweis
mehr. Das ist doch kein Argument oder gar Beweis. Weil der Papst irgendwas behauptet, heisst das ja noch
lange nicht, dass das auch wahr ist. Alle Menschen sind fehlbar. Alle Päpste sind Menschen. Alle Päpste
sind fehlbar. Immer und jederzeit. Und Sie sind nicht einmal Papst, Burgorus.
#89 methusalix † 14:20:24 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus Teil 1 Burgorus: Die Gesetze hinsichtlich Abtreibungsmord sind praktisch identisch mit dem Abtreibungsmord
selbst. Wenn Sie das glauben, sollten Sie auswandern. In den Iran vielleicht? Der dürfte Ihren gottesstaatlichen
Attitüden am nächsten kommen. „wissen Sie“: Was ist denn das für ein Stil? Wenn Sie geschliffenen Stil
und den Kampf mit dem Florett wollen, gehen Sie bitte nicht zu kreuz.net. Hier beherrscht die Axt die
Diskussion. Auf allen Seiten. … zeugt das von Argumentationsschwäche. Wenn Sie schon meinen Stil kritisieren
müssen, wovon zeugt das denn? Keine Argumente ausser folgender Behauptung? Dass die Abschlachtung der
ungeborenen Menschen kein Mord sei, ist schlichtweg falsch, da hier ein unschuldiger Mensch vorsätzlich
und ohne Notwehr umgebracht wird. … Soviele Morde werden erst im jüngsten Gericht geahndet. Das wissen
Sie ganz genau? Sie wissen auch ganz genau, was als Mord geahndet werden wird und was nicht? Sie kennen
ganz genau Gottes Willen? Das behaupten einige andere Gestalten auch; haben deswegen alle Recht, die behaupten
Gottes Willen ganz genau zu kennen? Das wage ich zu bezweifeln. Dafür hat es in der Geschichte zu viele
Irrtümer gegeben über das was als „Gottes Wille“ behauptet wurde. Zu oft wurde einfach der je eigene
Wille als Gottes Wille ausgegeben, um andere Menschen zu unterdrücken, oder ihnen schlimmeres anzutun.
Die Gesetze hinsichtlich Abtreibungsmord sind praktisch identisch mit dem Abtreibungsmord selbst. Dass
ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist, wissen Sie. Er würde sonst nach §§ 211 StGB verfolgt. „wissen
Sie“: Was ist denn das für ein Stil? Mir einfach das zu unterstellen, wovon Sie genau wissen, dass ich
vom Gegenteil überzeugt bin. Wenn man sein Gegenüber nicht ernst nimmt, zeugt das von Argumentationsschwäche.
Dass die Abschlachtung der ungeborenen Menschen kein Mord sei, ist schlichtweg falsch, da hier ein unschuldiger
Mensch vorsätzlich und ohne Notwehr umgebracht wird. Wenn der Abtreibungsmord nach §§ 211 StGB nicht
verfolgt wird, was ändert das daran? Soviele Morde werden erst im jüngsten Gericht geahndet. Oder erkennen
Sie dieses nicht an? Halten Sie sich nicht an die ewigen Gesetze Gottes? Halten Sie sich nur an Gesetze,
die sich alle drei Jahre ändern. Dass der Abtreibungsmord momentan nicht mit dem profanen Strafgesetz
geahndet wird, sondern erst im jüngsten Gericht, verdeutlicht umso mehr, dass dieser Mord schlimmer ist
als jeder andere. Nur kleine Sünden straft der Herr sofort. Glauben Sie übrigens nicht, dass ich Ihre
Schlangenlist nicht durchschaue. Sie fragen mich, ob ich mich an die Gesetze halte, die ich bejahen muss,
und wollen dann die Schwäche dieser Gesetze hinsichtlich des Lebensschutzes als Argument für die Entkriminalisierung
des Abtreibungsmordes verwenden. Wenn man das was zu zeigen ist, nämlich dass unsere Gesetze die Ungeborenen
schutzlos der Abschlachtung ausliefern, in den Beweis mit einfließen lässt, ist es kein Beweis mehr.
#87 methusalix † 11:57:56 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus Die Straffreiheit für diesen Mord nimmt aber dem Ungeborenen den Schutz. Deswegen propagiere
ich deren Abschaffung. Dass ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist, wissen Sie. Er würde sonst nach
§§ 211 StGB verfolgt. Dass Sie für die Abschaffung des §§ 218 kämpfen ist selbstverständlich Ihr
demokratisch verbrieftes Recht. Dass ich für die Beibehaltung kämpfe, ist mein Recht. Willkommen in
der Demokratie! Die Leute wollen nicht nur immer dorthin gehen, wo sie mit Schleim bedeckt werden. Eine
sehr katholische, trotzdem überzogene und falsche Weltsicht. Aber man muss als erzreaktionärer und stockkonservativer
Katholik wohl so denken, um seiner Geschäftsgrundlage, eine abgrundtief böse Welt, die nur die je eigene
Facon von Katholizismus erretten kann, nicht den Boden unter den Füssen weg zu ziehen. Diese Weltsicht
teilen Sie mit vielen konservativen Katholiken vom Papst bis zu Frau Kuby. Dass sie richtig ist, kann
ich Ihnen nicht bestätigen.
@Methusalix Ich: „und insofern wird der Schutz, den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen
als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben…“ Sie: „Das ist die Sicht unserer Gesetze, die
Sie da wiedergeben und an die Gesetze halte ich mich. Sie nicht?“ Ich halte mich an die Gesetze, aber
nicht an die von Ihnen teils falsch, teils richtig interpretierte Sicht. Auch nach dem profanen Grungesetz
steht dem ungeborenen Menschen das Recht auf Leben zu. Dass der ungeborene Mensch kein Mensch sei, davon
steht nichts. Der Abtreibungsmord ist weiterhin illegal wie jeder andere Mord auch. Die Straffreiheit
für diesen Mord nimmt aber dem Ungeborenen den Schutz. Deswegen propagiere ich deren Abschaffung. Also
was ist jetzt? Jubelnde Zustimmung von grossen Zuschauermengen, die mit seiner Menschensicht von Unfreiheit
und völlig abgehobener Sexualtheologie übereinstimmen, oder Pfiffe des wütenden Protestes, ob der völligen
Blindheit vor der Realität in der die Menschen leben müssen? Große zuhörende Volks-Massen und pfeifende
Volksmassen sind kein Widerspruch. Ich weiß gerade von älteren Leuten, dass sie die Missionen auch deswegen
besucht haben, weil ihnen Unangenehmes gesagt wurde. Diese Leute hatten damals halt noch den Anstand nicht
zu pfeifen. Die Leute wollen nicht nur immer dorthin gehen, wo sie mit Schleim bedeckt werden. Wer die
Wahrheit sucht, ist auch bereit, „Unangenehmes“ zu hören, Unangenehmes, was in Wirklichkeit gar nicht
unangenehm ist, da es den wahren Frieden bringt.
#85 methusalix † 00:20:25 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus Burgorus: @Methusalix/Obelix … immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen
Menschen gäben. Das ist die Sicht unserer Gesetze, die Sie da wiedergeben und an die Gesetze halte ich
mich. Sie nicht? Diese Sicht, die dem Embryo die gleichen, ja sogar noch mehr Rechte einzuräumen als
der Frau, kann nur auf einem katastrophalen Frauenbild basieren, das die Frauen wirklich nur als Gebärmaschinen
wahrnimmt, so wie Mixa das tut. Ein Frauenbild, das die abgehobenen und fern jeglicher Realität lebenden
Kirchenbeamten seit Jahrhunderten pflegen, das trotzdem so falsch ist, dass dies schon alle Menschen erkannt
haben, die ausserhalb der katholischen Grenzen zu denken bereit sind. Deswegen sind die Kirchen leer!
Burgorus: @methusalix: … Schluss machen: Das kann ich sehr gut verstehen. Das Rotgeschriebene zeigt
doch nur, … Also was ist jetzt? Jubelnde Zustimmung von grossen Zuschauermengen, die mit seiner Menschensicht
von Unfreiheit und völlig abgehobener Sexualtheologie übereinstimmen, oder Pfiffe des wütenden Protestes,
ob der völligen Blindheit vor der Realität in der die Menschen leben müssen? Sich dieser entgegenzustellen,
ist sehr mutig … Viel Feind, viel Ehr. Das zementiert nur die Wagenburgmentalität der Betonköpfe im
Vatikan. … weil die Leute spüren, dass Benedikt XVI. wieder mehr auf die Fundamente des Glaubens zeigt.
Ihr Wort in Gottes Ohr, Burgorus. Das würde bedeuten, dass der Papst weiss, wie ihnen zumute ist. Das
wäre wunderbar! Gesegnete Ruhe!
#84 Rudolfus 23:50:32 | Donnerstag, 9. August 2007
@Obelix/Methusalix / Die Aufgabe der Kirche als Mutter Die Kirche als Sklavenhalterin, die ihre Sklavinnen
„im Zaum halten“ muss. „Ich habe euch aber nicht mehr Knechte genannt, sondern Freunde“,erklärt unser
göttlicher Herr und Gott Jesus Christus im Evangelium. Der Herr selbst erhöht uns zwar seinerseits zu
Seinen Freunden, wir bleiben dennoch Diener Gottes, und kein Mensch kann sich über Gott erheben. Jeder,
der sich über die Kirche erhebt, erhebt sich über Gott und wird deshalb zwangsläufig seinem eigenen
Untergang entgegenmarschieren, oder bereitet seinem eigenen Christenvolk, wenn er sich zum Volksführer
aufschwingt, den Untergang, z.B. Dr. Luther aus Wittenberg und die Deutschen, der Deutschland durch die
neue protestantische Reichsreligion und durch den Abfall der Reichsfürsten in den 30jährigen Religionskrieg
gestürzt hat: Von dem sich die deutsche Nation und das Römische Reich, das der deutschen Nation anvertraut
war, nie wieder erholt hat. Während des 30jährigen protestantisch-katholischen Kriegs im Römischen
Reich der deutschen Nation rieben sich alle Feinde Deutschlands die Hände: Das außerreichische katholische
Königreich Frankreich schickte unter seinem mitregierenden Cardinal Truppen, die allerdings auf der Seite
der protestantisch-lutheranischen Deutschen und der protestantischen Schweden gegen die katholischen kaisertreuen
Deutschen kämpften. Nach den 30 Jahren Krieg war das Römische Reich Deutscher Nation nur mehr ein juristischer
Staatsverband und politisch handelsunfähig: Andere eroberten die Welt.
#83 Burgorus 23:22:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@methusalix: Ich möchte jetzt mit der Diskussion Schluss machen: Das Rotgeschriebene zeigt doch nur,
dass Benedikt XVI. nicht dem Volk nach dem Mund redet, sondern, um die Wahrheit zu verkünden, auch Pfiffe
in Kauf nimmt. Und ich hatte ja früher schon gesagt, dass die antikatholische Propaganda nicht vor den
Toren Südamerikas Halt gemacht hat. Sich dieser entgegenzustellen, ist sehr mutig und zeichnet den wahren
Hirten aus. Zum Starkult: Der Starkult existiert natürlich auch und hatte ja besonders bei Johannes Paul
II. besondere Ausmaße. Man sagt aber, dass die Audienzen deswegen zunehmend zahlreicher besucht werden,
weil die Leute spüren, dass Benedikt XVI. wieder mehr auf die Fundamente des Glaubens zeigt. Die Kirche
ist eben beständig, während der Zeitgeist mit der Zeit geht und sich somit stets ändert, also keinen
geistigen Halt bietet.
#82 methusalix † 21:21:20 | Donnerstag, 9. August 2007
@Burgorus Teil 2 Das sehr unkonkret. Fakt ist, dass kaum ein Pfarrer mehr darüber … Wenn die Pfarrer
NUR NOCH über Schwangerschaftsabbruch als Mord, Pillenverbot, Verhütungsverbot und die Vorschriften
der Klerisei zu den intimsten Details des menschlichen Zusammenlebens predigen würden, wären die Kirchen
dann voller? Nein! Nur der Papst spricht noch ab und zu drüber: Und er hat immer volles Haus, … Aber
doch nicht weil alle hören wollen, dass Abbruch Mord sein soll, oder Verhütung „in sich böse“ sein
soll. Der Papst ist ein Star und er bekommt, was er verdient: Starkult. Wie Tom Cruise oder Brad Pitt.
Im übrigen strömen dem Papst auch nicht mehr die Massen zu, die Sie gerne sähen: SÃO PAULO – Viel
Glück ist dem Papst bei seinen bisherigen Auslandsreisen nicht beschert. Waren es in seiner Heimat Bayern
und an seiner alten Universität Regensburg ungeschickte Äußerungen zum Thema Islam und Gewalt, so sind
es in Brasilien seine Worte zum Thema Abtreibung, die Empörung auslösen. Anstatt sich von jubelnden
Massen feiern zu lassen, muss sich Benedikt XVI. einer Debatte stellen, die er selbst angezettelt hat.
Selbst von seinem Vorgänger Petrus ward er verlassen: Als die Papstmaschine in São Paulo einschwebte,
regnete es. Brasilianische Kommentatoren bemerkten irritiert, dass Staatspräsident Luiz Inácio Lula
da Silva seinem 80-jährigen Gast nicht einmal einen Stuhl anbot. Bei der Fahrt durch die Metropole jubelten
dem Papst gerade mal zehntausend Menschen zu. Lag es nur am schlechten Wetter? www.abendblatt.de/…07/05/11/738695.html
#81 Burgorus 20:46:08 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix Sie haben nicht die Freiheit, über die Bäuche der Frauen zu verfügen! Stimmt. Und
weder Frauen noch Männer haben die Freiheit, über die Menschen in den Bäuchen der Frauen zu verfügen.
Bedenken Sie, dass Sie behaupten, Daniel Stöhr hätte bereits Hexen verbrannt. Dann hatte ich halt auch
keine Skrupel, die Annahme zu äußern, dass Sie schon eigene Kinder umgebringen ließen. Trotzdem beruhigt
es mich, nun zu wissen, dass dem nicht so ist. Wenn Sie das Herausreißen eines Kindes aus dem Mutterleib
für keinen Mord halten, dann halten Sie auch das Kind für keinen Menschen, und insofern wird der Schutz,
den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen
gäben.
#80 methusalix † 19:39:22 | Donnerstag, 9. August 2007
@Burgorus Teil 1 Burgorus: @Methusalix/Obelix >>Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort
ist, << Das ist Seeräuber-Freiheit und doch keine Freiheit. Dank für die prompte Bestätigung meiner
Aussage zur Freiheit! Freiheit ist in Ihren Kreisen einzig und alleine die Freiheit der katholischen Hierarchie,
den Menschen ihr Leben bis in die allerintimsten Einzelheiten vorzuschreiben. Freiheit die darauf beruht, …
Sie haben nicht die Freiheit, über die Bäuche der Frauen zu verfügen! Sie werden das zwar nie begreifen,
weil Sie nicht gelernt haben, sich ausserhalb des katholischen Denk-Ghettos frei zu bewegen, aber Sie
kommen an der Freiheit anderer Menschen nicht vorbei. Ihre Freiheit Burgorus, endet genau dort, wo die
Freiheit anderer beginnt. Und noch etwas: ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Die Freiheit so zu
entscheiden haben sich usnere Obergerichte genommen und deren Freiheit werden Sie noch weniger angreifen
können, wie die Freiheit von Frauen, über ihr Leben selbst zu entscheiden. Sagen Sie uns doch, wie viele
Kinder Sie bereits in Ihrem Mutterleib haben abschlachten lassen. Sind Sie verrückt, oder nur blind und
vergesslich? Ich habe hier schon oft genug geschrieben, dass ich gegen Abtreibung bin, dass ich aber die
hau-drauf-Methoden der Hexenverbrenner hier ablehne. Sollte sich in meinem Umfeld jemand mit dem Gedanken
an einen Schwangerschaftsabbruch tragen, werde ich alle legalen und menschlich möglichen Mittel ergreifen,
dies zu verhindern.
#79 Burgorus 11:23:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix Frauen können glücklich werden, wenn man es ihnen überlasst, wie sie zum Glück
finden. Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, aber ohne diese Freiheit, die sich
Männer schon immer genommen haben, geht es nicht. Das ist Seeräuber-Freiheit und doch keine Freiheit.
Freiheit die darauf beruht, Unschuldigen nicht einmal das Lebensrecht zu gönnen, ist purer Egoismus.
Selbst wollen Sie natürlich das Recht auf Leben und sogar noch viel mehr, nämlich die Freiheit, den
anderen die Freiheit zu rauben, während Sie anderen nicht einmal das Recht auf Leben vergönnen. Sagen
Sie uns doch, wie viele Kinder Sie bereits in Ihrem Mutterleib haben abschlachten lassen. Das ersetzt
zwar nicht die Beichte, aber erleichtert. Ich: „Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand über das
Pillenverbot oder das Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehrs gesprochen hat.“ Sie: „Na dann finden
Sie mal die fast tausend Predigt-Zitate in google.“ Das sehr unkonkret. Fakt ist, dass kaum ein Pfarrer
mehr darüber – was also die Menschen wirklich betrifft – spricht. Und so stehen eben die Kirchen leer.
Nur der Papst spricht noch ab und zu drüber: Und er hat immer volles Haus, bei den Messen sowie bei den
Audienzen, wo die Besucherzahlen kräftig zugelegt haben.
#78 obelix † 10:50:20 | Donnerstag, 9. August 2007
@Hexenverbr… Rosenkranzsoldat: @Genosse Obelix Den antikatholischen roten? HetzMob … wie es schon
Dollfuß vorbildlich praktiziert hat … Der kleine Mann ist tot und sein klerikal-faschistischer Ständestaat
hat sich selbst gründlichst desavouiert. Er kommt nicht wieder. Also ist Ihr Traum von der katholischen
Despotie völlig harmlos Soldat. Träumen Sie ruhig weiter. … führten der im Vokabular dem Ihrigen
sehr ähnlich war. So wie ich das sehe, freiheitliche Demokratie, Gleichberechtigung, Gewaltenteilung
etc. haben die „Genossen“ letztendlich das erreicht, was sie wollten und die Syllabus-Eigenschaften des
Staates sind verwirklicht. Gut so. Daniel Stöhr: verlogener Gutmensch Ich verbitte mir den Ausdruck „Hexenverbrenner“,
das ist eine Unverschämtheit. Solange der Ton hier so rau bleibt, mache ich mit. Mut dem Finger auf andere
zeigen ? >>Burgorus: @methusalix … während die Puritaner zwei Kontinente ausgerottet haben, …<< Genau
das war damit gemeint. Die katholischen Mordtaten exkulpieren, indem man sagt: Aber die anderen waren
viiiel schlimmer! Burgorus: An die Frauenverächterin, die glaubt, Frauen werden glücklich, wenn sie …
Frauen können glücklich werden, wenn man es ihnen überlasst, wie sie zum Glück finden. Ich weiss,
dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, aber ohne diese Freiheit, die sich Männer schon immer
genommen haben, geht es nicht. Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand … Na dann finden Sie mal
die fast tausend Predigt-Zitate in google.
#76 Burgorus 01:20:08 | Donnerstag, 9. August 2007
An die Frauenverächterin, die glaubt, Frauen werden glücklich, wenn sie ihre Kinder umbringen lassen
oder wenn sie sich in der Kirche zur Schau stellen können: Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand
vom Pillenverbot oder vom Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigt? Weichen Sie mir doch nicht
aus. Sie haben doch mit diesem Thema angefangen („zwischen die Beine schauen“).
verlogener Gutmensch „Und das einzige, was die heutigen Hexenverbrenner wie Sie Rudolfus, oder Daniel
Stöhr und der abgehalfterte Rosenkranzsoldat dazu beitragen ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen
und zu sagen: Die waren aber viel schlimmer als wir!“ Ich verbitte mir den Ausdruck „Hexenverbrenner“,
das ist eine Unverschämtheit. Mut dem Finger auf andere zeigen ? Genau das ist doch die Methode des Herrn
Gutmenschen.
@Genosse Obelix „Um das geht es Ihnen also. Die Kirche als Sklavenhalterin, die ihre Sklavinnen „im Zaum
halten“ muss. Wenigstens sind Sie ein ehrlicher Zuhälter Rudolfus.“ Den antikatholischen roten? HetzMob
dem sie angehören muß man auch gründlich im Zaun halten wie es schon Dollfuß vorbildlich praktiziert
hat als ihre Rotfrontgenossen einen Kirchenkampf sondergleichen führten der im Vokabular dem Ihrigen
sehr ähnlich war. Haben sie Ihre Parolen von ihrem Gewerkschaftsvorsitzenden, von „wir sind Kirche“ oder
von der Tante der Horterziehung die sie offensichtlich zu lange GENOSSEN haben ?
#73 obelix † 01:02:05 | Donnerstag, 9. August 2007
@Rudolfus @Burgorus Rudolfus: @Methu… Die katholische Kirche selbst ist theologisch gehen die Braut
Christi. Schuldig gewordene können nur … Rudolfus ein erzkatholischer Relativist. Passen Sie bloss
auf, dass Paparatzi Sie nicht erwischt. Der schliesst Sie glatt aus dem Himmelreich aus. Die Kirche hat
die Menschheit besser in Zaum gehalten als … Um das geht es Ihnen also. Die Kirche als Sklavenhalterin,
die ihre Sklavinnen „im Zaum halten“ muss. Wenigstens sind Sie ein ehrlicher Zuhälter Rudolfus. Burgorus:
@Methusalix Ich habe noch nie einen Pfarrer vom Pillenverbot oder vom Verbot … Da müssen Sie gar nicht
in eine Kirche gehen. Die Absonderungen der Frauenverächter der katholischen Hierarchie werden Ihnen
jederzeit von den Medien direkt ins Haus gebracht. Schauen Sie doch einfach nach, was der Stellvertreter
in Südamerika wieder zum besten gegeben hat. Ich zitiere Pünktchens Zitate: „Da die Kirche nicht erreicht
hat, daß die Menschen tun, was sie lehrt,… Und schlimmer noch: „Sie wollte der modernene Welt die Arme
öffnen und spreizte die Beine.“ Sag ich doch. Alles starrt den Menschen zwischen die Beine anstatt ihnen
ins Gesicht zu schauen. Dass Pünktchen besonders sexualfixiert ist, wissen alle. Er/sie ist in diesem
Fall ein Paradebeispiel für den Katholizismus. Die Realität voll ausgeblendet, den Blick starr auf die
Geschlechtsorgane der Menschen gerichtet. Und dann wundert sich Pünktchen, warum sich die Menschen solche
anmassenden Obszönitäten vom Klerus nicht mehr bieten lassen.
@Methusalix Jedes Mordopfer ist um eins zu viel. Stimmt, und so sind auch viele Mordopfer um viele zu
viel. Na dann hoffe ich sehr, dass die römisch-katholische Kirche langsam aus ihrer Schockstarre aufwacht,
die ihr die leeren Kirchen verpasst haben (zusammen mit dem Verlust jeder Glaubwürdigkeit natürlich)
und anfängt, sich um die Menschen zu kümmern. Dann könnte sie vielleicht doch noch wieder ein ganz
klein wenig heilig werden. Das bleibt wirklich zu hoffen in Bezug auf die Amtskirche. Wenn sie die Kurve
zu den Menschen hin nicht kriegt und sich weiter nur um die eigenen Eitelkeiten kümmert, oder ständig
zwischen die Beine der Menschen starrt Ich habe noch nie einen Pfarrer vom Pillenverbot oder vom Verbot
des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigen hören. Welche Pfarrei bieten Sie mir an, um das mal hören
zu können? und nicht in ihre Gesichter schaut, dann verkommt sie endgültig zu einer obskurantistischen
Sekte Stimmt. Die Weichei-Predigten gehen am Einzelnen vorbei, schläfern die Leute ein. Ich zitiere Pünktchens
Zitate: „Da die Kirche nicht erreicht hat, daß die Menschen tun, was sie lehrt, lehrt die Kirche heute
das, was sie tun.“ Und schlimmer noch: „Sie wollte der modernene Welt die Arme öffnen und spreizte die
Beine.“
@Methusalix/Obelix / Die katholische Kirche selbst ist theologisch gehen die Braut Christi. Schuldig gewordene
können nur in katholischen irdischen Tochtergesellschaften zu finden sein. Dies ist allerdings kein Zeugnis
gegen die Kirche, sondern gegen die Menschheit selbst – die unter NSDAP und KP zu noch größerer Gottlosigkeit
angestachelt wurde. Die Kirche hat die Menschheit besser in Zaum gehalten als die KP- und SP-Regime, und
auch besser als die heutigen Regime in Europa, die ihre eigenen Kinder im Leib töten oder bereits in
der Volksschule sexualisieren.
@Burgorus Burgorus: @methusalix … dann kommt als Ausrede: „ist ja schon ein Mordopfer zu viel“. Wie
viele Opfer von so genannten „Abtreibungsmorden“ würden Sie akzeptieren? So wie hier immer um die „Opfer
der Kinderschlachthöfe“ gegreint wird, doch wohl kein einziges. Sehen Sie, dasselbe nehme ich in Anspruch
für die Opfer des Genozids, den die Kirchenbeamten zugelassen, wenn nicht mit verursacht haben. Jedes
Opfer ist eines zu viel, egal mit welchen windelweichen Entschuldigungen Sie noch dahergelaufen kommen,
oder wie oft Sie mit dem Fingern auf andere zeigen: „Aber die Puritaner haben doch viel mehr umgebracht
als wir Katholiken!“. Noch was zu Umgang mit den Studenten … Noch einer, der nicht begriffen hat, warum
wir bei den PISA-Untersuchungen so verdammt mies dastehen. Ab und zu braucht der Mensch mal einen heilsamen
Schock, um heiliger zu werden. Na dann hoffe ich sehr, dass die römisch-katholische Kirche langsam aus
ihrer Schockstarre aufwacht, die ihr die leeren Kirchen verpasst haben (zusammen mit dem Verlust jeder
Glaubwürdigkeit natürlich) und anfängt, sich um die Menschen zu kümmern. Dann könnte sie vielleicht
doch noch wieder ein ganz klein wenig heilig werden. Wenn sie die Kurve zu den Menschen hin nicht kriegt
und sich weiter nur um die eigenen Eitelkeiten kümmert, oder ständig zwischen die Beine der Menschen
starrt und nicht in ihre Gesichter schaut, dann verkommt sie endgültig zu einer obskurantistischen Sekte,
so wie sie sich hier bereits darstellt.
#69 methusalix † 23:26:33 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat @Rudolfus Rosenkranzsoldat: Genosse Methusalix Es gab keinen genozid den … Katholiken
zu verantwortn haben im gegensatz zu Ihren Gesinnungsgenossen von der Rotfront. Rotfront? Gesinnungsgenossen?
Nie im Leben! Genozid? Von was faseln Sie eigentlich, Sie Invalide? Das war ein ganz normaler, gerechter
und erklärter Krieg. Krieg gegen den ausbeuterischen, menschenverachtenden, mörderischen, von der römisch-katholischen
Kirche beschützten Kapitalismus, der mit den Nazis gemeinsame Sache gemacht hat und dabei erwischt wurde.
Na wie gefällt Ihnen der Stil? Sie sollten das eigentlich kennen, Soldat. Habe ich von Ihnen gelernt.
Rudolfus: @Methusalix / „Hexen“ und andere Volksmobzielscheiben Zuerst verbiete ich mir das Wort „Hexenverbrenner“
für gläubige Katholiken unter Gottes Gesetz: … Solange Sie die Verbrechen an unschuldigen Kindern
Frauen und Männern relativieren, werde ich Sie zu den heutigen Hexenverbrennern zählen. Ich werde hier
auch als Rotfrontkämpfer, Abtreibungsbefürworter und schlimmeres tituliert, obwohl das alles natürlich
nicht stimmt. Ich lasse Sie Ihre eigene Medizin schmecken. Wenn Ihnen das nicht passt, verschwinden Sie
hier. Wem es zu heiss ist, der soll aus der Küche gehen.
@methusalix Das ist immer dieselbe Ausrede: Wenn man mal nachgewiesen hat, dass die katholische Kirche
im Großen und Ganzen recht segensreich gewirkt hat, während die Puritaner zwei Kontinente ausgerottet
haben, dann kommt als Ausrede: „ist ja schon ein Mordopfer zu viel“. Und somit wird dem einen Mordopfer
im Zusammenhang mit der katholischen Kirche mehr Gewicht beigemessen als der Ausrottung zweier Kontinente.
Noch was zu Umgang mit den Studenten (oder Schülern) und Zurechtweisungen. Wer mit ihnen umgehen kann,
kann sich auch leisten, sie mal zurechtzuweisen. Die anderen trauen sich das nicht, da sie Angst haben,
bei den Studenten nicht mehr lieb Kind zu sein oder einfach zu lasch sind. Beispiel: Ich hatte als einziger
der ganzen Uni die Studenten bei einem „Streik“ (widerrechtliche Hörsaal-Besetzungen) de facto aus dem
Hörsaal geschmissen. Hat mir das geschadet? Die Studenten sind zu mir gekommen, haben über die Streikgründe
gesprochen und mich dann zur Vollversammlung eingeladen. Pater Pio hat mal einem Mädchen, das bei ihm
beichten wollte, gesagt: „Ich kann dich jetzt nicht hören.“ Können Sie sich vorstellen, wie die geheult
hat? Ewig lang anstehen, dann blamiert vor allen Leuten zurückgewiesen werden. Der Grund war, weil des
Kindes Eltern bei Ausflügen auf die Sonntagsmesse verzichteten. Flauschige Worte hätten die Eltern nicht
bekehrt. Aber die Blamage ihres unschuldigen Kindes. Ab und zu braucht der Mensch mal einen heilsamen
Schock, um heiliger zu werden.
@Methusalix / „Hexen“ und andere Volksmobzielscheiben Zuerst verbiete ich mir das Wort „Hexenverbrenner“
für gläubige Katholiken unter Gottes Gesetz: Die „Hexenverbrennungen“ sind dem Volksmob entsprungen,
der auch heute noch zu allem Bestialischen fähig ist (siehe die NSDAP-SS-Herrschaft, siehe den von der
Wiener SPÖ aufgehetzten Anti-Regierungswechsel-Demonstrantenmob auf Wiens Straßen 1986 und 2000, antidemokratische
Sozialistenanbeter gegen die Mehrheit des nicht-Wienerischen Österreich, oder der von den Staatsmedien
aufgehetzte Mob auf den Straßen gegen Cardinal Groer und gegen Bischof Krenns Amtseinsetzungen und Amtshandlungen.
Bischof Krenn mußte für seine Bischofseinsetzungen 1987 und 1991 polizeilich geschützt werden, um die
Bischofskirchen in Wien und St. Pölten betreten zu können. Der Volksmob wird immer zu allen Zeiten von
einem Wahn erfaßt, um die Schuldigen außerhalb des Volksmobs zu suchen. Viele Hexenverbrennungen sind
in der Vorgeschichte dem Volksmob in Europa anzulasten, erst später der Kirche und der Inquisition und
auch vereinzelten Päpsten, beginnend mit dem heuchlerischen Konkubinenpapst Innozenz VIII., der die erste
Anti-Hexen-Bulle erließ, und das Buch „Der Hexenhammer“ sanktionierte. Auch in den nicht-katholischen,
protestantisch gewordenen Nationen wurden die Hexenverbrennungen jahrhundertelang weitergeführt – und
können in diesen Ländern erst recht nicht der römisch-katholischen Kirche angelastet werden. Die Hexenverbrennungen
entstammen nicht dem Christentum.
Genosse Methusalix „Und es war ja nicht nur ein Opfer. Bei dem Genozid, den wir Katholiken zu verantworten
haben.“ Es gab keinen genozid den („wir“ sagen Sie )Katholiken zu verantwortn haben im gegensatz zu Ihren
Gesinnungsgenossen von der Rotfront.
#65 methusalix † 22:15:40 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rudolfus und alle anderen Hexenverbrenner Rudolfus: @Obelix / Der Marxismus hat in ein paar Jahrzehnten
150-200 Millionen Morde zu verantworten. Die Opfer von Inquisition und Hexenwahn sind dagegen weit geringer
und werden von den Aufklärungsautoren übertrieben. Für eine Religion, die einen extrem hohen Moralanspruch
wie eine Kriegsfahne vor sich her trägt, wäre auch ein einziges Mord- und Folteropfer zuviel. Und es
war ja nicht nur ein Opfer. Bei dem Genozid, den wir Katholiken zu verantworten haben. Und das einzige,
was die heutigen Hexenverbrenner wie Sie Rudolfus, oder Daniel Stöhr und der abgehalfterte Rosenkranzsoldat
dazu beitragen ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen: Die waren aber viel schlimmer als
wir! Das alles trägt nichts dazu bei, dass die Kirche ihr völlig diskreditiertes Glaubensgebäude mit
dem extrem hohen Moralanspruch (vor allem an Frauen, wie könnte es in einer Frauen verachtenden Machogesellschaft
wie der klerikalen Hierarchie anders sein) wieder halbwegs bezugsfertig machen kann. Burgorus: @Methusalix
Wer wie Sie den Abtreibungsmord verteidigt oder sich gegen wirksame Gegenmaßnahmen verwehrt, braucht
nicht vom Balken anderer zu sprechen. Das war nicht ich, Burgorus. Das war der Chef höchstpersönlich
und er hat ALLE angesprochen, die unberechtigter weise andere zurechtstutzen wollen, um sich in einem
besseren Licht dastehen zu lassen. Sie waren ja wohl NICHT der Beichtvater dieser Frau.
@gilbert / Die Kirchengeschichte braucht die Wahrheit nicht zu fürchten. Eine Kirchengeschichte, die
viele Verfolgungen und Mißstände verschwieg, und die einen blinden Autoritätsglauben voraussetzte,
spielt nur der immer gegebenen Gefahr des Papalismus’ in die Hände, die von der Treue zum Papst zu unterscheiden
ist, und die dem Papst die Rolle Christi, des göttlichen Offenbarers, zuschreibt, was auch eine gefährliche
Irrlehre ist, da sich so ein Papst wie Paul VI. gegen seine Vorgänger in den Liturgiefragen stellen konnte –
trotz seinem Krönungseid – und einen papalistischen Gehorsam forderte, welchen er der geschönten Kirchengeschichte
seiner Theologen verdanken konnte. Es war auch lange Zeit bekannt und Allgemeingut, daß viele Päpste
Fehler gemacht haben, wurde aber wegen der vielen guten Päpste bis Paul VI. von den Theologen ausgeblendet.
Eine Geschichte, die Wesentliches zum Papsttum verschweigt, ist keine authentische Geschichtsschreibung –
und schadet nur der Kirche selbst. Die Kirche vertritt die Wahrheit Gottes und kann so die Wahrheit auch
nicht fürchten.
@Methusalix Wer wie Sie den Abtreibungsmord verteidigt oder sich gegen wirksame Gegenmaßnahmen verwehrt,
braucht nicht vom Balken anderer zu sprechen. Wenn Sie glauben, ich könne nicht motivieren, täuschen
Sie sich. Ich habe an der Uni immer volles Haus gehabt, während bei meinen Nachfolgern, die ein doppelt
so großes Potential an Hörern haben (etwa 600 Leute), gegen Ende des Semesters weniger als 100 kommen.
Weil ich eben motivieren und in der Sprache der Studenten erklären kann, wie mir oft bescheinigt wurde.
Alles was gegen den Papst spricht ist Lüge? Na ja, wenn man so betriebsblind wie Sie ist … Da zeigt
sich nun mal wieder, dass Sie zu einer Argumentation mangels Wissens nicht fähig sind. Pauschales Blablabla.
IhreArgumentationsbasis ist Bevor ich’s vergesse. Wie nett waren denn die englischen Puritaner in Australien?
Da muss man weit gehen, um einen Aboriginal zu finden. „Wieviel hast du heut erschlagen?“, so war die
Unterhaltung dieser Nichtkatholiken.
Übrigens, auch die angeblichen „Massenmörder“ der spanischen Inquisition waren im Vergleich zu den modernen
ideologischen Terrorregimen doch relativ human: Der dänische Forscher Gustav Henningsen kommt in seiner
Datenbank bezüglich der zwischen 1540 und 1700 von der spanischen Inquisition angeordneten Todesurteile
auf 826 Personen. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu den Schauprozessen von Terrorregimen der Angeklagte
Möglichkeiten hatten sich zu verteidigen bzw. nachzuweisen, dass die Anklage von seinen Feinden ausging,
womit diese niedergeschlagen werden musste. Für die kirchlichen Prozesse dürfte ähnliches gelten.
Die spanische Inquisition war Bestandteil des spanischen Staatskirchentums Mehrere Päpste haben sich
gegen viele Auswüchse des Staatskirchentums gewandt, insbesonders in bezug auf Spaniens und Frankreichs
Staatskirchentums (z.B. St. Pius V. [1566-1572]). In den damaligen Zeiten hatten viele Könige weit mehr
in der Kirche zu bestimmen als die Päpste in Rom: Der absolute Einfluß des Papstes war nur in den Gebieten
des unmittelbaren Papstkönigreiches zu gewährleisten, wo der Papst auch Staatsregent war. Anordnungen
von Päpsten in vielen katholischen Ländern benötigten die Zustimmung des Herrschers, um überhaupt
im Land veröffentlicht und bekanntgemacht zu werden, Herrscher, die auch entschieden, welche Reformen
sie verwirklichten, und ob das Land überhaupt katholisch blieb (siehe die römisch-deutschen Fürsten
und den Deutsch-Ordensstaat im Pruzzenland nach Dr. Luther v. Wittenberg, Britanniens Abfall, die Investiturstreite
der römischen Kaiser gegen die Päpste etc.). Orden, die universal-päpstlich waren, und staatsunabhängig,
wurden, waren sie zu mächtig, sofort zerschlagen: Der universalkirchliche Tempelritterorden und die universalkirchlichen
Jesuiten. Da die Monarchen auch Einfluß auf die Papstwahlen hatten, sorgten sie, daß schwache Päpste
gewählt wurden, die an der Zerschlagung dieser universalkirchlichen Orden auch selbst mitwirkten. Die
spanische Inquisition war äußerst gefährlich, und war vor allem ein Instrument des spanischen Königshauses.
Ein gefährlicher Papst war v.a. Paul IV.
Abenteuerliche Ausflüchte Werther Rudolfus, bitte keine Nebenkriegsschauplätze auftun, wenn es um ureigenen
katholischen Kriegsschauplätze geht. Da sind die Hexenverbrennungen nun ein wohlfeiles Thema, genauso
wie die Vernichtung der Inka- und Aztekenkultur. Daran darf sich sich Kirche nicht vorbeimogeln lassen.
Auch nicht von Ihnen. Das sind die Schwachstellen der römischen Kirche und darüber wird geredet werden,
auch wenn Sie es nicht gern hören und der Kirche dann lieber die Ohren zuhalten möchten und abenteuerliche
Ausflüchte in den Raum des Forums stellen.
Genose Methusalix. Gesamt betrachtet war die Inquisition ein Segen da sich im Gegensatz zu jeder anderen
Gerichtsbarkeit IN DIESER ZEIT um ein objektives Urteil bemüht wurde. Dass es in Spanien ein paar Kirchenfeinde
gab die sich Inquisitoren nannten um als Folterverbrecher die Kirche in Misskredit zu bringen ändert
nichts an der Sache.
Die meisten, die über die pöhse, pöhse Inquisition reden, verschweigen zwei wichtige Fakten: 1. Die
spanische Inquisition, die sich die eigentlichen Auswüchse leistet, war in staatlichen Händen und Rom
hatte hier so gut wie keinen Einfluss. 2. Die bereits von Rudolfus angesprochenen Relationen (!). Die
allermeisten inquisitorischen Verfahren waren „Schreibtischarbeit“ und hatte nichts mit Todesurteilen
oder Folter zu tun. Aber unser Gutmensch methusalix/obelix lässt sowas dann lieber weg, denn dann hat
er mehr, um empört zu sein und die von ihm gehasste Kirche angreifen zu können.
@Obelix / Der Marxismus hat in ein paar Jahrzehnten 150-200 Millionen Morde zu verantworten. Die Opfer
von Inquisition und Hexenwahn sind dagegen weit geringer und werden von den Aufklärungsautoren übertrieben.
Der Hexenwahn geht vor allem auf das Konto des Mobs, während die Kirche den Hexenglauben im alten Mittelalter
bekämpfte, und erst später selbst davon infisziert wurde. Außerdem haben die britischen Protestanten
selbst in Amerika noch Hexen im eigenen Volk verfolgt.
#54 methusalix † 20:17:36 | Mittwoch, 8. August 2007
@Burgorus Burgorus: 1. @methusalix: Sie wusste einfach nicht, wie böse ihr Tun war, … Drum hat es mir
sehr weh getan, diese Frau zurecht weisen zu müssen. Wir bedauern Ihr Leid zutiefst. Sie hätten es aber
ganz einfach vermeiden können. Wie wäre es gewesen, wenn Sie der Frau einfach empfohlen hätten mit
ihrem Beichtiger darüber zu reden. Der ist nämlich für die Frau zuallererst zuständig. Aber nein,
Sie mussten Sie ja „zurechtweisen“. Na dann werde ich jetzt Sie zurechtweisen lassen; vom Chef höchstpersönlich,
auch wenn es mir noch so weh tut, Ihnen das sagen zu müssen. Was siehst du aber den Splitter in deines
Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder:
Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. Du
Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; Ein Mann. Ein Wort. Ja! Ein Mann (in diesem Fall Jesus
Christus), ein Wort. Mal ehrlich: Vor welchen Lehrern haben Sie heute noch Respekt: … Vor den Lehrern,
die es schafften ohne „Zurechtweisung“ ihre Schülerinnen und Schüler zu überzeugen und motivieren.
Aber das können Sie mit Ihrem krankhaften Autoritätsglauben nicht verstehen. Zur spanischen Missionierung: …
Vergessen Sie Ihre Geschichtsklitterung. Die ist kein Deut besser als die in jeder anderen miesen Diktatur.
Glauben Sie, dass die antikathol. Lügenmaschinerie … Alles was gegen den Papst spricht ist Lüge? Na
ja, wenn man so betriebsblind wie Sie ist …
@Rosenkranzsoldat (sehen Sie Herr Preßlmayer, dafür verwende ich meinen Zweitaccount) Rosenkranzsoldat:
@methusalix geschichtsumdeutungen nach ihrer Ideoloie ist eine unlautere Vorgehensmethode. Die ganze geschichtliche
Wahrheit zu schreiben ist „unlauter“, nur weil Sie völlig blind sind? … dass die hl Inquisition quasi
die erste Menschenrechtsorganisation war … Eine Institution für Folter und Mord an völlig unschuldigen
Kindern, Frauen und Männern als „Menschenrechtsorganisation“. Und wenn amnesty international Frauenrechte
als Menschenrechte einfordert, wird Zeter und Mordio geschrien. Wenn das wahr wäre (ist es Gott sei Dank
nicht) dann wäre der Marxismus/Leninismus ein besserer Kindergarten gewesen. … die den menschen vor
staatlicher Willkür beschützte. Nein, sie hat staatliche Willkür unterstützt und durch boshafte und
mörderische kirchliche Willkür ersetzt. … die Inquisition machte sich die Mühe WIRKLICH festzustellen …
Mit der Folter und der „Hexenprobe“ hat man das „festgestellt“. Wenn man Sie auf diese Probe gestellt
hätte (Streckfolter, Schrauben die die Daumen zertrümmern, „Spanische Stiefel“, Verbrennungen bis dritten
Grades) hätten Sie JEDE „Untat der Hexerei“ gestanden. Und dann? Ab an den Galgen des „staatlichen“ Henkers
oder auf dessen Scheiterhaufen. Kein schöner Tod, der Ihnen dort geblüht hätte; wenn Sie die Folter
überhaupt überlebt hätten. … ob ein Fall von Hexerei oder Schadnzauber vorlag… Packen Sie ein Soldat!
Sie haben die Schlacht und den Krieg verloren und Ihre Ehre auf den Misthaufen der Lüge geschmissen.
#52 methusalix † 19:43:21 | Mittwoch, 8. August 2007
@Heger @Preßlmayer Dr. Christoph Heger: Inquisition, Kreuzzüge – „heute und allezeit“ Obelix oder wer
auch immer … … wieso die christlichen Fürsten nicht das Recht zum Krieg gehabt haben sollen, das
die islamischen Dschihadisten bis auf den heutigen Tag für sich in Anspruch nehmen. Danke für die prompte
Bestätigung Doktor Heger! Katholische Hexenverbrenner sind kein Deut besser als die islamistischen Religionsterroristen.
Dass Sie das so klar und deutlich formulieren ehrt Ihren katholischen „Gerechtigkeitssinn“ nach dem Motto,
was die dürfen, dürfen wir Alleininhaber der Wahrheit und der „Religion der Liebe“ (Sie erinnern „Deus
caritas est“?) schon lange. Josef Preßlmayer: Schutz der „ungeborenen Menschen“ ein „Hauptanliegen“ der
Kirche? Statt derartige Propagandistinnen dieses „Mortikamentes“ umgehend zu exkommunizieren, erfreuen
sie sich weiter höchsten kirchlichen Wohlwollens. Da wollen einige Wahrheitsbesitzer wohl nicht ganz
so, wie der Wahrehitsverkünder Josef Preßlmayer. Warum wohl? Wer ist jetzt im Alleinbesitz der göttlichen
Wahrheit? Die Kirchenbeamten, die nicht strafen, oder Herr Preßlmayer?
1. @methusalix: 2. Katholiken und Puritaner Zu Ihrer Behauptung zuvor, dass ich Recht haben (???) wollte:
Wir haben doch gar nicht gestritten! Ich habe sie einfach zurecht gewiesen. Thema erledigt. „Sie wissen
ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, …“ Im Gegensatz zu Ihnen war mir diese Frau so sympathisch
wie kaum eine zweite. Sie wusste einfach nicht, wie böse ihr Tun war, und wollte ja gegen den Abtreibungsmord
kämpfen. Drum hat es mir sehr weh getan, diese Frau zurecht weisen zu müssen. Ihr letzter Satz in dem
Absatz hat Sie verraten! Gesessen hat es. Gelle, das wollt ihr: Lauter Bischöfe, die so daherflauscheln,
dass es da rein und da wieder rausgeht, damit ihr eure Morde im Mutterleib weiterhin ruhigen Gewissens
durchführen könnt. Nein, wenn ich spreche, muss es sitzen: Ein Mann. Ein Wort. Mal ehrlich: Vor welchen
Lehrern haben Sie heute noch Respekt: vor den Liebkind-Lehrern oder vor den strengen, die die Schüler
scharf zurechtgewiesen haben. Zur spanischen Missionierung: Wo leben denn die Ureinwohner noch? In Südamerika,
wo die kath. Spanier missioniert haben, oder in Nordamerika, wo die Puritaner „missioniert“ haben? Es
waren die „Novae leges“ eines Papstes, die erklärt haben, dass Christus auch für die Ureinwohner Amerikas
gestorben ist. Deswegen leben sie heute noch da, wo die Katholiken missioniert haben. Zur Behauptung,
das Thema der Missionierung Südamerikas wäre beim Papstbesuch nicht gut angekommen: Glauben Sie, dass
die antikathol. Lügenmaschinerie vor Südamerika halt gemacht hat?
@methusalix geschichtsumdeutungen nach ihrer Ideoloie ist eine unlautere Vorgehensmethode. Unbestrittenes
Fakt auch unter seriösen wissenschaftlichen Forschern ist doch dass die hl Inquisition quasi die erste
Menschenrechtsorganisation war die den menschen vor staatlicher Willkür beschützte. Man kann durchaus
sagen eine UNO von damals. Staatlichen Gerichten genügte die blosse Anklage für Hexerei, die Inquisition
machte sich die Mühe WIRKLICH festzustellen ob ein Fall von Hexerei oder Schadnzauber vorlag. Lag einer
vor wurde die Sache an die weltliche Gerichtsbarkeit abgegeben.
Schutz der „ungeborenen Menschen“ ein „Hauptanliegen“ der Kirche? Wenn ein Kirchensprecher behauptet,
der Lebensschutz wäre ein „Hauptanliegen“ der Kirche, dann müßte man in Verzweiflung fallen, wenn diese
Aussage wahr wäre. Tatsächlich meidet der allergrößte Teil der katholischen Priesterschaft das Thema
Abtreibung wie – es gibt kein treffenderes Bild – der Teufel das Weihwasser! Die panische Angst, das Thema
Abtreibung anzusprechen oder gar darüber zu predigen wurzelt letztlich in der Angst um die eigene Existenz,
denn die Frauenrechtlerinnen in der Kirche verstehen da keinen Spass und diese Angst lähmt selbst Priester,
die im Herzen Abtreibungsgegner sind, dies öffentlich zu bekennen. Viele Kirchenfunktionärinnen sind
nicht etwa nur durch Abtreibung betroffen. An der Spitze der „Katholischen Frauenbewegung“ steht eine
Frau, die sich öffentlich für die Abtreibungspille RU 486/Mifegyne ausgesprochen hat, nämlich deren
Vorsitzende Margit Haufft. Statt derartige Propagandistinnen dieses „Mortikamentes“ umgehend zu exkommunizieren,
erfreuen sie sich weiter höchsten kirchlichen Wohlwollens. Die langjährige Generalsekretärin der „Aktion
Leben“ Gertraude Steindl, die für die „Fristenlösung“, die straffreie Tötung selbst bis zur Geburt
eintritt, wird sogar noch mit dem päpstlichen St. Gregorius-Orden durch Kardinal Schönborn und der Kardinal-Opilio-Rossi-
Medaille samt Laudatio von Bischof Küng geehrt. Die Konsequenz: Keine Kirchensteuer für eine solche
mit Fristenlösungsbefürwortern verseuchte Kirche sondern für die mutigen Pius-Brüder!
„Es gibt in Deutschland eine Sucht, jüdi- scher als die Juden sein zu wollen. Darüber ist noch wenig
nachgedacht worden. Es wäre jedoch unbedingt notwendig, denn mittlerweile hat dieses Syndrom krankhafte
Züge angenommen.“ Der jüdische Historiker Julius H. Schoeps, Sohn des preußischen Philosophen Hans-Joachim
Schoeps und Direktor des Moses-Mendelsohn-Zentrums in Potsdam, zit. n.: David Korn: Das Netz. Israels
Lobby in Deutschland, München 2003, S. 179
Inquisition, Kreuzzüge – „heute und allezeit“ Obelix oder wer auch immer mußte wieder mal die üblichen
Pawlowschen Reflexe ansprechen: Hört sich sehr katholisch an, wie Sie das beschreiben. Gab es dort auch
eine Heilige Inquisition und Kreuzzüge? Wieso sollen Inquisition und Kreuzzüge sich „katholisch anhören“?
Es ist solchen Trivialos mit Tunnelblick zu empfehlen, einmal wahrzunehmen, daß wir auch heute in den
meisten europäischen Staaten, einschließlich des „freiesten Staates, den es je auf deutschem Boden gab“,
längst wieder eine zwar nicht heilige, aber nicht desto weniger sehr aktive Inquisition haben. Während
aber bei der Heiligen Inquisition auf katholische Rechtgläubigkeit gut rechtsstaatlich aus öffentlichen
Urkunden immer klar war, welche Behauptungen nicht aufgestellt werden durften, weiß das bei der heutigen
Inquisition auf Holocaust-Rechtgläubigkeit kein Mensch mehr – und die Gerichte werden in der Subsumption
unter den Tatbestand des § 130 StGB immer „großzügiger“. Siehe den Fall Dr. Lerle! Was die Kreuzzüge
angeht, muß man mir einmal erklären, wieso die christlichen Fürsten nicht das Recht zum Krieg gehabt
haben sollen, das die islamischen Dschihadisten bis auf den heutigen Tag für sich in Anspruch nehmen.
Also „Kreuzzüge“ werden bis auf den heutigen Tag von den verschiedensten Seiten geführt. Und Leute wie
Roosevelt, Churchill usw. werden dafür gefeiert – was dem ähnlich gelagerten Bush nicht zu gelingen
scheint. MfG Christoph Heger
#46 methusalix † 07:09:41 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat Legen Sie mal Ihre schwarze katholische Ideologiebrille ab, damit Sie die ganze Wahrheit
sehen und nicht immer nur den winzigen Ausschnitt der Wirklichkeit, den Ihnen die Kirchenbeamten zugestehen
wollen. Verlassen Sie das Denk-Ghetto der katholischen Ideologie! Eine Warnung hinterher: wenn Sie aus
dem katholischen Denk-Ghetto entkommen sind, ist das Leben nicht mehr ganz so bequem. Dann müssen Sie
selber denken und können das nicht mehr von den Kirchenbeamten erledigen lassen.
@Rosenkranzsoldat: Gottseidank gab es eine Hl Inquistition und Kreuzzüge denn diese segensreiche Einrichtung
rettette viele vor Todesurteilen der weltlichen Herrscher und ist die Vororganisation der modernen Gerichtsbarkeit
wo man im Gegensatz zur weltlichen Gerichtsbarkeit sich aktiv verteidigen konnte. Warum picken sie immer
die Elemente heraus von denen sie glauben sie vermeintlich der Kirche zum Schaden verwenden zu können
aber das große Ganze nicht sehen wie die Christianisierung eines Kontinents der noch heute ein Bollwerk
christlichen Glaubens ist auch wenn das Freikirchlertum zum Schaden des Katholizismus der leider auch
dort modernistisch angefault ist im Vormarsch ist. Ich weiß nicht, wer Ihnen das Gehirn gewaschen hat.
Diese dümmliche Simplifizierung ist nicht einmal mehr kommentierbar. Welches imaginäre große Ganze
Sie auch im Blickfeld haben mögen, es wird schon durch einen einzigen unschuldig Getöteten besudelt
und dass es deren unzählige Tausende gegeben hat, kann nur ein bis zur Verblödung Indoktrinierter verleugnen.
Ihr großes Ganzes ist durch eine unheilige Allianz zwischen Kirche und Staat besudelt. Wir wurden und
werden am Wortlaut der Frohbotschaft gemessen und nicht an der zeitbedingten politischen Opportunität
und deren mörderischen Auswüchsen. Lassen Sie sich gesagt sein, dass nichts mehr der Kirche schadet,
als Ihre und Ihrer Gesinnungsfreunde Neigung zur Ausblendung historischer Wahrheit.
@Medusselix „Hört sich sehr katholisch an, wie Sie das beschreiben. Gab es dort auch eine Heilige Inquisition
und Kreuzzüge?“ Gottseidank gab es eine Hl Inquistition und Kreuzzüge denn diese segensreiche Einrichtung
rettette viele vor Todesurteilen der weltlichen Herrscher und ist die Vororganisation der modernen Gerichtsbarkeit
wo man im Gegensatz zur weltlichen Gerichtsbarkeit sich aktiv verteidigen konnte. Kreuzzüge: Seien sie
dankbar und froh um die dass die europäische Kreuzzugsbewegung das Abendland vor dem islamischen Joch
beschützt hat. Ein bischen mehr Dankbarkeit wäre da vonnöten, schließlich hatten unsere Vorfahren
unter Lebenseinsatz und hohen Blutzoll gefochten. Die christliche Expansion wurde von den Ureinwohnen
positiv aufgefast auch wenn sich viele weltliche Herrscher dem Raubrittertum hingaben und von der Kirche
in ihrer materiellen Gier oft nicht zurückgehalten werden konnten. Warum picken sie immer die Elemente
heraus von denen sie glauben sie vermeintlich der Kirche zum Schaden verwenden zu können aber das große
Ganze nicht sehen wie die Christianisierung eines Kontinents der noch heute ein Bollwerk christlichen
Glaubens ist auch wenn das Freikirchlertum zum Schaden des Katholizismus der leider auch dort modernistisch
angefault ist im Vormarsch ist.
#43 methusalix † 00:09:02 | Mittwoch, 8. August 2007
@Burgorus Burgorus: @Methusalix: Sie wissen ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, … Ihr
letzter Satz in dem Absatz hat Sie verraten! Gesessen hat es. Im Klartext: Der habe ich Bescheid gegeben
wie abgrundtief böse und sündhaft sie ist, wenn sie diese Abtreibungsmordpillen nimmt. (ich kann Ihre
heimlichsten Gedanken lesen Burgorus; Sie dachten „und wie moralisch hochstehend ich dagegen bin“). Waren
Sie wirklich dabei? Bei den islamistischen Terroristen vielleicht, … Nein, ich war weder damals dabei,
als Sie der Frau ihre „Sünden“ vorwarfen, noch war ich bei den Terroristen dabei, die wie Sie auf Teufel
komm raus uns ihre Vorstellungen von der Welt aufzwingen wollen. Aber ich habe so viel Menschenkenntnis,
dass ich Ihre Zeilen entschlüsseln kann; Osama Bin Laden soll am Abend des schrecklichen 11. September
so etwas ähnliches gesagt haben wie Sie: Denen haben wir es aber gezeigt! … der des Öfteren unter
großem Schmerzen den Seelen die Wahrheit ins Gesicht sagen musste. Schein ein gut katholischer Masochist
gewesen zu sein der gute Pater. Kommt bei uns Katholiken öfter vor. So ein Märtyrerhabitus. Sie können’s
halt nicht mitansehen, … Doch kann ich. Deswegen bin ich noch da. Das Volk wird im Glauben zunehmend
lebendiger werden. Und Sie stellen sich das so vor, dass wir in einem katholischen Gottesstaat leben werden?
Bis Ihre katholischen Gespenster aus den Gräbern gestiegen sind und Ringelreihen um die Feuer der Hexenverbrenner
tanzen vergeht noch viel Ewigkeit!
@Rosenkranzsoldat Rosenkranzsoldat: mehusalix korret die ursprünglichen Landeigentümer war die Herrscherkaste
des Götzenkultes … Hört sich sehr katholisch an, wie Sie das beschreiben. Gab es dort auch eine Heilige
Inquisition und Kreuzzüge? Die normalen Menschen dort waren heilfroh über die Christianisierung die
sie dem Zugriff der Brandopferer entzog. So froh wie die Polen, Ungarn und Tschechen, dass sie die Rote
Armee von uns Deutschen befreit hat. Danach waren die alle weniger froh, weil eine erneute Zwangsherrschaft
(in Südamerika noch viel schlimmer als hinter dem Eisernen Vorhang) über sie kam. Falsch, der Genozid
wurde untereinander betrieben indem man sich gegenseitig auffraß. Die Christen haben das unterbunden.
… und dann ihrerseits die ursprünglichen Landeigentümer ausgerottet. Nur um sie ganz katholisch zu
machen; zu „erlösen“ sozusagen. Ist ja auch gelungen. Die katholischen Eroberer haben alle erlöst. Von
ihrem Land und von ihrem Leben. Der Liebe Gott erhalte Ihnen Ihre katholische Geschichtsklitterung. Ein
Aufwachen aus dem katholischen Traum wäre fatal für Sie. Die Wahrheit wirkt oft sehr ernüchternd. Schlafen
Sie weiter.
@Rosenkranzsoldat Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass alle Indianervölker der gesamten Karibik von den
Spaniern ausgerottet wurden, und dort gab es keine „Brandopfer“ von Götzenkulten. Weil die Indianer ausgerottet
wurden, hat man die Schwarzen importiert, und deshalb ist die Karibik heute von Schwarzen besiedelt, nicht
von Indianern.
@Methusalix: Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sowohl für Sie, Burgorus, als auch für die
islamischen Terroristen NICHT um „Bekehrung“ sondern lediglich ums rechthaben geht. Auf dass Sie selbst
sich ein klein wenig besser fühlen, als die Frau, die Sie heruntergeputzt haben. Sie wissen ja viel besser,
wie ich mich damals gefühlt habe, da Sie ja dabei waren! Waren Sie wirklich dabei? Bei den islamistischen
Terroristen vielleicht, aber damals wohl eher nicht! In Ihrer Primitivität und Bosheit können Sie halt
nicht so weit denken wie Pater Pio, der des Öfteren unter großem Schmerzen den Seelen die Wahrheit ihres
Seelenzustandes ins Gesicht sagen musste. Sie können’s halt nicht mitansehen, dass so langsam, aber sicher
die Einschläferungstaktik der in die katholische Kirche eingeschleusten Bischöfe nicht mehr aufgeht,
wo Sie sich so wohl fühlen, weil man alle Verbrechen des Abtreibungsmordes darin so wunderbar einbinden
kann. Das Volk wird im Glauben zunehmend lebendiger werden. Das werden unsere Hirten trotz größter Bemühungen
nicht verhindern können!
mehusalix „Die ursprünglichen Landeigentümer Südamerikas sind aber NICHT auf diese Unverschämtheit
hereingefallen und haben dem Stellvertreter einen recht kühlen Empfang bereitet und sich auch direkt
gegen diese schäbige Exkulpierung der gewaltsamen Christianisierung verwahrt. „ korret die ursprünglichen
Landeigentümer war die Herrscherkaste des Götzenkultes welche alle Anderen Einwohner versklavte und
zum Teil opferte und malträtierte. Die normalen Menschen dort waren heilfroh über die Christianisierung
die sie dem Zugriff der Brandopferer entzog. „Die, die der katholische Genozid eben übrig gelassen hat.
Allzuviele sind ja nicht mehr da nach dem Raubzug von uns Christen.“ Falsch, der Genozid wurde untereinander
betrieben indem man sich gegenseitig auffraß. Die Christen haben das unterbunden.
#38 methusalix † 19:57:32 | Dienstag, 7. August 2007
@Rosenkranzsoldat Rosenkranzsoldat: methusalix sie dürfen nicht alle Zeitgeistlügen glauben. Die Südamerikaner
zb empfanden die Christianisierung als erlösende Befreiung und erkannten instinktiv sofort die Wahrheit
des Glaubens… Herrjeh, auch Sie sind auf die plumpe Propagandalüge des Papstes hereingefallen! Die
ursprünglichen Landeigentümer Südamerikas sind aber NICHT auf diese Unverschämtheit hereingefallen
und haben dem Stellvertreter einen recht kühlen Empfang bereitet und sich auch direkt gegen diese schäbige
Exkulpierung der gewaltsamen Christianisierung verwahrt. Die, die der katholische Genozid eben übrig
gelassen hat. Allzuviele sind ja nicht mehr da nach dem Raubzug von uns Christen.
methusalix sie dürfen nicht alle Zeitgeistlügen glauben. Die Südamerikaner zb empfanden die Christianisierung
als erlösende Befreiung und erkannten instinktiv sofort die Wahrheit des Glaubens im Gegensatz zum satanischen
blutrünstigen Götzen und Satanskult dem sie aufsasen welcher Menschenopfer forderte. Die Gewalt der
Herren Cortez an Einheimischen war keine christliche, machen nannten sich nur Christen, so wie Sie es
tun.
You made my day, obelix! You made my day! „Ich bin stolz Christ zu sein. Noch dazu einer, der seinen Nächsten
NICHT durch Blossstellung, Massregelung und Herabsetzung, sondern durch Nächstenliebe beeindrucken will.“ –
Das von Ihnen!!! Danke für ein herzliches und unbeschwertes !
#35 methusalix † 19:33:42 | Dienstag, 7. August 2007
@Rosenkranzsoldat Rosenkranzsoldat: Methusalix Es gibt kein einzigesLand das mit „Feuer und Schwert“ bekehrt
wurde. Das zeugt weniger von Ihrem guten Glauben, Soldat, denn von einem katastrophal schlechten Wissen
um die Geschichte, nach dem Motto: also schliesst er messerscharf, dass nicht sein KANN, was nicht sein
DARF. Ein ganzer Kontinent wurde mit grausamster Gewalttätigkeit für das Christentum kolonisiert, weil
die Waffen der Katholiken denen der Eigentümer des Landes haushoch überlegen waren. Dort wo das NICHT
der Fall war, (in Japan zum Beispiel) konnte der Katholizismus nicht Fuss fassen. Die große und wundersame
Wahrheit und Liebe Jesu wirkt sich für das Böse und Falsche wie Zorn aus, denn alle Irrlehren werden
durch die Wahrheit bekämpft und besiegt. Ihr Geschwurbel in Gottes Gehörgang, Soldat. Sie nennen sich
Christ – nach allem was sie schreiben – Schämen sollen Sie sich ! Ich bin stolz Christ zu sein. Noch
dazu einer, der seinen Nächsten NICHT durch Blossstellung, Massregelung und Herabsetzung, sondern durch
Nächstenliebe beeindrucken will. Keine Angst, Soldat! Sie und die hiesigen Hexenverbrenner gehören NICHT
dazu. Trotzdem werde ich Ihnen einen Rosenkranz aufopfern. Um Ihres Namens willen.
Methusalix Es gibt kein einzigesLand das mit „Feuer und Schwert“ bekehrt wurde. Die große und wundersame
Wahrheit und Liebe Jesu wirkt sich für das Böse und Falsche wie Zorn aus, denn alle Irrlehren werden
durch die Wahrheit bekämpft und besiegt. Sie nennen sich Christ – nach allem was sie schreiben – Schämen
sollen Sie sich !
#33 methusalix † 18:41:09 | Dienstag, 7. August 2007
Die alte gut katholische Keulen Methode, die Sie da anwenden Burgorus Sie hätten mit Ihren Unterstellungen
Recht, wenn es mir Freude gemacht hätte, die Frau so zurechtweisen zu müssen. Mir hat es aber keine
Freude gemacht, sondern weh getan. Aber die Rettung einer Seele ist mir lieber als Lieb-Äuglein-Machen.
Ist Ihnen eigentlich noch nie aufgefallen, dass es der katholischen Kirche seit der Christianisierung
Deutschlands NIE MEHR gelungen ist, ein Land ohne Feuer und Schwert zu „bekehren“? Was können wir daraus
lernen? Ihre gur katholische HAU-DRAUF-METHODE ist zur „Seelenrettung“ genauso wenig geeignet, wie die
terroristischen Methoden der Islamisten. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sowohl für Sie,
Burgorus, als auch für die islamischen Terroristen NICHT um „Bekehrung“ sondern lediglich ums rechthaben
geht. Auf dass Sie selbst sich ein klein wenig besser fühlen, als die Frau, die Sie heruntergeputzt haben.
Wenn Ihr Verhalten nicht so armselig und erfolglos wäre, könnte man darüber lachen. Ich werde für
Ihre Bekehrung zum richtigen Weg der Mission beten.
@obelix: Jemand, der für die Abtreibung durch Pille ist, kann nicht wirksam gegen die Abtreibung durch
Absaugen, Zerstückeln oder sonst was sein. Es ist schon wichtig, dass diejenigen, die gegen den Abtreibungsmord
kämpfen wollen, erst selbst eine gewisse Bildung haben und nicht selbst Abtreiber sind. Wer andere bekehren
will, muss erst selbst bekehrt sein! Und wenn Sie mal Pater Pio läsen, dann wüssten Sie, dass alle,
die sich durch ihn bekehrt haben, zuvor einen Riesen-Seelenschock erlitten haben. Sie hätten mit Ihren
Unterstellungen Recht, wenn es mir Freude gemacht hätte, die Frau so zurechtweisen zu müssen. Mir hat
es aber keine Freude gemacht, sondern weh getan. Aber die Rettung einer Seele ist mir lieber als Lieb-Äuglein-Machen.
@vir fortis Massentötungen der eigenen Leibesfrüchte Sag mal wie bist du denn drauf „Leibesfrüchte“,
da wird eine Abtreibung zum Kirschenentsteinen oder zum Apfelmuskochen. Gewöhn dir mal eine vernünftige
Sprache an, wir leben innzwischen im 21. Jahrhundert und nicht mehr im 17. Das ist ein Embryo, um den
es da geht, ein werdender Mensch, nicht ein Stück Obst!
@Burgorus Burgorus: @Jean: Heulsusen Ein Beispiel. Als ich mal bei der Gründung eines Aktonskreises gegen
Abtreibung teilnahm, sagte eine der Beteiligten voller Stolz: „Na klar, ich nehme die Pille!“ Ich machte
daraufhin auf die abtreibende Wrikung der Pille aufmerksam und sagte, dass jeder, der sie nehme ein potientieller
Mörder ist. Das kam nicht gut an … Gesessen hat es. Um das geht es also hier. Sie drücken es exemplarisch
für alle aus, Burgorus. Nicht um die Verminderung von Schwangerschaftsabbrüchen geht es, sondern den
Splitter in den Augen der anderen zu suchen. Also damit haben Sie, haben alle hier grossartige Erfolge
vorzuweisen. Leider wird damit keine einzige Abtreibung verhindert und ich bin sehr sicher, dass die Dame,
der Sie so drastisch ihre Sünde aufgezeigt haben, Sie nicht allzu ernst genommen hat. Genau so wie der
Bischof diesen offenen-Briefeschreiber. Aber Ihre Befriedigung darüber, der Frau ihre Sünde ins Gesicht
gesagt zu haben Burgorus, ist unübersehbar. Gesessen hat es!
Diese Massentötungen der eigenen Leibesfrüchte führen Europa direkt in den Untergang, davon bin ich
überzeugt. Es ist das schlimmste und unvostellbarste was zur Zeit passiert global !!!
@Wiener: Zusammenarbeit mit laschem Haufen ist unnütz. Gott braucht 100%ige, nicht 99%ige Arbeiter. @Jean::
‘Beleidigung’ ist immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“ Da ist was dran.
Ja, und daran erkennt man, dass es Linz gar nicht um die Sache geht. Die Herrn dort behaupten: „Eine Widerlegung
seiner Vorwürfe sei ‘angesichts allgemein bekannter gegenteiliger Tatsachen’ nicht notwendig“, drücken
sich, was die Sache betrifft, um eine Begründung, um dann ihre persönlichen Ressentiments gegen Herrn
Kirchmair vorzuschieben, da dieser ja gesagt habe: „Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben
hat, dann weiß ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffene
sind.“ Aus freiem Himmel heraus hat er das sicher nicht gesagt. Womöglich hat ihn die Laschheit dieses
Lieb-Äuglein-Haufens zusammen mit der Kindermord-Statistik zu dieser Aussage bewegt. Und die kirlichlichen
Oberen jubilieren: „Halleluja: Jetzt haben wir was, was wir ihm vorhalten.“ Übrigens, die Dame, die das
Pillenehmen propagiert hat, war voll guten Willens. Sie dachte, das sei ein gutes Mittel der Abtreibungsbekämpfung.
Sie sagte das voller Tatendrang, nicht aus einer Diskussion heraus. Es tat mir selbst weh, sie so fertig
machen zu müssen. Da ich aber Pater Pios Verhalten kenne, der nie ein Lieb-Äuglein-Mensch war, erachtete
ich diese schroffe Art („potentieller Mörder“) als meine Pflicht, um diese Seele auf den rechten Weg
zu führen. Flauschige Worte gab’s bei Pater Pio nie.
@Burgorus Aber nicht recht: das „alle“ entspricht nicht der Analogie. Der Prozentsatz derer, die noch
niemals im Leben onaniert haben, ist so gering, dass die Aussage „die Poster in diesem Forum sind allesamt
Onanisten“ statistisch gesehen völlig korrekt ist.
leider … … scheint herr kirchmair eher darauf bedacht zu sein, sich selbst zum märtyrer zu stilisieren
und möglichst viele – vermeintliche oder tatsächliche – gegner anzusammeln, als dass er um, der sache
willen vernünftige koalitionen sucht. er stirbt lieber als einzelner kämpfer auf verlorenem posten,
als dass er es – um der sache willen – schaffte, das eigene ego beiseite zu schieben und mit den vielen
menschen guten willens in diesem lande gemeinsam gegen die abtreibung zu arbeiten. schade um die sache.
aber er zieht es vor, jeden, der ihm nicht 100%ig zustimmt, zu beschimpfen und zu beleidigen. kein wunder,
dass der grazer bischof sich das nicht gefallen lässt.
@ Burgorus Gut, dann kann ich Ihre Reaktion besser verstehen, wenn Sie einen ähnlich gelagerten Fall
aus eigener Erfahrung kennen. Nun weiß ich natürlich nicht, ob es im hier diskutierten Fall auch jemanden
gab, der sich ähnlich aufführte wie die Dame, die Sie zitiert haben. Die strittige Aussage legt die
Vermutung aber nicht nahe. „Im Übrigen ist ‘Beleidigung’ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht,
der sieht drüber hinweg.“ Da ist was dran.
@Jean: Heulsusen Nein, ich hab’s schon so aufgefasst, wie Sie’s gmeint haben, hab’ mir auch drüber und
über mein eigenes Leben Gedanken gemacht. Aber wie man da empört sein soll, ist mir ein Rätsel. Ein
Beispiel. Als ich mal bei der Gründung eines Aktonskreises gegen Abtreibung teilnahm, sagte eine der
Beteiligten voller Stolz: „Na klar, ich nehme die Pille!“ Ich machte daraufhin auf die abtreibende Wrikung
der Pille aufmerksam und sagte, dass jeder, der sie nehme ein potientieller Mörder ist. Das kam nicht
gut an und wurde beim Bericht als größte Gründungsschwierigkeit hingestellt. Ich wurde dann von einem
der Ersten dieses Vereins, einem Arzt, gebeten, nicht mehr teilzunehmen. Persönlich sagte er mir, dass
es bei mehrheitlich evangelischen Gruppen immer Schwierigkeiten gebe. Nun gut, dann eben nicht. Inzwischen
ist auch der Arzt ausgetreten, da der Verein zu lasch ist. Alles Wirksame wird blockiert. Habe mir also
einen Haufen Arbeit gespart, indem ich eine klare Aussage gemacht habe, die die vielleicht die Pillennehmerin
bekehrt hat. Gesessen hat es. Im Übrigen ist „Beleidigung“ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht,
der sieht drüber hinweg. Wenn die Kirchensteuer nicht so eine „Selbstverständlichkeit“ wäre oder –
entgegen den Verlautbarungen des Papstes B16 – fürs Heil als notwendig empfunden würde, würde fast
jeder Bayer aus diesem Leberwurst-Verein austreten, wenn ihnen dieses Verhalten der krichlichen Obrigkeit
bekannt würde. Jeder würde nur noch bleggen über diese Heulsusen.
Die neokonservierten Highsociety „Katholiken“ die ohnehin mit dem Politkulturellen Establishment fest
verschmolzen sind regen sich gerne auf wenn jemand „Unwörter“ gebraucht. Der höchste Form des Widerstandes
ist für jene ein kritischer bedenklicher Kommentar zu gewissen begebenheiten, eine kleine Gestik von
moralischer Bedenkenträgerei und ein sorgsamer Blick – das wars. Die abgetriebenen Kinder sind über
diese Hilfe natürlich außerodentlich froh und dankbar
@Jean: Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und
einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten. Eine Zusammenarbeit
mit Lieb-Äuglein-Menschen ist eben nicht möglich, da diese nur die Effizienz aus jeglicher Arbeit herausnehmen.
Lieber ein kleiner Haufen, aber ein brauchbarer. Mir ist erst jetzt in Ihrer ersten Kritik so richtig
das Wort Empört? ins Auge gestochen. Ich frage mich schon, wo Sie leben, in einem verwöhnten High-Society-Nest
oder wo? Wie sonst kann man auf die Idee kommen, dass über primitive Schimpfwörter jemand empört sein
könnte. Es ist halt die Gossensprache, die ich zwar verabscheue, die mich aber mehr insofern betroffen
macht, als ich mich über die schlechte bordellmäßige Erziehung der heutigen Jugend Gedanken (da sind
aber nicht Sie gemeint, da Sie ja bewusst etwas Anstößiges als Beispiel bringen wollten) mache.
@ Burgorus „audiatur et altera pars“ – zugegeben. Trotzdem stimmt, was ich eben Maledica geschrieben habe.
Es geht da weniger ums Rechthaben als darum, keine atmosphärischen Dünste auszusondern, die es – meinetwegen
schwachen – Zeitgenossen schwer machen, ins Boot zu kommen. Freilich ist es auch ein Unterschied, ob etwas
in die Runde hineinverdächtigt wird oder ob jemand mehr oder weniger direkt angesprochen ist (nach wie
vor gilt, dass mein „Beispiel“ eben nicht Sie persönlich gemeint haben kann). Ob sich aber der Unterschied
im konkreten Fall auch so haarscharf zeichnen lässt bezweifle ich. Ob zurecht oder nicht werden sich
zunächst die anwesenden Damen attackiert fühlen. Und so groß war die Schar der Teilnehmer wohl nicht,
dass man sich hätte unangesprochen fühlen können. Ich sags nochmal, es geht um die Effizienz und nicht
ums Auseinanderdividieren möglicher Bündnispartner. Außerdem, einen bairischen Gruß dem Landsmann.
wenn sich die Kirche nichts vorzuwerfen hätte, dann müsste sie nicht so eingeschnappt sein… …dann
könnte man so eine Meldung mit etwas Humor abtun, wenn man ein reines Gewissen hätte. Aber wenn das
so wäre, dann hätten wir nicht diese Zustände und es bräuchte nicht engagierter Laien, die den Karren
aus dem Dreck ziehen müssen während die Unfehlbare zugleich die Unnahbare gibt.
Maledica Natürlich „lieber mal im Ton vergriffen als…“. Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr
schnell völlig unnötige Spannungen schafft und einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die
das Zeug hätten zusammen zu arbeiten. Also Anstand wenigstens im Sinne der Effizienz.
@Jean: Der feine Unterschied. Es ist immer noch ein Riesen-Unterschied, ob ich einen mit Namen oder persönlich
anspreche, sowie Sie’s mit mir gemacht haben oder ob ich sage, dass in einer Gruppe (ohne jemanden beim
Namen zu nennen) welche sind, die mit was Unrechtem in Verbindung stehen. Da braucht sich keiner betroffen
zu fühlen, wenn er’s nicht ist. Und wenn er’s ist, schadet’s ihm nicht, wenn er’s mal gehört hat. Mit
Lieb-Äuglein-Machen bekehrt sich keiner. Sehen wir doch an der heutigen Kirche, die stolz darauf ist,
wenn sie alle einschläfert. Beleidigt wird heute keiner mehr vom Pfarrer oder Bischof. Außerdem haben
Sie bereits ein Urteil über Herrn Kirchmair gefällt, ohne seien Gegendarstellung zu hören. Das habe
ich in meinem letzten Posting bereits angesprochen. Es gilt der Grundsatz: „Audiatur et altera pars.“
Ich bleibe bei meiner Behauptung: „Wenn sich der Mord auf Geborene bezöge, würde sich über diese angebliche
Beleidigung derjenigen, die nichts vertragen, keiner aufregen. Fakt ist nun mal, dass mit der Lieb-Äuglein-Kritik
bis jetzt nichts, aber auch gar nichts ausgerichtet worden ist. Und wenn sich dann jemand, ohne eine eigene
Leistung hinsichtlich Eindämmung des Kindermordes vorzuweisen, über plastische Kiritk aufregt, wirkt
das für mich abstoßend. Aber vielleicht kommts daher, weil ich aus Baiern stamme, wo beleidigte Leberwürste
zur Sau gemacht werden, wo die größte Beleidigung, die einem widerfahren kann, darin besteht, überhaupt
nicht beleidigt zu werden.
Im Ton vergriffen??? Lieber mal im Ton vergriffen, als das 100.000-fache jährlich Abschlachten zu dulden.
Würde jemand, der Nazis u.s.w. mit scharfem Ton kritisiert, sagen, dieser habe sich im Ton vergriffen???
Wohl kaum. Das Morden kann nicht weiter geduldet werden. Komisch, daß meist diejenigen, welche der Kirche
Schweigen während der Nazi-Zeit vorwerfen heutzutage bei der leisesten Regung gegen Abtreibung die Kirche
vehement kritisieren. Das gerade Bischöfe sich mitschiuldig machen bei der Abtreibungsdiskussion, zeigt
die lange Renitenz von Kamphaus, Lehmann und Co. weiterhin Lizenzen zum Töten ausgestellt zu haben
Bischöfliche Leisetreterei Was die Bischöfe als ihre Art des Eintretens für die ungeborenen Kinder
verkaufen möchten, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen meist als Leisetreterei.
@ Burgorus – Beispiel „Sie sind doch sicher Onanist!“ – Na, empört?? Nur weil ich etwas unterstelle,
was wahrscheinlich schon einmal passiert ist, und weil Sie dies als Bloßstellung empfinden, selbst wenn
die Aussage stimmt? Mit so etwas treibt man Menschen schnell in die Defensive. Auch wenn ich recht hätte,
wäre es unmöglich, Sie in dieser Weise anzugehen. Schließlich haben Sie derlei Verhalten hier niergends
beworben. Vielleicht haben Sie sogar Gewissensprobleme. Wenn das bei solchen Fragen schon beklemmend für
den munter drauf los Verdächtigten werden kann, um wieviel mehr dann bei Fragen wie Abtreibung und Co.?
Zuletzt „pardon“ für das Beispiel, es war nicht persönlich gemeint. Dem Anliegen des genannten Herrn
ist völlig beizupflichten, sein Stil ist schlecht und kontraproduktiv.
Die beleidigte Leberwurst und die ermordete Nebensache Ich weiß zwar nicht, wie groß der Raum war, in
dem Kirchmair die Behauptung, dass hier von der Abtreibung Betroffene säßen, geäußert hat, sollte
er aber nicht allzu klein sein, dann ist die Behauptung allemal gerechtfertigt. Immer diese beleidigten
Leberwürste! Man hat ja fast Angst, dass diese Bischöfe vor lauter Beleidigung noch zu Tode kommen.
Und um sie wär’s ja wohl schade, um die Millionen umgebrachten Kinder wohl nicht. Zumindest beschweren
sich Letztere nicht, dass sie der Mord an ihnen leicht beleidigt hätte. Jeder Politiker, jeder Wirtschaftsfachmann
ist heute auf Statistiken angewiesen. Aber wenn man sie hier, wo’s um Mord- und Todschlag geht, plastisch
vor Augen führt, dann versteift man sich plötzlich auf den Ton, um von der Sache ablenken zu können.
Um die Angemessenheit des Tones beurteilen zu können, muss man erst wissen, was dieser Aussage vorausgegangen
ist, wahrscheinlich irgendwelche Anzeichen des Nichts-Drastisches-Tun-Wollens. Wäre es darum gegangen,
dass irgendwelche Politiker per Gesetz die Ermordung eines Drittels der geborenen Kinder (schön brav
aufs ganze Land verteilt) provoziert hätten, hätte man die Worte des Herrn Kirchmair wohl nicht als
anstößig empfunden, auch wenn man gar nicht geprüft hat, ob diese Mordwelle auch von den Anwesenden
ein paar Kinder erwischt hat.
Wandregisel Es geht hier keineswegs darum ob Kirchmair einen Tanzkurs bei Elmayr besucht hat und alle
Benimmregeln kennt damit er reif wäre den Sängerknabenchor zu leiten sondern rein um die Sache, die
so schlimm ist dass es im Gegenteil komisch wäre, würde man sich nicht im Ton vergreifen. Leider ist
es so dass die schlimmsten Dinge unter Schallmeientönen passieren. Ein bekannter Philosoph sagte dass
wenn man etwas ganz ganz böses vor hat dieses unter edelsten Motiven und süssesten Tönen öffentlich
tun müsse…
Es ist doch ungeheuerlich… da werden junge Frauen zu seelischen Krüppeln, weil ihnen alle einreden
sie müssen abtreiben und die Kirche dazu keinen Mux macht, und sie mit ihrer Schuld vor Gott nicht klarkommen.
Da ist man täglich konfrontiert mit der Kinderfeindlichkeit einer Gesellschaft, die auf werdende Mütter
herabschaut und Druck auf sie ausübt und dann spielt diese Kirche die beleidigte Leberwurst, wenn man
sich über sie hinwegsetzt, die nichts dagegen zuwege bringt, oder weil man sich mal im Ton vergreift
aus tiefer, innerer Entrüstung über die Gleichgültigkeit der man hier begegnet. Welche Würde und welche
Achtung kommt denn dieser Kirche zu, wenn sie, die das Gewissen der Ges. sein sollte, einfach nur kuscht
und diese schamlose Politik einfach machen lässt?
Die Kirche betreibt öffentlich zuwenig Kritik gegen die Kinderabtreibung… Es ist offensichtlich, dass
man die eigene Mitschuld am lautlosen und glänzenden Betrieb der Abtreibungsmaschinerie verdrängt. Die
Kirche ist ganz einfach befangen durch die stillschweigende Hinnahme dieses Unrechts in den letzten Jahrzehnten.
unmöglicher Typ! Kirchmair: „Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben hat, dann weiß
ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffenen sind.“ Mit solch
einem Typen möchte ich auch nicht an einem Tisch sitzen!!!!!!!
Der Ton macht die Musik… …und in dem hat sich Herr Kirchmair anscheinend arg vergriffen. Es ist ein
Unding Menschen UNBEWIESEN eine Tötung auf Grund irgendwelcher Statistiken zu unterstellen!! Nach einem
solchen Vorkommniss würde es auch dem geduldigsten Menschen schwerfallen sich mit so einer Person noch
an einen Tisch zu setzen. In seiner Aufgabe als Hirte seines Sprengels kann ich die Reaktion des Bischofs
sehr gut verstehen. Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen. Das Anliegen Herrn Kirchmairs ist richtig
und wichtig, aber daraus lässt sich nicht ableiten Menschen auf Grund von Vermutungen beleidigen zu dürfen!
Eine aufrichtige Entschuldigung von Herrn Kirchmair wäre im Sinne der Sache wohl mehr als angemessen
und sollte dann auch von dem Herrn Bischof als Grundlage und Vorraussetzung einer weiteren Zusammenarbeit
angesehen werden.