Lebensrechtler Kirchmair
Eine schallende Ohrfeige
Bischöfe sind dafür bekannt, für die übelsten Kirchenfeinde Verständnis zu haben. Doch wenn der Gegner katholisch ist, kann man auch rabiatere Töne hören.
Der Grazer Lebensrechtler Andreas Kirchmair
Der Grazer Lebensrechtler Andreas Kirchmair
(kreuz.net, Graz) Im März 2007 ließ der steirische Diplomingenieur, Familienvater und Lebensschützer Andreas Kirchmair seinem Bischof, Mons. Egon Kapellari von Graz-Seckau, einen Offenen Brief zukommen.

Darin warf Kirchmair dem Bischof und seiner Diözese schwere Versäumnisse in Sachen Lebensschutz vor.

Am 31. Juli 2007 reagierte der Pressereferent der Diözese Graz, Georg Plank, auf den Offenen Brief und erklärte, warum Kirchmair vom Grazer Bischof keine Antwort enthalten werde.

Der Text des Schreibens wurde offensichtlich im Namen und Auftrag von Bischof Kapellari verfaßt.

Der Diözesansprecher stellt einleitend fest, daß die Abtreibung schon vom verstorbenen Erzbischof von Wien, Franz Kardinal König († 2004), als offene Wunde bezeichnet worden sei und auch „von uns so bewertet und nach Kräften bekämpft wird.“

Gleichzeitig wirft er Kirchmair vor, zu Lasten der Diözese Tatsachen zu entstellen, die „allgemein bekannt“ seien.

Die Kinderschlächterei muß dokumentiert werden.
Die Kinderschlächterei muß dokumentiert werden.
Kirchmair präsentiere sich auch wegen seines „Kampfes gegen Abtreibung“ fälschlicherweise als Opfer kirchlicher und bischöflicher Repressionen.

Eine Widerlegung seiner Vorwürfe sei „angesichts allgemein bekannter gegenteiliger Tatsachen“ nicht notwendig.

Im Kampf für die ungeborenen Kinder – „der auch unser Ziel sein muß“ – wolle Kirchmair der Diözese sein Aktionsprogramm aufzwingen. Er sei aber mit dieser Vorgangsweise bereits „zweimal gescheitert“ – so der Sprecher.

Bis Mai 2006 war Kirchmair Präsident des ‘Diözesankomitees katholischer Organisationen’ im Bistum Graz. Diesem gehören rund zwanzig Vereinigungen an.

Dort hat Kirchmair nach Angaben des Grazer Diözesansprechers zweimal Gelegenheit gehabt, sein Anliegen in Sachen Kinderabtreibung vorzubringen.

Er habe aber jede Allianzbereitschaft verloren, als er erklärt habe:

„Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben hat, dann weiß ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffenen sind.“

In dem Forum sitzen nach Angaben des Diözesansprechers unter anderen der Cartellverband, die Legio Mariä, die Schönstattbewegung und die Fokolare.

„Durch seine Attacken auch auf Bischöfe“ habe Kirchmair als Vorsitzender bewirkt, daß einige Organisationen – die Fokolare – ausgetreten seien oder andere austreten wollten.

Daraufhin habe der Bischof dem Forum mitgeteilt, er könne dem Zerfall der Vereinigung nicht einfach zusehen.

Das habe schließlich zum Rücktritt des Vorstandes geführt, dem sich Kirchmair anschließen mußte – erklärt der Bistumssprecher:

„Wenn Sie nun fälschlich vorgeben, Ihr Rücktritt sei vom Bischof erzwungen worden, weil Sie mutig den Lebensschutz betrieben haben, dann verdächtigen Sie dessen Mitgliedsorganisationen, an diesem wichtigen Thema nicht interessiert zu sein, beleidigen das ‘Diözesankomitees katholischer Organisationen’ und unterstellen dem Bischof falsche Motivationen.“

Der Pressereferent der Diözese Graz wirft Kirchmair weiter vor, auch auf andere Bischöfe – so auf Mons. Klaus Küng von St. Pölten – ähnlichen Druck ausgeübt zu haben.

Kirchmairs Offener Brief sei von der Linzer Plattform ‘kath.net’ verbreitet worden: „Wir werden dort nicht replizieren, weil Inhalt und Form Ihres Offenen Briefes sich selbst erklären.“

Als Diözese werde man den Schutz der ungeborenen und geborenen Menschen weiterhin „als eines der Hauptanliegen positionieren“ und den diesbezüglichen Einsatz, der gewiß nie groß genug sein könne, nach Kräften verstärken.

Kirchmairs Methoden könne man sich aber „um der Sache willen“ nicht aufzwingen lassen:

„Wir werden auf weitere Briefe von Ihnen, falls sich kein fundamental anderer Ton und Argumentationsstil ergibt, nicht antworten.“
      
103 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#103   agmen   21:48:28 | Dienstag, 14. August 2007
@methusalix
Ich weiß leider nicht, warum sie den Papst und den KKK in ihre Argumentation mit hineinziehen. Auf Grund Ihrer eigenen Aussagen, muss man wohl annehmen, dass sie die Gebote sowieso nicht einhalten.
Sie sind doch mit mir aus christlicher Sicht einer Meinung, dass wir Menschen Gottes Kinder sind. Wir gehören Gott, weswegen es eine Sünde ist, wenn man sich selber nicht achtet, sich durch übermäßigen Tabak-/Alkohlkonsum schadet. Auch stimmen Sie mit mir darin überein, dass wir Menschen nicht darüber entscheiden sollten, wann ein Mensch zu leben hat und wann nicht, das entscheidet allein Gott. Bei der Abtreibung, wird ein werdener Mensch getötet, sagte Gott nicht „Du sollst nicht töten!“? Meinen Sie immer noch, dass Abtreibung erlaubt sein sollte? Falls ja, widersprechen Sie sich selbst.
Wenn jemand abtreibt, ist das Mord. Kein Grund rechtfertigt Mord und Mord sollte wie Mord geahndet werden.
Redaktion benachrichtigen
#102   Benedikt   20:08:59 | Dienstag, 14. August 2007
@ Methusalix
Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Ratzinger wird ganz im Gegenteil derselben Meinung sein. Andernfalls müsste er den Modernisteneid etc ja wieder einführen. Orientieren Sie sich doch zur Abwechslung mal an Tatsachen, anstatt an Vorurteilen.
Redaktion benachrichtigen
#101   methusalix †   19:27:13 | Montag, 13. August 2007
@Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Den Enzykliken folgen üblicherweise Taten. So wichtig ist das Papier in der Tat nicht. Jeenfalls nach meinem Dafürhalten.
Den Enzykliken folgen Taten? Von wem? Von den Klerikern? Nach Humanae Vitae durften die keine chemischen Kotrazeptiva und keine Kondome mehr verwenden?
Dass Sie alle(?) Enzykliken nicht ganz so wichtig nehmen, deckt sich mit meiner Meinung. Papier ist geduldig und alle Enzykliken sind politische Kinder ihrer Zeit.
Ratzinger wird unsere Einstellung aber gar nicht gefallen, da bin ich mir sicher.
Redaktion benachrichtigen
#100   Benedikt   00:53:10 | Montag, 13. August 2007
@ methusalix
Nein, gegen diese unsägliche Erlaubnis der Todesstrafe in dem Gummiparagrafen bin ich schon immer. Das ist nichts neues bei mir.
Gummiparagraf? Wissen Sie, was ein Gummiparagraf ist?
Na wunderbar! Her mit Tinte und Feder und raus mit der Todesstrafenbefürwortung!
Reichlich sinnfreie Erwiderung. Bitte?
Rein verbal, siehe oben. Die Finger hat er sich nicht gebrochen dabei.
Wundert mich nicht, dass Sie das nicht anerkennen können. Sie sind halt in Ihren Vorurteilen gefangen.
Die Enzykliken stehen ja auch nur auf Papier. Da kann Humanae vitae und Co ja sooo wichtig nicht sein.
Den Enzykliken folgen üblicherweise Taten. So wichtig ist das Papier in der Tat nicht. Jeenfalls nach meinem Dafürhalten.
Redaktion benachrichtigen
#99   obelix †   00:45:56 | Montag, 13. August 2007
als methusalix @agmen @Benedikt, dem Relativisten
agmen: @methusalix
Es tut doch überhaupt nichts zur Sache, was im KKK vor langer Zeit einmal stand.
Den Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Der Inhalt des Katechismus ist agmen völlig egal. Wem noch? Mir nicht!
… und wir nicht darüber entscheiden sollten!
Ihr Wort in aller Kirchenbeamten Gehörgang, agmen!
Ich bin allemal ein Gegner der Todesstrafe!
Dieser Satz ehrt Sie, genau so wie er JPII geehrt hat, der sich aber die Finger dann doch nicht durch eine Tintenschlacht im aktuellen Katechismus schmutzig machen wollte.
Verbal war der letzte Papst grandios; aber: an ihren Taten soll man Menschen erkennen.
Benedikt: @ agmen
Es steht weiterhin drin, daher ist es ja methusalix’ neuester Aufhänger.
Nein, gegen diese unsägliche Erlaubnis der Todesstrafe in dem Gummiparagrafen bin ich schon immer. Das ist nichts neues bei mir.
Er verschweigt natürlich, dass die Formulierung derart ist, dass die Todesstrafe nirgendwo mehr gerechtfertigt ist …
Na wunderbar! Her mit Tinte und Feder und raus mit der Todesstrafenbefürwortung!
… und selbstverständlich auch, dass insbesondere Johannes Paul II. jahrelang für die Abschaffung der Todesstrafe gekämpft hat.
Rein verbal, siehe oben. Die Finger hat er sich nicht gebrochen dabei.
Methusalix interessieren beschriebene Papiere eben mehr als Taten.
Die Enzykliken stehen ja auch nur auf Papier. Da kann Humanae vitae und Co ja sooo wichtig nicht sein.
Redaktion benachrichtigen
#98   Rosenkranzsoldat   00:15:07 | Montag, 13. August 2007
auch Methusalix
sagt von sich selbst dass er Katholik ist !!
Redaktion benachrichtigen
#97   Benedikt   00:13:38 | Montag, 13. August 2007
@ agmen
Es steht weiterhin drin, daher ist es ja methusalix’ neuester Aufhänger. Er verschweigt natürlich, dass die Formulierung derart ist, dass die Todesstrafe nirgendwo mehr gerechtfertigt ist und selbstverständlich auch, dass insbesondere Johannes Paul II. jahrelang für die Abschaffung der Todesstrafe gekämpft hat.
Methusalix interessieren beschriebene Papiere eben mehr als Taten. Er braucht eben einen Grund, die Beschaffenheit ist da allemal wurscht.
Redaktion benachrichtigen
#96   agmen   00:07:48 | Montag, 13. August 2007
@methusalix
Es tut doch überhaupt nichts zur Sache, was im KKK vor langer Zeit einmal stand.
Fakt ist, dass nach christlicher Überzeugung jeder Mensch Gott gehört und wir nicht darüber entscheiden sollten!
Ich bin allemal ein Gegner der Todesstrafe!
Redaktion benachrichtigen
#95   methusalix †   00:00:11 | Montag, 13. August 2007
@agmen
Wir Menschen besitzen also keine Vollmacht über ein derartiges Richteramt!
Nein, wirklich nicht? Das sieht der Katechismus aber ganz anders. Oder ist endlich dieser unsägliche Todesstrafenbefürwortungspapragraf gestrichen worden. Hohe Zeit dafür wäre es ja für die Klerisei, um nicht das allerletzte Stückchen Glaubwürdigkeit zu verlieren, dass die Altherrenriege in Rom beim einen oder anderen Gläubigen noch besitzt.
Redaktion benachrichtigen
#94   agmen   20:43:01 | Sonntag, 12. August 2007
@ obelix/methusalix
„…dass Frauen, wenn Sie sich für einen Abbruch entschliessen, dies ohne Gefahr für sich tun können.“
Dieses so oft beschworene Selbstbestimmungsrecht der Frau existiert aber in dieser Frage nicht, weil das werdene Kind weder seinen Eltern bzw. der Frau noch dem Staat, sondern Gott gehört.
Und weil uns Christen geboten ist, das von Gott geschaffene menschliche Leben nicht töten zu dürfen, ist es infolgedessen bereits anmaßend überhaupt darüber zu diskutieren, ob dieses oder jenes Kind zur Welt kommen darf. Wir Menschen besitzen also keine Vollmacht über ein derartiges Richteramt! Das sollten Sie endlich mal kapieren!!
Redaktion benachrichtigen
#93   methusalix †   01:01:45 | Sonntag, 12. August 2007
@Burgorus Teil 2
Weil sie doch spüren, dass sie allesamt zusammenbrechen.
Wen meinen Sie mit „sie allesamt“? Die Menschen in diesem Land? Die Frauenverächter wie Mixa, Meisner, Laun und Co? Die „Linken“ und „alt 68er“, die bei Ihresgelichen ja immer schuld sind, der Generalsündenbock sozusagen?
Dann werden wir hier in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, viel perfekter als der jetzige im Iran.
Das schaffen Sie nicht, weil Sie die Todesstrafe nicht einführen können.
Daran werde ich mitwirken. Wieso also auswandern!
Weil Sie es nicht schaffen, hier einen katholischen Gottesstaat zu etablieren. Weder auf demokratischem Weg, schon gar nicht mit Gewalt. Wir sind eine wehrhafte Demokratie; schon vergessen, den „Deutschen Herbst“ 1977? Sie holen sich nur blutige Köpfe bei diesem Kreuzzug gegen die freiheitliche Demokratie. Auch die Zivilehe z. B. wurde, obwohl im Kulturkampf heftigst unter Feuer genommen, nicht mehr abgeschafft. Damit müssen Sie leben Burgorus; oder eben auswandern.
Ein Protestant war für viele Hexenverbrennungen verantwortlich.
Sie werden bei einer Straftat erwischt, schreien ganz laut: „Aber die anderen sind viiiiel schlimmer!“ oder „Haltet den Dieb!“ und glauben, dass Ihnen das jemand abnimmt, der seine fünf Sinne beisammen hat und laufen lässt?
Und damit glauben Sie einen „deutschen Gottesstatt“ etablieren zu können? Kaufen Sie sich ein Ticket nach Neuseeland.
Redaktion benachrichtigen
#92   obelix †   00:56:22 | Sonntag, 12. August 2007
@Burgorus Teil 1
Burgorus: @Methusalix/Obelix: Wieso denn auswandern?
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen… Das kann dann u.U. zum Martyrium und dessen Krone führen.
Na grandios, jetzt sind Terroristen, die mit Gewalt unsere freie Demokratie beseitigen wollen (von denen die römisch-katholische Kirche nicht zuletzt massiv profitiert) bei Ihnen Märtyrer???
Wie alt sind denn die staatlichen Gesetze, …
Weil ein Gesetz „jung“ ist, ist es ungültig? Hätte ich nie gedacht, aber sei’s drum.
Die Gebote der katholischen Kirche sind unveränderlich und schon 2000 Jahre alt.
Also jüngere Gesetze sind deswegen falsch. Gut, dann müssen wir Katholiken ja nicht unbedingt glauben und akzeptieren, dass der Papst (in Fragen der Sitte und Moral, wenn er ex cathedra spricht … etc. pp) unfehlbar ist und die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist auch nicht mehr so ganz richtig.
Merken Sie eigentlich, wie schwachsinnig Ihre Argumente sind?
Wieso wehren Sie sich in diesem Forum so? …
Weil ich katholischer Arroganz und Lüge entgegentrete. Ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord, geschweige denn ein „Kinderabschlachten“ und ich werde mit allen mir zur Verfügung stehenden legalen und demokratischen Mitteln dafür kämpfen, dass so wenige Abbrüche wie möglich geschehen und dass Frauen, wenn Sie sich für einen Abbruch entschliessen, dies ohne Gefahr für sich tun können.
Redaktion benachrichtigen
#91   Burgorus   22:16:07 | Samstag, 11. August 2007
@Methusalix/Obelix: Wieso denn auswandern?
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Wenn die Gesetze des Staates den ewigen Gesetzen Gottes zuwiderlaufen, darf man ihnen nicht mehr gehorchen. Das kann dann u.U. zum Martyrium und dessen Krone führen.
Wie alt sind denn die staatlichen Gesetze, die den ungeborenen Menschen den Tod bringen? Noch keine 50 Jahre. Sie ändern sich laufend. Wer mit ihnen geht, wird von ihnen gelenkt. George Orwell lässt grüßen. Die Gebote der katholischen Kirche sind unveränderlich und schon 2000 Jahre alt.
Wieso wehren Sie sich in diesem Forum so? Es sind doch die staatlichen Gesetze hinsichtlich Kinderabschlachten derzeit in etwa so, wie Sie sie wollen! Warum wehren Sie sich hier so? Weil sie doch spüren, dass sie allesamt zusammenbrechen.
Dann werden wir hier in Deutschland einen Gottesstaat aufbauen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, viel perfekter als der jetzige im Iran.
Daran werde ich mitwirken. Wieso also auswandern!
2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.
Ein Protestant war für viele Hexenverbrennungen verantwortlich. Er berief sich auf ihr Bibelzitat. Er war stolz darauf, 56 mal (!) die gesamte Bibel gelesen zu haben. Seien wir also froh, dass wir den Papst und die katholische Kirche haben, die für deren richtige Auslegung sorgen.
Hexenverbrennungen gab es immer da, wo die katholische Kirche noch nicht geherrscht hat oder kaum Macht besaß. Das haben die neun Artikel von Jenny Gibbons gezeigt. Siehe z.B. www.kreuz.net/article.4176.html
Redaktion benachrichtigen
#90   obelix †   14:24:05 | Freitag, 10. August 2007
als methusalix @Burgorus Teil 2
… Halten Sie sich nicht an die ewigen Gesetze Gottes? …
Die „ewigen Gesetze Gottes“? Dieses etwa?
2.Mose 22,17: Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.
… dass dieser Mord schlimmer ist als jeder andere.
Abartige Argumentation. Weil Sie glauben, dass ein Abbruch Mord ist, soll er schlimmer sein als andere?
Glauben Sie übrigens nicht, dass ich Ihre Schlangenlist nicht durchschaue.
Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist! Diesmal dürfen Sie die Bibelstelle selbst raussuchen! Das war doch immer das Argument, wenn es um die Obrigkeit ging. Bei finsteren Despoten hatte die Kirche dabei deutlich weniger Berührungsängste als Sie mit unserem Strafgesetzbuch. Warum wohl hat sie sich an der Seite Francos, Pinochets und ja auch Hitlers wohler gefühlt als heute?
… ist es kein Beweis mehr.
Das ist doch kein Argument oder gar Beweis. Weil der Papst irgendwas behauptet, heisst das ja noch lange nicht, dass das auch wahr ist.
Alle Menschen sind fehlbar. Alle Päpste sind Menschen. Alle Päpste sind fehlbar.
Immer und jederzeit. Und Sie sind nicht einmal Papst, Burgorus.
Redaktion benachrichtigen
#89   methusalix †   14:20:24 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus Teil 1
Burgorus: Die Gesetze hinsichtlich Abtreibungsmord sind praktisch identisch mit dem Abtreibungsmord selbst.
Wenn Sie das glauben, sollten Sie auswandern. In den Iran vielleicht? Der dürfte Ihren gottesstaatlichen Attitüden am nächsten kommen.
„wissen Sie“: Was ist denn das für ein Stil?
Wenn Sie geschliffenen Stil und den Kampf mit dem Florett wollen, gehen Sie bitte nicht zu kreuz.net. Hier beherrscht die Axt die Diskussion. Auf allen Seiten.
… zeugt das von Argumentationsschwäche.
Wenn Sie schon meinen Stil kritisieren müssen, wovon zeugt das denn? Keine Argumente ausser folgender Behauptung?
Dass die Abschlachtung der ungeborenen Menschen kein Mord sei, ist schlichtweg falsch, da hier ein unschuldiger Mensch vorsätzlich und ohne Notwehr umgebracht wird.
… Soviele Morde werden erst im jüngsten Gericht geahndet.
Das wissen Sie ganz genau? Sie wissen auch ganz genau, was als Mord geahndet werden wird und was nicht? Sie kennen ganz genau Gottes Willen?
Das behaupten einige andere Gestalten auch; haben deswegen alle Recht, die behaupten Gottes Willen ganz genau zu kennen? Das wage ich zu bezweifeln. Dafür hat es in der Geschichte zu viele Irrtümer gegeben über das was als „Gottes Wille“ behauptet wurde. Zu oft wurde einfach der je eigene Wille als Gottes Wille ausgegeben, um andere Menschen zu unterdrücken, oder ihnen schlimmeres anzutun.
Redaktion benachrichtigen
#88   Burgorus   12:52:02 | Freitag, 10. August 2007
Die Gesetze hinsichtlich Abtreibungsmord sind praktisch identisch mit dem Abtreibungsmord selbst.
Dass ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist, wissen Sie. Er würde sonst nach §§ 211 StGB verfolgt.
„wissen Sie“: Was ist denn das für ein Stil? Mir einfach das zu unterstellen, wovon Sie genau wissen, dass ich vom Gegenteil überzeugt bin. Wenn man sein Gegenüber nicht ernst nimmt, zeugt das von Argumentationsschwäche.
Dass die Abschlachtung der ungeborenen Menschen kein Mord sei, ist schlichtweg falsch, da hier ein unschuldiger Mensch vorsätzlich und ohne Notwehr umgebracht wird.
Wenn der Abtreibungsmord nach §§ 211 StGB nicht verfolgt wird, was ändert das daran? Soviele Morde werden erst im jüngsten Gericht geahndet. Oder erkennen Sie dieses nicht an? Halten Sie sich nicht an die ewigen Gesetze Gottes? Halten Sie sich nur an Gesetze, die sich alle drei Jahre ändern.
Dass der Abtreibungsmord momentan nicht mit dem profanen Strafgesetz geahndet wird, sondern erst im jüngsten Gericht, verdeutlicht umso mehr, dass dieser Mord schlimmer ist als jeder andere.
Nur kleine Sünden straft der Herr sofort.
Glauben Sie übrigens nicht, dass ich Ihre Schlangenlist nicht durchschaue.
Sie fragen mich, ob ich mich an die Gesetze halte, die ich bejahen muss, und wollen dann die Schwäche dieser Gesetze hinsichtlich des Lebensschutzes als Argument für die Entkriminalisierung des Abtreibungsmordes verwenden.
Wenn man das was zu zeigen ist, nämlich dass unsere Gesetze die Ungeborenen schutzlos der Abschlachtung ausliefern, in den Beweis mit einfließen lässt, ist es kein Beweis mehr.
Redaktion benachrichtigen
#87   methusalix †   11:57:56 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus
Die Straffreiheit für diesen Mord nimmt aber dem Ungeborenen den Schutz. Deswegen propagiere ich deren Abschaffung.
Dass ein Schwangerschaftsabbruch kein Mord ist, wissen Sie. Er würde sonst nach §§ 211 StGB verfolgt.
Dass Sie für die Abschaffung des §§ 218 kämpfen ist selbstverständlich Ihr demokratisch verbrieftes Recht. Dass ich für die Beibehaltung kämpfe, ist mein Recht. Willkommen in der Demokratie!
Die Leute wollen nicht nur immer dorthin gehen, wo sie mit Schleim bedeckt werden.
Eine sehr katholische, trotzdem überzogene und falsche Weltsicht. Aber man muss als erzreaktionärer und stockkonservativer Katholik wohl so denken, um seiner Geschäftsgrundlage, eine abgrundtief böse Welt, die nur die je eigene Facon von Katholizismus erretten kann, nicht den Boden unter den Füssen weg zu ziehen.
Diese Weltsicht teilen Sie mit vielen konservativen Katholiken vom Papst bis zu Frau Kuby. Dass sie richtig ist, kann ich Ihnen nicht bestätigen.
Redaktion benachrichtigen
#86   Burgorus   11:27:27 | Freitag, 10. August 2007
@Methusalix
Ich: „und insofern wird der Schutz, den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben…“
Sie: „Das ist die Sicht unserer Gesetze, die Sie da wiedergeben und an die Gesetze halte ich mich. Sie nicht?“
Ich halte mich an die Gesetze, aber nicht an die von Ihnen teils falsch, teils richtig interpretierte Sicht. Auch nach dem profanen Grungesetz steht dem ungeborenen Menschen das Recht auf Leben zu. Dass der ungeborene Mensch kein Mensch sei, davon steht nichts. Der Abtreibungsmord ist weiterhin illegal wie jeder andere Mord auch. Die Straffreiheit für diesen Mord nimmt aber dem Ungeborenen den Schutz. Deswegen propagiere ich deren Abschaffung.
Also was ist jetzt? Jubelnde Zustimmung von grossen Zuschauermengen, die mit seiner Menschensicht von Unfreiheit und völlig abgehobener Sexualtheologie übereinstimmen, oder Pfiffe des wütenden Protestes, ob der völligen Blindheit vor der Realität in der die Menschen leben müssen?
Große zuhörende Volks-Massen und pfeifende Volksmassen sind kein Widerspruch. Ich weiß gerade von älteren Leuten, dass sie die Missionen auch deswegen besucht haben, weil ihnen Unangenehmes gesagt wurde.
Diese Leute hatten damals halt noch den Anstand nicht zu pfeifen.
Die Leute wollen nicht nur immer dorthin gehen, wo sie mit Schleim bedeckt werden. Wer die Wahrheit sucht, ist auch bereit, „Unangenehmes“ zu hören, Unangenehmes, was in Wirklichkeit gar nicht unangenehm ist, da es den wahren Frieden bringt.
Redaktion benachrichtigen
#85   methusalix †   00:20:25 | Freitag, 10. August 2007
@Burgorus
Burgorus: @Methusalix/Obelix
… immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben.
Das ist die Sicht unserer Gesetze, die Sie da wiedergeben und an die Gesetze halte ich mich. Sie nicht?
Diese Sicht, die dem Embryo die gleichen, ja sogar noch mehr Rechte einzuräumen als der Frau, kann nur auf einem katastrophalen Frauenbild basieren, das die Frauen wirklich nur als Gebärmaschinen wahrnimmt, so wie Mixa das tut. Ein Frauenbild, das die abgehobenen und fern jeglicher Realität lebenden Kirchenbeamten seit Jahrhunderten pflegen, das trotzdem so falsch ist, dass dies schon alle Menschen erkannt haben, die ausserhalb der katholischen Grenzen zu denken bereit sind. Deswegen sind die Kirchen leer!
Burgorus: @methusalix:
… Schluss machen:
Das kann ich sehr gut verstehen.
Das Rotgeschriebene zeigt doch nur, …
Also was ist jetzt? Jubelnde Zustimmung von grossen Zuschauermengen, die mit seiner Menschensicht von Unfreiheit und völlig abgehobener Sexualtheologie übereinstimmen, oder Pfiffe des wütenden Protestes, ob der völligen Blindheit vor der Realität in der die Menschen leben müssen?
Sich dieser entgegenzustellen, ist sehr mutig …
Viel Feind, viel Ehr. Das zementiert nur die Wagenburgmentalität der Betonköpfe im Vatikan.
… weil die Leute spüren, dass Benedikt XVI. wieder mehr auf die Fundamente des Glaubens zeigt.
Ihr Wort in Gottes Ohr, Burgorus. Das würde bedeuten, dass der Papst weiss, wie ihnen zumute ist. Das wäre wunderbar!
Gesegnete Ruhe!
Redaktion benachrichtigen
#84   Rudolfus   23:50:32 | Donnerstag, 9. August 2007
@Obelix/Methusalix / Die Aufgabe der Kirche als Mutter
Die Kirche als Sklavenhalterin, die ihre Sklavinnen „im Zaum halten“ muss.
„Ich habe euch aber nicht mehr Knechte genannt, sondern Freunde“,erklärt unser göttlicher Herr und Gott Jesus Christus im Evangelium.
Der Herr selbst erhöht uns zwar seinerseits zu Seinen Freunden, wir bleiben dennoch Diener Gottes,
und kein Mensch kann sich über Gott erheben.
Jeder, der sich über die Kirche erhebt, erhebt sich über Gott und wird deshalb zwangsläufig seinem eigenen Untergang entgegenmarschieren,
oder bereitet seinem eigenen Christenvolk, wenn er sich zum Volksführer aufschwingt, den Untergang,
z.B. Dr. Luther aus Wittenberg und die Deutschen,
der Deutschland durch die neue protestantische Reichsreligion und durch den Abfall der Reichsfürsten in den 30jährigen Religionskrieg gestürzt hat:
Von dem sich die deutsche Nation und das Römische Reich, das der deutschen Nation anvertraut war, nie wieder erholt hat.
Während des 30jährigen protestantisch-katholischen Kriegs im Römischen Reich der deutschen Nation rieben sich alle Feinde Deutschlands die Hände:
Das außerreichische katholische Königreich Frankreich schickte unter seinem mitregierenden Cardinal Truppen, die allerdings auf der Seite der protestantisch-lutheranischen Deutschen und der protestantischen Schweden
gegen die katholischen kaisertreuen Deutschen kämpften.
Nach den 30 Jahren Krieg war das Römische Reich Deutscher Nation nur mehr ein juristischer Staatsverband und politisch handelsunfähig:
Andere eroberten die Welt.
Redaktion benachrichtigen
#83   Burgorus   23:22:42 | Donnerstag, 9. August 2007
@methusalix:
Ich möchte jetzt mit der Diskussion Schluss machen:
Das Rotgeschriebene zeigt doch nur, dass Benedikt XVI. nicht dem Volk nach dem Mund redet, sondern, um die Wahrheit zu verkünden, auch Pfiffe in Kauf nimmt.
Und ich hatte ja früher schon gesagt, dass die antikatholische Propaganda nicht vor den Toren Südamerikas Halt gemacht hat. Sich dieser entgegenzustellen, ist sehr mutig und zeichnet den wahren Hirten aus.
Zum Starkult: Der Starkult existiert natürlich auch und hatte ja besonders bei Johannes Paul II. besondere Ausmaße.
Man sagt aber, dass die Audienzen deswegen zunehmend zahlreicher besucht werden, weil die Leute spüren, dass Benedikt XVI. wieder mehr auf die Fundamente des Glaubens zeigt.
Die Kirche ist eben beständig, während der Zeitgeist mit der Zeit geht und sich somit stets ändert, also keinen geistigen Halt bietet.
Redaktion benachrichtigen
#82   methusalix †   21:21:20 | Donnerstag, 9. August 2007
@Burgorus Teil 2
Das sehr unkonkret. Fakt ist, dass kaum ein Pfarrer mehr darüber …
Wenn die Pfarrer NUR NOCH über Schwangerschaftsabbruch als Mord, Pillenverbot, Verhütungsverbot und die Vorschriften der Klerisei zu den intimsten Details des menschlichen Zusammenlebens predigen würden, wären die Kirchen dann voller? Nein!
Nur der Papst spricht noch ab und zu drüber: Und er hat immer volles Haus, …
Aber doch nicht weil alle hören wollen, dass Abbruch Mord sein soll, oder Verhütung „in sich böse“ sein soll. Der Papst ist ein Star und er bekommt, was er verdient: Starkult. Wie Tom Cruise oder Brad Pitt.
Im übrigen strömen dem Papst auch nicht mehr die Massen zu, die Sie gerne sähen:
SÃO PAULO –
Viel Glück ist dem Papst bei seinen bisherigen Auslandsreisen nicht beschert. Waren es in seiner Heimat Bayern und an seiner alten Universität Regensburg ungeschickte Äußerungen zum Thema Islam und Gewalt, so sind es in Brasilien seine Worte zum Thema Abtreibung, die Empörung auslösen. Anstatt sich von jubelnden Massen feiern zu lassen, muss sich Benedikt XVI. einer Debatte stellen, die er selbst angezettelt hat.
Selbst von seinem Vorgänger Petrus ward er verlassen: Als die Papstmaschine in São Paulo einschwebte, regnete es. Brasilianische Kommentatoren bemerkten irritiert, dass Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva seinem 80-jährigen Gast nicht einmal einen Stuhl anbot. Bei der Fahrt durch die Metropole jubelten dem Papst gerade mal zehntausend Menschen zu. Lag es nur am schlechten Wetter? www.abendblatt.de/…07/05/11/738695.html
Redaktion benachrichtigen
#81   Burgorus   20:46:08 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix
Sie haben nicht die Freiheit, über die Bäuche der Frauen zu verfügen!
Stimmt. Und weder Frauen noch Männer haben die Freiheit, über die Menschen in den Bäuchen der Frauen zu verfügen.
Bedenken Sie, dass Sie behaupten, Daniel Stöhr hätte bereits Hexen verbrannt.
Dann hatte ich halt auch keine Skrupel, die Annahme zu äußern, dass Sie schon eigene Kinder umgebringen ließen. Trotzdem beruhigt es mich, nun zu wissen, dass dem nicht so ist.
Wenn Sie das Herausreißen eines Kindes aus dem Mutterleib für keinen Mord halten, dann halten Sie auch das Kind für keinen Menschen, und insofern wird der Schutz, den Sie dem Kind zugestehen, immer geringer ausfallen als derjenige, den Sie einem geborenen Menschen gäben.
Redaktion benachrichtigen
#80   methusalix †   19:39:22 | Donnerstag, 9. August 2007
@Burgorus Teil 1
Burgorus: @Methusalix/Obelix
>>Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, <<
Das ist Seeräuber-Freiheit und doch keine Freiheit.
Dank für die prompte Bestätigung meiner Aussage zur Freiheit!
Freiheit ist in Ihren Kreisen einzig und alleine die Freiheit der katholischen Hierarchie, den Menschen ihr Leben bis in die allerintimsten Einzelheiten vorzuschreiben.
Freiheit die darauf beruht, …
Sie haben nicht die Freiheit, über die Bäuche der Frauen zu verfügen! Sie werden das zwar nie begreifen, weil Sie nicht gelernt haben, sich ausserhalb des katholischen Denk-Ghettos frei zu bewegen, aber Sie kommen an der Freiheit anderer Menschen nicht vorbei. Ihre Freiheit Burgorus, endet genau dort, wo die Freiheit anderer beginnt.
Und noch etwas: ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Die Freiheit so zu entscheiden haben sich usnere Obergerichte genommen und deren Freiheit werden Sie noch weniger angreifen können, wie die Freiheit von Frauen, über ihr Leben selbst zu entscheiden.
Sagen Sie uns doch, wie viele Kinder Sie bereits in Ihrem Mutterleib haben abschlachten lassen.
Sind Sie verrückt, oder nur blind und vergesslich? Ich habe hier schon oft genug geschrieben, dass ich gegen Abtreibung bin, dass ich aber die hau-drauf-Methoden der Hexenverbrenner hier ablehne.
Sollte sich in meinem Umfeld jemand mit dem Gedanken an einen Schwangerschaftsabbruch tragen, werde ich alle legalen und menschlich möglichen Mittel ergreifen, dies zu verhindern.
Redaktion benachrichtigen
#79   Burgorus   11:23:41 | Donnerstag, 9. August 2007
@Methusalix/Obelix
Frauen können glücklich werden, wenn man es ihnen überlasst, wie sie zum Glück finden. Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, aber ohne diese Freiheit, die sich Männer schon immer genommen haben, geht es nicht.
Das ist Seeräuber-Freiheit und doch keine Freiheit. Freiheit die darauf beruht, Unschuldigen nicht einmal das Lebensrecht zu gönnen, ist purer Egoismus. Selbst wollen Sie natürlich das Recht auf Leben und sogar noch viel mehr, nämlich die Freiheit, den anderen die Freiheit zu rauben, während Sie anderen nicht einmal das Recht auf Leben vergönnen.
Sagen Sie uns doch, wie viele Kinder Sie bereits in Ihrem Mutterleib haben abschlachten lassen. Das ersetzt zwar nicht die Beichte, aber erleichtert.
Ich: „Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand über das Pillenverbot oder das Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehrs gesprochen hat.“
Sie: „Na dann finden Sie mal die fast tausend Predigt-Zitate in google.“
Das sehr unkonkret. Fakt ist, dass kaum ein Pfarrer mehr darüber – was also die Menschen wirklich betrifft – spricht. Und so stehen eben die Kirchen leer. Nur der Papst spricht noch ab und zu drüber: Und er hat immer volles Haus, bei den Messen sowie bei den Audienzen, wo die Besucherzahlen kräftig zugelegt haben.
Redaktion benachrichtigen
#78   obelix †   10:50:20 | Donnerstag, 9. August 2007
@Hexenverbr…
Rosenkranzsoldat: @Genosse Obelix
Den antikatholischen roten? HetzMob … wie es schon Dollfuß vorbildlich praktiziert hat …
Der kleine Mann ist tot und sein klerikal-faschistischer Ständestaat hat sich selbst gründlichst desavouiert. Er kommt nicht wieder. Also ist Ihr Traum von der katholischen Despotie völlig harmlos Soldat. Träumen Sie ruhig weiter.
… führten der im Vokabular dem Ihrigen sehr ähnlich war.
So wie ich das sehe, freiheitliche Demokratie, Gleichberechtigung, Gewaltenteilung etc. haben die „Genossen“ letztendlich das erreicht, was sie wollten und die Syllabus-Eigenschaften des Staates sind verwirklicht. Gut so.
Daniel Stöhr: verlogener Gutmensch
Ich verbitte mir den Ausdruck „Hexenverbrenner“, das ist eine Unverschämtheit.
Solange der Ton hier so rau bleibt, mache ich mit.
Mut dem Finger auf andere zeigen ?
>>Burgorus: @methusalix
… während die Puritaner zwei Kontinente ausgerottet haben, …<<
Genau das war damit gemeint. Die katholischen Mordtaten exkulpieren, indem man sagt: Aber die anderen waren viiiel schlimmer!
Burgorus: An die Frauenverächterin,
die glaubt, Frauen werden glücklich, wenn sie …
Frauen können glücklich werden, wenn man es ihnen überlasst, wie sie zum Glück finden. Ich weiss, dass Freiheit in Ihren Kreisen ein Schimpfwort ist, aber ohne diese Freiheit, die sich Männer schon immer genommen haben, geht es nicht.
Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand …
Na dann finden Sie mal die fast tausend Predigt-Zitate in google.
Redaktion benachrichtigen
#77   Rosenkranzsoldat   01:23:03 | Donnerstag, 9. August 2007
ein--
widerliches Lügenmaul – sonst nicht !
gute Nacht !
Redaktion benachrichtigen
#76   Burgorus   01:20:08 | Donnerstag, 9. August 2007
An die Frauenverächterin,
die glaubt, Frauen werden glücklich, wenn sie ihre Kinder umbringen lassen oder wenn sie sich in der Kirche zur Schau stellen können:
Ich möchte wissen, in welcher Pfarrei jemand vom Pillenverbot oder vom Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigt?
Weichen Sie mir doch nicht aus. Sie haben doch mit diesem Thema angefangen („zwischen die Beine schauen“).
Redaktion benachrichtigen
#75   Ydefix   01:19:51 | Donnerstag, 9. August 2007
verlogener Gutmensch
„Und das einzige, was die heutigen Hexenverbrenner wie Sie Rudolfus, oder Daniel Stöhr und der abgehalfterte Rosenkranzsoldat dazu beitragen ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen: Die waren aber viel schlimmer als wir!“
Ich verbitte mir den Ausdruck „Hexenverbrenner“, das ist eine Unverschämtheit.
Mut dem Finger auf andere zeigen ? Genau das ist doch die Methode des Herrn Gutmenschen.
Redaktion benachrichtigen
#74   Rosenkranzsoldat   01:12:04 | Donnerstag, 9. August 2007
@Genosse Obelix
„Um das geht es Ihnen also. Die Kirche als Sklavenhalterin, die ihre Sklavinnen „im Zaum halten“ muss.
Wenigstens sind Sie ein ehrlicher Zuhälter Rudolfus.“
Den antikatholischen roten? HetzMob dem sie angehören muß man auch gründlich im Zaun halten wie es schon Dollfuß vorbildlich praktiziert hat als ihre Rotfrontgenossen einen Kirchenkampf sondergleichen führten der im Vokabular dem Ihrigen sehr ähnlich war.
Haben sie Ihre Parolen von ihrem Gewerkschaftsvorsitzenden, von „wir sind Kirche“ oder von der Tante der Horterziehung die sie offensichtlich zu lange GENOSSEN haben ?
Redaktion benachrichtigen
#73   obelix †   01:02:05 | Donnerstag, 9. August 2007
@Rudolfus @Burgorus
Rudolfus: @Methu… Die katholische Kirche selbst ist theologisch gehen die Braut Christi.
Schuldig gewordene können nur …
Rudolfus ein erzkatholischer Relativist. Passen Sie bloss auf, dass Paparatzi Sie nicht erwischt. Der schliesst Sie glatt aus dem Himmelreich aus.
Die Kirche hat die Menschheit besser in Zaum gehalten als …
Um das geht es Ihnen also. Die Kirche als Sklavenhalterin, die ihre Sklavinnen „im Zaum halten“ muss.
Wenigstens sind Sie ein ehrlicher Zuhälter Rudolfus.
Burgorus: @Methusalix
Ich habe noch nie einen Pfarrer vom Pillenverbot oder vom Verbot …
Da müssen Sie gar nicht in eine Kirche gehen. Die Absonderungen der Frauenverächter der katholischen Hierarchie werden Ihnen jederzeit von den Medien direkt ins Haus gebracht. Schauen Sie doch einfach nach, was der Stellvertreter in Südamerika wieder zum besten gegeben hat.
Ich zitiere Pünktchens Zitate:
„Da die Kirche nicht erreicht hat, daß die Menschen tun, was sie lehrt,…
Und schlimmer noch:
„Sie wollte der modernene Welt die Arme öffnen und spreizte die Beine.“
Sag ich doch. Alles starrt den Menschen zwischen die Beine anstatt ihnen ins Gesicht zu schauen. Dass Pünktchen besonders sexualfixiert ist, wissen alle. Er/sie ist in diesem Fall ein Paradebeispiel für den Katholizismus. Die Realität voll ausgeblendet, den Blick starr auf die Geschlechtsorgane der Menschen gerichtet. Und dann wundert sich Pünktchen, warum sich die Menschen solche anmassenden Obszönitäten vom Klerus nicht mehr bieten lassen.
Redaktion benachrichtigen
#72   Burgorus   23:55:09 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix
Jedes Mordopfer ist um eins zu viel.
Stimmt, und so sind auch viele Mordopfer um viele zu viel.
Na dann hoffe ich sehr, dass die römisch-katholische Kirche langsam aus ihrer Schockstarre aufwacht, die ihr die leeren Kirchen verpasst haben (zusammen mit dem Verlust jeder Glaubwürdigkeit natürlich) und anfängt, sich um die Menschen zu kümmern. Dann könnte sie vielleicht doch noch wieder ein ganz klein wenig heilig werden.
Das bleibt wirklich zu hoffen in Bezug auf die Amtskirche.
Wenn sie die Kurve zu den Menschen hin nicht kriegt und sich weiter nur um die eigenen Eitelkeiten kümmert, oder ständig zwischen die Beine der Menschen starrt
Ich habe noch nie einen Pfarrer vom Pillenverbot oder vom Verbot des vorehelichen Geschlechtsverkehr predigen hören. Welche Pfarrei bieten Sie mir an, um das mal hören zu können?
und nicht in ihre Gesichter schaut, dann verkommt sie endgültig zu einer obskurantistischen Sekte
Stimmt. Die Weichei-Predigten gehen am Einzelnen vorbei, schläfern die Leute ein. Ich zitiere Pünktchens Zitate:
„Da die Kirche nicht erreicht hat, daß die Menschen tun, was sie lehrt, lehrt die Kirche heute das, was sie tun.“
Und schlimmer noch:
„Sie wollte der modernene Welt die Arme öffnen und spreizte die Beine.“
Redaktion benachrichtigen
#71   Rudolfus   23:40:10 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix/Obelix / Die katholische Kirche selbst ist theologisch gehen die Braut Christi.
Schuldig gewordene können nur in katholischen irdischen Tochtergesellschaften zu finden sein.
Dies ist allerdings kein Zeugnis gegen die Kirche, sondern gegen die Menschheit selbst –
die unter NSDAP und KP zu noch größerer Gottlosigkeit angestachelt wurde.
Die Kirche hat die Menschheit besser in Zaum gehalten als die KP- und SP-Regime, und auch besser als die heutigen Regime in Europa, die ihre eigenen Kinder im Leib töten oder bereits in der Volksschule sexualisieren.
Redaktion benachrichtigen
#70   obelix †   23:29:31 | Mittwoch, 8. August 2007
@Burgorus
Burgorus: @methusalix
… dann kommt als Ausrede: „ist ja schon ein Mordopfer zu viel“.
Wie viele Opfer von so genannten „Abtreibungsmorden“ würden Sie akzeptieren? So wie hier immer um die „Opfer der Kinderschlachthöfe“ gegreint wird, doch wohl kein einziges.
Sehen Sie, dasselbe nehme ich in Anspruch für die Opfer des Genozids, den die Kirchenbeamten zugelassen, wenn nicht mit verursacht haben. Jedes Opfer ist eines zu viel, egal mit welchen windelweichen Entschuldigungen Sie noch dahergelaufen kommen, oder wie oft Sie mit dem Fingern auf andere zeigen: „Aber die Puritaner haben doch viel mehr umgebracht als wir Katholiken!“.
Noch was zu Umgang mit den Studenten …
Noch einer, der nicht begriffen hat, warum wir bei den PISA-Untersuchungen so verdammt mies dastehen.
Ab und zu braucht der Mensch mal einen heilsamen Schock, um heiliger zu werden.
Na dann hoffe ich sehr, dass die römisch-katholische Kirche langsam aus ihrer Schockstarre aufwacht, die ihr die leeren Kirchen verpasst haben (zusammen mit dem Verlust jeder Glaubwürdigkeit natürlich) und anfängt, sich um die Menschen zu kümmern. Dann könnte sie vielleicht doch noch wieder ein ganz klein wenig heilig werden.
Wenn sie die Kurve zu den Menschen hin nicht kriegt und sich weiter nur um die eigenen Eitelkeiten kümmert, oder ständig zwischen die Beine der Menschen starrt und nicht in ihre Gesichter schaut, dann verkommt sie endgültig zu einer obskurantistischen Sekte, so wie sie sich hier bereits darstellt.
Redaktion benachrichtigen
#69   methusalix †   23:26:33 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat @Rudolfus
Rosenkranzsoldat: Genosse Methusalix
Es gab keinen genozid den … Katholiken zu verantwortn haben im gegensatz zu Ihren Gesinnungsgenossen von der Rotfront.
Rotfront? Gesinnungsgenossen? Nie im Leben! Genozid? Von was faseln Sie eigentlich, Sie Invalide? Das war ein ganz normaler, gerechter und erklärter Krieg. Krieg gegen den ausbeuterischen, menschenverachtenden, mörderischen, von der römisch-katholischen Kirche beschützten Kapitalismus, der mit den Nazis gemeinsame Sache gemacht hat und dabei erwischt wurde.
Na wie gefällt Ihnen der Stil? Sie sollten das eigentlich kennen, Soldat. Habe ich von Ihnen gelernt.
Rudolfus: @Methusalix / „Hexen“ und andere Volksmobzielscheiben
Zuerst verbiete ich mir das Wort „Hexenverbrenner“ für gläubige Katholiken unter Gottes Gesetz: …
Solange Sie die Verbrechen an unschuldigen Kindern Frauen und Männern relativieren, werde ich Sie zu den heutigen Hexenverbrennern zählen.
Ich werde hier auch als Rotfrontkämpfer, Abtreibungsbefürworter und schlimmeres tituliert, obwohl das alles natürlich nicht stimmt. Ich lasse Sie Ihre eigene Medizin schmecken. Wenn Ihnen das nicht passt, verschwinden Sie hier. Wem es zu heiss ist, der soll aus der Küche gehen.
Redaktion benachrichtigen
#68   Burgorus   22:58:35 | Mittwoch, 8. August 2007
@methusalix
Das ist immer dieselbe Ausrede: Wenn man mal nachgewiesen hat, dass die katholische Kirche im Großen und Ganzen recht segensreich gewirkt hat, während die Puritaner zwei Kontinente ausgerottet haben, dann kommt als Ausrede: „ist ja schon ein Mordopfer zu viel“. Und somit wird dem einen Mordopfer im Zusammenhang mit der katholischen Kirche mehr Gewicht beigemessen als der Ausrottung zweier Kontinente.
Noch was zu Umgang mit den Studenten (oder Schülern) und Zurechtweisungen. Wer mit ihnen umgehen kann, kann sich auch leisten, sie mal zurechtzuweisen. Die anderen trauen sich das nicht, da sie Angst haben, bei den Studenten nicht mehr lieb Kind zu sein oder einfach zu lasch sind.
Beispiel: Ich hatte als einziger der ganzen Uni die Studenten bei einem „Streik“ (widerrechtliche Hörsaal-Besetzungen) de facto aus dem Hörsaal geschmissen. Hat mir das geschadet? Die Studenten sind zu mir gekommen, haben über die Streikgründe gesprochen und mich dann zur Vollversammlung eingeladen.
Pater Pio hat mal einem Mädchen, das bei ihm beichten wollte, gesagt: „Ich kann dich jetzt nicht hören.“ Können Sie sich vorstellen, wie die geheult hat? Ewig lang anstehen, dann blamiert vor allen Leuten zurückgewiesen werden. Der Grund war, weil des Kindes Eltern bei Ausflügen auf die Sonntagsmesse verzichteten.
Flauschige Worte hätten die Eltern nicht bekehrt. Aber die Blamage ihres unschuldigen Kindes.
Ab und zu braucht der Mensch mal einen heilsamen Schock, um heiliger zu werden.
Redaktion benachrichtigen
#67   Rudolfus   22:44:43 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix / „Hexen“ und andere Volksmobzielscheiben
Zuerst verbiete ich mir das Wort „Hexenverbrenner“ für gläubige Katholiken unter Gottes Gesetz:
Die „Hexenverbrennungen“ sind dem Volksmob entsprungen, der auch heute noch zu allem Bestialischen fähig ist
(siehe die NSDAP-SS-Herrschaft, siehe den von der Wiener SPÖ aufgehetzten Anti-Regierungswechsel-Demonstrantenmob auf Wiens Straßen 1986 und 2000, antidemokratische Sozialistenanbeter gegen die Mehrheit des nicht-Wienerischen Österreich,
oder der von den Staatsmedien aufgehetzte Mob auf den Straßen gegen Cardinal Groer und gegen Bischof Krenns Amtseinsetzungen und Amtshandlungen.
Bischof Krenn mußte für seine Bischofseinsetzungen 1987 und 1991 polizeilich geschützt werden, um die Bischofskirchen in Wien und St. Pölten betreten zu können.
Der Volksmob wird immer zu allen Zeiten von einem Wahn erfaßt, um die Schuldigen außerhalb des Volksmobs zu suchen.
Viele Hexenverbrennungen sind in der Vorgeschichte dem Volksmob in Europa anzulasten, erst später der Kirche und der Inquisition und auch vereinzelten Päpsten, beginnend mit dem heuchlerischen Konkubinenpapst Innozenz VIII., der die erste Anti-Hexen-Bulle erließ, und das Buch „Der Hexenhammer“ sanktionierte.
Auch in den nicht-katholischen, protestantisch gewordenen Nationen wurden die Hexenverbrennungen jahrhundertelang weitergeführt –
und können in diesen Ländern erst recht nicht der römisch-katholischen Kirche angelastet werden.
Die Hexenverbrennungen entstammen nicht dem Christentum.
Redaktion benachrichtigen
#66   Rosenkranzsoldat   22:38:51 | Mittwoch, 8. August 2007
Genosse Methusalix
„Und es war ja nicht nur ein Opfer. Bei dem Genozid, den wir Katholiken zu verantworten haben.“
Es gab keinen genozid den („wir“ sagen Sie :-! )Katholiken zu verantwortn haben im gegensatz zu Ihren Gesinnungsgenossen von der Rotfront.
Redaktion benachrichtigen
#65   methusalix †   22:15:40 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rudolfus und alle anderen Hexenverbrenner
Rudolfus: @Obelix / Der Marxismus hat in ein paar Jahrzehnten 150-200 Millionen Morde
zu verantworten.
Die Opfer von Inquisition und Hexenwahn sind dagegen weit geringer und werden von den Aufklärungsautoren übertrieben.
Für eine Religion, die einen extrem hohen Moralanspruch wie eine Kriegsfahne vor sich her trägt, wäre auch ein einziges Mord- und Folteropfer zuviel. Und es war ja nicht nur ein Opfer. Bei dem Genozid, den wir Katholiken zu verantworten haben.
Und das einzige, was die heutigen Hexenverbrenner wie Sie Rudolfus, oder Daniel Stöhr und der abgehalfterte Rosenkranzsoldat dazu beitragen ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen: Die waren aber viel schlimmer als wir!
Das alles trägt nichts dazu bei, dass die Kirche ihr völlig diskreditiertes Glaubensgebäude mit dem extrem hohen Moralanspruch (vor allem an Frauen, wie könnte es in einer Frauen verachtenden Machogesellschaft wie der klerikalen Hierarchie anders sein) wieder halbwegs bezugsfertig machen kann.
Burgorus: @Methusalix
Wer wie Sie den Abtreibungsmord verteidigt oder sich gegen wirksame Gegenmaßnahmen verwehrt, braucht nicht vom Balken anderer zu sprechen.
Das war nicht ich, Burgorus. Das war der Chef höchstpersönlich und er hat ALLE angesprochen, die unberechtigter weise andere zurechtstutzen wollen, um sich in einem besseren Licht dastehen zu lassen. Sie waren ja wohl NICHT der Beichtvater dieser Frau.
Redaktion benachrichtigen
#64   Burgorus   21:07:40 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix
Ihre Diskussionsbasis ist Klischee-Nachplapperei.
Redaktion benachrichtigen
#63   Rudolfus   21:00:23 | Mittwoch, 8. August 2007
@gilbert / Die Kirchengeschichte braucht die Wahrheit nicht zu fürchten.
Eine Kirchengeschichte, die viele Verfolgungen und Mißstände verschwieg, und die einen blinden Autoritätsglauben voraussetzte, spielt nur der immer gegebenen Gefahr des Papalismus’ in die Hände,
die von der Treue zum Papst zu unterscheiden ist,
und die dem Papst die Rolle Christi, des göttlichen Offenbarers, zuschreibt,
was auch eine gefährliche Irrlehre ist,
da sich so ein Papst wie Paul VI. gegen seine Vorgänger in den Liturgiefragen stellen konnte – trotz seinem Krönungseid – und einen papalistischen Gehorsam forderte, welchen er der geschönten Kirchengeschichte seiner Theologen verdanken konnte.
Es war auch lange Zeit bekannt und Allgemeingut, daß viele Päpste Fehler gemacht haben, wurde aber wegen der vielen guten Päpste bis Paul VI. von den Theologen ausgeblendet.
Eine Geschichte, die Wesentliches zum Papsttum verschweigt, ist keine authentische Geschichtsschreibung – und schadet nur der Kirche selbst.
Die Kirche vertritt die Wahrheit Gottes und kann so die Wahrheit auch nicht fürchten.
Redaktion benachrichtigen
#62   Burgorus   20:58:32 | Mittwoch, 8. August 2007
@Methusalix
Wer wie Sie den Abtreibungsmord verteidigt oder sich gegen wirksame Gegenmaßnahmen verwehrt, braucht nicht vom Balken anderer zu sprechen.
Wenn Sie glauben, ich könne nicht motivieren, täuschen Sie sich. Ich habe an der Uni immer volles Haus gehabt, während bei meinen Nachfolgern, die ein doppelt so großes Potential an Hörern haben (etwa 600 Leute), gegen Ende des Semesters weniger als 100 kommen. Weil ich eben motivieren und in der Sprache der Studenten erklären kann, wie mir oft bescheinigt wurde.
Alles was gegen den Papst spricht ist Lüge? Na ja, wenn man so betriebsblind wie Sie ist …
Da zeigt sich nun mal wieder, dass Sie zu einer Argumentation mangels Wissens nicht fähig sind. Pauschales Blablabla. IhreArgumentationsbasis ist
Bevor ich’s vergesse. Wie nett waren denn die englischen Puritaner in Australien? Da muss man weit gehen, um einen Aboriginal zu finden. „Wieviel hast du heut erschlagen?“, so war die Unterhaltung dieser Nichtkatholiken.
Redaktion benachrichtigen
#61   Rosenkranzsoldat   20:57:49 | Mittwoch, 8. August 2007
D.Stöhr
Außerdem ist nicht davon auszugehen dass diese 826 Personen unschuldige Menschen gewesen sind die keiner Fliege was zu Leide taten…
Redaktion benachrichtigen
#60   Ydefix   20:47:18 | Mittwoch, 8. August 2007
Übrigens, auch die
angeblichen „Massenmörder“ der spanischen Inquisition waren im Vergleich zu den modernen ideologischen Terrorregimen doch relativ human:
Der dänische Forscher Gustav Henningsen kommt in seiner Datenbank bezüglich der zwischen 1540 und 1700 von der spanischen Inquisition angeordneten Todesurteile auf 826 Personen.
Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu den Schauprozessen von Terrorregimen der Angeklagte Möglichkeiten hatten sich zu verteidigen bzw. nachzuweisen, dass die Anklage von seinen Feinden ausging, womit diese niedergeschlagen werden musste. Für die kirchlichen Prozesse dürfte ähnliches gelten.
Redaktion benachrichtigen
#59   Rudolfus   20:46:36 | Mittwoch, 8. August 2007
Die spanische Inquisition war Bestandteil des spanischen Staatskirchentums
Mehrere Päpste haben sich gegen viele Auswüchse des Staatskirchentums gewandt, insbesonders in bezug auf Spaniens und Frankreichs Staatskirchentums (z.B. St. Pius V. [1566-1572]).
In den damaligen Zeiten hatten viele Könige weit mehr in der Kirche zu bestimmen als die Päpste in Rom:
Der absolute Einfluß des Papstes war nur in den Gebieten des unmittelbaren Papstkönigreiches zu gewährleisten, wo der Papst auch Staatsregent war.
Anordnungen von Päpsten in vielen katholischen Ländern benötigten die Zustimmung des Herrschers, um überhaupt im Land veröffentlicht und bekanntgemacht zu werden,
Herrscher, die auch entschieden, welche Reformen sie verwirklichten, und ob das Land überhaupt katholisch blieb
(siehe die römisch-deutschen Fürsten und den Deutsch-Ordensstaat im Pruzzenland nach Dr. Luther v. Wittenberg,
Britanniens Abfall,
die Investiturstreite der römischen Kaiser gegen die Päpste etc.).
Orden, die universal-päpstlich waren, und staatsunabhängig, wurden, waren sie zu mächtig, sofort zerschlagen:
Der universalkirchliche Tempelritterorden und die universalkirchlichen Jesuiten.
Da die Monarchen auch Einfluß auf die Papstwahlen hatten, sorgten sie, daß schwache Päpste gewählt wurden, die an der Zerschlagung dieser universalkirchlichen Orden auch selbst mitwirkten.
Die spanische Inquisition war äußerst gefährlich, und war vor allem ein Instrument des spanischen Königshauses.
Ein gefährlicher Papst war v.a. Paul IV.
Redaktion benachrichtigen
#58   Aleph †   20:32:16 | Mittwoch, 8. August 2007
Abenteuerliche Ausflüchte
Werther Rudolfus,
bitte keine Nebenkriegsschauplätze auftun, wenn es um ureigenen katholischen Kriegsschauplätze geht. Da sind die Hexenverbrennungen nun ein wohlfeiles Thema, genauso wie die Vernichtung der Inka- und Aztekenkultur.
Daran darf sich sich Kirche nicht vorbeimogeln lassen. Auch nicht von Ihnen. Das sind die Schwachstellen der römischen Kirche und darüber wird geredet werden, auch wenn Sie es nicht gern hören und der Kirche dann lieber die Ohren zuhalten möchten und abenteuerliche Ausflüchte in den Raum des Forums stellen.
Redaktion benachrichtigen
#57   Rosenkranzsoldat   20:30:01 | Mittwoch, 8. August 2007
Genose Methusalix.
Gesamt betrachtet war die Inquisition ein Segen da sich im Gegensatz zu jeder anderen Gerichtsbarkeit IN DIESER ZEIT um ein objektives Urteil bemüht wurde. Dass es in Spanien ein paar Kirchenfeinde gab die sich Inquisitoren nannten um als Folterverbrecher die Kirche in Misskredit zu bringen ändert nichts an der Sache.
Redaktion benachrichtigen
#56   Ydefix   20:25:37 | Mittwoch, 8. August 2007
Die meisten, die über die
pöhse, pöhse Inquisition reden, verschweigen zwei wichtige Fakten:
1. Die spanische Inquisition, die sich die eigentlichen Auswüchse leistet, war in staatlichen Händen und Rom hatte hier so gut wie keinen Einfluss.
2. Die bereits von Rudolfus angesprochenen Relationen (!). Die allermeisten inquisitorischen Verfahren waren „Schreibtischarbeit“ und hatte nichts mit Todesurteilen oder Folter zu tun.
Aber unser Gutmensch methusalix/obelix lässt sowas dann lieber weg, denn dann hat er mehr, um empört zu sein und die von ihm gehasste Kirche angreifen zu können.
Redaktion benachrichtigen
#55   Rudolfus   20:18:19 | Mittwoch, 8. August 2007
@Obelix / Der Marxismus hat in ein paar Jahrzehnten 150-200 Millionen Morde
zu verantworten.
Die Opfer von Inquisition und Hexenwahn sind dagegen weit geringer und werden von den Aufklärungsautoren übertrieben.
Der Hexenwahn geht vor allem auf das Konto des Mobs, während die Kirche den Hexenglauben im alten Mittelalter bekämpfte, und erst später selbst davon infisziert wurde.
Außerdem haben die britischen Protestanten selbst in Amerika noch Hexen im eigenen Volk verfolgt.
Redaktion benachrichtigen
#54   methusalix †   20:17:36 | Mittwoch, 8. August 2007
@Burgorus
Burgorus: 1. @methusalix:
Sie wusste einfach nicht, wie böse ihr Tun war, … Drum hat es mir sehr weh getan, diese Frau zurecht weisen zu müssen.
Wir bedauern Ihr Leid zutiefst. Sie hätten es aber ganz einfach vermeiden können. Wie wäre es gewesen, wenn Sie der Frau einfach empfohlen hätten mit ihrem Beichtiger darüber zu reden. Der ist nämlich für die Frau zuallererst zuständig. Aber nein, Sie mussten Sie ja „zurechtweisen“.
Na dann werde ich jetzt Sie zurechtweisen lassen; vom Chef höchstpersönlich, auch wenn es mir noch so weh tut, Ihnen das sagen zu müssen.
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge;
Ein Mann. Ein Wort.
Ja! Ein Mann (in diesem Fall Jesus Christus), ein Wort.
Mal ehrlich: Vor welchen Lehrern haben Sie heute noch Respekt: …
Vor den Lehrern, die es schafften ohne „Zurechtweisung“ ihre Schülerinnen und Schüler zu überzeugen und motivieren. Aber das können Sie mit Ihrem krankhaften Autoritätsglauben nicht verstehen.
Zur spanischen Missionierung: …
Vergessen Sie Ihre Geschichtsklitterung. Die ist kein Deut besser als die in jeder anderen miesen Diktatur.
Glauben Sie, dass die antikathol. Lügenmaschinerie …
Alles was gegen den Papst spricht ist Lüge? Na ja, wenn man so betriebsblind wie Sie ist …
Redaktion benachrichtigen
#53   obelix †   20:10:08 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat (sehen Sie Herr Preßlmayer, dafür verwende ich meinen Zweitaccount)
Rosenkranzsoldat: @methusalix
geschichtsumdeutungen nach ihrer Ideoloie ist eine unlautere Vorgehensmethode.
Die ganze geschichtliche Wahrheit zu schreiben ist „unlauter“, nur weil Sie völlig blind sind?
… dass die hl Inquisition quasi die erste Menschenrechtsorganisation war …
Eine Institution für Folter und Mord an völlig unschuldigen Kindern, Frauen und Männern als „Menschenrechtsorganisation“. Und wenn amnesty international Frauenrechte als Menschenrechte einfordert, wird Zeter und Mordio geschrien. Wenn das wahr wäre (ist es Gott sei Dank nicht) dann wäre der Marxismus/Leninismus ein besserer Kindergarten gewesen.
… die den menschen vor staatlicher Willkür beschützte.
Nein, sie hat staatliche Willkür unterstützt und durch boshafte und mörderische kirchliche Willkür ersetzt.
… die Inquisition machte sich die Mühe WIRKLICH festzustellen …
Mit der Folter und der „Hexenprobe“ hat man das „festgestellt“. Wenn man Sie auf diese Probe gestellt hätte (Streckfolter, Schrauben die die Daumen zertrümmern, „Spanische Stiefel“, Verbrennungen bis dritten Grades) hätten Sie JEDE „Untat der Hexerei“ gestanden. Und dann? Ab an den Galgen des „staatlichen“ Henkers oder auf dessen Scheiterhaufen. Kein schöner Tod, der Ihnen dort geblüht hätte; wenn Sie die Folter überhaupt überlebt hätten.
… ob ein Fall von Hexerei oder Schadnzauber vorlag…
Packen Sie ein Soldat! Sie haben die Schlacht und den Krieg verloren und Ihre Ehre auf den Misthaufen der Lüge geschmissen.
Redaktion benachrichtigen
#52   methusalix †   19:43:21 | Mittwoch, 8. August 2007
@Heger @Preßlmayer
Dr. Christoph Heger: Inquisition, Kreuzzüge – „heute und allezeit“
Obelix oder wer auch immer …
… wieso die christlichen Fürsten nicht das Recht zum Krieg gehabt haben sollen, das die islamischen Dschihadisten bis auf den heutigen Tag für sich in Anspruch nehmen.
Danke für die prompte Bestätigung Doktor Heger!
Katholische Hexenverbrenner sind kein Deut besser als die islamistischen Religionsterroristen.
Dass Sie das so klar und deutlich formulieren ehrt Ihren katholischen „Gerechtigkeitssinn“ nach dem Motto, was die dürfen, dürfen wir Alleininhaber der Wahrheit und der „Religion der Liebe“ (Sie erinnern „Deus caritas est“?) schon lange.
Josef Preßlmayer: Schutz der „ungeborenen Menschen“ ein „Hauptanliegen“ der Kirche?
Statt derartige Propagandistinnen dieses „Mortikamentes“ umgehend zu exkommunizieren, erfreuen sie sich weiter höchsten kirchlichen Wohlwollens.
Da wollen einige Wahrheitsbesitzer wohl nicht ganz so, wie der Wahrehitsverkünder Josef Preßlmayer. Warum wohl?
Wer ist jetzt im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit? Die Kirchenbeamten, die nicht strafen, oder Herr Preßlmayer?
Redaktion benachrichtigen
#51   Burgorus   13:45:22 | Mittwoch, 8. August 2007
1. @methusalix: 2. Katholiken und Puritaner
Zu Ihrer Behauptung zuvor, dass ich Recht haben (???) wollte: Wir haben doch gar nicht gestritten! Ich habe sie einfach zurecht gewiesen. Thema erledigt.
„Sie wissen ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, …“
Im Gegensatz zu Ihnen war mir diese Frau so sympathisch wie kaum eine zweite. Sie wusste einfach nicht, wie böse ihr Tun war, und wollte ja gegen den Abtreibungsmord kämpfen. Drum hat es mir sehr weh getan, diese Frau zurecht weisen zu müssen.
Ihr letzter Satz in dem Absatz hat Sie verraten! Gesessen hat es.
Gelle, das wollt ihr: Lauter Bischöfe, die so daherflauscheln, dass es da rein und da wieder rausgeht, damit ihr eure Morde im Mutterleib weiterhin ruhigen Gewissens durchführen könnt.
Nein, wenn ich spreche, muss es sitzen: Ein Mann. Ein Wort.
Mal ehrlich: Vor welchen Lehrern haben Sie heute noch Respekt: vor den Liebkind-Lehrern oder vor den strengen, die die Schüler scharf zurechtgewiesen haben.
Zur spanischen Missionierung:
Wo leben denn die Ureinwohner noch? In Südamerika, wo die kath. Spanier missioniert haben, oder in Nordamerika, wo die Puritaner „missioniert“ haben?
Es waren die „Novae leges“ eines Papstes, die erklärt haben, dass Christus auch für die Ureinwohner Amerikas gestorben ist. Deswegen leben sie heute noch da, wo die Katholiken missioniert haben.
Zur Behauptung, das Thema der Missionierung Südamerikas wäre beim Papstbesuch nicht gut angekommen: Glauben Sie, dass die antikathol. Lügenmaschinerie vor Südamerika halt gemacht hat?
Redaktion benachrichtigen
#50   Rosenkranzsoldat   12:12:22 | Mittwoch, 8. August 2007
@methusalix
geschichtsumdeutungen nach ihrer Ideoloie ist eine unlautere Vorgehensmethode. Unbestrittenes Fakt auch unter seriösen wissenschaftlichen Forschern ist doch dass die hl Inquisition quasi die erste Menschenrechtsorganisation war die den menschen vor staatlicher Willkür beschützte. Man kann durchaus sagen eine UNO von damals. Staatlichen Gerichten genügte die blosse Anklage für Hexerei, die Inquisition machte sich die Mühe WIRKLICH festzustellen ob ein Fall von Hexerei oder Schadnzauber vorlag. Lag einer vor wurde die Sache an die weltliche Gerichtsbarkeit abgegeben.
Redaktion benachrichtigen
#49   Josef Preßlmayer   10:36:36 | Mittwoch, 8. August 2007
Schutz der „ungeborenen Menschen“ ein „Hauptanliegen“ der Kirche?
Wenn ein Kirchensprecher behauptet, der Lebensschutz wäre ein „Hauptanliegen“ der Kirche, dann müßte man in Verzweiflung fallen, wenn diese Aussage wahr wäre.
Tatsächlich meidet der allergrößte Teil der katholischen Priesterschaft das Thema Abtreibung wie – es gibt kein treffenderes Bild – der Teufel das Weihwasser!
Die panische Angst, das Thema Abtreibung anzusprechen oder gar darüber zu predigen wurzelt letztlich in der Angst um die eigene Existenz, denn die Frauenrechtlerinnen in der Kirche verstehen da keinen Spass und diese Angst lähmt selbst Priester, die im Herzen Abtreibungsgegner sind, dies öffentlich zu bekennen.
Viele Kirchenfunktionärinnen sind nicht etwa nur durch Abtreibung betroffen. An der Spitze der „Katholischen Frauenbewegung“ steht eine Frau, die sich öffentlich für die Abtreibungspille RU 486/Mifegyne ausgesprochen hat, nämlich deren Vorsitzende Margit Haufft.
Statt derartige Propagandistinnen dieses „Mortikamentes“ umgehend zu exkommunizieren, erfreuen sie sich weiter höchsten kirchlichen Wohlwollens.
Die langjährige Generalsekretärin der „Aktion Leben“ Gertraude Steindl, die für die „Fristenlösung“, die straffreie Tötung selbst bis zur Geburt eintritt, wird sogar noch mit dem päpstlichen St. Gregorius-Orden durch Kardinal Schönborn und der Kardinal-Opilio-Rossi- Medaille samt Laudatio von Bischof Küng geehrt.
Die Konsequenz: Keine Kirchensteuer für eine solche mit Fristenlösungsbefürwortern verseuchte Kirche sondern für die mutigen Pius-Brüder!
Redaktion benachrichtigen
#48   Maurice Corvisier   09:00:39 | Mittwoch, 8. August 2007
„Es gibt in Deutschland eine Sucht, jüdi-
scher als die Juden sein zu wollen. Darüber ist noch wenig nachgedacht worden. Es wäre jedoch unbedingt notwendig, denn mittlerweile hat dieses Syndrom krankhafte Züge angenommen.“
Der jüdische Historiker Julius H. Schoeps, Sohn des preußischen Philosophen Hans-Joachim Schoeps und Direktor des Moses-Mendelsohn-Zentrums in Potsdam, zit. n.: David Korn: Das Netz. Israels Lobby in Deutschland, München 2003, S. 179
Redaktion benachrichtigen
#47   Dr. Christoph Heger   08:42:36 | Mittwoch, 8. August 2007
Inquisition, Kreuzzüge – „heute und allezeit“
Obelix oder wer auch immer mußte wieder mal die üblichen Pawlowschen Reflexe ansprechen:
Hört sich sehr katholisch an, wie Sie das beschreiben. Gab es dort auch eine Heilige Inquisition und Kreuzzüge?
Wieso sollen Inquisition und Kreuzzüge sich „katholisch anhören“?
Es ist solchen Trivialos mit Tunnelblick zu empfehlen, einmal wahrzunehmen, daß wir auch heute in den meisten europäischen Staaten, einschließlich des „freiesten Staates, den es je auf deutschem Boden gab“, längst wieder eine zwar nicht heilige, aber nicht desto weniger sehr aktive Inquisition haben.
Während aber bei der Heiligen Inquisition auf katholische Rechtgläubigkeit gut rechtsstaatlich aus öffentlichen Urkunden immer klar war, welche Behauptungen nicht aufgestellt werden durften, weiß das bei der heutigen Inquisition auf Holocaust-Rechtgläubigkeit kein Mensch mehr – und die Gerichte werden in der Subsumption unter den Tatbestand des § 130 StGB immer „großzügiger“. Siehe den Fall Dr. Lerle!
Was die Kreuzzüge angeht, muß man mir einmal erklären, wieso die christlichen Fürsten nicht das Recht zum Krieg gehabt haben sollen, das die islamischen Dschihadisten bis auf den heutigen Tag für sich in Anspruch nehmen.
Also „Kreuzzüge“ werden bis auf den heutigen Tag von den verschiedensten Seiten geführt. Und Leute wie Roosevelt, Churchill usw. werden dafür gefeiert – was dem ähnlich gelagerten Bush nicht zu gelingen scheint.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#46   methusalix †   07:09:41 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat
Legen Sie mal Ihre schwarze katholische Ideologiebrille ab, damit Sie die ganze Wahrheit sehen und nicht immer nur den winzigen Ausschnitt der Wirklichkeit, den Ihnen die Kirchenbeamten zugestehen wollen.
Verlassen Sie das Denk-Ghetto der katholischen Ideologie!
Eine Warnung hinterher: wenn Sie aus dem katholischen Denk-Ghetto entkommen sind, ist das Leben nicht mehr ganz so bequem. Dann müssen Sie selber denken und können das nicht mehr von den Kirchenbeamten erledigen lassen.
Redaktion benachrichtigen
#45   Leblhuber   02:59:28 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat:
Gottseidank gab es eine Hl Inquistition und Kreuzzüge denn diese segensreiche Einrichtung rettette viele vor Todesurteilen der weltlichen Herrscher und ist die Vororganisation der modernen Gerichtsbarkeit wo man im Gegensatz zur weltlichen Gerichtsbarkeit sich aktiv verteidigen konnte.
Warum picken sie immer die Elemente heraus von denen sie glauben sie vermeintlich der Kirche zum Schaden verwenden zu können aber das große Ganze nicht sehen wie die Christianisierung eines Kontinents der noch heute ein Bollwerk christlichen Glaubens ist auch wenn das Freikirchlertum zum Schaden des Katholizismus der leider auch dort modernistisch angefault ist im Vormarsch ist.
Ich weiß nicht, wer Ihnen das Gehirn gewaschen hat. Diese dümmliche Simplifizierung ist nicht einmal mehr kommentierbar.
Welches imaginäre große Ganze Sie auch im Blickfeld haben mögen, es wird schon durch einen einzigen unschuldig Getöteten besudelt und dass es deren unzählige Tausende gegeben hat, kann nur ein bis zur Verblödung Indoktrinierter verleugnen.
Ihr großes Ganzes ist durch eine unheilige Allianz zwischen Kirche und Staat besudelt.
Wir wurden und werden am Wortlaut der Frohbotschaft gemessen und nicht an der zeitbedingten politischen Opportunität und deren mörderischen Auswüchsen.
Lassen Sie sich gesagt sein, dass nichts mehr der Kirche schadet, als Ihre und Ihrer Gesinnungsfreunde Neigung zur Ausblendung historischer Wahrheit.
Redaktion benachrichtigen
#44   Rosenkranzsoldat   01:20:17 | Mittwoch, 8. August 2007
@Medusselix
„Hört sich sehr katholisch an, wie Sie das beschreiben. Gab es dort auch eine Heilige Inquisition und Kreuzzüge?“
Gottseidank gab es eine Hl Inquistition und Kreuzzüge denn diese segensreiche Einrichtung rettette viele vor Todesurteilen der weltlichen Herrscher und ist die Vororganisation der modernen Gerichtsbarkeit wo man im Gegensatz zur weltlichen Gerichtsbarkeit sich aktiv verteidigen konnte.
Kreuzzüge: Seien sie dankbar und froh um die dass die europäische Kreuzzugsbewegung das Abendland vor dem islamischen Joch beschützt hat. Ein bischen mehr Dankbarkeit wäre da vonnöten, schließlich hatten unsere Vorfahren unter Lebenseinsatz und hohen Blutzoll gefochten.
Die christliche Expansion wurde von den Ureinwohnen positiv aufgefast auch wenn sich viele weltliche Herrscher dem Raubrittertum hingaben und von der Kirche in ihrer materiellen Gier oft nicht zurückgehalten werden konnten.
Warum picken sie immer die Elemente heraus von denen sie glauben sie vermeintlich der Kirche zum Schaden verwenden zu können aber das große Ganze nicht sehen wie die Christianisierung eines Kontinents der noch heute ein Bollwerk christlichen Glaubens ist auch wenn das Freikirchlertum zum Schaden des Katholizismus der leider auch dort modernistisch angefault ist im Vormarsch ist.
Redaktion benachrichtigen
#43   methusalix †   00:09:02 | Mittwoch, 8. August 2007
@Burgorus
Burgorus: @Methusalix:
Sie wissen ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, …
Ihr letzter Satz in dem Absatz hat Sie verraten! Gesessen hat es.
Im Klartext: Der habe ich Bescheid gegeben wie abgrundtief böse und sündhaft sie ist, wenn sie diese Abtreibungsmordpillen nimmt. (ich kann Ihre heimlichsten Gedanken lesen Burgorus; Sie dachten „und wie moralisch hochstehend ich dagegen bin“).
Waren Sie wirklich dabei? Bei den islamistischen Terroristen vielleicht, …
Nein, ich war weder damals dabei, als Sie der Frau ihre „Sünden“ vorwarfen, noch war ich bei den Terroristen dabei, die wie Sie auf Teufel komm raus uns ihre Vorstellungen von der Welt aufzwingen wollen.
Aber ich habe so viel Menschenkenntnis, dass ich Ihre Zeilen entschlüsseln kann; Osama Bin Laden soll am Abend des schrecklichen 11. September so etwas ähnliches gesagt haben wie Sie: Denen haben wir es aber gezeigt!
… der des Öfteren unter großem Schmerzen den Seelen die Wahrheit ins Gesicht sagen musste.
Schein ein gut katholischer Masochist gewesen zu sein der gute Pater. Kommt bei uns Katholiken öfter vor. So ein Märtyrerhabitus.
Sie können’s halt nicht mitansehen, … Doch kann ich. Deswegen bin ich noch da.
Das Volk wird im Glauben zunehmend lebendiger werden.
Und Sie stellen sich das so vor, dass wir in einem katholischen Gottesstaat leben werden? Bis Ihre katholischen Gespenster aus den Gräbern gestiegen sind und Ringelreihen um die Feuer der Hexenverbrenner tanzen vergeht noch viel Ewigkeit!
Redaktion benachrichtigen
#42   obelix †   00:00:31 | Mittwoch, 8. August 2007
@Rosenkranzsoldat
Rosenkranzsoldat: mehusalix
korret die ursprünglichen Landeigentümer war die Herrscherkaste des Götzenkultes …
Hört sich sehr katholisch an, wie Sie das beschreiben. Gab es dort auch eine Heilige Inquisition und Kreuzzüge?
Die normalen Menschen dort waren heilfroh über die Christianisierung die sie dem Zugriff der Brandopferer entzog.
So froh wie die Polen, Ungarn und Tschechen, dass sie die Rote Armee von uns Deutschen befreit hat. Danach waren die alle weniger froh, weil eine erneute Zwangsherrschaft (in Südamerika noch viel schlimmer als hinter dem Eisernen Vorhang) über sie kam.
Falsch, der Genozid wurde untereinander betrieben indem man sich gegenseitig auffraß. Die Christen haben das unterbunden.
… und dann ihrerseits die ursprünglichen Landeigentümer ausgerottet. Nur um sie ganz katholisch zu machen; zu „erlösen“ sozusagen.
Ist ja auch gelungen. Die katholischen Eroberer haben alle erlöst. Von ihrem Land und von ihrem Leben.
Der Liebe Gott erhalte Ihnen Ihre katholische Geschichtsklitterung. Ein Aufwachen aus dem katholischen Traum wäre fatal für Sie. Die Wahrheit wirkt oft sehr ernüchternd. Schlafen Sie weiter.
Redaktion benachrichtigen
#41   Sirilo   23:40:43 | Dienstag, 7. August 2007
@Rosenkranzsoldat
Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass alle Indianervölker der gesamten Karibik von den Spaniern ausgerottet wurden, und dort gab es keine „Brandopfer“ von Götzenkulten. Weil die Indianer ausgerottet wurden, hat man die Schwarzen importiert, und deshalb ist die Karibik heute von Schwarzen besiedelt, nicht von Indianern.
Redaktion benachrichtigen
#40   Burgorus   23:28:35 | Dienstag, 7. August 2007
@Methusalix:
Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sowohl für Sie, Burgorus, als auch für die islamischen Terroristen NICHT um „Bekehrung“ sondern lediglich ums rechthaben geht. Auf dass Sie selbst sich ein klein wenig besser fühlen, als die Frau, die Sie heruntergeputzt haben.
Sie wissen ja viel besser, wie ich mich damals gefühlt habe, da Sie ja dabei waren! Waren Sie wirklich dabei? Bei den islamistischen Terroristen vielleicht, aber damals wohl eher nicht!
In Ihrer Primitivität und Bosheit können Sie halt nicht so weit denken wie Pater Pio, der des Öfteren unter großem Schmerzen den Seelen die Wahrheit ihres Seelenzustandes ins Gesicht sagen musste.
Sie können’s halt nicht mitansehen, dass so langsam, aber sicher die Einschläferungstaktik der in die katholische Kirche eingeschleusten Bischöfe nicht mehr aufgeht, wo Sie sich so wohl fühlen, weil man alle Verbrechen des Abtreibungsmordes darin so wunderbar einbinden kann.
Das Volk wird im Glauben zunehmend lebendiger werden. Das werden unsere Hirten trotz größter Bemühungen nicht verhindern können!
Redaktion benachrichtigen
#39   Rosenkranzsoldat   20:17:20 | Dienstag, 7. August 2007
mehusalix
„Die ursprünglichen Landeigentümer Südamerikas sind aber NICHT auf diese Unverschämtheit hereingefallen und haben dem Stellvertreter einen recht kühlen Empfang bereitet und sich auch direkt gegen diese schäbige Exkulpierung der gewaltsamen Christianisierung verwahrt. „
korret die ursprünglichen Landeigentümer war die Herrscherkaste des Götzenkultes welche alle Anderen Einwohner versklavte und zum Teil opferte und malträtierte.
Die normalen Menschen dort waren heilfroh über die Christianisierung die sie dem Zugriff der Brandopferer entzog.
„Die, die der katholische Genozid eben übrig gelassen hat. Allzuviele sind ja nicht mehr da nach dem Raubzug von uns Christen.“
Falsch, der Genozid wurde untereinander betrieben indem man sich gegenseitig auffraß. Die Christen haben das unterbunden.
Redaktion benachrichtigen
#38   methusalix †   19:57:32 | Dienstag, 7. August 2007
@Rosenkranzsoldat
Rosenkranzsoldat: methusalix sie dürfen nicht alle Zeitgeistlügen glauben. Die Südamerikaner zb empfanden die Christianisierung als erlösende Befreiung und erkannten instinktiv sofort die Wahrheit des Glaubens…
Herrjeh, auch Sie sind auf die plumpe Propagandalüge des Papstes hereingefallen!
Die ursprünglichen Landeigentümer Südamerikas sind aber NICHT auf diese Unverschämtheit hereingefallen und haben dem Stellvertreter einen recht kühlen Empfang bereitet und sich auch direkt gegen diese schäbige Exkulpierung der gewaltsamen Christianisierung verwahrt. Die, die der katholische Genozid eben übrig gelassen hat. Allzuviele sind ja nicht mehr da nach dem Raubzug von uns Christen.
Redaktion benachrichtigen
#37   Rosenkranzsoldat   19:40:47 | Dienstag, 7. August 2007
methusalix
sie dürfen nicht alle Zeitgeistlügen glauben. Die Südamerikaner zb empfanden die Christianisierung als erlösende Befreiung und erkannten instinktiv sofort die Wahrheit des Glaubens im Gegensatz zum satanischen blutrünstigen Götzen und Satanskult dem sie aufsasen welcher Menschenopfer forderte. Die Gewalt der Herren Cortez an Einheimischen war keine christliche, machen nannten sich nur Christen, so wie Sie es tun.
Redaktion benachrichtigen
#36   Maurice Corvisier   19:38:44 | Dienstag, 7. August 2007
You made my day, obelix! You made my day!
„Ich bin stolz Christ zu sein. Noch dazu einer, der seinen Nächsten NICHT durch Blossstellung, Massregelung und Herabsetzung, sondern durch Nächstenliebe beeindrucken will.“ – Das von Ihnen!!!
Danke für ein herzliches und unbeschwertes :-D !
Redaktion benachrichtigen
#35   methusalix †   19:33:42 | Dienstag, 7. August 2007
@Rosenkranzsoldat
Rosenkranzsoldat: Methusalix
Es gibt kein einzigesLand das mit „Feuer und Schwert“ bekehrt wurde.
Das zeugt weniger von Ihrem guten Glauben, Soldat, denn von einem katastrophal schlechten Wissen um die Geschichte, nach dem Motto: also schliesst er messerscharf, dass nicht sein KANN, was nicht sein DARF.
Ein ganzer Kontinent wurde mit grausamster Gewalttätigkeit für das Christentum kolonisiert, weil die Waffen der Katholiken denen der Eigentümer des Landes haushoch überlegen waren. Dort wo das NICHT der Fall war, (in Japan zum Beispiel) konnte der Katholizismus nicht Fuss fassen.
Die große und wundersame Wahrheit und Liebe Jesu wirkt sich für das Böse und Falsche wie Zorn aus, denn alle Irrlehren werden durch die Wahrheit bekämpft und besiegt.
Ihr Geschwurbel in Gottes Gehörgang, Soldat.
Sie nennen sich Christ – nach allem was sie schreiben – Schämen sollen Sie sich !
Ich bin stolz Christ zu sein. Noch dazu einer, der seinen Nächsten NICHT durch Blossstellung, Massregelung und Herabsetzung, sondern durch Nächstenliebe beeindrucken will.
Keine Angst, Soldat! Sie und die hiesigen Hexenverbrenner gehören NICHT dazu. Trotzdem werde ich Ihnen einen Rosenkranz aufopfern. Um Ihres Namens willen.
Redaktion benachrichtigen
#34   Rosenkranzsoldat   18:46:39 | Dienstag, 7. August 2007
Methusalix
Es gibt kein einzigesLand das mit „Feuer und Schwert“ bekehrt wurde.
Die große und wundersame Wahrheit und Liebe Jesu wirkt sich für das Böse und Falsche wie Zorn aus, denn alle Irrlehren werden durch die Wahrheit bekämpft und besiegt.
Sie nennen sich Christ – nach allem was sie schreiben – Schämen sollen Sie sich !
Redaktion benachrichtigen
#33   methusalix †   18:41:09 | Dienstag, 7. August 2007
Die alte gut katholische Keulen Methode, die Sie da anwenden Burgorus
Sie hätten mit Ihren Unterstellungen Recht, wenn es mir Freude gemacht hätte, die Frau so zurechtweisen zu müssen. Mir hat es aber keine Freude gemacht, sondern weh getan. Aber die Rettung einer Seele ist mir lieber als Lieb-Äuglein-Machen.
Ist Ihnen eigentlich noch nie aufgefallen, dass es der katholischen Kirche seit der Christianisierung Deutschlands NIE MEHR gelungen ist, ein Land ohne Feuer und Schwert zu „bekehren“?
Was können wir daraus lernen? Ihre gur katholische HAU-DRAUF-METHODE ist zur „Seelenrettung“ genauso wenig geeignet, wie die terroristischen Methoden der Islamisten.
Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es sowohl für Sie, Burgorus, als auch für die islamischen Terroristen NICHT um „Bekehrung“ sondern lediglich ums rechthaben geht. Auf dass Sie selbst sich ein klein wenig besser fühlen, als die Frau, die Sie heruntergeputzt haben.
Wenn Ihr Verhalten nicht so armselig und erfolglos wäre, könnte man darüber lachen. Ich werde für Ihre Bekehrung zum richtigen Weg der Mission beten.
Redaktion benachrichtigen
#32   Burgorus   10:46:50 | Dienstag, 7. August 2007
@obelix:
Jemand, der für die Abtreibung durch Pille ist, kann nicht wirksam gegen die Abtreibung durch Absaugen, Zerstückeln oder sonst was sein.
Es ist schon wichtig, dass diejenigen, die gegen den Abtreibungsmord kämpfen wollen, erst selbst eine gewisse Bildung haben und nicht selbst Abtreiber sind. Wer andere bekehren will, muss erst selbst bekehrt sein!
Und wenn Sie mal Pater Pio läsen, dann wüssten Sie, dass alle, die sich durch ihn bekehrt haben, zuvor einen Riesen-Seelenschock erlitten haben.
Sie hätten mit Ihren Unterstellungen Recht, wenn es mir Freude gemacht hätte, die Frau so zurechtweisen zu müssen. Mir hat es aber keine Freude gemacht, sondern weh getan. Aber die Rettung einer Seele ist mir lieber als Lieb-Äuglein-Machen.
Redaktion benachrichtigen
#31   stimme der vernunft †   09:27:28 | Dienstag, 7. August 2007
@vir fortis
Massentötungen der eigenen Leibesfrüchte
Sag mal wie bist du denn drauf „Leibesfrüchte“, da wird eine Abtreibung zum Kirschenentsteinen oder zum Apfelmuskochen.
Gewöhn dir mal eine vernünftige Sprache an, wir leben innzwischen im 21. Jahrhundert und nicht mehr im 17.
Das ist ein Embryo, um den es da geht, ein werdender Mensch, nicht ein Stück Obst!
Redaktion benachrichtigen
#30   obelix †   01:50:03 | Dienstag, 7. August 2007
@Burgorus
Burgorus: @Jean: Heulsusen
Ein Beispiel. Als ich mal bei der Gründung eines Aktonskreises gegen Abtreibung teilnahm, sagte eine der Beteiligten voller Stolz: „Na klar, ich nehme die Pille!“ Ich machte daraufhin auf die abtreibende Wrikung der Pille aufmerksam und sagte, dass jeder, der sie nehme ein potientieller Mörder ist. Das kam nicht gut an … Gesessen hat es.
Um das geht es also hier. Sie drücken es exemplarisch für alle aus, Burgorus.
Nicht um die Verminderung von Schwangerschaftsabbrüchen geht es, sondern den Splitter in den Augen der anderen zu suchen.
Also damit haben Sie, haben alle hier grossartige Erfolge vorzuweisen.
Leider wird damit keine einzige Abtreibung verhindert und ich bin sehr sicher, dass die Dame, der Sie so drastisch ihre Sünde aufgezeigt haben, Sie nicht allzu ernst genommen hat.
Genau so wie der Bischof diesen offenen-Briefeschreiber.
Aber Ihre Befriedigung darüber, der Frau ihre Sünde ins Gesicht gesagt zu haben Burgorus, ist unübersehbar.
Gesessen hat es!
Redaktion benachrichtigen
#29   Rosenkranzsoldat   20:16:38 | Montag, 6. August 2007
Differenzierung !
„…Bischöfe sind dafür bekannt, für die übelsten Kirchenfeinde Verständnis zu haben.“
Manche Bischöfe, nicht alle
Redaktion benachrichtigen
#28   Nachtlaterne   19:39:55 | Montag, 6. August 2007
unsere geistlichen…
…sind geistig eingeschläfert was abtreibung anbelangt.
Redaktion benachrichtigen
#27   VirFortis   17:48:30 | Montag, 6. August 2007
Diese
Massentötungen der eigenen Leibesfrüchte führen Europa direkt in den Untergang, davon bin ich überzeugt.
Es ist das schlimmste und unvostellbarste was zur Zeit passiert global !!!
Redaktion benachrichtigen
#26   Burgorus   17:00:40 | Montag, 6. August 2007
@Wiener: Zusammenarbeit mit laschem Haufen ist unnütz. Gott braucht 100%ige, nicht 99%ige Arbeiter.
@Jean::
‘Beleidigung’ ist immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“ Da ist was dran.
Ja, und daran erkennt man, dass es Linz gar nicht um die Sache geht. Die Herrn dort behaupten:
„Eine Widerlegung seiner Vorwürfe sei ‘angesichts allgemein bekannter gegenteiliger Tatsachen’ nicht notwendig“, drücken sich, was die Sache betrifft, um eine Begründung, um dann ihre persönlichen Ressentiments gegen Herrn Kirchmair vorzuschieben, da dieser ja gesagt habe:
„Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben hat, dann weiß ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffene sind.“
Aus freiem Himmel heraus hat er das sicher nicht gesagt. Womöglich hat ihn die Laschheit dieses Lieb-Äuglein-Haufens zusammen mit der Kindermord-Statistik zu dieser Aussage bewegt. Und die kirlichlichen Oberen jubilieren: „Halleluja: Jetzt haben wir was, was wir ihm vorhalten.“
Übrigens, die Dame, die das Pillenehmen propagiert hat, war voll guten Willens. Sie dachte, das sei ein gutes Mittel der Abtreibungsbekämpfung. Sie sagte das voller Tatendrang, nicht aus einer Diskussion heraus.
Es tat mir selbst weh, sie so fertig machen zu müssen. Da ich aber Pater Pios Verhalten kenne, der nie ein Lieb-Äuglein-Mensch war, erachtete ich diese schroffe Art („potentieller Mörder“) als meine Pflicht, um diese Seele auf den rechten Weg zu führen. Flauschige Worte gab’s bei Pater Pio nie.
Redaktion benachrichtigen
#25   stimme der vernunft †   16:48:17 | Montag, 6. August 2007
@Burgorus
Aber nicht recht: das „alle“ entspricht nicht der Analogie.
Der Prozentsatz derer, die noch niemals im Leben onaniert haben, ist so gering, dass die Aussage „die Poster in diesem Forum sind allesamt Onanisten“ statistisch gesehen völlig korrekt ist.
Redaktion benachrichtigen
#24   wiener   16:40:28 | Montag, 6. August 2007
leider …
… scheint herr kirchmair eher darauf bedacht zu sein, sich selbst zum märtyrer zu stilisieren und möglichst viele – vermeintliche oder tatsächliche – gegner anzusammeln, als dass er um, der sache willen vernünftige koalitionen sucht.
er stirbt lieber als einzelner kämpfer auf verlorenem posten, als dass er es – um der sache willen – schaffte, das eigene ego beiseite zu schieben und mit den vielen menschen guten willens in diesem lande gemeinsam gegen die abtreibung zu arbeiten.
schade um die sache.
aber er zieht es vor, jeden, der ihm nicht 100%ig zustimmt, zu beschimpfen und zu beleidigen.
kein wunder, dass der grazer bischof sich das nicht gefallen lässt.
Redaktion benachrichtigen
#23   Burgorus   15:56:32 | Montag, 6. August 2007
@stimme
Wenn auch von Ihnen nichts Gescheites kommt, wenigstens haben Sie Humor! Aber nicht recht: das „alle“ entspricht nicht der Analogie.
Redaktion benachrichtigen
#22   Jean   15:54:09 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus
Gut, dann kann ich Ihre Reaktion besser verstehen, wenn Sie einen ähnlich gelagerten Fall aus eigener Erfahrung kennen.
Nun weiß ich natürlich nicht, ob es im hier diskutierten Fall auch jemanden gab, der sich ähnlich aufführte wie die Dame, die Sie zitiert haben. Die strittige Aussage legt die Vermutung aber nicht nahe.
„Im Übrigen ist ‘Beleidigung’ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.“
Da ist was dran.
Redaktion benachrichtigen
#21   stimme der vernunft †   15:39:21 | Montag, 6. August 2007
Burgorus
@Jean: Der feine Unterschied.
Stimmt natürlich. Jean hatte schreiben müssen:
Die Poster in diesem Forum sind allesamt Onanisten.
Redaktion benachrichtigen
#20   Burgorus   15:39:12 | Montag, 6. August 2007
@Jean: Heulsusen
Nein, ich hab’s schon so aufgefasst, wie Sie’s gmeint haben, hab’ mir auch drüber und über mein eigenes Leben Gedanken gemacht. Aber wie man da empört sein soll, ist mir ein Rätsel.
Ein Beispiel. Als ich mal bei der Gründung eines Aktonskreises gegen Abtreibung teilnahm, sagte eine der Beteiligten voller Stolz: „Na klar, ich nehme die Pille!“ Ich machte daraufhin auf die abtreibende Wrikung der Pille aufmerksam und sagte, dass jeder, der sie nehme ein potientieller Mörder ist. Das kam nicht gut an und wurde beim Bericht als größte Gründungsschwierigkeit hingestellt. Ich wurde dann von einem der Ersten dieses Vereins, einem Arzt, gebeten, nicht mehr teilzunehmen. Persönlich sagte er mir, dass es bei mehrheitlich evangelischen Gruppen immer Schwierigkeiten gebe. Nun gut, dann eben nicht. Inzwischen ist auch der Arzt ausgetreten, da der Verein zu lasch ist. Alles Wirksame wird blockiert. Habe mir also einen Haufen Arbeit gespart, indem ich eine klare Aussage gemacht habe, die die vielleicht die Pillennehmerin bekehrt hat. Gesessen hat es.
Im Übrigen ist „Beleidigung“ immer eine Ausrede. Wem’s um die Sache geht, der sieht drüber hinweg.
Wenn die Kirchensteuer nicht so eine „Selbstverständlichkeit“ wäre oder – entgegen den Verlautbarungen des Papstes B16 – fürs Heil als notwendig empfunden würde, würde fast jeder Bayer aus diesem Leberwurst-Verein austreten, wenn ihnen dieses Verhalten der krichlichen Obrigkeit bekannt würde. Jeder würde nur noch bleggen über diese Heulsusen.
Redaktion benachrichtigen
#19   VirFortis   15:22:24 | Montag, 6. August 2007
Die neokonservierten Highsociety „Katholiken“
die ohnehin mit dem Politkulturellen Establishment fest verschmolzen sind regen sich gerne auf wenn jemand „Unwörter“ gebraucht. Der höchste Form des Widerstandes ist für jene ein kritischer bedenklicher Kommentar zu gewissen begebenheiten, eine kleine Gestik von moralischer Bedenkenträgerei und ein sorgsamer Blick – das wars.
Die abgetriebenen Kinder sind über diese Hilfe natürlich außerodentlich froh und dankbar
Redaktion benachrichtigen
#18   Jean   15:13:25 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus
Na ja, also so gossenhaft war der Ausdruck nun auch nicht. Da gibts schon schlimmeres. Oder haben Sie gerade das gemeint?
Redaktion benachrichtigen
#17   Burgorus   15:07:52 | Montag, 6. August 2007
@Jean:
Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten.
Eine Zusammenarbeit mit Lieb-Äuglein-Menschen ist eben nicht möglich, da diese nur die Effizienz aus jeglicher Arbeit herausnehmen.
Lieber ein kleiner Haufen, aber ein brauchbarer.
Mir ist erst jetzt in Ihrer ersten Kritik so richtig das Wort Empört? ins Auge gestochen. Ich frage mich schon, wo Sie leben, in einem verwöhnten High-Society-Nest oder wo? Wie sonst kann man auf die Idee kommen, dass über primitive Schimpfwörter jemand empört sein könnte. Es ist halt die Gossensprache, die ich zwar verabscheue, die mich aber mehr insofern betroffen macht, als ich mich über die schlechte bordellmäßige Erziehung der heutigen Jugend Gedanken (da sind aber nicht Sie gemeint, da Sie ja bewusst etwas Anstößiges als Beispiel bringen wollten) mache.
Redaktion benachrichtigen
#16   Jean   15:01:00 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus
„audiatur et altera pars“ – zugegeben.
Trotzdem stimmt, was ich eben Maledica geschrieben habe. Es geht da weniger ums Rechthaben als darum, keine atmosphärischen Dünste auszusondern, die es – meinetwegen schwachen – Zeitgenossen schwer machen, ins Boot zu kommen.
Freilich ist es auch ein Unterschied, ob etwas in die Runde hineinverdächtigt wird oder ob jemand mehr oder weniger direkt angesprochen ist (nach wie vor gilt, dass mein „Beispiel“ eben nicht Sie persönlich gemeint haben kann). Ob sich aber der Unterschied im konkreten Fall auch so haarscharf zeichnen lässt bezweifle ich. Ob zurecht oder nicht werden sich zunächst die anwesenden Damen attackiert fühlen. Und so groß war die Schar der Teilnehmer wohl nicht, dass man sich hätte unangesprochen fühlen können.
Ich sags nochmal, es geht um die Effizienz und nicht ums Auseinanderdividieren möglicher Bündnispartner.
Außerdem, einen bairischen Gruß dem Landsmann.
Redaktion benachrichtigen
#15   matt2 †   14:53:51 | Montag, 6. August 2007
wenn sich die Kirche nichts vorzuwerfen hätte, dann müsste sie nicht so eingeschnappt sein…
…dann könnte man so eine Meldung mit etwas Humor abtun, wenn man ein reines Gewissen hätte. Aber wenn das so wäre, dann hätten wir nicht diese Zustände und es bräuchte nicht engagierter Laien, die den Karren aus dem Dreck ziehen müssen während die Unfehlbare zugleich die Unnahbare gibt.
Redaktion benachrichtigen
#14   Jean   14:43:24 | Montag, 6. August 2007
Maledica
Natürlich „lieber mal im Ton vergriffen als…“.
Das Problem dabei ist nur, dass so etwas sehr schnell völlig unnötige Spannungen schafft und einen persönlichen Keil in Gruppen treiben kann, die das Zeug hätten zusammen zu arbeiten.
Also Anstand wenigstens im Sinne der Effizienz.
Redaktion benachrichtigen
#13   Burgorus   14:43:00 | Montag, 6. August 2007
@Jean: Der feine Unterschied.
Es ist immer noch ein Riesen-Unterschied, ob ich einen mit Namen oder persönlich anspreche, sowie Sie’s mit mir gemacht haben oder ob ich sage, dass in einer Gruppe (ohne jemanden beim Namen zu nennen) welche sind, die mit was Unrechtem in Verbindung stehen.
Da braucht sich keiner betroffen zu fühlen, wenn er’s nicht ist. Und wenn er’s ist, schadet’s ihm nicht, wenn er’s mal gehört hat. Mit Lieb-Äuglein-Machen bekehrt sich keiner. Sehen wir doch an der heutigen Kirche, die stolz darauf ist, wenn sie alle einschläfert. Beleidigt wird heute keiner mehr vom Pfarrer oder Bischof.
Außerdem haben Sie bereits ein Urteil über Herrn Kirchmair gefällt, ohne seien Gegendarstellung zu hören. Das habe ich in meinem letzten Posting bereits angesprochen. Es gilt der Grundsatz: „Audiatur et altera pars.“
Ich bleibe bei meiner Behauptung: „Wenn sich der Mord auf Geborene bezöge, würde sich über diese angebliche Beleidigung derjenigen, die nichts vertragen, keiner aufregen.
Fakt ist nun mal, dass mit der Lieb-Äuglein-Kritik bis jetzt nichts, aber auch gar nichts ausgerichtet worden ist.
Und wenn sich dann jemand, ohne eine eigene Leistung hinsichtlich Eindämmung des Kindermordes vorzuweisen, über plastische Kiritk aufregt, wirkt das für mich abstoßend. Aber vielleicht kommts daher, weil ich aus Baiern stamme, wo beleidigte Leberwürste zur Sau gemacht werden, wo die größte Beleidigung, die einem widerfahren kann, darin besteht, überhaupt nicht beleidigt zu werden.
Redaktion benachrichtigen
#12   Maledica   14:21:47 | Montag, 6. August 2007
Im Ton vergriffen???
Lieber mal im Ton vergriffen, als das 100.000-fache jährlich Abschlachten zu dulden.
Würde jemand, der Nazis u.s.w. mit scharfem Ton kritisiert, sagen, dieser habe sich im Ton vergriffen???
Wohl kaum.
Das Morden kann nicht weiter geduldet werden.
Komisch, daß meist diejenigen, welche der Kirche Schweigen während der Nazi-Zeit vorwerfen heutzutage bei der leisesten Regung gegen Abtreibung die Kirche vehement kritisieren.
Das gerade Bischöfe sich mitschiuldig machen bei der Abtreibungsdiskussion, zeigt die lange Renitenz von Kamphaus, Lehmann und Co. weiterhin Lizenzen zum Töten ausgestellt zu haben
Redaktion benachrichtigen
#11   Rodolfo Panetta   13:59:31 | Montag, 6. August 2007
Bischöfliche Leisetreterei
Was die Bischöfe als ihre Art des Eintretens für die ungeborenen Kinder verkaufen möchten, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen meist als Leisetreterei.
Redaktion benachrichtigen
#10   Jean   13:50:17 | Montag, 6. August 2007
@ Burgorus – Beispiel
„Sie sind doch sicher Onanist!“
– Na, empört?? Nur weil ich etwas unterstelle, was wahrscheinlich schon einmal passiert ist, und weil Sie dies als Bloßstellung empfinden, selbst wenn die Aussage stimmt? Mit so etwas treibt man Menschen schnell in die Defensive.
Auch wenn ich recht hätte, wäre es unmöglich, Sie in dieser Weise anzugehen. Schließlich haben Sie derlei Verhalten hier niergends beworben. Vielleicht haben Sie sogar Gewissensprobleme.
Wenn das bei solchen Fragen schon beklemmend für den munter drauf los Verdächtigten werden kann, um wieviel mehr dann bei Fragen wie Abtreibung und Co.?
Zuletzt „pardon“ für das Beispiel, es war nicht persönlich gemeint.
Dem Anliegen des genannten Herrn ist völlig beizupflichten, sein Stil ist schlecht und kontraproduktiv.
Redaktion benachrichtigen
#9   Burgorus   13:22:07 | Montag, 6. August 2007
Die beleidigte Leberwurst und die ermordete Nebensache
Ich weiß zwar nicht, wie groß der Raum war, in dem Kirchmair die Behauptung, dass hier von der Abtreibung Betroffene säßen, geäußert hat, sollte er aber nicht allzu klein sein, dann ist die Behauptung allemal gerechtfertigt. Immer diese beleidigten Leberwürste! Man hat ja fast Angst, dass diese Bischöfe vor lauter Beleidigung noch zu Tode kommen. Und um sie wär’s ja wohl schade, um die Millionen umgebrachten Kinder wohl nicht. Zumindest beschweren sich Letztere nicht, dass sie der Mord an ihnen leicht beleidigt hätte.
Jeder Politiker, jeder Wirtschaftsfachmann ist heute auf Statistiken angewiesen. Aber wenn man sie hier, wo’s um Mord- und Todschlag geht, plastisch vor Augen führt, dann versteift man sich plötzlich auf den Ton, um von der Sache ablenken zu können.
Um die Angemessenheit des Tones beurteilen zu können, muss man erst wissen, was dieser Aussage vorausgegangen ist, wahrscheinlich irgendwelche Anzeichen des Nichts-Drastisches-Tun-Wollens.
Wäre es darum gegangen, dass irgendwelche Politiker per Gesetz die Ermordung eines Drittels der geborenen Kinder (schön brav aufs ganze Land verteilt) provoziert hätten, hätte man die Worte des Herrn Kirchmair wohl nicht als anstößig empfunden, auch wenn man gar nicht geprüft hat, ob diese Mordwelle auch von den Anwesenden ein paar Kinder erwischt hat.
Redaktion benachrichtigen
#8   VirFortis   13:15:25 | Montag, 6. August 2007
Wandregisel
Es geht hier keineswegs darum ob Kirchmair einen Tanzkurs bei Elmayr besucht hat und alle Benimmregeln kennt damit er reif wäre den Sängerknabenchor zu leiten sondern rein um die Sache, die so schlimm ist dass es im Gegenteil komisch wäre, würde man sich nicht im Ton vergreifen. Leider ist es so dass die schlimmsten Dinge unter Schallmeientönen passieren.
Ein bekannter Philosoph sagte dass wenn man etwas ganz ganz böses vor hat dieses unter edelsten Motiven und süssesten Tönen öffentlich tun müsse…
Redaktion benachrichtigen
#7   matt   13:06:31 | Montag, 6. August 2007
Es ist doch ungeheuerlich…
da werden junge Frauen zu seelischen Krüppeln, weil ihnen alle einreden sie müssen abtreiben und die Kirche dazu keinen Mux macht, und sie mit ihrer Schuld vor Gott nicht klarkommen. Da ist man täglich konfrontiert mit der Kinderfeindlichkeit einer Gesellschaft, die auf werdende Mütter herabschaut und Druck auf sie ausübt und dann spielt diese Kirche die beleidigte Leberwurst, wenn man sich über sie hinwegsetzt, die nichts dagegen zuwege bringt, oder weil man sich mal im Ton vergreift aus tiefer, innerer Entrüstung über die Gleichgültigkeit der man hier begegnet. Welche Würde und welche Achtung kommt denn dieser Kirche zu, wenn sie, die das Gewissen der Ges. sein sollte, einfach nur kuscht und diese schamlose Politik einfach machen lässt?
Redaktion benachrichtigen
#6   matt2 †   12:49:23 | Montag, 6. August 2007
Die Kirche betreibt öffentlich zuwenig Kritik gegen die Kinderabtreibung…
Es ist offensichtlich, dass man die eigene Mitschuld am lautlosen und glänzenden Betrieb der Abtreibungsmaschinerie verdrängt. Die Kirche ist ganz einfach befangen durch die stillschweigende Hinnahme dieses Unrechts in den letzten Jahrzehnten.
Redaktion benachrichtigen
#5   Gotthard   12:49:21 | Montag, 6. August 2007
unmöglicher Typ!
Kirchmair: „Wenn wir wissen, daß jede dritte Frau schon abgetrieben hat, dann weiß ich auch, daß in diesem Raum, in dem wir jetzt alle gemeinsam sitzen, einige Betroffenen sind.“
Mit solch einem Typen möchte ich auch nicht an einem Tisch sitzen!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#4   Wandregisel   12:48:18 | Montag, 6. August 2007
Der Ton macht die Musik…
…und in dem hat sich Herr Kirchmair anscheinend arg vergriffen.
Es ist ein Unding Menschen UNBEWIESEN eine Tötung auf Grund irgendwelcher Statistiken zu unterstellen!! Nach einem solchen Vorkommniss würde es auch dem geduldigsten Menschen schwerfallen sich mit so einer Person noch an einen Tisch zu setzen.
In seiner Aufgabe als Hirte seines Sprengels kann ich die Reaktion des Bischofs sehr gut verstehen.
Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen. Das Anliegen Herrn Kirchmairs ist richtig und wichtig, aber daraus lässt sich nicht ableiten Menschen auf Grund von Vermutungen beleidigen zu dürfen!
Eine aufrichtige Entschuldigung von Herrn Kirchmair wäre im Sinne der Sache wohl mehr als angemessen und sollte dann auch von dem Herrn Bischof als Grundlage und Vorraussetzung einer weiteren Zusammenarbeit angesehen werden.
Redaktion benachrichtigen
«   ‹   1   2      »
Weiterlesen:
KinderschlachtungEin Mea Culpa der Amtskirche ist notwendig KinderschlachtungEine Frechheit Kinderschlachtung„Sie haben völlig recht, die Heucheleien in der Kirche anzuprangern“ KinderschlachtungVerstopfte Ohren KinderschlachtungPostume Schändung eines Kardinals KinderschlachtungSchlicht und einfach falsch KinderschlachtungEin Mißverständnis Mons. KothgasserHut ab, Herr Erzbischof! KinderschlachtungHeil Fristenlösung! KinderschlachtungDie Zeit ist – wieder einmal – reif KinderschlachtungGrobschlächtiges aus der linken Ecke KinderschlachtungRaus aus den Schulen KinderschlachtungWenn Hirten mit den Wölfen heulen Kinderschlachtung„Ich habe kein Herz“ KinderschlachtungSand in die Augen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net