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Tief bewegt + Eine neue Version + Auf der Seite der Mörder + Das sechste Gebot an oberster Stelle + Wie man einen Bischof bewegt
Benedikt XVI. ist tief bewegt über den Tod von Kardinal Lustiger
Benedikt XVI. ist tief bewegt über den Tod von Kardinal Lustiger
© Flickr-Benützer „gsdoia“
Tief bewegt

Italien. Der am Sonntag verstorbene emeritierte Erzbischof von Paris, Jean-Marie Kardinal Lustiger, sei eine große Persönlichkeit der Kirche in Frankreich gewesen. Das erklärte Papst Benedikt XVI. in einem von ihm unterzeichneten Beileidtelegramm. Der Heilige Vater hat „mit tiefer Bewegung“ vom Tod des Kardinals erfahren. Dieser habe sein Leben großzügig in den Dienst am Volk Gottes gestellt. Die Suche nach Gott und die Verkündigung des Evangeliums seien die Leidenschaften des „klar denkenden Intellektuellen“ gewesen.

Eine neue Version

Türkei. Der türkische Schwerverbrecher Mehmet Ali Agca hat ein Buch über sein Attentat auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 verfaßt. Das erklärte er vor dem bulgarischen Rundfunk ‘Darik Radio’. Das Werk trägt den Titel „Der Agca Code“. Es soll angeblich „die ganze Wahrheit“ über das Attentat enthalten. Agca hat sich in der Vergangenheit als notorischer Lügner profiliert und bisher zahlreiche Versionen des Tathergangs geliefert.

Auf der Seite der Mörder

Deutschland. ‘Amnesty International’ hat sich durch die Diskussion, die Kinderabtreibung in einzelnen Fällen als Menschenrecht einzufordern, selber diskreditiert. Das erklärte die Vorsitzende der deutschen Lebensrechtsbewegung ‘Aktion Lebensrecht für Alle’, Dr. Claudia Kaminski, vor ‘Radio Vatikan’: „Das Recht auf Leben ist das höchste Gut, das wir haben.“ Man könne Kinder nicht danach unterteilen, wie sie entstanden sind. Das bedeutet für Frau Dr. Kaminski, daß auch Kinder aus Vergewaltigungen ein Recht auf Leben besitzen.

Das sechste Gebot an oberster Stelle

„Ich meine, daß durch die Debatte um ‘Humanae vitae’ die ganze Krise innerhalb der abendländischen Kulturgeschichte zu ihrem Höhepunkt gekommen ist. Und ich bin überzeugt, daß die Kirche in Europa und nicht zuletzt in Deutschland sich solange nicht erholen wird, bis sie ‘Humanae vitae’ annimmt. Und zwar alles, was darin steht.“

Der irische Moraltheologe und Steyler Missionar Vincent Twomey, der dem Schülerkreis von Papst Benedikt XVI. angehört, im Gespräch mit der deutschen Zeitung ‘Tagespost’.

Wie man einen Bischof bewegt

Australien. Bereits vor einem Jahr hat Prälat Geoffry Baron, Dompfarrer der Kathedrale St. Patrick in Melbourne in Australien, eine Gruppe rollbrettfahrender Jugendlicher zum Teufel gejagt: „Beweg dich, du Sch… Idiot“, „Wie geht es deinem verdammten Arschloch nachdem es von diesen ganzen F… gef… wurde“, etc. Die Jugendlichen filmten die von ihnen durch an den Geistlichen gerichtete Beschimpfungen wie „Pädophiler“ provozierten Tiraden und veröffentlichten das Video kürzlich auf der Webseite ‘YouTube’. Der Erzbischof von Melbourne, Mons. Denis Hart (66), reagierte umgehend. Er schickte den Priester in Zwangsurlaub. Die Rollbrettfahrer terrorisieren den Priester seit vier Jahren und verursachten am Kircheneigentum Schäden in der Höhe von umgerechnet knapp 20.000 Euro.

‘Youtube’: Angry Catholic Priest vs Skateboarders
      
10 Lesermeinungen
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#10   Kasperschüler †   17:17:02 | Mittwoch, 8. August 2007
@Dr. Lothar Ziegler
Alles Typen, die ihm nicht gefallen, die er zur Umkehr, Besinnung über den Sinn seiner Schöpfung bringen will. Zur Vernunft. Die sog. Aufklärung sollte von Frankreich ausgehen.
Daß die Folgen der Französischen Revolution in Frankreich wie in allen Ländern, wohin ihr Ungeist gelangte, alles andere als „vernünftig“ und „menschlich“ war, sollte Ihnen bekannt sein: Kriege und Bürgerkriege, Gewalt und Anarchie.
Sie erreichte die ganze Welt, nur nicht die Verbreiter von Bibel/Talmud/Koran
Ich wüßte jetzt nicht, was im Neuen Testament einer im Dreifaltigen Gott gegründeten Vernunft widersprechen sollte. Während mir da beim Talmud und Koran doch so manches einfällt…!
Durch den rechten Gebrauch der Erkenntnniskräfte, die jeder Mensch besitzt, kann der Mensch die Wirklichkeit erkennen und sich in ihr gottgefällig benehmen.
Bis zu einem gewissen Maß und Grad. Eine wirkliche Befriedung der Welt wird es außerhalb des einen Heilsweges für alle, Jesus Christus, und seiner Kirche aber kaum geben. Grundsätzlich gilt der Satz eines kath. Apologeten (Glaubensverteidigers) des 19. Jahrhunderts „Humanität ohne Divinität wird (schnell) zur Bestialität“, auf deutsch: Ohne Gott wird der Mensch zum Tier!
Zum „Volk Gottes“:
Auch wenn Gott alle Menschen (Juden und Nichtjuden, Christen und Nichtchristen) gleichermaßen liebt, kann unter „Volk Gottes“ im eigentlichen Sinn nur die Kirche, das neue Israel, verstanden werden, weil eben nur in dem einen Namen das Heil ist…! (vgl. Apg 4,12) :-]
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#9   Dr. Lothar Ziegler   10:29:05 | Mittwoch, 8. August 2007
@Kasperschüler … Volk Gottes
Das Volk Gottes können doch nur die Menschen seit Urzeiten sein, vom Nordpol bis Südpol, Gelbe, Weiße, Schwarze. Aus Gottessicht (des Schöpfers, objektiver Geist) dieser Welt, verstanden seine Geschöpfe ihn nicht oder mancherorts (im römischbesetzten Gebiet um Judäa) immer weniger. Er muß anfangen zu etikettieren … Räuber, Schänder, Lügner, Ungeheuer etc. Alles Typen, die ihm nicht gefallen, die er zur Umkehr, Besinnung über den Sinn seiner Schöpfung bringen will. Zur Vernunft. Die sog. Aufklärung sollte von Frankreich ausgehen. Sie erreichte die ganze Welt, nur nicht die Verbreiter von Bibel/Talmud/Koran. Durch den rechten Gebrauch der Erkenntnniskräfte, die jeder Mensch besitzt, kann der Mensch die Wirklichkeit erkennen und sich in ihr gottgefällig benehmen. Wer die Wahrheit sucht, findet sie und damit unterhält er den Kontakt mit dem Objektiven Geist. Kant’sche Fragestellung.
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#8   Kasperschüler †   14:57:12 | Dienstag, 7. August 2007
„Papstattentat“
Der türkische Schwerverbrecher Mehmet Ali Agca hat ein Buch über sein Attentat auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 verfaßt… Das Werk trägt den Titel „Der Agca Code“. Es soll angeblich „die ganze Wahrheit“ über das Attentat enthalten.
Hmm, das wäre ja toll, wenn endlich der römische Harald Juhnke, ich meine den jüdische-anthroposophischen Schauspieler, als solcher entlarvt würde…! :-]
Agca hat sich in der Vergangenheit als notorischer Lügner profiliert und bisher zahlreiche Versionen des Tathergangs geliefert.
Dann hoffen und beten wir, daß er jetzt (endlich mal) die Wahrheit rauslässt! :-D
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#7   wolfgang e.   14:12:16 | Dienstag, 7. August 2007
Wieder einmal ein falscher und irreführender Titel
Es zahlt sich aus, das ganze Interview des irischen Paters zu lesen www.kath.net/detail.php?id=17446. Es geht darin überhaupt nicht darum, an welcher Stelle das 6. Gebot steht, sondern es geht darum, dass aufgrund subjektivistischer Tendenzen in der Theologie ca. 80% des deutschsprachigen Episkopats bei „Humane Vitae“ dem Papst den Gehorsam aufgekündigt hat (Königsteiner und Maria Troster Erklärung, in denen das subjektive Gewissen über die Lehre der Kirche gestellt wurde).
Dies ist ein Problem, das bis heute besteht, und überwunden werden muss. (Der Umfaller der Bischofe in der Sexualmoral dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass unsere Bischöfe es heute auch kaum wagen, sich in der Abtreibungsfrage zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Die beiden Themen hängen doch zu sehr zusammen…)
@ Benedikt
„Humane Vitea“ war und ist richtig und notwendig, denn es gab damals viel Verwirrung, und durch den Ungehorsam der Bischöfe ist die Verwirrung noch viel größer geworden. Beim Jüngsten Gericht werden werden sich die entsprechenden Bischöfe dafür verantworten müssen, nicht die irregeführten christlichen Eheleute.
Ich kann aus eigener Erfahrung als Ehemann und Vater bestätigen, wie schön und heilsam es ist, sich ohne Abstriche, sowohl vor, als auch nach der Hochzeit an die Lehre von „Humane Vitae“ zu halten. Es wird dadurch deutlich, das die Ehe ein heiliges Sakrament ist, dessen Materie der Leib von Mann und Frau ist. Es geht hier also um die Heiligung auch des Leibes in der Ehe.
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#6   Beobachterin   13:54:17 | Dienstag, 7. August 2007
Hausrecht
Es handelt sich offenbar um ein Grundstück der Kirche, auf dem diese Skateboardfahrer nach Belieben tun, was sie wollen.
Wenn dieser Zustand schon vier Jahre angedauert hatte, ist das traurig genug. Und traurig genug, wenn dieser Priester von seinem Hausrecht nicht anders Gebrauch machen kann als auf diese Weise, weil es offenbar anders nicht fruchtet. Er hat sich dabei der Sprache bedient, die bei Jugendlichen vielfach heute üblich ist …
Anstatt den Priester in Zwangsurlaub schicken, hätte der Erzbischof ihm beistehen müssen.
Vielleicht könnte man ein paar Blumenkübel auf dem Kirchenvorsplatz aufstellen, auch wenn das eine Kapitulation vor der Nötigung bedeuten würde. Warum haben offenbar die Behörden nicht bei der Einhaltung eines Platzverweises geholfen?
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#5   Benedikt   12:53:45 | Dienstag, 7. August 2007
Naja…
…ob Humanae vitae wirklich so ein glücklicher Griff war, das sei mal dahingestellt.
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#4   Kasperschüler †   12:15:10 | Dienstag, 7. August 2007
„Volk Gottes“?
Der Heilige Vater hat „mit tiefer Bewegung“ vom Tod des Kardinals erfahren. Dieser habe sein Leben großzügig in den Dienst am Volk Gottes gestellt.
Leider ist inzwischen nicht mehr klar, was darunter zu verstehen ist: nur das „neue Israel“, d.h. die allein seligmachende Kirche Jesu Christi, oder zusätzlich auch das „alte Israel“, d.h. das Judentum, das in seiner heutigen, von Talmud und Kabbala wesentlich geprägten Gestalt nicht mehr viel Ähnlichkeit mit dem Judentum zur Zeit Jesu hat… :-(
So lange Herr Ratzinger und Konsorten sich in dieser Frage nicht klar im Sinne der katholischen Lehre, wonach der Alte Bund durch den Neuen Bund ersetzt wurde, positionieren, können sie nicht als wahre Katholiken und in Folge davon auch nicht als „Papst“ oder „Bischof“ angesehen werden! o^/
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#3   matt2 †   10:33:52 | Dienstag, 7. August 2007
Diese Skater sind glaube ich ziemlich frech…
der Vorfall ist auch ein wenig amüsant, obwohl die Umgangsformen miserabel sind. Es gilt solche Clashes in Zukunft zu verhindern. Nun der Priester hätte wirklich nicht so vulgär sein müssen. Damit hat er sich selbst unmöglich gemacht und seine Würde eingebüßt. Ich habe mir jetzt dieses Video nicht angeschaut, aber es liegt natürlich der Verdacht nahe, dass die Provokationen auch vor dem Hintergrund entstanden sind, dass der Priester Kritik geübt hat an der unzüchtigen Lebensart mancher dieser Jugendlichen. Das ist alles in Ordnung, nur er muss sich schon beherrschen können und mit Sanftmut agieren. Wenn sie was kaputt machen ist das zwar ärgerlich, aber ein Beinbruch ist es auch wieder nicht.
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#2   Bruder Theophil   09:33:38 | Dienstag, 7. August 2007
Zum Geleit…das heutige Evangelium (bis 1500 Zeichen)
EVANGELIUM Matthäus 14, 22-36
Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken. Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin- und hergeworfen; denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.
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#1   Tridentinus   09:16:01 | Dienstag, 7. August 2007
Der Kern keiner Glaubens- und Kirchenkrise
liegt ursächlich im Bereich moralischer Verfehlungen! Diese sind immer nur Resultat. Überhaupt sollte man Verstösse gegen das 6. und 9. Gebot nicht per se als die denkbar schlimmsten erachten. Das ergibt höchstens verschobene oder gar verschrobene Massstäbe, an denen niemand Mass nehmen und anhand deren auch niemand Mass halten kann und sollte.
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