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Dienstag, 7. August 2007 14:21
Hollywood verfilmt Kardinal Lehmann
Der deutsche Kardinal sei angeblich ideal für eine Story rund um Liebe, Leid und Lotterleben – so die Berliner ‘Tageszeitung’.
Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz
Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz
(kreuz.net) In der Rubrik „Wahrheit“ berichtete die Berliner ‘Tageszeitung’ am 7. August, daß Hollywood das Leben des Bischofs von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, verfilmen will.

Für die Hauptrolle vorgesehen sei der US-Action-Schauspieler Steven Seagal (56).

Die ‘Tageszeitung’ beruft sich auf die US-Zeitschrift ‘Variety’, die sich wiederum auf die angebliche Hollywood-Produktionsfirma ‘Universal Artists’ stützt.

Der deutsche Kardinal sei ideal für eine Story rund um Liebe, Leid und Lotterleben, heißt es in ‘Variety’ nach Angaben der ‘Tageszeitung’.

Allerdings habe man lange nach einem passenden Darsteller gesucht. Nach der Wahl sei man mit der Besetzung hochzufrieden.

Der gewählte Darsteller habe jedoch sofort nach Bekanntwerden der Filmpläne in Deutschland für eine heftige Kontroverse gesorgt, „denn Steven Seagal ist nicht nur berühmt für seine einfältigen Action-Streifen, sondern er ist auch Buddhist“.

Darf ein Buddhist einen katholischen Kardinal spielen? – fragen sich die deutschen Christen jetzt nach Angaben der ‘Tageszeitung’.

„Unser Kardinal als Hau-den-Lukas – niemals!“, erklärte der CDU-Filmexperte Roland Pofalla den Medien des ‘Evangelischen Pressedienstes’ – so die ‘Tageszeitung’.

Auch der SPD-Chef Kurt Beck, der als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident in der SPD für den Mainzer Kardinal zuständig sei, sagte dem ‘Filmecho’:

„Das ist ein Stück weit daneben. Besser wäre, ich sag mal, Mario Adorf. Der sieht aus wie einer von uns.“

Aus dem Vatikan gab es nach Angaben der ‘Tageszeitung’ bislang noch keine Stellungnahme zu den Filmplänen.

Die Dreharbeiten für den Film mit dem Titel „Gods Butcher“ – Gottes Fleischermeister – sollen im März 2008 beginnen und in Mainz, Wien, Budapest und Las Vegas stattfinden.

‘kreuz.net’ wird fünfzig Kinokarten für die Filmpremiere in Mainz in Anwesenheit von Kardinal Lehmann verlosen.

© Bild: GNU-Linzenz
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 29 Lesermeinungen:
Dienstag, 26. Februar 2008 22:48
SimonNeuss: Ohne Sorge
Bock und Po-phallus sorgen sich um die Filmkarriere seiner Eminenz, um die Ehrenbürgerschaft Ratzingers hat sich von beiden Herren keiner gesorgt. Wenn dem Beck der Bock zu Kopf steigt, macht er sich lieber Sorgen um kastrierte Kater. Der Beck ist eben doch ein Beck- bzw. Bockmensch.
Donnerstag, 16. August 2007 14:26
stat crux: Nochmals: Katechismus Pius X., Nr. 161
Ein allzu kleinkrämerisch-selbstgefälliger Umgang mit dem „Heilszugang“ oder „Heilsausschluss“ steht immer auch in der Gefahr zur Sünde wider den Hl. Geist zu entarten; cfr. Hl. Pius X., Kompendium, Nr. 161. Lesen!
Mittwoch, 8. August 2007 15:39
Aleph: Benedikt: Das Bewußstsein gut und richtig gehandelt zu haben
Je traditioneller man vorgibt zu sein, desto weniger darf man sich erlauben, auch nur in ganz winzigen Ansätzen gegen die Tradition zu beichtenswert zu agieren. Was könnte der Ortsgeistliche bei der Beichte denken: doch wohl an ein wankelmütiges Schaf inmitten der traditionell gesonnenen Herde?

Was tut also ein traditionell Gläubiger, der wankelmütig geworden ist, vielleicht der Todsünde Eitelkeit gefrönt hat, die Not der Sünde erkannt hat und beichten will. Er wird wohl in eine Vorstadtpfarrei gehen oder irgendwo aufs Land, um beichten zu können.

Aber der Ortsgeistliche weiß ganz genau, dass der traditionelle Gläbige regelmäßig bei ihm gebeichtet hat. Er, der Geistliche wird in der Annahme des Wankelmuts bestärkt werden. Ein Missstimmung kommt auf zwischen dem Geistlichen und dem traditionell Gläubigen.

Und plötzlich ist vieles nicht mehr wie es vorher war. Was lernen wir: Auch der traditionell Gläubige geht nicht gern zur Beichte und er wird sich hüten, allzu menschliche Sünden zu beichten, die ihm nicht zu Ruhm und Ehre gereichen, stattdessen unausräumbare Missverständnisse aufkommen lassen.

Sünden dieser völlig unglücklichen Art opfert auch der traditionell Gläubige gern der allgemeinen göttlichen Barmherzigkeit. Gleichzeitig lässt er sich mit dem Bewusstsein stärken, gut und richtig gehandelt zu haben zur Ehre seines Namens und Ansehens.
Mittwoch, 8. August 2007 15:06
Benedikt: @ Sozialkatholisch
Das habe ich nicht behauptet. Wer aber ein beichtpflichtiges Vergehen aus persönlicher Rechthaberei, Eitelkeit, Bösartigkeit etc nicht beichtet und dennoch zur Kommunion geht – der gerät schon eher auf die schiefe Bahn.

Es ist doch sehr auffällig, dass gerade von solchen Traditionelleren oft die Pflicht zur Beichte schwerer Sünden betont, die sich bei näherem Hinsehen gleichfalls Übles geleistet haben, aber meinen, hierzu vollkommen im Recht zu sein. Ist das nicht ein Problem? Und können das nicht auch die von diesen Leuten ermahnten für sich in Anspruch nehmen?

Muss man sich davor nicht hüten?
Mittwoch, 8. August 2007 14:54
Sozialkatholisch: @ Benedikt
Ist Eitelkeit wirklich eine Todsünde und schließt sofort vom Heile aus?
Mittwoch, 8. August 2007 14:49
Benedikt: Eigentlich…
…käme nur Günter Strack in Frage. Leider ist er schon lange tot.
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